Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 7873
Vorher
ABC Leasing GmbH
Eingetragen
12.1.1977
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen VermögensgüternTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
die Durchführung von Leasing- und Mietkaufgeschäften, der Kauf- und Verkauf von Leasingbeständen, der Ankauf von Forderungen, denen ein Warenlieferungsoder Dienstleistungsgeschäft zu Grunde liegt (Factoring), die Vermittlung von Darlehen, der Handel von und mit mobilen Wirtschaftsgütern, insbesondere von und mit IT-Equipment, sowie die Durchführung aller damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte, die Erbringung von Rechtsdienstleistungen nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz in dem Bereich Inkassodienstleistungen sowie die Verwaltung von Beteiligungen an Gesellschaften und alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Wieland
seit 22.9.2025
Geschäftsführer
Henrik Neveling
seit 15.4.2025
Prokura
Julien Vöcker
seit 27.12.2024
Prokura
Markus Kratzer
seit 21.12.2023
Prokura
Geschäftsführer
Sebastian Müller
seit 17.1.2023
Prokura
Oliver Reindl
seit 16.4.2020
Prokura
Anne-Gritt Arndt
seit 15.1.2019
Prokura
Britta Buchhorn
seit 16.7.2018
Prokura
Tino Heinken
seit 3.2.2017
Prokura
Dirk Ferwer
seit 5.12.2013
Prokura
Martin Dr. Knauber
seit 5.12.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
abcfinance Holding GmbH
Germany
5.200.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

abcfinance GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
1. Barreserve
Kassenbestand 816,27 816,27
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 3.918.536,36 5.529.069,06
3. Forderungen an Kunden 910.580.102,60 892.007.687,99
darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute 710.652.409,53 € (Vorjahr: 704.434.659,37 €)
4. Beteiligungen 0,00 549.980,10
5. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.905.575,26 14.405.575,26
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten 13.145.210,57 € (Vorjahr: 13.595.210,57 €)
6. Leasingvermögen 1.291.120.544,05 1.245.870.767,14
7. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 752.185,26 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.504.884,14 9.196.043,11
c) Geschäfts- oder Firmenwert 17.125,12 738.396,16
d) geleistete Anzahlungen 646.413,30 144.327,37
6.920.607,82 10.078.766,64
8. Sachanlagen 4.115.981,75 4.470.013,55
9. Sonstige Vermögensgegenstände 30.740.409,22 33.624.896,36
10. Rechnungsabgrenzungsposten 1.799.126,92 1.497.897,16
Summe der Aktiva 2.263.101.700,25 2.208.035.469,53

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 181.818.862,86 197.478.909,01
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 819.102.718,35 821.183.117,48
1.000.921.581,21 1.018.662.026,49
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
a) täglich fällig 36.589.582,26 41.218.017,48
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 22.018.744,90 19.743.625,65
58.608.327,16 60.961.643,13
darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 € (Vorjahr: 26.813,54 €)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 978.507,70 1.506.529,65
4. Rechnungsabgrenzungsposten 1.178.411.901,06 1.112.020.427,32
5. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 50.638,19 52.492,30
b) Steuerrückstellungen 288.800,00 288.800,00
c) andere Rückstellungen 6.123.568,19 3.988.172,85
6.463.006,38 4.329.465,15
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 5.200.000,00 5.200.000,00
b) Kapitalrücklage 6.750.000,00 1.750.000,00
c) Bilanzgewinn 5.768.376,74 3.605.377,79
17.718.376,74 10.555.377,79
Summe der Passiva 2.263.101.700,25 2.208.035.469,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Leasingerträge 989.943.117,31 948.211.478,99
2. Leasingaufwendungen -506.458.743,91 -479.401.402,25
483.484.373,40 468.810.076,74
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 69.820.759,83 50.033.062,80
4. Zinsaufwendungen -43.852.447,36 -21.706.719,53
25.968.312,47 28.326.343,27
5. Laufende Erträge aus
Anteilen an verbundenen Unternehmen 2.807.500,50 5.287.622,35
6. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 8.648.693,95 5.036.289,88
7. Provisionserträge 771.153,27 710.034,70
8. Provisionsaufwendungen -49.005.444,54 -39.988.053,53
-48.234.291,27 -39.278.018,83
9. Sonstige betriebliche Erträge 17.265.531,13 18.404.365,52
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -18.427.295,95 -17.770.081,56
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.436.961,82 -3.296.151,00
-21.864.257,77 -21.066.232,56
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -28.324.145,73 -25.448.830,58
-50.188.403,50 -46.515.063,14
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -420.901.576,98 -421.277.186,99
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -8.449.859,16 -8.635.293,68
-429.351.436,14 -429.912.480,67
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.832.701,86 -188.914,02
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -4.872.686,77 -5.125.013,54
14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen -999.980,10 -850.000,00
15. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -4.397,47
16. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.694.911,81 3.990.810,09
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 508.346,14 -375.623,94
(im Vorjahr Steueraufwand)
18. Sonstige Steuern -5.259,00 -9.808,36
19. Jahresüberschuss 2.197.998,95 3.605.377,79
20. Gewinnvortrag 3.605.377,79 0,00
21. Ausschüttung -35.000,00 0,00
22. Bilanzgewinn 5.768.376,74 3.605.377,79

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. VORBEMERKUNG

Die abcfinance GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1a Nr. 9, 10 KWG. Sie wendet für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB, die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie die institutsspezifischen Formblätter an. Ergänzend sind die Vorschriften des GmbHG zu beachten.

Das Stammkapital der Gesellschaft von unverändert 5.200.000 € ist voll eingezahlt. Die bisherige Alleingesellschafterin Wilh. Werhahn KG, Neuss, hat mit Wirkung zum 01. Januar 2020 ihre Anteile an der Gesellschaft in die abcfinance Holding GmbH, Neuss, eingebracht, die seit diesem Zeitpunkt die Alleingesellschafterin der abcfinance GmbH ist.

Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Durchführung von Leasing- und Mietkaufgeschäften, der Kauf sowie Verkauf von Leasingbeständen, der Ankauf von Forderungen, denen ein Warenlieferungs- oder Dienstleistungsgeschäft zu Grunde liegt (Factoring), der Handel von und mit mobilen Wirtschaftsgütern sowie die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften.

Im Berichtsjahr war die Gesellschaft ausschließlich auf dem europäischen Markt tätig. Die Märkte, die von der abcfinance GmbH bedient werden, weisen vom Standpunkt der Organisation keine wesentlichen regionalen Unterschiede auf.

Die Gesellschaft mit Sitz in Köln ist unter HRB 7873 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

AKTIVA

Die Barreserve wurde mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennbetrag bewertet.

Forderungen an Kunden

Die in dieser Position enthaltenen Mietkaufforderungen sind zum Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgt nach der Annuitätenmethode mit den vertragsindividuellen Außenzinssätzen.

Risikobehaftete Forderungen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft wurden unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten, insbesondere kalkulierter Verwertungserlöse, auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert wertberichtigt.

Auf die übrigen nicht einzelwertberichtigten Leasing- und Mietkaufforderungen wurden Pauschalwertberichtigungen für latente Risiken (PWB) gebildet. Die Ermittlung erfolgt gemäß der "Stellungnahme zur Rechnungslegung: Risikovorsorge für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressausfallrisiken im Kreditgeschäft von Kreditinstituten (Pauschalwertberichtigungen)" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW RS BFA 7). Dafür greift die Gesellschaft bei der Ermittlung der PWB auf das vereinfachte Verfahren zur Bewertung gemäß IDW RS BFA 7 zurück. Demnach kann für Kreditgeschäfte die 12-Monats-Ausfallwahrscheinlichkeit (ohne eine Anrechnung von Bonitätsprämien) verwendet werden, wenn eine Ausgeglichenheit zwischen Bonitätsprämien und Risikoerwartung zum Zeitpunkt der Kreditausreichung angenommen werden kann und keine deutliche Erhöhung des Adressenausfallrisikos zum Stichtag besteht. Entsprechend dieses Verfahrens ermittelt die Gesellschaft die PWB zunächst (Stufe 1) auf Basis eines 12-Monats-Zeitraum (1-Year-Expected-Loss). Die Berechnung erfolgt unter Verwendung von Ausfallwahrscheinlichkeiten (Probability of Default), Verlustquoten (Loss Given Default) und dem möglichen Forderungsbetrag bei Ausfall (Exposure at Default). Im Falle einer wesentlichen Erhöhung der Ausfallwahrscheinlichkeit wird für die PWB-Ermittlung die Restlaufzeit der Forderung (Lifetime-Expected-Loss) herangezogen (Stufe 2). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein permanentes Rating des gesamten Vertragsbestandes eingeführt unter Berücksichtigung aktueller Informationen aus externen und internen Quellen (Zahlverhalten). Hierdurch reagiert die PWB grundsätzlich sensitiver.

Den Kreditrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.

Die Forderungen aus dem Factoringgeschäft sind mit dem Nennwert oder auf den zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Den Kreditrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen werden unter Beachtung der Wesentlichkeit gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Im Übrigen wurden die Forderungen zum Nennwert angesetzt.

Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Leasingvermögen

Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Zugänge zum Leasingvermögen werden seit dem Jahr 2015 über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben.

Der Bestand der Leasinggegenstände, welche nach dem Jahr 2010 aber vor dem Jahr 2015 angeschafft wurden, wird planmäßig linear über die Vertragslaufzeit auf den Restwert abgeschrieben. Der Bestand der Leasinggegenstände, welche vor dem Jahr 2010 angeschafft wurden, wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben. Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft zur verlustfreien Vertragsabwicklung, sofern der Restbuchwert der Leasinggegenstände nicht mehr durch den Barwert der ausstehenden Zahlungen aus dem Leasingvertrag gedeckt ist, zusätzliche Abschreibungen auf das Vermietvermögen sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf das Vermietvermögen leistungsgestörter Verträge vor.

Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 56.838 T€ (Vorjahr: 60.439 T€) insbesondere zur Vermeidung von Verwertungsverlusten vorgenommen.

Die immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In Anwendung von § 248 Abs. 2 HGB aktiviert die Gesellschaft Herstellungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Vor 2010 entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte wurden weiter über eine Gesamtlaufzeit von 15 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung in Anlehnung an die bis 2009 auch für die Handelsbilanz anwendbaren steuerlichen Vorschriften wurde aus Gründen der Stetigkeit beibehalten.

Zugänge zu den Geschäfts- oder Firmenwerten seit dem Jahr 2010 wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und über fünf Jahre abgeschrieben, da dies der durchschnittlichen Laufzeit der übernommenen Verträge entspricht.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2021 die Korrektur eines steuerrelevanten Sachverhaltes betreffend die Körperschaft- und Gewerbesteuer der Jahre 2016 bis 2019 vorgenommen. Auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Finanzverwaltung hat die Gesellschaft sowohl eine Steuerrückstellung als auch eine Forderung aus Steuererstattungsansprüchen gebildet. Dies begründet sich mit der für die Jahre 2016 bis 2019 geltenden steuerlichen Organschaft mit dem Organträger Wilh. Werhahn KG.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Verwaltungsaufwendungen abgegrenzt, die wirtschaftlich in das nächste Jahr gehören.

PASSIVA

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen, ggf. einschließlich aufgelaufener Zinsen bis zum Bilanzstichtag, passiviert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die Verkaufserlöse der forderungsverkauften Leasingforderungen und die zukünftigen Zinserträge forderungsverkaufter Mietkaufverträge eingestellt und linear über die Restlaufzeit der Verträge aufgelöst.

Ferner werden hier die Verkaufserlöse der forderungsverkauften Restwerte aus Teilamortisationsverträgen eingestellt und jeweils über die Laufzeit des Forderungsverkaufs aufgezinst.

Darüber hinaus werden hier Mietsonderzahlungen eingestellt und linear entsprechend der Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge aufgelöst.

Rückstellungen

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde, die auf einem Rechnungszins gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) von 1,83% (Vorjahr: 1,79%) beruhen. Als Bewertungsmethode wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 0,00 % p. a., ein Rententrend von 0,00 % p. a. sowie eine Fluktuation von 0,00 % p. a. berücksichtigt. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag gern. § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt weniger als 1 T€. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Rückdeckungsvermögen saldiert dargestellt. Als Rückdeckung dient eine Kapitallebensversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, die zum beizulegenden Zeitwert (8 T€) bewertet wurde, wobei die Bewertung zum Rückkaufswert erfolgte. Die Anschaffungskosten betrugen 4 T€, der Erfüllungsbetrag beträgt 58 T€.

Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme mit der Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

AKTIVA

Forderungen an Kreditinstitute

Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 3.919 T€ (Vorjahr: 5.529 T€) setzen sich zusammen aus Forderungen an das Bankhaus Werhahn, Neuss (138 T€; Vorjahr: 167 T€) sowie aus Forderungen an andere inländische Kreditinstitute 3.781 T€ (Vorjahr: 4.853 T€). Im Vorjahr bestanden zudem täglich fällige Forderungen an das Schwesterunternehmen abcbank GmbH, Köln, in Höhe von 510 T€.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Verbundene Unternehmen 719.302 709.521
Mietkaufforderungen 86.364 70.659
Factoringgeschäft 109.202 117.770
Forderungen aus Leasinggeschäft 12.484 10.843
Abzüglich Wertberichtigungen -16.772 -16.784
Summe 910.580 892.008

Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeitengliederung auf:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Täglich fällig 824.360 831.743
Bis drei Monate 10.235 0
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 20.749 18.955
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 45.326 32.090
Mehr als fünf Jahre 9.910 9.220
Summe 910.580 892.008

Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Das Währungsrisiko aus angekauften Forderungen in Fremdwährung wird vom Factoringkunden getragen, die Währungschancen kommen dem Factoringkunden zugute. In den Forderungen an Kunden sind auf Fremdwährung lautende Forderungen enthalten, deren Wert bei Ankauf 356 T€ betrug. Die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs vom 31. Dezember 2023 ergab in Summe eine negative Differenz von 5 T€.

Die pauschale Wertberichtigung beträgt im Berichtsjahr 1.658 T€ (Vorjahr: 2.233 T€). Die Wertberichtigungen wurden entsprechend den Restlaufzeiten von den Forderungen in Abzug gebracht.

Beteiligungen

Die im Vorjahr ausgewiesene Beteiligung an der CANEI digital AG, Herdecke, in Höhe von 550 T€ wurde im Berichtsjahr vollständig außerplanmäßig abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betragen 13.906 T€ (Vorjahr: 14.406 T€).

Angaben zum Anteilsbesitz Anteil am Kapital
(%)
Eigenkapital
(T€)
Ergebnis 2023
(T€)
Finanzdienstleistungsinstitute
DeTeWe Finance GmbH, Köln 100 500 0 2
milon financial Services GmbH, Köln 68,9 729 629
Schneidereit Finance GmbH, Köln 100 25 0 2
ETL Finance GmbH & Co. KG, Köln 55,3 -2.085 2.504
abcfinance B. V., Eindhoven, Niederlande 100 3.457 590
Hako Finance GmbH, Köln 100 100 0 2
abcfinance GmbH, Wien, Österreich 100 1.851 1.813
Sonstige Gesellschaften
abcfinance advise GmbH, Köln 100 746 0 2
ETL Finance Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln 56 44 1

1 nach Verlustübernahme
2 nach Gewinnabführung

Der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen um (-500 T€) resultiert aus einer Abschreibung aufgrund dauerhafter Wertminderung auf die Anteile an der DeTeWe Finance GmbH (-450 T€) sowie aus dem Abgang aus Verschmelzung der C.O.I.N. Lease + Rent Leasing und Miete GmbH auf die abcfinance GmbH (-50 T€).

Leasingvermögen

Zur Entwicklung des Leasingvermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagevermögen

Zur Entwicklung der immateriellen Anlagewerte sowie des Sachanlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten in Höhe von 30.740 T€ (Vorjahr: 33.625 T€) betrifft im Wesentlichen mit 24.474 T€ (Vorjahr: 25.477 T€) geleistete Anzahlungen auf das Mietkaufgeschäft sowie mit 6.120 T€ (Vorjahr: 6.272 T€) Steuererstattungsansprüche. Letztere enthalten, wie bereits im Vorjahr, mit 5.578 T€ Forderungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer für die Jahre 2016 bis 2019.

PASSIVA

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen insgesamt folgende Restlaufzeitengliederung auf:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Täglich fällig 181.819 197.479
Bis drei Monate 68.082 212.633
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 170.521 272.550
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 580.500 336.000
Summe 1.000.922 1.018.662

Die befristeten Verbindlichkeiten (819.103 T€; Vorjahr: 821.183 T€) betreffen zwölf inländische öffentlich-rechtliche Banken, zwei Genossenschaftsbanken sowie vier inländische Geschäftsbanken. Der Posten beinhaltet mit 146.744 T€ (Vorjahr: 143.847 T€) das Verrechnungskonto bei der Schwestergesellschaft abcbank GmbH.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Factoringgeschäft 38.757 40.878
Wilh. Werhahn KG 952 39
Leasing- und Mietkaufgeschäft 13.910 16.810
Verbundene Unternehmen 4.989 3.235
Summe 58.608 60.962

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden weisen folgende Restlaufzeitengliederung auf:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Täglich fällig 36.590 41.218
Bis drei Monate 19.365 19.343
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 138 105
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 2.513 293
Mehr als fünf Jahre 2 3
Summe 58.608 60.962

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 979 T€ (Vorjahr: 1.507 T€) und beinhalten im Wesentlichen diverse Lieferantenrechnungen für Büro- und Geschäftsausstattung (337 T€; Vorjahr: 494 T€) sowie Steuer- und Gehaltsverbindlichkeiten (640 T€; Vorjahr: 1.011 T€).

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1.178.412T€ (Vorjahr: 1.112.020 €) setzt sich insbesondere aus an die abcbank forderungsverkauften Leasingraten (847.434 T€; Vorjahr: 797.340 T€), an die abcbank forderungsverkauften Restwerten aus Teilamortisationsverträgen (280.012 T€; Vorjahr: 268.034 T€), Mietsonderzahlungen (29.615 T€; Vorjahr: 28.199 T€) sowie Zinserträgen aus forderungsverkauften Mietkaufverträgen (20.712 T€; Vorjahr: 16.170 T€) zusammen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen insgesamt 6.463 T€ (Vorjahr: 4.329 T€) und setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Pensionen und andere Verpflichtungen in Höhe von 58 T€ (Vorjahr: 60 T€), die mit Rückdeckungsansprüchen in Höhe von 8 T€ (Vorjahr: 7 T€) saldiert wurden, Steuerrückstellungen (289 T€; Vorjahr: 289 T€) sowie dem Posten für andere Rückstellungen in Höhe von 6.124 T€ (Vorjahr: 3.988 T€).

Die Steuerrückstellungen in Höhe von insgesamt 289 T€ betreffen mit 267 T€ (Vorjahr: 267 T€) die Körperschaftsteuer, mit 15 T€ (Vorjahr: 15 T€) den Solidaritätszuschlag sowie mit 7 T€ (Vorjahr: 7 T€) die Gewerbesteuer. Die Beträge entfallen vollständig auf das Jahr 2022.

Der Posten andere Rückstellungen setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Vorsteuerkorrekturen aus Sale and Mietkauf-Back Geschäften (1.757 T€; Vorjahr: 0 T€), Tantiemezahlungen (1.382 T€; Vorjahr: 1.283 T€), ausstehende Rechnungen inklusive Elektronikversicherung (1.375 T€; Vorjahr: 1.208 T€), Rückbauverpflichtungen (468 T€; Vorjahr: 366 T€), Factoringgebühren (275 T€; Vorjahr: 333 T€), Archivierungskosten (220 T€; Vorjahr: 183 T€) sowie Jahresabschluss- und Betriebsprüfungskosten (238 T€; Vorjahr: 217 T€).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingergebnis

Die Leasingerträge entfallen im Wesentlichen auf Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen (475.585 T€; Vorjahr: 463.705 T€), Erlöse aus Objektverkäufen bei Mietkauf (397.853 T€; Vorjahr: 367.652 T€) und auf Erlöse aus der Veräußerung von Leasinggegenständen (112.970 T€; Vorjahr: 113.231 T€). Demgegenüber stehen hauptsächlich Leasingaufwendungen für Mietkaufforderungen (397.853 T€; Vorjahr: 367.652 T€) sowie Aufwendungen aus Abgängen von Leasinggegenständen (104.226 T€; Vorjahr: 107.717 T€).

Zinsergebnis

Den Zinserträgen in Höhe von 69.821 T€ (Vorjahr: 50.033 T€) stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 43.852 T€ (Vorjahr: 21.707 T€) gegenüber. Im Zinsergebnis sind im Wesentlichen Zinserträge aus dem Factoringgeschäft (29.555 T€; Vorjahr: 25.102 T€) sowie Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen (22.452 T€; Vorjahr: 12.494 T€) enthalten. Im Berichtsjahr wurden Anpassungen der Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten vorgenommen, was zu einer Reduzierung der Zinserträge führte. Zusätzlich ist in den Zinsaufwendungen ein Aufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 4 T€) enthalten.

Laufende Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen

Die in dieser Position ausgewiesenen Erträge in Höhe von 2.808 T€ (Vorjahr: 5.288 T€) betreffen mit 2.236 T€ die abcfinance GmbH, Wien. Der Vorjahresbetrag betrifft mit 5.135 T€ die abcfinance GmbH, Wien, sowie die abcfinance B. V., Eindhoven.

Provisionsergebnis

Den Provisionserträgen in Höhe von 771 T€ (Vorjahr: 710 T€) stehen Provisionsaufwendungen, im Wesentlichen für die Vermittlung von Leasing- und Mietkaufgeschäften, in Höhe 49.005 T€ (Vorjahr: 39.988 T€) entgegen. Insgesamt entfallen 29.271 T€ (Vorjahr: 21.308 T€) der Provisionen auf das Neugeschäft, hiervon 21.263 T€ (Vorjahr: 13.938 T€) auf das verbundene Unternehmen abcfinance advise GmbH.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 17.266 T€ (Vorjahr: 18.404 T€) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Leistungsverrechnungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 14.491 T€ (Vorjahr: 16.239 T€), die u. a. für die Verwaltung von Leasing- und Mietkaufgeschäften angefallen sind, sowie auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 524 T€ (Vorjahr: 657 T€).

Andere Verwaltungsaufwendungen

Die anderen Verwaltungsaufwendungen 28.324 T€ (Vorjahr: 25.449 T€) entfallen hauptsächlich auf Personal- und Sachkostenumlagen (10.440 T€; Vorjahr: 9.799 T€), EDV-Kosten und Softwareberatung (6.235 T€; Vorjahr: 5.426 T€), Kosten für Geschäftsräume (2.305 T€; Vorjahr: 2.344 T€) sowie auf Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten (3.279 T€; Vorjahr: 2.833 T€).

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Abschreibungen in Höhe von 8.450 T€ (Vorjahr: 8.635 T€) beinhalten neben Abschreibungen auf Sachanlagen (1.349 T€; Vorjahr: 1.537 T€) sowie auf Konzessionen und Schutzrechte (6.380 T€; Vorjahr: 6.032 T€) unter anderem Abschreibungen auf Firmenwerte resultierend aus der Verschmelzung der G. R. Factoring GmbH (628 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die in dieser Position ausgewiesenen Aufwendungen in Höhe von 2.833 T€ (Vorjahr: 189 T€) enthalten im Wesentlichen mit 2.439 T€ Aufwendungen aus einer umsatzsteuerlichen Korrektur betreffend die Vorjahre.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der in dieser Position ausgewiesene Ertrag in Höhe von 508 T€ (Vorjahr: Aufwand in Höhe von 376 T€) resultiert aus Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag (575 T€; Vorjahr: Aufwand für Vorjahre in Höhe von 283 T€) sowie aus Aufwand für Kapitalertragsteuer inklusive Solidaritätszuschlag (151 T€; Vorjahr: Aufwand in Höhe von 40 T€). Zudem besteht ein Ertrag aus Gewerbesteuer in Höhe von 84 T€ (Vorjahr: Aufwand in Höhe von 53 T€). Der Steuerertrag aus Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag in Höhe von 575 T€ geht insbesondere auf einen körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag auf das Veranlagungsjahr 2022 in Höhe von 307 T€ zurück.

E. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Dienstleistungen für Dritte

Die abcfinance GmbH erbringt für ihre Schwestergesellschaft abcbank GmbH und für ihre Tochtergesellschaften diverse Dienstleistungen im Zusammenhang mit betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten (u.a. Marketing, Controlling, Rechtsservice, Interne Dienste). Vertragliche Grundlage bilden der zwischen der abcfinance GmbH und der abcbank GmbH geschlossene Kooperations- und Auslagerungsvertrag sowie die mit den Töchtern der abcfinance GmbH kontrahierten Auslagerungsverträge. Die Kosten werden im jährlichen Umlageverfahren ermittelt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag besteht ein Bestellobligo aus Investitionen in Leasingvermögen in Höhe von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 33,5 Mio. €).

Vor dem Hintergrund der Nutzung von Synergieeffekten hat die Gesellschaft seit dem Jahr 2013 zur Unterstützung und Durchführung ihrer Backoffice-Tätigkeiten einige zentrale Aufgabenbereiche ihrer Geschäftsorganisation auf die Schwestergesellschaft abcbank GmbH ausgelagert. Die Kosten werden im jährlichen bzw. im Falle einer Tochtergesellschaft im quartalsweisen Umlageverfahren ermittelt. Zusätzlich wurde mit der Wilh. Werhahn KG, Neuss, (u.a. für Beratungstätigkeiten) ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen, deren Kosten ebenfalls auf Grundlage des jährlichen Umlageverfahrens in Rechnung gestellt werden.

Darüber hinaus bestehen weitere Auslagerungsverträge im Zusammenhang mit der Übernahme von IT-Tätigkeiten (u.a. Nutzung und Überlassung von Software inkl. Lizenzen und Wartung) sowie Mietverträge für Gebäude- und Garagenmieten mit verbundenen Unternehmen.

Insgesamt sind in 2023 Kosten in Höhe von insgesamt 15,4 Mio. € (Vorjahr: 14,5 Mio. €) angefallen. In den Folgejahren werden Belastungen in ähnlicher Höhe erwartet.

Verwaltung von nicht angekauften Forderungen zum Einzug

Zum Bilanzstichtag verwaltet die abcfinance GmbH nicht angekaufte Forderungen zum Zwecke des Einzugs in Höhe von 26.836 T€.

Steuerliche Verhältnisse

Beim Finanzamt Neuss wird die Gesellschaft unter der Steuernummer 122/5960/0040 geführt.

Die abcfinance GmbH gehört zum umsatzsteuerlichen Organkreis der Wilh. Werhahn KG, Neuss.

Haftungsverhältnisse

Die abcfinance GmbH hat gegenüber der DeTeWe Finance GmbH, der Hako Finance GmbH, der ETL Finance GmbH & Co KG, der milon financial Services GmbH der Schneidereit Finance GmbH, der abcfinance GmbH, Wien, sowie der abcfinance B. V., Eindhoven, Patronatserklärungen abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

Mindestbesteuerungsgesetz

Die Gesellschaft ist Teil der Werhahn-Gruppe. In Deutschland sowie in weiteren Ländern, in denen die Werhahn-Gruppe tätig ist, wurde ein Gesetz zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung eingeführt, das einen effektiven Steuersatz von mindestens 15 % vorsieht und dem die Werhahn-Gruppe unterliegt. Da dieses Gesetz erst zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, ergeben sich im Einzelabschluss 2023 keine Auswirkungen. Die Regelung des § 274 Abs. 3 HGB über die Nichtberücksichtigung latenter Steuern aus der Anwendung in- oder ausländischer Mindestbesteuerungsgesetze ist gern. Artikel 91 Abs. 2 EHGB bereits auf den Jahresabschluss / Konzernabschluss zum 31.12.2023 anzuwenden. Sich ggf. aus dem Mindestbesteuerungsgesetz ergebende Steuern sind im Entstehungszeitpunkt als tatsächlicher Steueraufwand zu erfassen. Die Werhahn-Gruppe hat die Auswirkungen der Gesetze zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung für die einzubeziehenden Länder und Gesellschaften analysiert. Die Gesellschaft geht nach einer ersten Analyse davon aus, dass sich aus dem zum 1. Januar 2024 in Deutschland in Kraft getretenen Gesetz zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung keine Auswirkungen auf den Steueraufwand ergeben werden.

Personalbestand

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden - ohne Geschäftsführer und Auszubildende -durchschnittlich 297,75 (Vorjahr: 284,75) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 238,75 in Vollzeit und 59,00 in Teilzeit beschäftigt.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Obergesellschaft abcfinance Holding GmbH, Neuss, erfolgt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Stephan Ninow, Krefeld, Diplom-Kaufmann

Frau Andrea Ritzmann, Köln, Diplom-Kauffrau Herr Andreas Heitmann, Köln, Senior Controller (vom 01. Mai 2022 bis zum 31. Januar 2023)

Herr Dr. Hubertus Mersmann, Köln, Diplom-Kaufmann (ab dem 01. Mai 2023)

Herr Malte Rüsing, Wermelskirchen, Diplom-Ökonom (ab dem 01. September 2023)

Die Geschäftsführung hat für Ihre Tätigkeit von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von 1.556 T€ (Vorjahr: 1.171 T€) erhalten.

Auf die Angabe der Bezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Alexander Boldyreff, Stelle, Vorstand Wilh. Werhahn KG (Vorsitzender)

Herr Paolo Dell' Antonio, Braunschweig, Vorstand Wilh. Werhahn KG (stellv. Vorsitzender) (bis zum 13. Oktober 2023)

Herr Stephan Kühne, Hannover, Vorstand Wilh. Werhahn KG

Herr Prof. Dr. Uwe Hack, Metzingen, Professor Herr Dr. Holger Hatje, Berlin, Diplom-Kaufmann (ab dem 01. März 2023)

Herr Andreas König, Bad Honnef, Diplom-Kaufmann (ab dem 16. Oktober 2023)

Im Berichtsjahr wurden Bezüge (netto) an den Aufsichtsrat in Höhe von 31 T€ (Vorjahr: 20 T€) gezahlt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Alleingesellschafterin abcfinance Holding GmbH, Neuss, wird vorgeschlagen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres einen Betrag in Höhe von 20.000,00 € auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von 2.177.998,95 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge ergeben sich aus § 253 Abs. 6 HGB (weniger als 1 T€) sowie aus § 268 Abs. 8 S. 3 HGB (752 T€). Diesen steht eine freie Rücklage in Höhe von 6.750 T€ gegenüber.

Beziehungen zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist über den Konzernabschluss der abcfinance Holding GmbH, Neuss, (kleinster Konsolidierungskreis) in den Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, Neuss, einbezogen (größter Konsolidierungskreis), mit der ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen wurde. Der dort erhältliche Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Köln, den 07. März 2024

abcfinance GmbH

Dr. Hubertus Mersmann

Stephan Ninow

Andrea Ritzmann

Malte Rüsing

2.3. Lage

der abcfinance GmbH

2.3.1. Ertragslage

In der folgenden Darstellung sind Erträge und Aufwendungen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gegliedert:

2023 2022 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
Leasing-, Factoring- und Zinserträge inkl. Mietkaufverträge 1.059,8 998,3 61,5 6,2
Leasingaufwendungen, insbes. Abschreibungen -927,4 -900,7 -26,7 3,0
Zinsaufwendungen -43,9 -21,7 -22,2 >100,0
Provisionsergebnis -48,2 -39,3 -8,9 22,6
Sonstige betriebliche Erträge 17,3 18,4 -1,1 -6,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2,8 -0,2 -2,6 >100,0
Verwaltungsaufwendungen * -59,6 -56,0 -3,6 6,4
Risikoaufwand auf Forderungen (saldiert) -4,9 -5,1 0,2 -3,9
Beteiligungserträge / Verlustübernahmen 11,4 10,3 1,1 10,7
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1,7 4,0 -2,3 -57,5

* einschließlich Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen und Beteiligungen

Die aus dem Leasing-, Factoring- und Mietkaufgeschäft erwirtschafteten Erträge konnten spürbar um 6,2% auf 1.059,8 Mio. € (Vorjahr: 998,3 Mio. €) gesteigert werden. Die Leasingaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr unterproportional um 3,0 % auf 927,4 Mio. € (Vorjahr: 900,7 Mio. €). Ursächlich hierfür sind auf der Aufwandsseite insbesondere auf Vorjahresniveau verweilende planmäßige Abschreibungen sowie eine sichtbar rückläufige Ertragsabgrenzung. Ertragsseitig führten das erhöhte Zinsniveau sowie eine im Berichtsjahr erfolgte Anpassung der Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten zu um 39,6 % beträchtlich gestiegenen Zinserträgen (69,8 Mio. €; Vorjahr: 50,0 Mio. €). Insgesamt konnte die Gesellschaft hierdurch ihr Leasingergebnis erheblich um 34,8 Mio. € (+35,7 %) auf 132,4 Mio. € (Vorjahr: 97,6 Mio. €) steigern.

Die Zinsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des starken Neugeschäfts vor dem Hintergrund gestiegener Refinanzierungskosten außerordentlich um 22,2 Mio. € auf 43,9 Mio. € (Vorjahr: 21,7 Mio. €) gestiegen. Die prägnante Erhöhung des negativen Provisionsergebnisses um 22,6 % bzw. 8,9 Mio. € auf 48,2 Mio. € (Vorjahr: 39,3 Mio. €) resultiert aus den gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Margen im Leasinggeschäft.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2,8 Mio. €; Vorjahr: 0,2 Mio. €) enthalten Aufwendungen aus einer umsatzsteuerlichen Korrektur betreffend die Vorjahre in Höhe von 2,4 Mio. €.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr erkennbar um 3,6 Mio. € auf 59,6 Mio. € (Vorjahr: 56,0 Mio. €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer moderaten Erhöhung der Personalaufwendungen (+0,8 Mio. €), ersichtlich gestiegenen Personal- und Sachkostenumlagen (+0,7 Mio. €) sowie kräftig gestiegenen EDV-Kosten (+0,8 Mio. €).

Die Beteiligungserträge (11,4 Mio. €; Vorjahr: 10,3 Mio. €) enthalten die Ausschüttung abcfinance GmbH, Wien, in Höhe von 2,2 Mio. €; im Vorjahr waren darin die Ausschüttungen der abcfinance GmbH, Wien, sowie der abcfinance B. V., Eindhoven, in Höhe von insgesamt 5,1 Mio. € enthalten.

Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ein positives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,7 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) erwirtschaften, womit der Planwert (1,4 Mio. €) moderat übertroffen wurde.

Um eine verlustfreie Bewertung der Leasinggegenstände zu ermöglichen, wird immer dann, wenn der sich nach der planmäßigen Abschreibung ergebende Buchwert den Ertragswert des Leasingvertrages nicht mehr deckt, eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die barwertinduzierten Abschreibungen beliefen sich im Jahr 2023 auf 56,8 Mio. € und liegen somit 6,0 % unter dem Vorjahr (60,4 Mio. €).

Die Gesellschaft weist im Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag einen Ertrag in Höhe von 0,5 Mio. € aus. Dieser geht im Wesentlichen auf einen körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag auf das Veranlagungsjahr 2022 in Höhe von 307 T€ zurück. Im Vorjahr ergab sich ein Aufwand in Höhe von 0,4 Mio. €.

Bei der Bilanzierung von Leasingverträgen ergeben sich regelmäßig zeitliche Ergebnisverschiebungen, die aus den diversen Ertrags- und Aufwandsverrechnungen sowie den genannten Abschreibungsbedingungen resultieren. Zum Ausgleich dieser Verschiebungen führt der TK abcfinance eine Substanzwertberechnung des Vertragsbestands nach dem vom Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) entwickelten Schema durch. Hierbei werden die über die gesamte Restlaufzeit der Verträge generierten Erträge und Aufwendungen einander gegenübergestellt, um die Höhe und Veränderung der stillen Reserven aufzuzeigen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage & Kapitalstruktur

Das Finanzmanagement verfolgt die Ziele, jederzeit ausreichende Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen, für laufzeitenkongruente, unabhängige Refinanzierung zu sorgen und die Zinsoptimierung durch unterschiedliche Refinanzierungsquellen sicherzustellen.

Die Refinanzierungsbedingungen für Leasingunternehmen sind weiterhin durch die marktpolitischen Maßnahmen, die im Zusammenhang mit den gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs unternommen worden, beeinflusst. Auf etwaige Unsicherheiten hatten wir in unserer Prognose für das Jahr 2023 hingewiesen. Das starke Wachstum des TK abcfinance stellt zudem hohe Anforderungen an die Liquiditätsbeschaffung.

Der Konzern verfügt über zwei Standbeine der Refinanzierung:

Zum einen handelt es sich um Kreditlinien bei konzernfremden Kreditinstituten. Die Refinanzierung des Konzerns durch Kreditinstitute beruht aktuell auf Linien von 18 Kreditinstituten (Landesbanken, Sparkassen und Privatbanken), die im Wesentlichen bis auf Weiteres gewährt wurden. Die Kreditlinien können über Kontokorrentkredite sowie Geld- und Kapitalmarktdarlehen in Anspruch genommen werden. Die Kreditlinien sind gegenüber der Vorperiode nahezu unverändert (1.300,5 Mio. €; Vorjahr: 1.320,5 Mio. €). Zum Bilanzstichtag wurde ein Betrag in Höhe von 841,7 Mio. € in Anspruch genommen, was einer Auslastung von 65 % entspricht. Diese Mittel werden teilweise zur Refinanzierung an Tochtergesellschaften weitergeleitet.

Zum anderen stellt die abcbank dem TK abcfinance Holding einerseits kurzfristige Mittel über einen Kontokorrentkredit zur Verfügung. Weiterhin erfolgt die kurz- und mittelfristige Refinanzierung über den Forderungsverkauf von Factoring-, Leasing- und Mietkaufforderungen an die abcbank. Der Bestand des vom TK abcfinance Holding an die abcbank forfaitierten Leasing- und Mietkaufgeschäfts belief sich zum Stichtag auf 2.036,5 Mio. € (Vorjahr: 1.923,6 Mio. €); im Geschäftsjahr 2023 wurden Forderungen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft in Höhe von 888,8 Mio. € (Vorjahr: 885,2 Mio. €) durch die abcbank angekauft.

Innerhalb der abcfinance wird das Cash-Pooling-System genutzt.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (2.208,0 Mio. €) geringfügig um 55,1 Mio. € auf 2.263,1 Mio. €. Dies ist auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere durch eine leichte Erhöhung des Leasingvermögens (+45,2 Mio. €) sowie durch eine starke Zunahme der Mietkaufforderungen (+16,4 Mio. €) bedingt. Beides ist auf ein erfreuliches Neugeschäft zum Jahresende zurückzuführen. Im selben Zeitraum gingen sowohl die Forderungen an Kreditinstitute (-1,6 Mio. €) als auch die immateriellen Anlagewerte (-3,2 Mio. €), diese aufgrund von Abschreibungen, deutlich zurück. Auf der Passivseite erhöhte sich parallel zum gestiegenen Leasingvermögen auch das forfaitierte Geschäft moderat um 65,0 Mio. € bzw. 6,0 %. Zeitgleich nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten leicht um 17,7 Mio. € bzw. 1,7% ab, während sich die Kapitalrücklage aufgrund einer Einzahlung durch die Gesellschafterin abcfinance Holding um 5,0 Mio. € auf 6,8 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) erhöhte.

Inflations- oder Wechselkurseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögenshöhe genommen.

2.3.3. Investitionen

Investitionen der abcfinance GmbH teilen sich auf in Ersatzbeschaffungen und Kapazitätserweiterungen. Im Berichtsjahr wurden Ersatzbeschaffungen in Form von PKW und Hardware in Höhe von 0,4 Mio. € getätigt. Zur Kapazitätserweiterung wurden 4,8 Mio. € eingesetzt, insbesondere im Rahmen der IT-Erweiterung.

2.3.4. Liquidität

Aufgrund der breiten Refinanzierungsbasis der abcfinance über die bestehenden Kreditlinien bei Banken und über die Schwestergesellschaft abcbank gibt es keine nennenswerten Liquiditätsrisiken. Ausreichende Liquidität war im Geschäftsjahr sichergestellt. Die Refinanzierung erfolgt ausschließlich in Euro; Währungsrisiken werden nicht eingegangen.

2.3.5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung des Geschäftsbereichs abcfinance werden folgende Leistungsindikatoren, sogenannte Key Performance Indicators, herangezogen. Finanzielle Leistungsindikatoren sind RoE (Return on Equity = Eigenkapitalrendite), RoA (Return on Assets = Gesamtkapitalrendite) und CIR (Cost-Income-Ratio = Aufwand-Ertrag-Relation).

Die abcfinance hat ihr Wachstum verstärkt über die Schwestergesellschaft abcbank, mittels Forfaitierung, refinanziert. Dies führt dazu, dass sich bei alleiniger Betrachtung des Konzerns die Interpretationen der Kennzahlen RoA, RoE und CIR stark verschieben. Eine Beurteilung des Erfolgs muss daher auf Ebene des Geschäftsbereiches abcfinance erfolgen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für den Geschäftsbereich abcfinance mit Auswirkung auf das wirtschaftliche Reporting eine Anpassung in der Substanzwertrechnung vorgenommen. Zum vorherigen Berichtsstichtag wurden Liquiditätsüberschüsse nicht verzinst. Zum aktuellen Berichtsstichtag erfolgt nun eine Verzinsung der Liquiditätsüberschüsse. Diese Anpassung wirkt sich unmittelbar und erhöhend auf die Substanzwertrechnung und somit auf das wirtschaftliche Ergebnis EBITA des Geschäftsbereichs abcfinance aus. Der Effekt aus der Umstellung beträgt 17,3 Mio. €, davon entfallen 4,7 Mio. € auf die Vorjahre. Dies wirkt sich aufgrund des veränderten wirtschaftlichen Ergebnisses auch auf die Berechnung der Kennzahlen RoE und RoA aus.

Die Eigenkapitalrendite stellt eine Kennziffer zur Beurteilung der Ertragslage dar, die das Ergebnis des Jahres im Verhältnis zum erweiterten Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich Substanzwert nach Steuern) anzeigt. Das Ergebnis wird durch das für Leasinggesellschaften relevante bereinigte wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) repräsentiert, dass sich aus dem operativen HGB-Ergebnis (vor Steuern), einer Zinsgutschrift für den Substanzwert sowie der Substanzwertveränderung zusammensetzt.

RoE = Bereinigtes wirtschaftliches Ergebnis EBITA / Unterstelltes Ø erweitertes Eigenkapital * 100 [%]

Der RoE liegt für das Jahr 2023 mit 7,2 % unter dem Planniveau (8,4 %) und über dem Vorjahr (6,3 %; der Vorjahreswert ohne Berücksichtigung der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen lag bei 5,1 %). Begründet ist dies durch das erheblich gesteigerte wirtschaftliche Ergebnis, welches insbesondere durch die positive Substanzwertveränderung, bedingt durch das margenstarke Neugeschäft und die Verzinsung der Liquiditätsüberschüsse, verbessert werden konnte. Der RoE für das Jahr 2023 einschließlich der auf die Vorjahre entfallenen Zinserträge aus der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen liegt bei 8,3 %.

Die Gesamtkapitalrendite stellt eine Kennzahl zur Ermittlung der Rentabilität des eingesetzten Gesamtkapitals dar. Das Ergebnis wird durch das wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) dargestellt.

RoA = Wirtschaftliches Ergebnis (EBITA) / Ø Bilanzsumme * 100 [%]

Der RoA liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 0,7 % unter dem Planniveau (0,9 %) und, aufgrund des höheren wirtschaftlichen Ergebnisses, über dem Vorjahresniveau (0,7 %; der Vorjahreswert ohne Berücksichtigung der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen lag bei 0,5 %). Der RoA für das Jahr 2023 einschließlich der auf die Vorjahre entfallenen Zinserträge aus der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen liegt bei 0,9 %.

Die Cost Income Ratio stellt die operative Aufwands- und Ertragsrelation dar. Zum vorherigen Berichtsstichtag wurden bei der Berechnung alle Aufwendungen (Personal- und Sachkosten, Abschreibungen sowie Provisionen) ins Verhältnis zu den Erträgen aus dem Neugeschäft, den Nacherlösen und den Nebenerträgen aus dem Bestand sowie dem Finanzbeitrag und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesetzt. Zum aktuellen Berichtsstichtag werden die Aufwendungen (Personal-/Sachkosten und Abschreibungen) ins Verhältnis zum betriebswirtschaftlichen Rohertrag und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesetzt. Die CIR erlaubt eine quantitative Aussage über die Effizienz der Leistungserstellung. Je geringer der Wert, desto effizienter wirtschaftet das Unternehmen.

Die CIR ist im Geschäftsjahr mit 73,9 % schlechter als geplant (70,7 %) und liegt über dem Vorjahr (61,9%). Ursächlich hierfür sind insbesondere die stark angestiegenen Refinanzierungskonditionen, die zu einer erheblichen Belastung des Rohertrags geführt haben, diese konnte auch durch ein konsequentes Kostenmanagement nicht kompensiert werden. Die nach dem alten Ansatz berechnete CIR beträgt 75,5 % (Vorjahr: 79,9 %).

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beobachtet der TK abcfinance Holding zur internen Steuerung die Mitarbeiter-Fluktuationsquote. Diese ist gegenüber dem Vorjahr sichtbar gesunken (12,4 %; Vorjahr: 14,3 %). Der TK abcfinance Holding betreibt ein eigenes Inhouse-Schulungsprogramm. In 2023 lag die Teilnehmerzahl bei 102 Mitarbeitern. Dies entspricht einer Quote von 22,2 % der im TK abcfinance Holding beschäftigten Mitarbeiter.

Beschluss

Die abcfinance Holding GmbH mit Sitz in Neuss ist die alleinige Gesellschafterin der abcfinance GmbH, Köln.

Die Alleingesellschafterin beschließt hiermit gemäß § 48 Absatz 2 GmbHG unter Verzicht auf alle durch das Gesetz oder die Satzung vorgeschriebenen Fristen und Formen:

1. Der von den Geschäftsführern der abcfinance GmbH aufgestellte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, versehene Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 werden hiermit vollinhaltlich genehmigt und festgestellt.

2. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 2.197.998,95 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3. Den Geschäftsführern wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Entlastung erteilt.

4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wird die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, bestellt.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Neuss, den 27. Mai 2024

abcfinance Holding GmbH

Andreas König

Alexander Boldyreff

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die abcfinance GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der abcfinance GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abcfinance GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 8. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilhelm Wolfgarten, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Scheller, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge aus Verschmelzung
Zugänge
Abgänge
1. Beteiligungen 549.980,10 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.456.075,26 -150.500,00 0,00 0,00
3. Leasingvermögen
a) Leasing- gegenstände 2.327.492.514,71 0,00 570.377.550,56 547.061.478,47
4. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 785.568,71 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 37.161.050,18 12.014,75 2.511.035,05 12.014,75
c) Geschäfts- oder Firmenwert 33.391.336,09 0,00 0,00 0,00
d) geleistete Anzahlungen 144.327,37 0,00 646.413,30 0,00
70.696.713,64 12.014,75 3.943.017,06 12.014,75
5. Sachanlagen
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.633.070,64 92.714,43 1.047.686,14 7.334.879,57
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 152.998,21 0,00
20.633.070,64 92.714,43 1.200.684,35 7.334.879,57
2.435.828.354,35 -45.770,82 575.521.251,97 554.408.372,79
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Umbuchungen
31.12.2023
1. Beteiligungen 0,00 549.980,10
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 16.305.575,26
3. Leasingvermögen
a) Leasing- gegenstände 0,00 2.350.808.586,80
4. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 785.568,71
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 144.327,37 39.816.412,60
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 33.391.336,09
d) geleistete Anzahlungen -144.327,37 646.413,30
0,00 74.639.730,70
5. Sachanlagen
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 14.438.591,64
b) geleistete Anzahlungen 0,00 152.998,21
0,00 14.591.589,85
0,00 2.456.895.462,71
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge aus Verschmelzung
Zugänge
Abgänge
1. Beteiligungen 0,00 0,00 549.980,10 0,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.050.500,00 -100.500,00 450.000,00 0,00
3. Leasingvermögen
a) Leasing- gegenstände 1.081.621.747,57 0,00 420.901.576,98 442.835.281,80
4. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 33.383,45 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 27.965.007,07 12.014,75 6.346.521,39 12.014,75
c) Geschäfts- oder Firmenwert 32.652.939,93 0,00 721.271,04 0,00
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
60.617.947,00 12.014,75 7.101.175,88 12.014,75
5. Sachanlagen
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.163.057,09 92.714,43 1.348.683,28 7.128.846,70
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
16.163.057,09 92.714,43 1.348.683,28 7.128.846,70
1.160.453.251,66 4.229,18 430.351.416,24 449.976.143,25
Abschreibungen
Umbuchungen
31.12.2023
1. Beteiligungen 0,00 549.980,10
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.400.000,00
3. Leasingvermögen
a) Leasing- gegenstände 0,00 1.059.688.042,75
4. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 33.383,45
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 34.311.528,46
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 33.374.210,97
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 67.719.122,88
5. Sachanlagen
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 10.475.608,10
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 10.475.608,10
0,00 1.140.832.753,83
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
1. Beteiligungen 0,00 549.980,10
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.905.575,26 14.405.575,26
3. Leasingvermögen
a) Leasinggegenstände 1.291.120.544,05 1.245.870.767,14
4. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 752.185,26 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.504.884,14 9.196.043,11
c) Geschäfts- oder Firmenwert 17.125,12 738.396,16
d) geleistete Anzahlungen 646.413,30 144.327,37
6.920.607,82 10.078.766,64
5. Sachanlagen
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.962.983,54 4.470.013,55
b) geleistete Anzahlungen 152.998,21 0,00
4.115.981,75 4.470.013,55
1.316.062.708,88 1.275.375.102,69

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