Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 1242
Eingetragen
12.12.1991
Branche
Bauträger für andere Gebäude und BauwerkeBauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
An- und Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen oder für fremde Rechnung, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer in fremdem Namen und für fremde Rechnung, Vorbereitung und Durchführung von Erschließungen, Vermittlung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, von Häusern, Bauverträgen und Finanzierungen und Betrieb eines Bauunternehmens für Hoch- und Tiefbau einschließlich Baustoffhandel und Verleih von Baumaschinen sowie Vornahme aller da" mit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, sich als Komplementär an einer erst noch zu gründenden Kommanditgesellschaft zu beteiligen. Die Gesellschaft kann ferne Planungsarbeiten für Hoch- und Tiefbau durchführen und die Bauleitung übernehmen.An- und Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen oder für fremde Rechnung, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer in fremdem Na° men und für fremde Rechnung, Vorbereitung und Durchführung von

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Eder
seit 17.11.2021
Geschäftsführer
Georg Niederländer
seit 17.11.2021
Geschäftsführer
Markus Godehard Eder
seit 19.6.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eder-Bau-GmbH

Schöllnach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.008,00 4.781,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.727.914,19 1.409.528,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.564.449,00 2.649.948,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.684,89 972.559,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.588,85 93.000,00
5.657.636,93 5.125.036,74
III. Finanzanlagen 1.120,00 1.120,00
5.661.764,93 5.130.937,74
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 519.757,97 3.167.457,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.646.348,76 6.873.279,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.159.301,29 8.907.174,42
19.325.408,02 18.947.911,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.390,86 44.474,62
25.029.563,81 24.123.324,24

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 320.000,00 320.000,00
III. Gewinnvortrag 18.767.702,14 16.214.264,52
IV. Jahresüberschuss 550.047,56 2.783.034,24
19.837.749,70 19.517.298,76
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.380.000,00 1.272.376,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3.811.814,11 3.333.649,48
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 1.659.943,73 (Vorjahr: EUR 854.306,94)
25.029.563,81 24.123.324,24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2023

1.1. - 31.12.2023 1.1. - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 13.388.893,24 16.185.568,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.698.847,06 -5.498.768,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.504.995,30 -2.374.470,30
-8.203.842,36 -7.873.238,70
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.015.320,51 -942.371,66
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.495.176,94 -3.486.316,38
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.905,80 8.124,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12.868,47 -11.847,71
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -219.543,20 -1.096.884,78
8. Ergebnis nach Steuern 550.047,56 2.783.034,24
9. Jahresüberschuss 550.047,56 2.783.034,24

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Eder-Bau-GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung besonders vorgeschrieben sind, werden im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 289 HGB).

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert, bei zeitlich begrenzter Nutzungsdauer über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben oder ggf. unter Berücksichtigung eines niedrigeren beizulegenden Wertes bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert, bei zeitlich begrenzter Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben oder ggf. unter Berücksichtigung eines niedrigeren beizulegenden Wertes bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode errechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden als Aufwand behandelt. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, welche zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 betragen, werden im Laufe des Geschäftsjahres endgültig abgeschrieben. Aus Vorjahren bestehen Sammelposten von geringen Wirtschaftsgütern mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, welche über fünf Jahre abgeschrieben werden.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften oder vorübergehenden Wertminderung angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für ungängige Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % (ermittelt auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren);

Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der erteilten Zusagen nicht einbezogen;

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ("Richttafeln 2018 G").

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Sofern erforderlich, werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr laufzeitkonform mit einem vergangenheitsorientiert ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Zuschreibungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht (Vorjahr: TEUR 0).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Versicherungsbeiträge.

Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, der sich bei einer Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben würde, beträgt EUR 666,00.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich zugleich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Angaben über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 werden in folgender Übersicht dargestellt:

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.659.943,73 1.659.943,73 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 3.811.814,11 3.678.565,25 133.248,86 0,00 0,00

Zur Gegenüberstellung werden nachfolgend die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 dargestellt.

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR EUR EUR
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 854.306,94 854.306,94 0,00
Gesamtsumme 3.333.649,48 3.218.230,06 115.419,42

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 2.837,00 (Vorjahr: 3.923,00) für Altersversorgung enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 3.510,00 (Vorjahr: EUR 4.148,86) enthalten, die von Gesellschaftern bzw. verbundenen Unternehmen gezahlt wurden.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 2.262,00 (Vorjahr: EUR 2.334,00) aus Abzinsung enthalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung und Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 haben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse ergeben. Hinsichtlich der Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die im Lagebericht im Kapitel "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" gemachten Ausführungen.

