Dittmeyer's-Valensina GmbH

Ruckes 90, 41238 Mönchengladbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 13632
Eingetragen
17.1.2002
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenHerstellung von Erfrischungsgetränken und Mineralwässern
Gegenstand
der Vertrieb und die Herstellung von Getränken und Waren sowie Dienstleistungen aller Art, hauptsächlich von im Markt besonders eingeführten Marken, insbesondere Dittmeyer und Valensina, einschließlich Im- und Export sowie Vergabe von Lizenzen an Dritte, soweit gesetztlich zulässig.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Felix Oscar Müller
seit 8.6.2016
Geschäftsführer
Tino Mocken
seit 3.2.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.100 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Valensina GmbH

Mönchengladbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Mit dem Lagebericht zusammengefasster Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeines

Der Valensina-Konzern (die Valensina-Gruppe) mit Sitz in Mönchengladbach produziert und vertreibt ein breites Sortiment alkoholfreier Getränke und gehört zu den führenden Unternehmen der deutschen Fruchtsaft-Industrie. Die einzelnen Gesellschaften der Valensina-Gruppe sind dabei wie folgt auf die unterschiedlichen Marktsegmente fokussiert:

Die Valensina GmbH mit Sitz in Mönchengladbach produziert und vermarktet im Schwerpunkt die Hauptmarke Valensina sowie die Premium-Direktsaftmarke Hitchcock im Einweg-Segment. Gleichzeitig produziert sie in ihren beiden Werken in Mönchengladbach und Vechta auch Eigenmarken und vertreibt diese an große deutsche und international tätige Handelsunternehmen. Die Valensina GmbH bedient auch das Segment der kühlpflichtigen Säfte. Darüber hinaus ist sie als Lohnabfüller für andere namhafte Getränkemarken tätig.

Neben diesen operativen Tätigkeiten obliegt der Valensina GmbH die Steuerung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie der Einkauf für die wesentlichen Rohwaren und das zentrale Rechnungswesen.

Produktion und Vertrieb der eigenen Regionalmarke Wolfra in Glas-Mehrweg- und Glas-Einweg- sowie Einweg-Kartonverpackungen ist der Schwerpunkt der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Erding. Umfangreiche Aktivitäten im Bereich der Lohnabfüllung alkoholischer und nicht alkoholischer Getränke ergänzen das Leistungsspektrum.

Die Valensina-Gruppe hat ein klares und transparentes Steuerungssystem. Das interne Reporting ist stringent für die gesamte Gruppe nach einheitlichen Messgrößen gestaltet, wobei folgende finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaften von Bedeutung sind:

Absatz

Umsatz

Ergebnis Steuern (EBT = Earnings before taxes)

Zur gezielten Unternehmenssteuerung werden die Leistungsindikatoren laufend mit dem Budget und die Erwartungshaltung unterjährig durch einen monatlichen Rolling Forecast abgeglichen.

IST IST Budget IST Erwartung
2020 2021 2022 2022 2023
Absatz (Mio. lit.) 257 245 235 252 233
Umsatz (Mio. EUR) 199 189 190 206 229
EBT (Mio. EUR) 3,7 1,7 0,1 0,6 0,4
EBT (%) 1,9% 0,9% 0,0% 0,3% 0,2%

2. Marktentwicklung

2.1. Allgemein

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahre 2022 erholen. Das preisbedingte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 %. Die Wirtschaft wurde 2022 stark durch den Ukraine-Krieg und der daraus folgenden Preiserhöhung für Energie beeinflusst. Weitere negative Faktoren waren erhöhte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel. Die Corona-Pandemie, auch wenn diese im Jahresverlauf nachließ, beeinflusste die deutsche Wirtschaft 2022 noch immer. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2.2. Lebensmittel- Einzelhandel

Nach ersten Schätzungen geht das statistische Bundesamt davon aus, dass der deutsche Einzelhandel im Jahr 2022 nicht weiterwachsen konnte und somit das Rekordjahr 2021 nicht übertroffen wurde. Destatis schätzt, dass der Umsatz in 2022, real (preisbereinigt) um 0,3% gesunken ist sowie nominal (nicht preisbereinigt) um 8,2% gestiegen ist. Der Unterschied zwischen realem und nominalem Umsatz kommt durch die starken Preissteigerungen im Handel zustande. Betrachtet werden hier die Ergebnisse von Januar bis November. Der stationäre Einzelhandel ist vor allem durch die hohen Preisanpassungen in allen Bereich stark betroffen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Einzelhandelsumsatz 2022 real voraussichtlich um 0,3 % niedriger als 2021 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2.3 Fruchtgetränke

Im Jahr 2022 haben fruchthaltige Getränke weiter mit starken Problemen zu kämpfen. Der Minderkonsum von Fruchthaltigen Getränken (FHG) steigt weiter an und auch der Wechsel der Konsumenten zu Getränken aus dem alkoholfreien Getränke Markt wächst weiter. Das Thema Nachhaltigkeit bleibt jedoch aktuell, so können Bio-Fruchtsäfte neue Käufer gewinnen. Ebenfalls können Säfte, welche gesundheitliche Vorteile anbieten Kaufanreize schaffen. Allgemein nimmt der Konsum im "FastMoving Consumer Goods"- Bereich eine negative Entwicklung. Starke Einflussfaktoren dafür sind die starke Inflation und die gestiegenen Energiepreise. Der Konsument besucht dadurch wieder stärker die Discounter und der Anteil der Marken sinkt trotz erhöhter Promo Aktivität. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG)

Der Konsument wird bei dem Markenkauf noch stärker durch Angebote beeinflusst. Die Angebotsaktivität der Marken ist in 2022 gestiegen. So lag der Promotionanteil der Marken in Q3 2021 bei 21,3%, dieser liegt in Q3 2022 bei 25,1%. Doch auch die Handelsmarken haben eine erhöhte Angebotsaktivität. Sie wuchs von 9,4% in Q3 2021 auf 11,5% in Q3 2022. Durch diese zunehmende Vermarktung verringert sich der Preisabstand zwischen Marken und Handelsmarken. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG)

Der FHG-Markt entwickelt sich rückläufig. Dies wird einerseits durch stärker werdenden Minderkonsum beeinflusst, andererseits nimmt die Anzahl der Konsumenten zu, welche vom fruchthaltigen Getränk zum Erfrischungsgetränk wechseln und hier zu Cola-Mix Getränke greifen. Die Konsumenten besuchen auf Grund der Preisentwicklung wieder verstärkt die Discounter. So verlor der LEH in 2022 gegenüber dem Vorjahr nur 1,9% an Käuferreichweite im FHG-Bereich. Der Discount verzeichnet für diesen Zeitraum einen Gewinn von 0,5%. Jedoch bleibt der Hauptchannel für FHG der LEH. Obwohl der E-Commerce im Jahr 2022 sich Rückläufig zum Vorjahr entwickelt konnte der Channel im Bereich FHG in 2022 um 6,5% wachsen.

