Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 17630
Eingetragen
17.3.1992
Branche
Büros für InnenarchitekturHerstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Design, Entwurf, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb vom Einrichtungsgegenständen aller Art, insbesondere auch für die Gastronomie und Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan-Marcus Hülbig
seit 3.12.2024
Prokura
Nicolai Reisenthel
seit 19.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Nicolai Reisenthal
55.00%
Nadine Reisenthal
25.00%
M***** R*********
10.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Nicolai Reisenthal
Schondorf am Ammersee
55.000 €
55.00%
Nadine Reisenthal
Utting am Ammersee
25.000 €
25.00%
M***** R*********
10.000 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

go in GmbH

Landsberg a. Lech

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

GO IN GmbH, Landsberg am Lech

I. Geschäftsmodell

Die GO IN GmbH betreibt das Design, den Entwurf, die Konstruktion, die Herstellung und den Vertrieb von Einrichtungsgegenständen aller Art, insbesondere für die Gastronomie und Hotellerie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft sah sich im Jahr 2023 mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, die für das gesamte Jahr zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3% führten1). Dieser Rückgang gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im krisengeprägten Umfeld ins Stocken geraten ist.

Die privaten Konsumausgaben sind um 0,8% gesunken, was die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund anhaltend hoher Preise und durch geopolitische Konflikte getriebene Unsicherheiten widerspiegelt. Diese Entwicklung ist signifikant, da der private Konsum traditionell eine wichtige Stütze des deutschen Wirtschaftswachstums darstellt. Der Anstieg der Verbraucherpreise betrug im Jahresdurchschnitt 2023 5,9%. Zum Jahresende hin entspannte sich die Inflationsrate im Dezember auf 3,7%, bleibt aber immer noch eine Herausforderung für die Geld- und Wirtschaftspolitik.2)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf die Inflationssorgen reagiert, indem sie die Leitzinsen erhöhte, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Diese geldpolitischen Maßnahmen wirkten sich wiederum negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen aus.

Erste positive Tendenzen zeigen sich im Außenhandel, der zum Jahresende hin gegenüber dem Frühjahr deutlich gestiegen ist.2) 2 Im Lichte der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und Herausforderungen zeigt dies, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin stark in die Weltwirtschaft integriert ist und von einer Erholung der globalen Nachfrage profitieren könnte.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich robust. Die Beschäftigungszahlen in Deutschland erreichten mit einem Anstieg um 0,7% auf knapp 46 Millionen Erwerbstätige sogar einen historischen Höchststand.2) Dies ist besonders bemerkenswert angesichts der Herausforderungen durch den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel.

1) Statistisches Bundesamt (Destatis), "Pressemitteilung Nr. 66 vom 23. Februar 2024", verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html

2) BMWK "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024", https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/02/10-konjunktur-wirtschaftliche-lage.html

Die branchenbezogene Entwicklung im Gastgewerbe zeigt ein differenziertes Bild. Während der Umsatz im Gastgewerbe gegenüber dem Vorjahr insgesamt um nominal 8,5% und real um 1,1% stieg, waren die Entwicklungen in den Subsektoren unterschiedlich. 3)

Das Beherbergungsgewerbe verzeichnete robuste Zuwächse von nominal 10,8% und einem realen Anstieg von 4,5%, getrieben von einer Erholung im Tourismussektor. Im Gegensatz dazu stand die Gastronomie, die nominal zwar einen Zuwachs von 6,1% erzielte, real aber einen Rückgang von -1,5% erlebte. Dieser setzt sich wiederum zusammen aus der speisengeprägten Gastronomie mit einem realen Umsatzrückgang von -1,1% und der getränkegeprägten Gastronomie mit einem realen Rückgang von -4,8%. Diese Entwicklung geht auf die erheblich gestiegenen Kosten bei Personal, Nahrungsmitteln und Energie zurück. Gleichzeitig trifft die Gastronomie auf ein sehr zurückhaltendes Konsumverhalten der ebenfalls verunsicherten Verbraucher.3)

2. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die GO IN GmbH einen deutlichen Umsatzrückgang von etwa 12% im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich in den herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere bei unseren Kunden im Gastgewerbe. Hohe Inflationsraten, die Diskussion um die Rücknahme der Umsatzsteuervergünstigung in der Gastronomie sowie Personalmangel wirkten sich insbesondere ab dem zweiten Halbjahr 2023 negativ auf das Investitionsverhalten und damit auch auf die Nachfrage nach unseren Produkten aus.

Eine positive Entwicklung zeigte sich im Verlauf des Jahres in Bezug auf die Lieferketten. Sowohl die Lieferzeiten als auch die Seefrachtraten bewegten sich wieder auf einem stabilen und normalisierten Niveau. Die Einkaufspreise verzeichneten eine leichte Verbesserung, blieben jedoch weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Corona-Pandemie.

Wir haben auf diese Effekte mit einer Nachkalkulation unserer Verkaufspreise reagiert, um unseren Kunden attraktive und wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Die beabsichtigte Wirkung dieser Maßnahmen, eine gesteigerte Nachfrage, entfaltete sich jedoch noch nicht in vollem Maße. Somit wurde die im Vorjahr getroffene Prognose einer leicht verbesserten Umsatz- und einer moderat verbesserten Ergebnisentwicklung nicht erreicht. Der Geschäftsverlauf war daher aus Sicht der Geschäftsführung nicht zufriedenstellend.

3) DEHOGA Bundesverband, "DEHOGA-Zahlenspiegel 4. Quartal 2023", verfügbar unter: https://www.dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Startseite/04_Zahlen___Fakten/07_Zahlenspiegel___Branchenberichte/DEHOGA-Zahlenspiegel_4._Quartal_2023.pdf

Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Bedingt durch die niedrigeren Umsatzerlöse liegt das Rohergebnis absolut unter dem Vorjahr. Gleichwohl konnte die Rohertragsquote gegenüber dem Vorjahr leicht von 49,9% auf 50,5% gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Hier sind im Wesentlichen deutlich niedrigere Erträge aus Währungsgewinnen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dementsprechend liegen aber auch die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen deutlich unter dem Vorjahr.

Der Personalaufwand im Geschäftsjahr verharrt auf dem Niveau des Vorjahrs. Eine weitere personelle Verschlankung der Organisation sowie geringere Aufwendungen für Altersvorsorgemaßnahmen sind die wesentlichen Gründe für dieses Entwicklung.

Die Abschreibungen sind zum Vorjahr deutlich gesunken was auf niedrigere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte zurückgeht.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gab es im Vergleich zum Vorjahr zwar positive wie negative Abweichungen, in der Summe aber konnten sie gegenüber dem Vorjahreswert gesenkt werden. Hierfür verantwortlich waren auch gezielte Einsparungen als Reaktion auf die niedrigeren Umsatzerlöse.

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -954 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 20) erzielt.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Unternehmens zum 31.12.2023 liegt bei ca. EUR 13,7 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr (Vj. EUR 16,0 Mio.) gesunken.

Das Anlagevermögen hat sich insbesondere durch die planmäßigen Rückzahlungen der sonstigen Ausleihungen auf insgesamt TEUR 1.542 gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 2.060 reduziert.

Die Vorräte sind durch einen Abbau der Lagerbestände sowie geringere geleistete Anzahlungen auf Vorräte auf TEUR 9.267 (Vj. TEUR 12.131) zurückgegangen.

Die Forderungen betragen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 1.039 (Vj. TEUR 1.655). Hierin enthalten sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich gegenüber dem Vorjahr weiter reduziert haben.

Die liquiden Mittel konnten zum Vorjahr wieder deutlich aufgebaut werden und weisen einen Bestand von TEUR 1.727 (Vj. TEUR 112) aus.

Das gezeichnete Kapital liegt weiterhin bei TEUR 100. Durch den erzielten Jahresfehlbetrag verringert sich das Eigenkapital, die Eigenkapitalquote steigt jedoch wegen der niedrigeren Bilanzsumme auf 66,9% (Vj. 63,1%).

Die Rückstellungen der Gesellschaft sind leicht angestiegen auf TEUR 3.338 (Vj. TEUR 3.254), was auf eine Steuerrückstellung aufgrund einer Betriebsprüfung sowie Personalrückstellungen zurückgeht. Eine in Vorjahren gebildete Rückstellung für das Rückzahlungsrisiko aus erhaltenen Überbrückungshilfen besteht weiterhin und wird im Jahr 2024 schlussabgerechnet.

Die Verbindlichkeiten haben sich signifikant reduziert auf TEUR 1.171 (Vj. TEUR 2.663). Hierfür verantwortlich ist in erster Linie die planmäßige Rückführung eines Darlehens und die Rückzahlung der Kontokorrentkredite.

Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 187 und liefen überwiegend in Sachanlagen wie Büroausstattung und EDV Anlagen.

Liquidität

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt unter Berücksichtigung der gewährten Kontokorrentlinien gewährleistet. Diese wurden seit dem zweiten Quartal nicht mehr in Anspruch genommen und es wurde wieder freie Liquidität aufgebaut.

c. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Trotz des erzielten Verlustes im Jahr 2023 kann zum Bilanzstichtag die Finanz- und Vermögenslage unseres Unternehmens als stabil angesehen werden. Die Ertragslage ist durch gezielte Maßnahmen der Verkaufsförderung und Verstärkung des Vertriebs im kommenden Jahr wieder zu stabilisieren.

III. Risiken der künftigen Entwicklung

1. Allgemeine Risiken

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland Anfang 2024 zeigt Anzeichen einer allmählichen Stabilisierung, jedoch bleibt das Gesamtbild gemischt. Obwohl günstige Witterungsbedingungen und Nachholeffekte zu Beginn des Jahres die Industrieproduktion und die Lage am Bau begünstigten und die Stimmung sowohl in der Industrie als auch bei den privaten Verbrauchern verbesserten, bestehen weiterhin Risiken aufgrund der schwachen Auftragslage und geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere im Nahen Osten.

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Februar einen spürbaren Anstieg der Produktion im produzierenden Gewerbe, begleitet von einer Erholung in der Industrie und einem kräftigen Anstieg im Baugewerbe. Die Umsätze im Einzelhandel sind aber weiterhin rückläufig und zeigen im Februar gegenüber dem Vormonat ein Minus von 1,7%. Die Unternehmensinsolvenzen stiegen gegenüber dem Vormonat weiter an, laut IWH-Insolvenztrend um 9 % auf 1.297 Fälle im März 2024, den höchsten Wert seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2016.

Die Inflationsrate sank im März auf 2,2 %, der niedrigste Wert seit April 2021. Trotz einiger positiver Anzeichen bleibt die wirtschaftliche Erholung von Unsicherheiten geprägt. Geopolitische Entwicklungen, globale Handelskonflikte und politische Unsicherheiten könnten den Aufschwung in Deutschland weiterhin beeinträchtigen.4)

4) Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, "Pressemitteilung: Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im April 2024", verfügbar unter: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240412-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-april-2024.html

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands verzeichnete im 1. Quartal 2024 zwar einen leichten Anstieg um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal, bereinigt um Preis-, Saison- und Kalendereffekte, gegenüber dem 1. Quartal 2023 jedoch ist es preisbereinigt um 0,9% gesunken. Das leichte Wachstum basierte dabei in erster Linie auf dem Zuwachs der Bauinvestitionen und dem Export, wohingegen die privaten Konsumausgaben rückläufig waren. 5)

Damit bleibt die wirtschaftliche Lage Deutschlands herausfordernd, da die Investitionsentwicklung weiterhin schwach und die globalen Handelsbedingungen nach wie vor unsicher sind. Aufgrund positiver Frühindikatoren wird erwartet, dass die konjunkturelle Trendwende im weiteren Jahresverlauf moderat positiv verläuft, wobei besonders die privaten Konsumausgaben als Wachstumsimpuls wirken dürften.

2. Unternehmensspezifische Risiken

Die Risiken der GO IN GmbH liegen neben den Risiken der konjunkturellen Entwicklung des Gastgewerbes hauptsächlich in folgenden Bereichen:

• Preisentwicklung auf den Beschaffungs- und Transportmärkten

• Preisentwicklung auf den Energie- und Lebensmittelmärkten

• Inflationsentwicklung, die insgesamt zu Kaufkraftverlusten führt

• Nachwirkungen der Coronavirus-Pandemie (COVID-19)

• Konkurrenzsituation im In- und Ausland

Im Jahr 2024 steht die GO IN GmbH vor unternehmensspezifischen Herausforderungen, die hauptsächlich aus der anhaltenden Preisentwicklung auf den Beschaffungs- und Transportmärkten sowie der Inflationsentwicklung resultieren, verbunden mit steigenden Energie- und Lebensmittelkosten. Diese Faktoren könnten zu einem allgemeinen Kaufkraftverlust führen und sich negativ auf die Nachfrage unserer Haupt-Zielmärkte auswirken.

Der direkte Einfluss der Coronavirus-Pandemie wird im Vergleich zu den Vorjahren als kaum noch relevant eingeschätzt, abgesehen von weiteren möglichen Insolvenzrisiken in unseren Zielgruppen, die nicht ausgeschlossen werden können.

Als bedeutsames Risiko wird insbesondere die geringere Nachfrage der Kunden aus dem Gastgewerbe aufgrund der gestiegenen Inflation sowie wegen Personalmangels betrachtet. Trotz dieser schwierigen Bedingungen rechnen wir auf Basis unserer aktuellen Planungen für die Jahre 2024 und 2025 mit einer positiven Geschäftsentwicklung.

Um der Konkurrenzsituation zu begegnen, setzt das Unternehmen weiterhin auf qualitativ hochwertige Warenangebote, marktgerechte Serviceleistungen, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine hohe Warenverfügbarkeit. Die Risiken der Supply Chain sowie eine Verschärfung der Konkurrenzsituation im In- und Ausland werden nach wie vor mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und als hoch eingeschätzt.

IV. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Im Jahr 2024 und 2025 wird die GO IN GmbH einen starken Fokus auf den Aufbau ihres Vertriebs legen. Durch die Einführung eines CRM-Systems wird das Unternehmen intensiv an der Pflege von Kundenbeziehungen arbeiten und den Vertriebsprozess optimieren.

5) Statistisches Bundesamt (Destatis), "Pressemitteilung Nr. 173 vom 30. April 2024", verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/04/PD24_173_811.html

Gleichzeitig wird eine Internationalisierungsstrategie verfolgt, um neue Märkte zu erschließen und das Kundenportfolio zu erweitern. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wird die GO IN GmbH weiterhin intensive Beziehungspflege mit Lieferanten betreiben, um bessere Einkaufskonditionen zu erreichen und die Verhandlungsposition zu stärken. Es werden langfristige Preisbindungsvereinbarungen sowie eine Lieferantenkonsolidierung angestrebt, um den Preisdruck zu mindern und eine stabile Kalkulationsbasis zu schaffen. Durch das Angebot qualitativ hochwertiger Ware, marktgerechter Serviceleistungen sowie einem guten Preis-Leistungsverhältnis bei hoher Warenverfügbarkeit sieht sich die GO IN GmbH grundsätzlich im Wettbewerb gut positioniert.

Die Segmentierung des Produktportfolios in zielgruppenorientierte Sparten wird weiter vorangetrieben und ausgebaut, um ein kundenspezifisches Angebot zu fördern und weitere Geschäftsfelder zu erschließen. Dies wird durch eine sorgfältige Analyse der Markttrends und Kundenbedürfnisse erreicht und unterstützt die Positionierung des Unternehmens als innovativer Anbieter auf dem Markt.

V. Prognosebericht

Auch im Jahr 2024 wird eine Erholung und Stabilisierung der Umsatzerlöse voraussichtlich nur schrittweise vorangehen und das Niveau vor der Pandemie nicht erreichen. Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum zwischen 10 und 15% gegenüber dem Berichtsjahr und einer deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses. Auf die nach wie vor bestehenden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und deren mögliche Auswirkungen auf unsere Planung werden wir flexibel und zeitnah reagieren und entsprechend gegensteuern.

Gleichwohl sehen wir uns strukturell gut aufgestellt mit einem klaren strategischen Fokus auf unsere Märkte. Positive Indikatoren wie ein deutlich höheres Angebotsvolumen und eine hohe Lieferfähigkeit unterstützen die Annahmen. Ein transparentes Kostenmodell und dessen enges Controlling werden uns dabei helfen, unsere positiven Ertragsziele zu erreichen.

 

Landsberg am Lech, den 12. Juni 2024

gez. Nicolai Reisenthel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.542.284,90 2.059.860,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 141.583,05 225.190,05
II. Sachanlagen 459.754,97 488.698,97
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.754,97 452.998,97
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 35.700,00
III. Finanzanlagen 940.946,88 1.345.971,18
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 85.000,00 85.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 855.946,88 1.260.971,18
B. Umlaufvermögen 12.033.097,67 13.898.275,91
I. Vorräte 9.267.354,01 12.130.940,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.039.048,82 1.655.093,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 682.928,26 811.365,20
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 356.120,56 843.728,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.726.694,84 112.241,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.563,30 61.842,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.666.945,87 16.019.978,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.148.412,04 10.102.457,24
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 10.565.427,17 10.565.427,17
III. Verlustvortrag -562.969,93 -582.876,93
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -954.045,20 19.907,00
B. Rückstellungen 3.338.302,14 3.253.781,88
C. Verbindlichkeiten 1.171.394,42 2.663.259,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 637.500,00 1.856.838,10
2. übrige Verbindlichkeiten 533.894,42 806.421,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.837,27 479,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.666.945,87 16.019.978,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.406.479,14 10.729.554,47
2. Personalaufwand -4.692.190,76 -4.637.434,76
a) Löhne und Gehälter -3.841.638,83 -3.642.593,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -850.551,93 -994.840,86
3. Abschreibungen -250.062,62 -572.095,60
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -250.062,62 -572.095,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.310.331,84 -5.449.723,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.482,72 92.010,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -69.685,46 -64.526,92
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -3.328,63 477,64
8. Ergebnis nach Steuern -829.637,45 98.262,45
9. sonstige Steuern -124.407,75 -78.355,45
10. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -954.045,20 19.907,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

GO IN GmbH, Landsberg am Lech

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma GO IN GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 17630 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Landsberg am Lech.

Dem Jahresabschluss der GO IN GmbH, Landsberg am Lech, (nachfolgend kurz: GO IN) für das Geschäftsjahr 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zugrunde.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Es wurde das in § 268 Abs. 5 HGB enthaltene Wahlrecht in Anspruch genommen, indem die erhaltenen Anzahlungen offen von der Position der Vorräte abgezogen wurden.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen linearen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder wegen dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen auf den niedrigeren Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Waren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. dem gewogenen Durchschnittswert oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen im Vorratsvermögen werden zum Nominalwert ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB.

Vom Wahlrecht zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wird die Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Ergebniseffekte aus einer Zinssatzveränderung werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Der Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beträgt zum 31.12.2023 EUR 11.110.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

2023 2022
Rechnungszinssatz: 1,83 % 1,78%
Anwartschaftstrend (z.B. Gehalt) p.a.: 0,00 % 0,00%
BBG-Trend p.a.: 0,00 % 0,00%
Rententrend p.a.: 2,00 % 2,00%
Fluktuation p.a. 0,00 % 0,00%

Der Erfüllungsbetrag für die Pensionsrückstellung beträgt EUR 2.525.841.

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Effekte aus der Zinssatzänderung werden im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da aufgrund des sich insgesamt ergebenden Aktivüberhangs das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Nichtaktivierung ausgeübt wurde.

Umsatzerlöse werden realisiert mit Übergang der Preisgefahr auf die Kunden. Aufwendungen werden mit bezogener Leistung realisiert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 S. 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Art der Forderungen 31.12.2023 Bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt 31.12.2023
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 682.928,26 0,00 0,00 682.928,26
(811.365,20) (0,00) (0,00) (811.365,20)
Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 356.120,56 (0,00) (0,00) 356.120,56
(843.728,77) (0,00) (0,00) (843.728,77)
1.039.048,82 0,00 0,00 1.039.048,82
(1.655.093,97) (0,00) (0,00) (1.655.093,97)

Die Werte in Klammern zeigen die Vorjahreswerte.

In den sonstigen Forderungen enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 21.

3. Stammkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 100.

4. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 10.565.

5. Verwendung des Jahresüberschusses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Verlust des Geschäftsjahres 2023 i.H.v. TEUR 954 zusammen mit dem Verlustvortrag von TEUR 563 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten festgesetzte Umsatzsteuerforderungen aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2018 - 2021.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzten sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 637.500
Übrige Verbindlichkeiten EUR 533.894

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 425 (Vj. TEUR 1.219) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 213 (Vj. TEUR 638) von über einem Jahr und bis zu fünf Jahren. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Raumsicherungsübereignung des Warenlagers.

In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 44) enthalten. Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 52 (Vj. TEUR 257).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 66 (Vj. TEUR 157). Des Weiteren sind dort Aufwendungen aus der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB i.H.v. TEUR 11 (Vj. TEUR 11) enthalten.

Vom Personalaufwand bezieht sich ein Betrag i.H.v. TEUR 122 (Vj. TEUR 288) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erfassen Erträge aus verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 38 (Vj. TEUR 39).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufzinsungen von Rückstellungen i.H.v. TEUR 46. (Vj. TEUR 49)

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen von TEUR 16.219 und aus Leasingverträgen von TEUR 65.

2. Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Mitverpflichtung aus dem von der Sparkasse Landsberg-Dießen an die SURYA Immobilien GmbH & Co. KG gewährten Darlehen. Das Darlehen valutiert zum Stichtag bei TEUR 6. Aufgrund der positiven Ertrags- und Kapitalsituation der SURYA Immobilien GmbH & Co. KG ist nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden in der Gesellschaft durchschnittlich 86 (Vj. 87) Angestellte beschäftigt.

4. Anteilsbesitz

Firma, Sitz / Land Anteil
%
Nennkapital zum 31.12.2023 Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis zum 31.12.2023
GO IN FRANCE SAS, Paris, Frankreich 100,00 50.000 EUR -563.756 EUR 73.063 EUR
GO IN AUSTRIA GmbH, Brunn am Gebirge, Österreich 100,00 40.000 EUR -145.902 EUR -120.524 EUR

Die Gesellschaft als Mutterunternehmen ist gem. § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts befreit.

5. Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und Hinterbliebene

Der Betrag der für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und Hinterbliebene gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen beträgt TEUR 2.515.

6. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB beläuft sich auf EUR 17.427.

7. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Nicolai Reisenthel zum Geschäftsführer bestellt.

8. Gesamtbezüge

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet, da sich hieraus die Bezüge der im Geschäftsjahr bestellten Geschäftsführer ableiten lassen. Es wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Landsberg am Lech, den 12. Juni 2024

gez. Nicolai Reisenthel

Anlagespiegel

Anschaffungs bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.593.098,92 17.253,12 0,00 0,00 4.610.352,04
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.616.013,24 121.679,50 539.341,93 47.700,00 5.246.050,81
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.700,00 12.000,00 0,00 -47.700,00 0,00
5.651.713,24 133.679,50 539.341,93 0,00 5.246.050,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 196.583,45 0,00 0,00 0,00 196.583,45
2. sonstige Finanzanlagen 1.260.971,18 0,00 405.024,30 0,00 855.946,88
1.457.554,63 0,00 405.024,30 0,00 1.052.530,33
Summe Anlagevermögen 11.702.366,79 150.932,62 944.366,23 0,00 10.908.933,18
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.367.908,87 100.860,12 0,00 4.468.768,99
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.163.014,27 149.202,50 525.920,93 4.786.295,84
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.163.014,27 149.202,50 525.920,93 4.786.295,84
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 111.583,45 0,00 0,00 111.583,45
2. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
111.583,45 0,00 0,00 111.583,45
Summe Anlagevermögen 9.642.506,59 250.062,62 525.920,93 9.366.648,28
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 141.583,05 225.190,05
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.754,97 452.998,97
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 35.700,00
459.754,97 488.698,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 85.000,00 85.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 855.946,88 1.260.971,18
940.946,88 1.345.971,18
Summe Anlagevermögen 1.542.284,90 2.059.860,20

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 954.045,20 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GO IN GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GO IN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GO IN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 12. Juni 2024

SONNTAG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Layher, Wirtschaftsprüfer

gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer

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