Weserwind Repowering Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens-Uwe Freitag seit 12.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Abfallbehandlung Nord GmbHBremenJahresabschluss zum 31.12.2006Lagebericht zum 31. Dezember 20061. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2006 stand unter dem unveränderten Einfluss einer hohen Nachfrage nach thermischen Behandlungskapazitäten und ist im Wesentlichen geprägt durch die Inbetriebnahme der Sekundärbrennstoff-Aufbereitungsanlage (SBA) und die begonnene Sanierung der Kessellinie 4. Aufgrund der technischen Probleme bei der Inbetriebnahme der SBA standen geringere Behandlungskapazitäten als geplant zur Verfügung. Zu Beginn des Geschäftsjahres konnte mit der Veräußerung des Fernwärmenetzes eine weitere Konzentration auf das Kerngeschäft der Abfallbehandlung vollzogen werden. Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. EUR verschlechtert. Die Vermögens- und Finanzlage ist weiterhin durch die Investitionen in das MHW gekennzeichnet. Die Investitionen wurden überwiegend durch kurzfristige Darlehen zwischenfinanziert und sollen in 2007 durch bereits zugesagte langfristige Darlehensfinanzierungen ersetzt werden. 2. MarktstellungANO nimmt in Nordwestdeutschland eine unverändert gute Marktposition in der thermischen Abfallbehandlung ein. Mit der Inbetriebnahme der sanierten Kessellinie 4 im Frühjahr 2007 wird das Müllheizwerk zu den großen Abfallverbrennungsstandorten in Deutschland zählen. Auch mit den erhöhten Anlagenkapazitäten ist das MHW mittelfristig vollständig ausgelastet. Im Markt der Ersatzbrennstoffe ist ANO ein neuer Marktteilnehmer, der im Segment der qualitativ hochwertigen Ersatzbrennstoffe erste Erfolge in einem derzeit überlasteten Markt vorweisen kann. 3. UmsatzentwicklungIm ersten vollen Geschäftsjahr nach Inkrafttreten der Abfall-Ablagerungsverordnung konnte der Umsatz der ANO aus dem Verbrennungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Bei den Erlösen für den Stromverkauf konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls eine deutliche Steigerung erreicht werden. Die Fernwärmeerlöse gingen bedingt durch die Veräußerung der Fernwärmenetze gegenüber dem Vorjahr zurück. 4. KostenentwicklungIm ersten vollständigen Betriebsjahr nach der deutlichen Durchsatzerhöhung des MHW nahmen auch die verbrauchsabhängigen Kosten, wie Entsorgung von Schlacke, Reststoffen und Flugaschen zu. Da aufgrund der Sanierung der Kessellinie 4 nicht alle vertraglich gesicherten Mengen im MHW verarbeitet werden konnten, stieg der Materialaufwand unter anderem für externe Entsorgungskosten. Die Instandhaltungskosten lagen über dem Vorjahr, da unvorhergesehene Instandhaltungsmaßnahmen anfielen. Die im Rahmen der Inbetriebnahme der SBA aufgetretenen technischen Probleme führten ebenfalls zu einer Reduzierung der geplanten Behandlungskapazitäten, so dass eine vertraglich zugesicherte Mengenabnahme nicht eingehalten werden konnte. Dies führte zu Vertragsstrafen in Höhe von EUR 5,3 Mio. Das Investitionsvolumen der ANO betrug EUR 13,2 Mio. In den Zugängen zu den Anlagen im Bau sind EUR 6,8 Mio. für die Sanierung des Kessels 4 enthalten. Durch die dafür notwendigen Finanzierungen erhöhte sich der Zinsaufwand ebenfalls. 5. Voraussichtliche Entwicklung und ihre wesentlichen Chancen und RisikenDie wirtschaftliche Entwicklung lässt sich anhand folgender Kennzahlen darstellen:
Im Rahmen des Abschlusses der Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen stehen der Gesellschaft ab Anfang 2007 550 tmg zur thermischen Verwertung zur Verfügung. Aufgrund der beendeten Modernisierung und Erweiterung des MHW mit erheblicher Durchsatzsteigerung der Gesamtanlage mussten zusätzliche Stellen geschaffen werden. Im Laufe des Geschäftsjahres 2006 stieg der Personalbestand um durchschnittlich 17 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Mit Abschluss der Sanierungsmaßnahmen an der Kessellinie 4 im Frühjahr 2007 bietet sich die Chance einer nachhaltig verbesserten Ertragslage der Gesellschaft. Eine Optimierung der Instandhaltungsstrategie soll die Verfügbarkeit des MHW sicherstellen. Die Marktsituation wird für die kommenden Jahre eine unverändert starke Nachfrage nach thermischen Behandlungskapazitäten aufzeigen und nachhaltig für eine Vollauslastung des MHW sorgen. Durch technische Anpassungen der SBA, einer gezielten Vermarktung der Ersatzbrennstoffe sowie einer auf die Anlage angepasste Stoffstromlenkung wird ab Mitte 2007 mit einem deutlich höheren Mengendurchsatz gerechnet, so dass das MHW von heizwertreichen Fraktionen entlastet werden kann. Die Leistungsfähigkeit der Sekundär-Brennstoff-Aufbereitungsanlage gilt es in naher Zukunft weiter zu steigern. Die auch kurzfristig als verhalten eingeschätzte Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Ersatzbrennstoffen wird sich durch die Absicht des verstärkten Einsatzes von EBS in der Zementindustrie und mit der Inbetriebnahme geplanter EBS-Kraftwerke merklich positiv verändern. Das Fernwärmenetz