REF- Processing GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rolf Milla seit 7.3.2019 | Geschäftsführer |
Heiko Petersen seit 7.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pirapora GmbHMönchengladbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Die Pirapora GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 18661 eingetragen. Der Konzern überschreitet zum 31.12.2022 und 31.12.2023 die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 HGB. Die Pirapora GmbH als Mutterunternehmen ist daher gem. § 290 Abs. 1 i.V.m. § 293 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss zu erstellen. Der Konzernabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanzierung und Bewertung der Posten der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Methoden vollzogen. Der Konzernabschluss wurde auf den Bilanzstichtag der Muttergesellschaft, den 31.12.2023 aufgestellt. Die einbezogenen Tochtergesellschaften haben ihre Abschlüsse auf den gleichen Stichtag erstellt. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Pirapora GmbH nur die ESK-SIC GmbH, Frechen einzubeziehen. Die Pirapora GmbH hält 94,7 % der Geschäftsanteile der ESK-SIC GmbH. Der Konzernabschluss der Pirapora GmbH mit Sitz in Mönchengladbach stellt den größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss wird in dem elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. III. Konsolidierungsgrundätze Die Unternehmen wurden nach der Methode der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen, basierend auf den beizulegenden Zweitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Gegenseitige Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gem. § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse, Zinserträge und -aufwendungen sowie gegenseitige Leistungsverrechnungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gem. § 305 HGB eliminiert. Über die Zwischenerfolgseliminierung werden Gewinne und/oder Verluste, die bei einbezogenen Unternehmen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen in deren Jahresabschluss als realisiert erfasst wurden, eliminiert. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden vorwiegend nach der linearen Methode vorgenommen. Den Abschreibungen werden im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 250,00 und € 800,00 werden, entsprechend den steuerlichen Vorschriften, im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Auf überalterte, schwergängige sowie schwer verwertbare Bestände werden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Für bestimmte, nicht bestandsmäßig geführte Vorräte werden im Hinblick auf die untergeordnete Bedeutung Festwerte gebildet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zum Abschlussstichtag entsprechend dem Fertigungsgrad mit gleitenden Durchschnittspreisen für die eingesetzten Rohstoffe und mit Plankosten der Fertigung bewertet. Diese Plankosten (Standardpreise) werden auf der Ebene der einzelnen Materialnummern um die durchschnittlichen Preisabweichungen der Periode korrigiert. Wegen der Lagerrisiken werden auf die ermittelten Herstellungskosten Abschläge vorgenommen. Wie beim gesamten Umlaufvermögen wird das Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 Sätze 1 und 2 HGB beachtet. Gemeinkostenzuschläge sind in den Herstellungskosten enthalten, nicht jedoch allgemeine Geschäftskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 3 und 4 HGB. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Das übrige Umlaufvermögen wird zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Aufgrund des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Beträge in fremder Währung werden mit dem Kurs vom Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt mit dem Anschaffungskurs oder dem ungünstigeren Stichtagskurs. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1 % und 2 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 2 HGB Gebrauch gemacht. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 6). 2. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen in der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und für Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen. Die Ermittlung der Steuerlatenz erfolgte mit einem Steuersatz von 30 %. 4. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected Unit Credit Method unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren), den Heubeck Richttafeln 2018 G und eines Rententrends von 2,20 % jährlich ermittelt worden. Die Berechnung erfolgte nach der Neufassung von § 253 Abs. 