Hitchcock GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Erfrischungsgetränken und Mineralwässern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Oscar Müller seit 8.6.2016 | Geschäftsführer |
Tino Mocken seit 3.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Valensina GmbHMönchengladbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Mit dem Lagebericht zusammengefasster Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeines Der Valensina-Konzern (die Valensina-Gruppe) mit Sitz in Mönchengladbach produziert und vertreibt ein breites Sortiment alkoholfreier Getränke und gehört zu den führenden Unternehmen der deutschen Fruchtsaft-Industrie. Die einzelnen Gesellschaften der Valensina-Gruppe sind dabei wie folgt auf die unterschiedlichen Marktsegmente fokussiert: Die Valensina GmbH mit Sitz in Mönchengladbach produziert und vermarktet im Schwerpunkt die Hauptmarke Valensina sowie die Premium-Direktsaftmarke Hitchcock im Einweg-Segment. Gleichzeitig produziert sie in ihren beiden Werken in Mönchengladbach und Vechta auch Eigenmarken und vertreibt diese an große deutsche und international tätige Handelsunternehmen. Die Valensina GmbH bedient auch das Segment der kühlpflichtigen Säfte. Darüber hinaus ist sie als Lohnabfüller für andere namhafte Getränkemarken tätig. Neben diesen operativen Tätigkeiten obliegt der Valensina GmbH die Steuerung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie der Einkauf für die wesentlichen Rohwaren und das zentrale Rechnungswesen. Produktion und Vertrieb der eigenen Regionalmarke Wolfra in Glas-Mehrweg- und Glas-Einweg- sowie Einweg-Kartonverpackungen ist der Schwerpunkt der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Erding. Umfangreiche Aktivitäten im Bereich der Lohnabfüllung alkoholischer und nicht alkoholischer Getränke ergänzen das Leistungsspektrum. Die Valensina-Gruppe hat ein klares und transparentes Steuerungssystem. Das interne Reporting ist stringent für die gesamte Gruppe nach einheitlichen Messgrößen gestaltet, wobei folgende finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaften von Bedeutung sind:
Zur gezielten Unternehmenssteuerung werden die Leistungsindikatoren laufend mit dem Budget und die Erwartungshaltung unterjährig durch einen monatlichen Rolling Forecast abgeglichen.
2. Marktentwicklung 2.1. Allgemein Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahre 2022 erholen. Das preisbedingte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 %. Die Wirtschaft wurde 2022 stark durch den Ukraine-Krieg und der daraus folgenden Preiserhöhung für Energie beeinflusst. Weitere negative Faktoren waren erhöhte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel. Die Corona-Pandemie, auch wenn diese im Jahresverlauf nachließ, beeinflusste die deutsche Wirtschaft 2022 noch immer. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Statistisches Bundesamt (destatis.de) 2.2. Lebensmittel- Einzelhandel Nach ersten Schätzungen geht das statistische Bundesamt davon aus, dass der deutsche Einzelhandel im Jahr 2022 nicht weiterwachsen konnte und somit das Rekordjahr 2021 nicht übertroffen wurde. Destatis schätzt, dass der Umsatz in 2022, real (preisbereinigt) um 0,3% gesunken ist sowie nominal (nicht preisbereinigt) um 8,2% gestiegen ist. Der Unterschied zwischen realem und nominalem Umsatz kommt durch die starken Preissteigerungen im Handel zustande. Betrachtet werden hier die Ergebnisse von Januar bis November. Der stationäre Einzelhandel ist vor allem durch die hohen Preisanpassungen in allen Bereich stark betroffen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Einzelhandelsumsatz 2022 real voraussichtlich um 0,3 % niedriger als 2021 - Statistisches Bundesamt (destatis.de) 2.3 Fruchtgetränke Im Jahr 2022 haben fruchthaltige Getränke weiter mit starken Problemen zu kämpfen. Der Minderkonsum von Fruchthaltigen Getränken (FHG) steigt weiter an und auch der Wechsel der Konsumenten zu Getränken aus dem alkoholfreien Getränke Markt wächst weiter. Das Thema Nachhaltigkeit bleibt jedoch aktuell, so können Bio-Fruchtsäfte neue Käufer gewinnen. Ebenfalls können Säfte, welche gesundheitliche Vorteile anbieten Kaufanreize schaffen. Allgemein nimmt der Konsum im "FastMoving Consumer Goods"- Bereich eine negative Entwicklung. Starke Einflussfaktoren dafür sind die starke Inflation und die gestiegenen Energiepreise. Der Konsument besucht dadurch wieder stärker die Discounter und der Anteil der Marken sinkt trotz erhöhter Promo Aktivität. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG) Der Konsument wird bei dem Markenkauf noch stärker durch Angebote beeinflusst. Die Angebotsaktivität der Marken ist in 2022 gestiegen. So lag der Promotionanteil der Marken in Q3 2021 bei 21,3%, dieser liegt in Q3 2022 bei 25,1%. Doch auch die Handelsmarken haben eine erhöhte Angebotsaktivität. Sie wuchs von 9,4% in Q3 2021 auf 11,5% in Q3 2022. Durch diese zunehmende Vermarktung verringert sich der Preisabstand zwischen Marken und Handelsmarken. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG) Der FHG-Markt entwickelt sich rückläufig. Dies wird einerseits durch stärker werdenden Minderkonsum beeinflusst, andererseits nimmt die Anzahl der Konsumenten zu, welche vom fruchthaltigen Getränk zum Erfrischungsgetränk wechseln und hier zu Cola-Mix Getränke greifen. Die Konsumenten besuchen auf Grund der Preisentwicklung wieder verstärkt die Discounter. So verlor der LEH in 2022 gegenüber dem Vorjahr nur 1,9% an Käuferreichweite im FHG-Bereich. Der Discount verzeichnet für diesen Zeitraum einen Gewinn von 0,5%. Jedoch bleibt der Hauptchannel für FHG der LEH. Obwohl der E-Commerce im Jahr 2022 sich Rückläufig zum Vorjahr entwickelt konnte der Channel im Bereich FHG in 2022 um 6,5% wachsen. Auf Sorteneben sind noch immer die Klassiker die Treiber der Kategorie. So konnte der Orangensaft, trotz Rückläufiger Sortimentsentwicklung, die abgesetzte Menge in 2022 gegenüber dem Vorjahr halten. Dazugewinnen konnten die Sorten Apfel mit 0,5% in 2022, Multi-Vitamin um 3,3% in 2022 und Banane mit 4,5% in 2022. Alle weiteren Sorten verzeichnen einen Verlust in 2022. So verloren zum Beispiel die Kirschsorten 8,6% gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG) 2.4 Gebinde Das PET-Gebinde entwickelt sich auch in 2022 robust weiter. So verzeichnet das PET MW Gebinde ein Absatz Plus von 3,4% und PET EW einen Absatz Plus von 0,6% in 2022 gegenüber dem Vorjahr. Alle anderen Gebinde entwickeln sich rückläufig. Am stärksten betroffen von dem Rückgang sind die Gebinde Glas MW mit -12,6% in 2022 und der Karton mit -3,6% in 2022. Die Nachfrage nach anderen Gebinde Größen als der 1L Flasche wuchs in 2022. So konnte das PET 0,5L und das PET 0,75L Gebinde ein Plus von 7,7% verzeichnen. Auch der 0,33L und 0,5L Karton konnte in 2022 4% dazu gewinnen. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG) 3. Konsolidierungskreis Insgesamt wurden vier inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen, bei denen die Valensina GmbH über die Mehrheit der Stimmrechte im Sinne von § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB verfügt, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. 4. Gesellschaftsrechtliche Änderungen Gesellschaftliche Änderungen sind für das Geschäftsjahr 2022 nicht zu berichten. 5. Umsatzentwicklung Der Umsatz der Valensina-Gruppe betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 206.030 (i.V. TEUR 189.162). Dies bedeutet eine Steigerung von 8,9%. Die Planung im Absatz und Umsatz konnten erreicht werden, der Absatz erhöhte sich um 7,0% und der Umsatz um 8,7%. Der wesentliche Treiber des Zuwachses war im Wesentlichen im Markenbereich zu verzeichnen, wobei weiterhin Planverfehlungen im Gastronomiegeschäft zu erkennen sind. Man hatte sich erhofft, dass in 2022 keine stärkeren COVID-19 Einflüsse weiterhin bestehen. Im Stammgeschäft der Valensina GmbH mit der Marke Valensina ist insgesamt eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen, wobei sich der Umsatz im Handelsmarken- und Copackinggeschäft leicht positiv entwickelt hat. Die Umsätze der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Erding sind im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 um 11,1% gestiegen. Die Lockerungen der COVID-19 Beschränkungen ab Frühjahr 2022 konnten wieder intensiver das Gastronomiegeschäft bedient werden. 6. Vermögens- Finanz- und Ertragslage 6.1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Valensina GmbH stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme der Valensina GmbH von TEUR 107.010 auf TEUR 121.359 erhöht. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital hervorgehend aus dem Jahresergebnis um TEUR 878. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Gesellschaftern und nahestehenden Personen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 6.462 gestiegen. Auf der Aktivseite erhöhen sich die liquiden Mittel um TEUR 10.176. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 48,0% nach 53,7% zum Vorjahresstichtag. Unter Berücksichtigung des mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehens und einem mit Rangrücktritt versehenen Darlehens einer nahestehenden Person beträgt sie 51,3%.
Die Bilanzsumme der Valensina-Gruppe hat sich um TEUR 13.704 auf TEUR 131.203 erhöht. Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.580. Die Darlehen gegenüber den Gesellschaftern und nahestehenden Personen verringerten sich um jeweils TEUR 1.147. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 9.829. Auf der Aktivseite erhöhen sich die liquiden Mittel um TEUR 10.858. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 42,8% nach 47,8% zum Vorjahresstichtag. Unter Berücksichtigung des mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschaftsdarlehens und einem Rangrücktritt versehenen Darlehens einer nahestehenden Person beträgt die Eigenkapitalquote 45,9%. 6.2. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das operative Ergebnis der Valensina GmbH im Einzelabschluss einschließlich der abgeführten Gewinne aus Gewinnabführungsverträgen hat sich von TEUR 2.259 auf TEUR 1.473 vermindert. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von einem Jahresüberschuss von TEUR 1.440 um TEUR 561 auf TEUR 879.
