ConSol Consulting & Solutions Software GmbH

Sankt-Cajetan-Straße 43, 81669 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 97371
Eingetragen
20.12.1991
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung von Software sowie alle damit verbundenen Beratungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Dr. Ehlers
seit 15.11.2022
Prokura
Bernd Wiserner
seit 10.11.2001
Geschäftsführer
Andrea Stellwag
seit 10.11.2001
Geschäftsführer
Michael Beutner
seit 10.11.2001
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ConSol Consulting & Solutions Software GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München

- zur Offenlegung nach §§ 325 ff. HGB -

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.041,74 74
II. Sachanlagen 708.983,48 712
davon Betriebs- und Geschäftsausstattung: EUR 708.983,48 (712)
davon geleistete Anzahlungen: EUR 0,00 (0)
III. Finanzanlagen 91.025,11 130
davon Anteile an verbundenen Unternehmen: EUR 91.025,11 (130)
935.050,33 916
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 327.647,90 51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.100.299,94 4.854
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (500)
III. Wertpapiere 460.611,30 953
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.335.129,76 3.751
6.223.688,90 9.609
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.002.744,34 782
8.161.483,57 11.307

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.129,19 1
III. Gewinnvortrag 5.274.493,28 4.356
IV. Jahresfehlbetrag (Vj.: Jahresüberschuss) -640.712,22 918
4.734.910,25 5.375
B. Rückstellungen 1.161.036,41 3.448
C. Verbindlichkeiten 1.057.990,70 1.356
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 365.664,66 (242)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.207.546,21 1.128
8.161.483,57 11.307

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München

- zur Offenlegung nach §§ 325 ff. HGB -

2022 / 2023 2021 / 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 18.764.620,71 20.938
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.128.710,69 14.308
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.558.074,05 2.477
davon für Altersversorgung: EUR 185.856,48 (156)
15.686.784,74
3. a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 384.218,91 356
b) Abschreibungen auf Vermögensgegensände des Umlaufvermögens, soweit diese die Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 688.203,19 0
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.974.708,32 2.612
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 9.851,82 (15)
-969.294,45 1.185
5. Erträge aus Beteiligungen 350.000,00 0
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 350.000,00 (0)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.410,31 56
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 27.295,28 (33)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 51.363,90 14
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 39.047,25 (0)
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.562,09 2
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.851,96 6
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (0)
-638.662,09 1.219
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -429,87 298
11. Ergebnis nach Steuern -638.232,22 921
12. Sonstige Steuern 2.480,00 3
13. Jahresfehlbetrag (Vj.: Jahresüberschuss) -640.712,22 918

Anhang zum Jahresabschluss 30.09.2023

ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München

I. ALLGEMEINES

Die ConSol Consulting & Solutions Software GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRB 97371).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die auf die vorangegangenen Jahresabschlüsse angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

II. ANGABEN ZUR BILANZ

(1) Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit nutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert, angesetzt.

Die Nutzungsdauern sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter EUR 250,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachstehendem Anlagespiegel ersichtlich:

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022 Zugang 2022/2023 Abgang * 2022/2023 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 361.010,03 118.906,29 0,00 479.916,32
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.696.011,73 345.450,85 250.766,55 2.790.696,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 130.072,36 0,00 0,00 130.072,36
3.187.094,12 464.357,14 250.766,55 3.400.684,71
Abschreibungen
01.10.2022 Zugang 2022/2023 Abgang 2022/2023 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 286.883,32 57.991,26 0,00 344.874,58
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.984.140,95 326.227,65 228.656,05 2.081.712,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 39.047,25 0,00 0,00
2.271.024,27 423.266,16 228.656,05 2.465.634,38
Buchwert
30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.041,74 74.126,71
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 708.983,48 711.870,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 91.025,11 130.072,36
935.050,33 916.069,85

Der Anteilsbesitz setzt sich zum Stichtag wie folgt zusammen:

Anteilsbesitz am Kapital Eigenkapital - Gesamt - Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023
Art der Beteiligung Gesellschaft Unternehmen TEUR % TEUR TEUR
unmittelbar Allez ! GmbH, München 25 100 26 0
unmittelbar ConSol Austria Software GmbH, Wien (AT) 35 100 78 39
unmittelbar ConSol * Consulting & Solutions Software Poland Sp.z.o.o., Krakau 19 100 345 24
unmittelbar ConSol Consulting & Solutions Corporation, San Francisco (US) 5 100 142 -16
unmittelbar ConSol MENA Ltd., Dubai (VAE) *) 51 100 696 -171
mittelbar CONSOL GULF SOFTWARE L.L.C., Dubai (VAE) *) 41 49 1.541 112
mittelbar CONSOL MIDDLE EAST TECHNOLOGY L.L.C., Dubai (VAE) *) 27 49 56 0

*) Angaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2021/2022

Soweit Beteiligungen in ausländischer Währung gehalten werden, werden die Beträge mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Mit der Allez ! GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, aufgrund dessen im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Verlustübernahme in Höhe von TEUR 3 erfolgte.

Im Berichtsjahr 2022/2023 wurde das Insolvenzverfahren des Tochterunternehmens ConSol MENA Ltd., Dubai (VAE), eröffnet. Die Beteiligung am Tochterunternehmen ConSol MENA Ltd., Dubai (VAE), wurde zum 30.09.2023 vollständig außerplanmäßig um EUR 39.047,25 abgeschrieben.

(2) Umlaufvermögen

Die Vorräte sind prinzipiell zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert; ggf. wurden die Vorräte mit ihrem niedrigeren Wert am Abschlussstichtag angesetzt, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 26.176,90. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen berücksichtigt eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 888.203,19 das bestehende Ausfallsrisiko. Diese betreffen in voller Höhe die Forderungen gegen das Tochterunternehmen ConSol MENA Ltd., Dubai (VAE). Die Zuführung zur Wertberichtigung von EUR 688.203,19 ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Position Nr. 6b Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, ausgewiesen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Beträge in Höhe von EUR 22.340,35 (Vj. TEUR 18) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Forderungen gegen Gesellschafter sind - wie im Vorjahr - in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen nicht enthalten.

