Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Metallit GmbH
Am Niedermeyers Feld 1, 33719 Bielefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Schwerdt seit 7.12.2023 | Geschäftsführer |
Katharina Schwerdt seit 5.2.2018 | Prokura |
Jürgen Benteler seit 15.3.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallit GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023METALLIT GMBH, BIELEFELD1. Konjunkturelles Umfeld Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat ausfiel. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmten. Zusätzlich wirkte sich die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultierte, aus. So blieb der Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr mit 3,1% geringfügig unter dem Vorjahreswert (3,4 %). Die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie extreme Energiepreiserhöhungen haben zu einer deutlichen Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage in der Eurozone geführt. Des Weiteren beeinflussten Material- und Lieferengpässe, steigende Verbraucherpreise und der Fachkräftemangel die wirtschaftliche Entwicklung. Das Wachstum der Eurozone nahm insgesamt deutlich von 3,4% im Vorjahr auf 0,4% im Jahr 2023 ab. In Deutschland war die gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr von einem deutlichen Rückgang bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Darüber hinaus zu berücksichtigen war die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach einem Wirtschaftswachstum von 1,8 % im Vorjahr, schrumpfte die Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 %. (Quellen: www.destatis.de - SVR (Sachverständigenrat) - www.bundesbank.de - - BMWK) 2. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Metallit GmbH bietet als mittelständisches, inhabergeführtes Familienunternehmen seit mehr als 50 Jahren praxisnahe, individuelle Lösungen und einen Service im Bereich der Werkstatt-Technik. Mit einer Außendienst-Organisation in Deutschland, Österreich und den Niederlanden werden Kunden unterschiedlicher Branchen weltweit bedient. Wir untersuchen systematisch die sich uns bietenden Beschaffungsmärkte, um innovative und hochwertige Produkte zu noch attraktiveren Preisen unseren Kunden anbieten zu können. Die Mitarbeiter im Außendienst stellen unverändert einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Die Akquisition neuer Mitarbeiter, die Erschließung des asiatischen Marktes sowie Einführung neuer und innovativer Produkte stellten weiterhin die wichtigsten Projekte im Berichtsjahr dar. Die notwendige Digitalisierung der Unternehmensprozesse wurde auch im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Insbesondere wurden Projekte fortgeführt bzw. fertiggestellt, die zu einem deutlich verbesserten Informationsgrad der Geschäftsführung und der Mitarbeiter führen, neue Vertriebskanäle erschließen und zusätzlich die Effizienz betrieblicher Prozesse erhöhen. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Die Metallit GmbH verfügte während des Geschäftsjahres 2023 jederzeit über eine ausreichende Liquidität. Der Umsatz der Gesellschaft blieb - überwiegend auf Grund der globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie einer inflationsbedingten Kaufzurückhaltung - mit einem Rückgang um 0,1 % auf TEUR 16.483 annähernd auf Vorjahresniveau. Überwiegend durch Korrekturen der Pensionsrückstellungen, nahm der Rohertrag um TEUR 67 bzw. 0,6 % auf nunmehr TEUR 11.656 zu. Während die Zahl der Innendienstmitarbeiter um 4 auf 38 zurückging, stieg die Anzahl der Außendienstmitarbeiter im Berichtjahr von 132 auf 135. Durch diese Entwicklung nahmen die Personalaufwendungen um TEUR 79 bzw. 1,0 % auf nunmehr TEUR 8.001 ab. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren in 2023 um TEUR 79 auf nunmehr TEUR 4.014 rückläufig. Hier sind u.a. niedrigere Fahrzeugkosten (insbesondere Treibstoffkosten) sowie verminderte Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen zu nennen. Das Betriebsergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 590 auf TEUR -460. Entsprechend entwickelte sich auch das Jahresergebnis. Der Jahresergebnis betrug im Berichtsjahr, einschließlich des Sanierungsbeitrages des mittelbaren Gesellschafters, TEUR 270 nach TEUR -819 im Vorjahr. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen TEUR 46. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen (TEUR 100), nahm das Anlagevermögen um TEUR 54 auf TEUR 481 ab. Die Vorräte nahmen stichtagsbedingt um TEUR 180 auf TEUR 2.289 ab. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen im Berichtsjahr um TEUR 110 auf TEUR 794 zurück. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15 auf TEUR 5.785 an. 4. Chancen- und Risikobericht Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Folgen, führen unverändert zu einer Belastung der gesamten Weltwirtschaft. Die Metallit GmbH ist als Handelsunternehmen von der negativen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Euro-Zone betroffen. Die ausgeführten negativen Folgen, wie die anhaltende hohe Inflation und die damit einhergehende Kaufzurückhaltung sowie der Fachkräftemangel und teilweise Lieferengpässe belasten das Unternehmen auch weiterhin. Die Metallit GmbH wird weiterhin anstreben, durch Kostenoptimierungen und Investitionen im Personal- und EDV-Bereich sowie die Erweiterung der Vertriebskanäle die negativen Auswirkungen dieser Rahmenbedingungen weitestgehend zu neutralisieren und das betriebliche Umfeld insgesamt zu stabilisieren. Daneben bleibt die Metallit als international agierendes Unternehmen ständig Risiken ausgesetzt, realisiert aber seit über 50 Jahren auch konsequent sich ergebende Chancen. Chancen und Risiken können sowohl durch eigenes Handeln oder Unterlassen als auch durch externe Faktoren ausgelöst werden. Die systematische und regelmäßige Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken ist auch weiterhin untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden. 5. Künftige Entwicklung Unsere Prognose des Vorjahres, im Geschäftsjahr 2023 ein um T€ 400 verbessertes Jahresergebnis zu erzielen, haben wir auf Grund der unter Punkt 3 "Darstellung der Lage der Gesellschaft" geschilderten Einflüsse mit einem ausgewiesenen Betriebsergebnis von TEUR -460 nicht in vollem Umfang erreicht. Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich im Jahr 2024 nur ein geringes Wachstum von etwa 0,2 Prozent verzeichnen. Die Inflation dürfte im Jahresverlauf weiter nachlassen, wenn sich die Effekte vergangener Energieschocks, Angebotsengpässe und das Wiederhochfahren der Wirtschaft nach der Pandemie abschwächen. In der Euro-Zone wird für das laufende Geschäftsjahr ein Wachstum von etwa 0,7 Prozent erwartet, das sich bis 2025 auf etwa 1,5 Prozent erhöhen soll. Die starke Exportwirtschaft in der Region wird jedoch weiterhin vom historisch niedrigen Wachstum des Welthandels beeinträchtigt. Die weltweite gesamtwirtschaftliche Lage ist stark von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Hinzu kommen Material- und Lieferengpässe sowie Verbraucherpreise auf weiterhin hohem Niveau. Der Welthandel wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen, aber mit Herausforderungen verbunden sein. Das globale Wachstum wird voraussichtlich bei etwa 3,2 Prozent liegen. Die Metallit GmbH ist natürlich von den Entwicklungen in Deutschland und der Euro-Zone direkt betroffen, was zur Folge hat, dass auch wir im Geschäftsjahr 2024 mit den dämpfenden Effekten der geopolitischen Spannungen und Krisen, insbesondere des Ukraine-Krieges, auf Wirtschaft und Gesellschaft, konfrontiert sein werden. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage leitete die Geschäftsführung einen Sanierungsprozess ein. Die Maßnahmen werden in 2024 umgesetzt. Nach dem derzeitigen Planungsstand erwartet die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2026 wieder einen positiven Cashflow. Die Strategie des Unternehmens ist unverändert auf ertragsorientierte, nachhaltige Expansion ausgerichtet. Zur Stärkung der Wachstumsstrategie wurden neue Vertriebswege und -märkte erschlossen und zusätzlich direkte Investitionen im Personalbereich durchgeführt. Darüber hinaus werden Strategien entwickelt, um die Kundenbindung zu stärken und die Kundenanforderungen noch besser zu erfüllen. Dazu werden weitere innovative Produkte bei gleichzeitiger Stärkung der Lieferantenbindung eingeführt. Die Umsätze der Metallit GmbH lagen - ohne Sondereffekte - bis 12/2024 auf Grund eines leichten Anstiegs der Mitarbeiterzahlen im Außendienst über dem Niveau des Vorjahres.
