Agrar GmbH "Dresdner Vorland" Grumbach
Selbe AdresseErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
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AGRAR GmbH WeistroppWilsdruffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BILANZ
ANHANGA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010
ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches (neue Fassung nach
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) und des GmbH-Gesetzes
aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde
das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die im Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 274 a Nr. 5 HGB Gebrauch gemacht und auf die Erstellung einer "Eröffnungsbilanz nach BilMoG" verzichtet. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB bei der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG in solchem Falle nicht erforderlich. Bei der Bilanzierung und Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen, weil - entsprechende rechtliche Gegebenheiten nicht vorliegen
bzw. nicht bekannt
- eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17
Abs. 2 InsO bzw. Überschuldung
- eventuelle künftige Liquiditätsengpässe
durch zahlungssichernde Maßnahmen im
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das
Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
bewertet. Gemäß § 7 Abs. 1 Satz 5 DMBilG
sind die in der DM-Eröffnungsbilanz angesetzten Werte
für die Folgezeit als Anschaffungs- oder
Herstellungskosten ausgewiesen.
Finanzanlagen, die auf Zeiten vor dem 1. Juli 1990 zurückgehen, sind mit dem Betrag angesetzt, der dem anteiligen Eigenkapital in der DM-Eröffnungsbilanz des jeweiligen Unternehmens entspricht. Wegen dauernder Wertminderung sind in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Zugänge sind mit den Anschaffungskosten bewertet worden. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Feldvorräte sind durch Flurkarten, Anbauplan und -statistik belegt und zu Standardherstellungskosten des BML- Abschlusses bewertet worden Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd mit den erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Lagerungs- und Vertriebskosten und einer Gewinnmarge. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert in die Bilanz aufgenommen. Dem Ausfallrisiko wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen . Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag bilanziert . Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse ist nach R 6.5 (2) EStR gebildet und fällt nicht unter die Regelung des § 247 Abs. 3 HGB a.F. Er enthält die erhaltenen Investitionszuschüsse und wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Sachanlagen ertragswirksam aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Betrag angesetzt, den die Gesellschaft für die Begleichung der Verbindlichkeiten aufwenden muss (Erfüllungsbetrag). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Gesellschaft hat Kapitalanteilsrechte an der SVE Sachsen Verwaltungs- und Entflechtungs-GmbH, Dresden. Wegen dauernder Wertminderung wurden diese Anteile in Vorjahren auf den Erinnerungswert abgeschrieben. Sämtliche Forderungen und Erstattungsansprüche haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und aus sonstigen Beziehungen. Sie sind mit Verbindlichkeiten gegenüber den gleichen Unternehmen verrechnet worden. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 262,3 (Vorjahr TEUR 309,9) Die Kapitalrücklage von EUR 1.164.696,05 entstand hauptsächlich im Rahmen der Personifizierung des Eigenkapitals der Rechtsvorgängerin. Die sonstigen Rückstellungen enthalten die voraussichtlichen Aufwendungen für Jahresabschlusserstellung und Steuerberatung (TEUR 7,8), Resturlaub (TEUR 7,0) und Pacht (TEUR 0,3). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus dem Verbindlichkeitenspiegel hervor (Vorjahreswerte in Klammern):
Die Darlehen der Norddeutschen Landesbank AG, Hannover sind wie folgt gesichert: - Grundschuld von EUR 242.147,83 auf Blatt 453, 445 und 447 im Grundbuch von Weistropp (Abteilung III), Blatt 174 und 176 im Grundbuch von Oberwartha (Abteilung III); - Grundschuld von EUR 115.040,67 auf Blatt 453, 445 und 447 im Grundbuch von Weistropp (Abteilung III), Blatt 174 und 176 im Grundbuch von Oberwartha (Abteilung III); Mit der DKB Deutsche Kreditbank AG besteht ein Rahmenkreditvertrag, der durch eine Höchstbetragsbürgschaft der Agrar GmbH "Dresdner Vorland" Grumbach von EUR 200.000,00 und durch Abtretung der Ansprüche auf Auszahlung der Betriebsprämie für die Jahre 2005 bis 2010gesichert ist. Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB zu vermerken gewesen wären, bestanden am Abschlussstichtag nicht. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse von TEUR 571,9 sind durch Inlandsgeschäfte erzielt worden. Von den Gesamterlösen stammen 99,5% aus der Pflanzenproduktion und 0,5% aus Dienstleistungen. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
D. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 7,5 Mitarbeiter(VBE). Davon arbeiteten 6,4 Personen in der landwirtschaftlichen Primärproduktion, 1,1 Personen im kaufmännischen Bereich. Die Geschäftsführung nimmt Herrr Christian Weimert, Dresden, Ockerwitzer Dorfstraße 9 wahr. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben gemäß § 288 HGB. Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB ist
die Agrar GmbH "Dresdner Vorland" Grumbach, Wilsdruff.
Der alleinigen Gesellschafterin wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 191.806,52 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen. Weistropp, den 6. Juni 2011
gez. Christian Weimert - Geschäftsführer - |
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