Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 8036
Vorher
Mainsee 736. V V GmbHPringles Germany GmbHBraun Intellectual Property GmbH
Eingetragen
20.7.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Der Erwerb, das Halten, die Lizensierung und Verwaltung sowie die weitere Entwicklung von geistigem Eigentum und geistigen Eigentumsrechten wie Marken und Patente und die Erfindung und Entwicklung neuen geistigen Eigentums und die Beantragung, Verwaltung und Nutzung von Produktregistrierungen im Zusammenhang mit industriellen Erzeugnissen, insbesondere elektrischen, elektronischen, mechanischen, feinmechanischen, optischen und anderen Konsumgütern sowie das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Tino Brenner
seit 27.2.2025
Geschäftsführer
Angela Hall
seit 19.8.2024
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Astrid Teckentrup
seit 20.12.2021
Geschäftsführer
Angela Brümmer
seit 19.7.2021
Prokura
Carina Stolze
seit 4.2.2016
Prokura
Veronique Kremer
seit 4.2.2016
Prokura
Jörn R. Dr. Hublé
seit 31.7.2014
Prokura
Frauke Katzenski
seit 31.7.2014
Prokura
Tobias Bastel
seit 31.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
SCANNON GmbHAufgelöst
100.00%
0.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Braun GmbH

Kronberg im Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

der Braun GmbH, Kronberg im Taunus

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Braun GmbH, mit Sitz in Kronberg im Taunus (nachfolgend: Braun GmbH), ist Eigentümerin der weltweit gültigen Markenrechte der Marke Braun wie auch von Patentrechten. Bezüglich dieser Rechte ist sie als Lizenzgeberin tätig und erteilt Aufträge für die Ausführung von Arbeiten an der Produktentwicklung an die Forschungszentren des weltweiten Procter & Gamble Konzerns.

Die Gesellschaft ist mit 100% eine Tochtergesellschaft der Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus.

Zwischen der Braun GmbH und der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus (bis 30. Juni 2023 Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG, Schwalbach am Taunus), als herrschendes Unternehmen, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft.

Zweigniederlassung

Seit dem 30. August 2024 besteht eine Zweigniederlassung unter gleicher Firma in 65824 Schwalbach am Taunus.

Wesentliche Vorgänge während des Geschäftsjahres

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Juni 2024 wurde aus der Kapitalrücklage der Gesellschaft ein Betrag in Höhe von Euro 45,0 Millionen entnommen und am 25. Juni 2024 an die Gesellschafterin Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus, ausgezahlt.

2. Procter & Gamble weltweit

Die Braun GmbH ist eingebunden in den Konzern der The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA.

Procter & Gamble wurde 1837 von William Procter und James Gamble gegründet und besteht somit seit mehr als 180 Jahren.

Bekannte Marken der Procter & Gamble Gruppe sind unter anderem Always, Ariel, Braun, Febreze, Gillette, Oral-B, Pampers und Pantene Pro-V.

Der weltweite Umsatz des Konzerns stieg für das Geschäftsjahr 2023/24 von USD 82,0 Milliarden im Vorjahr auf USD 84,0 Milliarden. Das Ergebnis nach Steuern betrug USD 15,0 Milliarden, nach einem Vorjahresergebnis von USD 14,7 Milliarden.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Braun GmbH wird maßgeblich beeinflusst durch die Faktoren, die für den Konsumgütermarkt relevant sind, da die Produkte der Marke Braun sowie die elektrischen Zahnbürsten der Marke Oral-B Teil dieses Marktes sind. Somit spielt die globale wirtschaftliche Entwicklung eine wichtige Rolle.

Die Weltwirtschaft expandierte auch im bisherigen Verlauf des Jahres in moderatem Tempo. Dabei haben sich vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften die zuvor ausgeprägten Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik verringert. Während die kräftige Konjunktur in den Vereinigten Staaten an Fahrt verlor, belebte sich die Wirtschaft in Europa nach einer Phase der Stagnation spürbar. Gleichzeitig zog auch die Produktion in China merklich an, wenngleich viele Indikatoren daraufhin deuten, dass die private Nachfrage im Inland weiterhin wenig Schwung entfaltet. Bei alledem legte der Welthandel wieder leicht zu. Im Prognosezeitraum dürfte sich die weltwirtschaftliche Expansion in moderatem Tempo fortsetzen, wobei vor allem in Europa ein angesichts wieder steigender Reallöhne anziehender privater Konsum Impulse gibt (Quelle: ifW Kiel, Kieler Konjunkturberichte, Juni 2024).