Die sonstigen Wertpapiere sind prinzipiell zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde auf diesen abgeschrieben.

Bank und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten. Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden vorausbezahlte Kosten ausgewiesen, die Aufwand im nächsten Geschäftsjahr darstellen.

(4) Aktive latente Steuern

Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden in der Handels- und Steuerbilanz würde sich insgesamt eine aktive latente Steuer ergeben, die in Ausübung des Aktivierungswahlrechts in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert worden ist.

(5) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

- Absatzverpflichtungen von TEUR 218
- Personalverpflichtungen von TEUR 454
- Sonstige Verpflichtungen von TEUR 368
TEUR 1.040

(6) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit diesen fremde Währungen zugrunde lagen, erfolgte die Umrechnung am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs.

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.057.990,70 (Vj. TEUR 1.324) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von EUR 0,00 (Vj. TEUR 31) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - unbesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 100,00 (Vj. TEUR 0) enthalten.

(7) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits vereinnahmte Entgelte für Leistungen, die nach dem 30.09.2023 von der Berichtsgesellschaft zu erbringen sind, ausgewiesen.

III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Ausgleichsposten von TEUR 223 aus der Auflösung in Vorjahren gebildeter Rückstellung für Gewährleistungen und drohende Verluste enthalten; der entsprechende Primäraufwand wird im Wesentlichen unter der Position Personalaufwand/Löhne und Gehälter ausgewiesen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen (Kaltmiete zzgl. Nebenkostenvorauszahlungen) mit einer kumulierten Belastung bis zum Laufzeitende von TEUR 4.558 (netto = ohne Umsatzsteuer). Die Belastung für das Folgejahr beläuft sich auf TEUR 1.045.

(2) Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten (nach Köpfen) betrug im Jahresdurchschnitt ohne Geschäftsführer, Auszubildende, Studenten sowie Mitarbeiter in Elternzeit:

2022/2023 2021/2022
Angestellte 178 175

(3) Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Dr. Ulrich Schwanengel, Dipl.-Mathematiker

Andrea Stellwag, Dipl.-Ing. Elektro- und Informationstechnik, Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Michael Beutner, Dipl.-Ing. Elektro- und Informationstechnik

Bernd Wiserner, Dipl.-Ing. Elektro- und Informationstechnik

(4) Organbezüge

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung haben im Geschäftsjahr TEUR 657 (Vj. TEUR 1.070) betragen.

(5) Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

(6) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 640.712,22 € mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 5.274.493,28 € zu verrechnen. Der Bilanzgewinn von 4.633.781,06 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

München, den 25. September 2024

gez. Dr. Ulrich Schwanengel

gez. Michael Beutner

gez. Andrea Stellwag

gez. Bernd Wiserner

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

Inhalt

1 Geschäftsverlauf

1.1 Geschäftszweck und Overall-Profil

1.2 Unsere Kunden

1.2.1 Ein Auszug aus unserer Kundenliste

1.2.2 Was unsere Kunden von uns fordern

1.3 Unsere Organisation

1.4 Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022/2023

1.5 Unit DevOps

1.5.1 Unit IT Operations

1.5.2 Unit Software Engineering

1.5.3 Unit Platform Engineering

1.5.4 Unit Business Development

1.6 Unit Fokusthemen

1.6.1 Unit Monitoring

1.6.2 Unit OpenShift

1.7 Unit Inkubator

1.7.1 Unit NGINX

1.7.2 Unit DMS

1.8 Unit CM

1.9 Unit Marketing

1.10 Unit Finanzen & Personal

1.10.1 Allgemeine Personalentwicklung

1.11 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.12 Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage

2 Risiken: Einschätzung, Managementziele und -methoden

3 Planung für das Geschäftsjahr 2023/2024 - Chancen und Risiken

3.1 Planung Unit DevOps

3.1.1 Planung Unit IT-Operations

3.1.2 Planung Unit Software Engineering

3.1.3 Planung Unit Platform Engineering

3.1.4 Planung Unit Business Development

3.2 Planung Unit Fokusthemen

3.2.1 Planung Unit Monitoring

3.2.2 Planung Unit OpenShift

3.3 Planung Unit Inkubator

3.3.1 Planung Unit Gen AI

3.3.2 Planung Unit IT Security

3.3.3 Planung Unit DMS SER

3.4 Planung Unit CM

3.5 Planung Unit Marketing

3.6 Planung Unit Finanzen & Personal

3.7 Planung Niederlassung Düsseldorf

4 Ausblick

1 Geschäftsverlauf

Die ConSol Software GmbH hat im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang um 8,5 % bzw. TEUR 1.998 (von TEUR 23.610 auf TEUR 21.612) zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr war geprägt von der Insolvenz der Tochtergesellschaft in Dubai.

Je größer der wirtschaftliche Erfolg von ConSol ist, umso mehr profitieren alle Mitarbeiter davon. Dies fördert Motivation und unternehmerisches Denken der Mitarbeiter aus eigenem Antrieb - auch und gerade im Hinblick auf die Betreuung von Kunden, die Neuakquisition von Projekten sowie die laufende Kontrolle interner Kosten schon "vor Ort" bei ihrer Entstehung. Weitere positive Folgen davon sind eine gute Auslastung des Personals und hohe Synergie- Effekte.

Bei Rezession und deutlichem Gewinnrückgang für das Unternehmen kommt eine wichtige positive Auswirkung unseres Mitarbeiterbeteiligungsmodells zum Tragen. Zwar fällt naturgemäß in diesen Zeiten der Gewinnbeteiligungsanteil für die Mitarbeiter niedriger aus, doch wirkt sich diese Strategie, die stärker auf eine hohe prozentuale Gewinnbeteiligung als auf hohe Fixgehälter setzt, durchaus zugunsten der Mitarbeiterschaft als Ganzes aus: sie verhindert weitgehend Entlassungen, da nicht zu bezahlende Gewinnanteile als Puffer bei Auftragsausfällen dienen.