Auf Sorteneben sind noch immer die Klassiker die Treiber der Kategorie. So konnte der Orangensaft, trotz Rückläufiger Sortimentsentwicklung, die abgesetzte Menge in 2022 gegenüber dem Vorjahr halten. Dazugewinnen konnten die Sorten Apfel mit 0,5% in 2022, Multi-Vitamin um 3,3% in 2022 und Banane mit 4,5% in 2022. Alle weiteren Sorten verzeichnen einen Verlust in 2022. So verloren zum Beispiel die Kirschsorten 8,6% gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG)

2.4 Gebinde

Das PET-Gebinde entwickelt sich auch in 2022 robust weiter. So verzeichnet das PET MW Gebinde ein Absatz Plus von 3,4% und PET EW einen Absatz Plus von 0,6% in 2022 gegenüber dem Vorjahr. Alle anderen Gebinde entwickeln sich rückläufig. Am stärksten betroffen von dem Rückgang sind die Gebinde Glas MW mit -12,6% in 2022 und der Karton mit -3,6% in 2022. Die Nachfrage nach anderen Gebinde Größen als der 1L Flasche wuchs in 2022. So konnte das PET 0,5L und das PET 0,75L Gebinde ein Plus von 7,7% verzeichnen. Auch der 0,33L und 0,5L Karton konnte in 2022 4% dazu gewinnen. (Quelle: DE GfK Consumer Panel FMCG)

3. Konsolidierungskreis

Insgesamt wurden vier inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen, bei denen die Valensina GmbH über die Mehrheit der Stimmrechte im Sinne von § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB verfügt, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

4. Gesellschaftsrechtliche Änderungen

Gesellschaftliche Änderungen sind für das Geschäftsjahr 2022 nicht zu berichten.

5. Umsatzentwicklung

Der Umsatz der Valensina-Gruppe betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 206.030 (i.V. TEUR 189.162). Dies bedeutet eine Steigerung von 8,9%.

Die Planung im Absatz und Umsatz konnten erreicht werden, der Absatz erhöhte sich um 7,0% und der Umsatz um 8,7%. Der wesentliche Treiber des Zuwachses war im Wesentlichen im Markenbereich zu verzeichnen, wobei weiterhin Planverfehlungen im Gastronomiegeschäft zu erkennen sind. Man hatte sich erhofft, dass in 2022 keine stärkeren COVID-19 Einflüsse weiterhin bestehen.

Im Stammgeschäft der Valensina GmbH mit der Marke Valensina ist insgesamt eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen, wobei sich der Umsatz im Handelsmarken- und Copackinggeschäft leicht positiv entwickelt hat.

Die Umsätze der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Erding sind im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 um 11,1% gestiegen. Die Lockerungen der COVID-19 Beschränkungen ab Frühjahr 2022 konnten wieder intensiver das Gastronomiegeschäft bedient werden.

6. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

6.1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Valensina GmbH stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Valensina GmbH 2022 2021 Differenz
TEUR TEUR TEUR
AKTIVA
Immaterielle Vermögensgegenstände 26.044 26.150 -206
Sachanlagen 16.098 17.260 -1.162
Finanzanlagen 17.102 17.102 0
Vorräte 20.021 17.466 2.555
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.570 21.730 2.840
Liquide Mittel 17.300 7.124 10.176
Rechnungsabgrenzungsposten 224 178 46
Gesamte Aktiva 121.359 107.010 14.349
PASSIVA
Eigenkapital 58.296 57.418 878
Rückstellungen 23.145 16.233 6.912
Verbindlichkeiten 33.083 26.621 6.462
Passive latente Steuern 6.835 6.738 97
Gesamte Passiva 121.359 107.010 14.349

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme der Valensina GmbH von TEUR 107.010 auf TEUR 121.359 erhöht.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital hervorgehend aus dem Jahresergebnis um TEUR 878. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Gesellschaftern und nahestehenden Personen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 6.462 gestiegen. Auf der Aktivseite erhöhen sich die liquiden Mittel um TEUR 10.176.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 48,0% nach 53,7% zum Vorjahresstichtag. Unter Berücksichtigung des mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehens und einem mit Rangrücktritt versehenen Darlehens einer nahestehenden Person beträgt sie 51,3%.

Valensina GmbH 2022 2021 Differenz
TEUR TEUR TEUR
AKTIVA
Immaterielle Vermögensgegenstände 42.700 43.800 -1.100
Sachanlagen 24.092 24.463 -371
Finanzanlagen 2 2 0
Vorräte 24.560 21.755 2.805
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.390 18.908 1.482
Liquide Mittel 19.220 8.362 10.858
Rechnungsabgrenzungsposten 239 209 30
Gesamte Aktiva 131.203 117.499 13.704
PASSIVA
Eigenkapital 56.189 56.132 57
Rückstellungen 26.786 19.557 7.229
Verbindlichkeiten 35.757 29.320 6.437
Passive latente Steuern 12.471 12.490 -19
Gesamte Passiva 131.203 117.499 13.704

Die Bilanzsumme der Valensina-Gruppe hat sich um TEUR 13.704 auf TEUR 131.203 erhöht.

Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.580. Die Darlehen gegenüber den Gesellschaftern und nahestehenden Personen verringerten sich um jeweils TEUR 1.147. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 9.829. Auf der Aktivseite erhöhen sich die liquiden Mittel um TEUR 10.858.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 42,8% nach 47,8% zum Vorjahresstichtag. Unter Berücksichtigung des mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschaftsdarlehens und einem Rangrücktritt versehenen Darlehens einer nahestehenden Person beträgt die Eigenkapitalquote 45,9%.

6.2. Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Valensina GmbH 2022 2021 Differenz
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 185.997 171.744 14.253
Bestandsveränderungen 1.616 -1.795 3.411
Sonstige betriebliche Erträge 673 181 492
Materialaufwand -136.454 -116.222 -20.232
Personalaufwand -16.305 -15.674 -631
Abschreibungen -2.765 -3.666 901
Sonstiger betrieblicher Aufwand -31.228 -32.743 1.515
Finanzergebnis 9 489 -480
Steuern vom Einkommen und Ertrag -594 -819 225
Sonstige Steuern -70 -53 -17
Jahresüberschuss 879 1.440 -561

Das operative Ergebnis der Valensina GmbH im Einzelabschluss einschließlich der abgeführten Gewinne aus Gewinnabführungsverträgen hat sich von TEUR 2.259 auf TEUR 1.473 vermindert. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von einem Jahresüberschuss von TEUR 1.440 um TEUR 561 auf TEUR 879.

Valensina GmbH Konzern 2022 2021 Differenz
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 206.030 189.162 16.868
Bestandsveränderungen 1.214 -2.325 3.566
Sonstige betriebliche Erträge 834 216 618
Materialaufwand -144.666 -122.736 -21.930
Personalaufwand -20.507 -19.644 -863
Abschreibungen -4.821 -5.191 370
Sonstiger betrieblicher Aufwand -36.658 -36.884 226
Finanzergebnis -821 -830 9
Steuern vom Einkommen und Ertrag 148 -1.191 1.339
Sonstige Steuern -70 -53 -17
Jahresüberschuss 710 524 186

Das Ergebnis der Valensina GmbH hat sich im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, maßgeblich durch die steigenden Kosten im Materialaufwand.

Die im Jahresabschluss dargestellten Ergebnisse resultieren dabei im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft, wobei auch durch die Pfandeinführung 2021 heraus sonstige betriebliche Erträge resultieren. Einmalige Aufwendungen in relevanter Größenordnung sind nicht zu berichten.