Im ersten Halbjahr 2024 sanken die Umsätze von technischen Konsumgütern im Vergleich zum Vorjahr nur noch leicht, mit einem Umsatzrückgang von 0,5 Prozent. Experten von GfK/NIQ prognostizieren, dass sich der Markt 2024 insgesamt stabilisiert. Verbraucher beschränken sich nicht mehr nur auf das Nötigste, sondern kaufen sehr gezielt: Sie warten auf den idealen Zeitpunkt und suchen nach attraktiven Angeboten. Produkte, die durch innovative Features wie KI-Funktionen glänzen oder durch einen Hype in sozialen Medien Aufmerksamkeit erregen, können Interesse wecken und Kaufanreize setzen (Quelle: GfK, Technische Konsumgüter 2023, 2. September 2024).

Die übergreifenden strategischen Entscheidungen des global tätigen Procter & Gamble Konzerns haben Auswirkungen auf alle im weltweiten Konzern eingebundenen Gesellschaften. Fokus des Konzerns ist es, dass seine Marken und Kernkategorien global weiter wachsen. Der Konzernumsatz ist im vergangenen Geschäftsjahr um 2% gestiegen.

3.2 Ertragslage

3.2.1 Übersicht

2023/24 2022/23 Veränderung Veränderung
Zahlen in Mio. Euro in %
Umsatzerlöse 164,2 161,5 2,7 1,7
Sonstige betriebl. Erträge 1,0 1,3 -0,3 -23,1
Materialaufwand 105,9 97,3 8,6 8,8
Abschreibungen 36,7 36,7 0,0 0,0
Sonstige betriebl. Aufwendungen 4,4 6,2 -1,8 -29,0
Betriebsergebnis 18,2 22,6 -4,4
Finanzergebnis 1,6 0,7 0,9 >100
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 0,1 -0,1 -100,0
Jahresergebnis vor Gewinnabführung 19,8 23,2 -3,4

3.2.2 Erläuterungen

Die Umsatzerlöse stellen den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator für die Gesellschaft dar.

Die Umsatzerlöse basieren auf Lizenzen, welche an Konzerngesellschaften und an fremde Dritte für Produkte der Marke Braun und für elektrische Zahnbürsten der Marke Oral-B vergeben wurden. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um Euro 2,7 Millionen angestiegen, insbesondere in der Region Europa. Gegenläufig ergab sich ein Rückgang in den Regionen Nord-Amerika sowie Asien. Die Vorjahres-Prognose von Umsatzerlösen auf dem Niveau des Vorjahres wurde somit leicht übertroffen.

Das auf dem Niveau des Vorjahres prognostizierte Ergebnis vor Ergebnisübernahme wurde mit einem Jahresergebnis vor Gewinnabführung von Euro 19,8 Millionen leicht unterschritten, insbesondere aufgrund eines höheren Materialaufwands, teilweise ausgeglichen durch die höheren Umsatzerlöse und ein verbessertes Finanzergebnis.

Die planmäßigen Abschreibungen betreffen ausschließlich die aktivierten Marken- und Patentrechte und sind unverändert zum Vorjahr. Die im Materialaufwand ausgewiesenen Aufwendungen für Arbeiten an der Produktentwicklung sind gegenüber dem Vorjahr um Euro 8,6 Millionen angestiegen.

Die Verringerung des Betriebsergebnisses um Euro 4,4 Millionen wurde im Wesentlichen durch den Anstieg der im Materialaufwand ausgewiesenen Aufwendungen für Arbeiten an der Produktentwicklung, der den Anstieg der Umsatzerlöse und den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen übersteigt, verursacht.

Die Erhöhung des Finanzergebnisses resultiert im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr gestiegenen Zinserträgen im Zusammenhang mit unterjährig bestehenden Cash-Pool Forderungen.

3.3 Finanzlage

3.3.1 Übersicht Finanzlage

Zahlen in Mio. Euro 2023/24 2022/23 Veränderung
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 53,9 61,4 -7,5
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 14,3 22,8 -8,5
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -68,2 -84,2 16,0
Anlagendeckungsgrad I + II 98,7% 103,6% -4,9%-pkt
Eigenkapitalquote 79,1% 84,2% -5,1%-pkt

3.3.2 Erläuterungen

Die Deckung des Zahlungsmittelbedarfs der Braun GmbH erfolgt grundsätzlich aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und bei Bedarf aus der Teilnahme am Cash-Pool unter der Führung der Procter & Gamble Financial Services Ltd., Weybridge, Surrey, Großbritannien.

Die Veränderung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert insbesondere aus stichtagsbedingt niedrigeren Einzahlungen von verbundenen Unternehmen aus Leistungsbeziehungen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit basiert im Wesentlichen auf Zuflüssen aus dem Cash-Pool in Höhe von Euro 12,8 Millionen (Vorjahr: Euro 20,9 Millionen) sowie in Höhe von Euro 1,6 Millionen (Vorjahr: Euro 0,7 Millionen) auf Einzahlungen aus Zinserträgen. Im Vorjahr hat zudem die Einzahlung aus dem Abgang der Anteile an der Procter & Gamble Service GmbH, Schwalbach am Taunus, in Höhe von Euro 1,2 Millionen den Cashflow erhöht.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit basiert mit Euro 45,0 Millionen (Vorjahr: Euro 60,0 Millionen) auf der Auszahlung aufgrund der Entnahme aus der Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus, sowie mit Euro 23,2 Millionen auf der Auszahlung des Vorjahresergebnisses an die Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus (Vorjahr: Euro 24,2 Millionen an die Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG, Schwalbach am Taunus).

3.4 Vermögenslage

3.4.1 Übersicht

Zahlen in Mio. Euro 30.06.2024 30.06.2023 Veränderung
Bilanzsumme 179,5 222,2 -42,7
Anlagevermögen 143,8 180,5 -36,7
Umlaufvermögen 35,7 41,7 -6,0
- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2,3 2,3 0,0
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33,4 39,3 -5,9
Eigenkapital 142,0 187,0 -45,0
Rückstellungen 0,0 0,1 -0,1
Verbindlichkeiten 37,5 35,1 2,4
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 37,5 35,1 2,4
Immaterielle Vermögensgegenstände in % der Bilanzsumme 80,1% 81,2% -1,1%-pkt

3.4.2 Erläuterungen

Die Verringerung der Bilanzsumme um Euro 42,7 Millionen resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus einem um Euro 36,7 Millionen geringeren Anlagevermögen aufgrund der zum Vorjahr unveränderten planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände. Ferner verringerten sich die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Cash-Pool Forderungen um Euro 8,9 Millionen. Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 3,9 Millionen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich stichtagsbedingt um Euro 3,1 Millionen.

Auf der Passivseite wirkte sich hauptsächlich die Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von Euro 45,0 Millionen sowie die im Vergleich zum Vorjahr geringere Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr (Euro 19,8 Millionen; Vorjahr: Euro 23,2 Millionen) aus. Zudem erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen um Euro 1,9 Millionen und die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Cash-Pool Verbindlichkeiten um Euro 3,9 Millionen.

3.5 Forschung

Die Organisationsstruktur des weltweiten Procter & Gamble Konzerns ermöglicht, dass das Know-How und die Vorteile eines Weltkonzerns mit dem Wissen der Mitarbeitenden und dem Verbraucherverständnis vor Ort optimal verbunden werden können. Das gilt insbesondere auch für das wichtige Kernthema Forschung und Entwicklung als Grundlage für die Strategie des Konzerns, führend in der Entwicklung von Innovationen zu sein. Weltweit liegen diese Investitionen jährlich bei 2,0 Milliarden US-Dollar.

Durch die räumliche Nähe der Standorte der Procter & Gamble Gruppe in Deutschland können standortübergreifende Kooperationen verwirklicht werden. Durch den Austausch von Fachwissen kann disziplinübergreifend gearbeitet werden und die Einrichtungen der einzelnen Standorte optimal genutzt werden. Basierend auf der Geschäftstätigkeit der Braun GmbH als Lizenzgeber trägt die Gesellschaft die ihr zuzuordnenden Aufwendungen für die von ihr in Auftrag gegebenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (im Geschäftsjahr 2023/24 Euro 105,9 Millionen).

4. Risikomanagement System

4.1 Allgemeines Risikomanagement-System

Die Gesellschaft ist in das weltweite Risikomanagement- und Kontrollsystem der Procter & Gamble Company eingebunden. Durch die Integration des Risikomanagements in die bestehenden und ständig weiterentwickelten Geschäftsprozesse soll sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Anforderungen zu jeder Zeit erfüllt werden. Das Risikofrüherkennungssystem besteht aus verschiedenen Bestandteilen:

Die Richtlinien für den täglichen Umgang im Team mit Kunden, Lieferanten, Wettbewerbern und öffentlichen Stellen sind im "Global Business Conduct Manual", dem "Handbuch zum weltweiten Geschäftsverhalten", festgelegt und werden regelmäßig in Fortbildungsmaßnahmen vermittelt und abgefragt.

Durch eine regelmäßige Sensibilisierung, z.B. durch Informationskampagnen und Schulungen für die Mitarbeitenden, soll das Risiko des Verlustes von Know-How oder dessen Missbrauch überwacht und begrenzt werden.

Durch die Anwendung des "1st, 2nd, 3rd Lines" Risiko-Managementkonzepts erfolgt eine ganzheitliche und integrierte Risiko-Minimierung: Die "2nd Line" definiert durch ihre fachliche Expertise Richtlinien, die von der "1st Line" im Tagesgeschäft angewendet werden. Die Interne Revision, als "3rd Line", arbeitet eng mit dem deutschen und europäischen Management zusammen und soll für regelmäßige und systematische Prüfungen der Einhaltung der bestehenden Richtlinien und Prozesse sorgen.

Das "Governance Board" erfasst alle Risikobereiche und überprüft die Implementierung entsprechender Maßnahmen auf lokaler, regionaler und globaler Ebene. Das deutsche "Governance Board" besteht aus den Ressort-Verantwortlichen der deutschen Procter & Gamble Gruppe.

4.2 Kontrollsystem des Rechnungslegungsprozesses

Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung sowie die Verlässlichkeit der finanziellen Berichterstattung in Jahresabschluss und Lagebericht beruhen auf einem rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystem:

Die Anforderungen des Sarbanes-Oxley-Act sind auch für die deutschen Tochterunternehmen relevant und entsprechende standardisierte Kontrollprozesse zur Risikoüberwachung werden angewandt.

Einzelne Bereiche der Rechnungslegung werden in den konzerninternen Dienstleistungszentren mit Hilfe von vordefinierten Kontrollprozessen sowie vierteljährlichen Stewardship und Compliance Reviews mit der deutschen Finanz-Geschäftsleitung regelmäßig analysiert.

Die Risikomanagementprozesse und das interne Kontrollsystem sind regelmäßig Gegenstand interner Prüfungen.

5. Risiken- und Chancenbericht

5.1 Risiken der zukünftigen Entwicklung

5.1.1 Gesamtwirtschaftliche Risiken

Als Anbieter von Konsumgütern und nicht verschreibungspflichtigen Pharma Produkten ist der Procter & Gamble Konzern weltweit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und dem Konsumverhalten beeinflusst. Somit wirken sich makroökonomische Entwicklungen direkt auf das lokale Geschäft in den betroffenen Regionen als auch indirekt durch negative Wirtschaftsleistung anderer Regionen auf das lokale Konsumverhalten aus.

5.1.2. Spezifische Risiken der Braun GmbH

Das Liquiditätsrisiko sehen wir aufgrund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, welcher eine zur Begleichung der Verbindlichkeiten ausreichende Liquidität sicherstellt, als gering an. Zudem bestehen schriftliche Vereinbarungen zwischen der Gesellschaft und anderen Procter & Gamble Konzerngesellschaften über die Abwicklung und den Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten. Aufgrund der Einbindung in die Procter & Gamble Cash Management Aktivitäten sowie der Erfahrungshistorie sehen wir auch hier das Liquiditätsrisiko als gering an.