1.1 Geschäftszweck und Overall-Profil

Die ConSol Consulting & Solutions Software GmbH mit Hauptsitz in München begleitet seit mehr als 35 Jahren lokale und internationale Unternehmen mit passgenauen IT-Lösungen durch den gesamten Software-Lifecyle. High-End-IT-Beratung, agile Software-Entwicklung sowie Betrieb und Support sind die Eckpfeiler des Portfolios, das ConSol unter Anwendung von modernsten Technologien ständig erweitert. Dazu zählen Open Source-Projekte wie Quarkus, OpenShift oder Tekton. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt auch die Software ConSol CM, eine Plattform Z Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategien seiner Kunden macht ConSol IT- Umgebungen und Geschäftsprozesse fit für die Herausforderungen von morgen. Mit den Leitmotiven Exzellenz und höchste Qualität folgt ConSol dem Ziel, Businesses weiter voranzubringen. Dabei fokussiert ConSol Bereiche wie Cloud-native, Container, Microservice-Architekturen oder IT Automation.

ConSol ist Red Hat Premier Partner und NGINX Preferred Partner. Strategische Partnerschaften bestehen außerdem zu AWS und Microsoft Azure. Zu den Kunden zählen Großunternehmen wie Haribo, Daimler oder Vodafone. Aktuell beschäftigt ConSol rund 260 Mitarbeiter an seinen Standorten München, Düsseldorf, Wien, Krakau sowie San Francisco.

ConSol steht für eine breit gefächerte technologische Expertise und herstellerunabhängige Beratung - von der Architekturkonzeption über agile Softwareentwicklung und -integration, bedarfsgerechten DevOps-Services bis hin zum Betrieb in der Cloud oder On-Premise. Wir wagen gern den Blick über den Tellerrand - die Herausforderungen und den Erfolg unserer Kunden fest im Visier.

Wenn es sich anbietet, setzen wir auf Open-Source-Lösungen. Gerade im Bereich Monitoring haben ConSol Experten maßgeblich an der Entwicklung einschlägiger Open-Source- Frameworks wie Nagios oder Icinga mitgewirkt. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden ihrem Bedarf entsprechend beim Einsatz von DevOps-Tools wie Ansible und OpenShift.

ConSol trägt den neuen Kommunikationsformen Rechnung und hostet Webcasts und Meetups zu diversen IT-Themen - von Veranstaltungen der Agile Testing User Group über OpenShift bis zu Cloud-native. Die Webcast Reihe "Krisensichere IT-Systeme" rundet das Angebot ab. Durchgängig hohe Teilnehmerzahlen stehen für den Erfolg des Konzeptes "Experten-Knowhow und Kompetenz kommunizieren - Innovationskraft beweisen".

Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen Strategie, Erfolg und Kompetenz von ConSol:

2023 erneute Auszeichnung als "MINT Minded Company"

2021 zum 8. Mal in Folge Auszeichnung als "MINT Minded Company"

Auszeichnung von Capital und Personalmarketing-Experten als Deutschlands Beste Ausbilder 2017-2022

Studie Best Recruiters 2021/2022: Gütesiegel in Silber für ConSol

2021 wurde ConSol zum dritten Mal für den Dev-Insider AWARD 2021 nominiert

Platzierung unter den "Besten Ausbildern Deutschlands" 2017

Red Hat "Stronger Together Award 2017"

TÜV-Qualitätssiegel "Exzellenz im Bildungs- und Talentmanagement" im Rahmen des Deutschen Bildungspreises 2017

Platzierung unter den 20 familienfreundlichsten Unternehmen Bayerns 2016

Finalist beim Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2016"

Service-Siegel "Leitbetrieb" für ConSol Software

IHK-Bildungspreis 2014: Platz 3 für ConSol Software

Auszeichnung "Wunsch-Arbeitgeber" 2013 durch Forum Nachhaltig Wirtschaften und CSR Jobs

Finalist im Wettbewerb "SIEgER- Gerechte Chancen in der Arbeitswelt" in den Jahren 2012 und 2011

Aufnahme in die Top 100 - Deutschlands IT-Köpfe 2011 der Zeitschrift Computerwoche

Hervorragende Platzierungen im Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" in den Jahren 2006 bis 2010: 2010 (3. Platz), 2009, 2008, 2007 und 2006 (jeweils Platz 1)

Herausragendes Ranking beim europäischen Wettbewerb "Best Workplaces" seit ConSol an dem Wettbewerb teilnimmt; u.a. im Jahr 2007 1. Platz und im Jahr 2008 zusätzlich Special Award "Credibility" für hervorragende Ergebnisse in der Kategorie Kommunikationskultur.

Bayerischer Frauenförderpreis 2008

"Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit" 2008

Großer Preis des Mittelstandes 2007

Sieger im Wettbewerb "Entrepreneur des Jahres 2004" (Kategorie Informationstechnologie)

Gelistet unter den Finalisten bei "Entrepreneur des Jahres" (1998, 2002)

Preis "Technology Fast 50" von Deloitte (Deutschland, 2003 - 2005) (ConSol erhielt die Auszeichnung für seine selbstentwickelte Workflow-Technologie)

Listing unter "Technology Fast 500 EMEA" 2005

Preis beim europaweit ausgeschriebenen "Vitae Talent Award" (2002)

Preis "Bayerns Best 50" (2002)

Gelistet unter "Europe's 500" (1998-2003, 2005 und 2006)

Preis "IBM Solution of the Year 1997"

1.2 Unsere Kunden

Den Großteil unserer Umsätze erwirtschaften wir branchenübergreifend mit Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen. Zusätzlich betreuen wir auch viele kleine Betriebe sowie staatliche/ kommunale bzw. öffentliche Ämter und Organisationen wie Landratsämter, Ministerien, Universitäten und Krankenkassen. Wir legen dabei größten Wert auf Diversifikation.

1.2.1 Ein Auszug aus unserer Kundenliste

Vertrauen ist die wichtigste Basis für unsere Kundenbeziehungen - Datenschutz, Verschwiegenheit und Loyalität spielen hier eine zentrale Rolle. Daher führen wir hier nur Kunden auf, die dies ausdrücklich billigen und verzichten bei vielen weiteren Kunden darauf, sie namentlich zu nennen. Gerne können Sie uns kontaktieren, um im persönlichen Gespräch Näheres zu erfahren.

