AGRAR GmbH WeistroppLiquidiert

01723 Wilsdruff, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19164
Eingetragen
9.12.2004
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungVermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
landwirtschaftliche Urproduktion; Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte; Handel mit landwirtschaftlichen Produkten; Durchführung von Lohnarbeiten für Dritte, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe und Gemeinden; Leistungen im Bereich der Landschaftsgestaltung und des Landschaftsschutzes sowie der Landschaftspflege; landeskulturelle und touristische Leistungen; Vermietung unternehmenseigener Wohnungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

AGRAR GmbH Weistropp

Wilsdruff

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

253.787,81

290.028,31

I. Sachanlagen

253.736,81

289.977,31

II. Finanzanlagen

51,00

51,00

B. Umlaufvermögen

1.038.774,20

814.850,16

I. Vorräte

280.654,75

243.322,25

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

584.818,18

553.003,42

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

173.301,27

18.524,49

C. Rechnungsabgrenzungsposten

388,10

415,83

Summe Aktiva

1.292.950,11

1.105.294,30



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

1.179.729,06

987.922,54

I. Gezeichnetes Kapital

59.850,00

59.850,00

II. Kapitalrücklage

1.164.696,05

1.164.696,05

III.Verlustvortrag

-236.6232,51

-142.889,37

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

191.806,52

-93.734,14

B. Sonderposten für
Investitionszuschüsse

5.179,42

9.020,07

C. Rückstellungen

15.085,00

16.660,00

D. Verbindlichkeiten

92.906,63

91.626,69

E. Rechnungsabgrenzungsposten

50,00

65,00

Summe Passiva

1.292.950,11

1.105.294,30

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (neue Fassung nach Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Im Jahresabschluss ergeben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen in der Darstellung.

Die im Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 274 a Nr. 5 HGB Gebrauch gemacht und auf die Erstellung einer "Eröffnungsbilanz nach BilMoG" verzichtet. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB bei der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG in solchem Falle nicht erforderlich.

Bei der Bilanzierung und Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen, weil

- entsprechende rechtliche Gegebenheiten nicht vorliegen bzw. nicht bekannt
sind,

- eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 Abs. 2 InsO bzw. Überschuldung
gemäß § 19 Abs. 2 InsO nicht vorliegt,

- eventuelle künftige Liquiditätsengpässe durch zahlungssichernde Maßnahmen im
Rahmen der verbundenen Unternehmen überwunden werden können.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Gemäß § 7 Abs. 1 Satz 5 DMBilG sind die in der DM-Eröffnungsbilanz angesetzten Werte für die Folgezeit als Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung bis auf den Restbuchwert abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen, die auf Zeiten vor dem 1. Juli 1990 zurückgehen, sind mit dem Betrag angesetzt, der dem anteiligen Eigenkapital in der DM-Eröffnungsbilanz des jeweiligen Unternehmens entspricht. Wegen dauernder Wertminderung sind in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Zugänge sind mit den Anschaffungskosten bewertet worden.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Feldvorräte sind durch Flurkarten, Anbauplan und -statistik belegt und zu Standardherstellungskosten des BML- Abschlusses bewertet worden

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd mit den erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Lagerungs- und Vertriebskosten und einer Gewinnmarge.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert in die Bilanz aufgenommen. Dem Ausfallrisiko wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen .

Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag bilanziert .

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse ist nach R 6.5 (2) EStR gebildet und fällt nicht unter die Regelung des § 247 Abs. 3 HGB a.F. Er enthält die erhaltenen Investitionszuschüsse und wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Sachanlagen ertragswirksam aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Betrag angesetzt, den die Gesellschaft für die Begleichung der Verbindlichkeiten aufwenden muss (Erfüllungsbetrag).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Gesellschaft hat Kapitalanteilsrechte an der SVE Sachsen Verwaltungs- und Entflechtungs-GmbH, Dresden. Wegen dauernder Wertminderung wurden diese Anteile in Vorjahren auf den Erinnerungswert abgeschrieben.

Sämtliche Forderungen und Erstattungsansprüche haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und aus sonstigen Beziehungen. Sie sind mit Verbindlichkeiten gegenüber den gleichen Unternehmen verrechnet worden. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 262,3 (Vorjahr TEUR 309,9)

Die Kapitalrücklage von EUR 1.164.696,05 entstand hauptsächlich im Rahmen der Personifizierung des Eigenkapitals der Rechtsvorgängerin.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten die voraussichtlichen Aufwendungen für Jahresabschlusserstellung und Steuerberatung (TEUR 7,8), Resturlaub (TEUR 7,0) und Pacht (TEUR 0,3).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus dem Verbindlichkeitenspiegel hervor (Vorjahreswerte in Klammern):

Restlaufzeiten

Stand am Jahresende

bis zu einem Jahr

über ein bis zu fünf
Jahren

mehr als fünf
Jahre

EUR

EUR

EUR

EUR

Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten

7.421,70
(7.421,70)

34.724,30
(27.832,72)

0,00
(13.915,97)

42.146,00
(49.170,39)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

6.460,08
(17.170,51)

0,00
(0,00)

0,00
(0,00)

6.460,08
(17.170,51)

Verbindlichkeiten gegenüber
Verbundenen Unternehmen

18.823,03
(0,00)

0,00
(0,00)

0,00
(0,00)

18.823,03
(0,00)

Sonstige Verbindlichkeiten

25.477,52
(25.285,79)

0,00
(0,00)

0,00
(0,00)

25.477,52
(25.285,79)

Insgesamt

58.182,33

34.724,30

0,00

92.906,63

(49.878,00)

(27.832,72)

(13.915,97)

(91.626,69)

Die Darlehen der Norddeutschen Landesbank AG, Hannover sind wie folgt gesichert:

- Grundschuld von EUR 242.147,83 auf Blatt 453, 445 und 447 im Grundbuch von Weistropp (Abteilung III), Blatt 174 und 176 im Grundbuch von Oberwartha (Abteilung III);

- Grundschuld von EUR 115.040,67 auf Blatt 453, 445 und 447 im Grundbuch von Weistropp (Abteilung III), Blatt 174 und 176 im Grundbuch von Oberwartha (Abteilung III);

Mit der DKB Deutsche Kreditbank AG besteht ein Rahmenkreditvertrag, der durch eine Höchstbetragsbürgschaft der Agrar GmbH "Dresdner Vorland" Grumbach von EUR 200.000,00 und durch Abtretung der Ansprüche auf Auszahlung der Betriebsprämie für die Jahre 2005 bis 2010gesichert ist.

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB zu vermerken gewesen wären, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse von TEUR 571,9 sind durch Inlandsgeschäfte erzielt worden. Von den Gesamterlösen stammen 99,5% aus der Pflanzenproduktion und 0,5% aus Dienstleistungen.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:

EUR

Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse

3.840,65

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen

105,00

Buchgewinne aus Anlagenabgang

399,00

D. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 7,5 Mitarbeiter(VBE). Davon arbeiteten 6,4 Personen in der landwirtschaftlichen Primärproduktion, 1,1 Personen im kaufmännischen Bereich.

Die Geschäftsführung nimmt Herrr Christian Weimert, Dresden, Ockerwitzer Dorfstraße 9 wahr.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben gemäß § 288 HGB.

Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB ist die Agrar GmbH "Dresdner Vorland" Grumbach, Wilsdruff.
Bezüglich der Aufstellung eines Konzernabschlusses gilt für das Mutterunternehmen die größenmäßige Befreiung gemäß § 293 Abs. 1 HGB.

Der alleinigen Gesellschafterin wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 191.806,52 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

Weistropp, den 6. Juni 2011

 

gez. Christian Weimert - Geschäftsführer -

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