Auch das Ausfallrisiko sehen wir im Kontext der Einbindung in den Cash-Pool als gering an. Die Geschäftsentwicklung der Procter & Gamble Financial Services Ltd., Weybridge, Surrey, Großbritannien, als Führerin des Cash-Pools ist Bestandteil des umfangreichen Berichts- und Kontrollwesens innerhalb des Procter & Gamble Konzerns. Die Geschäftsführung der deutschen Procter & Gamble Gesellschaften und damit auch dieser Gesellschaft informiert sich regelmäßig anhand zur Verfügung gestellter Daten über die erbrachten Dienstleistungen. Zusätzlich verschafft sie sich einen Überblick über das Risikoprofil und die Liquidität ihrer Einlagen im globalen Cash-Pool, um auf mögliche Risiken zeitnah reagieren zu können.

Darüber hinaus spielen Wertminderungsrisiken im Zusammenhang mit den immateriellen Vermögensgegenständen eine Rolle. Die Gesellschaft überwacht deshalb auf regelmäßiger Basis die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Lizenznehmer.

5.2 Chancen der zukünftigen Entwicklung

5.2.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen

Aufgrund des breiten Produktportfolios und der positiven Geschäftsentwicklung des Procter & Gamble Konzerns im Geschäftsjahr ist die Geschäftsleitung zuversichtlich, dass der Konzern sowie auch die einzelnen Gesellschaften der deutschen Gruppe, sich in der augenblicklichen Situation weiterhin positiv entwickeln können.

5.2.2 Spezifische Chancen der Braun GmbH

Für die Braun GmbH werden Chancen für positive Entwicklungen gesehen, indem ein kontinuierlicher Fokus auf die Kernkompetenzen als Lizenzgeber, Eigentümer der Patentrechte und auf die Produktentwicklung für zukünftige Patentrechte erfolgt.

Die Gesellschaft kann, wie auch schon von anderen Konzerngesellschaften praktiziert, ebenfalls für konzernfremde Unternehmen tätig werden, wobei bisher alle Tätigkeiten überwiegend für verbundene Unternehmen erfolgen.

Die übergreifenden strategischen Entscheidungen des global tätigen Procter & Gamble Konzerns haben Auswirkungen auf alle im weltweiten Konzern eingebundenen Gesellschaften. Dabei fokussiert sich Procter & Gamble auf die eigenen Kernkompetenzen mit dem Ziel, die Procter & Gamble Marken in Kernkategorien zu Branchenführern zu machen.

5.3 Gesamtaussage zur Risikosituation der Braun GmbH

Aus Sicht der Geschäftsführung sind auf Basis der aktuellen Bewertungen keine der zuvor berichteten Risiken bestandsgefährdend. Wir sind weiterhin davon überzeugt, von den zuvor beschriebenen Chancen profitieren zu können.

6. Prognosebericht

6.1 Angenommene Rahmenfaktoren

Die Erwartung für das globale Wirtschaftswachstum für das Geschäftsjahr 2024/25 basiert auf den Prognosen gemäß Internationaler Währungsfonds (IWF) für die Kalenderjahre 2024 (3,2%) und 2025 (3,2%). (Quelle: Statista, Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1980 bis 2025, Oktober 2024).

Die Erwartung für das saisonbereinigte Wirtschaftswachstum im Euroraum für das Geschäftsjahr 2024/25 basiert auf den Prognosen der Europäischen Zentralbank für die Kalenderjahre 2024 (0,8%) und 2025 (1,3%). (Quelle: Europäische Zentralbank, Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen von Fachleuten des Eurosystems, September 2024).

Es wird angenommen, dass die Konsumausgaben in der Europäischen Union weiterhin stabil bleiben.

In einem von Unsicherheiten und globalen Konflikten gekennzeichneten, weiterhin volatilen Umfeld bleibt der Procter & Gamble Konzern seiner Wertschöpfungsstrategie und dem Geschäftsmodell treu. Um für die Verbraucher relevant zu bleiben, weiter nachgefragt zu werden und für Kategoriewachstum zu sorgen, investiert er kontinuierlich in Innovation und die Verbesserung seiner Produkte. Mit dieser integrierten Strategie konnte sich der Procter & Gamble Konzern trotz Lieferkettenherausforderungen während und nach der weltweiten Pandemie sowie einer gesteigerten Verbraucherinflation behaupten. Um angemessen auf zukünftige Herausforderungen reagieren zu können, wird Produktivität weiterhin für uns ein Schwerpunkt sein und bleiben.

In diesem Umfeld sieht sich der Procter & Gamble Konzern durch sein breites Produktportfolio und die Fokussierung auf den Konsumenten in der Lage, auch im Geschäftsjahr 2024/25 weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

6.2 Prognose

Für das kommende Geschäftsjahr 2024/25 gehen wir davon aus, dass der Umsatz der Braun GmbH auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bleiben wird. Vorbehaltlich nicht absehbarer Sondereinflüsse erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/25 ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24.

Wir erwarten im Augenblick für die Lizenzumsätze und die in Auftrag gegebenen Dienstleistungen im Bereich Produktentwicklung keine wesentlichen Änderungen, aus denen sich signifikante Schwankungen der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung der Braun GmbH ergeben könnten.

Im Bereich der Finanzierung sind derzeit keine wesentlichen Änderungen abzusehen und es wird eine zur Begleichung der Verbindlichkeiten ausreichende Liquidität prognostiziert.

Alle zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf Finanzdaten und Geschäftsplänen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses verfügbar sind. Überdies sind jegliche zukunftsbezogenen Aussagen mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen.

 

Kronberg im Taunus, den 9. Dezember 2024

Braun GmbH

Die Geschäftsführer

Astrid Teckentrup, Vorsitzende der Geschäftsführung

Dr. Ramakrishna Raju Konduru

Barbara Schönfelder

Matthias Weber

BILANZ ZUM 30. JUNI 2024

AKTIVA

TEUR TEUR
Anhang 30.06.2024 30.06.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (2) 143.782 180.492
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 35.713 41.681
179.495 222.173

PASSIVA

TEUR TEUR
Anhang 30.06.2024 30.06.2023
A. Eigenkapital (4)
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 141.959 186.959
141.984 186.984
B. Rückstellungen (5) 13 72
C. Verbindlichkeiten (6) 37.498 35.117
179.495 222.173

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2023 BIS 30. JUNI 2024

TEUR TEUR
Anhang 2023/24 2022/23
1. Umsatzerlöse (7) 164.244 161.466
2. Sonstige betriebliche Erträge (8) 960 1.336
3. Materialaufwand (9) 105.856 97.300
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (10) 36.710 36.710
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) 4.406 6.155
6. Betriebsergebnis 18.232 22.637
7. Finanzergebnis (12) 1.557 658
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23 140
9. Ergebnis nach Steuern 19.766 23.155
10. Aufgrund eines Gewinnabführungvertrages abgeführte Gewinne -19.766 -23.155
11. Jahresüberschuss 0 0

ANHANG ZUM 30. JUNI 2024

ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN

Die Braun GmbH, mit Sitz in Kronberg im Taunus (nachfolgend: Braun GmbH oder Gesellschaft), wird im Handelsregister am Amtsgericht Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 8036 geführt.

Die Gesellschaft ist Eigentümerin der weltweit gültigen Markenrechte der Marke Braun wie auch von Patentrechten, ist für diese Produkte als Lizenzgeberin tätig und erteilt Aufträge für die Ausführung von Arbeiten an der Produktentwicklung an die Forschungszentren innerhalb des weltweiten Procter & Gamble Konzerns.

Der Jahresabschluss der Braun GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert dargestellt.

Zwischen der Braun GmbH und der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus (bis 30. Juni 2023 Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG, Schwalbach am Taunus), als herrschendes Unternehmen, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft.

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten.

Wesentliche Vorgänge im Geschäftsjahr

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Juni 2024 wurde aus der Kapitalrücklage der Gesellschaft ein Betrag in Höhe von TEUR 45.000 entnommen und am 25. Juni 2024 an die Gesellschafterin Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus, ausgezahlt.

(1) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die IMMATERIELLEN VERMÖGENSGEGENSTÄNDE, die ausschließlich entgeltlich erworbene Marken- und Patentrechte enthalten, sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen und bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen bewertet und ausgewiesen. Die Abschreibungsdauer liegt bei 15 Jahren. Sie ergibt sich aus Erfahrungswerten zu den betriebsindividuellen Nutzungsdauern. Die durchschnittlich verbleibende Restnutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Das Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht ausgeübt.

Die FORDERUNGEN UND SONSTIGEN VERMÖGENSGEGENSTÄNDE sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die RÜCKSTELLUNGEN sind gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Aufgrund der bestehenden Organschaftsverhältnisse werden LATENTE STEUERN auf Ebene des obersten Organträgers, der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus, berücksichtigt.

Die VERBINDLICHKEITEN sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG - Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind nicht kursgesichert und werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Angaben zu Erträgen aus der Währungsumrechnung werden im Anhang unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" aufgeführt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

A. AKTIVA

(2) ANLAGEVERMÖGEN

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des ANLAGEVERMÖGENS und deren Entwicklung sind in der dem Anhang als Anlage beigefügten Übersicht zur Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.

(3) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

30.06.2024 davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 30.06.2023 davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.339 0 2.299 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33.374 0 39.344 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 38 0
Summe 35.713 0 41.681 0

Insgesamt ergibt sich der Ausweis der FORDERUNGEN GEGEN VERBUNDENE UNTERNEHMEN aus:

30.06.2024 30.06.2023
TEUR TEUR
Lieferungen und Leistungen 27.722 24.132
Cash-Pool 0 8.879
Sonstiges 5.652 6.333
Summe 33.374 39.344

B. PASSIVA

(4) EIGENKAPITAL

Das GEZEICHNETE KAPITAL beträgt unverändert EUR 25.000. Sämtliche Anteile werden von der Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus, gehalten.

Aus der KAPITALRÜCKLAGE der Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Juni 2024 ein Betrag in Höhe von TEUR 45.000 entnommen und am 25. Juni 2024 an die Gesellschafterin Procter & Gamble Deutschland GmbH, Schwalbach am Taunus, ausgezahlt.

(5) RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen betreffen ausschließlich sonstige Rückstellungen.

(6) VERBINDLICHKEITEN

Davon Restlaufzeit Davon Restlaufzeit
30.06.2024 bis 1 Jahr 30.06.2023 bis 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8 8 22 22
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.490 37.490 35.095 35.095
Summe 37.498 37.498 35.117 35.117

Insgesamt ergibt sich der Ausweis der VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER VERBUNDENEN UNTERNEHMEN aus:

30.06.2024 30.06.2023
TEUR TEUR
Ergebnisabführung 19.766 23.155
Lieferungen und Leistungen 13.838 11.940
Cash-Pool 3.886 0
Summe 37.490 35.095

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Es sind keine Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(7) UMSATZERLÖSE

2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Deutschland 50 76
Europa (ohne Deutschland) 84.431 76.210
Rest der Welt 79.763 85.180
Summe 164.244 161.466

Die weltweit erzielten UMSATZERLÖSE resultieren ausschließlich aus Lizenzerlösen von Konzerngesellschaften und von fremden Dritten mit Produkten der Marke Braun und für elektrische Zahnbürsten der Marke Oral-B.

(8) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Erträge aus der Währungsumrechnung 948 1.262
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 72
Übrige 12 2
Summe 960 1.336

(9) MATERIALAUFWAND

Der Materialaufwand beinhaltet ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen und betrifft im Wesentlichen Arbeiten an der Produktentwicklung.

(10) ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE DES ANLAGEVERMÖGENS

Die ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGESTÄNDE DES ANLAGEVERMÖGENS beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

(11) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen sowie Verwaltungskosten 3.762 4.055
Aufwendungen aus Währungsumrechnung 644 2.100
Summe 4.406 6.155

Bei den Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen sowie Verwaltungskosten handelt es sich im Wesentlichen um Leistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Markenrechte und Patente.