Trotz stärkeren Absatz- und Umsatzzuwachses konnte das EBT-Ergebnis nicht gesteigert werden, sondern nahm von 1,7 MIO EUR auf 0,6 MIO EUR ab. Die Geschäftsführung ist mit der operativen Ertragssituation der Valensina-Gruppe im Berichtszeitraum insgesamt zufrieden. Die geplanten Ergebnisse 2022 konnten trotz unerwarteten unterjährigen gravierenden Kostensteigerungen vollumfänglich erreicht werden. Gleichwohl ist die erzielte Umsatzrendite mittelfristig noch deutlich zu verbessern.

Trotz des anhaltenden Ukraine Russland Konflikts konnte der Valensina Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis vor Steuern von TEUR 562 erreichen.

Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um TEUR 186 auf einen Jahresüberschuss von TEUR 710.

6.3. Finanzlage

Die Valensina GmbH hat im Geschäftsjahr einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 16.275 erzielt, gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Steigerung von TEUR 7.391.

Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Zahlungsmittelabfluss von TEUR 1.497 insbesondere für getätigte Investitionen in das Anlagevermögen.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.698 resultiert aus Tilgungen von Gesellschafterdarlehen, Tilgungen von Bankverbindlichkeiten sowie aus Zinszahlungen. Der Mittelabfluss beinhaltet eine Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.294.

Der Finanzmittelfond hat sich von TEUR 7.124 auf TEUR 17.300 deutlich erhöht.

Der Valensina GmbH Konzern hat im Geschäftsjahr einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 18.904 erzielt, gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung um TEUR 9.635. Im Wesentlichen resultiert der erhöhte Mittelzufluss aus einem Bestandsaufbau der Rückstellung und der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen, sowie durch einen Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Zahlungsmittelabfluss von TEUR 3.333 insbesondere für getätigte Investitionen in das Anlagevermögen.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.713 resultiert aus Tilgungen von Gesellschafterdarlehen, Tilgungen von Bankverbindlichkeiten sowie aus Zinszahlungen. Der Mittelabfluss beinhaltet eine Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.294.

Der Finanzmittelfond hat sich von TEUR 8.362 auf TEUR 19.220 aufgebaut.

Insgesamt ist die Finanzlage als stabil zu bezeichnen.

6.4. Liquiditätslage

Im Rahmen der Optimierung der Liquiditätsstruktur sind alle Gesellschaften der Valensina-Gruppe wie bisher in ein Cash-Managementsystem eingebunden.

Durch eine Liquiditätsplanung werden mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen.

Im Vorjahr bestehende Forderungen gegenüber einem Gesellschafter von TEUR 915 wurden unterjährig vollständig zurückgeführt.

Es bestehen am Bilanzstichtag Bankverbindlichkeiten aus Bankenkrediten bei der IKB Deutsche Industriebank AG, Deutsche Leasing Finance GmbH und bei der BayernLB in Höhe von insgesamt TEUR 6.138 (i.V. TEUR 7.717).

Zum Bilanzstichtag bestehen zwei Kontokorrentlinien bei verschiedenen Banken, die aber noch nicht in Anspruch genommen wurden.

Die für langfristige Darlehen vereinbarten Tilgungszahlungen wurden fristgerecht geleistet. Aufgrund der Neuordnung und Langfristigkeit der Finanzierung und der auskömmlich zur Verfügung stehenden liquiden Mittel ist die Valensina-Gruppe weiterhin stabil finanziert.

7. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Ersatz- sowie Erweiterungsinvestitionen in allen Werken getätigt.

Schwerpunkte hierbei waren Modernisierungs- bzw. Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Prozessteuerung, Energieoptimierung sowie der Einweg- und Mehrweganlage. Am Standort Erding wurde erneut verstärkt in die Anlagenperipherie investiert, u.a. wurde eine neue CIP Anlage in Betrieb genommen. Auch die Erneuerung der Einweg- und Mehrweganlage stand in diesem Jahr hauptsächlich im Vordergrund. So wird aktuell für die Heißabfüllung in einen neuen Erhitzer und in eine neue Abfüll- und Verschließmaschine investiert.

Am Standort in Vechta wurde, wie vergangenes Jahr die Betriebsdatenerfassung an der Tankperipherie erweitert u.a. wurde eine neue CIP Pumpensteuerung implementiert. Zudem wurden die Verschließer für die Weichpack-Abfüllung modifiziert, um der ersten Anforderung aus der Einweg Kunststoffrichtlinie der EU, die Juli 2024 in Kraft tritt, gerecht zu werden. Hierbei müssen Verschlüsse an den Getränkepackungen bei geöffnetem Zustand befestigt bleiben.

Am Standort Mönchengladbach wurde in einen neuen Schaltschrank inkl. Steuerung für die Produktion investiert, zudem gab es ein umfangreiches Systemupdate für die Tanksteuerung.

Insgesamt wurden TEUR 3.240 in Sachanlagen investiert.

8. Forschung und Entwicklung (F+E)

Im Bereich F+E stand die Entwicklung neuer Produkte für die Marken Valensina und Hitchcock im gekühlten und ungekühlten Bereich im Vordergrund. In 2022 wurde im Valensina-Sortiment das Valensina Kids Produkt "Die Olchis" gelauncht sowie unter der Marke Hitchcock die IngwerShots Grapefruit& Limette, Orange& Kurkuma und Maracuja & Acerola in einer 0,5l Einweg-Glasflasche. Im gekühlten Segment wird in 2023 das Konzept "Cool Collection" durch einen Relaunch auf Valensina Frühstücksäfte-Konzept ersetzt und biete 100% reinen Fruchtsaft. Hierbei bilden die Konzepte Klassischer, Schwungvoller, Munterer oder Exotischer Morgen mit unterschiedlichen Sorten ein klares Differenzierungsmerkmal. Darüber hinaus geht die Marke Hitchcock in die neue Warengruppierung Fruchtessige mit den Sorten Zitrone, Himbeere und Cassis.

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird weiter intensiviert und aufgebaut.

9. Personal

Im Durchschnitt beschäftigte die Valensina-Gruppe im Berichtszeitraum 366 Mitarbeiter im Vergleich zu 368 Mitarbeitern im Vorjahr.

10. Potentielle zukünftige Chancen und Risiken

Zur Erkennung von Chancen sowie zur Bewältigung von Risiken bedient sich die Valensina-Gruppe dem nachfolgend beschriebenen Managementsystem:

Die Valensina-Gruppe steuert die Tochtergesellschaften über Planzahlen, die monatlich mit den Ist-Werten abgeglichen und analysiert werden. Durch diese zeitnahe Kontrolle wird dem Management die Möglichkeit gegeben, Abweichungen innerhalb der Gruppe kurzfristig zu erkennen und sofortige Gegenmaßnahmen einzuleiten. Unterjährig wurde bis dato zudem im ersten Quartal des laufenden Jahres eines Jahreshochrechnung erstellt zur Überprüfung der Planzahlen. Diese Vorgehensweise wird durch eine monatliche Rolling-Forecast-Rohertragsdarstellung nebst EBT-Prognose abgelöst, um zeitnaher und schneller zukünftige Abweichungen zu erkennen. Das Analysesystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich ändernden rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen angepasst.

Risiken:

Branchenspezifische Risiken:

Die Valensina-Gruppe unterliegt Risiken in vielerlei Hinsicht. Zum einem unterliegt sie den in den letzten Jahren wahrgenommenen Preisschwankungen im Rohstoffsektor, aufgrund der Veränderungen der Wetterverhältnisse auftretenden Erntevolumen. Dabei ist auf der Rohwarenseite hinsichtlich der Orangensaftpreise weiterhin von einem langfristig hohen Niveau auszugehen. Zum anderen unterliegt sie Risiken aufgrund des stark schwankenden Wechselkurses im US-Dollar für den Rohwareneinkauf. Die nationalen und internationalen geopolitischen und wirtschaftlichen unvorhersehbaren Entscheidungen haben einen erheblichen Einfluss. Hierbei schließt die Valensina GmbH zur Absicherung des auf USD-Basis erfolgenden Einkaufs u.a. des Orangensaftkonzentrats und des Orangendirektsafts Devisengeschäfte ab, die streng auf die gemäß Absatzplanung erwarteten Volumina begrenzt sind. Durch den Ukraine-Krieg ausgelöste weltweite Inflation ist es zu einer weiteren Belastung der Kostenseite gekommen sowie darüber hinaus die schwankende Verfügbarkeit von Ressourcen und die damit einhergehenden Produktionsproblemen. Ein weitere Konsumzurückhaltung im Fruchthaltige Getränke Markt wird einerseits durch stärker werdenden Minderkonsum beeinflusst, als auch andererseits nimmt die Anzahl der Konsumenten zu, welche vom Fruchthaltige Getränke Markt zum Erfrischungsgetränk wechseln.

Der in 2020 aufgetretene Coronavirus COVID-19 hat bis heute Einfluss auf die weltweiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, die sich aber in 2023 erheblich abgeschwächt haben. Durch Antivirusimpfstoffe konnte die Stärke der Pandemie erheblich abgeschwächt und eingedämmt werden. Durch die weltweite disziplinierte Umsetzung der Corona-Maßnahmen hat man die Pandemie zur Zeit im Griff, die Corona-Restriktionen wurden fast alle aufgehoben. Ein Ende der Pandemie ist zur Zeit trotzdem nicht absehbar.

Der seit längerem schwelende Konflikt (NATO-Osterweiterung) zwischen Russland und Ukraine ist im Februar 2022 eskaliert. Seit diesem Zeitpunkt besteht Krieg in Europa. Russland fordert das die NATO-Osterweiterung auf den Stand von 1997 zurückgeführt wird. Demnach ist zu befürchten, dass der Krieg weiterhin anhalten und sich ausdehnen könnte.

Durch die beiden vorangegangenen genannten Sachverhalte wird aktuell die Inflation weiterhin voraussichtlich auf einem hohen Niveau bleiben.

Diese Risiken, abgeschwächte Pandemie, der Krieg in Europa und die weitere Unsicherheit könnte den Geschäftsbetrieb nachhaltig beinträchtigen und nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Valensina GmbH und die Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH betreiben ein aktives Präventionsmanagement um nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestmöglich zu verhindern. Insbesondere das Risiko von Betriebsstörungen oder -unterbrechungen und einem damit verbunden Produktionsausfall bestehen.

Ertragsorientierte Risiken:

Die bestehenden Überkapazitäten in der Branche, die zu einem weiterhin anhaltenden Preiskampf führen, erhöhen das Wettbewerbsrisiko. Die Umsetzung einer Preiserhöhung ist angesichts der bestehenden vorgenannten Situation als schwierig zu bezeichnen.

Weitere Risiken und Unsicherheiten und der weitere Verlauf durch die Pandemie und des Krieges in Europa könnten den Geschäftsbetrieb beinträchtigen.

Die Ertragslage wird monatlich gegen die Planung geprüft um einen permanenten Überblick zu gewährleisten und ggf. unterjährige Anpassungen durch Maßnahmen durchzuführen. Weiterhin werden unterjährig monatlich zur Überprüfung der Ertragslage eine Rolling-Forecast-Rohertragsdarstellung nebst EBT-Prognose erstellt.

Latente Risiken werden regelmäßig in den Geschäftsleitungssitzungen besprochen.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Ausfallrisiken auf der Absatzseite sind weitestgehend über Warenkreditversicherer abgedeckt.

Durch eine derzeitige stabile Liquiditäts- und Eigenkapitallage sind keine Liquiditätsrisiken zu erkennen. Liquiditätspläne werden regelmäßig überwacht. Eine auf Monatsbasis beruhende Planung der Zahlungsein- und -ausgänge auf Grundlage der bestehenden und zu erwartenden Auftragseingänge gewährleistet einen permanenten Überblick über den Liquiditätsbedarf.

Risiken aus Währungs- und Devisentermingeschäften bestehen im Wesentlichen nicht.

Aufgrund der derzeitigen Ertragslage, der vorhandenen Liquidität sowie der gewährten Betriebsmittellinien, sind derzeit keine finanziellen Risiken zu erwarten.

Chancen:

Durch das Aufsetzen einer neuen Vision, Mission in 2021 ergibt sich die Chance neue Segmente zu erschließen, die Organisation am Wandel der Zeit anzupassen und im Markt neue Impulse mit innovativen Produkten zu setzen. Durch die weitere Fokussierung konnten die strategischen Handlungsfelder aufgesetzt werden und zielführend eingesteuert werden. U.a. sind die Themen Intensivierung der Unternehmenskultur, Optimierung der Prozesse in der Ablauforganisation, einem vorantreiben der Digitalisierung durch Aufbau einer Daten- und Analytik-Strategie, wertschöpfende Handlungsfelder und Fokussierung auf Ideen mit echter Innovation die wesentlichen Treiber.

Durch den hohen Bekanntheitsgrad der Marken Valensina und Hitchcock sieht man im nationalen Marktumfeld eine sehr gute Chance einen positiven Geschäftsverlauf zu erreichen. Durch gezielte Marketingmaßnahmen konnte auch der Bekanntheitsgrad weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden.

Durch die Weiterentwicklung der Marken Valensina, Wolfra und Hitchcock, insbesondere durch die Sortiments- und Produktausweitung, kann auch zukünftig eine weitere positive Absatzentwicklung erreicht werden.

Die Chancen für Absatzwachstum sind im Inland als auch im Ausland weiterhin mit den gelebten Produkten und Vertriebswege gegeben.

Durch weitere Modernisierung im Maschinenpark sowie in der Prozessoptimierung können weitere Potentiale ausgeschöpft werden.

11. Ausblick 2023

Die Valensina-Gruppe blickt nach vorne. Nach den herausfordernden Jahren 2021 und 2022 sieht man sich weiterhin mit vielen Themen konfrontiert.

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges werden uns weiterhin begleiten. Die steigenden Preisen in allen Kostensegmenten, insbesondere im Bereich der Energie, Rohwaren, Verpackungen, Logistik und Personal sowie der Verfügbarkeiten der Rohware und Verpackung und den Herausforderungen in der Produktion und Logistik werden uns weiterhin beschäftigen. Durch die ausgelöste weiterhin vorhandene hohe Inflation und einer benötigten Preiserhöhung gegenüber unseren Kunden geht man von einer Konsumzurückhaltung aus.

Wie in den vergangenen Jahren hat sich der starke Wettbewerb auf dem deutschen und europäischen Markt für fruchthaltige Getränke auch zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2023 fortgesetzt.

