Allgeier IT Solutions GmbHLiquidiert

28307 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 25242 HB
Vorher
Allgeier ICC Solutions GmbHAllgeier Data Center Services GmbH
Eingetragen
11.12.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Software und elektronischen Anlagen, die damit im Zusammenhang stehende Erbringung von Beratungsleistungen, die Programmierung der Anlagen und technischer Kundendienst sowie der Vertrieb von Organisationsmitteln und sonstigem Zubehör zu derartigen Anlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Ulrich Zahner
seit 10.7.2015
Prokura
Stefan Schwane
seit 10.7.2015
Geschäftsführer
Bernhard Beslmeisl
seit 7.2.2014
Geschäftsführer
Thomas Schmölling
seit 7.2.2014
Prokura
Martin Linnenbäumer
seit 15.10.2013
Prokura
Ugur Tustas
seit 25.7.2013
Geschäftsführer
Hubert Rohrer
seit 18.10.2012
Geschäftsführer
Ralf Udo Franz Nitzgen
seit 18.10.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allgeier IT Solutions GmbH

(vormals: Allgeier Data Center Services GmbH)

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht 2012

der Allgeier IT Solutions GmbH

Geschäft und Rahmenbedingungen

Konjunkturelle Rahmenbedingungen und Entwicklung der IT-Wirtschaft

Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Im Jahr 2012 wurde das Wachstum der deutschen Wirtschaft merklich durch ein schwieriges außenwirtschaftliches Umfeld ausgebremst. So verzeichnet das Bruttoinlandsprodukt 2012 ein Wachstum von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es liegt damit deutlich unter den Wachstumsquote von 2011 in Höhe von 3 Prozent. Während im vergangenen Jahr viele europäische Länder in die Rezession gerieten, konnte die deutsche Wirtschaft weiterhin einen positiven Trend verfolgen und reagierte robust auf ungünstige Rahmenbedingungen aus dem In- und Ausland.

Die Wachstumsdynamik nahm jedoch im Laufe des Jahres 2012 ab. Über das Jahr hinweg verunsicherten die Schuldenkrise im Euroraum als auch die künftige Fiskalpolitik der USA die Marktteilnehmer zunehmend und bremsten die Investitionsbereitschaft der deutschen Wirtschaft aus. Begleitet wurde dies durch eine Abschwächung der ausländischen Nachfrage, insbesondere aus dem Euroraum, nach deutschen Gütern. Vor dem Hintergrund des außenwirtschaftlichen Umfelds ist es dennoch bemerkenswert, dass das exportorientierte Deutschland sich auf Länder außerhalb der EU konzentrieren und 2012 nochmals 4,1 Prozent mehr Ware und Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr exportieren konnte. Auch die Importe stiegen 2012 um 2,3 Prozent, so dass der Außenbeitrag, die Differenz aus Ex- und Importen, 1,1 Prozent zum BIP-Wachstum beisteuerte.

Insgesamt konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 also gut gegenüber aller Unruhen und Risiken behaupten. Für 2013 lässt sich sogar eine deutliche Wachstumssteigerung erwarten. Dass sich das Geschäftsklima insgesamt stabilisiert und sich die Stimmung in der Wirtschaft gebessert hat, beweist auch der Ifo-Geschäftsklimaindex, der im Dezember 2012 zum zweiten Mal in Folge auf 102,4 Punkte anstieg.

IT-Markt

Auch der Informationstechnologie (IT)-Markt konnte sich 2012 trotz der unsicheren Wirtschaftslage gut behaupten. Analysen von EITO gingen im September 2012 von einer weltweiten Umsatzsteigerung des IT-Marktes für das Jahr 2012 von 5,1 % auf 2,57 Billionen Euro aus. Dabei gilt hauptsächlich die Nachfrage der Schwellenländer mit 27 % im Verhältnis zur weltweiten Nachfrage als Wachstumstreiber. Man rechnet damit, dass dieser Anteil bis 2020 auf fast die Hälfte steigen wird. Insbesondere China konnte hierzu einen großen Teil beitragen. Deutlich geringeres Wachstum lag hingegen in Westeuropa vor. So ging EITO von einer Umsatzsteigerung bis zum Jahresende von 1,2 Prozent auf 617 Milliarden Euro aus. Stabilisierend konnte sich hierbei jedoch Deutschland, mit einem Plus von zunächst prognostizierten 1,6 Prozent und später durch BITKOM nach oben korrigierten 2,8 Prozent, auswirken und gilt damit neben Osteuropa als positive Ausnahme. In Deutschland führte die positive Entwicklung auch zu einem Anstieg der Beschäftigten um ungefähr 10.000 neue Arbeitsplätze.

Zu den Top Themen des Jahres 2012 zählten laut BITKOM die Themen Cloud-Computing, mobiles Computing, IT-Sicherheit und Social Media. Cloud Computing belegte bei der Umfrage nach den wichtigsten Hightech-Themen mit 66 Prozent bereits zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Geschäftsverlauf

Im Rahmen der Verschmelzung der Allgeier IT Solutions GmbH mit der sanierten Mantelgesellschaft Allgeier Data Center Services GmbH, deren Geschäftsbetrieb zum 30.06.2011 stillgelegt wurde, kommt es in der Betrachtung des angelaufenen Geschäftsjahres zu einer Verzerrung des operativen Ergebnisses. Durch den im Rahmen der Verschmelzung durchgeführten bilanziellen Zwischenabschluss der Allgeier IT Solutions GmbH zum 30.06.2012, findet nur das 2-te Halbjahr des operativen Geschäftsbetriebes der ex. Allgeier IT Solutions GmbH Einzug in den vorliegenden Jahresabschluss.

