Agfa Alterssicherungs-AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schöpe seit 23.4.2025 | Prokura |
Frank Barzen seit 12.6.2019 | Geschäftsführer |
Carsten Fischer seit 27.9.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Agfa-Gevaert NV | 85.44% |
Agfa NV | 10.56% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agfa Healthcare Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Agfa Healthcare Germany GmbH, Düsseldorf, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Agfa-Gevaert HealthCare GmbH, Düsseldorf. Sie wird in den Konzernabschluss der Agfa-Gevaert NV, Mortsel/Belgien, einbezogen. Die Gesellschaft ist als Vertriebsorganisation der Agfa HealthCare-Gruppe für den Bereich Radiology Solutions in Deutschland tätig. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Agfa Healthcare Germany GmbH lag im Jahr 2023 bei 47. Tätigkeitsbereich Vertrieb und Service Die Agfa Healthcare Germany GmbH vertreibt analoge (Film/Print) und digitale Produkte (CR/DR) für die radiographische Bildgebung. Das Segment Film & Print Systeme (FPS) umfasst konventionelle Röntgenfilme, Röntgenkassetten und Verstärkungsfolien sowie die zugehörigen Verarbeitungschemikalien (fotochemischer Prozess), darüber hinaus auch sogenannte Trockenprinter und Trockenfilme (thermischer Prozess) für die indirekte Bildwiedergabe auf Film. Das Segment Computed Radiography (CR) / Digital Radiography (DR) umfasst sogenannte Speicherfoliensysteme und Digitale Direktradiographie Systeme zur digitalen Bilderfassung von Röntgenuntersuchungen; letztgenannte DR Systeme schließen auch die eigentliche Röntgeneinrichtung mit Röntgengenerator und Röntgenstrahler ein. Lieferant der oben genannten Produkte und Lösungen ist die Agfa NV mit Sitz in Mortsel, Belgien. Für den Vertrieb an Krankenhäuser, niedergelassene Fachärzte in der Humanmedizin, als auch Veterinärmediziner handelt die Gesellschaft im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als Limited Risk Distributor. In der Betreuung dieser Kundensegmente werden eigene Vertriebs- und Servicemitarbeiter sowie ergänzende Handelspartner für bestimmte Marktsegmente (Teilgebietsradiologie) oder definierte Regionen eingesetzt. Die Marktpräsenz in Deutschland ist signifikant. Imaging-Produkte der Agfa Healthcare Germany GmbH (Film/Print, CR/DR) kommen in nahezu jedem zweiten Krankenhaus zur Anwendung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In vielen Bereichen der Gesellschaft ist eine fortschreitende Digitalisierung festzustellen. Dies gilt auch für Krankenhäuser, wo die digitale (Röntgen-)Bilderzeugung eine immer stärkere Rolle einnimmt. Die digitale Brückentechnologie Computed Radiography (CR, auch als Speicherfolienradiographie bezeichnet) wird in Krankenhäusern immer mehr von kassettenlosen, digitalen DR Systemen (digitale Direktradiographie) abgelöst. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser waren allerdings entsprechend der Vorjahre auch im Jahr 2023 schwierig. Zur anhaltenden Belastung durch die COVID-19 Pandemie kamen die Belastungen der steigenden Inflation und der Ankündigung einer umfassenden Krankenhausreform hinzu. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die kritische Einschätzung der wirtschaftlichen Lage über alle Krankenhäuser hinweg auf hohem Ausgangsniveau noch weiter verschlechtert. In einer Umfrage des deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus dem Dezember 2023 beurteilten nur noch 5,0 % der Krankenhäuser ihre wirtschaftliche Lage als "eher gut", während dies im Vorjahr noch 6,0 % der Häuser taten. Gleichzeitig schätzen mittlerweile 78,0% der Krankenhäuser ihre wirtschaftliche Lage als "eher unbefriedigend" ein, während dies im Vorjahr noch 58,0 % waren. Damit verbleibt gerade einmal knapp ein Fünftel im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage unentschiedener Krankenhäuser in Höhe von 18,0 %. Darüber hinaus sollten sich die Krankenhäuser zu ihren Erwartungen für das Jahr 2024 äußern: Fast drei Viertel der Krankenhäuser (71 %) erwartet für das Jahr 2024 eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, während nur 4 % der Krankenhäuser eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation erwarten. 