der ANO wurde zum 01. Januar 2006 verkauft. Die ANO wird sich zukünftig auf ihre Kernkompetenz der Wärmeerzeugung konzentrieren. Mit einem Absenken des hohen Marktpreisniveaus ist nur auf lange Sicht durch den Aufbau von Verbrennungskapazitäten bei Konkurrenzunternehmen zu rechnen. Ab 2007 werden deutlich höhere Ergebnisse erwartet. Die Forderungen bestehen zu einem großen Teil gegenüber den nicht insolvenzfähigen Bremer Entsorgungsbetrieben und anderen öffentlichrechtlichen Einrichtungen in Niedersachsen, so dass wesentliche Forderungsausfallrisiken nicht bestehen. Bei ANO ist das Anlagevermögen zu 87% fristenkongruent finanziert. Ein Differenzbetrag von EUR 14 Mio wird durch kurzfristige Mittelaufnahmen der verbundenen Unternehmen - insbesondere der ENO- kurzfristig refinanziert. Diese Finanzierungsform wurde aufgrund der günstigen Zinsstrukturkurve gewählt. Ab 2007 ist eine fristenkongruente Finanzierung vorgesehen.
Bremen, 04. Januar 2007 gez. Thomas Leschke gez. Bernd Sudau BilanzAKTIVA
gez. Thomas Leschke gez. Bernd Sudau Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2006
gez. Thomas Leschke gez. Bernd Sudau Gewinn- und Verlustrechnung
gez. Thomas Leschke gez. Bernd Sudau AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. Der Firmenwert wird entsprechend der steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre linear abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Nach § 253 Absatz 2 HGB notwendige Abschreibungen sind berücksichtigt. Den planmäßigen Abschreibungen nach der linearen Methode liegen grundsätzlich die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern zugrunde. Für die Zugänge werden die Abschreibungen pro rata temporis ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben und bleiben fünf Jahre im Bestand. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich ausreichender Wertberichtigungen bilanziert. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Absicherung von Wertguthaben im Blockmodell Altersteilzeit erfolgt für alle Unternehmen der HBE-Gruppe über die HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG. Die HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG hat ein entsprechendes Wertpapierdepot eröffnet und stellt sicher, dass der Gesamtsicherungswert des Depots den Gesamtbetrag aller zu sichernden Wertguthaben zu jeder Zeit in voller Höhe abdeckt. Zum 12. Dezember 2006 beläuft sich das Wertguthaben insgesamt auf TEUR 305. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Erläuterungen zu den Positionen der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zur Bilanz dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 126) enthalten. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt an den beiden Bilanzstichtagen DM 25.000.000,00 (EUR 12.782.297,03). In den Sonderposten aus Zuschüssen für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr TEUR 163 eingestellt und TEUR 2.221 aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 4.164 (Vorjahr: TEUR 1.636) ausstehende Rechnungen, mit TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 293) Rückstellungen für den Personalbereich, mit TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 1.294) Rückstellungen für Investitionen und mit TEUR 2.688 (Vorjahr: TEUR 709) Aufwendungen für noch zu bearbeitende Abfallmengen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 66.158 (Vorjahr: TEUR 70.252) durch Grundschulden besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 7.334 (Vorjahr: TEUR 6.993) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 29.487 (Vorjahr: TEUR 35.286) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den Darlehensverbindlichkeiten der HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG sind EUR 70,6 Mio. (Vorjahr: EUR 76,8 Mio.) durch Grundschulden der Abfallbehandlung Nord GmbH besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.222 (Vorjahr: TEUR 2.524) enthalten. Zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen sind saldiert TEUR 620 (Vorjahr: 220) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. TEUR 1.095 (Vorjahr: 432) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ferner sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen kurzfristige Ausleihungen in Höhe von TEUR 18.100 (Vorjahr: TEUR 4.900) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 55) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 235). Erläuterungen zu den Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse betreffen zu einem großen Teil Leistungsverträge mit kommunalen Entsorgungsgesellschaften und gliedern sich auf folgende Tätigkeitsbereiche auf:
Es wird vorgeschlagen, den nach dem Verlustausgleich verbleibenden Bilanzgewinn an die Gesellschafterin auszuschütten. HaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB werden zur Verbesserung der Übersichtlichkeit abweichend zum Vorjahr im Anhang aufgeführt. Sie bestehen aus:
Die Bürgschaften sind durch Grundschulden der Gesellschaft gesichert. Die Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB betreffen insgesamt verbundene Unternehmen Sonstige AngabenZum 31. Dezember 2006 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von insgesamt TEUR 17.729 (Vorjahr: TEUR 17.725). Hierin enthalten sind TEUR 4.440 (Vorjahr: TEUR 4.569) gegenüber der Gesellschafterin (HBE). Zum Bilanzstichtag bestand für Baumaßnahmen ein Bestellobligo in Höhe von EUR 3,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 92 Arbeiter (Vorjahr: 76) und 45 Angestellte einschließlich eines Geschäftsführers (Vorjahr: 44). Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft sechs Mitarbeiter (Vorjahr: sechs), die an andere Konzernunternehmen ausgeliehen sind und die mit ihren Personalkosten direkt verrechnet wurden. Zusammensetzung der Geschäftsführung:
Der Geschäftsführer, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Leschke ist hauptberuflich Geschäftsführer der HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG, Bremen. Der Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Bernd Sudau, ist hauptberuflich technischer Geschäftsführer der Abfallbehandlung Nord GmbH, Bremen. Die Geschäftsführerbezüge wurden an Herrn Sudau von der Gesellschaft direkt gezahlt. Die Vergütung von Herrn Leschke erfolgt durch die HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG, Bremen. Die Vergütung ist, soweit sie auf die Gesellschaft entfällt, in der Verwaltungskostenumlage enthalten. Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Die Aufsichtsratvergütungen betragen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 9). Die HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG, Bremen, ist unmittelbar mehrheitlich an der Gesellschaft beteiligt und übt im Sinne von § 290 Absatz 1 HGB die einheitliche Leitung aus. Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der HBE Holding Bremer Entsorgung GmbH & Co. KG, Bremen, zum 31. Dezember 2006 einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim zentralen Unternehmensregister hinterlegt.
Bremen, den 04. Januar 2007 gez. Thomas Leschke gez. Bernd Sudau Weitere AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2006 wurde am 13. Februar 2007 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Abfallbehandlung Nord GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungs&mäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 08. Januar 2007 FIDES
Treuhandgesellschaft KG
gez. Noodt, Wirtschaftsprüfer ppa. gez. Hoppe, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich 2006 umfassend über die Entwicklung der Gesellschaft sowie der Planung für die Geschäftsjahre 2007-2009 informiert. Die Geschäftsführung hat in Ihren Darstellungen gegenüber dem Aufsichtsrat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Mittelfristplanung zu erreichen ist, wenn die Leistungsfähigkeit der Sekundärbrennstoff-Aufbereitungsanlage durch Zusatzinvestitionen gesteigert wird und der Markt für Ersatzbrennstoffe sich in der Zukunft entwickelt. Die Gesellschaft hat ihre unternehmerischen Ziele für das Jahr 2006 nicht erreicht. Grund hierfür sind die technischen Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme der SBA und die mangelnde Aufnahmefähigkeit des Marktes für Ersatzbrennstoffe. Mit dem Abschluss der Sanierungsmaßnahmen an der Kessellinie 4 im Frühjahr 2007 wurden die Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen des MHW abgeschlossen. Mit 550.000 Mg Kapazität gehört das MHW zu einer der größten Verbrennungsanlagen in Deutschland. Die Geschäftsführung geht für die kommenden Jahre von einer unverändert starken Nachfrage nach thermischen Behandlungskapazitäten aus. Die Marktlage in Verbindung mit der durchgeführten Modernisierung wird in der Zukunft zu einer deutlichen Verbesserung der Ergebnisse führen. In der Aufsichtsratssitzung vom 14. November 2006 hat der Aufsichtsrat der operativen Planung 2007, insbesondere der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Investitionsplan, dem Finanzplan und der Personalplanung zugestimmt. Änderungen in der Geschäftsführung und im AufsichtsratMit Wirkung zum 31. Mai 2006 hat das Aufsichtsratsmitglied Bernd Oberländer sein Aufsichtsratsmandat auf eigenen Wunsch niedergelegt. Der Aufsichtsrat wurde durch Gesellschafterbeschluss mit Herrn Dirk Peter zum 14. Juni 2006 neu besetzt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Bernd Oberländer für seine wertvolle Tätigkeit und sein Engagement als Aufsichtsratsmitglied der Abfallbehandlung Nord GmbH. JahresabschlussDie Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft sind vom mit Beschluss vom 13. Oktober 2006, gewählten Abschlussprüfer, der Fides Treuhandgesellschaft KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Bremen geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und ohne Einwand gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung für ihren Einsatz, ihrem Willen zum Erfolg und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Der Aufsichtsrat gez. Dr. Torsten Köhne, Vorsitzender |
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