Wohnungsgesellschaft Goldberg GmbH
Kampstraße 17, 19399 Goldberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Daniela Christina Hierold seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Goldberg | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsgesellschaft Goldberg GmbHGoldbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Wohnungsgesellschaft Goldberg GmbH, Kampstraße 17 in 19399 GoldbergHandelsregister B des Amtsgerichts Schwerin HRB 2985 A. Allgemeine Angaben Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages wurden dabei ebenso wie das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 07.08.2021 beachtet. B. Erläuterungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und zeitanteilig linear über 5 bzw. 3 Jahre abgeschrieben. Es handelt sich um entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte. Sachanlagen Die Wohn- und Geschäftsbauten sowie Grundstücke wurden in 1994 und den Folgejahren ein- gebracht und zu Verkehrswerten laut Wertgutachten bzw. soweit erworben mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Modernisierungskosten der Geschäftsjahre sind zu Herstellungskosten aktiviert worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Erhaltene Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen wurden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgezogen. Für die Berechnung der Abschreibungen (linear) wurde bei den Wohngebäuden eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 80 bzw. 50 Jahren, vermindert um die zeitanteilige Nutzung vor der Einlage, zugrunde gelegt. Die Geschäfts- und anderen Bauten werden über eine Gesamtnutzungsdauer von 50 Jahren, Außenanlagen und Parkplätze von 10 Jahren, Einbauküchen von 10 Jahren und Garagen von 20 Jahren abgeschrieben. Einbauküchen wurden bis zum 31.12.2016 bei den Grundstücken mit Wohnbauten bilanziert. Ab 01.01.2017 werden sie entsprechend der neusten Rechtssprechnung der Betriebs-und Geschäftsausstattung zugeordnet. Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten netto € 150,00 bis € 1.000,00 wurden bis 2021 im Jahr des Zuganges in einen Sammelposten eingestellt, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Seit 01.01.2022 werden geringwertige Wirtschaftgüter bis zu einen Wert von € 800,00 im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen wurden in Höhe der angefallenen und an die Mieter weiter belastbaren Betriebskosten bewertet. Leerstandsminderungen wurden dabei in angemessener Form berücksichtigt. Die Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch pauschalierte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen wurden abgeschrieben. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des künftigen Erfüllungsbetrages bewertet. Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß den Vorgaben der Deutschen Bundesbank abgezinst. Bei der Bewertung werden künftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern Es besteht ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgt nicht, da das bestehende Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen wird. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage 1 dargestellten Anlagenspiegel zu ersehen. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen von T€ 1.209,1 betreffen die gegenüber den Mietern noch nicht abgerechneten, umlagefähigen Betriebskosten für den Zeitraum vom 01.01.2023 - 31.12.2023 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestanden nicht. Bestehenden Risiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen aus der Forderung von Gewerbesteuer (T€ 49,8) und Leistungen des Bauhofes (T€ 57,0) Bei der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Versorger, die BIG Städtebau und Steuererstattungen. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen aus der Forderung von Gewerbesteuer (T€ 49,8) und Leistungen des Bauhofes (T€ 57,0) Aktive Rechnungsabgrenzung Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern Die Ermittlung latenter Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Jahren wieder umkehren. Die folgende Tabelle zeigt die Steuerlatenzen für einzelne Bilanzposten zum 31.12.2023: (Angaben in T€)
Grundstücke mit Geschäftsbauten 7,50 Es besteht ein Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 454,7. Für die Berechnung der Körperschaftsteuer wurde ein Steuersatz von 15,825% und für die Gewerbesteuer von 13,3% in Ansatz gebracht. Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgte nicht, da das bestehende Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen wird. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich durch den erzielten Jahresüberschuss erhöht. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde entsprechend dem Beschluss der Gesellschafterversammlung wie folgt verwendet: T€ 150,0 Ausschüttung an den Gesellschafter T€ 283,7 Einstellung in die andere Gewinnrücklage. Sonderposten für Investitionszulagen des Anlagevermögens Die auf aktivierungspflichtige Modernisierungsaufwendungen (1999 bis 2003) entfallenden Anteile der Investitionszulagen wurden in einen Sonderposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgte nach der planmäßigen Nutzungsdauer des entsprechenden Anlagevermögens (T€ 3,6). sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2023 betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die gewährten Sicherheiten sind aus der beigefügten Anlage 2 ersichtlich. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Umsatzsteuervorauszahlung für den Dezember (T€ 5) und die Zins-und Tilgungsleistung an das LFI (T€ 51,5) enthalten. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Haftungsverhältnisse Als Bilanzvermerk werden Treuhandvermögen / -verbindlichkeiten aus Bankguthaben verwalteter Wohnungsbestände (T€ 121,5) und Mietkautionen (T€ 419,8) ausgewiesen. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt: Umsatzerlöse
D. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Rückwirkend zum 01.07.2017 ist die Wohnungsgesellschaft Goldberg GmbH mit der Sparte Bauhof Mitglied in der kommunalen Zusatzversorgungskasse Mecklenburg-Vorpommern (ZMV). Sie ist verpflichtet, Ihre Mitarbeiter des Bauhofes bei der Zusatzversorgung anzumelden und sowohl Umlagen als auch Zusatzbeitrag für die betriebliche Altersversorung zu entrichten. Im Berichtsjahr betrug der Umlagesatz 1,3% und der Zusatzbeitrag ab 01.07.2018 4,8% des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts (Bemessungsgrundlage). Der Arbeitnehmerbeitrag am Umlagesatz betrug ganzjährig 0,0% und am Zusatzbeitrag 2,4%. Gesamtbezüge Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betragen T€ 0,5 Sitzungsgeld. Organmitgliedern wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB: T€ 78,2 Abschlussprüferhonorar Für den Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr folgendes Honorar im Aufwand erfasst: Abschlussprüfungsleistungen T€ 11,3 Nachtragsbericht Im Jahr 2023 wurde der Umbau und die Sanierung des Objektes Lange Str. 103 fortgesetzt. Es soll hier eine Demenz-WG und Tagespflege entstehen. Für die Sanierung besteht eine offene Zusage für ein Darlehen zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 2.000,00. Am 09.11.2023 wurde das Objekt Raiffeisenstr. 4 erworben. Die Besitzübergabe erfolgte zum 01.01.2024. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 426,8 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 426,8 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Organe Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin ist Frau Annette Lackmann, Immobilien-Fachwirt. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen
Goldberg, den 15.07.2024 Lackmann, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte oder ähnliche Rechte stellen sich wie folgt dar:
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Goldberg, den 15. Juli 2024 gez. Lackmann Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. Oktober 2024 |
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