Im Rahmen dieses anspruchsvollen Wettbewerbsumfelds fokussiert sich die Valensina-Gruppe u.a. weiterhin konsequent auf die Marken Valensina, Hitchcock und Wolfra und auf die Geschäftsbereiche Handelsmarken und Copacking. Hier liegen in der Fortführung der Markenstrategie und der Einführung der neuen Produkte aus Sicht der Geschäftsführung einer der größten Chancen für die Gruppe. Im Jahr 2021 wurde die Vision und Mission überarbeitet und die strategischen Handlungsfelder in 2022 eingesteuert. Die daraus abgeleiteten Strategieansätze führen zu einer weiteren Fokussierung und Erschaffung neuer zukünftiger Geschäftsfelder. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Organisation, Unternehmenskultur und Wertschöpfung. Insbesondere das Geschäftsfeld "NEW" wird durch Generierung von Ideen und echter Innovation vorangetrieben. Hierbei spielen u.a. neue Konzepte, Geschäftsfelder und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für bestehende oder neue Wertschöpfungsfelder eine wesentliche Rolle.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

In unserer Branche wird mit einem steigenden Umsatz aufgrund der inflationären Entwicklung ausgegangen mit einem eher rückläufigen Absatz. Hierbei ist die Tendenz zu erkennen das ein Minderkonsum vorliegt und die Käufer zum AFG-Erfrischungsbereich abwandern. Die Bio Fruchtsäfte und die Getränke mit Zusatznutzen können sich im Markt weiterhin etablieren.

Im Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen rückläufigen Absatz, durch Konsumzurückhaltung.

Der Start des Geschäftsjahres verlief bisher budgetkonform. Auf Basis der vorherigen dargestellten Chancen und Risiken sowie des Ausblicks 2023 geht die Valensina-Gruppe davon aus, dass mit dem verbliebenen bestehenden Geschäft im Geschäftsjahr in Summe einen steigenden Umsatz (Preiserhöhungen) von 23 MIO EUR verzeichnet. Die erwarteten Kostensteigerungen werden weiterhin versucht durch Optimierungsmaßnahmen zu kompensieren, sodass mit einem gleichbleibenden EBT-Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2022 zu rechnen ist. Man erwartet ein EBT-Ergebnis von 0,4 TEUR.

Eine Einschätzung dieser gesamtwirtschaftlichen Folgen für Deutschland, Europa oder der Weltwirtschaft ist angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Krise und des Krieges in Europa nicht möglich. Die wesentlichen Ausführungen des Lageberichts zur zukünftigen Entwicklung einzelner Geschäftsbereiche oder des Gesamtkonzerns beruhen auf Prognosen.

Vor dem dominierenden Hintergrund der außerordentlichen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Krieges in Europa und der Corona-Krise, sind die wirtschaftlichen Folgen für den Konzern nicht verlässlich einzuschätzen. Dabei kann die Nachfrage nach Produkten und Leistungen des Konzerns ebenso negativ beeinflusst sein wie die Verfügbarkeit notwendiger Rohstoffe, Dienstleistungen oder fertiger Produkte. Weiterhin kann der Krieg in Europa und die Corona-Krise einen Einfluss in der Weise haben, dass sich durch präventive Maßnahmen Beschränkung der Verfügbarkeit ergeben.

 

Mönchengladbach, den 13. März 2023

Valensina GmbH, Mönchengladbach

Tino Arndt Mocken , Geschäftsführer

Felix Oscar Müller, Geschäftsführer

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 206.030.345,20 189.162.807,72
2. Erhöhung (i.V. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.240.466,25 -2.325.338,12
3. Sonstige betriebliche Erträge 834.147,23 215.645,14
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 110.010,18 (i.V. EUR 25.759,15)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -128.907.779,73 -109.340.476,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.758.178,11 -13.395.735,17
-144.665.957,84 -122.736.211,23
5. Rohergebnis 63.439.000,84 64.316.903,51
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.994.382,64 -16.365.017,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.513.062,57 -3.278.585,84
- davon für Altersversorgung EUR 184.599,10 (i.V. EUR 41.061,34)
-20.507.445,21 -19.643.603,04
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.820.601,99 -5.191.123,98
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -36.657.489,71 -36.884.206,96
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 42.820,42 (i.V. EUR 32.377,83)
9. Betriebsergebnis 1.453.463,93 2.597.969,53
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.594,82 19.187,11
- davon von Gesellschaftern EUR 10.247,16 (i.V. EUR 13.887,12)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -838.159,96 -848.976,64
- davon an Gesellschafter EUR 155.767,37 (i.V. EUR 171.884,72)
- davon an nahestehende Personen EUR 155.767,37 (i.V. EUR 171.884,72)
- davon aus Aufzinsung EUR 36.406,00 (i.V. EUR 92.516,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 148.280,29 -1.190.923,67
13. Ergebnis nach Steuern 780.179,08 577.256,33
14. Sonstige Steuern -70.081,03 -53.404,67
15. Konzernergebnis 710.098,05 523.851,66

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen des Konzerns Valensina GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 12553 eingetragen.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in EUR aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Vorjahreszahlen sind für Vergleichszwecke gemäß § 265 Abs. 2 HGB gegenübergestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Schema nach § 266 HGB. Die folgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die in den neben der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind.

Konsolidierungskreis

Insgesamt wurden vier inländische und ein dänisches Tochterunternehmen, bei denen die Valensina GmbH über die Mehrheit der Stimmrechte im Sinne von § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB verfügt, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile am Nominalkapital der Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden unmittelbar vom Mutterunternehmen gehalten. Die Währungsumrechnung erfolgt zum festen Wechselkurs von 7,45 DKK/EUR.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der Valensina GmbH basiert auf dem gemäß §§ 290 ff. HGB erstellten Konzernabschluss des Vorjahres.

Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2022, den Abschlussstichtag der Valensina GmbH und aller übrigen einbezogenen Unternehmen, aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 und Abs. 2 HGB. Die sich durch Aufrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem jeweils konsolidierungspflichtigen Kapital bei den Gesellschaften verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden - zunächst auf die Vermögensgegenstände verteilt - und dann gemäß § 309 Abs. 1 HGB planmäßig über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren wurde dabei aufgrund der Erwartungen über die Branchenentwicklung sowie des technischen Know-how geschätzt.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen wurden gemäß §§ 303 ff. HGB eliminiert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmen ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, nach der Neubewertungsmethode abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Für geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft das Wahlrecht des jährlichen Sammelpostens nach der Reglung des § 6 Abs. 2a EStG in der seither geltenden Fassung an. Demnach werden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 in einem Sammelposten im Zugangsjahr erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die geringwertigen Anlagegüter sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt regelmäßig:

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 15-75
Gebäude 15-25
Bauten auf fremden Grundstücken 20
Technische Anlagen und Maschinen 4-19
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10

Die Abschreibung der Marken erfolgt nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 75 Jahren.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Tageswert bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten angemessene Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Nicht mehr verwertbare Vorratspositionen werden voll abgewertet. Soweit bei Fertigerzeugnissen der durchschnittliche Jahresverkaufspreis abzüglich erwarteter Erlösschmälerungen und Vertriebskosten niedriger ist als die Herstellungskosten, wird dieser niedrigere Wert der Bewertung zugrunde gelegt.