Sonstige Angaben

Angaben zum Unternehmen

Firma: Eder-Bau-GmbH
Sitz: Schöllnach
Registergericht: Deggendorf
Registernummer: HRB 1242

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Godehard Eder, Dipl.-Ing. (FH) (verstorben am 17. Dezember 2024)

Markus Eder, Dipl.-Ing. (FH) und Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Michael Eder, Bautechniker

Georg Niederländer, Kaufmann

Vergütungen der Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer Herr Godehard Eder bezieht Pensionszahlungen. Die Angabe der Gesamtbezüge der verbleibenden Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird unter Hinweis auf die Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Angestellte: 18,25 (Vorjahr: 17,75)
Gewerbliche Arbeitnehmer: 98,5 Vorjahr: 98)
Auszubildende: 4,5 (Vorjahr: 6,75)

Haftungsverhältnisse

Für Gewährleistungen bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 4.753. Die Gesellschaft geht davon aus, dass aufgrund der Qualität der erbrachten Leistungen sowie bereits gebildeter Rückstellungen keine weiteren Rückstellungen erforderlich sind. Der Ausweis erfolgt daher nicht auf der Passivseite der Bilanz, sondern im Anhang.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Wesentlichen bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände (EDV, Fuhrpark, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sowie aus Grundstückspachtverträgen. Sie belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.149.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schöllnach, 20. Dezember 2024

Eder-Bau-GmbH

Markus Eder, Dipl.-Ing. (FH) und Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Michael Eder, Bautechniker

Georg Niederländer, Kaufmann

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 95.576,95 2.800,00 0,00 98.376,95
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.090.771,73 370.738,91 0,00 2.461.510,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.948.600,71 590.785,42 54.050,00 6.485.336,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.320.393,03 579.099,52 205.661,27 3.693.831,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.000,00 29.588,85 0,00 122.588,85
11.452.765,47 1.570.212,70 259.711,27 12.763.266,90
III. FINANZANLAGEN 1.120,00 0,00 0,00 1.120,00
11.549.462,42 1.573.012,70 259.711,27 12.862.763,85
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 90.795,95 4.573,00 0,00 95.368,95
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 681.242,98 52.353,47 0,00 733.596,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.298.652,71 676.282,42 54.048,00 3.920.887,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.347.833,04 282.111,62 178.798,27 2.451.146,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.327.728,73 1.010.747,51 232.846,27 7.105.629,97
III. FINANZANLAGEN 0,00 0,00 0,00 0,00
6.418.524,68 1.015.320,51 232.846,27 7.200.998,92
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 3.008,00 4.781,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.727.914,19 1.409.528,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.564.449,00 2.649.948,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.684,89 972.559,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.588,85 93.000,00
5.657.636,93 5.125.036,74
III. FINANZANLAGEN 1.120,00 1.120,00
5.661.764,93 5.130.937,74

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Wirtschaftsbericht

Die Eder-Bau-GmbH ist Spezialist im Hoch- und Tiefbau für Nieder- und Oberbayern, insbesondere im Industrie- und Gewerbebau sowie im Geschosswohnungsbau.

Darüber hinaus bauen wir im Bestand und leisten Planungs- und Erschließungsarbeiten als auch Abbruch- und Erdbauarbeiten. Seit dem Jahr 1952 familiengeführt legen wir Wert auf höchste Bauqualität und eine einwandfreie Ausführung unserer Projekte.

A.1 Allgemeines

Die deutsche Wirtschaft ist im Kalenderjahr 2023 nach den Steigerungen der letzten zwei Jahre leicht geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Berichtsjahr um 0,3 % (Vorjahr: +1,9 %). Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute Herbst 2024 gehen von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 aus, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt soll danach um 0,1 % zurückgehen, bevor es in den Jahren 2025 und 2026 wieder leicht steigen soll.

A.2 Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind im Geschäftsjahr 2023, nach einem Rückgang im Vorjahr, erneut um 5,2 % gesunken. Schlecht hat sich dabei insbesondere der Bereich Wohnungs- und Einfamilienhausbau entwickelt, vor allem aufgrund anhaltender Materialkostensteigerungen und der stark gestiegenen Zinsen am Kapitalmarkt. Die Baugenehmigungen für Häuser gingen im Vergleich zum Vorjahr um 46,0 %, die Genehmigungen für Wohnungen um 31,0 % zurück. Für das Jahr 2024 erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen realen Umsatzrückgang von 4,0 %.

A.3 Geschäftsverlauf

Betrachtet man die Steigerung der Gesamtleistung um 12,31 % der vorwiegend im Wirtschaftshochbau tätigen Eder- Bau-GmbH im Jahr 2023 auf TEUR 33.131 zeigt sich, dass sich die Eder-Bau-GmbH im Vergleich zur Branche positiv entwickelt hat. Der Jahresüberschuss ist mit TEUR 550 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.783) niedriger ausgefallen ist. Dies ist im Wesentlichen auf den steigenden Materialaufwand durch Subunternehmer sowie die hohen Bestände an noch nicht schlussgerechneten, unfertigen Leistungen zurückzuführen.

Die Investitionstätigkeit betraf im abgelaufenen Wirtschaftsjahr im Wesentlichen notwendige Ersatzinvestitionen.