25 % der Krankenhäuser sind in dieser Hinsicht unentschieden. Differenziert nach Krankenhausgröße sind die wirtschaftlichen Erwartungen für das Jahr 2024 in der mittleren Größenklasse mit 300 bis 599 Betten besonders pessimistisch. 76 % der Häuser gehen von einer Verschlechterung und nur 1 % von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aus. Auch in der oberen Bettengrößenklasse ab 600 Betten gehen 75 % der Häuser von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus. Während das analoge, filmbasierte Geschäft des Segments Film & Print Systeme seit vielen Jahren kontinuierlich rückläufig ist, hat nun auch das Segment Computed Radiography (CR) als Brückentechnologie den Zenit überschritten und ist seit den letzten Jahren rückläufig. Die beschleunigte Digitalisierung während der Pandemie, insbesondere in Abteilungen wie der Intensivstation oder der Ambulanzen, haben die Ablösung von CR Systemen vorangetrieben, so dass der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 15,0% rückläufig war. Das Geschäft für die Digitale Direktradiographie liegt auf Vorjahresniveau. Aus rechtlicher Sicht wird die Geschäftstätigkeit von der weiter rasant fortschreitenden Gesetzgebung im Gesundheitswesen beeinflusst. Als Beispiele sind u. a. die EUDSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung), die Medical Device Regulation (MDR) oder das neue Strahlenschutzgesetz (StrISchG) zu nennen. Nur durch marktgerechte und innovative Lösungen für die Radiologie lassen sich mittel- bis langfristig vertretbare Vertriebserfolge erzielen und weitere Marktanteile generieren. 2.2 Geschäftsverlauf Die Analogtechnologie im klassischen Filmbereich zeigte erneut die vorhergesehenen deutlichen Rückgänge. Begründet ist dies durch die kontinuierliche Substitution der analogen Technologie durch digitale Lösungen. In den Bereichen CR (Computed Radiography) und DR (Digital Radiography) nimmt die Agfa Healthcare Germany GmbH weiterhin eine marktführende Rolle ein. 2.3 Ertragslage Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 678 (i. Vj. TEUR 1.466) vor Ergebnisübernahme aus. Somit liegt das an die Agfa-Gevaert HealthCare GmbH abzuführende Ergebnis um TEUR 788 schlechter als im Vorjahr. Im Wesentlichen setzt sich der Jahresüberschuss aus einem Betriebsergebnis (EBIT) i.H.v. TEUR -192 (i. Vj. TEUR 1.634) sowie einem Finanzergebnis i.H.v. TEUR 873 (i. Vj. TEUR -150) zusammen. Das Betriebsergebnis Der Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 678 verschlechterte sich im Wesentlichen aufgrund geringeren Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um TEUR 2.878 von TEUR 14.773 im Vorjahr auf TEUR 11.895 im Geschäftsjahr 2023. Grund für die Verringerung war eine Korrektur der LRD Fee gem. Transferpreis-Agreement im Vorjahr von TEUR 1.896. Der weitere Umsatzrückgang entsprach der Prognose aus dem Berichtsjahr 2022 wegen dem rückläufigen Analoggeschäfts. Im Berichtsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft aus Produktverkäufen einen um TEUR 2.656 absatzbedingt rückläufigen Umsatz von TEUR 12.117, der sich wie folgt aufteilt:
Die Materialaufwendungen haben sich aufgrund der geringen Umsätze aus Produktverkäufen von TEUR 5.240 im Vorjahr auf TEUR 4.387 verringert. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) beträgt 36,0 % (Vj. 38 %) und konnte aufgrund langfristig gleichbleibender Rohstoffpreise um 2 Prozentpunkte verbessert werden. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf TEUR 5.260 und beinhalten Aufwendungen für Gehälter i.H.v. TEUR 4.014 und soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge i.H.v. TEUR 1.246. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Umsatzerlösen) beträgt 43,2% und hat sich im Vorjahresvergleich (36,2%) bei fast gleichbleibenden Kosten aufgrund des geringeren Umsatzes verschlechtert. Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 1.023 im Wesentlichen aus Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund des erteilten Darlehens an die Konzernmutter. Das Finanzergebnis beinhaltet hauptsächlich den Zinsertrag aus der Darlehnsvergabe und dem Cashpool-Guthaben i.H.v. TEUR 1.038 (i.Vj. TEUR 65) und gegenläufig aus Zinsaufwendungen für Pensionsaufwendungen i.H.v. TEUR 163 (i.Vj. TEUR 152). Als Gesamtaussage kann konstatiert werden, dass das Ergebnis im Berichtjahr 2023 unseren Erwartungen entsprach und wir mit der Entwicklung sehr zufrieden sind. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.622 auf TEUR 23.467 erhöht. Die Erhöhung ist im Wesentlichen aus höheren Forderungen gegenüber den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bedingt durch einen umsatzstarken Dezember zurückzuführen. Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Bilanzsumme um TEUR 1.622 hat sich die Eigenkapitalquote von 39,8% im Vorjahr auf 37,0 % zum 31. Dezember 2023 reduziert. Die Rückstellungen i.H.v. TEUR 10.588 setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 9.656, anderen Rückstellungen im Personalbereich i.H.v. TEUR 604 sowie Rabattrückstellungen an Kunden i.H.v. TEUR 125 zusammen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 695. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Verbindlichkeit im Verbundbereich zum Jahresende aus Gewinnabführung. 2.5 Finanzlage 2.5.1 Kapitalstruktur Die Gesellschaft ist in das konzernweite "Cash-Pooling" der Agfa-Gevaert NV, Mortsel/ Belgien eingebunden. Die Gesellschaft verfügt über einen Kreditrahmen bei der ING Bank, Frankfurt, welcher zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 nicht ausgeschöpft wurde. Darüber hinaus kann die Gesellschaft im Rahmen des mit der Agfa Gevaert GmbH, Düsseldorf und der Agfa-Gevaert NV, Mortsel/Belgien abgeschlossenen "Credit Facility Agreements" Kredite in Anspruch nehmen oder Kapital einlegen. Dabei richtet sich die Kreditlinie aus dem zur Verfügung gestellten kurzfristigen Darlehen, zuzüglich der Einlagen auf den laufenden Konten. 2.5.2 Liquiditätsanalyse Die Finanzlage stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Die Agfa Healthcare Germany GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.6 Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzrentabilität - Verhältnis zwischen dem Betriebsergebnis und der Höhe des Gesamtumsatzes - und das Betriebsergebnis. Im Geschäftsjahr wurde eine Umsatzrentabilität von 5,6 % und ein Betriebsergebnis von TEUR -192 erzielt. Im Vorjahr wurde eine Umsatzrentabilität von 11,06% bei einem Betriebsergebnis von TEUR 1.634 erzielt. Die Prognose des Vorjahres (sinkende Umsatzrentabilität mit einem niedrigeren Betriebsergebnis) haben den Erwartungen entsprochen. Ursächlich hierfür ist der Umsatzrückgang im Analoggeschäft. Vor dem Hintergrund der insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäfts-führung zufriedenstellend verlaufen. 3. Chancen und Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken im operativen Geschäft Die zukünftige Entwicklung des Geschäftes im Gesundheitsmarkt wird stark von den bereits oben geschilderten Faktoren (erschwerte wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen, Preiserosion, Investitions- und Entscheidungsstau sowie Wettbewerbsdruck) und einer zunehmenden Konzentration im Kundenbereich geprägt sein. Zur Optimierung von Synergieeffekten schließen sich Krankenhausgesellschaften zusammen oder werden durch Investoren übernommen. Große Anbieter schließen sogenannte Technologiepartnerschaften, um Ausschreibungsverfahren zu minimieren und Wettbewerbern den Zugang zu den betreffenden Kunden zu erschweren. Damit schrumpft der adressierbare Markt, während gleichzeitig auch neue Wettbewerber versuchen auf dem Markt Fuß zu fassen. Kleinere Marktteilnehmer können - vor allem im Segment der niedergelassenen Teilgebiets-Radiologie - zu günstigen Rahmenbedingungen anbieten, da