Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 12634
Vorher
J-S Autopark Stolberg GmbH
Eingetragen
7.9.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art sowie mit Kfz-Ersatzteilen, Kfz-Zubehör und allen branchenverwandten Artikeln, die Vermietung von Kraftfahrzeugen, der Betrieb einer Kfz-Reparaturwerkstatt, sowie einer Karosserie- und Lackierwerkstatt. Die Gesellschaft kann branchenverwandte Unternehmungen oder Beteiligungen an solchen Unternehmungen erwerben. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Handlungen und Maßnahmen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar zur Förderung des vorstehenden Unternehmensgegenstandes geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Schütz
seit 10.7.2024
Geschäftsführer
Prokura
Dietmar Weßler
seit 18.1.2013
Prokura
Daniel Jacobs
seit 19.11.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jacobs automobile GmbH

Stolberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte   1,00 0
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.554,03   9
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.513,00   47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.411,07   132
4. Geschäfts- und Vorführwagen 281.878,00   439
    465.356,10 627
    465.357,10 627
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Waren 5.483.247,85   4.872
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -197.254,87   -225
    5.285.992,98 4.647
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.021.319,90   1.813
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 74.493,49   30
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.407.752,25   1.224
    3.503.565,64 3.067
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   242.794,50 441
    9.032.353,12 8.155
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten   100,00 0
    9.497.810,22 8.782

Passiva

     
  31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00   300
II. Gewinnvortrag 416.785,80   203
III. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -54.462,32   214
    662.323,48 717
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 98.364,00   183
2. Sonstige Rückstellungen 103.687,51   112
    202.051,51 295
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.005.314,27   6.770
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.475.448,94   558
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 240.418,69   155
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 697.852,88   24
5. Sonstige Verbindlichkeiten      
davon aus Steuern: EUR 14.276,62 (Vorjahr: TEUR 14)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.185,22 (Vorjahr: TEUR 1) 214.400,45   263
    8.633.435,23 7.770
    9.497.810,22 8.782

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

2014 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse   43.755.108,94 50.419
2. Sonstige betriebliche Erträge   187.699,76 92
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.850.726,53   45.120
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 264.404,40   246
    39.115.130,93 45.366
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.430.091,37   1.466
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung     291
davon für Altersversorgung EUR 7.139,08 (Vorjahr: TEUR 5) 290.546,87    
    1.720.638,24 1.757
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen   85.002,01 202
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.897.364,77 2.758
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge      
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)   156,46 1
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen      
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)   104.787,00 126
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   20.042,21 303
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   72.446,53 89
11. Sonstige Steuern   2.058,00 0
12. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss)   -54.462,32 214

Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der Jacobs automobile GmbH, Stollberg, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der Größenkriterien des § 267 HGB.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata des § 266 und des § 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung wie bisher das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige

Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren. Die Abschreibungen auf Vorführwagen erfolgen auf der Basis einer Nutzungsdauer von sechs Jahren.

Umlaufvermögen

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet, sofern erforderlich wurden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Das allgemeine Ausfallrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe der auf die Zeit nach dem Bilanzstichtag entfallenden Beträge gebildet.

Rückstellungen

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des kaufmännisch notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt; Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Hinsichtlich der Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Wie im Vorjahr haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 74; Vorjahr: TEUR 30) resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert TEUR 300.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaubs- und Überstundenansprüche, Garantie und Gewährleistung sowie Prüfungs- und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitsspiegel (Anlage 2 zum Anhang) zu entnehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherungsübereignung des Bestandes an Lager- und Vorführwagen, des Gebrauchtwagenbestandes und des Bestandes an Ersatz- und Austauschteilen und Zubehör gemäß Raumsicherungsübereignungsvertrag.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 240; Vorjahr: TEUR 155) resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (TEUR 698; Vorjahr: TEUR 24) betreffen mit TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 155) Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 0) kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten.

Für Risiken aus der Rücknahme von Leasingfahrzeugen sind in den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 109) in Analogie zum BMF Schreiben vom 12. Oktober 2011 bezüglich der Rückkaufoption im Kfz-Handel enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Für 204 (Vorjahr: 186) mit Kunden abgeschlossene Leasingverträge über Fahrzeuge bestehen Rücknahmeverpflichtungen der Gesellschaft für die Fahrzeuge nach Ablauf der Vertragslaufzeiten; die Gesamtverpflichtung zum 31. Dezember 2014 beträgt TEUR 2.477 (Vorjahr: TEUR 2.232).