Im vergangenen Jahr konnte die Allgeier IT Solutions GmbH einen Gesamtumsatz von 11,258 Mio. € und einen Jahresüberschuss von 1,08 Mio. €erzielen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 1,103 Mio. €. Die Anzahl der Beschäftigten lag zum Ende des Berichtszeitraums bei 113 festangestellten Mitarbeitern. Davon sind 43 Mitarbeiter am Hauptsitz Bremen, 47 Mitarbeiter in Münster, 13 Mitarbeiter in Ismaning, 3 Mitarbeiter in Hürth und 7 Mitarbeiter in der neuen Niederlassung Wiesbaden beschäftigt.

Zum 01. Juni 2012 hat die Allgeier IT Solutions GmbH im Zuge der Übernahme der b+m Informatik GmbH, Hamburg, 100 % der Geschäftsanteile der b+m Informatik GmbH von der b+m Informatik AG erworben. Zum Erwerbszeitpunkt wurden 11 Mitarbeiter am Standort Hamburg und 10 Mitarbeiter in Melsdorf übernommen. Bis zum Jahresende konnte der Mitarbeiterstamm erfolgreich ausgebaut werden, so dass 11 Mitarbeiter in Hamburg, 13 Mitarbeiter in Melsdorf und ein Mitarbeiter in Bremen unter der Leitung des Geschäftsführers der b+m Informatik GmbH und Prokuristen der Allgeier IT Solutions GmbH, Ugur Tustas, beschäftigt sind. Die b+m Informatik GmbH wird als 100%iges Tochterunternehmen fortgeführt und ist spezialisiert auf die Branchen Handel und Produktion. Die b+m GmbH verfügt auf Basis von Microsoft Dynamics NAV über maßgeschneiderte Gesamtlösungen für den Grund- und Rohstoffhandel sowie den nationalen und internationalen Stückguthandel. Das Leistungsspektrum der b+m ergänzt somit optimal die ERP-Komponenten der Allgeier IT Solutions GmbH, syntona NAV und der Cloud-basierte ERP-Lösung für den Handel cierp3. Gemeinsam mit der b+m GmbH konnte die Allgeier IT Solutions GmbH das Angebot an Microsoft Dynamics NAV weiter ausbauen und die Vertriebs-, Mitarbeiter- und Marktsynergien nutzen. Durch den Zusammenschluss gehört Allgeier IT Solutions zu den führenden Anbietern von Microsoft Dynamics NAV auf dem deutschen Markt.

Im Dezember 2012 hat die Allgeier IT Solutions GmbH weiterhin 100 % der Aktien der b+m Informatik AG zu einem Stückpreis von 2 € erworben. Die b+m Informatik AG mit Sitz in Melsdorf bei Kiel ist spezialisiert auf Business-Lösungen für die Banken- und Versicherungsbranche.

Im Bereich ECM (Enterprise Content Management) konnte durch enge Zusammenarbeit der Allgeier IT Solutions GmbH mit der Schwestergesellschaft GEMED mbH der Bereich HealthCare neu erschlossen werden. Das Schwesterunternehmen Gemed stellte zunächst scanview erstmals auf der Connecting Healthcare IT (ConhIT), der größten und bedeutendsten Messe für Healthcare IT in Europa vom 24. bis 26. April 2012 in Berlin, dem Publikum vor. Die bestehenden Produkte GEMED Pacs und scanview wurden aufeinander abgestimmt und für den HealthCare Bereich optimiert. Es konnte dadurch eines der ersten Systeme für das multimediale Dokumentenmanagement- und Archivsystem (mDMAS) im Klinikumfeld überhaupt geschaffen werden, das den im Jahr 2013 geltenden, erweiterten Anforderungen des Patientenrechtegesetzes (§§ 630d-f BGB-E) gerecht wird. Es wird somit die Erschließung eines neuen Kundenkreises mit enormen Wachstumspotenzial, dem Kliniken- und Krankenhaus-Umfeld, angestrebt. Es konnte in diesem Zusammenhang bereits ein neuer Großkunde gewonnen werden. Parallel wird an weiteren, auch internationalen, Ausschreibungen teilgenommen - teils bereits mit einer Platzierung auf der Short List.

Die vollständig HTML- und SOA-basierte ERP-Komplettlösung cierp3® wurde im Oktober 2012 für ihre zukunftsweisende Systemarchitektur, Ergonomie und Integrationsfähigkeit gewürdigt. Das Center for Enterprise Research (CER) der Universität Potsdam sowie die Fachzeitschrift ERP Management zeichneten cierp3 im Rahmen des Wettbewerbs als "ERP-System des Jahres 2012" aus.

Eine weitere Auszeichnung konnte die Allgeier IT Solutions GmbH in der diesjährigen Kundenumfrage zur Erfassung der Kundenfreundlichkeit von Systemhäusern, durchgeführt durch die COMPUTERWOCHE und ChannelPartner, erzielen. Die Allgeier IT Solutions, mit einem Kundenstamm von 1.500 bis 2.000 Kunden, hat vor allem im Bereich Kundenzufriedenheit hervorragend abgeschnitten und konnte sich damit einen 2. Platz im Gesamtranking sichern.