Forderungen werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Abschläge für Skonti, Boni und Rabatte werden individuell für jeden Kunden berechnet. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst, bestehen im Geschäftsjahr jedoch nicht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten bzw. zu Anschaffungskosten aktiviert.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden aktive und passive latente Steuern saldiert ausgewiesen.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtrag darstellen, weisen wir als Rechnungsabgrenzungsposten aus.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennwert bilanziert.

Die Neubewertungsrücklage betrifft die Aufstockungsbeträge aus der Neubewertung der in den Konzernabschluss einbezogenen Vermögensgegenstände und Schulden, insbesondere betrifft sie die Neubewertung der Marken "Valensina" und "Wolfra".

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen in den Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz verwiesen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz.

Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Bei der Ermittlung der im Zusammenhang mit der Rückstellungsbewertung entstehenden Aufwendungen und Erträge wird davon ausgegangen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Beginn der Periode eingetreten ist. Für Veränderungen des Verpflichtungsumfangs wird die Annahme getroffen, dass diese zum Periodenende eingetreten sind. Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder der Restlaufzeit sind im Aufzinsungsergebnis enthalten und werden demzufolge einheitlich in dem GuV-Posten "Zinsaufwendungen" ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Deckung durch Termingeschäfte ist mit dem Terminkurs bewertet worden.

Zum 31. Dezember 2022 besteht eine Bewertungseinheit der Art Makro-Hedge bei Anwendung der Einfrierungsmethode. Im Rahmen von Materialeinkäufen in USD wird das Währungsrisiko aufgrund von Fremdwährungsschwankungen mit Hilfe von USD-Terminkäufen vollständig abgesichert. Zum Bilanzstichtag sind bestehende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie schwebende Einkaufsverträge, die im Geschäftsjahr 2023 fällig sind, mit einem Volumen von TUSD 69.540 einbezogen. Demgegenüber stehen vereinbarte, fristenkongruente Devisensicherung und vorhandene Liquidität mit einem Volumen von TUSD 65.000. Da der Zeitwert der Devisensicherung höher ist als der Zeitwert der Verpflichtungen, bestehen zum Bilanzstichtag keine drohenden Verluste aus diesen Devisensicherungen.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Konzernbilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Der Abgang über TEUR 393 resultiert aus dem Abgang von bereits abgeschriebenen Pfandflaschen. Durch vermehrt getätigte Investitionen ist eine Zunahme bei der Position andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf TEUR 5.411 (i.V. TEUR 5.029) zu verzeichnen.

Die Bewertung der Marken Valensina und Wolfra erfolgte bei der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2010 nach Gutachten der Firma Biesalski & Company, München, auf der Grundlage der Vorschriften des IDW S5 zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte.

Die nach der Kapitalkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen und über insgesamt 15 Jahre planmäßig abgeschrieben.

Die sonstigen Ausleihungen TEUR 2 (i.V. TEUR 2) betreffen einen Anteil an der Volksbank Mönchengladbach eG.

(2) Aufstellung des Anteilsbesitzes

Zum 31. Dezember 2022 hält die Gesellschaft folgende Anteile:

Währung Jahresergebnis Eigenkapital Anteile %
Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH, Erding * TEUR 0 1.815 100
Dittmeyer's-Valensina GmbH, Mönchengladbach * TEUR 0 120 100
Hitchcock GmbH, Mönchengladbach * TEUR 0 52 100
PL Drinks GmbH, Mönchengladbach * TEUR 0 28 100
Valensina Nordic ApS, Kopenhagen TEUR 45 148 100

* Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge

(3) Umlaufvermögen

Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Von den übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände haben TEUR 70 (i.V. TEUR 170) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Unter den liquiden Mitteln werden, wie im Vorjahr, die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand ausgewiesen.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 305 und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage TEUR 41.722 und Neubewertungsrücklage TEUR 12.811 sind unverändert.

(5) Rückstellungen

31.12.2022 Vorjahr
TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 1.172 1.079
Steuerrückstellungen 0 69
Sonstige Rückstellungen 25.614 18.409
26.786 19.557

Die Pensionsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2022 den versicherungsmathematischen Gutachten entsprechend ausgewiesen. Das modifizierte Teilwertverfahren wurde angewandt. Der Berechnung wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:

- Bewertungsmethode "Modifiziertes Teilwertverfahren"
- Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres 1,78 %
- Rechnungszins zum Anfang des Geschäftsjahres 1,87 %
- Erwartete Rentenanpassungen 2,50 %
- Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen keine
- Fluktuationsabschläge keine
- Richttafeln Heubeck 2018 G

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren liegt zum 31. Dezember 2022 bei TEUR 62.

Aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde im Geschäftsjahr 2010 von dem Wahlrecht zur Verteilung des Anpassungsbetrages gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2022 ergibt sich daraus ein Unterdeckungsbetrag von TEUR 33, der noch nicht in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen ist.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten i.H.v. TEUR 9.036 Rückstellungen für Erlösschmälerungen, Werbekostenzuschüsse und Listungsgebühren, i.H.v. von TEUR 15.487 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und weitere Verpflichtungen, die am Bilanzstichtag noch nicht erfüllt waren, sowie i.H.v. TEUR 1.092 Personalrückstellungen.

(6) Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigen die nachfolgenden Übersichten:

31.12.2022 Fällig
in 2023 2024 - 2027 ab 2028 Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.735 4.089 314 6.138
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 129 0 0 129
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.889 0 0 22.889
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.156 833 0 1.989
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 1.156 833 0 1.989
Sonstige Verbindlichkeiten 2.623 0 0 2.623
Summe 29.688 5.755 314 35.757
31.12.2021 Fällig
in 2022 2023 - 2026 ab 2027 Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.738 5.980 0 7.718
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 112 0 0 112
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.060 0 0 13.060
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 172 2.964 0 3.136
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 172 2.964 0 3.136
Sonstige Verbindlichkeiten 2.158 0 0 2.158
Summe 17.412 11.908 0 29.320

Die Bankverbindlichkeiten bestehen gegenüber drei Kreditinstituten. Zum einen besteht ein Darlehen bei der IKB Deutsche Industriebank AG in Höhe von ursprünglich TEUR 15.000, dass eine Laufzeit bis zum 30. März 2026 hatte. Das Annuitätendarlehen wurde am 30. März 2016 aufgenommen und wird quartalsweise getilgt. Von diesem Darlehen sind im Jahr 2022 TEUR 1.538 zurückgezahlt worden. Zum anderen bestand ein Darlehen bei der BayernLB in Höhe von ursprünglich TEUR 700, dass eine Laufzeit bis zum 31. März 2022 hatte. Der Restbetrag des Darlehens in Höhe von TEUR 49 wurde in 2022 vollständig getilgt.

Bei dem dritten Darlehen handelt es sich um einen Investitionskredit gegenüber der Deutsche Leasing Finance GmbH in Höhe von ursprünglich TEUR 1.216, dass eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2029 hat. Von diesem Darlehen sind im Jahr 2022 TEUR 78 zurückgezahlt worden.

Der Gesamtbetrag der Darlehensverbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 314.

Besichert wird das Bankdarlehen der IKB Deutsche Industriebank AG durch eine Sicherungsübereignung des Betriebsgrundstücks in Vechta sowie einem Großteil des Bestands des Sachanlagevermögens auf den Betriebsobjekten in Vechta und Mönchengladbach. Zusätzlich wird das Darlehen durch eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Konzernunternehmen besichert.

