Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 7816
Eingetragen
10.2.2014
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Installation von Industriemaschinen und -ausrüstungen
Gegenstand
Aufbau, Instandsetzung und Montage von Investitionsgütern und damit zusammenhängende Arbeiten, sowie der Handel mit Investitionsgütern und die Durchführung von Transporten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Steelworks GbR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Steelworks GbR
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CMA Logistik GmbH

Schlüsselfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma CMA Logistik GmbH mit Sitz in Schlüsselfeld, Bayern ist ein Unternehmen, das im Transport- und Haustechnikbereich, insbesondere für die Bereiche Sanitär, Heizung, Lüftung und Elektro, tätig ist.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsbestrebungen der CMA Logistik GmbH haben ihren Schwerpunkt auf der kostengünstigen Umsetzung der Kundenwünsche.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung. Das preisbereinigte BIP sank um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptgründe waren hohe Preise und steigende Zinsen, die Investitionen erschwerten auch zu einer geringeren inländischen Nachfrage führten. Auch die ausländische Nachfrage war geringer. Die Erholung vom tiefen Einbruch der Volkswirtschaft im Corona-Jahr 2020, die sich in den Jahren 2021 bis 2022 gezeigt hatte, setzte sich im Jahr 2023 nicht mehr fort.

Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes, ohne das Baugewerbe, sank deutlich um insgesamt 2,0 %. Insbesondere in den energieintensiven Branchen sank die Produktion. Im Baugewerbe konnte im Jahr 2023 ein kleines Wachstum erreicht werden.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % ab. Grund hierfür waren die stark gestiegenen Preise. Die privaten Ausgaben für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken um 6,2 %. Seit fast 20 Jahren sank im Jahr 2023 auch zum ersten Mal der staatliche Konsum.

Die wirtschaftliche Aktivität wurde im Jahr 2023 durch die Dienstleistungsbranche gestützt. Diese wuchs weiter, wenn auch schwächer als in den Vorjahren. Die größten Zuwächse wurden im Bereich der Information und Kommunikation erreicht. Die Wirtschaftsleistung der öffentlichen Dienstleister, der Bereiche Erziehung und Gesundheit und der Unternehmensdienstleister stiegen ebenfalls leicht an. In den Bereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank hingegen die Wirtschaftsleistung. Der Groß- und Einzelhandel musste deutliche Einbußen verkraften.

Durchschnittlich waren im Jahr 45,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland beschäftigt. Dies entspricht einem Plus von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Aufbau von Erwerbstätigen entfiel hauptsächlich auf den Dienstleistungssektor. Der Arbeitsmarkt zeigt sich damit trotz der negativen Gesamtkonjunktur noch robust.

2. Branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Die Bauinvestitionen waren im Jahr 2023 preisbereinigt rückläufig und sanken um 2,1 %. Negativ wirkten sich auf die Bautätigkeit die hohen Baupreise, die deutlich gestiegenen Zinsen und der Fachkräftemangel aus. Insbesondere der Hochbau und hier der Wohnungsbau waren deutlich rückläufig. Die Produktion im Tiefbau konnte hingegen gesteigert werden.

Im Jahr 2023 ist der Auftragseingang in der Baubranche um 4,4 % gesunken. Die starken Materialpreissteigerungen belasteten die Branche stark. Es wurden nur noch minimal neue Arbeitsplätze geschaffen. Die eingetrübte Stimmung in der Baubranche schlägt sich auch in Branchenumfragen nieder. Aktuell bezeichnen 45 % der Unternehmen die Geschäftslage als negativ, 70 % gehen von einer weiteren Verschlechterung der Geschäftslage im Wohnungsbau aus.

3. Geschäftsverlauf

Die gute Geschäftsentwicklung der CMA Logistik GmbH des Jahres 2023 spiegelte sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen wider.

Die Gesamtleistung und das Rohergebnis sind gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegen.

Im Jahr 2023 konnten die Umsatzziele erreicht werden. Der Jahresüberschuss steht mit TEUR 11,3 jedoch hinter den Erwartungen zurück.

4. Lage

a) Ertragslage

Der Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 11,3 ist im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 51,5) gesunken.

Die Personalaufwendungen stiegen auf TEUR 14.843,3 an. Im Vorjahr betrugen sie TUR 13.940,3. Die Materialaufwendungen stiegen auf TEUR 6.350,8 an (Vj. TEUR 6.025,2).

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, unter Skontoausnutzung, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Das Fremdkapital gliedert sich in kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten, wobei der Großteil des Kapitalbedarfs aus Eigenmitteln bedient wird.

Die Eigenkapitalquote ist geringfügig auf 27,9 % gesunken (Vj. 29,9 %).

