Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk eG
PasewalkStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bianca Rhein seit 13.7.2023 | Vorstandsmitglied |
René Staatz seit 7.11.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk eGPasewalkJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANG
Jahresabschluss zum 31.12.2023
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Genossenschaft hat ihren Sitz in 17309 Pasewalk, Grünstraße 7 und ist eingetragen in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter der Nummer GnR 223. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Dabei wurden die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Genossenschaften und die Satzungsbestimmungen ebenso wie die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen (Formblatt VO) beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB wiederum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. Die angegebenen Vorjahreszahlen sind bei allen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung vergleichbar. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Abschreibung wurde linear, auf Basis einer Nutzungsdauer von maximal 3 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde wie folgt zugrunde gelegt:
Nachträglich zugegangene Herstellungskosten werden ganzjährig bei der Bemessung der Abschreibungen berücksichtigt. Abschreibungen auf Zugänge zur Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgten im Jahr der Anschaffung zeitanteilig, entsprechend dem tatsächlichen Anschaffungsdatum. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 (netto) wurden voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagengitter erfasst. Beim Umlaufvermögen wurden die unfertigen Leistungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Flüssige Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihre Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter (Anlage 1). Zugänge im Posten Grundstücke mit Wohnbauten betreffen den Ankauf eines Grundstücks in der Grünstraße 55-58, die Modernisierung der Häuser "Marktstraße 62,64" und "Marktstraße 63, 65, 67". Zugänge im Posten Bauten auf fremden Grundstücken umfassen die Schaffung von 2 Containerstellplätzen in der F.-v.-Schill-Straße und Roßstraße. Veränderungen der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten neben der Anschaffung eines neuen Kraftfahrzeugs, die planmäßig linearen Abschreibungen. Veränderungen im Posten Anlagen im Bau betreffen das Wohn- und Geschäftshaus in der Grünstraße. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen unfertigen Leistungen in Höhe von 1.623,6 T€ beinhalten ausschließlich noch abzurechnende Heiz- und Betriebskosten. Ihnen stehen erhaltene Anzahlungen zur Deckung gegenüber. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter den sonstigen Vermögensgegenständen bei der Instandhaltungsrücklage für 67 nicht verkaufte Eigentumswohnungen in Höhe von 113,1 T€ ausgewiesen. Bestehenden Risiken wurde durch Einzelwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Der Bestand der flüssigen Mittel i. H. v. 5.804,7 T€ setzt sich zusammen aus Guthaben auf Girokonten (3.502,8 T€), Guthaben Tagesgeldkonto (2.300,0 T€) und der Hauskasse (1,9 T€). Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder betrugen zum 31.12.2023 insgesamt 955,1 T€. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Im Jahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 128,6 T€ erzielt. Eine Rücklagenzuführung aus dem Jahresergebnis 2023 entfällt daher. In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 73,7 T€ sind insbesondere Rückstellungen für - - Prüfungs- und eigene JAB-Kosten/Steuererklärung - - Verwaltungskosten enthalten. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie gewährter Sicherheiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) dargestellt. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten neben den Sollmieten 3.343,8 T€ auch die Nebenkosten in Höhe von 1.659,2 T€ abzüglich Erlösschmälerungen auf Sollmieten in Höhe von 459,1 T€ und auf Nebenkosten in Höhe von 182,7 T€. Die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung enthalten neben den Betriebskosten insbesondere 1.025,3 T€ Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten. Veränderungen des Bestandes unfertiger Leistungen wurden unter Berücksichtigung von Korrekturen der Kostenanteile Leerstand ermittelt. Die Position sonstige betriebliche Aufwendungen umfasst u.a. Kosten für Miete Geschäftsräume 32,5 T€, Miet- und Leasingkosten Kraftfahrzeug (4,7 T€), Kosten Nutzung Wodis Sigma 43,5 T€, Kosten Zahlungsverkehr 3,7 T€, Aufwendungen Gemeinschaftspflege 4,4 T€, Spenden 1,8 T€ und übrige Aufwendungen 26,5 T€. D. Sonstige Angaben 1. Zum Bilanzstichtag bestand eine Bauverpflichtung aus dem Grundstückserwerb "Grünstraße 15/Bergstraße 9". Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.084,8 T€, die nicht im Jahresabschluss 2023 bilanziert wurden. Dabei handelt es sich um Kosten für Planung, Bauvorbereitung, Bauleistungen sowie Verpflichtungen aus Bauverträgen für das Neubauvorhaben "Wohn- und Geschäftshaus - Grünstraße 14". Weiterhin sind finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 166,3 T€ für Planung und Bauleistungen, die Modernisierung des Wohnhauses "Marktstraße 63, 65, 67" betreffend, eingegangen worden. 2. Treuhandvermögen Das für Dritte treuhändisch verwaltete Vermögen wird getrennt vom eigenen Vermögen geführt und beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt 11,9 T€. 3. Die Zahl der im Geschäftsjahr neben dem Vorstand durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
4. Mitgliederbewegung
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich um 2,2 T€ erhöht. Mit der Zeichnung von Geschäftsanteilen ist keine zusätzliche Haftsumme verbunden. 5. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
6. Mitglieder des Vorstandes (Vor- und Zuname): Herr René Staatz Herr Hans-Jürgen Schulz (bis 31.12.2023) Frau Bianca Rhein (ab 14.06.2023) 7. Mitglieder des Aufsichtsrates (Vor- und Zuname) Herr Mike Burow (Vorsitzender) Herr Dieter Schmidtke Frau Sabine Stieg Herr Uwe Lipke Herr Norbert Dobberthin (bis 28.06.2023) Herr Ralf Bollmann (ab 28.06.2023) 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. 9. Ergebnisverwendung Wir empfehlen der Mitgliederversammlung, den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 128.584,65 € aus den Sonderrücklagen (gem. §27 Abs 2 DMBilG) zu entnehmen. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein ausgeglichenes Bilanzergebnis. WEITERE DATEN
Pasewalk, den 31. Mai 2024 gez. Staatz, gez. Rhein Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26. Juni 2024 |
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