Rheingold Rübenach Lebensraum GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Koenen seit 26.5.2025 | Geschäftsführer |
Jonas Jaber seit 25.11.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KSM GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Der Geschäftszweck unserer Gesellschaft ist die Erbringung von personellen und technischen Dienstleistungen im Bereich des Betriebs, der Bewachung oder Sicherung von Gebäuden und Grundstücken und von sonstigem Eigentum von Personen oder Unternehmen. Die KSM GmbH bietet mit ihren 360 Mitarbeitern ein umfassendes Dienstleistungspaket im Bereich der Bewachung oder Sicherung von Gebäuden und Grundstücken. Neue und ergänzende Produkte stehen im Focus der Unternehmensentwicklung. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Koblenz. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt ging in Deutschland im Jahr 2024 mit 0,2 % (Rückgang Vorjahr 0,3 %) zurück. Für 2025 wird eine Stagnation angenommen. Die Institute erwarten eine schwache Erholung mit Zuwächsen von 0,7% (2026) und 1,2% (2027). Mit 6,0% lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2024 über dem Vorjahresniveau von 5,7%. Die Teuerungsrate lag, insbesondere aufgrund der etwas gefallenen Energie- und Lebensmittelpreise bei 2,2% im Vergleich zu 5,9% im Vorjahr. Für 2025 wird mit einem Rückgang auf 1,9% gerechnet. Von privaten Unternehmen für Dritte angebotene Bewachungs- und Sicherheitsdienstleistungen unterliegen der gesetzlichen Regulierung. Die allgemeinen gesetzlichen Regelungen zum Betrieb eines Bewachungsunternehmens finden sich in der Gewerbeordnung (GewO). Die hierfür einschlägigen Vorschriften des § 34a GewO legen vor allem die Voraussetzungen für den Betrieb eines Bewachungsgewerbes und für das mit Bewachungs- und Sicherheitsaufgaben eingesetzten Personals fest. Diese Bestimmungen wurden im Hinblick auf die Zuverlässigkeits- und Qualifikationsvoraussetzungen immer mehr verschärf, zuletzt durch das "Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften" vom 4.11.2016 und das "Zweite Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften" vom 29.11.2018. Voraussetzung für die Erteilung einer Erlaubnis ist nach § 34a Abs. 1 GewO die Zuverlässigkeit des Antragstellers und der mit der Leitung des Betriebs oder einer Niederlassung beauftragten Person sowie dessen Qualifikation ("Sachkunde") für die Durchführung von Wach- und Sicherheitsaufgaben. Die gewachsene Bedeutung der Sicherheitswirtschaft dokumentiert sich auch darin, dass die Bundesregierung im Jahr 2023 mit dem Referentenentwurf des Sicherheitsgewerbegesetzes (SiGG) in Umsetzung des Koalitionsvertrages einer seit langem vom BDSW erhobenen Forderung entsprochen hat, die Rechtsgrundlagen für die Sicherheitswirtschaft aus der Gewerbeordnung herauszulösen und in einem eigenen "Stammgesetz" neu zu regeln. Ziel sei es mit Blick auf die Gewährleistung der inneren Sicherheit auf ein insgesamt höheres Niveau zu kommen und u.a. die Qualitätsanforderungen neu zu formulieren. "Regelungsbedarf gibt es im SIGG nicht nur für die externen Erbringer von Sicherheitsdienstleistungen, sondern - z.B. beim Schutz kritischer Infrastrukturen - auch für die Inhouse Kräfte. Nicht zuletzt darf die steigende Qualitätsanforderung an externe Dienstleister nicht zu verstärktem lnsourcing von Dienstleistungen bei Kunden führen, um die Umsetzung neuer Standards, die naturgemäß auch mehr kosten, zu umgehen. Des Weiteren habe die Bundesregierung 2023 zu Recht den Wirtschaftsschutz zu einem strategischen Thema erklärt und Eckpunkte für eine nationale Wirtschaftsschutzstrategie vorgestellt. Denn die Bedrohungsszenarien werden vielfältiger. Zum Problembewusstsein trage auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine bei, der zu einer großen Dynamik etwa im Bereich der Drohnentechnologie führe. Neue Risiken aus der Wirtschaftsspionage, Möglichkeiten zur Sabotage wie zum Beispiel bei Tesla und bei den unterseeischen Energie- und Datenleitungen in der Ostsee oder das weiterhin hohe Risiko von Cyberattacken belegen nicht nur die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen, sondern auch diejenige der großen wie kleinen Betriebe. Breit aufgestellte Sicherheitsdienstleister unterstützen die Wirtschaft, insbesondere KMU, mit integrierten Sicherheitskonzepten. 2.2 Zum Marktumfeld Sicherheitsdienstleistungen Nach einem Zuwachs von 12,6% im Jahr 2023 auf 13,4 Mrd. € geht die Sicherheitswirtschaft für 2024 erneut von einem kräftigen Wachstum des Branchenumsatzes auf geschätzte 13,04 Mrd. € aus. Die Sicherheitswirtschaft wächst mit einem Umsatzplus von rund 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erneut über dem Wirtschaftsdurchschnitt. Entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend wächst die Sicherheitswirtschaft bundesweit und schafft es trotz spürbarem Arbeitskräftemangel den Personalbestand weiter auszubauen. Die Beschäftigung stieg (zum 30.06.2024) gegenüber dem Jahresende 2023 um rund 5.000, deutlich an. Damit sind nun fast 289.500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Branche tätig. Die Anzahl der Sicherheitsunternehmen ist in den letzten 5 Jahren sprunghaft gestiegen. Dies ist ein Spiegelbild dessen, dass es weiterhin einen wachsenden Bedarf für zusätzliche Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum, insbesondere auch in der Wirtschaft gibt. Die Sicherheit von Veranstaltungen und insbesondere im Hinblick auf die Änderungen zur kritischen Infrastruktur bleibt zudem ein zentrales und innerpolitisches Thema. Beschaffungsmarkt Die Sicherheitsdienstleistung ist sehr personal lastig. Neben dem vielzitierten Fachkräftemangel besteht inzwischen auch ein Personalmangel in der Sicherheitsbranche. Der Grund hierfür ist generell der demografische Wandel mit einer rückläufigen Entwicklung der Anzahl an Arbeitskräften bei einer weiterhin noch guten konjunkturellen Ausgangssituation und einer großen Arbeitskräftenachfrage in vielen Branchen. Besonders betroffen sind Berufe und Wirtschaftszweige, die als wenig attraktiv gelten und wenig Anziehungskraft auf geeignete Arbeitskräfte ausüben. Betroffen sind aber Berufe und Branchen, die aufgrund einer prosperierenden ökonomischen Situation eine steigende Nachfrage nach Fachkräften haben, welche das verfügbare Angebot übersteigt. Für die Wach- und Sicherheitsdienstleistungsbranche dürften nach unserem Dafürhalten beide Gründe für den Arbeitskräftemangel verantwortlich sein. Nur durch eine beachtliche Steigerung (Erweiterung des Aufgabenportfolios durch neue Aufgaben, Steigerung der Attraktivität durch Einsatz von mehr Technik und digitalen Anwendungen, Prämien für die Vermittlung neuer Mitarbeiter*innen usw.) der Rekrutierung Methoden und -Strategien kann man diesem Trend entgegenwirken. Der Hauptgrund für die schwierige Stellenbesetzung bei einfachen Tätigkeiten liegt in den schlechten (Bezahlungs-)Konditionen und den wenig attraktiven Arbeitsbedingungen. 2.3 Geschäftsverlauf Unsere finanziellen Leistungsindikatoren Das Geschäft steuern wir im Wesentlichen anhand des EBITDA, der Systemumsätze und des Jahresüberschusses. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ -1.355. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf T€ -105 und der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ -1.552. Ertragslage (Gewinn- und Verlustrechnung) Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der beiden Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde auch das Vorjahr pro forma um die Daten der angewachsenen Gesellschaft ergänzt.
Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2023 und 2022: Vermögensstruktur
Kapitalstruktur
Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die Geschäftsentwicklung des Kerngeschäftes mit der Marke KOWADI ist sehr solide leicht über dem Plan verlaufen, die Vermögens-, Finanz und Ertragslage werden als gut bewertet. Die neue Marke Companyon befindet sich im Aufbau und bietet enormes Potential. Insofern gehen wir davon aus, dass es sich hierbei um Anlaufverluste für den genannten Geschäftsbereich handelt, dem zukünftige Erträge in diesem Bereich gegenüberstehen werden. Insbesondere die Produktentwicklung sowie die Anlauffinanzierung wirken sich wie kalkuliert auf das Ergebnis negativ aus. Dieser Effekt wird voraussichtlich bis zum Ende des ersten Halbjahres 2025 anhalten. 3. Risiko- und Chancenbericht Planungs- und Kontrollprozesse sowie Branchenstandards bilden bei der KSM GmbH die wesentlichen Bestandteile des Risikomanagements. Dafür sind bei der KSM GmbH Informations-, Controlling und Überwachungssysteme auf modernen Stand eingerichtet und optimiert worden. Die Aufgaben und Prozesse sind definiert und den Verantwortlichen übertragen. Als Sicherheitsunternehmen mit Qualitätsanspruch ist die KSM GmbH vielfach zertifiziert (keine Gruppenzertifizierung), dazu zählen DIN EN 5018, DIN 77200, VdS 2172, VdS 3138, und DIN EN 9001-2015. Auch mit diesen Zertifizierungen und den damit verbundenen regelmäßigen Audits stellen wir den Qualitätsanspruch sicher. Unser Fokus gilt dabei der steten Optimierung zu Gunsten der Kunden, der Mitarbeiter und der Geschäftsentwicklung. Monatlich wird geprüft, in welchem Umfang Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen, bei Abweichungen erfolgt unverzügliche Handlungen, was bei einem agilen Unternehmen wie der KSM GmbH vorteilhaft ist. Marktchancen Dank der 116-jährigen Erfahrung steht KOWADI auf soliden Füßen und besitzt Potential zum (räumlichen) Wachstum. Der Markt wird weiterhin stark umkämpft, mit Zuverlässigkeit und Qualität ist weiterhin Wachstum generierbar. Dabei wird der Fokus auch auf den Bereich der Sicherheitstechnik erweitert, erste Maßnahmen zeigen ein hoffnungsvolles Potential. Durch unsere Agilität und dem steten Blick nach Optimierungen ist die KSM GmbH mit modernen Techniken die wechselnden/steigenden Anforderungen der Kunden serviceorientiert zu bedienen. 4. Prognosebericht Die Wachstumssteigerungen durch die Sondereffekte stagnieren, dennoch steigt bundesweit der Ruf nach Sicherheit. Durch die enorme Steigerung der Sicherheitsdienstleister in den letzten Jahren steigt der Konkurrenzkampf. Für das Jahr 2024 ist das Kerngeschäft weiterhin wirtschaftlich solide (Gem. Planung ein Überschuss in Höhe von ca. T€ 785) und die Kosten der Produktentwicklung sowie Vorfinanzierung dauern in 2024 noch planmäßig an (Gem. Planung ein Fehlbetrag von ca. T€ 307). Mit weiterhin viel Engagement, Erweiterung in den Bereichen Qualitätsoptimierung und stetigen Fortbildungen der Mitarbeiter werden wir den kontinuierlichen steten Wachstumsweg beibehalten. Derzeit sieht die Gesellschaft, deren Gesellschafter die GT 3 Software und Beteiligungs GmbH, Eitelborn ist, keine Risiken die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten.
Koblenz, im Juli 2025 Bernhard Kron Daniel Koenen Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemein
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB auf. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. 2. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis linear abgeschrieben.
Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 im Einzelfall wurde ein Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der jährlich mit 20 % abgeschrieben wird. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierten Geschäfts- und Firmenwerte werden gem. einer Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer auf die Firmenwerte orientiert sich an unternehmensinternen Erfahrungswerten über die Nutzbarkeit der zugrunde liegenden Ressourcen. Für den "Kundenstamm aus 2010" basiert die Schätzung der Nutzungsdauer von 5 Jahren auf einem erstellten Vertriebskonzept. Jährliche Abschreibungen fallen hier nicht mehr an. Bezüglich des Kundenstammes "Service Team Michel e.K., Pfalzfeld," basiert die Schätzung der Nutzungsdauer von 15 Jahren auf einem im Zusammenhang mit dem Asset Deal erstellten Vertriebskonzept. Für den Firmenwert "Koblenzer Wach- und Schließdienst Josef Lauer GmbH & Co. KG" basiert die Schätzung der Nutzungsdauer von 15 Jahren auf Grund der nachgewiesenen langjährigen Kundenbeziehungen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten auf Vollkostenbasis bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag nicht. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Beträge in fremder Währung sind nicht enthalten. Bei den in dieser Position enthaltenen Bankkonten bei der Sparksse Koblenz, Nr. 310631 (Kontokorrentkonto) und Nr. 310649 (Geldmarktkonto) handelt es sich gemäß Vollmacht vom 1. April 2022 um ein Treuhandverhältnis zwischen der KSM GmbH als Verwalter und dem Auftraggeber. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:
Das gezeichnete Kapital wird in voller Höhe von der GT 3 Software und Beteiligungs GmbH, Koblenz, gehalten. Durch einen Rangrücktritt eines Gläubigers im Rang hinter allen übrigen Gläubigern wurde die bilanzielle Überschuldung ausgeglichen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 2.782.229,43 wird auf das neue Jahr vorgetragen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 11.922.093,74 in Form eines Darlehens enthalten. Im Berichtsjahr sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 12.221.063,81 in Form eines Darlehens enthalten. Diese werden ausgewiesen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 74.945,17 (Vorjahr: € 65.984,63) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 19.568,51 (Vorjahr: € 7.060,78) enthalten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe wird unter Inanspruchnahme der Schutzklauseln des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Koblenz, 21. Juli 2025 KSM GmbH gez. Bernhard Kron gez. Daniel Koenen
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KSM GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KSM GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KSM GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" von T€ 1.160 ausweist. Die bilanzielle Überschuldung wurde durch eine Rangrücktrittserklärung der GT 3 Software und Beteiligungs GmbH beseitigt. Nach den Planungen der Gesellschaft für die Folgejahre steht dieser "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" einer Fortführung des Unternehmens nicht entgegen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 21. Juli 2025 ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Michael Kaiser, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 22. Juli 2025 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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