In 2012 wurde weiterhin eine verstärkte vertriebliche Zusammenarbeit zwischen der Tochtergesellschaft BSH IT Solutions GmbH aus Westerstede und dem Standort Münster mit Schwerpunkt Infrastruktur und Outsourcing, der Allgeier IT Solutions, forciert. So wurde Sascha Sambach, dem Geschäftsführer der BSH IT Solutions GmbH, für die Allgeier IT Solutions GmbH gem. §§ 48 ff. HGB Gesamtprokura erteilt Er hat in diesem Zuge die Vertriebsleitung des Bereiches IT-Infrastruktur und Infrastrukturservices der Allgeier IT Solutions GmbH in Münster übernommen.

Insgesamt konnte die Allgeier IT Solutions GmbH im Berichtszeitraum ihr fest verdrahtetes und abrechenbares Wartungsvolumen auf 5,137 Mio. € steigern, was zu einer zukünftigen Stärkung der Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens beiträgt.

Mit Wirkung auf den Ablauf des 30. Juni wurde die Allgeier IT Solutions GmbH im Wege der Unternehmensverschmelzung auf die Allgeier Data Center Services GmbH, Hans-Bredow-Straße 60, 28307 Bremen (Sitz der Gesellschaft: Bremen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 25242 HB, Geschäftsführer: Hubert Rohrer, Johannes Häringslack, Ralf Nitzgen) übertragen. Der operative Betrieb der Allgeier Data Center Services GmbH war bereits zum 30.06.2011 stillgelegt worden, so dass die sanierte Allgeier Data Center Services GmbH zuletzt ohnehin nur noch eine juristische Person ohne operativen Betrieb darstellte. Der Kundenstamm wurde in diesem Zuge bereits durch die Allgeier IT Solutions GmbH betreut. Zur Verringerung des Bestandes an juristischen Personen (ohne operativen Betrieb) in der Allgeier Gruppe bot es sich an, die Verschmelzung vorzunehmen. Auch die Möglichkeit, im Zuge der Umsetzung der Maßnahme steuerliche Vorteile nutzen zu können, war einer der Gründe der unternehmerischen Erwägungen in diesem Zusammenhang. Unmittelbar im Zusammenhang mit der Verschmelzung der Allgeier IT Solutions GmbH auf die Allgeier Data Center Services GmbH erlosch zwar die Allgeier IT Solutions GmbH als Rechtsträger, die Allgeier Data Center Services GmbH, die die Allgeier IT Solutions GmbH aufgenommen hat, firmierte aber unmittelbar in diesem Zusammenhang in "Allgeier IT Solutions GmbH" um, so dass auch diese Gesellschaft den Namen "Allgeier IT Solutions GmbH" führt.

Geschäftssegment ECM

Im vergangenen Jahr konnte die ECM-Lösung scanview weiterentwickelt werden. Hervorzuheben ist hierbei insbesondere die Fertigstellung von scanview mobile, der neuen scanview-Web-App, mit der die Allgeier IT Solutions GmbH auf den Trend des zunehmenden Einsatzes von Smartphones und Tablets in Kombination mit dem Thema Cloud reagiert hat. Mit scanview mobile wird es Anwendern ermöglicht, mobil auf Dokumente und Prozesse zuzugreifen und so alle wichtigen Informationen abrufen zu können. scanview mobile wurde erfolgreich durch Apple zertifiziert und ist im AppStore über iTunes zu erwerben.

Geschäftssegment ERP

Durch die Integration der Lösung cierp3 als eigeständigen Geschäftsbereich, ist Allgeier IT Solutions GmbH als eines der ersten Systemhäuser Deutschlands, das Cloud Solutions im ERP-Umfeld anbietet. cierp3 wird üblicherweise als Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung bezogen und ist als Miet-Option besonders flexibel. Dank zahlreicher Zusatzmodule wie PPS, CRM, SCM, B2B-Online-Systeme, CMS, POS-/Kassensysteme und vielen mehr bietet cierp3® den Kunden eine effiziente und durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand. Neben der Miet-Option steht cierp3 auch als Lizenz-Modell für die Installation im Unternehmen des Kunden zur Verfügung. In Kooperation mit der Schwestergesellschaft Softcon AG konnte cierp3 bereits um ein hoch individuelles Online-Shop-System für komplexe intra- oder internetbasierten Business-to-Business-Lösungen erweitert werden.

Mit der in cierp3 integrierten Entwicklungsumgebung @net Manager lassen sich innerhalb kürzester Zeit individuelle und vollständig releasesichere Branchenlösungen entwickeln. Dies ermöglicht der Allgeier IT Solutions GmbH erstmalig eine branchenübergreifende ERP-Vermarktung sowie eine Vermarktung über den Partnervertrieb, bei der die unterschiedlichen Vertriebspartner ihre jeweiligen branchenspezifischen Programmfeatures in cipe3 integrieren können.

Geschäftssegment Infrastruktur/Security/Hosting/Nachrichtentechnik

In der Berichtsperiode konnten die Themen Hosting, Cloud und SaaS deutlich weiter ausgebaut und die Lösungen aus dem ECM- und ERP-Umfeld tiefgehend in die Cloud-Strategie eingebunden werden. Im Neukunden-Geschäft konnten erneut zahlreiche Erfolge verzeichnet werden, die dazu führen, dass sich dieses Geschäftssegment stabil weiterentwickelt.

Nachdem scanview bereits in den Vorjahren als Cloud basierte Lösung angeboten wurde, erweiterte die Allgeier IT Solutions 2012 das Cloud-Leistungsspektrum um das Web-basierte ERP-System cierp3 und um JULIA MailOffice eine vollausgereifte, cloud-basierte Unternehmenslösung als Security as a Service, wodurch höchste Sicherheitsstandards für den reibungslosen E-Mail-Verkehr garantiert sind.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 11,258 Mio. € (im Vorjahr 4,642 Mio €, nur Allgeier Data Center GmbH). Die Umsatzerlöse aus dem Geschäftssegment ECM lagen bei 1,845 Mio €. Das Geschäftssegment ERP erreichte 3,169 Mio € und das Geschäftssegment Infrastruktur/Security/Hosting/Nachrichtentechnik realisierte 6,244 Mio. € Umsatzerlöse.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Jahres 2012 beträgt 1,103 Mio. € (Vorjahr: ./. 0,898 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH). Vor Zinsen und Steuern beträgt das Ergebnis 1,262 Mio. €. In dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind 0,461 Mio. € Erträge aus Gewinnabführungen enthalten.

Im Jahr 2012 minderten Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 16 T€ das Ergebnis.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2012 1,608 Mio. € (Vorjahr: 0,698 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Im Jahr 2012 wurden planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 0,403 Mio. € (Vorjahr: 0,113 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH) vorgenommen.

Der Materialaufwand, d.h. Aufwendungen für Roh-, Hilfs, und Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen, betrug im Jahr 2012 4.787 Mio. € (Vorjahr: 2.542 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Zudem fielen im Jahr 2012 Personalaufwendungen in Höhe von 3.946 Mio. € (Vorjahr: 2.208 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH) an.

Im Jahr 2012 minderten zudem Zinsaufwendungen in Höhe von 0,184 Mio. € (Vorjahr: 0,098 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH) das Ergebnis.

Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 1,08 Mio. € (Vorjahr Jahresfehlbetrag: 0,899 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Durch die Verschmelzung mit der Allgeier Data Center Services GmbH ist ein direkter Vorjahresvergleich an dieser Stelle nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.

Vermögens- und Finanzlage

Die Investitionen wurden mit TEUR 95 im Wesentlichen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände zur Weiter-/Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen getätigt.

Das aktive Finanzmanagement stellt die Grundlage für die Finanzierung des Umsatzes sowie für die Vorfinanzierung von Entwicklungsleistungen für unsere Kunden dar.

Die Liquidität war und ist zu jeder Zeit gesichert. Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2012 TEUR 385 (Vorjahr TEUR 58, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Unter den Finanzanlagen werden im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,304 Mio. € (Vorjahr Null, nur Allgeier Data Center Services GmbH) ausgewiesen.

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,223 Mio. € auf 10,626 Mio. €. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Verschmelzung der Gesellschaften Allgeier Data Center Services GmbH mit der Allgeier IT Solutions GmbH zu sehen.

Das Eigenkapital betrug im Berichtsjahr 1,998 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 4,424 Mio. €. Die Änderung ist ebenfalls wesentlich durch die Verschmelzung der Allgeier Data Center Services mit der Allgeier IT Solutions GmbH begründet. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2012 beträgt damit 18,8 %.

Wesentliche Änderungen im Bereich des Anlagevermögens erfolgten insbesondere durch die Beteiligungen an der b+m Informatik AG sowie durch den Ausbau der immateriellen Vermögensgenstände.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen, Betriebsstilllegung, Jahresabschlusserstellung und Steuerberatung, Prozesskosten, Provisionen, Urlaub, Berufsgenossenschaft, Tantieme und Abfindung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen betragen zum 31.12.2012 1,282 Mio. € (Vorjahr 0,915 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Zum 31.12.2012 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5,285 Mio. € (Vorjahr: 2,262 Mio. €, nur Allgeier Data Center Services GmbH).

Durch die Verschmelzung mit der Allgeier Data Center Services GmbH ist ein direkter Vorjahresvergleich an dieser Stelle ebenfalls nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.

Forschung und Entwicklung

Die Allgeier IT Solutions GmbH hat zum Ende des Jahres 2012 20 Entwickler beschäftigt.

Die in den Vorjahren bei der IT Solutions alt begonnenen Produktentwicklungen im Bereich Softwareprodukte und Softwarelösungen wurden im Geschäftsjahr 2012 weiter entwickelt bzw. z.T. auch in Teilabschnitten beendet oder haben ihre Marktreife erlangt.

Um Synergien und Potenziale intensiver nutzen zu können, ist eine verstärkte Zusammenarbeit der Entwicklung innerhalb des Unternehmens Allgeier IT Solutions als auch mit den Schwestergesellschaften GEMED und Softcon sowie der Tochtergesellschaft BSH IT Solutions geplant und wurde 2012 auch bereits erfolgreich initiiert. So wird zukünftig in den Bereichen cierp3 und Syntona logic eine Bündelung der Entwicklung und eine Migration der Syntona logic Mitarbeiter zu cierp3 angestrebt. Seit Beginn des Berichtsjahres ist Herr Jean-Pierre Schober bereichsübergreifend für die Leitung der Entwicklungsbereiche cierp3 und scanview zuständig. Eine seiner künftigen Kernaufgaben liegt in der Schaffung einer bereichsübergreifenden Entwicklungsmannschaft zur Schaffung dauerhafter Synergiepotentiale.

