HODEY GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Peter Hodey seit 24.1.2007 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VitalCentrum Hodey AGKamp-LintfortJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013VitalCentrum Hodey AG, Kamp-LintfortI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft VitalCentrum HODEY AG ist als Spezialist für Rehabilitation, Orthopädie und Pflege tätig. Die HODEY AG arbeitet derzeit mit sieben Niederlassungen im Raum Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Kleve, Goch und Aachen (seit 10.2013) auf einer gesamten Verkaufs-, Werkstatt- und Lagerfläche von 4.300 qm. HODEY als Vollsortimenter ist in den Leistungsbereichen Orthopädie-Technik, Sonderbau, Orthopädie-Schuhtechnik, Rehabilitationstechnik, Medizintechnik, HomeCare und Sanitätshaus tätig und deckt alle klassischen Leistungen eines Sanitätshauses ab. Das Unternehmen erfüllt die internationalen Qualitätsmanagementsysteme für Dienstleistung und für Medizinprodukte. HODEY gehört der rehaVital Gesundheitsservice GmbH mit Sitz in Hamburg an. Die rehaVital Gesundheitsservice GmbH ist eine Leistungsgemeinschaft von über 100 selbständigen Reha-, Orthopädie- Homecare-, Medizintechnik-Betrieben und Sanitätsfachhändlern im deutschen Gesundheitsmarkt. Die Zusammenarbeit innerhalb der Leistungsgemeinschaft wird in einem Lizenzvertrag geregelt. Die Patientenversorgungen werden von den Mitgliedern der rehaVital durch eine umfassende und ortsnahe Versorgung bundesweit sichergestellt. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesundheitswirtschaft setzt sich aus verschiedenen Akteuren zusammen. Laut Bundesministerium der Gesundheit, der Kernbereich, auch erster Gesundheitsmarkt (Ausgaben 2012 = 260 € Mrd.) genannt, umfasst den Bereich der "klassischen" Gesundheitsversorgung, die größtenteils durch Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und Private Krankenversicherung (PKV) (einschließlich Pflegeversicherung) sowie durch Arbeitgeber (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall), den Staat (z.B. Beihilfe für Beamte und Pensionäre, Zuschüsse zur GKV) und weitere Sozialversicherungsträger geprägt ist. Als zweiter Gesundheitsmarkt (Ausgaben 2011= 40 € Mrd.) werden alle privat finanzierten Produkte und Dienstleistungen rund um die Gesundheit bezeichnet. Dabei ist die Zuordnung, welche Waren und Dienstleistungen einen Bezug zur Gesundheit aufweisen, nicht klar definiert und teilweise umstritten. Der zweite Gesundheitsmarkt umfasst nach allgemeinem Verständnis freiverkäufliche Arzneimittel und individuelle Gesundheitsleistungen, Schönheitsoperationen, Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus sowie - zum Teil - die Bereiche Sport/Freizeit, Ernährung und Wohnen. Die deutsche Gesundheitswirtschaft ist eine dynamische Wirtschaftsbranche mit hoher Innovationskraft und erheblicher ökonomischer Bedeutung für den Standort Deutschland. Die Gesundheitsausgaben beliefen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2012 auf rund 300 Milliarden Euro - das entspricht einem Anteil von 11,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft werden ca. 70 % der Ausgaben durch die sozialen Sicherungssysteme finanziert. Allein die Ausgaben der GKV betrugen im Jahr 2012 rd. 185 Milliarden Euro. Die Privaten Krankenversicherungsunternehmen weisen für 2012 knapp 28 Milliarden Euro für Gesundheits- und Pflegeleistungen aus. Die Ausgaben für Hilfsmittel stiegen in 2013 auf 7,2 € Mrd. (2012 = 6,46 € Mrd.). Die Konsolidierung der Krankenkassen (derzeit unter 132) mit einhergehender Erhöhung ihrer Vertrags- und Verhandlungsmacht zwingen die Leistungserbringer permanent ihr Leistungsangebot zu überdenken. Das führt innerhalb der Sanitätshausbranche zu einer hohen Konkurrenzsituation und zu einem Preiswettbewerb. Die Mehrheit der Bevölkerung hat keine richtige Vorstellung von Angebot, Produkten und Leistungen der Sanitätshäuser, zu umfangreich ist das Sortiment mit beratungsintensiven Leistungen. Das zwingt jeden Leistungsanbieter in der Hilfsmittelbranche seine Kosten und Prozessabläufe auf den Prüfstand zu stellen, um seine Marktposition zu halten und durch ergänzende Leistungen auszubauen. Der Sanitätshausmarkt in Deutschland ist durch eine große Vielzahl von kleinen Einzelanbietern geprägt, die überwiegend noch in engen familiären Strukturen verhaftet sind. Erst wenige Mittelständler haben, wie HODEY, einen regionalen Expansionskurs gefunden. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung von HODEY ist in 2013 insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Jahres 2013 wurde entgegen der positiven Prognose aus 2012 im Wesentlichen durch zusätzliche Personalkosten im 4. Quartal 2013 im Hinblick auf die Mitte 2014 erfolgte Rückführung des bis zu diesem Zeitpunkt outgesourcten Zentrallagers belastet. III. Lage a. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2013 endet mit einer leichten Umsatzsteigerung auf T€ 10.593 (Vorjahr T€ 10.530). Die Erlöse wurden sowohl im Handels- und Dienstleistungsbereich als auch im handwerklichen Bereich erzielt. In den Handels- und Dienstleistungserlösen sind Fallpauschalerlöse enthalten. HODEY erhält für die Überlassung von Hilfsmitteln (Rollstühle etc.) von den Krankenkassen sogenannte Fallpauschalen. Die Auszahlung erfolgt ab Überlassungsbeginn für den Einsatzzeitraum. Bei vorzeitiger Rückgabe besteht kein Erstattungsanspruch der Krankenkasse. Die Hilfsmittel bleiben im Eigentum der Gesellschaft. Die Anschaffungskosten werden aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Die vereinnahmten Fallpauschal-Beträge werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, zum Bilanzstichtag 31.12.2013 in Höhe von T€ 840 (31.12.2012 in Höhe von T€ 869). Bei einer Gesamtleistung von T€ 10.576 wurde das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresüberschuss von T€ 56 (Vorjahr T€ 167) abgeschlossen. Im Unternehmen waren im Durchschnitt der Jahresquartale 105 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 99 Mitarbeiter). Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 %. b. Finanzlage Die Summe der Neuinvestitionen lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 495 (Vorjahr: T€ 83). Die Abschreibungen betrugen T€ 475 (Vorjahr: T€ 510). Der einfache Cash flow (Jahresergebnis, Abschreibungen und die Veränderung der Rückstellungen) verminderte sich von T€ 672 auf T€ 549 in 2013. Im Eigentum des Unternehmens befinden sich zwei Immobilien als Ganzes, eine weitere Immobilie am Standort Moers in Teileigentum sowie ein Gewerbegrundstück an der Zentrale. Der ursprüngliche Anschaffungswert betrug insgesamt T€ 2.925 und der Darlehensstand zum 31.12.2013 betrug T€ 907. Für die Nutzung dieser Immobilien fallen statt Mietzahlung Abzahlung von Darlehen (Zins- und Tilgung) an. Als weitere Finanzierung stehen kurz- und mittelfristige Bankmittel in Höhe von T€ 908 zum Bilanzstichtag zur Verfügung. Die Absicherung dieser Finanzierung erfolgt mit banküblicher Hinterlegung. Im Jahr 2011 wurde eine Unternehmensanleihe in Höhe von T€ 1.000 aufgelegt, diese wurde zum 28.02.2014 planmäßig zurückgezahlt. Im Jahr 2012 wurde eine weitere Unternehmensanleihe in Höhe von T€ 1.000 aufgelegt (Laufzeit bis 2017). Zum 01. Januar 2014 wurde von der Hausbank ein Folgedarlehen (Laufzeit bis 2019) in Höhe von TE 500 aufgenommen. Im März 2014 wurde eine neue Unternehmensanleihe in Höhe von T€ 1.000 aufgelegt (Laufzeit bis 2019). c. Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Jahresende T€ 74,0 (Vorjahr: T€ 17,5). Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen (im wesentlichen Sachanlagen T€ 3.136, Vorräte T€ 1.034 und Kundenforderungen T€ 676) wird im Wesentlichen durch T€ 3.882 (Vorjahr: T€ 4.155) Kredite und Anleihen finanziert. Es bestehen stille Reserven im Anlagevermögen aufgrund der in der Vergangenheit nach den steuerlichen Regelungen abgeschriebenen Hilfsmittel für Fallpauschalen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 Abs. 2 HGB) von derzeit T€ 840 (Vorjahr: T€ 869) führt zu sicheren Erlösen in den Folgejahren und es bestehen keine Rückzahlungsverpflichtungen dazu. Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Darstellung ist der PRAP aufgrund der faktischen Nichtrückzahlbarkeit unter dem wirtschaftlichen Eigenkapital auszuweisen, da er bereits zum Stichtag weitgehend einen sicheren Ertrag für die Zukunft darstellt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung wird die Kennzahl Umsatzrendite (Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) herangezogen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr durch den Rückgang des Betriebsergebnisses bei nur leicht gestiegenen Umsätzen um 36,1 % gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 4,6 %. Absolut verminderte sich das Betriebsergebnis von T€ 753 auf T€ 486 (+ 35,6 %). IV. Nachtragsbericht Zum 01.03.2014 erfolgte die Eröffnung einer neuen Sanitätshausfiliale auf der Steinstr. 11 in 47574 Goch. Seit dem 01.07.2014 erbringt HODEY seine logistischen Dienstleistungen nach Rückführung des bis zu diesem Zeitpunkt outgesourcten Zentrallagers wieder in Eigenregie auf einer Fläche von 2.000 qm am Schürmannsgraben 24 in 47441 Moers. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht ereignet. V. Prognosebericht Bei der Unternehmens- und Leistungsausrichtung im zunehmenden Wettbewerb konzentriert sich die Gesellschaft weiter auf ihr Kerngeschäft der Kundenberatung und der spezialisierten Hilfsmittelversorgung. Der Bedarf an Produkten in den für die Gesellschaft wesentlichen Marktsegmenten wird in der absehbaren Zukunft weiter steigen. Die zukünftige Entwicklung und die Trends des Marktes sind weiterhin positiv für alle strategischen Geschäftseinheiten von HODEY. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet der Vorstand mit einem positiven Ergebnis. Der Umsatz wird in 2014 ca. 3 % über dem des Jahres 2013 und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird ca. 20 % über dem Ergebnis 2013 liegen. VI. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Neben generellen Gesetzesänderungen im Gesundheitswesen stellt der Kostendruck im Gesundheitswesen weiterhin eine große Herausforderung bei der optimalen Versorgung, insbesondere der Patienten mit individuell angefertigten oder angepassten Hilfsmitteln, dar. Sinkende Absatzpreise sind durch fortlaufende Kostenprogramme, kontinuierliche Verbesserung der Prozesse (KVP) und gleichzeitiger Investition in den Kompetenz- und Marktausbau mit einhergehenden Mengenausweitungen zu erreichen. 2. Chancenbericht Der Gesundheitsmarkt ist der am stärksten wachsende Markt in Deutschland. Krankenpflege, Altersversorgung und Altenpflege sind über Generationen zum größten Teil über die Familie geleistet worden. Die Behandlungsmöglichkeiten zukünftiger Krankheitsbilder ergeben zusätzliche Marktsegmente, die heute nicht oder nur sehr situativ behandelt werden (Beispiel Schlaganfall, COPD). HODEY nutzt die marktführende Stellung in seinem Einzugsgebiet und wird diese konsequent weiter ausbauen VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Um Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung frühzeitig zu erkennen, passt die Gesellschaft ihr Risikomanagement laufend den wachsenden Anforderungen an. Potenzielle Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf den Bestand des Unternehmens, seine Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage nehmen könnten, werden damit rechtzeitig erfasst, analysiert und bewertet. Alle Bereiche der Gesellschaft unterliegen einheitlichen Informations-, Controlling- und Überwachungssystemen. Die Organisationsstruktur wird weiterhin laufend den Erfordernissen der Zukunft angepasst. Es bestehen mittelfristig Liquiditätsrisiken, denen durch aktive Kreditaufnahmen am ungeregelten Markt in Form von Unternehmensanleihen sowie eines internen Liquiditätsmanagement begegnet wird. Der Vorstand geht von dem ungefährdeten Bestand des Unternehmens aus. VIII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der VitalCentrum HODEY AG nicht unterhalten.
Kamp-Lintfort, den 09. Oktober 2014 VitalCentrum HODEY AG Vorstand Frank HODEY BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungVorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt gemäß § 170 AktG die folgende Ergebnisverwendung vor:
Anhang zum 31.12.2013VitalCentrum Hodey AG, Kamp-LintfortI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. b) Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird mit den Anschaffungskosten angesetzt auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Hierbei wird berücksichtigt, dass die VitalCentrum Hodey AG in einer wachstumsstabilen Branche tätig ist und sie sich im regionalen Raum gut behauptet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine gleichfalls aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die bestehenden Risiken angemessen abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 252 (Vorjahr: T€ 251) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt unverändert 153.400,00 €. Es stückelt sich in 153.400 Aktien von je 1,00 €. Es handelt sich um Namensaktien. 4. Gewinnrücklagen Gemäß der Niederschrift der 17. ordentlichen Hauptversammlung vom 26.07.2013 wird der Bilanzverlust des Jahres 2012 in Höhe von € 315.298,37 auf das Geschäftsjahr 2013 vorgetragen. 5. Bilanzverlust
6. Rückstellungen In der Position "Sonstige Rückstellungen" sind u.a. Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Abschlusskosten und Gewährleistungsverpflichtungen enthalten. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2013
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 166 (Vorjahr: T€ 146) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 4 (Vorjahr: T€ 4). 8. Rechnungsabgrenzungsposten (passiv) Die Gesellschaft erhält für die Überlassung von Hilfsmitteln (Rollstühle etc.) von verschiedenen Krankenkassen Fallpauschalen. Die Fallpauschalen werden für einen Zeitraum von 6 Monaten bis 8 Jahren gezahlt. Die Auszahlung erfolgt ab Überlassungsbeginn für den gesamten Zeitraum. Bei vorzeitiger Rückgabe des Hilfsmittels besteht kein anteiliger Erstattungsanspruch der Krankenkasse. Die Hilfsmittel bleiben Eigentum der Gesellschaft. Die Anschaffungskosten werden aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Die vereinnahmten Fallpauschal-Beträge werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über die Laufzeit verteilt. Es erfolgt eine digitale Auflösung unter Berücksichtigung der geschätzten Nutzungsdauer der Hilfsmittel. Die Abgrenzung zum 31.12.2013 beträgt T€ 840 (Vorjahr: T€ 869). Die Buchwerte der aktivierten Wirtschaftsgüter zum 31.12.2013 betragen T€ 758 (Vorjahr: T€ 709). 9. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum 31.12.2013 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 284,00 (Vorjahr: € 24.804,00), die in voller Höhe auf die aktiven latenten Steuern entfallen. III. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" ist der Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von T€ 25 (Vorjahr: T€ 132) enthalten. Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB (keine Anwendung des § 285 Nr. 29 HGB) wurde Gebrauch gemacht. IV. Ergänzende Angaben 1. Finanzielle Verpflichtungen a) Miet- und Leasingverträge Die Angaben beziehen sich als Summe aller Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) auf die vertragliche Gesamtlaufzeit.
2. Angaben zu Krediten an Mitglieder des Aufsichtsrates Mit Vertrag vom 08.11.2012 wurde einem Mitglied des Aufsichtsrats an Darlehen über € 250.000,00 gewährt. Das Darlehen wird mit 4 % p.a. verzinst und ist monatlich kündbar. Unter Berücksichtigung der zum 31.12.2013 aufgelaufenen Zinsen in Höhe von € 11.458,47 und einer Tilgung in Höhe von € 8.750,00, valutiert das Darlehen am 31.12.2013 in Höhe von € 252.708,47. Der Darlehensnehmer haftet selbstschuldnerisch mit seinem gesamten Vermögen. 3. Organe Vorstand: - Herr Frank Hodey, Kamp-Lintfort, Kaufmann Aufwendungen für Alleinvorstand: Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands entfällt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 4. Aufsichtsrat
Aufsichtsratsvergütungen wurden im Jahr 2013 in Höhe von 3.600 € gezahlt. 5 . Arbeitnehmerschaft
6 . Beteiligungen
7 . Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 berechnete Gesamthonorar beträgt für die Abschlussprüferleistungen T€ 24. Weitere Honorare für Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden nicht berechnet. 8 . Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt gemäß § 170 AktG die folgende Ergebnisverwendung vor:
Kamp-Lintfort, den 09. Oktober 2014 VitalCentrum Hodey AG Frank Hodey Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrat der VitalCentrum Hodey AG zum Geschäftsjahr 2013 Der Aufsichtsrat der VitalCentrum Hodey AG nahm die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahr. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen und hat den Aufsichtsrat regelmäßig und zeitnah in schriftlicher und mündlicher Form umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Er hat die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragen worden sind. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat engen Kontakt mit dem Vorstand der Hodey AG gehalten. Die zur Genehmigung vorzulegenden Geschäfte wurden beraten und beschlossen. Der Aufsichtsrat hat verschiedene Prüfungen durchgeführt. Sie gaben insgesamt keinen Anlass zu Beanstandungen. Auf Berichtsbasis des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Unternehmensentwicklung- und planung regelmäßig für das Geschäftsjahr 2013/2014 mit dem Vorstand erörtert. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die wirtschaftliche und finanzielle Situation sowie der Stand zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit Wirkung zum 01.05.2014 wurde Frau Lisa Katharina Hodey laut Beschluss der 18. Hauptversammlung vom 28.02.2014 zur Nachfolgerin für den zum 30.04.2014 zurückgetretenen, bisherigen Aufsichtsrat Kai-Uwe Klockmann, bestellt. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss und der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Das gezeichnete Kapital von 153,4 T€, die Kapitalrücklage von 103,3 T€, die Gewinnrücklagen von 76,1 T€ und ein Bilanzverlust von 258,8 T€ weisen ein Eigenkapital von T€ 74 aus. Gemäß § 92 AktG wird der Hauptversammlung der Status des Grundkapitals angezeigt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes an, den Bilanzgewinn auf das laufende Geschäftsjahr vorzutragen. Dies entspricht den Vorschriften der Satzung. Die Rhein-Emscher Revisionsgesellschaft-mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kuhlenwall 20, 47051 Duisburg hat die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung durchgeführt und dem Jahresabschluss den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat bestätigt, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen bestehen und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigt. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor diesen festzustellen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2013 geleistete, erfolgreiche Arbeit.
Kamp-Lintfort, den 17.10.2014 Manfred Anlahr, Aufsichtsratsvorsitzender Ilona Hodey, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende Gudrun Hodey, Aufsichtsrat Lisa Katharina Hodey, Aufsichtsrat sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.10.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkMOORE STEPHENS RHEIN-EMSCHER GMBH WI RTSCHAFTSPRÜFUNGSGESE LLSCHAFTWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VitalCentrum Hodey AG, Kamp-Lintfort, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens., Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Duisburg, 10. Oktober 2014 MOORE
STEPHENS RHEIN-EMSCHER GMBH
Dipl.-Kfm. Hubert H. Storms, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ök. Martina Eckhardt, Wirtschaftsprüfer |
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