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für den Personalbereich (T€ 656) und übrige ungewisse Verbindlichkeiten (T€ 252). Die Altersteilzeitverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,03 %, den Heubeck Richttafeln 2018 G und eines Gehaltstrends von 3,0 % jährlich ermittelt worden. Zum Bilanzstichtag wurde das Deckungsvermögen mit einem Zeitwert (entspricht den Anschaffungskosten) von T€ 417 mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung von T€ 507 verrechnet und auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. 5. Verbindlichkeiten Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht auf Seite 7. 7. Konzernkapitalflussrechnung Die Darstellung der Konzernkapitalflussrechnung erfolgt nach der indirekten Methode gem. DRS 21, getrennt nach den Zahlungsströmen resultierend aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungsaktivitäten. Der Finanzmittelbestand beinhaltet ausschließlich den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten zum 31.12.2023. KONZERN-ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
KONZERN-VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31.12.2023
VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse weisen folgende Struktur auf:
VII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag von T€ 595. Die Restlaufzeiten betragen:
Zur Zinssicherung wurde ein Zinsswap mit einem Volumen zum Bilanzstichtag von T€ 4.000 abgeschlossen. Nach der Marktbewertungsmethode ergab sich ein positiver Marktwert von T€ 83. Ein bilanzierter Buchwert ist nicht vorhanden. VIII. Sonstige Angaben 1. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung betrug im Geschäftsjahr T€ 50. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr (ohne Geschäftsführer) durchschnittlich 160 Angestellte (Vorjahr 145). 3. Geschäftsführung Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2023:
4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres der Pirapora GmbH auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 27.06.2025 Heiko Petersen Rolf Milla Konzern-Lagebericht zum 31. Dezember 2023Pirapora GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Der Pirapora-Konzern ist spezialisiert auf die Herstellung von Körnungen und Fraktionen aus kristallinem Siliciumcarbid, welches bei namhaften Kunden der Schleifmittel-, Keramik- und Feuerfestindustrie, im Elektronikbereich, bei modernen Verbundwerkstoffen sowie bei Partikelfiltern und Wärmedämmstoffen weltweit Einsatz findet. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche des Konzerns gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktion, Personal, Controlling, Vertrieb, Technik sowie Forschung und Entwicklung. 2. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden circa 3,7 % vom Nettoumsatz aus dem Kerngeschäft für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Es werden derzeit im F&E-Bereich sieben Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2023 hat der Konzern seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten intensiviert, um nachhaltige und effiziente Produktionsprozesse zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) wurde das RECOSiC-Verfahren entwickelt. Dieses innovative Recyclingverfahren ermöglicht es, Abfall- und Nebenprodukte aus der Produktion in hochwertiges Siliciumcarbid mit einem Reinheitsgrad von über 98 % umzuwandeln. Dabei wird die Energieaufnahme um 80 % reduziert, was zu einer signifikanten Senkung der CO 2 -Emissionen führt. Darüber hinaus wurde im zweiten Quartal 2023 eine Technikumsanlage im Industriemaßstab in Betrieb genommen, um die Effizienz und Skalierbarkeit des RECOSiC-Verfahrens zu demonstrieren. Weitere Kapazitätserweiterungen sind geplant, um die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlich produziertem Siliciumcarbid zu decken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Globale Wirtschaft Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft weiterhin von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Handelskonflikte zwischen den USA und China, führten zu Störungen in globalen Lieferketten und erhöhten wirtschaftliche Risiken. Zudem beeinflussten die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin einige Volkswirtschaften, insbesondere in Schwellenländern. Trotz dieser Herausforderungen wuchs die Weltwirtschaft mit einem moderaten Tempo. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 bei 3,2 % (Vorjahr: 3,4 %). Während die US-Wirtschaft aufgrund stabiler Konsumausgaben ein vergleichsweises robustes Wachstum verzeichnete, schwächelte das Wachstum in der Eurozone und China. Die restriktivere Geldpolitik vieler Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung wirkte sich dämpfend auf Investitionstätigkeiten und das Kreditwachstum aus. Deutschland Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahr 2023 weitgehend. Insgesamt ist jedoch für das Jahr 2023 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % zu verzeichnen. Be-sonders die exportabhängige Industrie litt unter der schwachen internationalen Nachfrage, während hohe Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen weiter unter Druck setzten. Wichtige Konjunkturindikatoren wie die Industrieproduktion, die im Jahresverlauf um 1,5 % zurückging (kalenderbereinigt), und die Exportzahlen, die ein Minus von 1,4 % verzeichneten, signalisierten eine anhaltende Schwäche. Besonders betroffen waren die Chemie-, Stahl- und Automobilbranche, die unter gestiegenen Produktionskosten und einer schleppenden Nachfrage aus den wichtigsten Absatzmärkten litten. Trotz des schwierigen Umfelds zeigten sich einige positive Entwicklungen: Die Inflationsrate, die 2022 noch bei 6,9 % lag, sank im Jahresdurchschnitt 2023 auf 5,9 %, was auf gesunkene Energiepreise und eine Entspannung der Lieferketten zurückzuführen war. Gleichzeitig führte die schwächere Nachfrage dazu, dass die Kapazitätsauslastung in der deutschen Industrie unter ihrem langfristigen Durchschnitt blieb. Besonders betroffen waren der Maschinenbau, die Chemie- und Automobilindustrie. Der Dienstleistungssektor entwickelte sich stabiler, getrieben durch eine anhaltend hohe Nachfrage nach IT- und Finanzdienstleistungen. Unternehmensumfeld Die Ertragslage deutscher Unternehmen entwickelte sich trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwäche positiv. Die nichtfinanziellen Unternehmen konnten ihre Umsatzrenditen verbessern, insbesondere aufgrund sinkender Material- und Energiekosten. Laut der Deutschen Bundesbank stieg die durchschnittliche Vor-Steuer- Umsatzrendite von 4,2 % im Jahr 2022 auf 5,3 % im Jahr 2023. Besonders große Unternehmen mit hoher Exportquote profitierten von gesunkenen Logistikkosten und einer Stabilisierung der globalen Lieferketten. Investitionen blieben insgesamt auf einem zurückhaltenden Niveau. Während große Unternehmen ihre Innovationsbudgets stabil hielten, fuhren viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Investitionen zurück. Besonders im Maschinenbau und in der Automobilindustrie war eine abwartende Haltung spürbar, da Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen technologischen Ausrichtung und regulatorischer Vorgaben herrschten. Die Finanzierungskosten für Unternehmen stiegen infolge der restriktiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Kreditvergabe an Unternehmen verlangsamte sich spürbar, und viele Firmen setzten verstärkt auf interne Finanzierungsmöglichkeiten. Während große börsennotierte Unternehmen von einer weiterhin starken Eigenkapitalbasis profitierten, standen insbesondere KMU unter Druck, da Banken ihre Kreditvergabekriterien verschärften. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Konzern trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen. Der Materialaufwand erhöht sich um EUR 3,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Gründe für den höheren Materialaufwand waren höhere Preis für Rohstoffe und viele übrigen Materialien. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Aufwendung für Fremdpersonal sind teilweise wegen höheren Bedarfs und höherer Preise gestiegen. a) Ertragslage
Die Gesamtleistung des Unternehmens stieg im Jahr 2023 um 2,4 % auf 64,9 Mio. EUR (Vorjahr: 63,3 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 26,2 % auf 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR), was insbesondere auf geringere Personalkosten sowie höhere Durchschnittspreise zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis wuchs auf 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR). b) Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns kann als solide bezeichnet werden. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten werden aufgrund der Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil gehalten. Die Verbindlichkeiten stiegen lediglich um 0,9%. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Working-Capital reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Mio. EUR und setzt sich aus Forderungen 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 2,7 Mio. EUR), Vorräten 17,7 Mio. EUR (Vorjahr 20,9 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten Mio. EUR 10,9 (Vorjahr 10,8 Mio. EUR) zusammen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 5.511 TEUR gestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 1.689 TEUR Anlagezugängen von 7.471 TEUR und Anlagenabgängen in Höhe von 271 TEUR. Das Vorratsvermögen ist zum Jahresende um 3.250 TEUR gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor Verkauf an die Factoring- Gesellschaft sind auf 5.194 TEUR gesunken. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 19.405 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 45,5 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr um 1.499 TEUR gesunken. Dies lag zum einen an der planmäßigen Tilgung des in 2021 aufgrund der Corona-Pandemie aufgenommenen Darlehens für Investitionen sowie geringerer Ausnutzung der Kontokorrentlinie zum Jahresende. Der Mietkaufbetrag für Investitionen zum Stichtag betrug 761 TEUR. In den langfristigen Passiva sind Rückstellungen für Pensionen enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um 1.639 TEUR auf 3.721 TEUR gestiegen, was speziell aufgrund von Investitionen und Rohwarelieferungen, die erst im Januar 2024 fälligen wurden, zurückzuführen ist. Aufgrund der Entwicklung der Energiepreise hat die ehemalige Schwestergesellschaft in den Niederlanden Teile ihres Stroms verkauft und die ESK-SIC GmbH mit weniger Rohware beliefert, als vertraglich vereinbart. Als Ausgleich wurde der ESK-SIC GmbH ein Anteil von dem Erlös aus dem Stromverkauf vergütet. Dies hat zu einer starken Erhöhung des Jahresüberschusses beigetragen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legt der Konzern den Fokus auf:
Der Umsatz in 2023 (63,5 Mio. EUR) hat sich im Vergleich zur Prognose im Lagebericht 2022 und zum Budget für das Jahr 2023 (70,8 Mio. EUR) schlechter entwickelt. Der gesamte europäische SiC-Markt war weiterhin von einer herausfordernden Rohmaterialversorgung geprägt, die jedoch hohe Absatzpreise über verschiedene Produktgruppen hinweg ermöglichte. Diese Situation hat insbesondere zum durchschnittlichen Preisanstieg in den Produktgruppen REFSiC und Spezialitäten geführt. Die im Lagebericht 2022 geplante Umsatzverdoppelung im Geschäftsbereich Keramik wurde nur knapp verfehlt. Der Konzern wird dank gemeinsamer Forschungsprojekte mit dem IKTS Fraunhofer Institut Dresden insbesondere zum Recycling von SiC (Markenname RECOSiC) weiterhin als Innovationsführer im SiC-Markt wahrgenommen. Diese Situation hat die ESK dazu genutzt, um Kunden in den Zukunftsmärkten der ESK-SIC GmbH Muster für innovative Lösungen zur Verfügung zu stellen. Da die Materialknappheit in 2024 weiter abgenommen hat, wie es erwartet wurde, hat sie an ihrem bereits in 2022 eingeschlagenen Weg zu einem höherwertigen Produktmix festgehalten. Sie hat den intensiven technologischen Austausch mit ihren Kunden weiter vorangetrieben, um die zunehmenden Qualitätsanforderungen der Kunden bedienen zu können und hält somit an ihrer Strategie fest. Die gestiegenen Rohwarekosten konnten durch Erhöhungen der Verkaufspreise zum Teil ausgeglichen werden. Die Erhöhung der Fixkosten wurde ebenfalls über höhere Verkaufspreise teilweise kompensiert. Dies und die Erhöhung der sonstigen Betrieblichen Erträge, aufgrund eines Einmaleffektes, führte zu einem verbesserten Betriebsergebnis von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,3 Mio. EUR). In der Produktsparte Spezialitäten Keramik konnte der Absatz, im Vergleich zum Vorjahr, weiter steigern. Neben einer Mengensteigerung konnte, aufgrund eines veränderten Produktmixes, ein höherer Durchschnittspreis erzielt werden. 