Bilfinger Rotating Equipment Germany GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Dr. Baumann seit 25.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STS Stahltechnik GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für 2014Firma STS StahltechnikI. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Stahlbaubetrieb und insbesondere in dem Bereich Brückenbau und Stahlhochbau tätig. Die Firma verfügt über eine eigene Produktionsstätte in Regensburg. Neben der Konstruktion und Fertigung der Stahlteile werden auch die Montagen selbst durchgeführt. Die Firma unterhält eine Niederlassung in Delmenhorst. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Automobilhersteller, wie BMW, Audi, aber auch insbesondere die öffentliche Hand (Straßenbauämter, Wasserwirtschafts-ämter usw.). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das wirtschaftliche Umfeld hat sich in den Jahren nach der Wirtschaftskrise weiter stabilisiert. Insbesondere öffentliche Auftraggeber investieren im Brückenbau auf einem konstanten Niveau. Die Marktsituation im allgemeinen Stahlhochbau ist ebenfalls in Teilbereichen auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt. Die europäische Schuldenkrise hat bislang keine negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der STS Stahltechnik gezeigt. Daneben hat sich die Preissituation am Stahlmarkt weiter beruhigt, so daß die in der Vergangenheit starken Preisschwankungen für die Stahlrohprodukte nicht mehr zu verzeichnen sind. 2. Geschäftsverlauf Für das Jahr 2014 konnte sowohl bei der Gesamtleistung wie auch beim Jahresüberschuss ein positiver Trend verzeichnet werden. Neben der stärkeren Auslastung der internen Produktionskapazitäten hat sich insbesondere der Abschluss eines größeren Rechtsstreits positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. 3. Lage a. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind in 2014 von 15.045.640 € auf 11.393.548 € zurückgegangen, da viele Projekte des Vorjahres noch in 2013 abgerechnet wurden und im Gegenzug die Abrechnung laufender Projekte erst in 2015 erfolgt. Die wesentlichen Umsätze in 2014 wurden wie im Vorjahr in den beiden Hauptgeschäftsfeldern des Unternehmens, Brückenbau und Stahlhochbau, erwirtschaftet. Die stark projektbezogene Tätigkeit der STS Stahltechnik führt zu teils erheblichen Schwankungen in der Gesamtleistung sowie im Materialaufwand. Der sich ergebende Rohgewinn zeigt jedoch einen weitgehend stabilen Verlauf über die letzten 5 Jahre.
Die Löhne und Gehälter sind insbesondere aufgrund einer Verstärkung in der oberen Managementebene im Vorjahresvergleich leicht gestiegen (Anstieg um 4,9 %). Der prozentuale Anteil der gesamten Materialaufwendungen betrug im Berichtsjahr 72,9_% im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber 57,6 % im Vorjahr. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass wir bei mehreren Großprojekten unsere interne Fertigung durch Zukäufe bei Subunternehmern ergänzt haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.712.394 € und blieben damit im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert. Die Kosten für Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen 147.796_€ und haben sich gegenüber dem Vorjahr damit um 25.055 € erhöht. Aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung hat sich der Finanzierungsbedarf bei externen Kapitalgebern erhöht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 49.703 € gegenüber Vorjahr von 36.256 €. Zu der positiven Ergebnisentwicklung hat insbesondere der Abschluss eines größeren Rechtsstreits geführt. Zusätzlich konnten in diesem Zusammenhang erhebliche Schadensersatzansprüche der Gegenseite abgewendet werden. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag bei 11,1 %, die Umsatzrendite bei 0,4 %. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnützung der vereinbarten Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 499.223 € gegenüber Vorjahr gestiegen, da laufende Projekte zwischenfinanziert werden mussten. Im Verhältnis zur Bilanzsumme sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weitgehend stabil geblieben (2012: 38,3%; 2013: 39,6%, 2014: 40,5%) Zur Finanzierung unserer Bauleistungen bedienen wir uns der eingeräumten Linien unserer Bank, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen wird. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um ca. 111.748 € gestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Verhältnis zur Bilanzsumme sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen weitgehend stabil geblieben (2012: 22,1%; 2013: 22,4%, 2014: 19,7%) Durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten ist die Eigenkapitalquote leicht von 10,7 % auf 8,7 % gesunken. Durch die regelmäßige Einbehaltung der erwirtschafteten Ergebnisse im Unternehmen ist die Eigenkapitalausstattung über die letzten 6 Jahre jedoch deutlich angestiegen (2008: 5,33%). c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Firma ist weiterhin stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrung im Finanzierungsbereich stabil. Schwankungen ergeben sich im Einzelfall durch die Abwicklung von Großprojekten. Das Anlagevermögen reduzierte sich in 2014 um 55.061 € gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus den über den Investitionen (42.496 €) liegenden Abschreibungen (91.277 €). Abgänge waren nur in geringem Umfang zu verzeichnen. Bei der Finanzierung neuer Investitionsgüter arbeitet die STS Stahltechnik GmbH eng mit der STS Verwaltungs GmbH zusammen. Im Jahr 2014 wurde beispielsweise die mehrjährige Investition in die Erweiterung der Zuschnittanlage im Gesamtwert von ca. 800.000 € auf Ebene der STS Verwaltungs GmbH weitgehend abgeschlossen. Im Umlaufvermögen hat sich in 2014 der Bestand an in Arbeit befindlichen Aufträgen von 5.662.674 € auf 6.685.962 € erhöht, da der Abschluss mehrerer Großprojekte erst in 2015 erfolgt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsind greift die Gesellschaft insbesondre auf folgende Kennzahlen zurück:
Die Veränderung dieser Kennzahlen wird regelmäßig durch die Geschäftsleitung überwacht. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise forcieren und insbesondere die Beziehungen zu langfristigen Kunden verstärken. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens für das Jahr 2015 positiv. Die Anfragen insbesondere aus dem öffentlichen Bereich zeigen, daß die Investitionstätigkeit auch in diesem Jahr insbesondere im Brückenbau in starkem Ausmaß vorhanden ist. Bereits jetzt verfügen wir über ein Auftragsvolumen, das uns eine Auslastung bis in den Sommer 2015 sichert. Es wird mit einer stabilen Entwicklung der Gesamtleistung und der Liquidität in 2015 gerechnet. Beim Jahresergebnis wird mit einer Größenordnung von 50 T€ gerechnet. V. Chancen und Risikobericht 1. Risikopolitik Durch die kontinuierliche Beobachtung der Wirtschaftslage und der jeweiligen Absatzmärkte versucht das Unternehmen künftige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und seine Strategie entsprechend auszurichten. Dies betrifft insbesondere zukünftige Anpassungen der Fertigungskapazität. Risiken aus dem operativen Geschäft begegnen wir mit einem ganzheitlich, klar strukturierten Projektcontrolling. Dies bedeutet die Auswahl der Projekte, die anschließende Angebotsbearbeitung und die Ausführung bis hin zur Abwicklung etwaiger Gewährleistungsansprüche. Im Jahr 2014 wurde ein unternehmensweites Programm zur Intensivierung und weiteren Verbesserung des Projektcontrollings durchgeführt. Darüber hinaus werden technische Aspekte und Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad vor Abschluss einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Im Jahr 2014 wurde hierzu die Verzahnung zwischen technischer Planung und operativer Umsetzung weiter intensiviert. a. Ertragsorientierte Risiken Das Preisniveau auf dem Stahlmarkt hat sich stabilisiert und mindert dadurch teilweise die in der Vergangenheit aufgetretenen Beschaffungsrisiken. In der Zukunft stellen insbesondere geopolitische Konflikte ein Risiko für kurzfristige Änderungen der Beschaffungspreise dar. Aktuell sehen wir keine erheblichen Umsatz- und Ergebnisrisiken, die über das in der Branche übliche Geschäftsrisiko hinausgehen. b. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation sowie der von unserer Hausbank eingeräumten Kreditlinien sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Im momentanen Marktumfeld ist die Nachfrage insbesondere im Brückenbau und im Stahlhochbau sehr rege. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Kundenbeziehungen weiter intensivieren und ausdehnen können. Durch den langfristigen Aufbau von Lieferbeziehungen zu Großabnehmern soll in Zukunft das Risiko von Nachfrageschwankungen reduziert werden. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im Wesentlichen in unerwarteten Steigerungen der Rohstoffpreise. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Unternehmen ist Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser Risiken obliegt dem Management des Unternehmens. Durch entsprechende Handlungsanweisungen wird sichergestellt, dass Finanzrisiken unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft des Unternehmens identifiziert, bewertet und gesteuert werden. Zur Absicherung des Ausfallrisikos erfolgt bei Neukunden eine Risikobeurteilung durch die Geschäftsleitung. Ausstehende Forderungen gegen Kunden werden regelmäßig überwacht und etwaige überfällige Zahlungen umgehend angemahnt. Durch regelmäßige Abschlagszahlungen wird bei Großprojekten das verbleibende Risiko minimiert. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird mehrmals wöchentlich ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die aktuellen Geldaus- und -eingänge sowie die Prognose für die nächsten Monate enthält. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Ziel des Risikomanagements ist die Vermeidung von finanziellen Risiken, die außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit stehen. VII. Bericht über Zweitniederlassung Die Firma unterhält in Delmenhorst eine Niederlassung. Die Niederlassung Delmenhorst hat im Jahre 2014, wie auch in den Vorjahren, sehr stark sowohl zum Umsatz als auch zum Ergebnis des Unternehmens beigetragen. Durch die Niederlassung Delmenhorst konnte insbesondere auch weiterhin der Kundenstamm in Norddeutschland nicht nur gehalten, sondern erweitert und ausgebaut werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungGewinnverwendungsvorschlag Es wird der Gesellschafterversammlung vom Geschäftsführer vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von Euro 17.130,82 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von Euro 324.107,57 zu kumulieren und auf neue Rechnung € 341.238,39 vorzutragen. Gewinnverwendungsbeschluss Auf der Gesellschafterversammlung vom 02.10.2015 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen.
Regensburg, 02. Oktober 2015 Dr. Wolfgang Baumann AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2014 der Firma STS Stahlbau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt, insbesondere §§ 238 ff., 264 ff. HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Danach liegen die Voraussetzungen der §§ 316 ff. HGB vor. II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Wirtschaftsgüter, bei denen der Anschaffungswert zwischen € 150,01 und € 1.000,00 lag, wurden in den Jahren 2008 und 2009 einem Sammelposten zugeführt, der auf die Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 410,00 wurden ab 2010 aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Es ist zum Berichtszeitpunkt voll einbezahlt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibung für geringwertige Wirtschaftgüter in Höhe von € 12.418,59 ist in der Geschäftsjahresabschreibung nicht enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 476.317,18 (im Vorjahr: Euro 391.199,08) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Angabe der Rechten / Pflichten gegenüber den Gesellschaftern Es bestehen weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr Ausleihungen, Forderungen bzw. Verbindlichkeitengegenüber den Gesellschaftern. Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Im Vorjahr hatten von den Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 3.000.976,68 insgesamt Euro 1.332.253,43 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten in Höhe von Euro 2.167.946,48 sind mit entsprechenden Sicherheiten, wie Grundschulden usw., besichert, wobei die Firma STS Verwaltungs GmbH und die Firma STS Stahlbau GmbH den Kreditinstituten jeweils gesamtschuldnerisch haften. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2014 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bilanziert sind, aus dem Pachtvertrag für das Betriebsgrundstück in Regensburg, Wiener Str. 19, sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung u. a. mit variabler Jahrespacht, von voraussichtlich € 180.000 jährlich (unbestimmte Laufzeit), aus den diversen Mietverträgen für die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung, zahlbar in 2015 (ca. € 55.000, davon € 40.000 an die Gesellschafterin, Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH), in 2016 (ca. € 55.000, davon € 40.000 an die Gesellschafterin, Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH), in 2017 (ca. € 53.600, davon € 40.000 an die Gesellschafterin, Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH) und in 2018 (ca. € 53.000, davon € 40.000 an die Gesellschafterin, Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH) sowie aus den verschiedenen PKW-Mietverträgen, zahlbar in 2015 (ca. € 95.000). Die Laufzeit der PKW-Mietverträge beträgt 6 Monate und verlängert sich um jeweils 3 Monate, soweit keine Kündigung erfolgt. Die Verpflichtungen aus den o.a. PKW-Mietverträgen bestehen gegenüber der Gesellschafterin, Dr. Wolfgang Baumann Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen aus zwei in der Firma STS Verwaltungs GmbH geführten Darlehensverträgen, in denen die Firma STS Stahlbau GmbH neben der Firma STS Verwaltungs GmbH als Gesamtschuldnerin angeführt wird. Diese sind in der Bilanz der STS Verwaltungs GmbH ausgewiesen:
Weiter bestehen befristete Aval-Kreditverträge mit der Sparkasse Regensburg in Höhe von Euro 494.635,20. Hierbei wird die Firma STS Verwaltungs GmbH neben der Berichtsfirma als Gesamtschuldnerin geführt. Die o.a. Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind mit entsprechenden Sicherheiten, wie Grundschulden usw. besichert, wobei die Firma STS Verwaltungs GmbH und die Firma STS Stahlbau GmbH den Kreditinstituten jeweils gesamtschuldnerisch haften. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 25.092,87 enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen die von den Lieferanten gewährten Bonuszahlungen für die Vorjahre sowie die Stromsteuererstattung 2013. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 51.100,76 enthalten. Diese setzen sich zum größten Teil aus der Nachberechnung der Fremdleistungen 2013. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde nach Gewinnverwendungsbeschluss der Vorjahre aufgestellt. In den Vortrag wurde ein Jahresüberschuss von € 10.343,06 aus dem Jahr 2013 einbezogen. IV. Sonstige Pflichtangaben Namen des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Erster Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Baumann, Geschäftsführer / Unternehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Geschäftsführung) waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigt en Arbeitnehmer beträgt somit 62 (im Vorjahr: 62). Auszubildende und Praktikanten wurden hier nicht mit einbezogen. Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers Hinsichtlich der Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers verweise ich auf § 288 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter wurde Gebrauch gemacht.
Regensburg, 31. März 2015 gez. Dr. Wolfgang Baumann Anlagespiegel
Die Zugänge der geringwertigen Wirtschaftgüter mit den Anschaffungskosten unter € 410,00 sowie deren Abschreibung sind im Anlagenspiegel nicht berücksichtigt, da diese Güter im Unternehmen nicht separat im Anlagenverzeichnis, sondern sofort als Aufwand (=Abschreibung) erfasst werden. Im Berichtsjahr betrug der Zugang dieser Anlagegüter € 12.418,59. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis zum Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB: In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Der im Folgenden wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2014 Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STS Stahlbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu folgender Einwendung geführt: Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte konnte von mir nicht überprüft werden, weil ich wegen verspäteter Auftragserteilung nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Mit dieser Einschränkung enspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Weiden, den 02. Oktober 2015 Volker Hund-Schümann, Wirtschaftsprüfer |
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