Kimbeck Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Rickler seit 25.5.2021 | Prokura |
Guido Kimbeck seit 10.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Guido Kimbek? | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Kimbeck GmbHEggenfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAutohaus Kimbeck GmbH, EggenfeldenI. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Kimbeck GmbH ist Vertragshändler der Marke BMW und betreibt seit 1966 einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb. Hauptniederlassung ist Eggenfelden, daneben betreibt die Gesellschaft eine Filiale in Pfarrkirchen, die organisatorisch in die Hauptniederlassung eingebunden ist. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf den Verkauf von Neufahrzeugen der Marke BMW, den Verkauf von Vorführ- und Gebrauchtfahrzeugen sowie den Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör. Als autorisierte Vertragswerkstatt erbringt das Autohaus Kimbeck in diesem Zusammenhang zudem auch sämtliche damit verbundenen Service- und Reparaturleistungen. Seit 01.01.2024 ist die Autohaus Kimbeck GmbH am Standort Eggenfelden auch offizieller BMW -Motorrad Vertragshändler. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt von einem nachhaltigen Anstieg des Preisniveaus. Insbesondere der anhaltende Krieg in der Ukraine ließ die Preise für Energie und Lebensmittel steigen. Die Inflationsrate lag gemäß den Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 bei 5,3 %. Die ökonomischen Unsicherheiten verursacht durch die geopolitischen Risiken traten ggü. dem Vorjahr 2022 zwar etwas in den Hintergrund, führen aber bis heute zu weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreisen und infolgedessen zu volatileren Energie- und Rohstoffmärkten. Der Anstieg der Inflationsraten lösten eine rasche Folge von Zinserhöhungen seitens der Europäischen Zentralbank aus, die anziehende Kapitalmarktzinsen und in der weiteren Folge hohe Lohnforderungen seitens der Arbeitnehmerverbände mit sich brachten. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt der Weltwirtschaft im Jahr 2023 um ca. 4,2 % gegenüber dem Vorjahr. Für die europäische Gemeinschaft des Euroraums wurde ein Anstieg des realen BIP von 0,4% veranschlagt, in Deutschland ist das reale BIP den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zu Folge sogar um 0,3% gesunken. Auf dem europäischen PKW-Markt wurden nach den Veröffentlichungen des Kraftfahrzeugbundesamtes im Jahr 2023 knapp 10,5 Mio. Neufahrzeuge zugelassen. Damit stieg der Wert erstmals seit 2019 über die 10-Millionen-Marke. Die Neuzulassungen für Kraftfahrzeuge aller Art in Deutschland mit rund 3,4 Mio. Fahrzeugen verzeichneten eine Zunahme von 7,3 %. Die PKW -Zulassungen wiesen gegenüber dem Vorjahr ebenfalls einen Anstieg der Neuzulassungen von 7,3 % auf. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus, bei den BEV-Fahrzeugen war eine Steigerung von 11,4 % zu verzeichnen. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Zweistellige Zugewinne konnten Audi (+15,7 %), Mini (+14,4 %), Mercedes (13,7 %), Porsche (+12,0 %) und BMW (+11,2 %) verzeichnen. Einstellige Zulassungssteigerungen konnten VW (+7,9 %) und Opel (0,2 %) erreichen. Bei Ford (-11,2 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Bei den Neuzulassungen der Marke BMW ergibt sich eine Zunahme von 209.800 Fahrzeugen in 2022 auf 233.200 Fahrzeuge in 2023. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). Die Oberklasse konnte mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg verzeichnen, wobei ihr Anteil in der Jahresbilanz 1,0 Prozent betrug, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 %/0,7 %) und Minis (-2,5 %/5,0 %). Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten im Jahr 2023 einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) mit 0,1 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Im Bereich Gebrauchtfahrzeuge wurden im Jahr 2023 7,0 Mio. Fahrzeuge auf neue Eigentümer umgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl um 5,7 % (im Vorjahr 6,6 Mio. PKWs). Die Automobilbranche ist weiterhin geprägt von dem Bestreben eine decarbonisierte Ausrichtung einzuschlagen und die Transformation der Antriebstechnik insbesondere auf Elektrotechnologie oder auch alternative Antriebstechniken wie Wasserstoff umzusetzen. Der Übergang zur Elektromobilität verändert viele Lieferstrukturen und bringt etablierte Zulieferer unter Zugzwang. Die Transformation von PKW mit Verbrennungsmotoren zu Elektro-PKW wurde auch in 2023 durch staatliche Förderungen forciert, die jedoch am 18. Dezember 2023 ohne Übergangszeit plötzlich und unvermittelt eingestellt wurden und im Jahr 2024 zu einem Einbruch der Verkaufszahlen von Elektro-Pkw (BEV) führten. 2. Geschäftsverlauf Umsatz und Ergebnis In einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Umfeld lag die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Autohaus Kimbeck GmbH unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2023 sanken die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 4,5 %. Der Umsatz im Neuwagenbereich (einschließlich Vorführfahrzeuge) lag um 10 % unter dem Vorjahresumsatz. Im Bereich Gebrauchte Automobile konnte nach dem herausragenden Vorjahr kein erneuter Anstieg erzielt werden, die Veränderung beträgt - 4 % zum Vorjahr. Im After Sales Bereich mit den Geschäftsfeldern Service- und Teilegeschäft konnte der Umsatz zum Vorjahr um 13 % gesteigert werden. Aufgrund eines beständigen Wachstums im Fahrzeugabsatz ist weiterhin mit steigenden Werkstattdurchgängen und einem stabilen Werkstattgeschäft zu rechnen. Investitionen Die Sachinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 110 TEUR (ohne Geschäfts-/ Vorführfahrzeuge) in Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen von geschäftsmäßigen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Investitionen für Geschäfts- und Vorführfahrzeuge wurden in Höhe von 849 TEUR vorgenommen. Zugleich ist planmäßig Anlagevermögen in Höhe von 736 TEUR abgegangen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Vorführfahrzeuge des Vorjahres. Personal- und Sozialbereich, Umweltschutz Zum Jahresende des Geschäftsjahres 2023 waren in unserer Gesellschaft 80 Mitarbeiter beschäftigt. Davon befanden sich 23 Personen in der Ausbildung. Auch im Jahr 2023 wurde das Thema Ausbildung weiter intensiviert, seit einigen Jahren bildet die Autohaus Kimbeck GmbH in den Fachbereichen Automobilkaufmann /-frau und Kfz-Mechatroniker/in und Kaufmann-/frau für Büromanagement erfolgreich aus. Die fortlaufende interne und externe Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter rundet das Personalmanagement der Autohaus Kimbeck GmbH ab. Für die Autohaus Kimbeck GmbH stellt das Thema Klima- und Umweltschutz einen wichtigen Bestandteil in der unternehmerischen Entscheidungsfindung dar. Wir haben uns bereits vor einigen Jahren bewusst für den Einsatz einer ressourcenschonenden Luftwärmepumpe und eine klimafreundliche Photovoltaikanlage entschieden. Eine vollbiologische Wasseraufbereitungsanlage und modernster Einsatz von LED-Technik unterstreichen unser nachhaltiges Handeln im Bereich Umweltschutz. Der Ausbau der Ladestruktur wurde auch im Geschäftsjahr 2023 weiter vorangetrieben und wird in 2024 noch weiter ausgebaut. Autorisierte Firmen werden mit der Entsorgung von Abfällen und sonstigen Rückständen beauftragt; spezielle Umweltrisiken sind uns derzeit nicht bekannt. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Ertragslage Der Umsatz des Geschäftsjahres sank um 4,5. %. Der gesamte Rohertrag aus dem Automobilverkauf und dem After Sales Bereich beläuft sich auf 5,1 MEUR (Vorjahr: 5,0 MEUR). Die Personalaufwendungen haben sich um 8,4 % zum Vorjahr erhöht, dies ist dem Anstieg der Mitarbeiterzahl und Gehaltserhöhungen aufgrund der andauernden hohen Inflation und turnusmäßigen Gehaltsanpassungen geschuldet. Im Anstieg der Werbekosten und sonstigen Aufwendungen in Höhe von 115 TEUR sind bereits vorbereitende Aufwendungen für den Start des Motorradverkaufs im Jahr 2024 enthalten. Die Abschreibungen stiegen um 35 TEUR. Der Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2023 ist merklich angestiegen. Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus dem höheren allgemeinen Zinsniveau sowie gestiegenen Finanzierungsvolumina. Im Geschäftsjahr 2023 wurde somit insgesamt nach Steuern ein Jahresüberschuss von 62 TEUR erzielt (Vorjahr: 764 TEUR). Finanzlage Die Eigenkapitalbasis der Gesellschaft konnte weiter gestärkt werden. Das Eigenkapital erhöhte sich um das Jahresergebnis von 62 TEUR auf 3,7 MEUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 25,7 %. Nach den außerordentlichen positiven Sondereffekten im Vorjahr, hat sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wieder auf einem durchschnittlichen 5-Jahresniveau in Höhe von TEUR 341 eingestellt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Autohaus Kimbeck GmbH setzt auf ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle konnten daher weitgehend vermieden werden. Die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 8,7 MEUR, die Bankdarlehen werden planmäßig getilgt. Die Kontokorrentlinien waren für das operative Geschäft angemessen. Die Finanzlage kann aus Sicht der Geschäftsleitung als solide bezeichnet werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um 4,2 MEUR und beträgt 14,6 MEUR. Dabei machte sich auf der Aktivseite insbesondere der Anstieg beim Kfz-Bestand (einschließlich Vorführwagen) um 3,6 MEUR bemerkbar. Die Bevorratung mit BMW- Zweirädern erfolge vor dem Bilanzstichtag. Der Forderungsbestand konnten gegenüber dem Vorjahr leicht gesenkt werden um 188 TEUR. Das Sachanlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt, die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt im Wesentlichen durch kurzfristige Bankverbindlichkeiten. Das Eigenkapital erhöhte sich bedingt durch den Jahresüberschuss im Berichtszeitraum um 62 TEUR auf 3.758 TEUR. Die Gesellschaft ist zu 72 % kurzfristig finanziert, was auf die Bankfinanzierung des Fahrzeugbestandes und der Ersatzteile zurückzuführen ist. Unsere Kapitalstruktur ist aus Sicht der Geschäftsleitung ausgewogen, die Eigenkapitalquote ist nach wie vor gut und die Liquidität dauerhaft sichergestellt. Die außerbilanziellen Verpflichtungen aus den abgeschlossen Leasingverträgen bewegen sich in branchenüblichem Rahmen und weisen keine nennenswerten Veränderungen auf. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung sind die bedeutsamsten Kennzahlen die Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus dem Verkauf von Neuwägen, Gebrauchtwägen und dem Aftersales bestehen, sowie der Jahresüberschuss. Außerdem werden die unterschiedlichen Deckungsbeiträge und das Betriebsergebnis in den einzelnen Bereichen wie auch in den Filialen überwacht. Mit Unterstützung des Auswertungstools "BMW-Händlerbetriebsvergleich" ist es der Geschäftsleitung möglich fundierte Stärken und Schwächeanalysen vorzunehmen und Feststellungen und Schlussfolgerungen zu ziehen hinsichtlich der Marktstellung sowie im Rahmen von Stärken- und Schwächenanalysen im Vergleich mit Wettbewerbern. So kann auf Abweichungen und Entwicklungen schnell und effektiv reagiert werden. 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Autohaus Kimbeck GmbH als Unternehmen mit einer flachen Hierarchiestruktur legt einen wichtigen Fokus auf die persönliche Entwicklung seiner Mitarbeiter. Interne sowie externe Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Personalführung. Um eine optimale Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern, werden im Unternehmen - soweit wie betriebsablauftechnisch möglich- flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Arbeitsplätze angeboten. Zunehmende Bedeutung in der Unternehmensführung erhalten Fragen zur Nachhaltigkeit wie Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange. Die Reduktion des CO 2 -Ausstoßes im Rahmen der operativen Unternehmenstätigkeit der Autohaus Kimbeck GmbH ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen (vgl. Punkt II.2). 6. Gesamtaussage Die Vermögens- und Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist stabil, die Ertragslage gut. Die wirtschaftliche Lage ist somit insgesamt als positiv zu bezeichnen. III. Prognosebericht 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Aus derzeitiger Sicht der Geschäftsführung sind mittelfristig keine wesentlichen Änderungen im Geschäftsmodell zu erwarten. Unsere regionale Marktposition als Händler und Servicepartner betrachten wir als gefestigt. Inwieweit sich die anhaltende und ggf. noch verschärfende Ukraine -Krise auf die Gesellschaft auswirkt, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. Für das kommende Geschäftsjahr muss mit einer anhaltenden Inflation gerechnet werden; eine sich verschlechternde konjunkturelle Entwicklung kann negative Auswirkungen auf das Nachfrageverhalten der Kunden insbesondere bei Neuwagen haben. 2. Ertrag- und Finanzlage Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund der bereits vorliegenden Zahlen mit einer Umsatzsteigerung von gut 20% und mit einem Ertrag auf Vorjahresniveau. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf den Neu- und Gebrauchtwagenbereich, insbesondere durch die Zunahme des BMW-Motorradverkaufs zurückzuführen. Diese positive Umsatzentwicklung wird jedoch von weiterhin sinkenden Deckungsbeiträgen im Neuwagensegment begleitet, die unter anderem durch steigende Einkaufspreise, hohe Rabatterwartungen und ein intensives Wettbewerbsumfeld beeinflusst werden. Planungen beinhalten daher einen höheren Unsicherheitsgrad. In welchem Umfang sich der Ukraine -Krieg und mögliche Verschärfungen der geopolitischen Situation sowie die anhaltende Inflation explizit auf die Ertrags- und Finanzlage auswirken, ist nur äußerst schwer abzuschätzen. 3. Neuwagenmarkt Durch die aktive Produktpolitik der Marke BMW und die Einführung neuer Modelle sehen wir uns im umkämpften Automobilmarkt nachhaltig aufgestellt. Auch mit der Einführung von Elektromodellen wurde die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weichenstellung gelegt, die die Marktstellung der Marke BMW für die Zukunft absichert. Wir rechnen im kommen Jahr mit weiterhin rückläufigen Margen im Neuwagenbereich. Dies ist auf den zunehmenden Wettbewerb sowie auf den Preisdruck im Premiumsegment zurückzuführen, was zu geringeren Erträgen pro verkaufte Einheit führt. Trotz stabiler Absatzprognosen gehen wir davon aus, dass die Marge unter dem Niveau der Vorjahre bleiben wird. Bei den neuen Motorrädern haben wir im Eröffnungsjahr 2024 unsere geplanten Umsatzziele und Stückzahlen erreicht. 4. Gebrauchtwagenmarkt Im Gebrauchtwagensegment hingegen rechnen wir mit einer positiven Entwicklung im Jahr 2024. Einkaufskonditionen entwickelten sich zufriedenstellend, was eine erhöhte Marge und eine größere Flexibilität bei der Preisgestaltung ermöglicht. Wir gehen daher, aufgrund der bereits vorliegenden Zahlen, von einer insgesamt stabilen Nachfrage und einer positiven Margenentwicklung im Gebrauchtwagengeschäft aus. 5. After Sales Bereich Das After-Sales-Geschäft wird weiterhin eine stabile Säule des Unternehmens darstellen. Für das Jahr 2024 erwarten wir in diesem Bereich konstante Umsätze und Margen. Durch die kontinuierliche Nutzung von BMW ConnectedDrive und weiteren digitalen Dienstleistungen kann die Kundenbindung gesteigert werden, was eine solide Grundlage für wiederkehrende Serviceumsätze schafft. IV. Chancen- und Risikobericht Als ein langjähriges Traditionsunternehmen in der Region und führender Anbieter von Premiumfahrzeugen mit Werkstatt- und Servicedienstleistung ist unser Autohaus zahlreichen ökonomischen Unwägbarkeiten und wirtschaftlichen Einflüssen ausgesetzt. Die konsequente und nachhaltige Nutzung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und eine zeitnahe Auswertung der Zahlen begrenzt das Risiko auf wirtschaftlich negative Veränderungen zu spät zu reagieren. Die Geschäftsführung der Autohaus Kimbeck GmbH ist bestrebt, bedeutsame Geschäftsrisiken frühzeitig zu verifizieren und zu klassifizieren sowie angemessene Reduktionsmaßnahmen einzuleiten. Zu diesem Zweck verfügt die Autohaus Kimbeck GmbH über ein Berichtssystem, dass auf eine Begrenzung und Beherrschung der internen und externen Unternehmensrisiken ausgerichtet ist. Angesichts der mittelständischen Unternehmensgröße der Autohaus Kimbeck GmbH mit flacher Hierarchiestruktur und damit über kurze und reaktionsschnelle Kommunikationswege, ist für die Geschäftsleitung die Förderung des Risikobewusstsein aller Mitarbeiter im jeweiligen Aufgabenbereich und die Rückmeldung von auftretenden Risiken an die Geschäftsleitung von großer Bedeutung. Mögliche Risiken in den Abteilungen "Verkauf" (Kundenzufriedenheit, Regionale Marktanalyse usw.) "Aftersales" (Investitionsbedarf, Auslastung, Bearbeitungszeiten, Reklamationen) und interne Verwaltung (z.B. Stabilität IT-Systeme, Zahlungsverhalten Kunden) werden zeitnah der Geschäftsleitung zur Kenntnis gebracht. Die Unternehmensführung erfolgt über ein Controllingsystem, das eine revolvierende Unternehmensplanung und ein Unternehmensreporting-System umfasst, in das eine Kostenrechnung und ein Kennzahlensystem auch für einzelne Teilbereiche des Unternehmens integriert ist und das eine Unternehmenssteuerung über Vermögens-, Finanz- und Ertragskennzahlen; Rohgewinnaufschlagskennzahlen, mitarbeiterbezogene Leistungskennziffern sowie laufende Plan-/Ist-Vergleiche ermöglicht. Ein konsequentes Forderungsmanagement ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung, um die Ausfallraten von Kundenforderungen so gering wie möglich zu halten. Die Liquidität des Unternehmens ist durch einen abgestimmten Mix von Eigenmitteln, Bank- und Lieferantenkredite sichergestellt. Durch eine tagesaktuelle Liquiditätssteuerung werden die finanzwirtschaftlichen Risiken so gering wie möglich gehalten. Fortlaufende Markt- und Konkurrenzanalysen, enge Kunden- und Lieferantenkontakte mit unserem Vertragshersteller sind unabdingbar um Marktveränderungen einschätzen und darauf entsprechend reagieren zu können. Die Geschäftsleitung identifiziert in diesem Zusammenhang zusammengefasst folgende Unternehmensrisiken: Dem bestehenden Fachkräftemangel in der Automobilbranche wird in unserem Unternehmen durch ein konsequentes Ausbildungsmanagement entgegengewirkt; hier werden Auszubildende an den Arbeitsmarkt herangeführt, die als unsere potentiellen Arbeitnehmer der Zukunft nach unseren Unternehmensgrundsätzen auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Das bestehende Personal wird stetig geschult und durch moderne und unterstützende Arbeitsbedingungen an das Unternehmen gebunden; somit sind qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen möglich. Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat für uns höchste Priorität, das Unternehmen unterstützt durch das Angebot von "mobilen Arbeiten", Teilzeitarbeit und flexiblen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie jedes Unternehmen ist auch die Autohaus Kimbeck GmbH mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Zur Absicherung dieser Ansprüche sind Rückstellungen gebildet. Bei Neufahrzeugen liegt das Gewährleistungsrisiko im Rahmen der Herstellergewährleistung bei der BMW AG. Das Unternehmen legt aufgrund seiner IT-abhängigen Infrastruktur eine hohe Priorität auf das Thema Cyber-Sicherheit. Ein digitaler Angriff von außen kann nie ausgeschlossen werden, mit diversen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen sowie internen Schulungen wird jedoch versucht das Risiko zu minimieren. Ein weiterhin relevantes Risiko in unserem Geschäftsumfeld sind die derzeit bestehenden Auslieferungssperren, die leider immer wieder noch zu Verzögerungen führen. Diese Sperren resultieren aus verschiedenen Faktoren entlang der Lieferkette und betreffen insbesondere die Verfügbarkeit bestimmter Bauteile. Lieferverzögerungen haben nicht nur Auswirkungen auf unsere interne Prozessplanung, sondern führen auch zu Unannehmlichkeiten bei unseren Kunden, die länger auf ihre Fahrzeuge warten müssen als ursprünglich zugesagt. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen in die Marke BMW dar. Die Autohaus Kimbeck GmbH verfügt über einen umfangreichen Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass aus dem Verkauf der Fahrzeugbestände durch lange Lagerdauern, sich verschärfenden Wettbewerbsdruck oder negative Markpreisentwicklungen Verluste entstehen können. Wir begegnen diesem Risiko durch ein intensives Controlling der Fahrzeugbestände und eine zielgerichtete und marktorientierte Einkaufspolitik. Veränderungen des Geschäftsmodels durch neue Vertriebswege der PKW-Hersteller mittels Direktvertriebes können ebenfalls zu Umsatz- und Ertragserosionen führen. Die Transformation zu einer decarbonisierten Wirtschaft und insbesondere der Automobilwirtschaft birgt das Risiko einer Minderung von ertragsstabilem klassischem Geschäft mit Ersatzteilen, Ölen und Schmierstoffen. Gleichzeitig bieten neue Antriebstechnologien und die zunehmende Digitalisierung auch die Chance neues Umsatzpotential mit neuen Dienstleistungen zu erschließen. Elektronische Assistenzsysteme oder Batteriemanagementsysteme udgl. bieten neue Betätigungsfelder. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken; Finanzierung- und Liquiditätsrisiken liegen ebenfalls nicht vor. Es bestehen derzeit keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Gesellschaft ist nicht in Gerichts- und Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben. Nach derzeitigem Stand und auf Basis der derzeitigen Planungen ist im Geschäftsjahr 2024 aktuell die Stabilität unserer Finanz- und Ertragslage angesichts der laufenden Ertragskraft und Vermögensausstattung unserer Gesellschaft gegeben. Grundsätzlich versucht die Autohaus Kimbeck GmbH die Risiken und Herausforderungen bestmöglich zu meistern. Unser Ziel ist es Arbeitsplätze zu sichern und die Geschäftsfähigkeit über alle Unternehmensbereiche hinweg aufrecht zu erhalten. Unterstützt durch das außerordentliche Engagement unser Mitarbeiter und deren fachliche Kompetenz sehen wir den Herausforderungen für die Zukunft positiv entgegen.
Eggenfelden, im November 2024 Autohaus Kimbeck GmbH Guido Kimbeck, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Der Jahresabschluss der Autohaus Kimbeck GmbH, Eggenfelden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 238 bis 289 HGB aufgestellt. Die zusätzlichen Rechnungslegungsvorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von der ihr eingeräumten Erleichterung bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). B. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer grundsätzlich linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 werden ohne Aufnahme in das Anlagegitter sofort als Aufwand gebucht. Der Ansatz des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. sofern erforderlich mit niedrigeren beizulegenden Werten. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen (Skonti, Boni) bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungen aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sind nach §§ 253 Abs. 1 Satz 4, 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet, die den fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital (gezeichnete Stammkapital) ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden für handelsrechtliche Zwecke nach der PUC-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) und der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,74 % ein Unterschiedsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 in Höhe von EUR 377,00 (Vorjahr EUR 1.810,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Folgende weitere Parameter liegen der Berechnung zugrunde: Rententrend 0 % (Vorjahr 0 %), Fluktuation 0 % (Vorjahr 0%), Anwartschaftstrend 0 % (Vorjahr 0 %). Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und mit ihrem Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB bewertet sind, verrechnet. Aus dieser Verrechnung entstand für die dem gegenwärtigen Gesellschafter-Geschäftsführer eingeräumten Pensionszusage ein Aktivüberhang, der gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen ist. Im Zuge der Verrechnung ergibt sich aus der Hinterbliebenenzusage für die Witwe des ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführer ein Passivüberhang, der gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als Passivposten aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen ist. Die Rückstellung für die Pensionszusagen insgesamt beträgt zum Bilanzstichtag EUR 725.715,00,00 (Vorjahr EUR 736.198,00). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle bis zum Stichtag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten (Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, und sonstige Verbindlichkeiten) sowie die erhaltenen Anzahlungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden netto ohne erhaltene Umsatzsteuerbeträge ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu ersehen.
Forderungen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 389 (Vorjahr T€ 280) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Darlehen wurden vereinbarungsgemäß verzinst. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktive latente Steuern Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Ansprüche aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 747 (Vorjahr T€ 713), die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 655 (Vorjahr T€ 661) saldiert. Der Erfüllungsbetrag der bestehenden Witwenpensionsverpflichtung wurde gemäß § 246 Abs. 2 HBG mit den dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und mit ihrem Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HBG bewertet sind, verrechnet. Der Differenzbetrag von EUR 70.942,00 ist unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ausgewiesen. Aus der Verrechnung der dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtung der zugesagten Altersversorgung dienen und mit ihrem Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB bewertet sind, ergibt sich ein Aktivüberhang, der gem.§ 246 Abs. 2 Satz 2 als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 91.929 (Vorjahr EUR 52.253) ausgewiesen ist. Im Rahmen der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 wurde die Bewertung von Pensionszusagen in Verbindung mit Rückdeckungsversicherungen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr gemäß des Anwendungswahlrechts des Aktivprimats vorgenommen. Im Zuge der erfolgten Anwendung des Aktivprimats beträgt der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens EUR 746.702 (Vorjahr EUR 713.142). Der Saldo aus den in diesem Zusammenhang verrechneten Aufwendungen und Erträge gem. § 246 Abs. 2 HGB beträgt - 1.068 EUR. (Vorjahr EUR 98). (Die verrechneten Erträge betragen EUR 26.197,00; die verrechneten Aufwendungen betragen EUR 25.129,00). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellung für Altersteilzeit Im Berichtsjahr wurden zwei weitere (Vorjahr eine) Altersteilzeitvereinbarungen in Form eines Blockmodels abgeschlossen. Die Ermittlung der im Geschäftsjahr 2023 gebildeten Rückstellung für Altersteilzeit erfolgte unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % (Vorjahr 1,44 %) und der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 sowie einem Gehaltstrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) und einem Trend zur Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %)). Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre angesetzt. Die Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages beträgt EUR 155.567,00 (Vorjahr EUR 61.248,00). Verbindlichkeiten Angabe zu den Verbindlichkeiten und Sicherheiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 10.171.966,78 (Vorjahr: Euro 6.132.720,12) gliedert sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundpfandrechten, Raumsicherungsübertragung der Waren sowie mit Forderungsabtretung besichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 54.465,54 (Vorjahr: EUR 115.063,15), sowie Verbindlichkeiten in Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 5.020,47 (Vorjahr: EUR 1.823,74) enthalten. D. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr.3 und 3a HGB Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen: Verpflichtungen aus Leasingverträgen und ähnlichen Verträgen: 124 T€ p.a. sowie 8 T€ bis 2027 insgesamt Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen: 306 T€ p.a., davon 306 T€ p.a. insgesamt gegenüber verbundenen Unternehmen Die Autohaus Kimbeck GmbH hat an Leasinggesellschaften Fahrzeuge veräußert, die mit den Kunden ihrerseits Leasing- und Finanzierungsverträge abgeschlossen haben. Das Unternehmen ist verpflichtet, die Kraftfahrzeuge nach Ablauf der Vertragslaufzeiten auf eigene Kosten anzukaufen. Aus diesen Geschäften können sich zukünftig Risiken ergeben, sofern der Händlereinkaufswert zum Rücknahmezeitpunkt über dem Marktwert liegt. E. Übrige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt ohne Geschäftsführer und Auszubildende 45 Mitarbeiter beschäftigt sowie 9 geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Guido Kimbeck, Kaufmann, Eggenfelden Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Bezüge des Geschäftsführers im Jahr 2023 sowie der für diesen gebildete Pensionsrückstellung und der Angabe für die Gesamtbezüge/Pensionsrückstellung der Hinterbliebenen früherer Geschäftsführer wird von Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gem. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Eggenfelden, den 01.Oktober 2024 Autohaus Kimbeck GmbH Geschäftsführer Guido Kimbeck sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Autohaus Kimbeck GmbH, Eggenfelden Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Kimbeck GmbH, Eggenfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Kimbeck GmbH, Eggenfelden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuötting, den 27. November 2024 Matzeder
* Kannamüller & Kollegen GmbH
Eduard Matzeder, Wirtschaftsprüfer |
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