Verwaltungskosten eines Großunternehmens nicht bestehen. Auf der Basis der kompakten Unternehmensgröße ergibt sich auch eine hohe Flexibilität zur Anpassung der Standardprodukte an die Kundenbedürfnisse. Dem entgegen stehen die hohen Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) an Hersteller und Lieferanten. Die MDR ist am 26. Mai 2021 mit einem Jahr Verzögerung in Kraft getreten. Zahlreiche kleinere Hersteller konnten die Zertifizierung ihrer Produkte nach der neuen MDR nicht rechtzeitig abschließen, so dass eine verlängerte Übergangsfrist zur Umstellung der Zertifikate von der MDD (Medical Device Directive) zur MDR (Medical Device Regulation) eingeräumt wurde. Agfa konnte die Umstellung der Zertifzierung auf die MDR bereits erfolgreich abschließen. Um den Marktrisiken zu begegnen, hat das Unternehmen vorausschauend bereits frühzeitig damit begonnen, Finanzdienstleistungen in das Vertriebsportfolio mit aufzunehmen. Das daraus resultierende Geschäftsmodell OPEX (Betriebsausgaben) anstatt CAPEX (Investitionsausgaben) hat sich bereits seit einigen Jahren als Absatzfördernd bewiesen. Gleichzeitig bieten innovative Lösungen, wie beispielsweise ScanXR, ein Assistenzsystem zur schnellstmöglichen vollautomatischen Detektion kritischer Befunde, die eine frühzeitige Patientenbehandlung und somit einen beschleunigten klinischen Behandlungspfad unterstützen, oder SmartXR, ein innovatives, intelligentes Assistenzsystem für das vollautomatische Röntgensystem DR 600 oder das mobile Röntgensystem DR 100s unseren Kunden das Potenzial für signifikante Effizienz- und Produktivitätssteigerungen, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirken. Basierend auf Marktanalysen hat Agfa im Marktsegment der produktivitätsorientierten Kunden ein großes Absatzpotential identifiziert, das mit dem bisherigen Produktportfolio nur bedingt bedient werden konnte. Mit der Markteinführung des neuen VALORY DR Systems in 2022 ist Agfa nun wesentlich besser aufgestellt, um dieses mit Abstand größten Marktsegments bedienen zu können. Leider konnten aufgrund fehlender Funktionalitäten in 2023 die anfänglichen Verkaufserfolge aus 2022 nicht in dem erwarteten Maß weiter ausgebaut werden, sondern stagnierten. 3.2 Spezielle Risiken durch die Corona-Pandemie und die angekündigte Krankenhausreform Bedingt durch die hohen Unsicherheitsfaktoren, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, und der angekündigten Krankenhausreform, beobachten wir weiterhin Verschiebungen bereits geplanter Investitionen und damit verbundener Ausschreibungen, insbesondere im Bereich der Röntgenräume. Auch wenn seit ca. Mitte 2021 Projekte zum Ersatz von Röntgenräumen wieder aufgenommen werden, so liegt das Volumen an Projekten nach wie vor nicht auf Vor-Corona-Niveau. Aufgrund der vorgenannten Unsicherheitsfaktoren hält die Geschäftsführung es zum aktuellen Zeitpunkt nicht für möglich eine abschließende Prognose für 2024 abzugeben. 3.3 Bilanzielle und organisatorische Chancen und Risiken Die Agfa Healthcare Germany GmbH ist in das konzernweite Cash-Pooling der Agfa-Gevaert NV, Mortsel/Belgien, einbezogen, wo die finanziellen Mittel für das laufende Geschäft zur Verfügung gestellt werden. Finanzmittelüberschüsse werden an den Konzern über das Cash-Pooling zurückgeführt. Die Gesellschaft agiert damit als reine Vertriebseinheit innerhalb des Agfa-Konzerns und ist dadurch wirtschaftlich von der Entwicklung des Agfa-Konzerns insgesamt abhängig. Derzeit geht die Gesellschaft jedoch davon aus, dass der Konzern über ausreichend finanzielle Mittel verfügt, um den Produktionsbetrieb aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus verweisen wir auf die im Anhang erwähnten Haftungsverhältnisse. 