Für mit 587 (Vorjahr: 725) Kunden abgeschlossene Finanzierungsverträge über Fahrzeuge besteht eine Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 3.628 (Vorjahr: TEUR 4.823). Im Fall einer Inanspruchnahme aus Garantie- und Bürgschaftszusagen würden die betreffenden Fahrzeuge in das Eigentum der Unternehmen übergehen, Risiken aus der Verwertung sind auf Basis historischer Erfahrungswerte vernachlässigbar.

Die Gesellschaft übt ihre Geschäftstätigkeit in gemieteten Räumlichkeiten aus. Die Gesamtverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf TEUR 356 (Vorjahr: TEUR 115). Die jährlichen Aufwendungen betragen rd. TEUR 204, da sich die Verträge um ein Jahr verlängern, soweit keine Kündigung zum Jahresende ausgesprochen wird.

Daneben bestehen Leasing- und Mietverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Obligo für die Restlaufzeit der abgeschlossenen Verträge beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 9).

Das Bestellobligo aus zum Bilanzstichtag eingegangenen Fahrzeugkaufverträgen beträgt TEUR 6.542 (Vorjahr: TEUR 3.837). Das Bestellobligo aus Anlageninvestitionen ist geringfügig.

Gegenüber der Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig, sowie der Sparkasse Aachen, Aachen, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft zusammen mit anderen Unternehmen der Jacobs-Gruppe für die gesamten für diese Unternehmen zum Stichtag bestehenden Bankverbindlichkeiten. Von den insgesamt eingeräumten Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 104,1 bzw.

Mio. EUR 7,5 waren zum 31. Dezember 2014 Mio. EUR 99,7 bzw. Mio. EUR 4,4 in Anspruch genommen (davon die Inanspruchnahme der Gesellschaft betreffend: Mio. EUR 5,6 bzw.

Mio. EUR 0,4). Mit einer Inanspruchnahme hinsichtlich der gesamtschuldnerischen Haftung für die Kreditlinien wird aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Jacobs-Gruppe und der positiven Erwartungen für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 nicht gerechnet.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

2014 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Erlöse aus Neuwagen 29.311 36.068 -6.757
Erlöse aus Gebrauchtwagen 11.000 9.619 1.381
Erlöse aus Vorführfahrzeugen 602 833 -231
Werkstatt, Teile etc. 2.842 3.899 -1.057
  43.755 50.419 -6.664

Hierbei ist zu beachten, dass im Anlagevermögen bilanzierte Vorführwagen in der Gewinn- und Verlustrechnung bei der Veräußerung in den Umsatzerlösen und in den Aufwendungen für bezogene Waren gezeigt werden, da solche Transaktionen ihrem Wesen nach ebenfalls dem laufenden operativen Geschäft zuzuordnen sind.

2 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine nennenswerten periodenfremden Bestandteile. Ferner sind keine Erträge und Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung enthalten.

3 Steuern

Die Ertragsteuern enthalten periodenfremde Aufwendungen (TEUR 17; Vorjahr: TEUR 3).

E. SONSTIGE ANGABEN

Beschäftigte

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2014 wurden 36 Arbeitnehmer und 12 Auszubildende beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Jacobs Holding GmbH, Aachen, enthalten ist.

Geschäftsführung und Vertretung

 

Herr Daniel Jacobs, Kaufmann, Gesamtgeschäftsführer, Aachen

 

Herr Patrick Jacobs, Kaufmann, Gesamtgeschäftsführer, Aachen

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 i. V. m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen zur Unternehmensgruppe der Penske Automotive Group Inc., Bloomfield Hills, Michigan, USA, und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Penske Automotive Group Inc., Bloomfield Hills, Michigan, USA, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen; dieser Konzernabschluss ist beim Sitz der Obergesellschaft hinterlegt. Die Jacobs Holding GmbH, Aachen, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von EUR 54.462,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stolberg, den 18. September 2015

Jacobs automobile GmbH

Patrick Jacobs, Geschäftsführer

Daniel Jacobs, Geschäftsführer

Lagebericht 2014

Inhalt

I.

Grundlagen der Gesellschaft

II.
Wirtschaftsbericht
1.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.

Geschäftsverlauf

3.
Lage
a)

Ertragslage

b)

Finanzlage

c)

Vermögenslage

4.
Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
a)

Finanzielle Leistungsindikatoren

b)

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III.