Bielefeld, den 5. Juni 2025 gez. Nicolas Schwerdt, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023METALLIT GMBH, BIELEFELDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023METALLIT GMBH, BIELEFELD1. Angaben zum Unternehmen
2. Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2.1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB erstellt worden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 (2) HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Dabei wurde die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie Verwertungsrisiken aus der Abschätzung realisierbarer Verkaufspreise werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den um einzelwertberichtigte Forderungen reduzierten Nettoforderungsbestand abgesetzt worden. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet worden. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB in Höhe der erwarteten Steuerentlastung in zukünftigen Geschäftsjahren werden entsprechend des Wahlrechts nicht gebildet. Dem Bilanzierungsansatz der Pensionsrückstellungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bilanziert und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.2. Erläuterungen zur Bilanz Zu den einzelnen Positionen der Bilanz machen wir folgende Angaben: Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 797(§ 42 (3) GmbHG). Davon haben TEUR 620 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es wurde mit einem Mitarbeiter eine Altersteilzeitvereinbarung nach dem Blockmodell abgeschlossen. Die Rückstellung ist nach den Vorgaben des BilRUG unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) RS HFA 3 gebildet worden. Ein Gehaltstrend und ein Fluktuationsabschlag wurden nicht berücksichtigt, der Diskontierungszinssatz beträgt 2,5 %. Die Aufstockungsbeträge haben Entgeltcharakter und werden wie der Erfüllungsrückstand ratierlich bis zum Beginn der Freistellungsphase angesammelt. Der Verbrauch der Rückstellung erfolgt in der Freistellungsphase. Die Verpflichtung und der zugehörige Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen werden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 6) in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die entsprechenden Werte vor Saldierung betragen für die Rückdeckungsversicherung TEUR 314 (Vorjahr: TEUR 184) und für die Verpflichtung TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 178). Die Pensionsrückstellung wurde nach den Sterbetafeln des Prof. Dr. Klaus Heubeck RT 2018G unter Beachtung des § 249 ff. HGB sowie Art. 28 EGHGB gemäß der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Der Bewertung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 wurde ein Rechnungszins von 1,82 % zu Grunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 39. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Gehaltssteigerungen, Rententrend und Fluktuation wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellung gem. BilMoG im Geschäftsjahr 2010 ergibt sich zum 01.01.2010 ein Verpflichtungsrückstand i.H.v. TEUR 381. Auf Grund des bestehenden Wahlrechts wurde dieser Rückstand im Geschäftsjahr 2023 um 1/15 ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 25 aufgeholt. Der zukünftig noch aufzuholende Restbetrag beträgt zum 31.12.2023 noch TEUR 25. Auf Grund der Passivierungspflicht der unmittelbaren Versorgungszusagen nach § 249 HGB ergeben sich die folgenden Werte in Bilanz und GuV:
Der Berechnung der Abfertigung basiert auf einer finanzmathematischen Berechnung der WTH Wirtschaftstreuhand Ges.m.b.H, Salzburg, Österreich. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben zum Bilanzstichtag TEUR 45,8 (Vorjahr: TEUR 106,9) eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und unverändert TEUR 0,0 eine Restlaufzeit über 5 Jahre. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht gewährt. Zum 31.12.2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. 3.3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge i.H.v. TEUR 46,4 aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen enthalten. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 21,6 (Vorjahr: TEUR 0,0). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten einen Zinsertrag aus der Abzinsung von langfristigen Verbindlichkeiten aus einer Zusage zur Altersteilzeit in Höhe von unverändert TEUR 3,2. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 75,1 (Vorjahr: TEUR 82,9). 3.4. Abschlussvermerk und sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen beträgt:
4. Nachtragsbericht Der fortdauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine trägt nach wie vor zu einer Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage bei. Die Metallit ist nicht direkt von Sanktionen betroffen, da keine Geschäftsbeziehungen in die betroffenen Regionen bestehen, indirekte Auswirkungen ergeben sich jedoch aus deutlich gestiegenen Einstandspreisen im Einkauf für Vorräte und Energie. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage leitete die Geschäftsführung einen Sanierungsprozess ein. Die Maßnahmen werden in 2024 umgesetzt. Nach dem derzeitigen Planungsstand erwartet die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2026 wieder einen positiven Cashflow. Darüber hinaus gab es nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Unterzeichnung dieses Berichts keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Metallit GmbH. 5. Arbeitnehmerschaft Im Durchschnitt des Jahres 2023 wurden 173 Mitarbeiter (135 Lohnempfänger und 38 Gehaltsempfänger) beschäftigt. Im Vorjahr wurden 174 Mitarbeiter (132 Lohnempfänger und 42 Gehaltsempfänger) beschäftigt. 6. Angaben zu den Organen Geschäftsführer der Gesellschaft war bis zum 31.03.2023 Herr Dipl.-Betriebswirt Andreas Schwerdt, 33719 Bielefeld, Am Niedermeyers Feld 1. Seit 01.04.2023 ist Herr Master of Science & Master of Arts Nicolas Schwerdt, 33719 Bielefeld, Am Niedermeyers Feld 1, Geschäftsführer der Gesellschaft. Zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis des Geschäftsjahres zum 31.12.2023 soll mit dem Verlustvortrag verrechnet werden.
Bielefeld, den 5. Juni 2025 gez. Nicolas Schwerdt, Geschäftsführer Der Jahresabschluss 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 07.07.2025 festgestellt. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metallit GmbH, Bielefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallit GmbH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallit GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 1. Juli 2025 FIDES
Rudel Schäfer
C. Wagener, Wirtschaftsprüfer N. Kalker, Wirtschaftsprüfer |
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