3.4 Risikomanagement Das Risikomanagement beinhaltet organisatorische, finanzielle, methodische und technische Aspekte, die dazu beitragen, dass das Unternehmen kontinuierlich und wirtschaftlich agieren kann. Der Prozess des Risikomanagement wird als fortlaufender Prozess verstanden, in dem Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung kontinuierlich stattfinden. Bei der Agfa Healthcare Germany GmbH sind verschiedene Controllinginstrumente, interne Kontrollsysteme und Risikomanagement Prozesse implementiert. So ist die Agfa Healthcare Germany GmbH beispielsweise im Bereich Qualitätsmanagement DIN ISO 9001 (Qualitätsmanagement-System), ISO 13485 (Richtige Lenkung von Medizinproduktion) und ISO 27001 (IT Sicherheit, Datenschutz) zertifiziert. Innerhalb des Agfa Konzerns führt das "Internal Audit" regelmäßige Revisionen der Prozesse und Abläufe durch. Weiterhin gibt es unternehmensweite Richtlinien für die Mitarbeiter zum Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur Nutzung der Informationssysteme. Das finanzseitige Risikomanagement beinhaltet u. a. die regelmäßige Überprüfung der Wertberichtigung auf Forderungen, mögliche Schadensersatzforderungen der Kunden, Kreditwürdigkeit der Kunden und Kontrolle der Rechtsfälle. In regelmäßigen regionalen Managementmeetings werden vergangenheitsbezogene und zukünftige Einflussfaktoren auf das Unternehmensergebnis besprochen und diskutiert. Ein entsprechendes Reporting mit Kosten-/Ergebnis-/Plananalysen werden hierzu herangezogen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erwartet die Geschäftsleitung keine grundlegenden Änderungen der Risiko- und Chancenlage. 4. Prognosebericht Für das nachfolgende, bereits abgeschlossene Geschäftsjahr ergaben sich für die Gesellschaft, aufgrund des stark rückläufigen Analoggeschäfts und der weiterhin schwer vorhersagbaren Auswirkungen der angekündigten Krankenhausreform, weiter leicht absatzbedingt rückläufige Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2024 ergaben sich gemäß vorläufiger Auswertung ein EBIT von TEUR 238 und die Umsatzrentabilität von 9,3 % beides wesentliche Kennzahlen des Agfa Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2025 plant die Gesellschaft weiterhin mit einem geringfügigen Rückgang der Umsatzerlöse. Nach Beendigung der pandemischen Lage sehen wir eine Erholung des Geschäfts der DR Räume, jedoch liegt das Geschäft noch nicht kontinuierlich auf Vor-Corona-Niveau, was sicherlich der aktuellen finanziellen Situation der Krankenhäuser nach der Corona-Pandemie und der jüngst angekündigten Krankenhausreform geschuldet ist. Die Auswirkungen der angekündigten Krankenhausreform, bei der sowohl Zusammenlegung von Krankenhausstandorten, als auch Schließungen von vielen Kliniken im Raum stehen machen es der Geschäftsführung schwer verlässliche Prognosen für das Jahr 2025 und darüber hinaus abzugeben. Zum aktuellen Zeitpunkt rechnen wir weiterhin mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse sowie leicht schwächerer Umsatzrentabilität und geringerem EBIT. Für die Einflussfaktoren dieser qualitativen Prognose im Zusammenhang mit der Corona-Thematik und der Krankenhausreform verweisen wir auch auf die diesbezüglichen Darstellungen im Chancen- und Risikobericht. Darüber hinaus sind die wichtigsten Elemente der zukünftigen Entwicklung: PRODUKTPORTFOLIO
PREISSTELLUNG UND PROFITABILITÄT
SERVICE
Die genannten Maßnahmen werden mittelfristig die Entwicklung der Geschäftsaktivitäten in den dargestellten Bereichen erweitern und dauerhaft zu einer Ausweitung der Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der digitalen Direktradiographie führen. 5. Nachtragsberichtserstattung Im Rahmen der Nachtragsberichtserstattung verweisen wir auf die im Anhang gemachten Angaben nach §285 Nr. 3 HGB. 6. Dank an die Mitarbeiter und Kunden Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement für das Unternehmen und für die Kunden, die im Zentrum unseres Handelns liegen, eingesetzt haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Organisation auch die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern werden. Unser Dank gilt in besonderer Weise auch unseren Kunden, mit denen wir in vertrauensvoller und zum Teil auch schon langjähriger Partnerschaft zusammenarbeiten.