Das aufgenommene Darlehen bei der Deutsche Leasing Finance GmbH ist durch die Sicherungsübereignung einer Flaschenwaschmaschine besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber nahestehenden Personen resultieren aus rangrückgetretenen Darlehen. Vereinbarungsgemäß sollen diese Darlehen spätestens im Jahr 2024 getilgt sein.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 2.468 (i.V. TEUR 1.887).

(7) Passive latente Steuern

Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 11.818 ergeben sich gemäß § 274 HGB aus der Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern und betreffen in erster Linie die Neubewertung der Marken "Valensina" und "Wolfra". Die verrechneten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 902 resultieren im Wesentlichen aus dem Unterschied zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Marken "Hitchcock" und "Kühlfrische" sowie Pensionsrückstellungen.

Der Berechnung wurden ein durchschnittlicher Gewerbesteuersatz von 14,455% und ein Körperschaftsteuersatz von 15% zzgl. Solidaritätszuschlag von 5,5% zugrunde gelegt.

Die in der Bilanz angesetzten latenten Steuerschulden haben sich unter Berücksichtigung der mit den passiven latenten Steuern verrechneten aktiven latenten Steuern wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern 31.12.2022
TEUR
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 1.106
Veränderung im Geschäftsjahr -204
Stand am Ende des Geschäftsjahres 902
Passive latente Steuern 31.12.2022
TEUR
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 13.596
Veränderung im Geschäftsjahr -876
Stand am Ende des Geschäftsjahres 12.720

IV. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022 entfallen TEUR 134.212 (i.V. TEUR 122.818) auf das Inland, davon TEUR 478 auf Lizenzen. Auf das Ausland entfallen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 71.819 (i.V. TEUR 66.345).

(9) Sonstigen betrieblichen Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 834 (i.V. TEUR 216) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 663 (i.V. TEUR 35). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus Erträge aus sonstigen Entschädigungen EUR 84 (i.V. TEUR 40) enthalten.

(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 36.657 (i.V. TEUR 36.884) entfallen im Wesentlichen auf Vertriebskosten mit TEUR 24.951 (i.V. TEUR 25.267), auf Verwaltungskosten von TEUR 3.273 (i.V. TEUR 3.095) sowie auf Betriebskosten mit TEUR 8.052 (i.V. TEUR 8.062). Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 HGB" aus der Inanspruchnahme der Übergangsregelung des BilMoG zur Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 16 (i.V. TEUR 16) enthalten.

(11) Sonstige Zinsen

Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 17 (i.V. TEUR 19) enthält mit TEUR 10 (i.V. TEUR 14) Zinserträge von Gesellschaftern.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 838 (i.V. TEUR 849) beinhalten mit TEUR 156 (i.V. TEUR 171) Zinsaufwendungen an Gesellschafter, Zinsaufwendungen an nahestehenden Personen mit TEUR 156 (i.V. TEUR 171) sowie mit TEUR 104 (i. V. TEUR 118) auf die Darlehen, die unter Abschnitt (6) Verbindlichkeiten aufgeführt werden. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten mit TEUR 36 (i.V. TEUR 93).

V. Sonstige Angaben

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 HGB aus Miet- und aus Leasingverträgen i.H.v. TEUR 22.143 (i.V. TEUR 16.076).

(13) Haftungsverhältnisse

Über die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinaus bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse.

Bei der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH bestehen Haftungsverhältnisse in einem Gesamtvolumen von TEUR 40.000 aus zwei langfristigen Finanzierungen der Muttergesellschaft Valensina GmbH, für welche die Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH in Form einer gesamtschuldnerischen Mithaftung (TEUR 15.000) bzw. einer selbstschuldnerischen Bürgschaft (TEUR 25.000) einsteht.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorbezeichneten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der derzeitig guten Ergebnis- und Liquiditätslage der Muttergesellschaft als unwahrscheinlich angesehen.

(14) Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 366 (i.V. 368) Personen in folgenden Gruppen beschäftigt:

2022 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 208 209
Angestellte 158 159
Gesamt 366 368

Der Durchschnittsberechnung wurde die Ermittlungsmethode des § 267 Abs. 5 HGB zugrunde gelegt.

(15) Unternehmensverträge

Mit Wirkung zum 1. April 2002 bestehen Ergebnisabführungsverträge mit der Valensina GmbH als herrschendem Unternehmen und der Dittmeyer's-Valensina GmbH sowie der Hitchcock GmbH.

Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2013 wurde am 25. Juli 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH geschlossen, bei dem die Valensina GmbH herrschendes Unternehmen ist.

Ab dem Beginn des Geschäftsjahres 2016 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit dem herrschenden Unternehmen Valensina GmbH und der PL Drinks GmbH.

(16) Geschäftsführung des Mutterunternehmens

Mitglieder der Geschäftsführung:

Herr Tino Arndt Mocken, Schwalmtal (Kaufmann)

Herr Felix Oscar Müller, Aachen (Kaufmann)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 314 Abs. 3 S. 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(17) Beirat des Mutterunternehmens

Mitglieder des Beirats:

Herr Wilfried Mocken, Geschäftsführer, Wilfried Mocken Family GmbH & Co. KG, Schwalmtal

Herr Dr. Ulrich Wolters, Geschäftsführer, Novinvest GmbH, Essen

Herr Naiyanobh Bhirombhakdi, VP-Head of Corporate Support Group, Boon Rawd Brewery Co. Ltd, Bangkok

Herr Chutchai Wiratyosin, Assistent Vice President, Boon Rawd Brewery Co. Ltd, Bangkok (bis 04/2022)

Herr Boriwat Pinpradab, Representative shareholder Boon Rawd Brewery Co. Ltd, Bangkok (ab 05/2022)

(18) Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses

Die Aufstellung, Prüfung, Offenlegung und Einreichung zum Handelsregister des Konzernabschlusses der Valensina GmbH, Mönchengladbach, wirkt gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreiend für die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und der Aufstellung von Lageberichten für die folgenden Gesellschaften:

PL Drinks GmbH, Mönchengladbach

Wolfra Bayrische Natursaft Kelterei GmbH, Erding

Dittmeyer's-Valensina GmbH, Mönchengladbach

Hitchcock GmbH, Mönchengladbach

(19) Abschlussprüferhonorare

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 139, für Steuerberatungsleistungen TEUR 53 sowie für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 15.