Das Geschäftsergebnis stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 550 2.839
davon einmalige oder aperiodische Erträge 0 0
davon außerplanmäßige Abschreibungen 0 0
davon einmalige oder aperiodische Aufwendungen 0 87
Geschäftsergebnis 550 2.926

A.4 Darstellung der Lage

A.4.1 Ertragslage

Die Umsätze wurden ausschließlich in Bayern erwirtschaftet. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist weiterhin gut. Der Rückgang des Betriebsergebnisses im Berichtszeitraum um 82,6 % auf TEUR 675 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf den steigenden Materialaufwand durch Subunternehmer sowie auf die hohen Bestände an unfertigen Leistungen zurückzuführen.

A.4.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Eder-Bau-GmbH, Schöllnach, belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 25.030 (Vorjahr: TEUR 24.123). Das Anlagevermögen hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 22,6 % (Vorjahr: 21,3 %). Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich durch Investitionen in technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung leicht erhöht.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen zum Bilanzstichtag (vor Verrechnung mit den erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte) hat um TEUR 4.850 zugenommen.

Die flüssigen Mittel sind von TEUR 8.907 auf TEUR 10.159 gestiegen und damit um TEUR 1.252 höher als im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf höhere geleistete Anzahlungen zurückzuführen.

Das Fremdkapital fällt im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 586 höher aus.

Die Eigenkapitalquote ist von 80,9 % im Vorjahr leicht auf 79,3 % gesunken.

A.4.3 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr beläuft sich auf TEUR 2.838.

Die Eder-Bau-GmbH verfügt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 über ausreichend liquide Mittel und Kreditlinien. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist sehr gut. Für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

A.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als zufriedenstellend angesehen werden. Die Gesellschaft hat sich positiv entwickelt.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

B. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

B.1 Chancen und Risiken

Gesamtwirtschaftliche und konjunkturelle Aspekte beeinflussen die Geschäftstätigkeit der Eder-Bau-GmbH wesentlich.

Neben den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Baubranche werden die Auswirkungen der Präsidentschaftswahl in den USA die deutsche Wirtschaft in den Jahr 2024 und 2025 beschäftigen. Auch die hohe Zinslast bei kreditfinanzierten Investitionen trübt den Ausblick für die wirtschaftliche Entwicklung auf globaler Ebene. Insbesondere die hohen Baupreise belasten die Baubranche stark.

Es wird damit gerechnet, dass sich die Preise für Baustoffe und Vorleistungen auf hohem Niveau stabilisieren. Die Baugenehmigungen im Wohnungsbau sind weiter rückläufig, der Rückgang dauert nun bereits 29 Monate an. Nach dem Scheitern der aktuellen Bundesregierung besteht Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Bau- und Infrastrukturpolitik. Politische Entwicklungen im In- und Ausland können Einfluss auf geplante Bauprojekte der deutschen Wirtschaft haben. Für das Jahr 2024 erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen realen Umsatzrückgang von 4,0 %.

Chancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir unverändert in der hohen Qualität unserer Arbeit. Staatliche Förderungen könnten die Nachfrage nach Bauleistungen zudem positiv beeinflussen.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Risiken versuchen wir durch geeignete Maßnahmen zu begegnen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zu unseren Maßnahmen gehören die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht und Maßnahmen zur Funktionstrennung.

Mit Preisänderungsrisiken ist im kommenden Jahr 2024 weiterhin zu rechnen. Ausfallrisiken sind aufgrund unserer Kundenstruktur eher als gering einzustufen. Liquiditätsrisiken erwarten wir nicht. Produktrisiken, Investitions-/ Finanzierungsrisiken oder bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Gesamtbild der Risikolage:

Alle oben aufgeführten Risiken bestehen zum Bilanzstichtag und betreffen auch die künftige Entwicklung. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht.

B.2 Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 und 2025

Für die Jahre 2024 und 2025 erwarten wir - trotz des schwierigen Marktumfeldes - eine stabile Entwicklung unserer Gesellschaft. Unsere Kapazitäten im laufenden Jahr 2024 waren weitestgehend ausgelastet, der Auftragsbestand für das Jahr 2025 befindet sich auf einem hohen Niveau.

Das Jahresergebnis für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der Fertigstellung mehrjähriger Projekte positiv und deutlich über dem Niveau des Jahres 2023.

 

Schöllnach, 20. Dezember 2024

Eder-Bau-GmbH

Markus Eder, Dipl.-Ing. (FH) und Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Michael Eder, Bautechniker

Georg Niederländer, Kaufmann

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Eder-Bau-GmbH, Schöllnach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eder-Bau-GmbH, Schollnach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eder-Bau-GmbH, Schöllnach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 20. Dezember 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Schmid, Wirtschaftsprüfer

ppa. Latteyer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 23. Dezember 2024 festgestellt.

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