OMEGA11 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Braun seit 31.1.2022 | Prokura |
Sabine von Köppen seit 26.3.2009 | Geschäftsführer |
Mathias Lohraff seit 24.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sabine Lohraff | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
August Hildebrandt GmbHSchwerinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2020I. Grundlagen des Unternehmens Die August Hildebrandt GmbH ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, welches heute zu den größten Kabeltrommelproduzenten Europas zählt. Das Unternehmen produziert für alle namenhaften Hersteller aus der Kabel- und Seilindustrie Trommeln und Spulen aus Holz, Stahl, Sperrholz sowie Kunststoff. Die Produktion und Montage erfolgten an den Standorten Schwerin, Hannover, Stolberg und Mönchengladbach. Hauptabsatzgebiet ist Europa. Daneben werden auch Exporte nach Übersee durchgeführt. Die Gesellschaft verfügt über ein Stammkapital in Höhe von TEUR 690. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Der Markt für Kabel und Leitungen war in 2020 - wie in allen anderen Branchen - überschattet von der Covid-19-Pandemie. Trotz der Pandemie war der Markt aufgrund der Zugehörigkeit zum Energie- und Infrastrukturbereich relativ stabil. Der Breitbandausbau wurde in Deutschland vorangetrieben. Die Bedarfe an Kabel und Leitungen waren da. Insgesamt waren die pandemiebedingten Ausfälle, sowohl personalbedingt als auch lieferkettenmäßig bedingt, relativ gering. Die Branche hat sich in der gesamten Pandemiezeit - trotz vieler Unsicherheiten, Neuausrichtungen und der Umstellung von Büroarbeit auf Arbeit im Homeoffice gut gehalten und weiterentwickelt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz der August Hildebrandt GmbH im Jahr 2020 betrug 25.724 TEUR (VJ TEUR 26.247). Der Jahresumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr nur um knapp 2 % gesunken. Der prognostizierte Umsatzrückgang um 10 % ist nicht eingetreten, was angesichts der widrigen Umstände als sehr positiv hervorgehoben werden kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich der Stahltrommelbereich sehr gut entwickelt hat. Dieser Bereich kompensierte große Auftragsrückgänge bei den Holztrommeln. Insgesamt kann die Umsatzentwicklung als zufriedenstellend bewertet werden. 3. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2020 TEUR 497 (VJ 480). Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf Instandhaltungsmaßnahmen, Ersatzinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Digitalisierung. 4. Personal Im Geschäftsjahr 2020 betrug die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (einschließlich Geschäftsführung und Auszubildende) 79 am Standort Schwerin, 9 am Standort Hannover, 8 am Standort Stolberg und 7 am Standort Mönchengladbach. Von der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl arbeiteten 88 Mitarbeiter in der Produktion und 15 Mitarbeiter in der Geschäftsleitung und Verwaltung. Per Stichtag (31.12.2020) betrug die Arbeitnehmerzahl 102 (VJ 102). Der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt war deutlich zu spüren. Die Mitarbeitergewinnung wird zukünftig mit deutlichen Anstrengungen verbunden sein. Inwieweit sich der Arbeitnehmermarkt aufgrund des erwarteten Wirtschaftseinbruchs infolge der Covid-19-Pandemie entspannt, bleibt weiterhin abzuwarten. Die in 2019 begonnenen und auch in 2020 fortgeführten Inhouse-Qualifizierungen der Mitarbeiter im Bereich Digitalisierung werden fortgeführt. Prozessabläufe sollen weiter optimiert werden. 5. Vertrieb der Produkte und Dienstleistungen Der Vertriebsbereich wurde aufgrund der Pandemie völlig neu ausgerichtet. Kundenbesuche vor Ort wurden fast vollständig auf digitale Kundenmeetings umgestellt. Dies hieß ein Umdenken sowohl auf Vertriebsseite als auch auf Kundenseite, was zunehmend im Laufe des Jahres immer besser gelang. Der Schwerpunkt im Vertrieb lag wie in den Vorjahren gleichmäßig auf allen Bereichen und Produkten. Die August Hildebrandt GmbH versteht sich nach wie vor als Komplettanbieter von Kabeltrommeln und Dienstleistungen rund um die Kabeltrommel. 6. Marketing und Kommunikation In 2019 wurde mit den Messevorbereitungen für die WIRE 2020 in Düsseldorf begonnen. Wie in den Vorjahren auch sollte die August Hildebrandt GmbH 2020 unter dem Logo der Firmengruppe mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Aufgrund der Pandemie wurde die Messe 2020 ersatzlos gestrichen. Begonnene Investitionen in einen neuen Messestand mussten abgebrochen und zurückgestellt werden. Die interne Kommunikation wurde verbessert und Corona-bedingt angepasst. Es wurde neue Hardware gekauft um mehr Homeoffice für die Mitarbeiter zu ermöglichen. Es wurde zum Teil die tägliche Arbeit auf Homeoffice umgestellt. Interne Meetings vor Ort wurden unter Berücksichtigung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen neu organisiert. Gleiches wurde auch im Produktionsbereich vorgenommen. Nicht zwingend notwendige Marketingmaßnahmen wurden -pandemiebedingt- auf die Folgejahre verschoben. III. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2020 bei der oben genannten Umsatzminderung ein Ergebnis vor Ertragssteuern von TEUR 994, welches TEUR 212 unter dem des Vorjahres liegt. Ursächlich hierfür sind die erhöhten Materialeinsatzkosten zu sehen. Die Personalkosten sind weiterhin angepasst worden. Der Jahresüberschuss der August Hildebrandt GmbH beträgt TEUR 533 (VJ 752) und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um ca. 29,1 % vermindert. 2. Vermögens- und Finanzlage Zum 31.12.2020 beträgt die Bilanzsumme TEUR 8.020 (VJ 7.928). Die Zunahme der Bilanzsumme beträgt somit rund TEUR 92 (rund 1,1 %). Insgesamt stellt sich die Vermögenslage folgendermaßen dar:
Die Zunahme beim langfristigen Vermögen beruht insbesondere auf Zugängen im Sachanlagevermögen durch Investitionen. Hier handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen für Maschinen und Anlagen. Das Eigenkapital beträgt TEUR 4.269 (VJ 3.735). Die Eigenkapitalquote beträgt damit 53,2 % (VJ 47,1 %). Die Verbindlichkeiten wurden in Höhe von TEUR 228 abgebaut. Die Gesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 2020 einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -234 (VJ TEUR 2.254). Der Cashflow des Geschäftsjahres wurde stark negativ beeinflusst durch den Aufbau des Vorratsvermögens um TEUR 1.097. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit entwickelte sich wie folgt:
Die liquiden Mittel verminderten sich zum Vorjahr um TEUR 949 und liegen am Bilanzstichtag bei TEUR 744. Das Unternehmen verfügt gleichzeitig über nicht in Anspruch genommene Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten. IV. Chancen und Risiken der heutigen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Forderungsbereich sind sämtliche erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigungen (Pauschalwertberichtigungen) abgedeckt. Weiterhin wurden alle notwendigen Rückstellungen gebildet bzw. weitergeführt. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Risiken der Geschäftsentwicklung sieht die August Hildebrandt GmbH - wie in den Vorjahren - in den stetig steigenden Transport- und Personalkosten und den sonstigen steigenden Unternehmenskosten, die nicht parallel auf die Verkaufspreise umgelegt werden können. Daneben bestehen Risiken in der Rohstoffbeschaffung, insbesondere beim Holzeinkauf. Das Risiko einer weltweiten Wirtschaftsrezession infolge der Covid-19-Pandemie ist zwar gegeben, kann in der Branche aber teilweise minimiert werden. Hier sehen wir Chancen für die nächsten Jahre auf Grund der Umsetzung staatlich angekündigter Konjunkturmaßnahmen im Bereich Energieausbau. Hiervon sollte die gesamte Branche profitieren. V. Prognose Für 2021 ist geplant, den Umsatz weitestgehend stabil zu halten. Die Umsatzstabilisierung wird davon abhängen, inwieweit die Rohstoffversorgung, insbesondere im Holzbereich, sichergestellt werden kann. Es ist zu erwarten, dass pandemiebedingt die Rohstoffmärkte erhebliche Turbulenzen erfahren werden. Es wird temporär zu Verknappungen kommen, was zu Preissteigerungen führen wird. Diese Preissteigerungen im Rohstoffbereich müssen sich zeitnah bei den Verkaufspreisen der Kabeltrommeln wiederfinden. Hierauf müssen die Kunden umfassend und zeitnah eingestellt werden. Nur so kann sichergestellt werden, das Umsatz- und Gewinnannahmen eintreffen. Zahlenmäßig gehen wir von Preissteigerungen von 30-50 % auf Kabeltrommeln aus. Es wird demnach geplant, den Umsatz um 30- 50 % zu steigern- was einer Umsatzstabilisierung entspricht. Der Stahltrommelbereich wird in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen. Diese hängt mit staatlichen Investitionen in den Netzausbau in Deutschland zusammen. Allein für die Korridorprojekte wurden Aufträge an die Kabelindustrie in Höhe von 2,1 Milliarden Euro vergeben. Diese enormen Investitionen werden einen extrem hohen Bedarf an Stahltrommeln hervorrufen. In 2021 werden die Ausschreibungen zu den Projekten abgeschlossen. Insgesamt weist die August Hildebrandt GmbH trotz erwarteter Geschäftseintrübung infolge der weltweiten Corona-Pandemie eine positive Geschäftsentwicklung auf. VI. Unterzeichnung des Lageberichts 2020
Schwerin 05.05.2021 gez. S. von Koppen gez. M. Lohraff BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG zum 31. Dezember 2020August Hildebrandt GmbHALLGEMEINE ANGABENAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 aber nicht mehr als EUR 1.000 wurde bis 2017 ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Bewertung von Forderungen in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode mit Hilfe der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war keine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 90.117. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage3.1) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich aus dem folgenden Forderungenspiegel:
Von den Sonstigen Vermögensgegenständen entfallen TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) auf Kautionen und TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 166) auf Steuern. Die Gesellschaft weist die erhaltenen Investitionszuschüsse in einem besonderen Posten im Sinne von § 265 Abs. 5 HGB zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen aus. Dieser Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände Gewinn erhöhend aufgelöst. Die Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus folgendem Rückstellungsspiegel:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 67.793,50 erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 1.724,48. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIn den ,Sonstigen betrieblichen Erträgen' sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 13.994,35 enthalten. Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von insgesamt EUR 1.411,85 (Vorjahr: EUR 1.762,27) betreffen mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 225,00) verbundene Unternehmen. Erträge aus der Währungsumrechnung betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 112,73). HAFTUNGSVERHÄLTNISSEAm Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
SONSTIGE ANGABENGeschäftsführer
Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 102 Arbeitnehmer (Vorjahr 102) beschäftigt. ERGEBNISVERWENDUNGDie Geschäftsführung schlägt vor, das übrige Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Über die endgültige Gewinnverwendung wird die Gesellschafterversammlung abschließend entscheiden. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2020
Schwerin 05.05.2021 gez. S. von Köppen gez. M. Lohraff Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die August Hildebrandt GmbH, Schwerin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der August Hildebrandt GmbH, Schwerin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der August Hildebrandt GmbH, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock, 7. Mai 2021 FinPro
Treuhandgesellschaft mbH
gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer |
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