Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 732334
Eingetragen
22.7.2015
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und KautschukHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Sondermaschinen und Spritzgusswerkzeugen sowie die Herstellung und der Vertrieb von Kuststoffteilen und von mechanischen Fertigungsteilen industrieller Herstellung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriel Friedmann
seit 4.7.2022
Geschäftsführer
Christian Bulander
seit 2.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

74.90% identifiziert25.10% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Frick GmbH & Co. KG
25.10%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bulander Holding GmbH
Germany
170.000 €
50.00%
Frick GmbH & Co. KG
Germany
85.340 €
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NMH GmbH

Hohentengen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

NMH GmbH 88367 Hohentengen

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Ertragslage

2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

2.3.5 Gesamtaussage

3 Chancenbericht

4 Risikobericht

5 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

6 Prognosebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

a) Sondermaschinenbau

Die NMH GmbH (kurz: NMH) gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland in dem Bereich Messtechnik im Anlagenbau. Das Unternehmen mit Sitz in Hohentengen bietet umfassende Lösungen vorrangig für die Automobilindustrie und deren Zulieferer und in vielen anderen Bereichen automatisierter Produktionsabläufe. Überall dort, wo die Vielfalt der Mess-, Montage- und Prüfvorgänge in den einzelnen Produktionsschritten hohe Flexibilität, Passgenauigkeit und Leistungsfähigkeit erfordern, beweisen NMH-Anlagen weltweit ihre besonderen Stärken.

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand. Von der Anlagenplanung über die technische Ausführung, bis hin zum umfassenden Service.

b) Zerspanende Fertigung

Mit unseren CNC-gesteuerten Bearbeitungsmaschinen bieten wir unseren Kunden folgende Leistungen: CNC-Fräsen und -Drehen, Startlocherodieren, Flach- und Rundschleifen. Seit 2023 verstärkt mit der strategischen Zielsetzung der Serienfertigung.

c) Kunststoffspritzgusstechnik

Spritzgusstechnik auf höchstem Niveau - wir fertigen die Ideen unserer Kunden in Kunststoff! Unser moderner Maschinenpark mit mehr als 22 Maschinen namhafter Hersteller garantiert einen hohen Automatisierungsgrad. Wir verarbeiten neben sämtlichen gängigen Materialien auch Sondertypen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Das bereits etablierte System CoCo (Control Cockpit) wird kontinuierlich weiterentwickelt und hat auch im Jahr 2023 zahlreiche neue Funktionen erhalten. In der Kunststofftechnik wurde die 1. Phase in Betrieb genommen. Um uns in der Zukunft weiterhin auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren zu können, wurde Ende 2023 strategisch definiert, einen Partner, lösungsoffen in Bezug auf das Geschäftsmodell zu finden, um hier mittelfristig die Kundenanforderungen bedienen zu können. Der Prozess soll 2024 definiert und in ersten Zügen umgesetzt sein.

Die Idee und Rechte der SmartEcoBox wurde von der ShoCoo GmbH zu 100% erworben. Gerade in Hinblick auf die neuen Lieferantengesetze, sehen wir hier ein starkes Marktpotential.

Die geförderten FuE-Projekte "hochpräzise In-Line Messkette", "Zentrales Energiemanagement", "Montagekonzepte für Elektroantriebe" haben das Ziel, Produkte und Ideen für die nachhaltige Auslastung, Markterweiterung und Zukunftsfähigkeit von NMH zu entwickeln.

Auch im aktuellen, vor allem energieseitig schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, sehen wir Forschung und Entwicklung im Unternehmen als Treiber von Wohlstand und Beschäftigung. Unsere FuE-Aktivitäten führen zu neuen, verbesserten Produkten, Prozessen und Dienstleistungen. Als nächstes Projekt haben wir die Entwicklung eines Systems zur Produktionsautomatisierung von mehreren Bearbeitungszentren definiert.

Für Forschung und Entwicklung setzten wir im Geschäftsjahr ca. T€ 500 ein (ohne auftragsbezogene Forschung und Entwicklung). Der wichtigste Pfeiler der Innovationskraft ist ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigten sich 35 Mitarbeiter im Jahr 2023 mit Forschung und Entwicklung (einschließlich auftragsbezogener Forschung und Entwicklung).

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 gab es eine Vielzahl an Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft, welche einige Hürden darstellten, in Summe jedoch von NMH alle bisher sehr gut gemeistert wurden.

Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt (Quelle: VDMA) "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers die Jahresbilanz 2023 der Bestellungen. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 %, aus dem Ausland kamen 13 % weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 16 %, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von 11 % zu Buche.

Mit Blick auf die nicht ganz so schlechten Werte im Dezember 2023 (real -6 %) sagt Dr. R. Wiechers: "Dafür sorgten die Kunden aus den Nicht-Euroländern, deren Bestellungen sogar geringfügig um 1 % stiegen. Dadurch sei der Rückgang aus dem gesamten Ausland mit 3 % zum Vorjahr moderat ausgefallen. Im Inland (-13 %) sowie aus den Euro-Ländern (-11 %) wurden allerdings auch im Dezember 2023 zweistellige Rückgänge verbucht."

Drei-Monats-Bilanz

Für den weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Oktober bis Dezember 2023 gibt der Verband ein Minus im Auftragseingang von real 9 % zum Vorjahr an. Das Inlandsgeschäft (-15 %) verzeichnete kräftigere Rückgänge als das Ausland (-6 Prozent). Die Euro-Länder bestellten in diesem Zeitraum 4 % weniger Maschinen und Anlagen, die Nicht-Euro-Länder verringerten ihre Bestellungen um 7 %. "Beim Blick auf den Kurvenverlauf deutet sich eine Bodenbildung der Auslandsorders an. Die Inlandsbestellungen sind dagegen weiter auf Abwärtskurs. Für eine Entwarnung ist es folglich eindeutig zu früh", lautet das Resümee des VDMA-Chefvolkswirts.

Wir als NMH teilen diese Einschätzung bezogen auf den generellen Markt, sehen jedoch branchentypisch deutliche Unterschiede, welche näher in den folgenden Punkten bezogen auf die Geschäftsbereiche beschrieben werden.

2.2 Geschäftsverlauf

Anfang 2023 hatten wir durch Großprojekte, insbesondere durch das ZF PI10 Projekt Liquiditätsengpässe. Diese resultierten durch Projektverzüge aufgrund Bauteiländerungen, welche eine Rechnungsstellung oftmals erst bis zu 6 Monate später ermöglichten. Diesbezüglich und wegen steigender Zinsen für Projektfinanzierungen und Linien wurden bei Neuaufträgen vermehrt Anzahlungen verhandelt. Dies hatte zu Folge, dass sich im Verlauf des GJ 2023 die Ausnutzung der Linien deutlich reduziert hat und folglich auch die Zinsbelastung deutlich gesunken ist. Zudem wurde der Vertrieb des Maschinenbaus erweitert und entgegen des Brachentrends "E-Mobilität" auf übergreifende Aufgaben und Bestandskunden gesteuert. Rückblickend durchweg positiv, da wir aufgrund dessen, bis ins Jahr 2025 Aufträge genau passend zu unseren Kernkompetenzen gewinnen konnten.

Der Maschinenpark wurde um eine Mazak Integrex I450, Haas UMC1000, HAAS VF2 erweitert, um der Strategie "Serienaufträge" gerecht zu werden. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Geschäftsverlauf von NMH im Hinblick auf die Ertragslage, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen, insgesamt zufriedenstellend und wurde entsprechend dem Planwert abgeschlossen. Hinzu kommt erneut der positive Sondereffekt der Forschungszulage, welcher sich direkt reduzierend auf die Steuerzahlungen auswirkt.

Die Erweiterung der Lagerhalle wurde in Q2/2023 abgeschlossen und bietet nun 550m 2 zusätzliche Logistikfläche.

In Q4/2023 konnte die PV-Erweiterung mit einer Zusatzleistung von bis zu 600Kwp in Betrieb genommen werden. Dies wirkt sich kostenreduzierend auf die Energiepreise aus.

Innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche wirkte sich die Situation unterschiedlich aus:

a) Sondermaschinenbau

Im Jahr 2023 war dieser Bereich aufgrund des hohen Auftragsbestandes durchgehend 100% ausgelastet. Die Ertragssituation in diesem Bereich war deutlich über Plan, in Folge von Projekten passend zur Kernkompetenz. Auch für die Zukunft sehen wir uns hier sehr gut aufgestellt.

b) Zerspanende Fertigung In diesem Bereich wurden erneut deutliche Investitionen getätigt und dadurch auch entsprechende Ressourcen geschaffen, was Auswirkungen auf Abschreibungs-Aufwendungen hatte. Für 2024 ist hier eine weitere Anschaffung geplant. Durch die Wirtschaftslage wurden auch bei uns einige Abrufe reduziert oder storniert, was zur Folge hatte, dass wir die Auslastung durch Einzelteile aus dem Bereich Maschinenbau steuern mussten und die definierte Serienstrategie deutlich zum "Stocken" kam. Dies reduzierte durch den Mehraufwand deutlich die Ergebnisse.

c) Kunststoffspritzgusstechnik

Im Bereich Kunststoff liegt die Situation vor, dass durch deutliche Umsatzrückgänge im Bereich "Garten, Bau" und "weiße Ware", in Folge der coronawirtschaftlichen Nachläufer, der Markt eingebrochen ist, sodass die Auslastung verteilt über das Jahr im Durchschnitt bei ca. 50 Prozent lag. Hier liegt nun der Fokus auf mehr Neukundenakquise.

In Summe betrachtet, ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg, der Sondermaschinenbau. Die Bereiche Kunststoff und Fertigung wären als alleinige Geschäftsbereiche nicht wettbewerbsfähig in Folge der deutlich reduzierten Kaufkraft am Markt. Hier wurden für beide Bereiche "Zukunftsstrategien" zur deutlichen Veränderung erarbeitet und definiert, mit ersten Änderungen seit Q4/2023.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.648 erneut auf T€ 7.206 erhöht. Wir haben insgesamt T€ 3.082 in die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen investiert. Der Maschinenpark wird laufend erweitert und weiterhin auf einem modernen Niveau gehalten. Von den Investitionen entfallen T€ 2.774 auf die Sachanlagen. Dies diente der Ausweitung der Produktionskapazitäten im Bereich zerspanende/mechanische Fertigung.

Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.031 auf T€ 3.342 reduziert. Die Bestände an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie fertigen Erzeugnissen und Waren haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Der Umsatz liegt unter Plan, da zum Teil aus der Fertigung sowie der Kunststofftechnik nicht der geplante Umsatz eingenommen werden konnte. Die Projektbewertung zum Jahresende wurde nach den Grundsätzen der Teilgewinnrealisierung im Umfang der bis dahin abgerechneten Leistungen den Umsatzerlösen zugeordnet.

Wegen der verzögerten Endabrechnungen von Projekten haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.526 auf T€ 1.522 trotz gegenüber dem Vorjahr gestiegener Umsatzerlöse kaum verändert.

Die Vermögenslage halten wir für gut.

2.3.2 Finanzlage

Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 445 verringert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote erreicht mit 34,26 % einen für uns guten Wert.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend personalbezogene Vorsorgen. Die sonstigen Rückstellungen sind um T€ 116 zum Vorjahr gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um T€ 12 auf T€ 4.025 erhöht. Sämtliche Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig bedient, vereinzelt wurden Sondertilgungen vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind weiterhin grundsätzlich unter Ausnutzung der Skontozahlungen bedient worden und sind mit T€ 348 zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr reduziert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen ein Darlehen der Unterstützungskasse i. H. v. T€ 967 enthalten. Zudem bestehen zum Stichtag neue Verbindlichkeiten aus Mietkaufvereinbarungen für Maschineninvestitionen in Höhe von T€ 929 und Verbindlichkeiten aus bestehenden Mietkaufvereinbarungen für Maschineninvestitionen in Höhe von T€ 875.

Beim Cashflow sind insbesondere folgende Kennzahlen hervorzuheben: Der operative Cashflow beträgt T€ 3.605 (Vorjahr: T€ -8). Den Investitionen in das Anlagevermögen (T€ 3.082) stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.182 entgegen. Für das Jahr 2024 sind, bis auf eine Fertigungsmaschine, keine größeren Investitionen vorgesehen.

Zur Finanzlage ist weiterhin zu vermerken, dass das Finanzmanagement darauf ausgerichtet ist, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen war im Geschäftsjahr 2023 und auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Liquiditätsengpässe sind nicht absehbar.

Die Finanzlage war für uns gut.

2.3.3 Ertragslage

Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 12.415) auf T€ 13.615 gestiegen. Hierzu haben die Projekte aus dem Sondermaschinenbau gut beigetragen. Auch in 2023 sind Forschungszulagen nach dem Forschungszulagengesetz in Höhe von T€ 234 (Vorjahr: T€ 962) enthalten.

Der Personalaufwand stieg um T€ 737 auf T€ 7.198. Alle Mitarbeiter haben die Inflationsausgleichsprämie, sowie ein Dreizehntes Monatsgehalt erhalten. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter stieg gegenüber dem Vorjahr um 8 Arbeitnehmer. Die Kosten sind im Verhältnis zum Rohertrag mit 52,87 Prozent im Vergleich zu 2022 mit 52,04 Prozent nahezu konstant geblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 502 auf T€ 3.593 gestiegen.

Das Zinsergebnis liegt um T€ -127 über dem Vorjahreswert von T€ -144.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank dementsprechend auf T€ 1.313.

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasste Forschungszulage in Höhe von T€ 234 wird unmittelbar auf die Steuern von Einkommen und vom Ertrag angerechnet, so dass sich vergleichsweise geringe Ertragssteuerzahlungen ergeben.

Die Ertragslage war insgesamt gut.

2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Leistungsindikator 2021 2022 2023
Rohergebnis 10.960 T€ 12.415 T€ 13.615 T€
Ergebnis vor Ertragsteuern 672 T€ 1.731 T€ 1.313 T€
Eigenkapitalquote 36,0 % 38,1 % 34,3 %

2.3.5 Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Berichtsjahr schätzen wir insgesamt als gut ein. Durch den weiterhin positiven Geschäftsverlauf konnten einige Darlehen mit Sondertilgungen auch auf der Gesellschafterebene reduziert werden.

Die im Vorjahr prognostizierten Erwartungen für die Ertragslage konnten durch das gute Jahr größtenteils trotz der div. Markteinflüsse erfüllt bzw. gut gehalten werden.

3 Chancenbericht

NMH verfügt kumuliert über einen gleichbleibend stabilen Auftragsbestand, mit Vollauslastung im Maschinenbau, in der Fertigung und Kunststofftechnik jedoch deutlich unter Plan.

Generell ergibt sich eine stabile Grundauslastung des Geschäftsbetriebes durch die Vollauslastung im Maschinenbau. Demgegenüber stehen jedoch Risiken, dass die auf hohem Niveau gestiegenen Finanzkosten und die nach wie vor vorhandenen Unsicherheiten aufgrund der Russland-Ukraine-Krise das Ergebnis durch schwankende Zukaufpreise beeinflussen, siehe Risikobericht.

Die generelle Strategie, zu versuchen, unsere Marktposition auch in Zukunft durch Neuentwicklungen abzusichern, wird weiterhin verfolgt. In der Fertigung sind wir aktiv mit div. Kunden an größeren Serienumfängen im Austausch und zuversichtlich für 2024 hier die Auslastung steigern zu können.

4 Risikobericht

Vorweg ist festzustellen, dass sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend verhält, wenn auch teilweise mit veränderten Risikoereignissen. Dies ist den teilweise unveränderten bzw. ersetzten Risiken geschuldet. Zu den unveränderten Risiken zählt die Russland-Ukraine-Krise, aber auch die politischen teilw. nicht nachvollziehbaren Entscheidungen auf Bundesregierungsebene. Aufgrund des bereits hohen Niveaus für Energie, Material und Beschaffung rechnen wir u. a. mit gleichbleibenden Kosten. Insofern ist der in der Branche niedrige jedoch bei NMH festzustellende hohe Auftragsbestand sehr positiv und zukunftsfähig zu bewerten.

Die Risiken werden durch die Geschäftsführung beurteilt und überwacht, ggfs. werden erforderliche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Wesentliche Funktionen und Kontrollen des Finanz und Risikomanagements der Gesellschaft sind unmittelbar bei der Geschäftsführung angesiedelt.

Die folgenden Risiken werden von der Geschäftsführung als wesentlich erachtet:

à Kosten im Beschaffungsmarkt bleiben unverändert

à Nach wie vor, deutlich gestiegene Energiepreise

à Konzentration auf wenige Branchen

à Rekrutierung von fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern Hierzu ist im Einzelnen auszuführen:

Die Bezugskosten für Stahl, Aluminium und Kunststoffe haben sich eingependelt und "normalisiert".

Wesentliche Abnehmer der NMH GmbH kommen weiterhin, aus der Automobilbranche. Ein bedeutender Einbruch in dieser Branche kann die wirtschaftliche Entwicklung der NMH GmbH wesentlich beeinflussen. Die Geschäftsführung begegnet dem Risiko, indem versucht wird den Umsatzanteil in den Branchen auf mehrere Kunden mit unterschiedlichen Zielmärkten auszubauen, jedoch nicht komplett "Branchenneu", da hier in den Jahren 2021 und 2022 deutliche Invests die Ergebnisse negativ beeinflusst hatten.

Aufgrund langjähriger Geschäftsbeziehungen zu Kunden ist eine gewisse Konzentration des Umsatzes auf mittlerweile ca. 20 Hauptkunden festzustellen. Die NMH GmbH arbeitet weiterhin an einer ausgeglichenen und wechselnden Umsatzbasis.

In weiterhin zunehmendem Maß sind IT-Risiken zu beachten, zum Beispiel das Risiko eines Hacker-Angriffs. Hier wurde mit Abschluss der TISAX Zertifizierung ein Konzept zur Erhöhung der Sicherheit für 2024 erarbeitet.

Den Arbeitsmarkt bewerten wir für 2023 als "gut". Als Sondermaschinenbauer haben wir einen hohen Bedarf an Spezialisten, welche der aktuelle Arbeitsmarkt, vor allem in unserem ländlichen Raum, nicht immer hergibt. Hier haben wir durch div. Benefits und eigens entwickelte Strategien das benötigte Fachpersonal generell gewinnen können. Mit Schwierigkeiten zu besetzende Stellen sind aktuell noch die Bereiche Elektro und Montage. Hier ergibt sich ein Risikofaktor aus der Kombination von wenigen vorhandenen Spezialisten mit Teilen unseres Geschäftsmodells, nämlich unsere Anlagen, weltweit auszuliefern. Hieraus resultiert temporär eine hohe Reisebelastung für einzelne Mitarbeiter, welche sich schwer mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance vereinbaren lässt. Wir begegnen diesen Risiken mit einer hohen Ausbildungsquote und einer positiven Gestaltung des Arbeitsumfeldes, sowie Hinzunahme von externem Personal.

Das Gesamtbild der Risikolage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

5 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten und in geringem Umfang auch Wertpapiere.

Gegen Forderungsausfälle schützen wir uns über umfangreiche Bonitätsprüfungen im Neukundengeschäft sowie laufende interne Bonitätsbeurteilungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, in der Regel unter Ausnutzung von Skontierungen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Hier ist auch bei Großkunden zu erkennen, dass sich das Zahlungsverhalten vereinzelt verschlechtert hat, was lt. unserer Wahrnehmung an der dezentralen Rechnungsprüfung und ausgelagerten Prozessen liegt. Hier entgegnen wir teilweise mit Liefersperren.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Betriebsmitteldarlehen verschiedener Banken und über Lieferantenkredite. Ziel unseres Finanz und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Das Liquiditätsrisiko überwachen wir mit einem Liquiditätsplan, der laufend fortgeschrieben wird.

6 Prognosebericht

Wir schätzen die Marktlage, sofern es keine weiteren politischen Einflüsse und internationalen Brandherde geben wird weiterhin positiv ein.

Für das Jahr 2024 sind rein im Bereich Fertigung und Kunststofftechnik Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Der Nettoauftragsbestand von NMH lag am Bilanzstichtag bei T€ 13.889 und zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei ca. T€ 15.484. In unserem Serienbereich Kunststofftechnik planen wir mit einem ab Q2/2024 wieder auf ein 100 Prozent Auslastungsniveau steigenden Umsatz, für den Bereich mechanische Fertigung erwarten wir eine Auftragssteigerung von ca. 15 Prozent. Die Auftragslage im Maschinenbau ist durch erhaltene Großaufträge weiterhin vollauslastend und durchweg positiv. Wir erwarten durch die strategischen Ziele im Bereich Fertigung und Kunststoff eine Reduzierung des Rohertrags um ca. 10 Prozent im Jahr 2024. Das Ergebnis vor Ertragsteuern prognostizieren wir mit ca. 6 Prozent vom Rohertrag.

Zusammenfassend erwarten wir eine stabile Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage sowie eine deutlich reduzierte Ertragslage.

 

Hohentengen, 24. Juni 2024

Gez. Christian Bulander, Geschäftsführer

Gez. Gabriel Friedmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.206.227,82 5.648.400,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 414.300,08 35.840,50
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 121.527,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 124.812,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
4. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 167.959,50 35.839,50
II. Sachanlagen 6.168.927,74 4.678.559,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.199,00 61.193,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.840.434,50 2.835.129,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.274.294,24 1.624.283,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 157.953,68
III. Finanzanlagen 623.000,00 934.000,00
1. Ausleihungen an Gesellschafter 226.000,00 512.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 397.000,00 422.000,00
B. Umlaufvermögen 5.296.917,29 6.738.880,92
I. Vorräte 3.342.104,71 4.030.678,52
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.442.799,97 752.781,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.905.581,83 2.696.752,88
III. Wertpapiere 50,00 50,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 49.180,75 11.399,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.165,56 88.146,85
Aktiva 12.561.310,67 12.475.427,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.303.539,06 4.748.698,47
I. Gezeichnetes Kapital 340.000,00 340.000,00
II. Kapitalrücklage 1.722.879,27 1.722.879,27
III. Bilanzgewinn 2.240.659,79 2.685.819,20
B. Rückstellungen 723.237,84 815.792,84
C. Verbindlichkeiten 7.480.228,77 6.910.936,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.024.992,92 4.013.486,12
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.455.235,85 2.897.450,52
D. Passive latente Steuern 54.305,00
Passiva 12.561.310,67 12.475.427,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.614.697,34 12.414.527,73
2. Personalaufwand 7.197.581,78 6.472.392,78
a) Löhne und Gehälter 5.956.279,13 5.360.662,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.241.302,65 1.111.730,14
davon für Altersversorgung 4.008,78 4.098,11
3. Abschreibungen 1.229.307,30 974.685,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.181.807,30 974.685,70
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 47.500,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.593.473,93 3.080.228,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.063,50 7.943,80
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 276.300,05 152.274,68
davon an verbundene Unternehmen 55,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 308.015,45 216.829,64
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 54.305,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.015.082,33 1.526.060,30
9. sonstige Steuern 10.241,74 11.765,58
10. Jahresüberschuss 1.004.840,59 1.514.294,72
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.835.819,20 1.171.524,48
12. Ausschüttung 600.000,00
13. Bilanzgewinn 2.240.659,79 2.685.819,20

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: NMH GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hohentengen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 732334

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bewertung wurde entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Förderungen von Zukunftsinvestitionen reduzieren in Höhe der Zuwendungen die Anschaffungskosten.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen ermitteln sich auf Basis der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geschätzten Nutzungsdauern, die für immaterielle Anlagewerte zwischen 2 und 10 Jahren und für Sachanlagevermögen zwischen 2 und 25 Jahren liegen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs stets vollständig abgeschrieben. Die entsprechenden Beträge sind unter diesem Posten ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Teile davon wurden mittels Festwert bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen, Kasse und Bankguthaben sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Ausfall-, Erlösschmälerungs-, Einziehungs- sowie Zinsverlustrisiken wurden durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter werden als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 16.867,87 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.393.539,43 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.517.956,73 EUR.

Die im nachfolgenden Anlagespiegel in den Anschaffungs- und Herstellungskosten dargestellten verbleibenden Umbuchungen in Höhe von 376.455,05 EUR resultieren aus Umbuchungen aus dem Vorratsvermögen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 124.812,58 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 608.453,38 183.148,28 0,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 930.073,05 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.538.526,43 307.960,86 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 62.942,59 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.517.808,82 2.043.548,23 370.308,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.830.708,09 249.977,00 94.803,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 157.953,68 480.415,43 0,00
Summe Sachanlagen 8.569.413,18 2.773.940,66 465.111,63
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 512.000,00 -286.000,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 422.000,00 -25.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 934.000,00 -311.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.041.939,61 2.770.901,52 465.111,63
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 125.000,00 125.000,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 124.812,58
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 791.601,66
4. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 930.073,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 125.000,00 1.971.487,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 62.942,59
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.191.048,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 889.824,16 4.875.705,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -638.369,11 0,00
Summe Sachanlagen 251.455,05 11.129.697,26
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 226.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 397.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 623.000,00
Summe Anlagevermögen 376.455,05 13.724.184,55
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.473,00 0,00 0,00 3.473,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 572.613,88 51.028,28 0,00 0,00 623.642,16
4. Geschäfts- oder Firmenwert 930.072,05 0,00 0,00 0,00 930.072,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.502.685,93 54.501,28 0,00 0,00 1.557.187,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.749,59 6.994,00 0,00 0,00 8.743,59
2. technische Anlagen und Maschinen 1.682.679,32 679.569,15 11.634,00 0,00 2.350.614,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.206.424,59 440.742,87 45.756,00 0,00 2.601.411,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.890.853,50 1.127.306,02 57.390,00 0,00 4.960.769,52
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.393.539,43 1.181.807,30 57.390,00 0,00 6.517.956,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 121.527,00 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 124.812,58 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 167.959,50 35.839,50
4. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 414.300,08 35.840,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 54.199,00 61.193,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.840.434,50 2.835.129,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.274.294,24 1.624.283,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 157.953,68
Summe Sachanlagen 0,00 6.168.927,74 4.678.559,68
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 226.000,00 512.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 397.000,00 422.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 623.000,00 934.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.206.227,82 5.648.400,18

Forschungs- und Entwicklungskosten

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2023 betrug 500 TEUR.

Der Gesamtbetrag der aktivierten Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 249.812,58 EUR.

Davon entfallen 125.000,00 EUR auf fertige selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und 124.812,58 EUR auf in der Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren sind:

Die Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts konnte aufgrund vielfältiger, teils gegenläufiger Einflussfaktoren nicht verlässlich bestimmt werden. Daher wurde für die planmäßige Abschreibung die Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Angaben zu Vorräten

In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind Festwerte in Höhe von 137.165,93 EUR enthalten.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen an unmittelbare Gesellschafter beläuft sich auf 226.000,00 EUR (Vorjahr: 512.000,00 EUR).

Der Wert der Ausleihungen an mittelbare Gesellschafter beläuft sich auf 397.000,00 EUR (Vorjahr: 422.000,00 EUR).

Die Ausleihungen haben eine Laufzeit bis zum 31.05.2029 und bis zum 30.06.2034. Sie werden mit 0,75% p.a. verzinst.

Angabe zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 58.516,78 EUR (Vorjahr: 55.895,16 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Es wird auf die Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern verwiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Im Berichtsjahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aus Forschungszulagen in Höhe von 234.051,00 Euro (Vorjahr: 961.597,00 EUR) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von 58.516,78 EUR (Vorjahr: 55.895,16 EUR) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 2.685.819,20 EUR einbezogen.

Mit Beschluss vom 29.06.2023 wurde der Jahresüberschuss 2022 in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

Mit Beschluss vom 02.01.2023 wurde eine Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn zum 02.01.2023 in Höhe von 450.000,00 EUR, ebenso mit Beschluss vom 17.06.2023 zum 19.06.2023 eine Gewinnausschüttung in Höhe von 600.000,00 EUR, sowie mit Beschluss vom 16.08.2023 zum 11.09.2023 eine Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 400.000,00 EUR vorgenommen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 177.179,74 EUR.

Angabe der nicht ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen

Die Versorgungszusage wurde mittels einer nicht rückgedeckten Unterstützungskasse erteilt und finanziert. Die Unterdeckung zwischen dem tatsächlichen Kassenvermögen (967.515,69 EUR) und dem Barwert der Versorgungsverpflichtung (2.387.161,00 EUR) beträgt nach Berechnung der AUTHENT Penstreuhand GmbH zur Förderung der BAV zum 31.12.2023 1.419.645,31 EUR (sog. Lastwert).

Als versicherungsmathematische Parameter wurden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags benutzt:

- Sterblichkeit und Invalidisierung nach der "Richttafel 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck

- Zinssatz 1,82%

- Pensionsalter: Gesetzliches Renteneintrittsalter

- Anwartschaftsdynamik: 0,00%

- Rentendynamik: 1,00% gemäß Zusage

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen zu Personalaufwendungen. Ihr Anteil an den sonstigen Rückstellungen beträgt 78,55%, die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen, Abschlusskosten sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen stellen die restlichen 21,45% dar.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.211.537,78 EUR (Vorjahr: 1.294.320,28 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.932.236,95 EUR.

Für Teile der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherheiten.

Die Sicherheiten werden in Form von Sicherungsübereignungsverträge, Briefgrundschuld, Buchgrundschuld und allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen gestellt.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Betrag
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Betrag
EUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
gegenü. Kreditinstituten 2.599.708,56 1.344.974,36 80.310,00 4.002.387,63 2,4,5
aus Lief. und Leist. 347.627,66 0,00 0,00 125.043,76 6
sonstige Verbindl. 654.747,07 1.321.633,34 1.131.227,78 1.804.805,56 2
Summe 3.602.083,29 2.666.607,70 1.211.537,78 5.932.236,95

Vorjahr:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Betrag
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Betrag
EUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
gegenü. Kreditinstituten 2.483.225,82 1.404.022,30 126.238,00 3.669.516,86 2,4,5,7
aus Lief. und Leist. 408.519,43 0,00 0,00 295.934,68 6
sonstige Verbindl. 692.152,27 628.696,54 1.168.082,28 1.031.804,19 2
Summe 3.583.897,52 2.032.718,84 1.294.320,28 4.997.255,73

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

7 = Bürgschaften

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Davon-Vermerke zu Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten für Steuern in Höhe von 20.706,80 EUR (Vorjahr: 266.502,30 EUR) und für soziale Sicherheiten in Höhe von 3.976,45 EUR (Vorjahr: 3.159,92) enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 54.305,00 EUR.

Die latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf die unterschiedliche Behandlung der Handels- und Steuerbilanz bei der selbst geschaffenen Software, sowie aufgrund der unterschiedlichen Bewertungen der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen.

Für die Steuerlatenz wurde ein Steuersatz in Höhe von 28,075% zugrunde gelegt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Schuldbefreiungsversprechen, Schuldbeitritt 1.071.190,75
davon für beteiligte und für mittelbar beteiligte Gesellschafter 1.071.190,75
Summe 1.071.190,75

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Als Grund hierfür ist zu nennen, dass aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Sicherungsnehmers von einer ordnungsgemäßen Bedienung der Verbindlichkeiten auszugehen ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art der Verpflichtungen Anteil bis 1 Jahr Anteil von 1 bis 5 Jahre Anteil größer 5 Jahre
Mieten, Leasing von Immobilien 712.663,32 2.841.533,28 8.524.599,84
Mieten, Leasing von Mobilien 429.795,96 1.120.808,50 0,00
Summe 1.142.459,28 3.962.341,78 8.524.599,84

Die finanziellen Verpflichtungen aus Mieten, Leasing von Immobilien bestehen gegenüber einem Gesellschafter.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zu den Grundsätzen der Gewinnrealisierung

Bei langfristiger Fertigung, also bei Aufträgen, die einer geschäftsjahresübergreifenden Auftragsfertigung unterliegen, erfolgt die Rechnungslegung als Umsatzerlöse nach den Grundsätzen der Teilgewinnrealisierung. Die Umsatzrealisierung folgt den im Rahmen des jeweiligen Projekts vertraglich vereinbarten Teilabnahmen. Dementsprechend werden die bereits abgerechneten Teillieferungen oder -leistungen nicht mehr im Bestand der unfertigen Erzeugnisse ausgewiesen. Letzterer umfasst daher die auf noch ausstehende Teillieferungen oder -leistungen angefallenen Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung.

Erläuterungen zu den aktivierten Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen im Rohergebnis enthalten die Herstellungskosten für selbsterstellte Sachanlagen, insbesondere die Personalaufwendungen. Die Verbuchung von Zulieferungen Dritter erfolgte unmittelbar als Anschaffungskosten (Netto-Methode).

Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen

Die gesamten betrieblichen Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf 521.383,82 EUR (Vorjahr: 1.202.940,77 EUR).

Investitionszuschüsse werden in laufender Rechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Im Berichtsjahr entfallen hierauf 63.084,22 EUR (Vorjahr: 40.872,00 EUR).

Im Berichtsjahr ist bei den sonstigen betrieblichen Erträgen eine Forschungszulage in Höhe von 234.051,00 EUR (Vorjahr: 961.597,00 EUR) und Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 6.469,00 EUR (Vorjahr: 34.142,04 EUR), sowie Erträge aus Auflösung von Rückstellungen von 0,00 EUR (Vorjahr: 12.000,00 EUR) enthalten.

Im Vorjahr sind bei den sonstigen betrieblichen Erträgen die Ergebnisse der Betriebsprüfung für die Jahre 2018-2021 in Höhe von 27.973,06 EUR enthalten.

Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 2.414,93 EUR (Vorjahr: 19.520,77 EUR). Davon entfällt auf den Abgang von Finanzanlagevermögen 0,00 EUR (Vorjahr: 6.232,77 EUR).

Erläuterungen zu den Betriebssteuern

Die nicht ertragsabhängigen Betriebssteuern wie zum Beispiel Stromsteuer und deren Erstattung werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 45,00
Angestellte 72,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 119,00

Sonstige Pflichtangaben

Auf die Anwendung der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wird hingewiesen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführung: ausgeübter Beruf:
Christian Bulander Geschäftsführer
Gabriel Friedmann Geschäftsführer

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.004.840,59 EUR.

Auf neue Rechnung werden 2.240.659,79 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hohentengen, 24. Juni 2024

Gez. Christian Bulander, Geschäftsführer

Gez. Gabriel Friedmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zum Unterzeichner:

 

Hohentengen, den 24. Juni 2024; rechtswirksame Unterzeichnung nach § 264 in Verbindung mt § 245 HGB

NMH GmbH

gez. Christian Bulander

gez. Gabriel Friedmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vermerk des Abschlussprüfers:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NMH GmbH, Hohentengen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NMH GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NMH GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lindau, den 24. Juni 2024

BAY GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechtsanwaltsgesellschaft

Karl-Christian Bay, Wirtschaftsprüfer

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