Als Entwicklungskooperation zwischen den Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit GEMED zu betonen, in deren Rahmen eine gemeinsame Lösung entstanden ist, die zukünftig eine gemeinsame Marktbearbeitung ermöglicht.

Nach der Integration des Bereichs cierp3 fokussierte sich die Entwicklung im ERP-Segment auf die Weiterentwicklung von cierp3 sowie auf die Anpassung an branchenspezifische Gegebenheiten in der Holz- und Baustoffbranche, um eine Migration von Syntona logic nahtlos zu ermöglichen.

Im Bereich ECM konzentriert sich die Entwicklung insbesondere auf den scanview Client, den scanview Mobile Client, den scanview Enterprisemanager sowie auf scanview Capture und der bereits erwähnten, gemeinsamen Lösung für den HealthCare Bereich zusammen mit der Schwestergesellschaft GEMED.

Der scanview-Client unterstützt in seiner neuesten Version, beispielsweise im Rahmen eines Workflows, die Integration einer digitalen Signatur mittels Signaturkarte oder Unterschriftenpad. Zusätzlich wird die automatisierte Anbringung eines Zeitstempels unterstützt. Dieses Verfahren ist Beweiskraft erhaltend und daher besonders für die elektronische Archivierung rechtlich relevanter Dokumente geeignet.

Der scanview Mobile Client läuft auf allen gängigen mobilen Endgeräten und Tablets und ermöglicht den mobilen Zugriff auf das scanview-System. Neben Dokumentenrecherchen erlauben besonders integrierte Workflow-Funktionen die Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten von Dokumenten im Geschäftsalltag wesentlich zu verkürzen.

scanview Capture ist eine vollständig neu entwickelte Capture-Lösung die alle Bedürfnisse rund um die Dokumentenerfassung abdeckt. Durch den durchgängig modularen Aufbau, einer Vielzahl verfügbarer Module und einer auf Parallelisierung ausgerichteten Architektur kann scanview Capture sowohl horizontal als auch vertikal beliebig skalieren. Es deckt somit alle Bedürfnisse von Einzelplatz-Capture-Szenarien bis hin zu einem verteilten Mehrbenutzereinsatz ab.

Die gemeinsame Lösung aus GEMED Pacs und scanview stellt eine einheitliche und multimediale Archivschicht im Klinikumfeld dar. Hier werden medizinische Bilddaten (klassisches PACS) mit Dokumenten aus dem KIS und weiteren Primärsystemkomponenten zusammengeführt. Die Integration der verwaltungstechnischen Dokumente und Verträge komplettiert die digitale Patientenakte. Darüber hinaus lassen sich mit einem solchen System alle herkömmlichen ECM- und DMS-Themen (z.B. Eingangsrechnungsverarbeitung, Vertrags- und Personalmanagement) abbilden.

Chancen und Risiken

Durch die im Berichtsjahr erfolgte Integration des webbasierten ERP-Systems cierp3 ist es der Allgeier IT Solutions GmbH in den kommenden Jahren möglich, neue Geschäftsfelder zu erschließen und bestehende auszubauen. So bietet der Vertrieb von cierp3 national und international die Möglichkeit, branchenübergreifend neue ERP-Kunden zu gewinnen und den bestehenden Kundenkreis im Bereich Holz- und Baustoff zu migrieren. Aus den potenziell neu hinzuzugewinnenden Kunden entstehen auch für die anderen Geschäftssegmente neue Gelegenheiten, ihre jeweiligen Produkte und Lösungen zu platzieren.

Das Geschäft aus dem Microsoft Dynamics NAV Umfeld wird in den nächsten Monaten aus der engen Zusammenarbeit der neuen Tochtergesellschaft b+m Informatik GmbH mit dem NAV-Team der Allgeier IT Solutions aus Münster profitieren. Durch eine gemeinsame Marktbearbeitung- und Vertriebsstrategie kann die Marktpräsenz noch deutlich erhöht werden. Ebenso können sich die Entwicklungsteams gegenseitig unterstützen und Synergien freisetzen, wenn zum Beispiel Zertifizierungsprozesse seitens Microsoft notwendig sind.

Durch die in 2012 bereits gelegte Basis, alle Lösungen der Allgeier IT Solutions GmbH aus der Cloud anzubieten, ergibt sich in den folgenden Jahren die Möglichkeit bestehende ERP-, ECM- und Security-Kunden zu Cloud-Lösungen zu transferieren und damit wieder neue Projekte mit langfristigen Kundenbindungen zu schaffen. Die Kunden wiederum können somit dem Cloud-Trend mit den ihnen bereits bekannten Lösungen ohne einen Anbieterwechsel folgen.

Weiterhin ermöglicht die Schaffung künftiger, neuer Produkte den Eintritt in neue Geschäftsfelder. Konkret bietet sich diese Option derzeit im ECM-Segment durch die neue eHealth IT. Es hat sich dadurch ein neues Marktpotential eröffnet, dass im Folgejahr gezielt akquiriert werden kann.

