Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Intergusto GmbH
Widenmayerstraße 25, 80538 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingrid Maria Krasel seit 9.9.2013 | Prokura |
Michael Krasel seit 27.1.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Intergusto GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Intergusto GmbHI. Geschäftsmodell Die Intergusto GmbH betreibt am Standort München (Verwaltungssitz) mit einem Lager in Hamburg den Import und Export als auch Großhandel von Wild, Lamm und auch Geflügel. Unser Unternehmen beliefert überwiegend Gastronomiegroßhändler, den deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH), C + C Kunden (Cash and Carry), LEH Produzenten, Fleisch Importeure sowie Metzgerei Genossenschaften innerhalb von Europa. Dabei importieren und vertreiben wir die Ware selbst. Mit einer Höhe von ca. 80% am Gesamtumsatz arbeiten wir überwiegend mit tiefgekühlter Ware. Der Ausbau des Frischebereiches ist bereits erfolgt und wird weiterhin forciert. Wir verfolgen weiterhin das Ziel, mit Hilfe unserer Schwestergesellschaft Jurk & Co. Handelsgesellschaft mbH in Berlin unseren Absatz im Lebensmitteleinzelhandel sukzessive auszubauen. II. Geschäftsentwicklung 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Der Rückgang beim Fleischkonsum, der bereits 2022 spürbar war, hat sich auch 2023 fortgesetzt. 51,6 Kilogramm Fleisch pro Kopf wurden im vergangenen Jahr nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) durchschnittlich verzehrt. Das war ein Rückgang um knapp 12 % gegenüber dem Jahr 2019 (58,5 Kilogramm pro Kopf). Im Jahr 2023 war Fleisch mehr als 8% teurer als im Vorjahr, Geflügelfleisch kostete sogar über 10% mehr. [Quelle: Statistisches Bundesamt]. Der Umsatz blieb im Jahr 2023 auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Geschäftsjahr hat mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 371,2. abgeschlossen. Dieses deutlich unter dem Vorjahr liegende Ergebnis war absehbar und der Geschäftsverlauf geprägt von äußeren Unsicherheiten, die sich in einem volatilen Verkaufspreis in bestimmten Bereichen des Produktsortiments wiedergespiegelt haben. Trotz der in der Summe durchgehend belastentenden äußerlichen Einflüssen blieb das Ergebnis deutlich positiv. III. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag erheblich um EUR 3,6 Mio. bzw. 46% erhöht. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einem um EUR 4,5 Mio. höheren fremdfinanzierten Warenbestand. Der Warenbestand hat somit zum Bilanzstichtag einen Anteil am Gesamtvermögen von 85%. Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahm dagegen um 54% ab und trug so zu einer Finanzierung des Aufbaus des Warenbestandes bei. Die Vermögenslage ist nach wie vor als gut anzusehen, die EK-Quote der beiden Vorjahre mit weit über 40% konnte aber durch den starken Anstieg der Bilanzsumme in 2023 nicht mehr gehalten werden. Zum Erhalt des Eigenkapitals wurde auch 2023 auf eine Ausschüttung verzichtet, so dass die EK-Quote bei 37% zum Liegen kam. 2. Finanzlage Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben) haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht auf TEUR 288 (-1%) verringert, die Bankverbindlichkeiten (Kontokorrent und Darlehen) mussten aber durch den Bestandsaufbau um EUR 2,4 Mio. aufgestockt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen als Mittel der Bestandsfinanzierung ebenfalls (+56%). Unsere Liquiditätssituation war in 2023 kontrolliert. Die von den Banken zur Verfügung gestellten Linien wurden entsprechend genutzt und waren durchgehend ausreichend. Allerdings führte der Anstieg der Bankverbindlichkeiten in einer Periode von wieder stark steigenden Zinsen zu einem erheblichen Anstieg des Zinsaufwandes von TEUR 343 (über das 4-fach vom Vorjahre). Das Finanzergebnis von -TEUR 427 übersteigt damit das Jahresergebnis der Gesellschaft von TEUR 371. Diese außerordentliche Zinsbelastung konnten wir bis zum Ende des 1. Halbjahres 2024 durch einen Bestandsabbau von Handelsware wieder auf die üblichen Beträge zurückführen. 3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz um rund 3% gegenüber dem Vorjahr gesunken, was sowohl auf eine niedrigere Auslieferung als auch auf gesunkene Verkaufspreise zurückzuführen war. Bis auf die gestiegenen Lager- / Kühlkosten (+25%) konnten die betrieblichen Aufwendungen durchgehend auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der betriebliche Rohertrag sank durch die verschlechterte Marge deutlich um 18% auf EUR 4 Mio. Das Wirtschaftsjahr 2023 schließt damit mit einem niedrigeren Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 371, was einer Umsatzrendite von ca. 1% entspricht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind als Handelsunternehmen der Rohertrag sowie die Eigenkapitalquote. Unsere Zielgröße einer dauerhaften EK-Quote liegt weiterhin bei mehr als 30%, der Rohertrag muss für einen sicheren Geschäftsverlauf bei mind. bei 15% liegen. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 01.01.2024 bis 31.12.2024 rechnen wir wieder mit einem positiven Jahresüberschuss etwa auf dem Niveau von 2023, wenngleich auch dieses Jahr von vielen äußeren Unsicherheiten geprägt ist. Weiterhin sind eine allgemeine Kaufzurückhaltung und eine allgemeine inflationäre Unsicherheit stark spürbar. Wir haben uns zu Beginn des Jahres darauf konzentriert, unseren bestehenden Bestand sukzessive abzubauen und konnten dieses Ziel mit entsprechenden Verkäufen forcieren. Dadurch einhergehend konnten auch die gezogenen Kreditlinien und damit die Finanzierungskosten gesenkt werden. Die weitere Planung für 2024 ist noch sehr verhalten, da es durch äußeren Einflüsse und großen Verunsicherungen viele unbekannte Einflussfaktoren gibt. Deutlich geänderte Ein- und Verkaufspreise machen Umsatzzahlen und daraus resultierende Erträge schwer einschätzbar. Wir konnten jedoch durch gute Verkäufe bereits einige Kontrakte für die Saison eingehen, die uns positiv auf die zweite Hälfte des Jahres blicken lassen. Unsere Kunden, die Hotellerie und Gastronomie beliefern, berichten weiterhin von der dortigen Problematik der Mitarbeitergewinnung, welche immer noch besteht. Insbesondere die Umsatzsteuererhöhung von 7% auf 19% seit 01.01.2024 in der Gastronomie führte zu einer hohen Verunsicherung über die künftige Entwicklung der Gastronomiebranche. V. Chancen und Risiken Die allgemeine Verunsicherung und die damit einhergehende Konsumzurückhaltung sind weiterhin aktuell. Die Klimakrise spielt weiterhin eine große Rolle für die Fleischproduktion und die damit zusammenhängenden Überlegungen und Entscheidungen der Politik. Nachhaltigkeit, Tierwohl und Ernährung spielen eine immer größere Rolle im Bewusstsein der Menschen. Wir sehen dies als nachhaltiges Unternehmen als Chance für unsere weitere erfolgreiche Entwicklung. Dazu streben wir mit Kunden, Lieferanten, Dienstleistern und allen anderen beteiligten Geschäftspartnern ein langfristiges und partnerschaftliches Verhältnis an. Ökologische, ökonomische als auch soziale Aspekte versuchen wir dabei miteinander zu verbinden. Risiken für unser Geschäftsmodell bestehen in einer möglichen Verbreitung von Tiererkrankungen wie z.B. Schweine - oder Geflügelpest, die bei einer größeren Ausbreitung zu erheblichen Beeinträchtigungen unseres Wachstums führen könnten. Dieses Risiko versuchen wir durch Diversifikation unserer Vertriebsprodukte einzugrenzen. Dem Risiko eines möglichen Forderungsausfalles begegnen wir durch eine adäquate Forderungsausfallversicherung. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches sowie den Bestimmungen des GmbHG in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag per 31.12.2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanz wurde unter Verzicht auf die vollständige oder teilweise Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben Die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzipes bewertet. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen i.H. von 490 T€ vorgenommen. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Eine Einzel-oder Pauschalwertberichtigung ist nicht erforderlich. Die Flüssigen Mittel sind mit ihrem Nominalwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwändungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zugehörigkeit. Das zum Nennwert angesetzte gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. Die Gewinnvorträge umfassen die thesaurierten Jahresergebnisse der Vorjahre. Die Steuerrückstellungen betreffen das Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Abschlusspositionen, welche auf Fremdwährung lauten, werden grundsätzlich unter Beachtung des Realisationsprinzips zum Stichtagskurs angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 0 (Vj. EUR 0). 3. Sonstige Rückstellungen Der Ausweis der sonstigen Rückstellungen umfasst insbesondere Personalrückstellungen (Urlaub), Abschluss- und Prüfungskosten sowie Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen 4. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen für die Verbindlichkeiten folgende Fristigkeiten (Verbindlichkeitsspiegel in EUR):
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Ein Gesamtkreditrahmen eines Kreditinstitutes in Höhe von TEUR 1.000 wird durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft von Herrn Michael Krasel in Höhe TEUR 1.000 abgesichert. Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Besicherungen vor. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Ausweis der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 51 (i.Vj. TEUR 50) umfasst insbesondere Erträge aus gewährten Corona Überbückungshilfen (TE 33). Der Ausweis der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.958 (i.Vj. TEUR1.702) umfasst insbesondere Kosten der Warenabgabe (TEUR 1.180), und Fremdarbeiten (TEUR 423). VI. Sonstige Angaben zum Unternehmen Folgende Abschlusspositionen enthalten Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter: - Forderungen gegen Gesellschafter: Unter den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen an den Gesellschafter in Höhe EUR 5.877 (Vorjahr EUR 7.336) ausgewiesen. - Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter: lfd. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.969,28 (Vorjahr: EUR 12.742). Zum Bilanzstichtag bestehen keine wesentlichen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Zum Bilanzstichtag bestehen insbesondere sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den bestehenden Mietverträgen in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 60) p.a. sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Leasingverträgen in Höhe von etwa TEUR 15 (Vj. TEUR 10) jährlich. Während des Geschäftsjahres wurden von der Gesellschaft im Durchschnitt 8 Arbeitnehmer/-innen (ohne Geschäftsführung und Auszubildende; Vorjahr: 8 Arbeitnehmer/-innen) beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Michael Krasel, Kaufmann. Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditkonditionen neu vergebener Kredite
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das ausgewiesene Jahresergebnis sowie der Gewinnvortrag werden auf neue Rechnung vorgetragen (Ergebnisverwendung). sonstige Berichtsbestandteile
München Michael Krasel, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Intergusto GmbH, München: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Intergusto GmbH, München- bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Intergusto GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Ausstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmerstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse der Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von Ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, 19. August 2024 Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer |
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