Düsseldorf, den 16. Oktober 2024 Agfa Healthcare Germany GmbH Stefan Voigt, Geschäftsführer Frank Barzen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Agfa Healthcare Germany GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 84638) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die Nutzungsdauern, in denen die Sachanlagen voraussichtlich genutzt werden. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis 250,00 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert von über 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Unter den Vorräten sind die Waren grundsätzlich zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Niedrigere Börsen- oder Marktpreise bzw. niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel sind mit dem Nennbetrag bzw. dem Stichtagskurs angesetzt. Erkennbare Risiken und spätere Fälligkeiten sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen zum Anlagevermögen werden mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Forderungen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ein Darlehn gegenüber der Agfa Gevaert NV, Mortsel (Belgien) in Höhe von TEUR 16.000. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit folgenden Parametern bewertet:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) und zehn Geschäftsjahren (1,82 %) beträgt TEUR 148. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrages. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen vertriebsbezogene Rückstellungen für Prämien und Sonderzahlungen (TEUR 400), Rabattrückstellungen an Kunden (TEUR 125), Rückstellungen für rückständigen Urlaub (TEUR 44) und für ausstehende Rechnungen (TEUR 138). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. Verbindlichkeiten zwischen einem und fünf Jahren bestehen nicht. Die passive Rechnungsabgrenzung beinhaltet in vollem Umfang abgegrenzte Serviceleistungen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Wesentlichen werden die Umsatzerlöse aus Verkauf von Hardware, Verbrauchsmaterialien und Service erzielt. Der geographische Absatzmarkt der Gesellschaft ist bis auf geringe Umsatzanteile Deutschland. E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Unternehmensverträge Zwischen der Agfa-Gevaert HealthCare GmbH, Düsseldorf, als herrschendem Unternehmen und der Agfa Healthcare Germany GmbH, Düsseldorf, als beherrschtem Unternehmen wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2015 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 16. Dezember 2015. Konzernzugehörigkeit Die Agfa Healthcare Germany GmbH wird in den Konzern-abschluss der Agfa-Gevaert NV, Mortsel/Belgien einbezogen, welches den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Agfa-Gevaert NV wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die wesentlichen Abweichungen zum deutschen Recht betreffen die Bewertung der Rückstellungen. Der Konzernabschluss der Agfa-Gevaert NV ist am Sitz der Gesellschaft oder im Internet unter www.agfa.com oder www.bundesanzeiger.de erhältlich. Mitarbeiter Die Agfa Healthcare Germany GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 47 Angestellte (i. Vj. 51), davon 4 Teilzeitmitarbeiter (i. Vj. 4). Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer mit jeweils Einzelvertretungsmacht sind Herr Frank Barzen, Marketingleiter, Rösrath und Herr Stefan Voigt, Vertriebsleiter, Düren. Organbezüge Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Düsseldorf, den 16. Oktober 2024 Agfa Healthcare Germany GmbH Stefan Voigt, Geschäftsführer Frank Barzen, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Agfa Healthcare Germany GmbH, Düsseldorf Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Agfa Healthcare Germany GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Agfa Healthcare Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 758 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil eine Inventur nicht für alle Bestände durchgeführt worden ist. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über die Bestände gewinnen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 16. April 2025 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer Markus Miklis, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens(erweiterte Bruttodarstellung) im Geschäftsjahr 2023
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Großhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und Zubehör
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Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeine Gebäudereinigung
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Sonstige soziale Betreuung von älteren Menschen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen