Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Djordje Spremic seit 9.1.2026 | Geschäftsführer |
Stevan Zivkovic seit 18.11.2024 | Geschäftsführer |
Fabian Kaiser seit 14.2.2024 | Prokura |
Marc-André Klys seit 14.2.2024 | Prokura |
Dieter Schenk seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Ulrich Schäfer seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Holcim Ltd | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZinCo GmbHNürtingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 31.05.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 31. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 31. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag am 31. Mai 2023 gegründet. Aufgrund notariellem Vertrag vom 5. Januar 2024 wurde der operative Geschäftsbetrieb der bisherigen ZinCo GmbH (HRB 224312, jetzt ZinCo Verwaltungs GmbH) mit Wirkung zum 1. September 2023 auf die Berichtsgesellschaft ausgegliedert. Angaben zu Sitz und Registergericht Das Unternehmen hat seinen Sitz in Nürtingen und ist im Register des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 789793 eingetragen. Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 5. Januar 2024 von Youco S23-H282 Vorrats-GmbH in ZinCo GmbH umfirmiert. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Grundlagen der Währungsumrechnung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der vorliegende Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Erträge und Aufwendungen in unsaldierter Form. Ausgehend von der Fortführung des Unternehmens erfolgte die Bewertung einzeln und vorsichtig. Die Umrechnung von auf ausländische Währungen lautenden Rechnungen erfolgt zum Tageskurs. Die in fremder Währung lautenden sonstigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag angesetzt. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände sowie die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte und Waren erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht angesetzt. Wertminderungen sind berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Rückstellungen Die Rückstellungen werden aufgrund der Erfahrungswerte angemessen geschätzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten wird zum Erfüllungswert vorgenommen. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist am Ende des Anhangs dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 278,3 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Es bestehen Forderungen gegen einer Geschäftsführer in Höhe von TEUR 87, diese werden nicht verzinst. Im laufenden Jahr wurden TEUR 20 getilgt. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 50,6 (Vj. TEUR 0) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von EUR 25,58 enthalten. In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen von EUR 21.340,56 enthalten. In der Pos. 4b sind Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 1.782,37 enthalten. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 52 Angestellte davon 3 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Eva Barna, Bonn (bis 5.1.2024) Andreas Koglin, Brühl (bis 5.1.2024) Ulrich Schäfer, Nürtingen (ab 5.1.2024) Dieter Schenk, Wolfschlugen (ab 5.1.2024) Manfred Krüger, Denkendorf (ab 5.1.2024 bis 11.7.2024) Robert Forster, Frankfurt (ab 11.7.2024 bis 18.11.2024) Stevan Zivkovic, Belgrad/Serbien (ab 18.11.2024) Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HBG. Die ZinCo GmbH ist an folgenden Unternehmen (Eigenkapital und Jahresergebnis Stand 2023) beteiligt:
Nürtingen, den 1. Juli 2025
Ulrich Schäfer, Geschäftsführer Dieter Schenk, Geschäftsführer Stevan Zivkovic, Geschäftsführer
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2023Vorbemerkung: Aufgrund des am 5. Januar 2024 abgeschlossenen Abspaltungs- und Übernahmevertrages wurde mit Wirkung vom 1. September 2023 aus der bisherigen ZinCo GmbH (HRB 224312) das Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten - mit Ausnahme von - (i) den gehaltenen Anteilen an der ZinCo RUS (ii) den gehaltenen Anteilen an der ZinCo Ukraine (iii) dem Bankkonto des übertragenden Rechtsträgers mit der Kontonummer IBAN DE90 61 15 0020 0102 4013 18 bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen mit einem Bankguthaben in Höhe von EUR 2.525.000,00, an den übernehmenden Rechtsträger Youco S23-H282 Vorrats-GmbH (HRB 789793) im Wege der Abspaltung zur Aufnahme zu übertragen. Mit Beschluss vom 5. Januar 2024 wurden anschliessend beide Gesellschaften umbenannt:
A. Grundlagen des Unternehmens und Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsmodell Die ZinCo GmbH ist ein auf nationalen und internationalen Märkten tätiges Unternehmen. Es agiert auf dem Gebiet von Dachbegrünungen und Dachnutzung und gehört zu den führenden Systemherstellern auf diesem Gebiet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Nürtingen und bedient sich bei der Abwicklung seiner Geschäfte eines Speditionslagers in Dettingen/Teck. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr 2023 war nach Aussage des IfW geprägt durch Wachstum mir geringer Dynamik. Politische Unsicherheiten, belasten den Konjunkturverlaufes. Zudem wird die sich abschwächende chinesische Wirtschaft als Belastung für den Ausblick gesehen. Das IfW schätzt den Zuwachs der Weltproduktion im Jahr 2022 um 3,0% des Vorjahresniveaus. Für das Jahr 2024 rechnet das lfW mit einer Zunahme um 2,8 gegenüber dem Vorjahr. (Vgl. lfW, Kiel Institut für Weltwirtschaft; Konjunkturberichte Nr. 105 (2023 Q3). Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Der Markt für Dachbegrünungen in Deutschland hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr erneut positiv entwickelt, dies liegt zum einen am weiter steigenden Umwelt- und Energiebewusstsein, aber auch an den noch guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der damit einhergehenden großen Neubautätigkeit. Ein zunehmender Trend ist das Thema Retention, sprich das gezielte temporäre Zurückhalten von Niederschlagswasser unterhalb einer Dachbegrünung, diesen Markt bedient ZinCo sehr erfolgreich. Der Markt für die Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaik ist auch 2023 gewachsen, ebenso der Markt für auflastgehaltene Absturzsicherungen. Die Umsatzsteigerungen im Inland konnten dabei den leichten Rückgang im Export kompensieren. Die in den Vorjahren eingeleiteten Vertriebsverbesserungen lassen eine weiterhin positive Umsatzentwicklung erwarten. Beschaffungsmarkt Warenbeschaffung und Distribution der Warenwaren waren im Berichtsjahr nicht mehr im gleichen Ausmaß wie im Vorjahr durch Logistikprobleme und Preissteigerungen in den Energie- und Rohstoffmärkten gekennzeichnet. Preissteigungen sowohl bei den Materialien im Bereich Kunststoff und Metalle als auch bei den Transportkosten konnten in die Preise kalkuliert werden. Investitionen Die ZinCo GmbH konnte die geplanten Investitionen im Wesentlichen in Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung durchführen. Die betriebsnotwendigen Räumlichkeiten sind langfristig angemietet, befinden sich in sehr gutem Zustand und entsprechen hohem ökologischen Standard. Finanzierungsmaßnahmen In der Theorie sind bei den abzuwickelnden Geschäften keinerlei Finanzierungsmaßnahmen notwendig. Da es aber in der Praxis häufig vorkommt, dass die Zahlungsziele zwischen Kunden und Frachtführern abweichen, muss das Unternehmen bei der termingerechten Bezahlung der Frachtführer in Vorleistung treten. Entsprechende Kontokorrentlinien sind mit Banken gültig vereinbart. Dies betrifft auch den Finanzierungsrahmen für die Ersatzinvestitionen. Zu den originären Finanzierungsformen der Gesellschaft gehören auch die Nutzung von vereinbarten Zahlungszielen. Fällige Zins- und Tilgungsraten gegenüber Kreditinstituten wurden laufend und bei Fälligkeit bedient. Personal- und Personenbereich Die vorgenommenen Strukturierungsmaßnahmen auf dem Personalsektor haben weitere positive Ergebnisse gezeigt. Das Unternehmen verfügt über qualifiziertes Personal, um den anfallenden Aufgaben gerecht zu werden. Sowohl innerbetriebliche als auch außerbetriebliche Fortbildungsmaßnahmen sichern den Qualitätsstandard der Mitarbeiter. 3. Darstellung der Lage Vermögenslage Die gesamten Vermögenswerte betragen zum Stichtag TEUR 10.175,5. Das Anlagevermögen der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 777,5. Den Investitionen von TEUR 109,4 standen Abschreibungen von TEUR 63,6 gegenüber. Das Umlaufvermögen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 9.366,2. Die Vorräte betragen TEUR 1.560,7. Die liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 4.411,5. Die Forderungen, die im Wesentlichen aus Forderungen am Kunden und verbundenen Unternehmen bestehen, betragen TEUR 2.347,2. Das Eigenkapital beträgt TEUR 5.567,5 und erreichte einen Anteil bezogen auf die Bilanzsumme von 54,7%. Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.089,9 und die Verbindlichkeiten auf TEUR 3.514,3. Finanzlage Die Finanzlage der ZinCo GmbH ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war im Jahr 2023 positiv. Die Bonität der ZinCo GmbH wird als „gut" beurteilt. Es stehen Betriebsmittelkreditlinien zur Verfügung, die mittelfristig die Liquiditätsausstattung garantieren. Die Bankverbindlichkeiten betragen TEUR 250,0. Der Kapitaldienst konnte regelmäßig erbracht werden. Die Strukturen des kurz- und langfristigen Vermögens im Verhältnis zum Gesamtvermögen sind stabil. Ertragslage Das Rohergebnis beträgt TEUR 4.581,2. Der überwiegende Teil der Umsätze wurde im Inland erzielt. Die Betriebsaufwendungen betragen TEUR 3.085,5. Das Finanzergebnis beträgt -TEUR 15,3. Nach Berücksichtigung der Steuern errechnet sich ein Jahresüberschuss für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 von TEUR 1.035,3. Finanzielle Leistungsindikatoren Das monatlich aufgestellte Reporting stellt im Rahmen der Information an die Geschäftsführung sicher, dass Abweichungen vom Plan zeitnah festgestellt werden können. Schwachstellen können somit aufgezeigt und in Ergebnisbesprechungen, auch mit den Führungskräften der operativen Bereiche, analysiert werden. Diverse Kennzahlen werden in Monats- und Quartalsberichten zusammengefasst und fortlaufend mit einer Prognoseplanung verglichen. Hierbei hat die Unternehmensleitung die Umsatzerlöse, den Rohertrag sowie das Betriebsergebnis als die für sie relevanten wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren definiert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die allgemeine Kundenzufriedenheit bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre und darf als gut eingestuft werden. Insbesondere mit den wesentlichen Kunden wird im Rahmen eines ständigen Verbesserungsprozesses an der Zusammenarbeit gearbeitet. Zusammenfassung Die gesetzten strategischen Ziele für das Jahr 2023 konnten erreicht bzw. fortgesetzt werden. B. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen auf Risiken für die ZinCo GmbH. Ein starkes Wirtschaftswachstum mit einem einhergehenden Nachfrageschub nach Bauleistungen kann zu einer Verknappung auf der Beschaffungsseite führen. Anderseits könnte eine Konjunkturabschwächung zeitversetzt die Nachfrage reduzieren. Die Aussichten für die wirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2024 sind unklar. Derzeit sind die Risiken für die wirtschaftlichen Entwicklungen sehr hoch. Die Probleme im Zusammenhang mit dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU sind in ihrem Gesamtumfang noch immer virulent und die ungelösten Handels- und geostrategischen Konflikte zwischen den USA, Europa und China werfen ihre Schatten. Die Verwerfungen auf den Transport- und Rohstoffmärkten beeinflussen die Geschäftstätigkeit auf noch nicht absehbare Weise. Die Zinsanstiege beginnen sich auf dem Baumarkt bremsend auszuwirken. Forderungsausfallrisiken bestehen nur im geringen Umfang, da die Bonität der wesentlichen Kunden als „sehr gut" beurteilt wird. Die tatsächliche Liquiditätsentwicklung wird unterjährig laufend überwacht und koordiniert, so dass eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden können, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei kommt neben der gezielten Steuerung des eigenen Zahlungsverhaltens auf der Ausgabenseite auch der Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden Bedeutung zu. Dadurch soll ermöglicht werden, sich abzeichnende Risiken durch Liquiditätsengpässe zu minimieren. Die Gesellschaft finanziert sich durch die Aufnahme originärer Finanzinstrumente. Hierzu zählt die Aufnahme von Fremdkapital bei Kreditinstituten und Gesellschaftern sowie Lieferantenkredite. Die operativen Risiken umfassen Abwicklungs-, Kapazitäts- und Haftungsrisiken. 2. Chancenbericht Gemäß den publizierten Prognosen der Bauindustrie wird das Volumen in den kommenden Jahren weiterhin wachsen. Der Anstieg in Deutschland wird sich verlangsamen, auch im internationalen Bereich wird sich der Anstieg der Zinsen und die Handelshemmnisse auf die Wachstumsraten verzögernd auswirken. Dem gegenüberstehend treten als wachstumsbegünstigend für die ZinCo GmbH das zunehmende ökologische Bewusstsein und die zunehmenden baurechtlichen Vorschriften hinzu, die unsere Systeme als hilfreich im Hinblick auf die Lösung der umwelttechnischen und klimatischen Herausforderungen des Städtebaus begreifen. Mit den flexiblen Unternehmensstrukturen und den Tochtergesellschaften kann die ZinCo GmbH den sich aus dem Markt ergebenden Anforderungen gerecht werden. Die gute Kundenorientierung trägt ebenfalls zu einer stabilen Entwicklung bei. 3. Gesamtaussage Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die ZinCo GmbH mit einer weiterhin stabilen Entwicklung. Trotz der bestehenden Konkurrenzsituation im Markt hat das Unternehmen auch aufgrund der guten Ausrichtung gute Erfolgschancen. 4. Bericht zu Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurden, neben der laufenden Produktweiterentwicklung, weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erbracht. Das ZIM-Netzwerk “Ressourcenschonende Recycling-Baustoffe der Zukunft“ (RecyBau) wurde fortgesetzt, das EU-Projekt „Solutions for Outdoor Climate Adaptation“ (SOLOCLIM) wurde mit einer Tagung in Mailand beendet. Das Engagement im Kompetenzzentrum Gebäudebegrünung und Stadtklima KGS e.V. wurde weitergeführt. Das Thema „wassersensible“ Stadt gewinnt immer mehr an Bedeutung, hierzu wurde unter anderem ein Forschungsdach mit den Modulen Retention, Speicherung, Bewässerung und Steuerung in Donaueschingen realisiert. C. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 ist mit stabilen Umsatzentwicklungen zu rechnen. Die im Bereich der Klimafolgeanpassungen unternommenen Entwicklungsarbeiten ergeben für die ZinCo neue Technologien und Systemaufbauten. Die positive allgemeine Wirtschaftsentwicklung, wie im Abschnitt A.2. erläutert, die technischen Entwicklungen, das stetig wachsende Interesse an Grün der Stadt und neue Produktsegmente lassen eine weiterhin gute Entwicklung des Unternehmens erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem positiven Jahresergebnis, einem Rohergebnis von TEUR 12.500 und einem Betriebsergebnis von TEUR 1.900. D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die ZinCo GmbH unterliegt mit ihren finanziellen Aktivitäten den folgenden Risiken: 1. Marktrisiken 2. Ausfallrisiken 3. Liquiditätsrisiken Auf die einzelnen Risiken wird nachfolgend eingegangen: 1. Marktrisiken Marktrisiken sind die Risiken, dass der Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzierungsinstruments auf Grund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Im Wesentlichen setzen sich die Risiken aus den Risikotypen Wechselkursrisiken und Zinsrisiken zusammen. Die Wechselkursrisiken bestehen darin, dass der beizulegende Zeitwert aufgrund von Wechselkursänderungen schwankt. Diese Risiken sind bei der ZinCo GmbH nicht sehr ausgeprägt, da nur ein geringer Teil der Geschäfte in Fremdwährungen abgewickelt wird. Der überwiegende Teil der Transaktionen wird in Euro abgerechnet. Zinsrisiken entstehen durch marktbedingte Änderungen der Zinssätze sowie durch die Änderung der Zinssätze bei geänderter Bonitätsbeurteilung der ZinCo GmbH durch die Finanzinstitute. Zinsänderungsrisiken bestehen nur im Bereich der Finanzverbindlichkeiten. Zur Begrenzung der Zinsrisiken wurden langfristig vereinbarte Zinssätze vereinbart. 2. Ausfallrisiken Ausfallrisiken werden durch den finanziellen Verlust definiert, der entsteht, falls Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Um Kreditrisiken zu vermeiden, werden im Finanzierungsbereich nur Geschäftsbeziehungen mit führenden vertrauensvollen Instituten unterhalten. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen wird durch entsprechende Bonitätsprüfungen der Kunden entgegengewirkt. Ausfallrisiken wird durch entsprechende Wertberichtigungsposten Rechnung getragen. Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. 3. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken werden dadurch definiert, dass das Unternehmen Schwierigkeiten bei der Erfüllung seiner finanziellen Verbindlichkeiten hat. Die tatsächliche Liquiditätsentwicklung wird unterjährig laufend überwacht und koordiniert, so dass eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden können, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei kommt neben der gezielten Steuerung des eigenen Zahlungsverhaltens auf der Ausgabenseite auch die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden Bedeutung zu. Die Gesellschaft finanziert sich durch die Aufnahme originärer Finanzinstrumente. Hierzu zählt die Aufnahme von Fremdkapital bei Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen sowie Lieferentenkrediten. Die Unternehmensplanung der Gesellschaft dokumentiert einen Rahmen der Inanspruchnahme von Finanzinstrumenten (Kreditinstitute, Gesellschafter, Lieferanten/Dienstleister, Sozialversicherungsträger und öffentlichen Kassen). Die Gesellschaft unterstellt hierbei, dass ihr diese Finanzmittel weiterhin in dem Umfang zur Verfügung stehen, wie sie vertraglich vereinbart wurden.
Nürtingen, den 1. Juli 2025 ZinCo GmbH Geschäftsführung Ulrich Schäfer Dieter Schenk Stevan Zivkovic BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZinCo GmbH, Nürtingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZinCo GmbH, Nürtingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 31. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZinCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 31. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 21. Juli 2025 HWS GmbH & Co. KG Ingo Haug, Wirtschaftsprüfer Andreas Mayer, Wirtschaftsprüfer BescheinigungIn dem vorstehend zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der von der Gesellschaft am 2.09.2025 festgestellt wurde, haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt. |
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