4. Gesamtaussage Der Konzern schätzt seine Vermögens- und Finanzlage weiterhin als gut ein. Die Ertragslage bleibt ausbaufähig. Die Umsatzentwicklung wird auch für die kommenden Jahre als steigend eingeschätzt. Aufgrund sinkender Durchschnittspreise in 2024 sehen wir in den vorläufigen Zahlen einen Rückgang im Umsatz bei steigenden Mengen. Da wir in 2024 auch höhere Kosten haben, werden wir ein deutlich schlechteres Ergebnis als 2023 haben. Risiken für die zukünftige Entwicklung bestehen insbesondere durch weiterhin hohe Energiekosten sowie die Investition in RECOSiC. Die Marktlage sollte jedoch notwendige Preis-erhöhungen aufgrund höherer Energiepreise ermöglichen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden konnten, waren derzeit die Investitionen in RECOSiC. Inzwischen hat der Konzern einen Investor gefunden, der die Tochtergesellschaft ESK-SIC GmbH Enfe 2024 von den bisherigen Eigentümern gekauft hat. Der neue Eigentümer investiert in den Aufbau einer entsprechenden Produktionslinie für das RECOSiC-Verfahren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Der Konzern beurteilt die voraussichtliche Entwicklung als positiv. Insbesondere die konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Produkte für Hightech-Keramikanwendungen in Kooperation mit dem Fraunhofer-IKTS werden die Marktposition der ESK in den kommenden Jahren deutlich stärken. Insbesondere Kunden aus der Halbleiterlieferkette in Europa und Japan sowie Unternehmen die im Markt für den keramischen 3D-Druck aktiv sind setzen verstärkt auf technisches Zusammenarbeiten mit der ESK-SIC GmbH. Zu nennen sind hier vor allem die Unternehmen Kyocera und Schunk Ingenieurkeramik. Das Unternehmen plant in den kommenden Jahren starke Investitionen in die neue klimafreundliche RECOSiC-Technologie und weitere Patentanmeldungen mit dem Fraunhofer IKTS. Bis zur Umstellung auf die RECOSiC-Technologie, welche 2026 große Teile des Rohstoffbezugs durch Recycling überflüssig machen soll und die ESK von der Volatilität des Rohstoffeinkaufes befreit, wird allerdings die Energiepreispolitik des Standortes Deutschland mögliche Unternehmensergebnisse maßgeblich beeinflussen. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Branchenspezifische Risiken: Durch die Lieferfähigkeit und eine durch Investitionen optimierte Produktion war der Konzern weiterhin in der Lage, Marktrisiken nicht nur zu reduzieren, sondern auch zu Nutzen und in den interessanten Märkten mit guten Margen stark zuzulegen. Die Rohstoffproduktion der ehemaligen Schwestergesellschaft in den Niederlanden ist durch den massiven Anstieg der Energiekosten sowie die durchaus berechtigten steigenden CO 2 -Abgaben weiterhin stark belastet. Durch das Sourcen von weiteren externen Lieferanten und das abschließen von langfristigen Lieferverträgen, konnte das Risiko von Versorgungsausfällen weiterhin deutlich verringert werden. Allerdings ist der Konzern auch weiterhin Schwankungen in den Rohstoffpreisen, insbesondere für Siliciumcarbid, ausgesetzt. Geopolitische Spannungen und Handelsbeschränkungen in die Lieferketten könnten die Tätigkeiten der Tochtergesellschaft ESK-SIC GmbH beeinflussen. Ertragsorientierte Risiken: Um die bereits oben genannten Erhöhungen der Rohstoffkosten zuzüglich des Ausgleichs der allgemeinen Inflation durchzusetzen, werden zeitnah entsprechende Preiserhöhung durchzuführen sein. Diese im Markt durchzusetzen ist das größte Ertragsrisiko und wird sich unterschiedlich in den einzelnen Produktgruppen niederschlagen müssen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit für das Kerngeschäft nicht zu erkennen. Allerdings stellt die Investition in das Zukunftsprojekt RECOSiC den Konzern vor finanzielle Herausforderungen. Am 01.01.2025 hat die Schunk Group, mit der Konzernobergesellschaft Schunk GmbH, Heuchelheim, die Tochtergesellschaft ESK-SIC GmbH übernommen. Durch diese Eingliederung und die damit verbundene Strategie ist die Finanzierung der Investition in das RECOSiC gewährleistet. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert, allerdings nehmen Währungsrisiken eine untergeordnete Rolle ein, da der überwiegende Teil der Geschäfte in EUR abgewickelt werden. Chancenbericht: Die bereits in der Vergangenheit schon oft genannte Recyclingtechnologie eröffnet der Tochtergesellschaft ESK-SIC GmbH weiterhin eine völlig neue Kundenstruktur, welche nun immer stärker von börsennotierten, internationalen Großkonzernen mit Technologieausrichtung dominiert wird. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen, die Technologieführerschaft der ESK-SIC GmbH im Bereich keramischer Spezialpulver stärken und die Marge des Unternehmens steigen lassen.
Mönchengladbach, den 27.06.2025 Heiko Petersen Rolf Milla Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pirapora GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Pirapora GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Pirapora GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, den 15.07.2025 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Germund, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen