Maren Thomsen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Kalinowski seit 2.12.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gottschalk & Michaelis GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZAKTIVA
ANHANG
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft Gottschalk & Michaelis GmbH hat ihren Sitz in 12055 Berlin, Lahnstraße 11-23. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg (Berlin) unter der HRB 8588 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde in Euro nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches durch die Geschäftsführung der Gesellschaft aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB. Die nach dem Handelsgesetzbuch bestehenden Ausweis- und Gliederungsbestimmungen hat das Unternehmen in jeder Hinsicht befolgt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB liegen nicht vor. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die für kleine Kapitalgesellschaften bestehenden Erleichterungsvorschriften wurden nur teilweise in Anspruch genommen.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die mit BiLMoG zum Übergangszeitpunkt 01.01.2010
verbundenen Wahlrechte wurden unverändert wie folgt
ausgeübt:
- Von der Aktivierung von selbst geschaffenen
immateriellen Vermögensgegenständen des
Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird
abgesehen.
- Rückstellungen für
Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbar
langfristige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2
Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt.
- Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern
aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274
Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Das bewegliche Anlagevermögen wird - soweit dies steuerlich zulässig war - zunächst degressiv und später linear über die Nutzungsdauer von 2 bis 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagengegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 netto werden in einem Sammelpool zusammengefasst und auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren mit jährlich 20 % abgeschrieben. Entsprechend den steuerlichen Vorschriften werden Zugänge zeitanteilig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten ausgewiesen, soweit der am Abschlussstichtag beizulegende Wert nicht niedriger war. Fremdzinsen wurden nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt. Zum 31. Dezember 2022 wurden die Pensionsrückstellungen nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" gutachterlich errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,78 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Marktzinssatz ergibt sich aufgrund der pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Annahme eines 10-Jahresdurchschnitts. Rentenanpassungen sind mit 1,0 % p.a. eingerechnet; Gehaltsanpassungen waren bei der Berechnung nicht vorzunehmen. Der Unterschiedsbetrag zwischen der seitherigen Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem 7-Jahresdurchschnittszinses (per 31.12.2022: 1,44 %; Pensionsrückstellung € 38.038,00) und der ab 2016 neuen Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem 10-jährigen Jahresdurchschnittszinses (per 31.12.2022: 1,78 %; Pensionsrückstellung € 37.169,00) beträgt € 869,00. Die Firma Gottschalk & Michaelis GmbH hatte sich im Geschäftsjahr 2010 dazu entschieden, von der Erleichterungsmöglichkeit des Art. 67 Abs. 1 EGHGB keinen Gebrauch zu machen und den Anpassungsbetrag unmittelbar im Übergangszeitpunkt vollständig unter Ausweis eines außerordentlichen Aufwands zuzuführen. Somit sind die Pensionsrückstellungen nach BilMoG bereits zum 01.01.2010 in voller Höhe in der Bilanz erfasst und es besteht kein Fehlbetrag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt sowie eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnungen bestehen nicht. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Netto-methode). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst bereits vereinnahmte Aufzugswartungspauschalen für das Folgejahr.
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich, Gewährleistungsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Nebenkostenabrechnungen sowie die Rückstellung für die Kosten zur Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin.
4.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewerbesteuer wird im Wege einer Steuerumlage an den gewerbesteuerlichen Organträger abgeführt.
5.
Sonstige Angaben
Die Gesellschaft hat Miet-/Nutzungsverträge für Geschäftsräume und Geschäftsausstattung sowie Dienstleistungsverträge abgeschlossen. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf bzw. der Anstellung sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt 373 T€ (davon 87 T€ weniger als ein Jahr und 292 T€ zwischen einem und fünf Jahren Laufzeit). Im Quartalsdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 26 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dipl. Betriebswirt Klemens Riedl, Kaufmann, Traunreut Mit dem Mutterunternehmen Firma Alzmetall GmbH & Co. KG, Altenmarkt besteht ein Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag. Berlin, 28. April 2023 Gottschalk & Michaelis GmbH Klemens Riedl
Berlin, den 28. April 2023 gez. der Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. November 2023 |
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