Eine der wesentlichen Wachstumshürden und dadurch Risiken kann zukünftig in der schnellen Anpassungsfähigkeit der Personalressourcen, bei erhöhtem Kapazitätsbedarf, sei es bei großen Neukundenprojekten oder sonstigem, verstärktem Entwicklungs- und Vertriebsbedarf, liegen. Der Fachkräftemangel macht sich insbesondere auf im Bereich der qualifizierten Softwareentwickler bzw. grundsätzlich bei qualifiziertem IT Fachpersonal bemerkbar. Die Findung von entsprechend qualifiziertem Personal kann also in der Zukunft ein Risiko darstellen. Des Weiteren besteht natürlich immer die Gefahr, dass das Unternehmen zentrale Mitarbeiter mit tiefgehendem Know-How verlieren könnte, was sich je nach Schlüsselqualifikation zugleich über mehrere Abteilungen negativ auswirken und ein Risiko darstellen kann.

Weitere Risiken liegen im Verlust wichtiger Kunden, in Forderungsausfällen oder auch in der Abhängigkeit von Vorlieferanten. Preiserhöhungen seitens der Vorlieferanten oder auch gravierende Konditionsverschlechterungen für Partnerschaften und Zertifizierungen können zum Wegfall von Kunden oder im schlechtesten Falle zu einer vollständigen Marktverdrängung führen.

Zu den unbeeinflussbaren Rahmenbedingungen, die sich negativ auswirken könnten, zählt zum Beispiel auch die konjunkturelle Entwicklung 2013, die sich nicht zuverlässig voraussagen und die durch unerwartete Ereignisse empfindlich gestört werden kann. Des Weiteren besteht stets die Gefahr, dass neue gesetzliche Vorschriften die geschäftlichen Tätigkeiten erschweren oder auch ein Wegfall derselben derzeitige Vermarktungsargumente, die wesentliche Träger des ECM- oder Security-Marktes darstellen, entfallen.

Im schnelllebigen IT-Umfeld besteht zudem immer die Gefahr, dass sich ein einschneidender und nicht vorhersehbarer Technologiewandel ergibt. Dieser könnte innerhalb kürzester Zeit bestehende Markpotentiale zunichtemachen.

Risikomanagement

Das Risikomanagement der Allgeier IT Solutions GmbH ist tief in die Geschäftsprozesse eingebettet und wird durch sehr gut funktionierende, interne IT-Systeme gestützt. So bieten die Systeme Lucanet, Microsoft Dynamics NAV, AC Cube und Qlikview weitrechende Funktionen zur Dokumentation, Auswertung, Kontrolle und Prognose. Eine permanente Überwachung der Erlös-, Ergebnis-, Margen- und Liquiditätssituation ist stets gesichert.

Allgeier IT Solutions hat die ERP-Systeme Microsoft Dynamics NAV sowie die hauseigene Lösung Syntona logic, das ECM-System scanview sowie die E-Mail-Security-Lösung JULIA MailOffice im Einsatz. Alle Systeme wurden bereichsübergreifend zusammengeführt und bieten zentrale Datenerfassung, -dokumentation und Sicherheit. Ein zuverlässiges Rechnungs- und Mahnsystem dient der Verwaltung offener Posten und lässt eventuelle Ausfallrisiken zukünftiger Aufträge frühzeitig erkennen. Die Auftragserfassung wird ferner an zentraler Stelle am Hauptsitz Bremen durchgeführt, so dass das Risiko von Mehrfacherfassungen reduziert und das Kreditrisiko durch frühzeitiges Erkennen der zuständigen Mitarbeiter minimiert ist.

Bei Neukundenprojekten erfolgt im Vorfeld grundsätzlich eine Kreditwürdigkeitsprüfung. Handelt es sich um besonders große Projekte, erfolgt zunächst eine Anfrage beim Kreditversicherer und ggf. zusätzlich eine Anfrage bei Leasinggebern, die ihrerseits eine eigene Kreditwürdigkeitsprüfung durchführen.

Weiterhin bietet der strukturelle Aufbau der Allgeier IT Solutions eine Absicherung gegen Fehlerquellen und Fehlentscheidungen. So gilt grundsätzlich das 4-Augen-Prinzip bei jedweder Kredit- bzw. Auftragsentscheidung. Finale Entscheidungsfindungen müssen immer zwingend durch die jeweiligen hierarchischen Vorgesetzten, entsprechend der monetären Entscheidungsgröße freigegeben werden. Eine ständige Überprüfung und Freigabe der Ablaufprozesse durch höhere Entscheidungsträger erfolgt regelmäßig.

An vielen Stellen, wie zum Beispiel bei der elektronischen Belegerfassung, findet eine Prozessautomation statt. Dies reduziert die fehlerhafte Datenerfassung und beschleunigt Durchlaufzeiten.

Aussicht auf die zukünftige Geschäftsentwicklung

Für 2013 sind die Aussichten für den IT-Markt durchweg positiv. So korrigierte das Marktforschungsinstitut Gartner die weltweiten ITK-Ausgaben 2013 von zunächst prognostizierten 3,8 Prozent auf 4,2 Prozent nach oben. Grund hierfür seien jedoch zunächst Währungsschwankungen, nach dessen Bereinigung das Wachstum jedoch immer noch bei 3,9 Prozent liege. Am stärksten würde der Markt für Enterprise Software mit Wachstumsraten von 6,4 Prozent auf 296 Milliarden US-Dollar zulegen. Ein weiterer bedeutender Wachstumsmarkt stellen IT-Services dar, bei denen mit einem Wachstum von 5,2 Prozent auf 927 Milliarden Euro gerechnet wird.

Dieser Trend spiegelt sich auch für den deutschen Markt wieder. BITKOM geht für 2013 von einem Wachstum von 1,6 Prozent aus. Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen erwarten 76 Prozent steigende und 15 Prozent gleich bleibende Umsätze. Nur 9 Prozent vermuten Umsatzrückgänge. 2013 wollen im Mittelstand 59 Prozent Personaleinstellungen vornehmen. Über alle Unternehmen hinweg rechnen 71 Prozent mit steigenden und 13 Prozent mit fallenden Umsätzen.

Insbesondere der ECM-Markt blickt optimistisch nach vorn, denn 93 Prozent der ECM-Unternehmen erwarten stabile oder steigende Umsätze. Zwei Drittel der ECM-Unternehmen planen zusätzlichen Personalausbau. Zu den Top-Themen zählen im ECM-Markt weiterhin Cloud-Strategien sowie mobile ECM-Lösungen.

Die Marktdaten sprechen also für einen vielversprechenden Verlauf im kommenden Jahr. Es ist davon auszugehen, dass der Investitionsbedarf der Vorjahre nachgeholt wird. Da sich die Allgeier IT Solutions GmbH bereits auf die Top-Themen spezialisiert hat, die Weichen für neue Markterschließungspotentiale gestellt hat und sich strukturell gut aufgestellt sieht, geht das Unternehmen für das Jahr 2013 unter Berücksichtigung einer weiterhin stabilen Konjunktur, von einer Steigerung der Umsatzerlöse im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich und einer Steigerung des Ergebnisses vor Steuern im mittleren zweistelligem Prozentbereich aus. (Gegenüberstellung der kumulierten Daten für Umsatz und Ergebnis der Allgeier IT Solutions GmbH alt zuzüglich der Allgeier IT Solutions GmbH neu, das heißt der bisherigen Allgeier Data Center Services GmbH). Für das Jahr 2014 ist ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich bei einer unter proportionale Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern ebenfalls in niedrigen zweistelligem Prozentbereich geplant.

 

15. Februar 2013

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktivseite

31.12.2012 31.12.2011
EUR
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.005.461,27 188.297,34
II. Sachanlagen 330.737,35 115.496,23
III. Finanzanlagen 1.309.073,60 0,00
3.645.272,22 303.793,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 220.398,20 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.331.940,39 152.960,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.494.511,37 260.340,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 55.790,98 18.878,75
5.882.242,74 432.179,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 385.245,68 57.681,45
6.487.886,62 489.861,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 492.672,96 182.551,21
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.426.250,80
10.625.831,80 3.402.456,76

Passivseite

31.12.2012 31.12.2011
EUR
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.344.120,26 0,00
III. Verlustvortrag - 2.451.250,80 - 1.552.129,15
IV. Jahresüberschuss (i. Vj.: Jahresfehlbetrag) 1.080.410,40 - 899.121,65
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.426.250,80
1.998.279,86 0,00
B. Rückstellungen 1.297.660,30 915.380,91
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.108.409,22 132.547,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.285.277,07 2.262.132,11
3. sonstige Verbindlichkeiten 201.129,85 29.729,91
6.594.816,14 2.424.409,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 735.075,50 62.666,36
10.625.831,80 3.402.456,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012

2012 2011
EUR
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.757.870,98 2.218.185,89
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.397.061,75 1.944.640,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 549.004,71 262.952,42
3.946.066,46 2.207.592,91
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 402.521,83 113.062,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.608.284,22 697.513,09
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 461.184,50 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.807,33 65,53
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 22.025,52 (2011: EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 183.539,28 97.744,09
- davon an verbundene Unternehmen EUR 166.751,91 (2011: EUR 97.744,09)
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.103.451,02 - 897.661,57
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.669,47 0,00
10. sonstige Steuern 7.371,15 1.460,08
11. Jahresüberschuss (i. Vj.: Jahresfehlbetrag) 1.080.410,40 - 899.121,65

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 - 31. Dezember 2012

A. Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Bilanz und GuV

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Allgeier IT Solutions GmbH, Bremen, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Mit Wirkung auf den Ablauf des 30.06.2012 wurde das Vermögen der Allgeier IT Solutions GmbH durch Verschmelzung auf die übernehmende Allgeier Data Center Services GmbH übertragen. Diese Gesellschaft wurde wiederum auf Allgeier IT Solutions GmbH umfirmiert. Die Vergleichbarkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr ist daher nur eingeschränkt möglich.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte und die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert ausgeübt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahre (immaterielle Vermögensgegenstände) bzw. von 1 bis 13 Jahren (Sachanlagen) ermittelt und linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 410,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und ein Abgang im Zugangsjahr unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Sofern der beizulegende Wert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag niedriger ist, wurde dieser angesetzt.

Die sonstigen Ausleihungen wurden zum Nominalwert angesetzt.

Das Vorratsvermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nominalwert angesetzt.

Einzelwertberichtigungen wurden in erforderlichem Umfang berücksichtigt.

Pauschalwertberichtigungen der Forderungen wurde nicht vorgenommen.

Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Für Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Bei der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten wird der wahrscheinlichste Wert angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Für die periodengerechte Ertragsverteilung von Umsatzerlösen aus Lizenz- und Dienstleistungsverträgen wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

III. Angaben zu Bilanzvermerken

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf € 48.012,18 (Mietkautionen). Die Forderungen und die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 6.594.816,14 (Vorjahr € 2.424.409,49).

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt € 101.292,10 (Vorjahr € 22.427,58).

Der Betrag der Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit beträgt € 35,13 (Vorjahr € 0,00).

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Von den ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 2.494.511,37 bestehen

- davon aus Lieferungen und Leistungen € 914.579,61.

- davon ggü. Gesellschafterin € 938,03

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.285.277,07 bestehen

- davon aus Lieferungen und Leistungen € 538.535,29;

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von € 4.746.739,78 enthalten.

IV. Allgemeine Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den ausgewiesenen sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von € 24.807,33 bestehen

- davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 22.025,52.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den ausgewiesenen Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von € 183.539,28 bestehen

- davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 166.751,91.

B. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen, aus der Bilanz nicht ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen beträgt aus Leasing- und Mietverträgen am Bilanzstichtag € 1.252.517,00 (netto), davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 156.000,00. Die außerbilanziellen Verpflichtungen dienen insbesondere dem Zweck positiver Liquiditätsvorteile.

Mitarbeiter

2011 2012
am 31. März 40 1
am 30. Juni 35 1
am 30. September 4 116
am 31. Dezember 3 113
durchschnittlich 21 58
davon Auszubildende 0 6

Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind seit dem 04.10.2012 der Kaufmann, Geschäftsführer Gesamtbereich Hubert Rohrer, der Kaufmann, Teilgeschäftsführer Johannes Häringslack, sowie der Kaufmann, Bereichsgeschäftsführer Security Ralf Nitzgen. Der Kaufmann, Geschäftsführer Gesamtbereich Dr. Arno Sascha Vohl ist im Berichtsjahr, zum 04.10.2012, als Geschäftsführer ausgeschieden. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht

 

Allgeier Document Solutions GmbH, Grawatschgasse 4, 1230 Wien

(Eingetragen Handelsgericht Wien, Firmenbuch FN 181563).

Die Gesellschaft hält 100% des Anteils am Kapital; das Eigenkapital zum 31.12.2012 beträgt

€ 125.097,54 der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 11.201,71 €.

 

BSH IT Solutions GmbH, Hans-Bredow-Str. 60, 28307 Bremen

(Eingetragen Amtsgericht Bremen, HRB 26858 HB).

Die Gesellschaft hält 100% des Anteils am Kapital; das Eigenkapital zum 31.12.2012 beträgt

€ 64.347,75, der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt € 0,00.

 

b+m Informatik GmbH Hamburg, Willhoop 5, 22453 Hamburg

(Eingetragen Amtsgericht Hamburg, HRB 39166).

Die Gesellschaft hält 100% des Anteils am Kapital; das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2012 beträgt

€ -415.880,37, der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt € 202.837,40.

 

b+m Informatik AG, Rotenhofer Weg 20, 24109 Melsdorf

(Eingetragen Amtsgericht Kiel, HRB 5556).

Die Gesellschaft hält 100% des Anteils am Kapital; das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2012

€ -2.306.161,66, der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt € 2.586.801,16.

Konzernzugehörigkeit

Einzige Gesellschafterin der Allgeier IT Solutions GmbH, Bremen, ist die Allgeier IT Solutions AG, München. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Allgeier SE, München, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Lagebericht der Allgeier SE sind im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Inanspruchnahme von Erleichterungen im Rahmen der Offenlegung

Im Rahmen der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde gemäß § 327 Satz 1 Nr. 2 HGB auf Angaben zu § 285 Nr. 12 HGB verzichtet. Ferner wurde bei der Veröffentlichung die Erleichterung gemäß § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Weiterhin wurde die Bilanz nur in der für kleine Kapitalgesellschaften nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB vorgeschriebenen Form veröffentlicht soweit nicht nach § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB weitere verpflichtende Angaben zu machen waren.

 

15. Februar 2013

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2013 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2012
EUR
Zugang durch Verschmelzung
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 508.433,14 5.340.381,05 61.418,15 0,00 5.910.232,34
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.046,05 1.400.297,68 27.845,09 88.052,81 1.541.136,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.298.071,60 6.002,00 0,00 1.304.073,60
2. sonstige Ausleihungen 0,00 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
0,00 1.303.071,60 6.002,00 0,00 1.309.073,60
709.479,19 8.043.750,33 95.265,24 88.052,81 8.760.441,95
kumulierte Abschreibungen
Stand
01.01.2012
EUR
Zugang durch Verschmelzung
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 320.135,80 3.283.838,56 300.796,71 0,00 3.904.771,07
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.549,82 1.060.604,84 101.725,12 37.481,12 1.210.398,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
405.685,62 4.344.443,40 402.521,83 37.481,12 5.115.169,73
Buchwerte
Stand
31.12.2012
EUR
Stand
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.005.461,27 188.297,34
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.737,35 115.496,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.304.073,60 0,00
2. sonstige Ausleihungen 5.000,00 0,00
1.309.073,60 0,00
3.645.272,22 303.793,57

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 24. Februar 2013 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen, von uns geprüften Jahresabschluss und nicht auf den im Rahmen der Offenlegung durch die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften des § 327 HGB verkürzten Jahresabschluss.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Allgeier IT Solutions GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 24. Februar 2013

LOHR + COMPANY GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Jörg-Andreas Lohr, Wirtschaftsprüfer

Frank Otto, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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