ABB . Ärzte der Welt · AKDB (Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern) · AOK Bayern · Abrechnungszentrum Emmendingen · Barmenia Krankenversicherung a.G. · BITTNER+KRULL · Brainloop AG · Bundesrepublik Deutschland BÜHLER · - Finanzagentur GmbH · CARGLASS GmbH · Continentale Krankenversicherung a.G · dmTECH · Doka GmbH · Dubai Health Authority . Eblinger & Partner . ElectronicPartner Handel SE · Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern · EURO-LOG AG · Europ Assistance · Europipe GmbH · Flughafen München · Fraport AG · FWU AG · GLS Austria · Gutenberg Rechenzentrum · GWW · Haribo GmbH & Co. KG · HD PLUS GmbH · Heimbach GmbH & Co. KG · hetras · ifo INSTITUT · Imaging Service AG · KALO-Gruppe · Käserei Champignon · Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) · Krone Gruppe · KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH · Landeshauptstadt München · Lidl · MAN Financial Services · Joyn / maxdome GmbH & Co. KG . Mitsubishi Electric · Stadtentwässerung München · M-net Telekommunikations GmbH . n.core BUILD . nesseler bau gmbh . NOVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.) · NTS New Technology Systems GmbH · Oberlandesgericht Stuttgart · pbb Deutsche Pfandbriefbank · Rohde & Schwarz · Speech Processing Solutions · Stadt Potsdam · STARK DEUTSCHLAND · Swiss Life Deutschland · Tech Data · Telefónica Germany Gmbh & Co. OHG · UniCredit Direct Services GmbH . Union Investment . Vodafone GmbH . WashTec AG . WISAG Gebäudereinigung Holding

1.2.2 Was unsere Kunden von uns fordern

Da wir häufig in sensitiven und/oder erfolgsentscheidenden Bereichen der Geschäfte unserer Kunden tätig werden, verlangen diese höchste Qualität der von uns gelieferten Leistungen. Wir pflegen dabei eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die nicht von Technik- Verliebtheit, sondern von Zielorientierung und Praxisnähe geprägt ist. Bei Architektur- Entscheidungen und der Wahl der Plattform sind wir grundsätzlich herstellerunabhängig und zeigen die Vorteile von Produkten und Techniken sowie Möglichkeiten der Integration in IT- Umgebungen auf. Wir können unsere Kompetenz in zahlreichen erfolgreichen Projekten seit 1984 nachweisen.

1.3 Unsere Organisation

ConSol ist in teilautonomen, selbstständigen Units organisiert, die agil und flexibel auf den sich ändernden Markt reagieren können.

Weiterhin verfolgen wir die Internationalisierung unserer Geschäfte, wo sich uns entsprechende Chancen bieten. Wir haben Tochterfirmen in Polen, USA und Österreich.

1.4 Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022/2023

ConSol musste bei der Gesamtleistung (Umsatz inklusive Bestandsveränderung) im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt einen Rückgang um TEUR 1.627 bzw. 6,9 % auf TEUR 21.921 verzeichnen; der Rückgang resultiert dabei im Wesentlichen aus rückläufigen Beratungsumsätzen von TEUR 1.917. Gegenläufig entwickelte sich die Bestandsveränderung aus unfertigen Aufträgen (TEUR 371). Der Aufwand für bezogene Waren und Leistungen lag um TEUR 195 über dem Vorjahr, der Personalaufwand ist um TEUR 1.098 vermindert; das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist somit von TEUR 1.216 im Vorjahr um TEUR 1.857 auf einen negativen Wert von TEUR -641 zurückgegangen.

Das vergangene Geschäftsjahr konnte die Erwartungen des Businessplans deshalb nicht erreichen. Das im Lagebericht 2021/2022 prognostizierte moderate Umsatzwachstum hat sich nicht eingestellt.

Die detaillierte Betrachtung der Zielerreichung für das abgelaufene Geschäftsjahr sieht wie folgt aus:

1.5 Unit DevOps

Das Geschäftsjahr 2022/23 war für die Unit DevOps aufgrund interner und externer Faktoren ein Übergangsjahr. Es war geprägt von hoher Inflation und einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland und der Welt. Dies hatte Auswirkungen auf die Entwicklung der Gehalts- und Fixkosten. Dadurch sind die Kosten mehr gestiegen als im Businessplan für das Geschäftsjahr erwartet. Preiserhöhungen aufgrund von langfristigen Verträgen und Preisdruck beim Kunden und auf dem Markt waren oft nicht möglich, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. Außerdem endete ein großes DevOps-Projekt in der Automobilbranche am Anfang des Geschäftsjahres. Das neue große DevOps-Projekt in der Automobilbranche, das im März 2022 gestartet ist, konnte bisher nicht die entstandenen Auslastungs- und Umsatzlücken ausgleichen und war wirtschaftlich gesehen bisher nicht so erfolgreich wie das vorherige Projekt. ConSol Polen unterstützt weiterhin in großen DevOps-Projekten. Die Zusammenarbeit in den integrierten Teams wird als funktionierendes Modell für zukünftige Projekte bewertet. Im Geschäftsjahr 2022/23 ist es uns gelungen, ein schlagkräftiges Vertriebsteam neu aufzustellen. Seit dem Geschäftsjahr 2022/23 besteht die neue Unit Platform Engineering.

1.5.1 Unit IT Operations

Die Unit IT-Operations hatte ein Geschäftsjahr, das wirtschaftlich nur begrenzt erfolgreich war. Weder die wirtschaftlichen noch die strategischen Ziele des Business-Plans konnten erreicht werden. Der Verlust eines großen Betriebsauftrags in der Automobilbranche konnte nicht vollständig ausgeglichen werden. Des Weiteren fehlte ein notwendiger Betriebsauftrag, um den im Vorjahr etablierten Operations-Leitstand in Polen auszulasten. Um die angespannte Situation etwas zu entlasten, wurden im dritten und vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres mehrere T&M-Consulting-Aufträge von Mitarbeitern aus dem ROC erbracht. Glücklicherweise konnte ein Projekt in der Automobilbranche bis 2026 verlängert werden, und ein anderes Projekt in der Automobilbranche bleibt trotz des Abbaus von OpenShift durch den Aufbau der Edge-Infrastruktur stabil. Der Personalbestand blieb das gesamte Geschäftsjahr über konstant, und die geplanten Zertifizierungen wurden vor allem im Bereich AWS wie geplant umgesetzt.