(20) Ergebnisverwendungsvorschlag für das Mutterunternehmen

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Konzernergebnis in Höhe von TEUR 710 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, den 31. März 2023

Valensina GmbH, Mönchengladbach

Tino Arndt Mocken, Geschäftsführer

Felix Oscar Müller, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Valensina GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Valensina GmbH, Mönchengladbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Lagebericht zusammengefassten Lagebericht (nachfolgend: Lagebericht) der Valensina GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viersen, den 31. März 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer

Anne Hölters, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.769.944,38 110.473,33 0,00 155.765,02 6.036.182,73
2. Markenwerte 52.869.829,69 0,00 0,00 0,00 52.869.829,69
3. Geschäfts- oder Firmenwert 11.519.223,68 0,00 0,00 0,00 11.519.223,68
4. Geleistete Anzahlungen 273.268,08 0,00 0,00 -80.533,76 192.734,32
70.432.265,83 110.473,33 0,00 75.231,26 70.617.970,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.181.843,09 76.649,60 0,00 13.600,32 16.272.093,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.058.657,22 88.598,19 0,00 992.698,66 34.139.954,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.609.483,90 828.086,71 393.026,26 847.577,12 16.892.121,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 893.580,16 2.246.444,31 0,00 -1.929.107,36 1.210.917,11
65.743.564,37 3.239.778,81 393.026,26 -75.231,26 68.515.085,66
III Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.533,88 0,00 0,00 0,00 1.533,88
136.177.364,08 3.350.252,14 393.026,26 0,00 139.134.589,96
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.451.473,38 165.800,33 0,00 0,00 5.617.273,71
2. Markenwerte 12.129.836,69 646.670,00 0,00 0,00 12.776.506,69
3. Geschäfts- oder Firmenwert 8.777.516,83 746.247,02 0,00 0,00 9.523.763,85
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
26.358.826,90 1.558.717,35 0,00 0,00 27.917.544,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.500.154,49 392.513,92 0,00 0,00 8.892.668,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.473.307,22 1.576.183,85 0,00 0,00 24.049.491,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.580.559,60 1.293.184,87 393.026,26 0,00 11.480.718,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
41.554.021,31 3.261.882,64 393.026,26 0,00 44.422.877,69
III Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
67.912.848,21 4.820.599,99 393.026,26 0,00 72.340.421,94
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 418.909,02 318.471,00
2. Markenwerte 40.093.323,00 40.739.993,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.995.459,83 2.741.706,85
4. Geleistete Anzahlungen 192.734,32 273.268,08
42.700.426,17 44.073.438,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.379.424,60 7.681.688,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.090.463,00 10.585.350,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.411.403,26 5.028.924,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.210.917,11 893.580,16
24.092.207,97 24.189.543,06
III Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.533,88 1.533,88
66.794.168,02 68.264.515,87

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
TEUR TEUR
1. Konzernergebnis + 710 + 524
2. Ertragsteueraufwand - 148 + 1.191
3. Abschreibungen auf das Anlagevermögen + 4.821 + 5.191
4. Zinsaufwendungen/Zinserträge + 823 + 830
5. Ertragsteuerzahlungen - 845 - 1.852
6 = Cash Earnings nach DVFA/SG + 5.361 + 5.884
7. Veränderung der Rückstellungen + 7.298 + 4.727
8. Veränderung der Vorräte - 2.805 + 533
9. Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 2.780 - 542
10. Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + 9.829 - 3.222
11. Veränderung der Forderungen/Verbindlichkeiten Gesellschafter + 915 + 325
12. Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen + 0 + 0
13. Veränderung der übrigen Aktiva + 605 + 1.530
14. Veränderung der übrigen Passiva + 481 + 34
15. Gewinn/Verlust aus Veräußerung von Anlagevermögen + 0 + 0
16. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit + 18.904 + 9.269
17. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände - 3.350 - 3.366
18. Einzahlungen aus Anlagenabgängen + 0 + 71
19. Erhaltene Zinsen + 17 + 19
20. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 3.333 - 3.276
21. Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen + 87 + 519
22. Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen - 1.667 - 1.740
23. Auszahlungen aus der Tilgung von Gesellschafterdarlehen - 1.147 - 699
24. Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen nahestehender Personen - 1.147 - 699
25. Gezahlte Zinsen - 839 - 850
26. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.713 - 3.469
27. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes + 10.858 + 2.524
28. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode + 8.362 + 5.838
29. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode + 19.220 + 8.362

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bestand an liquiden Mitteln.

Die innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen den kurzfristigen Teil der langfristig vereinbarten Darlehen.

Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Neubewertungsrücklage
EUR EUR EUR
Stand 1. Januar 2021 305.200,00 41.721.549,46 12.811.120,99
Einzahlungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2021 305.200,00 41.721.549,46 12.811.120,99
Stand 1. Januar 2022 305.200,00 41.721.549,46 12.811.120,99
Einzahlungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2022 305.200,00 41.721.549,46 12.811.120,99
Verlustvortrag / Konzernergebnis Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR
Stand 1. Januar 2021 769.815,69 -1,71 55.607.684,43
Einzahlungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 1,71 1,71
Konzernergebnis 523.851,66 0,00 523.851,66
Stand 31. Dezember 2021 1.293.667,35 0,00 56.131.537,80
Stand 1. Januar 2022 1.293.667,35 0,00 56.131.537,80
Einzahlungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 710.098,05 0,00 710.098,05
Stand 31. Dezember 2022 2.003.765,40 0,00 56.841.635,85

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 418.909,02 318.471,00
2. Markenwerte 40.093.323,00 40.739.993,00
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.995.459,83 2.741.706,85
4. Geleistet Anzahlungen 192.734,32 273.268,08
42.700.426,17 44.073.438,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.379.424,60 7.681.688,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.090.463,00 10.585.350,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.411.403,26 5.028.924,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.210.917,11 893.580,16
24.092.207,97 24.189.543,06
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.533,88 1.533,88
66.794.168,02 68.264.515,87
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.822.654,82 15.199.489,83
2. Unfertige Erzeugnisse 664.756,08 773.443,62
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.131.628,30 5.782.474,51
4. Geleistete Anzahlungen 1.940.991,78 0,00
24.560.030,98 21.755.407,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.611.468,83 9.831.217,58
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 914.920,12
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 589.920,12)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.778.435,57 8.161.175,35
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 70.000,00 (i.V. EUR 170.000,00)
20.389.904,40 18.907.313,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 19.219.707,04 8.362.402,61
64.169.642,42 49.025.123,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 238.889,35 209.077,68
131.202.699,79 117.498.717,17

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 305.200,00 305.200,00
II. Kapitalrücklage 41.721.549,46 41.721.549,46
III. Neubewertungsrücklage 12.811.120,99 12.811.120,99
IV. Ergebnisvortrag 1.293.667,35 769.815,69
V. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 0,00
VI. Konzernergebnis 710.098,05 523.851,66
56.841.635,85 56.131.537,80
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.171.054,00 1.078.451,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 69.092,60
3. Sonstige Rückstellungen 25.614.943,21 18.409.421,44
26.785.997,21 19.556.965,04
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.137.768,97 7.717.349,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.734.639,00 (i.V. EUR 1.737.571,59)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.403.129,97 (i.V. EUR 5.979.777,20)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 128.804,31 112.039,23
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 128.804,31 (i.V. EUR 112.039,23)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.889.057,80 13.059.690,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 22.889.057,80 (i.V. EUR 13.059.690,13)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.989.417,82 3.136.498,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.155.767,37 (i.V. EUR 171.884,72)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 833.650,45 (i.V. EUR 2.964.613,37)
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 1.989.417,82 3.136.498,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.155.767,37 (i.V. EUR 171.884,72)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 833.650,45 (i.V. EUR 2.964.613,37)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.622.218,26 2.158.037,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.622.218,26 (i.V. EUR 2.158.037,57)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
- davon aus Steuern EUR 2.468.345,36 (i.V. EUR 1.889.799,43)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 47.733,20 (i.V. EUR 49.280,27)
35.756.684,98 29.320.112,32
D. Passive Latente Steuern 11.818.381,75 12.490.102,01
131.202.699,79 117.498.717,17

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