Nachtragsbericht

IV.
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
1.

Prognosebericht

2.

Risikobericht

3.

Chancenbericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Seit 90 Jahren steht der Name Jacobs in der Region Aachen, Düren und Heinsberg für Tradition, Erfahrung und Fortschritt in Sachen Fahrzeug und Fahrzeugtechnik. Die Unternehmen der Jacobs-Gruppe vertreten mit insgesamt 17 Autohäusern an 10 Standorten die Marken Audi, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Škoda, Seat, Toyota, Kia und Citroën. Für alle unsere Premium-Marken wurden an den jeweiligen Standorten erstklassige Qualitäts- und Kompetenzzentren geschaffen.

Die Jacobs automobile GmbH, Stolberg, - im Folgenden auch Gesellschaft oder GmbH genannt - ist Teil der Jacobs-Gruppe und im Bereich Handel mit neuen und gebrauchten Automobilen und Ersatzteilen sowie der Erbringung von Reparaturleistungen für Kraftfahrzeuge tätig. Die Gesellschaft hat jeweils für VW Pkw und Nutzfahrzeuge einen Händler- und Servicevertrag.

Die Anteile an der GmbH werden ausschließlich durch die Volkswagen Zentrum Aachen Jacobs

Automobile GmbH, Aachen, gehalten. Die Gesellschaft übt ihre Geschäftstätigkeit an den Standorten in Eschweiler und in Stolberg aus. Die Geschäftsführung wird von den Herren Günter und Daniel Jacobs ausgeübt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Allgemeine Entwicklung

Nach einem Weltwirtschaftswachstum von 2,5 % im Vorjahr lag der Zuwachs im Berichtsjahr mit 2,7 % knapp über dem Vorjahreswert. Die höchsten Zuwachsraten konnten wiederum in Asien erzielt werden. China erreichte ein Bruttoinlandsprodukt von 7,4 % (7,7 %) und blieb damit auch für die deutschen Premium Automarken ein wichtiger Absatzmarkt.

In Westeuropa zeigte sich trotz der anhaltenden Staatsschuldenkrisen in Griechenland und Spanien nach einer stagnierenden konjunkturellen Entwicklung erstmals ein Wachstum von 1,2 % (0,0 %).

In Deutschland entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt auf Grund der positiven Lage am Arbeitsmarkt und einer guten Verbraucherstimmung von 0,4 % auf 1,5 %.

Automobilkonjunktur

Der deutsche Automobilmarkt entwickelte sich im Bereich der Neuzulassungen mit 2,9 % positiv und erreichte ein Volumen von insgesamt 3,04 Millionen PKW (2,95). Hierbei ist eine gestiegene Nachfrage im gewerblichen Bereich zu verzeichnen, während der Privat-Anteil der PKW Neuzulassungen auf 36,2 % nunmehr im fünften Jahr schrumpfte.

Der Gebrauchtwagenmarkt erreichte 2014 mit 7,07 Millionen PKW nahezu den Vorjahreswert (-0,3 %). Ca. 95 % der PKWs wurden dabei von privaten Haltern umgemeldet.

(Alle Angaben laut Kraftfahrtbundesamt)

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen war der Geschäftsverlauf der Gesellschaft in 2014 weiterhin geprägt durch große Herausforderungen bedingt durch einen nicht vorhersehbaren und durch hohe Unsicherheit geprägten Konjunkturverlauf.

Für das Geschäftsjahr 2014 sind dabei folgende Punkte hervorzuheben:

Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr entgegen den Erwartungen, die eine leichte Steigerung der Stückzahlen vorsahen, insgesamt 2.757 (2.879) Neu- und Gebrauchtfahrzeuge verkaufen. Insgesamt wurde ein Umsatz von TEUR 43.755 (TEUR 50.419) erzielt, der weitgehend den Erwartungen entsprach. Der Wachstumskurs der letzten Jahre konnte somit erwartungsgemäß nicht fortgesetzt werden.

Das Ergebnis vor Steuern von TEUR 18 liegt um TEUR 236 ebenfalls unter der Planung.

Die positive Zusammenarbeit mit den Hausbanken konnte auch im vergangenen Jahr fortgesetzt werden. Die positiven Ratingergebnisse waren neben dem allgemeinen niedrigen Zinsniveau Grundlage für eine stabile Finanzierung der Warenbestände bei sehr guter Liquidität.

Insgesamt sind wir mit der der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2014 zufrieden; unsere gesetzten Ziele zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wir jedoch nicht erreicht. Im Einzelnen möchten wir auf die nachfolgend dargestellten Sachverhalte hinweisen:

3. Lage

a. Ertragslage

Entsprechend dem allgemeinen Trend konnten wir die Verkaufszahlen bei den Neuwagen nicht steigern; jedoch konnten wir im Gebrauchtwagenbereich überproportionale Zuwächse verzeichnen. Insgesamt wurden in 2014 2.757 Fahrzeuge (Vorjahr: 2.879 Fahrzeuge) veräußert; dies entspricht einem leichten Rückgang der Stückzahlen um 4,2 %. Die Umsatzerlöse insgesamt verminderten sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 43.755 (Vorjahr: TEUR 50.419) bzw. um 13,2 %.

Der Materialeinsatz hat sich weitgehend analog um TEUR 6.251 oder 13,8 % reduziert. Die Materialintensität beträgt damit 89,4 % (Vorjahr: 90,0 %). Das Rohergebnis verschlechterte sich insgesamt um TEUR 413 auf TEUR 4.640.

Die Personalkosten verminderten sich bei leicht reduziertem Personalbestand um TEUR 36. Die Personalintensität erhöhte sich von 3,5 % auf 3,9 %.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 139 bzw. 5,0 % geht im Wesentlichen einher mit den erhöhten Provisions- und Werbeaufwendungen sowie gestiegenen Aufwendungen für Konzerndienstleistungen, denen jedoch auch gestiegene Erlöse aus Dienstleistungen an Schwestergesellschaften in den sonstigen betrieblichen Erträgen gegenüberstehen.

Das Zinsergebnis verbesserte sich auf TEUR -105 (Vorjahr: TEUR -125) aufgrund der verbesserten Zinskonditionen im Rahmen der Neu- und Gebrauchtwagenfinanzierung.

Unter Berücksichtigung der Steuern verbleibt mit TEUR -54 ein um TEUR 268 niedrigerer Jahresergebnis (Vorjahr: TEUR 214).

b. Finanzlage

Die Finanzierung erfolgt größtenteils über kurzfristiges Fremdkapital. Die liquiden Mittel betrugen am Bilanzstichtag TEUR 243 nach TEUR 441 im Vorjahr. Das kurzfristige Fremdkapital ist unverändert durch das Umlaufvermögen (inkl. Geschäfts- und Vorführwagen) gedeckt.

Durch die Einbindung in die Finanzierung der Jacobs-Gruppe kann die Gesellschaft auch weiterhin jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Der Jacobs-Gruppe stehen insgesamt ausreichend Kreditlinien bei verschiedenen Kreditinstituten zur Verfügung, um die Geschäftstätigkeit zu finanzieren.

Insgesamt kann die Finanzlage als stabil eingeschätzt werden.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 816 auf nunmehr

TEUR 9.598 (Vorjahr: TEUR 8.782). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Bestandserhöhungen im Fahrzeugbereich (inklusive Geschäfts- und Vorführwagen im Anlagevermögen) sowie höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bei korrespondierend höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen.

Auf der Aktivseite werden 4,8 % (Vorjahr: 7,1 %) Anlage- und 95,2 % (Vorjahr: 92,9 %) Umlaufvermögen ausgewiesen. Der Anteil des Vorratsvermögens am Umlaufvermögen (Vorrätegrad) beträgt 57,9 % (Vorjahr: 57,0 %). Auf der Passivseite beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 6,9 % (Vorjahr: 8,2 %) und der Anteil der Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva 93,1 % nach 91,8 % im Vorjahr.

Insgesamt schätzen wir die allgemeine wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut ein.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben den für uns wesentlichen Steuerungsgrößen Umsatz und Ergebnis vor Steuern, deren Entwicklung vorstehend bereits erläutert wurde, sind folgende weiteren Kennziffern für uns für die Steuerung des Unternehmens von Bedeutung:

a. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite (Jahresergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) ist aufgrund der Ergebnisverschlechterung von 0,6 % auf 0,0 % gesunken. Die Planung sah bei vorsichtiger Schätzung eine Umsatzrendite von 0,7 % vor.

Die bereits beschriebene gute Liquidität findet sich auch in der Kennziffer Working-Capital-Rate (Liquidität 3. Grades) wieder. Demnach beträgt das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigem Fremdkapital 106 %.

b. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Kundenzufriedenheitswerte im After-Sales Bereich entsprechen dem Durchschnitt Deutschland. Im Verkauf lag die Kundenzufriedenheit über dem Durchschnitt Deutschland.