1.5.2 Unit Software Engineering

Im Geschäftsjahr 2022/23 gab es für die Unit Software Engineering Herausforderungen bei der Akquise neuer Projekte sowohl bei Bestands- als auch bei Neukunden. Nach Abschluss eines Großprojekts in der Automobilbranche wurde das Personal erfolgreich auf laufende Projekte verteilt. Aufgrund einiger verlorener Ausschreibungen konnten die wirtschaftlichen Ziele des Business-Plans nicht erreicht werden. Daher wurde der Personalbestand der Unit nur leicht erhöht, während die Zusammenarbeit mit unserem Near-Shoring-Partner ConSol Polen konstant blieb. Durch den Gewinn einiger Aufträge im Rahmen von Bestandsprojekten konnte das Personal in den letzten 2 Quartalen voll ausgelastet werden.

1.5.3 Unit Platform Engineering

Die neue Unit Platform Engineering hat das Portfolio der Unit DevOps vervollständigt. Während der Kern des Software Engineering das Entwickeln neuer Applikationen ist und der Fokus der IT-Operationen auf dem Betrieb dieser Applikationen liegt, besteht die Aufgabe des Platform Engineerings darin, die Plattformen, auf denen diese Applikationen laufen, strukturiert und strategisch zu planen und zu implementieren. Im Geschäftsjahr 2022/23 lag der Fokus auf dem Aufbau der Unit Platform Engineering mit Erarbeitung eines Mission Statements und Definition des Portfolios. Erste Projekte mit Fokus Platform Engineering konnten im Geschäftsjahr gewonnen werden. Darüber hinaus unterstützte die Unit Platform Engineering die anderen Units mit ihrem Know-how.

1.5.4 Unit Business Development

Im Geschäftsjahr 2022/23 wurde die Unit Business Development inhaltlich und personell neu aufgestellt. Es wurde am Aufbau eines professionellen Account Managements gearbeitet - mit Key Account Management, Bestandskundenbetreuung und Cross-Selling. Es wurde ein regelmäßiger Strom von Ausschreibungen aufgebaut. Es wurde die Zusammenarbeit mit anderen mittelständischen Unternehmen, die eine ähnliche Größe wie ConSol haben, vorangetrieben. Dies beinhaltete die gemeinsame Bearbeitung größerer Ausschreibungen zur Ergänzung unseres Angebots.

1.6 Unit Fokusthemen

1.6.1 Unit Monitoring

Die Unit Monitoring konnte sich trotz gesamtwirtschaftlich schwieriger Lage gut am Markt behaupten und hat das Geschäftsjahr dank hoher Nachfrage und Auslastung sehr positiv abgeschlossen.

1.6.2 Unit OpenShift

Die Unit OpenShift konnte sich trotz gesamtwirtschaftlich volatiler Lage gut am Markt behaupten und hat das Geschäftsjahr dank hoher Auslastung und einer hohen Menge an Subskriptionen positiv abgeschlossen. Neben dem Ausbau des eigenen Kundenstamms konnten auch einige Cross-Selling Erfolge erzielt werden.

1.7 Unit Inkubator

1.7.1 Unit NGINX

Wie bereits im letzten Jahr war die Lead Pipeline bzgl. Consulting sehr schwach und ein reines Subskriptionsgeschäft nicht ausreichend für eine eigene Inkubator Unit, NGINX ist seit Februar kein Inkubator-Thema mehr, sondern wird als Business Partnerschaft in DevOps fortgeführt. Subskriptionen werden weiterhin wie bisher im Rahmen des Sales Prozesses verkauft.

1.7.2 Unit DMS

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde das Know-how bzgl. SER Doxis durch verschiedene Schulungen weiter vertieft. Die Beauftragung von Consulting Projekten lief jedoch sehr schlecht, sodass eine Beendigung der Inkubator Unit DMS beschlossen wurde. Die Partnerschaft mit SER Doxis wird fortgeführt.

1.8 Unit CM

Das Geschäftsjahr 2022/23 hat sich für die Unit CM zweigeteilt entwickelt. Das Marketing- und Vertriebskonzept ist aufgegangen und hat der Unit CM den größten Zuwachs an Neukunden innerhalb eines Jahres beschert, seitdem das Produkt auf dem Markt ist. Dafür verantwortlich ist zum einen das erfolgreiche Produktmarketing, aufgrund dessen die Anzahl der monatlich generierten Inbound-Leads kontinuierlich gesteigert werden konnte. Auch das Konzept der konsequenten Vermarktung der ConSol CM Standardprodukte hat sich bewährt. Sie erlauben einen deutlich schnelleren und für den Kunden günstigeren Einstieg in den Produktivbetrieb. Positiv entwickelt hat sich auch das Cloud-Geschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erstmals deutlich mehr Cloud-Lösungen als On-Premise-Lösungen verkauft. Damit baut sich ein kontinuierlich steigender wiederkehrender Cloud-Lizenzumsatz auf. Negativ ist allerdings, dass der Umsatzverlust durch den Wegfall zweier Großkunden zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 auch durch das deutlich verbesserte Neukundengeschäft nicht kompensiert werden konnte und die Unit CM somit ihr Umsatz- und Businessplan-Ziel verfehlt hat.

1.9 Unit Marketing

Durch die Schärfung unseres Portfolios und die damit verbundenen inhaltlichen Anpassungen und Überarbeitungen (hinsichtlich Usability und Design) unserer Webauftritte und Kommunikation konnten wir ConSol noch klarer am Markt positionieren. Eine kontinuierliche Analyse unserer Webseiten und die damit verbundenen Maßnahmen bis zum GJ-Ende führten zu weiteren Verbesserungen hinsichtlich Reichweite/Sichtbarkeit und Erleichterung in der Kontaktaufnahme. Die Marketingaktivitäten zur Gewinnung & Bindung von neuen Mitarbeitern und die damit verbundenen Maßnahmen haben Wirkung gezeigt. Partnerschaften mit Suse, NGINX und RedHat wurden genutzt, um Bekanntheit im Markt und neue Kontakte zu generieren. Die Taktung und Qualität unserer Veröffentlichungen, Pressemitteilungen und Content-Platzierungen auf Drittseiten & Social Media konnten auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. CM/ konnte in 22/23 besser am Markt platziert werden und dadurch kontinuierlich über das Geschäftsjahr seine Lead-Situation ausbauen.

1.10 Unit Finanzen & Personal

Die Herausforderungen durch die schwierige wirtschaftliche Lage erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Geschäftsprozesse in allen administrativen Bereichen, um eine Einsparung der allgemeinen Kosten bei größtmöglicher Effizienz erreichen zu können. Konkret wurden Prozesse in den Bereichen Personalentwicklung und Debitoren im Dokumentenmanagementsystem ausgerollt.

1.10.1 Allgemeine Personalentwicklung

Der Mitarbeiterstamm (inklusive der vier Geschäftsführer) umfasst zum Bilanzstichtag 203 Personen (Vorjahr: 191 Personen).

1.11 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.146 (= 27,8 %) auf TEUR 8.161 gesunken. Im Anlagevermögen sind insbesondere notwendige Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Die getätigten Investitionen lagen etwas unter den Abschreibungen und Buchwertabgängen des Geschäftsjahres, so dass sich die Buchwerte des Anlagevermögens insgesamt um TEUR 19 vermindert haben. Darüber hinaus hat die außerplanmäßige Abschreibung von TEUR 39 auf die Beteiligung am Tochterunternehmen in Dubai zu dem Rückgang beigetragen.

Das Umlaufvermögen verringerte sich um TEUR 3.385 (= 35,2 %) von TEUR 9.609 im Vorjahr auf TEUR 6.224. Dem Anstieg der Vorräte von TEUR 308 , steht ein Rückgang der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 753, sowie ein Rückgang der Wertpapiere und der liquiden Mittel von TEUR 2.908 gegenüber.

Die aktive Rechnungsabgrenzung ist um TEUR 220 auf TEUR 1.002 gestiegen. Der Anstieg ist unter anderem durch für den Vertrieb bestimmte Lizenzentgelte bedingt. Gleichermaßen ist auch der auf der Passivseite ausgewiesene Rechnungsabgrenzungsposten mit TEUR 1.207 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt um 21,9 % oder TEUR 297 auf TEUR 1.058 vermindert.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlich anfallenden Steuernachzahlungen dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 2.115 (= 67,0%) niedriger als im Vorjahr ausgewiesen. Aufgrund des negativen Ergebnisses ergab sich keine Mitarbeiterbeteiligung für 2022/2023; folglich war eine Rückstellung nicht erforderlich.

Der Cash-Flow beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf TEUR -389 nach TEUR 1.307 im Vorjahr. Die Liquiditätslage ist weiterhin geordnet.

Die Ertragslage des Unternehmens bewegte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Vorjahresniveau.

Den Umsatzerlösen inklusive Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 21.921 (Vorjahr TEUR 23.548) standen Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen in Höhe von TEUR 3.595 (Vorjahr TEUR 3.400) gegenüber; die Betriebsleistung war somit mit TEUR 18.326 (Vorjahr TEUR 20.148) um 9,0% niedriger als im Vorjahr.

Die Personalaufwendungen haben sich um 6,5% bzw. TEUR 1.098 auf TEUR 15.687 vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind durch geringere Rückstellungsauflösungen um TEUR 351 auf TEUR 439 zurückgegangen. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 13,9% bzw. TEUR 362 auf TEUR 2.974 entsprach weitesgehend den Erwartungen. Das Beteiligungsergebnis belief sich in 2022/2023 auf TEUR 347, gegenüber TEUR -2 im Vorjahr. Während sich die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen auf Vorjahresniveau bewegten, waren außerplanmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit Forderungen gegenüber dem Tochterunternehmen in Dubai von TEUR 688, sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens von TEUR 51 zu verzeichnen. Diese Effekte haben das Ergebnis stark belastet. Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 641.

1.12 Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage

Aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird die wirtschaftliche Lage der ConSol unter den gegebenen Rahmenbedingungen zufriedenstellend beurteilt.

2 Risiken: Einschätzung, Managementziele und -methoden

Unter Risiko wird die Möglichkeit ungünstiger künftiger Entwicklungen verstanden, die mit einer erheblichen, wenn auch nicht notwendigerweise überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwartet werden und somit nachteilig für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sind.

Regelmäßige strategische und operative Unternehmensplanungen ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Risiken und die evtl. Notwendigkeit, Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen. Der Führungskreis des Unternehmens bildet Gremien, in denen die strategischen Entscheidungen vorbereitet bzw. getroffen werden.

Die allgemeine Wirtschaftslage ist für unser Geschäftsumfeld schwierig einschätzbar. Wir handeln weiterhin stets vorsichtig und antizipierend und denken über frühzeitige Gegenmaßnahmen für potenzielle Risiken nach. Wir sehen Risiken folgender Natur:

Personal: Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter

Festpreisprojekte sind auf Kunden- und Mitbewerberdruck stark nach unten zu korrigieren

Stundensätze sind auf Kunden- und Mitbewerberdruck nach unten zu korrigieren

Wegbrechen von Kunden bzw. Kundenprojekten durch geringe Investitionsbereitschaft

Auswirkungen auf unseren Kundenstamm, welcher zu einem beträchtlichen Teil aus Automobilherstellern und Banken besteht, durch Unsicherheiten wegen der Corona- Pandemie, des Brexits und der weiterhin schwierigen Lage an den Finanzmärkten

Große Kunden, die ihre Zahlungsziele auf längere Fristen ausdehnen und das Rechnungsmanagement über Portale und Subunternehmer abwickeln, was oft weitere Verzögerungen bedingt und negative Auswirkungen auf die Liquidität hat

Die Risikobereitschaft innerhalb des Unternehmens ist besonders im Finanzbereich traditionell sehr gering, wir setzen auf bewährte Sicherungsziele durch gute Kommunikation mit den Kunden und können auch auf ein geringes Ausfallrisiko zurückblicken. Unsere Maßnahmen beruhen auf einem Mix aus strategischen Leitsätzen, die sich während der gesamten Weiterentwicklung der Firma bisher bewährt haben, und angegliederten speziellen, eher kurzfristigen operativen Maßnahmen:

Diversifikation und Risikostreuung

Sowohl nach Branchen als auch nach Kunden und Technologien und inzwischen auch nach der Internationalität von Märkten

Flexibilität

Rasche und kompetente Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten auf Basis der geschaffenen operativen und strategischen Strukturen

Mitarbeiterbindung durch hohe prozentuale reale Beteiligung an Gewinn und virtuelle Beteiligung am Wertzuwachs:

Ein erheblicher Teil des Ergebnisses, der dem Gründer/ Inhaber und seiner Familie zusteht, wird auf vertraglicher Basis (abhängig von Leistungskraft Firmenzugehörigkeit, speziellen Erfolgsbeiträgen) an alle Mitarbeiter ausgeschüttet. Alle Mitarbeiter fühlen sich deshalb in besonderem Maße einem effektiven und effizienten unternehmerischen Denken verpflichtet, registrieren frühzeitig Schwachstellen oder auch umgekehrt besondere Nutzungspotenziale und bringen letztere eigeninitiativ ein.

Laufende Weiterbildung durch unsere interne Akademie und im Rahmen eines unserer Leitsätze: "jeder lehrt jeden".

3 Planung für das Geschäftsjahr 2023/2024 - Chancen und Risiken

Aufgrund des aktuellen Auftragsbestands und der laufenden Verhandlungen gehen wir trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage davon aus, dass wir mit einem soliden Umsatzvolumen rechnen können. Die allgemeine Wirtschaftsentwicklung, die Inflation und der daraus resultierende Preiskampf auf dem Markt werden die Rendite beeinflussen.

In den einzelnen Units gibt es die folgenden qualitativen Teilziele für das Geschäftsjahr:

3.1 Planung Unit DevOps

Das wichtigste Ziel der Unit DevOps für das Geschäftsjahr 2023/24 ist der Gewinn eines großen DevOps-Auftrags. Herausfordernd sind weiter die hohe Inflation und eine schwierige wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland und der Welt, die das Investitionsverhalten unserer Kunden beeinflusst.

3.1.1 Planung Unit IT-Operations

Für das Geschäftsjahr 2023/24 stehen für die Unit IT-Operations die notwendigen Umsatzsteigerungen im ROC sowie zusätzliche DevOps-Betriebsaufträge weiterhin im Vordergrund. Mit der bestehenden Lead-Pipeline sowohl für das ROC als auch für die DevOps-Betriebsteams war dies noch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 umsetzbar. Ein zusätzlicher Fokus liegt bei Bestandskunden auf Anpassungen der Stundensätze/Pauschalen aufgrund der nach wie vor hohen Inflation. Der Operations- Leitstand in ConSol Polen ist weiter ausgebaut und übernimmt Nachtschichten. Aufgrund der Insolvenz eines Großkunden im Sommer 2024 besteht kein Bedarf und keine Finanzierung mehr für die Leistungen aus der Timezone.

3.1.2 Planung Unit Software Engineering

Im aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfeld rechnet die Unit Software Engineering, mit gestiegenem Preis- und Kosten-Druck im Geschäftsjahr 2023/24. Bei unseren Bestandsprojekten planen wir mit stabilen Budgets und der Beibehaltung der aktuellen Teamstärken. Für ein moderates Wachstum der Unit Software-Engineering war es Ziel, gemeinsam mit der Unit Platform Engineering und der Unit IT- noch ein bis zwei weitere große Projekte zu gewinnen. Dem Preisdruck begegnen wir durch das verstärkte Einbinden von ConSol Polen als Nearshore-Partner in gemischten und räumlich verteilten und bewährten Projekt-Teams.

3.1.3 Planung Unit Platform Engineering

Im Geschäftsjahr 2023/24 war geplant, die Unit Platform Engineering weiter aufzubauen. Das Ziel war, einen ausgeglichenen finanziellen Stand zu erreichen (die "schwarze Null"). Dafür konnten sowohl eigene Aufträge im Bereich Consulting zu Platform-Engineering-Themen gewonnen werden. Außerdem wird an DevOps-Projekten mitgearbeitet und zu Platform- Engineering-, DevOps- und Cloud-Themen unterstützt.

3.1.4 Planung Unit Business Development

Die neue Unit Business Development ist verantwortlich für den Vertrieb der Unit DevOps und der Fokusthemen OpenShift und Monitoring. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2023/24 umfassen den weiteren Ausbau des professionellen Account Managements, die Förderung der Diversifizierung in verschiedenen Branchen mit Fokus auf Großkonzerne (DAX) und die Umsetzung einer Strategie für unsere Technologiepartner wie Red Hat, AWS, Suse, F5/NGINX, IBM und OVHCloud. Im Geschäftsjahr 2023/24 generierte die Unit Business Development keinen eigenen Umsatz, sondern unterstützte Projekte der anderen Units.

3.2 Planung Unit Fokusthemen

Die Unit Fokusthemen hat zum Ziel, erfolgreiche Themen, die außerhalb des Kernbereichs von DevOps liegen, konzentriert als Geschäftsfelder zu entwickeln. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt trotz guter Prognosen dabei die allgemeine Marktlage geprägt von Inflation und schwer planbaren Entscheidungsprozessen im Kundenumfeld.

3.2.1 Planung Unit Monitoring

Wie erwartet gab es weiterhin eine hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen der Unit Monitoring und dementsprechend eine hohe Auslastung und Umsatz.

3.2.2 Planung Unit OpenShift

Eine gesunkene Nachfrage nach den Dienstleistungen der Unit OpenShift mit entsprechender Auslastung und Umsatz, sowie eine Neuaufstellung des Partnerprogramms von Redhat ist stellen Herausforderungen in der Zusammenarbeit dar.

3.3 Planung Unit Inkubator

Die Inkubator Themen, die bis Ende Februar ruhten, wurden mit Schwerpunkt auf Gen Al ab März unter neuem Fokus aufgenommen.

3.3.1 Planung Unit Gen Al

KI ist ein wesentliches Werkzeug für die Zukunft - nicht nur in der IT. Deshalb setzen wir uns intensiv mit den Themen rund um Produktivität in der Software Entwicklung, generativer AI und neuen Lösungsansätzen mit diesen Technologien auseinander.

3.3.2 Planung Unit IT Security

Nach dem Weggang des Unit Leiters haben wir das Thema IT Security als Inkubatorthema beendet und beziehen die neuesten Erkenntnisse bei der Umsetzung von konkreten DevOps Projekten mit ein.

3.3.3 Planung Unit DMS SER

Neue Projektchancen haben das Inkubatorthema DMS SER erneut aufleben lassen.

3.4 Planung Unit CM

Die Unit CM setzt ihre Produktmarketing- und Vertriebsstrategie auch im neuen Geschäftsjahr fort. Die Positionierung der eigenen Produktwebseite zur Leadgenerierung ist im Vergleich zum Mitbewerb weiter optimiert worden. Auch wurden Maßnahmen ergriffen, um das Ranking der Webseite in der organischen Suche weiter zu verbessern und die Leadgenerierung mindestens auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Durch genutzte Einsparpotenziale und vorübergehende Einstellungsstopps ist eine Kostenreduktion erfolgt. Zudem ist die produktive Auslastung im Consulting weiter verbessert worden und die Unit konnte ein Kundenwachstum größer als im Vorjahr erreichen. Die vermarkteten Standardprodukte haben sich bewährt. Dementsprechend wird ihre Palette nicht erweitert. Allerdings werden die Produkte funktional kontinuierlich verbessert und an den Bedarf der Kunden angepasst.

3.5 Planung Unit Marketing

Die Marketingplanung für das kommende Geschäftsjahr ist darauf ausgerichtet, die Leadgenerierung zu steigern und die Reichweite von ConSol zu erhöhen. Durch gezielte Maßnahmen wie Content-Marketing, Social-Media-Marketing und Online-Werbung werden wir unsere Zielgruppe passgenau ansprechen und qualifizierte Leads für Sales generieren. Hierbei spielt eine enge Zusammenarbeit von Marketing, Sales und den Business Units eine wichtige Rolle. Die Fokussierung auf spezielle Themen und eine gemeinsame Planung von Sales-Aktionen für Bestands- und Neukunden wird fokussiert. CM/ ist in 23/24 weiter mit hoher Priorisierung im Markt platziert.

3.6 Planung Unit Finanzen & Personal

Mit unseren KPIs begegnen wir den Herausforderungen durch die schwierige wirtschaftliche Lage durch eine kontinuierliche Anpassung der Geschäftsprozesse in allen administrativen Bereichen. Das Dokumentenmanagementsystem wird in den HR Bereichen durchgängig eingesetzt.

3.7 Planung Niederlassung Düsseldorf

Unsere Niederlassung in Düsseldorf hat Aufträge im Bereich 24x7 Stunden Support für unsere Kunden im ROC sowie Consulting- und Development-Projekte auch im Bereich ConSol CM weitergeführt.

4 Ausblick

Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs und die Krise der deutschen Wirtschaft haben die Entwicklung im letzten Geschäftsjahr gebremst.

Die Insolvenz eines Großkunden aus der Versicherungsbranche im Sommer 2024 und die sinkende Nachfrage nach deutschem Support aus den USA hat dem Time Zone Engineering die Geschäftsgrundlage entzogen und zu einer Beendigung des Geschäftsbetriebs der ConSol Incorporation in San Francisco USA geführt.

Wir sind auf gutem Kurs, ein moderates Umsatzwachstum bei positiver Rentabilität im Geschäftsjahr 2023/2024 zu erreichen. Der Marktdruck bzgl. Preisen steigt weiterhin und erschwert die Geschäftsentwicklung. Wir verfolgen weiterhin eine Diversifizierung unserer Kunden und Streben größerer Synergien durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit ConSol Polen als Implementierungspartner in Projekten an.

Bedingt durch die aktuelle Lage werden wir aber weiterhin vorsichtig agieren und die auftretenden Risiken (Allgemeine Wirtschaftskrise, speziell in der Automobilindustrie, langsame Diversifizierung, Probleme bei der Generierung neuer Kundenaufträge, ...) genau analysieren.

Unsere Ziele sind:

Weiterer Ausbau des Partnernetzwerks

Synergien durch bessere Zusammenarbeit und Ausbau von ConSol Polen

Ausbau des Near Shoring Angebotes

Mittelfristig größere Diversifizierung auf verschiedene Branchen und Kunden

moderate Steigerung/Konsolidierung des Umsatzes und Aufbau von 2-3 größeren Neukunden in der Unit DevOps

genereller Ausbau der Unit DevOps

weitere Schärfung der Strategie und des Portfolios von ConSol und aller Units

Analyse der Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen in der KI auf das ConSol Businessmodell inkl. evtl. Anpassungen

Positive Geschäftsentwicklung (Umsatz und Gewinn) des ConSol CM

Positives Gesamtergebnis

Ausbau der Inkubatorthemen

Wir sind zuversichtlich und hoffen, unsere geplanten Ziele sogar übertreffen zu können.

 

München, den 25.09.2024

gez. Dr. Ulrich Schwanengel

gez. Michael Beutner

gez. Andrea Stellwag

gez. Bernd Wiserner

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ConSol Consulting & Solutions Software GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. September 2024

Kesel & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
München

gez. Ralph Handl, Wirtschaftsprüfer

gez. Lutz Weigell, Wirtschaftsprüfer

Hinweis nach § 328 Abs. 1a S. 2 HGB:

Vorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 30.09.2023.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Angabe nach § 325 Abs. 1b S. 2 HGB

Die Gesellschafter haben am 04.12.2024 folgenden Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst:

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von 640.712,22 € wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 5.274.493,28 € verrechnet. Der Bilanzgewinn von 4.633.781,06 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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