(12) FINANZERGEBNIS

2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.564 660
- davon aus verbundenen Unternehmen 1.564 683
- davon Negativzinsen an verbundene Unternehmen 0 -23
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7 2
- davon an verbundene Unternehmen 7 2
Summe 1.557 658

(13) PERIODENFREMDE POSTEN

Erträge in Höhe von TEUR -991 (Vorjahr: TEUR 2.348) sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen. Sie betreffen im Wesentlichen die Endabrechnung von Lizenzerlösen für das Vorjahr mit Konzerngesellschaften, die in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden.

Aufwendungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 145) sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen. Sie betreffen im Wesentlichen beim Organträger nicht anrechenbare Quellensteuern auf Lizenzzahlungen, die Aufwand für die Gesellschaft darstellen und unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen werden.

SONSTIGE ANGABEN

(14) VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen nicht vor.

(15) HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

(16) SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Am Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

(17) ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023/24 beträgt TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 13) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

(18) AUFGLIEDERUNG DER ARBEITNEHMERZAHL NACH GRUPPEN

Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

(19) GESAMTBEZÜGE DER GESCHÄFTSFÜHRUNG / GEWÄHRTE KREDITE AN DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Mitgliedern der Geschäftsleitung werden keine Kredite gewährt.

(20) MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Astrid Teckentrup (Vorsitzende)

Ressorts: Marketing und Vertrieb Retail Deutschland, Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Datenschutz

Kunden/Verbraucher, Compliance

Geschäftsführerin weiterer Gesellschaften der Procter & Gamble Gruppe

Barbara Schönfelder

Ressorts: Finanzen und Services, IT, Global Business Services,

Compliance, Stewardship, Beteiligungen

Geschäftsführerin weiterer Gesellschaften der Procter & Gamble Gruppe

Matthias Weber

Ressorts: Personal- und Sozialwesen, Arbeitsdirektor, Datenschutz Mitarbeiter, Gesundheit / Arbeitssicherheit / Umweltschutz am Standort Schwalbach am Taunus & Global Innovation Center (Kronberg im Taunus)

Geschäftsführer weiterer Gesellschaften der Procter & Gamble Gruppe

Dr. Ramakrishna Raju Konduru

Ressorts: Technik / R&D

Geschäftsführer

(21) KONZERNABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der Braun GmbH wird in den weltweiten Konzernabschluss der The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA, einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird unter Central Index Key 80424 bei der U.S. Securities and Exchange Commission in Washington D.C., USA, offengelegt.

Der gemäß den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Weltabschluss des obersten Mutterunternehmens The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA, wird in englischer Sprache im (elektronischen) Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus, (HRB 5437) bekannt gemacht.

Der Weltabschluss der The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA, kann über die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus, angefordert werden.

VORSCHLAG ÜBER DIE ERGEBNISVERWENDUNG

Ein Beschluss über die Verwendung des Jahresergebnisses entfällt, weil ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Procter & Gamble Germany Holding GmbH, Schwalbach am Taunus, besteht.

 

Kronberg im Taunus, den 9. Dezember 2024

Braun GmbH

Die Geschäftsführer

Astrid Teckentrup, Vorsitzende der Geschäftsführung

Dr. Ramakrishna Raju Konduru

Barbara Schönfelder

Matthias Weber

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ZUM 30.06.2024

- TEUR -

Anschaffungskosten Abschreibungen (kumuliert)
01.07.2023 30.06.2024 01.07.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres 30.06.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Marken- und Patentrechte 548.000 548.000 367.508 36.710 404.218
Total 548.000 548.000 367.508 36.710 404.218
Buchwert 30.06.2024 Buchwert 30.06.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Marken- und Patentrechte 143.782 180.492
Total 143.782 180.492

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Braun GmbH, Kronberg im Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Braun GmbH, Kronberg im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Braun GmbH, Kronberg im Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 9. Dezember 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Ludwig, Wirtschaftsprüfer

Marvin Nemeth, Wirtschaftsprüfer

ANLAGE ZUR HINTERLEGUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 30.06.2024 IM UNTERNEHMENSREGISTER

Die Feststellung des Jahresabschlusses der Braun GmbH, Kronberg im Taunus, durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 17.03.2025.

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