Das Ergebnis der Valensina GmbH hat sich im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, maßgeblich durch die steigenden Kosten im Materialaufwand. Die im Jahresabschluss dargestellten Ergebnisse resultieren dabei im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft, wobei auch durch die Pfandeinführung 2021 heraus sonstige betriebliche Erträge resultieren. Einmalige Aufwendungen in relevanter Größenordnung sind nicht zu berichten. Trotz stärkeren Absatz- und Umsatzzuwachses konnte das EBT-Ergebnis nicht gesteigert werden, sondern nahm von 1,7 MIO EUR auf 0,6 MIO EUR ab. Die Geschäftsführung ist mit der operativen Ertragssituation der Valensina-Gruppe im Berichtszeitraum insgesamt zufrieden. Die geplanten Ergebnisse 2022 konnten trotz unerwarteten unterjährigen gravierenden Kostensteigerungen vollumfänglich erreicht werden. Gleichwohl ist die erzielte Umsatzrendite mittelfristig noch deutlich zu verbessern. Trotz des anhaltenden Ukraine Russland Konflikts konnte der Valensina Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis vor Steuern von TEUR 562 erreichen. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um TEUR 186 auf einen Jahresüberschuss von TEUR 710. 6.3. Finanzlage Die Valensina GmbH hat im Geschäftsjahr einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 16.275 erzielt, gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Steigerung von TEUR 7.391. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Zahlungsmittelabfluss von TEUR 1.497 insbesondere für getätigte Investitionen in das Anlagevermögen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.698 resultiert aus Tilgungen von Gesellschafterdarlehen, Tilgungen von Bankverbindlichkeiten sowie aus Zinszahlungen. Der Mittelabfluss beinhaltet eine Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.294. Der Finanzmittelfond hat sich von TEUR 7.124 auf TEUR 17.300 deutlich erhöht. Der Valensina GmbH Konzern hat im Geschäftsjahr einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 18.904 erzielt, gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung um TEUR 9.635. Im Wesentlichen resultiert der erhöhte Mittelzufluss aus einem Bestandsaufbau der Rückstellung und der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen, sowie durch einen Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Zahlungsmittelabfluss von TEUR 3.333 insbesondere für getätigte Investitionen in das Anlagevermögen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.713 resultiert aus Tilgungen von Gesellschafterdarlehen, Tilgungen von Bankverbindlichkeiten sowie aus Zinszahlungen. Der Mittelabfluss beinhaltet eine Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.294. Der Finanzmittelfond hat sich von TEUR 8.362 auf TEUR 19.220 aufgebaut. Insgesamt ist die Finanzlage als stabil zu bezeichnen. 6.4. Liquiditätslage Im Rahmen der Optimierung der Liquiditätsstruktur sind alle Gesellschaften der Valensina-Gruppe wie bisher in ein Cash-Managementsystem eingebunden. Durch eine Liquiditätsplanung werden mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen. Im Vorjahr bestehende Forderungen gegenüber einem Gesellschafter von TEUR 915 wurden unterjährig vollständig zurückgeführt. Es bestehen am Bilanzstichtag Bankverbindlichkeiten aus Bankenkrediten bei der IKB Deutsche Industriebank AG, Deutsche Leasing Finance GmbH und bei der BayernLB in Höhe von insgesamt TEUR 6.138 (i.V. TEUR 7.717). Zum Bilanzstichtag bestehen zwei Kontokorrentlinien bei verschiedenen Banken, die aber noch nicht in Anspruch genommen wurden. Die für langfristige Darlehen vereinbarten Tilgungszahlungen wurden fristgerecht geleistet. Aufgrund der Neuordnung und Langfristigkeit der Finanzierung und der auskömmlich zur Verfügung stehenden liquiden Mittel ist die Valensina-Gruppe weiterhin stabil finanziert. 7. Investitionen Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Ersatz- sowie Erweiterungsinvestitionen in allen Werken getätigt. Schwerpunkte hierbei waren Modernisierungs- bzw. Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Prozessteuerung, Energieoptimierung sowie der Einweg- und Mehrweganlage. Am Standort Erding wurde erneut verstärkt in die Anlagenperipherie investiert, u.a. wurde eine neue CIP Anlage in Betrieb genommen. Auch die Erneuerung der Einweg- und Mehrweganlage stand in diesem Jahr hauptsächlich im Vordergrund. So wird aktuell für die Heißabfüllung in einen neuen Erhitzer und in eine neue Abfüll- und Verschließmaschine investiert. Am Standort in Vechta wurde, wie vergangenes Jahr die Betriebsdatenerfassung an der Tankperipherie erweitert u.a. wurde eine neue CIP Pumpensteuerung implementiert. Zudem wurden die Verschließer für die Weichpack-Abfüllung modifiziert, um der ersten Anforderung aus der Einweg Kunststoffrichtlinie der EU, die Juli 2024 in Kraft tritt, gerecht zu werden. Hierbei müssen Verschlüsse an den Getränkepackungen bei geöffnetem Zustand befestigt bleiben. Am Standort Mönchengladbach wurde in einen neuen Schaltschrank inkl. Steuerung für die Produktion investiert, zudem gab es ein umfangreiches Systemupdate für die Tanksteuerung. Insgesamt wurden TEUR 3.240 in Sachanlagen investiert. 8. Forschung und Entwicklung (F+E) Im Bereich F+E stand die Entwicklung neuer Produkte für die Marken Valensina und Hitchcock im gekühlten und ungekühlten Bereich im Vordergrund. In 2022 wurde im Valensina-Sortiment das Valensina Kids Produkt "Die Olchis" gelauncht sowie unter der Marke Hitchcock die IngwerShots Grapefruit& Limette, Orange& Kurkuma und Maracuja & Acerola in einer 0,5l Einweg-Glasflasche. Im gekühlten Segment wird in 2023 das Konzept "Cool Collection" durch einen Relaunch auf Valensina Frühstücksäfte-Konzept ersetzt und biete 100% reinen Fruchtsaft. Hierbei bilden die Konzepte Klassischer, Schwungvoller, Munterer oder Exotischer Morgen mit unterschiedlichen Sorten ein klares Differenzierungsmerkmal. Darüber hinaus geht die Marke Hitchcock in die neue Warengruppierung Fruchtessige mit den Sorten Zitrone, Himbeere und Cassis. Der Bereich Forschung und Entwicklung wird weiter intensiviert und aufgebaut. 9. Personal Im Durchschnitt beschäftigte die Valensina-Gruppe im Berichtszeitraum 366 Mitarbeiter im Vergleich zu 368 Mitarbeitern im Vorjahr. 10. Potentielle zukünftige Chancen und Risiken Zur Erkennung von Chancen sowie zur Bewältigung von Risiken bedient sich die Valensina-Gruppe dem nachfolgend beschriebenen Managementsystem: Die Valensina-Gruppe steuert die Tochtergesellschaften über Planzahlen, die monatlich mit den Ist-Werten abgeglichen und analysiert werden. Durch diese zeitnahe Kontrolle wird dem Management die Möglichkeit gegeben, Abweichungen innerhalb der Gruppe kurzfristig zu erkennen und sofortige Gegenmaßnahmen einzuleiten. Unterjährig wurde bis dato zudem im ersten Quartal des laufenden Jahres eines Jahreshochrechnung erstellt zur Überprüfung der Planzahlen. Diese Vorgehensweise wird durch eine monatliche Rolling-Forecast-Rohertragsdarstellung nebst EBT-Prognose abgelöst, um zeitnaher und schneller zukünftige Abweichungen zu erkennen. Das Analysesystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich ändernden rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen angepasst. Risiken: Branchenspezifische Risiken: Die Valensina-Gruppe unterliegt Risiken in vielerlei Hinsicht. Zum einem unterliegt sie den in den letzten Jahren wahrgenommenen Preisschwankungen im Rohstoffsektor, aufgrund der Veränderungen der Wetterverhältnisse auftretenden Erntevolumen. Dabei ist auf der Rohwarenseite hinsichtlich der Orangensaftpreise weiterhin von einem langfristig hohen Niveau auszugehen. Zum anderen unterliegt sie Risiken aufgrund des stark schwankenden Wechselkurses im US-Dollar für den Rohwareneinkauf. Die nationalen und internationalen geopolitischen und wirtschaftlichen unvorhersehbaren Entscheidungen haben einen erheblichen Einfluss. Hierbei schließt die Valensina GmbH zur Absicherung des auf USD-Basis erfolgenden Einkaufs u.a. des Orangensaftkonzentrats und des Orangendirektsafts Devisengeschäfte ab, die streng auf die gemäß Absatzplanung erwarteten Volumina begrenzt sind. Durch den Ukraine-Krieg ausgelöste weltweite Inflation ist es zu einer weiteren Belastung der Kostenseite gekommen sowie darüber hinaus die schwankende Verfügbarkeit von Ressourcen und die damit einhergehenden Produktionsproblemen. Ein weitere Konsumzurückhaltung im Fruchthaltige Getränke Markt wird einerseits durch stärker werdenden Minderkonsum beeinflusst, als auch andererseits nimmt die Anzahl der Konsumenten zu, welche vom Fruchthaltige Getränke Markt zum Erfrischungsgetränk wechseln. Der in 2020 aufgetretene Coronavirus COVID-19 hat bis heute Einfluss auf die weltweiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, die sich aber in 2023 erheblich abgeschwächt haben. Durch Antivirusimpfstoffe konnte die Stärke der Pandemie erheblich abgeschwächt und eingedämmt werden. Durch die weltweite disziplinierte Umsetzung der Corona-Maßnahmen hat man die Pandemie zur Zeit im Griff, die Corona-Restriktionen wurden fast alle aufgehoben. Ein Ende der Pandemie ist zur Zeit trotzdem nicht absehbar. Der seit längerem schwelende Konflikt (NATO-Osterweiterung) zwischen Russland und Ukraine ist im Februar 2022 eskaliert. Seit diesem Zeitpunkt besteht Krieg in Europa. Russland fordert das die NATO-Osterweiterung auf den Stand von 1997 zurückgeführt wird. Demnach ist zu befürchten, dass der Krieg weiterhin anhalten und sich ausdehnen könnte. Durch die beiden vorangegangenen genannten Sachverhalte wird aktuell die Inflation weiterhin voraussichtlich auf einem hohen Niveau bleiben. Diese Risiken, abgeschwächte Pandemie, der Krieg in Europa und die weitere Unsicherheit könnte den Geschäftsbetrieb nachhaltig beinträchtigen und nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Valensina GmbH und die Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH betreiben ein aktives Präventionsmanagement um nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestmöglich zu verhindern. Insbesondere das Risiko von Betriebsstörungen oder -unterbrechungen und einem damit verbunden Produktionsausfall bestehen. Ertragsorientierte Risiken: Die bestehenden Überkapazitäten in der Branche, die zu einem weiterhin anhaltenden Preiskampf führen, erhöhen das Wettbewerbsrisiko. Die Umsetzung einer Preiserhöhung ist angesichts der bestehenden vorgenannten Situation als schwierig zu bezeichnen. Weitere Risiken und Unsicherheiten und der weitere Verlauf durch die Pandemie und des Krieges in Europa könnten den Geschäftsbetrieb beinträchtigen. Die Ertragslage wird monatlich gegen die Planung geprüft um einen permanenten Überblick zu gewährleisten und ggf. unterjährige Anpassungen durch Maßnahmen durchzuführen. Weiterhin werden unterjährig monatlich zur Überprüfung der Ertragslage eine Rolling-Forecast-Rohertragsdarstellung nebst EBT-Prognose erstellt. Latente Risiken werden regelmäßig in den Geschäftsleitungssitzungen besprochen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Ausfallrisiken auf der Absatzseite sind weitestgehend über Warenkreditversicherer abgedeckt. Durch eine derzeitige stabile Liquiditäts- und Eigenkapitallage sind keine Liquiditätsrisiken zu erkennen. Liquiditätspläne werden regelmäßig überwacht. Eine auf Monatsbasis beruhende Planung der Zahlungsein- und -ausgänge auf Grundlage der bestehenden und zu erwartenden Auftragseingänge gewährleistet einen permanenten Überblick über den Liquiditätsbedarf. Risiken aus Währungs- und Devisentermingeschäften bestehen im Wesentlichen nicht. Aufgrund der derzeitigen Ertragslage, der vorhandenen Liquidität sowie der gewährten Betriebsmittellinien, sind derzeit keine finanziellen Risiken zu erwarten. Chancen: Durch das Aufsetzen einer neuen Vision, Mission in 2021 ergibt sich die Chance neue Segmente zu erschließen, die Organisation am Wandel der Zeit anzupassen und im Markt neue Impulse mit innovativen Produkten zu setzen. Durch die weitere Fokussierung konnten die strategischen Handlungsfelder aufgesetzt werden und zielführend eingesteuert werden. U.a. sind die Themen Intensivierung der Unternehmenskultur, Optimierung der Prozesse in der Ablauforganisation, einem vorantreiben der Digitalisierung durch Aufbau einer Daten- und Analytik-Strategie, wertschöpfende Handlungsfelder und Fokussierung auf Ideen mit echter Innovation die wesentlichen Treiber. Durch den hohen Bekanntheitsgrad der Marken Valensina und Hitchcock sieht man im nationalen Marktumfeld eine sehr gute Chance einen positiven Geschäftsverlauf zu erreichen. Durch gezielte Marketingmaßnahmen konnte auch der Bekanntheitsgrad weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden. Durch die Weiterentwicklung der Marken Valensina, Wolfra und Hitchcock, insbesondere durch die Sortiments- und Produktausweitung, kann auch zukünftig eine weitere positive Absatzentwicklung erreicht werden. Die Chancen für Absatzwachstum sind im Inland als auch im Ausland weiterhin mit den gelebten Produkten und Vertriebswege gegeben. Durch weitere Modernisierung im Maschinenpark sowie in der Prozessoptimierung können weitere Potentiale ausgeschöpft werden. 11. Ausblick 2023 Die Valensina-Gruppe blickt nach vorne. Nach den herausfordernden Jahren 2021 und 2022 sieht man sich weiterhin mit vielen Themen konfrontiert. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges werden uns weiterhin begleiten. Die steigenden Preisen in allen Kostensegmenten, insbesondere im Bereich der Energie, Rohwaren, Verpackungen, Logistik und Personal sowie der Verfügbarkeiten der Rohware und Verpackung und den Herausforderungen in der Produktion und Logistik werden uns weiterhin beschäftigen. Durch die ausgelöste weiterhin vorhandene hohe Inflation und einer benötigten Preiserhöhung gegenüber unseren Kunden geht man von einer Konsumzurückhaltung aus. Wie in den vergangenen Jahren hat sich der starke Wettbewerb auf dem deutschen und europäischen Markt für fruchthaltige Getränke auch zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2023 fortgesetzt. Im Rahmen dieses anspruchsvollen Wettbewerbsumfelds fokussiert sich die Valensina-Gruppe u.a. weiterhin konsequent auf die Marken Valensina, Hitchcock und Wolfra und auf die Geschäftsbereiche Handelsmarken und Copacking. Hier liegen in der Fortführung der Markenstrategie und der Einführung der neuen Produkte aus Sicht der Geschäftsführung einer der größten Chancen für die Gruppe. Im Jahr 2021 wurde die Vision und Mission überarbeitet und die strategischen Handlungsfelder in 2022 eingesteuert. Die daraus abgeleiteten Strategieansätze führen zu einer weiteren Fokussierung und Erschaffung neuer zukünftiger Geschäftsfelder. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Organisation, Unternehmenskultur und Wertschöpfung. Insbesondere das Geschäftsfeld "NEW" wird durch Generierung von Ideen und echter Innovation vorangetrieben. Hierbei spielen u.a. neue Konzepte, Geschäftsfelder und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für bestehende oder neue Wertschöpfungsfelder eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. In unserer Branche wird mit einem steigenden Umsatz aufgrund der inflationären Entwicklung ausgegangen mit einem eher rückläufigen Absatz. Hierbei ist die Tendenz zu erkennen das ein Minderkonsum vorliegt und die Käufer zum AFG-Erfrischungsbereich abwandern. Die Bio Fruchtsäfte und die Getränke mit Zusatznutzen können sich im Markt weiterhin etablieren. Im Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen rückläufigen Absatz, durch Konsumzurückhaltung. Der Start des Geschäftsjahres verlief bisher budgetkonform. Auf Basis der vorherigen dargestellten Chancen und Risiken sowie des Ausblicks 2023 geht die Valensina-Gruppe davon aus, dass mit dem verbliebenen bestehenden Geschäft im Geschäftsjahr in Summe einen steigenden Umsatz (Preiserhöhungen) von 23 MIO EUR verzeichnet. Die erwarteten Kostensteigerungen werden weiterhin versucht durch Optimierungsmaßnahmen zu kompensieren, sodass mit einem gleichbleibenden EBT-Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2022 zu rechnen ist. Man erwartet ein EBT-Ergebnis von 0,4 TEUR. Eine Einschätzung dieser gesamtwirtschaftlichen Folgen für Deutschland, Europa oder der Weltwirtschaft ist angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Krise und des Krieges in Europa nicht möglich. Die wesentlichen Ausführungen des Lageberichts zur zukünftigen Entwicklung einzelner Geschäftsbereiche oder des Gesamtkonzerns beruhen auf Prognosen. Vor dem dominierenden Hintergrund der außerordentlichen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Krieges in Europa und der Corona-Krise, sind die wirtschaftlichen Folgen für den Konzern nicht verlässlich einzuschätzen. Dabei kann die Nachfrage nach Produkten und Leistungen des Konzerns ebenso negativ beeinflusst sein wie die Verfügbarkeit notwendiger Rohstoffe, Dienstleistungen oder fertiger Produkte. Weiterhin kann der Krieg in Europa und die Corona-Krise einen Einfluss in der Weise haben, dass sich durch präventive Maßnahmen Beschränkung der Verfügbarkeit ergeben.
