Gottschalk & Michaelis GmbH

Lahnstraße 11, 12055 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 8588
Vorher
Gottschalk & Michaelis Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.12.2004
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb sowie Service und Wartung von Aufzügen aller Art und der damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Kalinowski
seit 2.12.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
175.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gottschalk & Michaelis GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ

AKTIVA


31.12.2022
EUR


Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

37.110,15

48.404,44

II. Sachanlagen

194.255,68

204.533,78

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

745.767,00

575.440,34

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

891.889,90

474.986,36

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

27.455,43

103.149,88

C. Rechnungsabgrenzungsposten

10.274,92

11.112,72

Summe Aktiva

1.906.753,08

1.417.627,52



PASSIVA


31.12.2022
EUR


Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

175.000,00

175.000,00

II. Kapitalrücklage

4.601,63

4.601,63

III. Gewinnrücklagen

1.304,12

1.304,12

B. Rückstellungen

222.200,00

209.300,00

C. Verbindlichkeiten

1.489.038,68

1.022.380,48

-davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 529.838,76 (i. Vj.: € 218.188,13)

-davon aus Steuern: € 25.735,04 (i. Vj.: € 26.012,88)

-davon im Rahmen sozialer Sicherheit: € 3.790,39 (i. Vj.: 8.899,84)

D. Rechnungsabgrenzungsposten

14.608,65

5.041,29

Summe Passiva

1.906.753,08

1.417.627,52

ANHANG

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft Gottschalk & Michaelis GmbH hat ihren Sitz in 12055 Berlin, Lahnstraße 11-23. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg (Berlin) unter der HRB 8588 B eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde in Euro nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches durch die Geschäftsführung der Gesellschaft aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB.

Die nach dem Handelsgesetzbuch bestehenden Ausweis- und Gliederungsbestimmungen hat das Unternehmen in jeder Hinsicht befolgt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB liegen nicht vor. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die für kleine Kapitalgesellschaften bestehenden Erleichterungsvorschriften wurden nur teilweise in Anspruch genommen.


2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die mit BiLMoG zum Übergangszeitpunkt 01.01.2010 verbundenen Wahlrechte wurden unverändert wie folgt ausgeübt:

- Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird abgesehen.

- Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbar langfristige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

- Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das bewegliche Anlagevermögen wird - soweit dies steuerlich zulässig war - zunächst degressiv und später linear über die Nutzungsdauer von 2 bis 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagengegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 netto werden in einem Sammelpool zusammengefasst und auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren mit jährlich 20 % abgeschrieben. Entsprechend den steuerlichen Vorschriften werden Zugänge zeitanteilig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten ausgewiesen, soweit der am Abschlussstichtag beizulegende Wert nicht niedriger war. Fremdzinsen wurden nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Zum 31. Dezember 2022 wurden die Pensionsrückstellungen nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" gutachterlich errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,78 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Marktzinssatz ergibt sich aufgrund der pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Annahme eines 10-Jahresdurchschnitts. Rentenanpassungen sind mit 1,0 % p.a. eingerechnet; Gehaltsanpassungen waren bei der Berechnung nicht vorzunehmen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der seitherigen Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem 7-Jahresdurchschnittszinses (per 31.12.2022: 1,44 %; Pensionsrückstellung € 38.038,00) und der ab 2016 neuen Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem 10-jährigen Jahresdurchschnittszinses (per 31.12.2022: 1,78 %; Pensionsrückstellung € 37.169,00) beträgt € 869,00.

Die Firma Gottschalk & Michaelis GmbH hatte sich im Geschäftsjahr 2010 dazu entschieden, von der Erleichterungsmöglichkeit des Art. 67 Abs. 1 EGHGB keinen Gebrauch zu machen und den Anpassungsbetrag unmittelbar im Übergangszeitpunkt vollständig unter Ausweis eines außerordentlichen Aufwands zuzuführen. Somit sind die Pensionsrückstellungen nach BilMoG bereits zum 01.01.2010 in voller Höhe in der Bilanz erfasst und es besteht kein Fehlbetrag.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt sowie eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnungen bestehen nicht. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Netto-methode).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst bereits vereinnahmte Aufzugswartungspauschalen für das Folgejahr.


3. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich, Gewährleistungsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Nebenkostenabrechnungen sowie die Rückstellung für die Kosten zur Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewerbesteuer wird im Wege einer Steuerumlage an den gewerbesteuerlichen Organträger abgeführt.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat Miet-/Nutzungsverträge für Geschäftsräume und Geschäftsausstattung sowie Dienstleistungsverträge abgeschlossen. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf bzw. der Anstellung sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt 373 T€ (davon 87 T€ weniger als ein Jahr und 292 T€ zwischen einem und fünf Jahren Laufzeit).

Im Quartalsdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 26 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist

Herr Dipl. Betriebswirt Klemens Riedl, Kaufmann, Traunreut

Mit dem Mutterunternehmen Firma Alzmetall GmbH & Co. KG, Altenmarkt besteht ein Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag.

Berlin, 28. April 2023

Gottschalk & Michaelis

GmbH

Klemens Riedl

 

Berlin, den 28. April 2023

gez. der Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. November 2023

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