Trotz einer Umsatzrendite über die Gruppe von unter einem Prozent, die im Rahmen der Arbeitnehmeraktion "Leistung soll sich lohnen" nicht zu einer zusätzlichen Bonifikation geführt hätte, wurde die Leistung der Mitarbeiter erneut mit einer zusätzlichen Provision honoriert. Darüber hinaus wurde die bereits in 2013 eine durch den Arbeitgeber finanzierte private Zusatz-Krankenversicherung erweitert, die von allen Mitarbeitern kostenlos in Anspruch genommen werden kann.

III. Nachtragsbericht

Die Volkswagen AG hat im September 2015 gegenüber der US-Umweltschutzbehörde EPA eingestanden, spezielle Software in Dieselfahrzeugen verbaut zu haben, um Resultate von Abgas-untersuchungen zu beeinflussen. Weltweit sind circa 11 Millionen Fahrzeuge betroffen; davon rd. 2,5 Millionen Fahrzeuge in Deutschland. Dem VW-Konzern drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe und ein nicht absehbarer Imageschaden.

Dieser Imageschaden wird sich auch auf den Handel auswirken, wobei wir derzeit noch keine nennenswerten Auswirkungen auf den Absatz verspüren. Die Rückrufaktion der Fahrzeuge wird voraussichtlich im Januar 2016 beginnen; unsere Werkstätten richten sich derzeit auf entsprechende Zusatzarbeit und Überstunden ein. Wir gehen davon aus, dass die Gewährleistungsfälle schnell und unbürokratisch von der VW AG abgewickelt werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, welche unterstützenden Maßnahmen seitens des Herstellers für den Handel ergriffen werden, um die Flut von Klage- und Wandlungsbegehren und sonstige mit diesem Skandal in Verbindung stehenden Beschwerden abwehren zu können. Wir haben diesem Risiko durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit Fachanwälten Rechnung getragen.

Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2015 von keinen wesentlichen ergebniswirksamen Auswirkungen aus. Auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs in 2015 halten wir daher an unserer bisherigen Ergebnisplanung fest. Für 2016 erwarten wir, dass sich die Risiken im Absatzbereich durch die Chancen im Werkstattbereich weitgehend ausgleichen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Neben der persönlichen unternehmerischen Einschätzung stützen wir unsere Prognose für 2015 und 2016 auf Aussagen von Banken und Wirtschafts- und Branchenverbänden.

Unter den Prämisse, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den kommenden zwei Jahren einen ähnlichen Verlauf wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr nimmt, d.h. dass ein moderates Wachstum, stabiles Zinsniveau, niedrige Inflation, positive Arbeitsmarktsituation mit steigendem Konsumbedarf und verlässliche rechtliche und politische Rahmenbedingungen bestehen bleiben, gehen wir von einer leichten Steigerung unserer Stückzahlen und Umsätze im Service- und Ersatzteilbereich aus.

Auch die VW AG wird im kommenden Geschäftsjahr ihre Modelloffensive fortsetzen, die Angebotspalette modernisieren und um attraktive neue Modelle erweitern. Zusätzlich wird das Produktportfolio um Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen bestehend aus Gas- und Elektrovarianten erweitert.

Nachdem in 2014 mit dem e-Golf und dem Plug-in-Hybridmodell Golf GTE weitere Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auf den Markt gebracht wurden, wird die Palette in 2015 um den Passat GTE mit Plug-in-Hybridantrieb erweitert. Weitere Produktneuheiten werden der Passat Alltrack und der Nachfolger des Touran sein. Der Jetta GLI, der Jetta Hybrid und der Sharan bekommen eine Produktaufwertung.

Durch kontinuierliche Verbesserung unserer internen Prozesse und deren genaue Beobachtung werden wir in der Lage sein, Profitabilität und Rentabilität wieder steigern zu können. Insofern erwarten wir für 2015 eine positive Ergebnisentwicklung. Das geplante Jahresergebnis vor Steuern beträgt TEUR 326 bei einer Umsatzrendite vor Ertragssteuern von 0,9 %.

Nach der erfreulichen Entwicklung der Kundenzufriedenheit im Berichtsjahr gehen wir auch für 2015 davon aus, dass eine hohe bis sehr Kundenzufriedenheit erreicht werden wird.

2. Risikobericht

Die Geschäftsführung beobachtet die Marktentwicklung laufend und stimmt die Geschäftsstrategie auf kurzfristige Erfordernisse ab. Ferner nimmt sie die Analyse und Bewertung von Risiken sowie die Abstimmung von Maßnahmen zwischen den Einzelgesellschaften vor.

Das Risikomanagementsystem basiert auf einem permanenten Berichtswesen aller operativen Gesellschaften an die Geschäftsführer der GmbH. Dadurch können potentielle Risiken früh erkannt und entsprechende Maßnahmen und Kontrollen entwickelt werden. Die wesentlichen Risiken lassen sich dabei wie folgt gruppieren:

Absatzrisiko

Restwertrisiko bei Leasingfahrzeugen

Liquiditätsrisiko

Adressenausfallrisiko

Absatzrisiko

Die weitere Entwicklung des Gesamtmarktes für Neuwagen und Gebrauchtwagen sowie die sich ständig verschärfende Wettbewerbsintensität wird als wesentliches potentielles Risiko gesehen. Den Risiken trägt die Gesellschaft durch eine ständige Marktbeobachtung und Überwachung der Profitabilität einzelner Geschäfte Rechnung.

Restwertrisiken bei Leasingfahrzeugen

Das dem Leasinggeschäft inhärente Restwertrisiko resultiert aus einer negativen Abweichung zwischen dem bei Vertragsabschluss kalkulierten Restwert und dem Marktwert des Leasingfahrzeugs bei Verwertung nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Leasingdauer. In einigen Märkten trägt dieses Restwertrisiko die Gesellschaft. Die operative Risikosteuerung erfolgt durch laufende Überwachung der Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise mittels intern und extern zur Verfügung stehender Daten. Mit Hilfe von Restwertprognosen wird regelmäßig die Angemessenheit der Risikovorsorge sowie das Restwertrisikopotential überprüft.

Im diesem Bereich konnte eine deutliche Reduzierung des Leasingrisikos durch die Tatsache erzielt werden, dass ein Großteil der Leasingrückläufer zum vereinbarten Rückgabewert an den Hersteller zurückgegeben werden kann. Die Leasinggesellschaften der Hersteller beteiligen sich in nicht unerheblichem Umfang an möglicherweise entstehenden Verlusten.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko besteht darin, Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Die Refinanzierung des Vorratsbestandes erfolgt dabei im Wesentlichen durch kurzfristige Bankkredite der Hersteller, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer regelmäßigen Überprüfung unterziehen. Die GmbH überwacht sowohl den kurzfristigen Liquiditätsbedarf als auch die mittel- und langfristigen Abnahmeverpflichtungen und arbeitet an der Vorhaltung ausreichender Kreditlinien, um auch zukünftiges Wachstum realisieren zu können.

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko quantifiziert den unerwarteten Verlust, der entsteht, wenn ein Kreditnehmer seinen vertragsmäßigen Zahlungsverpflichtungen im Rahmen der Kreditvereinbarung nicht nachkommen kann. Zur Abdeckung des Adressenausfallrisikos wurde eine konservative Risikovorsorge gebildet.

Gesamtaussage zur Risikosituation der Gesellschaft

Der Gesellschaft liegen insgesamt nach den derzeit bekannten Informationen keine Entwicklungen vor, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen. Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für aus den zuvor dargestellten wesentlichen Einzelrisiken, deren Beherrschung das Risikomanagement des Konzerns gewährleistet.

3. Chancenbericht

Der Erfolg der Jacobs Automobile GmbH wird insbesondere von der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Produktportfolio des Herstellers beeinflusst. Daneben können wir durch interne Maßnahmen neue Möglichkeiten entwickeln, die Entwicklung unseres Unternehmens positiv zu gestalten.

Im Rahmen der Jahresplanung für 2015 wurden konkrete Ziele in allen Bereichen für Kosteneinsparungen definiert, die uns Chancen bieten, Prozesse zu verbessern und effizienter zu gestalten.

Weitere Chancen sehen wir in dem Ausbau unseres Großkundengeschäfts und des Internethandels.

 

Stolberg, den 18. September 2015

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Jacobs automobile GmbH, Stolberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom

Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Jacobs automobile GmbH, Stolberg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 23. Oktober 2015

Deloitte & Touche GmbH
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Traub, Wirtschaftsprüfer

Schöck, Wirtschaftsprüfer

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