Mönchengladbach, den 13. März 2023 Valensina GmbH, Mönchengladbach Tino Arndt Mocken , Geschäftsführer Felix Oscar Müller, Geschäftsführer Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen des Konzerns Valensina GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 12553 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in EUR aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Vorjahreszahlen sind für Vergleichszwecke gemäß § 265 Abs. 2 HGB gegenübergestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Schema nach § 266 HGB. Die folgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die in den neben der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind. Konsolidierungskreis Insgesamt wurden vier inländische und ein dänisches Tochterunternehmen, bei denen die Valensina GmbH über die Mehrheit der Stimmrechte im Sinne von § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB verfügt, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile am Nominalkapital der Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden unmittelbar vom Mutterunternehmen gehalten. Die Währungsumrechnung erfolgt zum festen Wechselkurs von 7,45 DKK/EUR. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Valensina GmbH basiert auf dem gemäß §§ 290 ff. HGB erstellten Konzernabschluss des Vorjahres. Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2022, den Abschlussstichtag der Valensina GmbH und aller übrigen einbezogenen Unternehmen, aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 und Abs. 2 HGB. Die sich durch Aufrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem jeweils konsolidierungspflichtigen Kapital bei den Gesellschaften verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden - zunächst auf die Vermögensgegenstände verteilt - und dann gemäß § 309 Abs. 1 HGB planmäßig über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren wurde dabei aufgrund der Erwartungen über die Branchenentwicklung sowie des technischen Know-how geschätzt. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen wurden gemäß §§ 303 ff. HGB eliminiert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmen ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, nach der Neubewertungsmethode abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Für geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft das Wahlrecht des jährlichen Sammelpostens nach der Reglung des § 6 Abs. 2a EStG in der seither geltenden Fassung an. Demnach werden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 in einem Sammelposten im Zugangsjahr erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die geringwertigen Anlagegüter sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt regelmäßig:
Die Abschreibung der Marken erfolgt nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 75 Jahren. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Tageswert bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten angemessene Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Nicht mehr verwertbare Vorratspositionen werden voll abgewertet. Soweit bei Fertigerzeugnissen der durchschnittliche Jahresverkaufspreis abzüglich erwarteter Erlösschmälerungen und Vertriebskosten niedriger ist als die Herstellungskosten, wird dieser niedrigere Wert der Bewertung zugrunde gelegt. Forderungen werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Abschläge für Skonti, Boni und Rabatte werden individuell für jeden Kunden berechnet. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst, bestehen im Geschäftsjahr jedoch nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten bzw. zu Anschaffungskosten aktiviert. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden aktive und passive latente Steuern saldiert ausgewiesen. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtrag darstellen, weisen wir als Rechnungsabgrenzungsposten aus. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennwert bilanziert. Die Neubewertungsrücklage betrifft die Aufstockungsbeträge aus der Neubewertung der in den Konzernabschluss einbezogenen Vermögensgegenstände und Schulden, insbesondere betrifft sie die Neubewertung der Marken "Valensina" und "Wolfra". Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen in den Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz verwiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Bei der Ermittlung der im Zusammenhang mit der Rückstellungsbewertung entstehenden Aufwendungen und Erträge wird davon ausgegangen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Beginn der Periode eingetreten ist. Für Veränderungen des Verpflichtungsumfangs wird die Annahme getroffen, dass diese zum Periodenende eingetreten sind. Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder der Restlaufzeit sind im Aufzinsungsergebnis enthalten und werden demzufolge einheitlich in dem GuV-Posten "Zinsaufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Deckung durch Termingeschäfte ist mit dem Terminkurs bewertet worden. Zum 31. Dezember 2022 besteht eine Bewertungseinheit der Art Makro-Hedge bei Anwendung der Einfrierungsmethode. Im Rahmen von Materialeinkäufen in USD wird das Währungsrisiko aufgrund von Fremdwährungsschwankungen mit Hilfe von USD-Terminkäufen vollständig abgesichert. Zum Bilanzstichtag sind bestehende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie schwebende Einkaufsverträge, die im Geschäftsjahr 2023 fällig sind, mit einem Volumen von TUSD 69.540 einbezogen. Demgegenüber stehen vereinbarte, fristenkongruente Devisensicherung und vorhandene Liquidität mit einem Volumen von TUSD 65.000. Da der Zeitwert der Devisensicherung höher ist als der Zeitwert der Verpflichtungen, bestehen zum Bilanzstichtag keine drohenden Verluste aus diesen Devisensicherungen. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Konzernbilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Der Abgang über TEUR 393 resultiert aus dem Abgang von bereits abgeschriebenen Pfandflaschen. Durch vermehrt getätigte Investitionen ist eine Zunahme bei der Position andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf TEUR 5.411 (i.V. TEUR 5.029) zu verzeichnen. Die Bewertung der Marken Valensina und Wolfra erfolgte bei der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2010 nach Gutachten der Firma Biesalski & Company, München, auf der Grundlage der Vorschriften des IDW S5 zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte. Die nach der Kapitalkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen und über insgesamt 15 Jahre planmäßig abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen TEUR 2 (i.V. TEUR 2) betreffen einen Anteil an der Volksbank Mönchengladbach eG. (2) Aufstellung des Anteilsbesitzes Zum 31. Dezember 2022 hält die Gesellschaft folgende Anteile:
* Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsverträge
(3) Umlaufvermögen Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Von den übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände haben TEUR 70 (i.V. TEUR 170) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den liquiden Mitteln werden, wie im Vorjahr, die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand ausgewiesen. (4) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 305 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage TEUR 41.722 und Neubewertungsrücklage TEUR 12.811 sind unverändert. (5) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2022 den versicherungsmathematischen Gutachten entsprechend ausgewiesen. Das modifizierte Teilwertverfahren wurde angewandt. Der Berechnung wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren liegt zum 31. Dezember 2022 bei TEUR 62. Aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde im Geschäftsjahr 2010 von dem Wahlrecht zur Verteilung des Anpassungsbetrages gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2022 ergibt sich daraus ein Unterdeckungsbetrag von TEUR 33, der noch nicht in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen ist. Die sonstigen Rückstellungen enthalten i.H.v. TEUR 9.036 Rückstellungen für Erlösschmälerungen, Werbekostenzuschüsse und Listungsgebühren, i.H.v. von TEUR 15.487 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und weitere Verpflichtungen, die am Bilanzstichtag noch nicht erfüllt waren, sowie i.H.v. TEUR 1.092 Personalrückstellungen. (6) Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigen die nachfolgenden Übersichten:
Die Bankverbindlichkeiten bestehen gegenüber drei Kreditinstituten. Zum einen besteht ein Darlehen bei der IKB Deutsche Industriebank AG in Höhe von ursprünglich TEUR 15.000, dass eine Laufzeit bis zum 30. März 2026 hatte. Das Annuitätendarlehen wurde am 30. März 2016 aufgenommen und wird quartalsweise getilgt. Von diesem Darlehen sind im Jahr 2022 TEUR 1.538 zurückgezahlt worden. Zum anderen bestand ein Darlehen bei der BayernLB in Höhe von ursprünglich TEUR 700, dass eine Laufzeit bis zum 31. März 2022 hatte. Der Restbetrag des Darlehens in Höhe von TEUR 49 wurde in 2022 vollständig getilgt. Bei dem dritten Darlehen handelt es sich um einen Investitionskredit gegenüber der Deutsche Leasing Finance GmbH in Höhe von ursprünglich TEUR 1.216, dass eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2029 hat. Von diesem Darlehen sind im Jahr 2022 TEUR 78 zurückgezahlt worden. Der Gesamtbetrag der Darlehensverbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 314. Besichert wird das Bankdarlehen der IKB Deutsche Industriebank AG durch eine Sicherungsübereignung des Betriebsgrundstücks in Vechta sowie einem Großteil des Bestands des Sachanlagevermögens auf den Betriebsobjekten in Vechta und Mönchengladbach. Zusätzlich wird das Darlehen durch eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Konzernunternehmen besichert. Das aufgenommene Darlehen bei der Deutsche Leasing Finance GmbH ist durch die Sicherungsübereignung einer Flaschenwaschmaschine besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber nahestehenden Personen resultieren aus rangrückgetretenen Darlehen. Vereinbarungsgemäß sollen diese Darlehen spätestens im Jahr 2024 getilgt sein. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 2.468 (i.V. TEUR 1.887). (7) Passive latente Steuern Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 11.818 ergeben sich gemäß § 274 HGB aus der Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern und betreffen in erster Linie die Neubewertung der Marken "Valensina" und "Wolfra". Die verrechneten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 902 resultieren im Wesentlichen aus dem Unterschied zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Marken "Hitchcock" und "Kühlfrische" sowie Pensionsrückstellungen. Der Berechnung wurden ein durchschnittlicher Gewerbesteuersatz von 14,455% und ein Körperschaftsteuersatz von 15% zzgl. Solidaritätszuschlag von 5,5% zugrunde gelegt. Die in der Bilanz angesetzten latenten Steuerschulden haben sich unter Berücksichtigung der mit den passiven latenten Steuern verrechneten aktiven latenten Steuern wie folgt entwickelt:
IV. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022 entfallen TEUR 134.212 (i.V. TEUR 122.818) auf das Inland, davon TEUR 478 auf Lizenzen. Auf das Ausland entfallen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 71.819 (i.V. TEUR 66.345). (9) Sonstigen betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 834 (i.V. TEUR 216) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 663 (i.V. TEUR 35). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus Erträge aus sonstigen Entschädigungen EUR 84 (i.V. TEUR 40) enthalten. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 36.657 (i.V. TEUR 36.884) entfallen im Wesentlichen auf Vertriebskosten mit TEUR 24.951 (i.V. TEUR 25.267), auf Verwaltungskosten von TEUR 3.273 (i.V. TEUR 3.095) sowie auf Betriebskosten mit TEUR 8.052 (i.V. TEUR 8.062). Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 HGB" aus der Inanspruchnahme der Übergangsregelung des BilMoG zur Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 16 (i.V. TEUR 16) enthalten. (11) Sonstige Zinsen Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 17 (i.V. TEUR 19) enthält mit TEUR 10 (i.V. TEUR 14) Zinserträge von Gesellschaftern. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 838 (i.V. TEUR 849) beinhalten mit TEUR 156 (i.V. TEUR 171) Zinsaufwendungen an Gesellschafter, Zinsaufwendungen an nahestehenden Personen mit TEUR 156 (i.V. TEUR 171) sowie mit TEUR 104 (i. V. TEUR 118) auf die Darlehen, die unter Abschnitt (6) Verbindlichkeiten aufgeführt werden. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten mit TEUR 36 (i.V. TEUR 93). V. Sonstige Angaben (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 HGB aus Miet- und aus Leasingverträgen i.H.v. TEUR 22.143 (i.V. TEUR 16.076). (13) Haftungsverhältnisse Über die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinaus bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse. Bei der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH bestehen Haftungsverhältnisse in einem Gesamtvolumen von TEUR 40.000 aus zwei langfristigen Finanzierungen der Muttergesellschaft Valensina GmbH, für welche die Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Form einer gesamtschuldnerischen Mithaftung (TEUR 15.000) bzw. einer selbstschuldnerischen Bürgschaft (TEUR 25.000) einsteht. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorbezeichneten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der derzeitig guten Ergebnis- und Liquiditätslage der Muttergesellschaft als unwahrscheinlich angesehen. (14) Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 366 (i.V. 368) Personen in folgenden Gruppen beschäftigt:
Der Durchschnittsberechnung wurde die Ermittlungsmethode des § 267 Abs. 5 HGB zugrunde gelegt. (15) Unternehmensverträge Mit Wirkung zum 1. April 2002 bestehen Ergebnisabführungsverträge mit der Valensina GmbH als herrschendem Unternehmen und der Dittmeyer's-Valensina GmbH sowie der Hitchcock GmbH. Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2013 wurde am 25. Juli 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH geschlossen, bei dem die Valensina GmbH herrschendes Unternehmen ist. Ab dem Beginn des Geschäftsjahres 2016 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit dem herrschenden Unternehmen Valensina GmbH und der PL Drinks GmbH. (16) Geschäftsführung des Mutterunternehmens Mitglieder der Geschäftsführung:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 314 Abs. 3 S. 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (17) Beirat des Mutterunternehmens Mitglieder des Beirats:
(18) Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses Die Aufstellung, Prüfung, Offenlegung und Einreichung zum Handelsregister des Konzernabschlusses der Valensina GmbH, Mönchengladbach, wirkt gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreiend für die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und der Aufstellung von Lageberichten für die folgenden Gesellschaften:
(19) Abschlussprüferhonorare Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 139, für Steuerberatungsleistungen TEUR 53 sowie für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 15. (20) Ergebnisverwendungsvorschlag für das MutterunternehmenDie Geschäftsführung schlägt vor, das Konzernergebnis in Höhe von TEUR 710 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 31. März 2023 Valensina GmbH, Mönchengladbach Tino Arndt Mocken, Geschäftsführer Felix Oscar Müller, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Valensina GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Valensina GmbH, Mönchengladbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Lagebericht zusammengefassten Lagebericht (nachfolgend: Lagebericht) der Valensina GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Viersen, den 31. März 2023 Grant
Thornton AG
Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer Anne Hölters, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bestand an liquiden Mitteln. Die innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen den kurzfristigen Teil der langfristig vereinbarten Darlehen. Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2022
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
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