Die Liquiditätslage des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verbessert. Die Gesamtsumme aus Kassen- und Bankguthaben betrugen zum Bilanzstichtag zusammen TEUR 403,6 (Vj. TEUR 69,5). Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

c) Vermögenslage

Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Cash-Flow und den Deckungsbeitrag pro Projekt heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Für die Ermittlung des Cash-Flows bilden wir die Summe aus Jahresergebnis und Abschreibung.

Die Deckungsbeiträge pro Projekt erhalten wir über ein eigenes Projektcontrolling und IT-gestützte Analysetools.

III. Prognosebericht

Der sehr zufriedenstellende Auftragsbestand zum 31.12.2023 sowie anhaltende Auftragseingänge während des neuen Geschäftsjahres führen zu positiven Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr und auch darüber hinaus. Die Umsatz- und Ertragslage des laufenden und nächsten Geschäftsjahres sollten die des Jahres 2023 moderat übersteigen.

Die Baubranche als Ganzes blickt mit Sorge in die Folgejahre. Die Prognose für 2024 zeigt keine Wende in der baukonjunkturellen Schwäche. Der Gesamtumsatz des Baugewerbes wird voraussichtlich um 4,0 % zurückgehen.

In dem spezifischen Geschäftsfeld, in dem die CMA Logistik GmbH tätig ist, sehen wir jedoch keine negative Entwicklung, wie sie im allgemeinen Branchentrend zu finden ist. Der Auftragsbestand ist weiterhin hoch, sodass wir davon ausgehen, dass sich der Wachstumspfad des Unternehmens weiter fortsetzen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische und operative Risiken

Internationale Risiken und eine schwierige konjunkturelle Lage besitzen aus aktueller Sicht begrenzten Einfluss auf den Absatzmarkt der CMA Logistik GmbH. Die Nachfrage nach den angebotenen Leistungen ist anhaltend hoch.

Risiken hinsichtlich des Humankapitals des Unternehmens könnten in der anhaltenden Knappheit qualifizierter Arbeitskräfte entstehen. Die Rekrutierung neuer, sowie Bindung und Entwicklung bestehender Mitarbeiter, nehmen einen immer höheren Stellenwert im Unternehmen ein. Es werden kontinuierlich Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber forciert.

Die angespannte Lage bei den Baufachkräften dürfte sich auch in Zukunft weiterhin verschärfen. Hier wurden bereits vor Jahren strategische Maßnahmen ergriffen, in dem die Mitarbeitergewinnung auf dem europäischen Bauarbeitsmarkt ausgeweitet wurde. Dadurch sind wir nach wie vor in der Lage, ausreichend personelle Kapazitäten vorzuhalten und kontinuierlich auszubauen.

Immer noch bestehende Lieferengpässe seit der Corona-Pandemie und nochmal verstärkt durch den Ukraine-Krieg und damit einhergehender Schwankungen bei den Materialpreisen stellen ein Risiko dar, haben sich aber insgesamt wieder entspannt. Gleichwohl gilt, dass insbesondere mögliche Versorgungsunsicherheiten und Knappheiten bei der Energieversorgung einen erheblichen Einfluss auf Materialpreise und Lieferketten haben könnten.

Nach den sehr hohen Preissteigerungen in den Jahren 2022 und 2023 können wir aktuell wieder einen leichten Preisrückgang bei vielen Vorprodukten beobachten. Aufgrund der insgesamt sinkenden Nachfrage können wir als Einkäufer zunehmend stärker auftreten.

b) Ertragsorientierte Risiken

Grundsätzliche Ertragsrisiken können in konjunkturellen Einflüssen sowie in einer sich danach ausrichtenden Preispolitik des Wettbewerbs gesehen werden. Im Hinblick darauf lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ertragssituation nicht ausschließen, aber nach aktuellem Kenntnisstand bestehen dafür keine Anhaltspunkte.

Aufgrund der guten Auftragslage werden leistungswirtschaftliche Risiken als gering eingeschätzt. Ebenfalls bietet die breite Palette an angebotenen Leistungen, die Flexibilität rechtzeitig auf geänderte Marktbedingungen reagieren zu können.

Die Prognose der Umsatzentwicklung für die Jahre 2024 und 2025 unterliegt aufgrund der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, des anhaltenden Ukraine-Krieges und der stark gestiegenen Energiekosten und Zinsen erhöhter Unsicherheit. Gleichwohl gehen wir von moderat steigenden Umsätzen aus.

Die CMA Logistik GmbH war bisher nicht von Zahlungsausfällen von Kunden betroffen. Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen mit finanziell sehr stabil aufgestellten Partnern, ist dies auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch das anhaltende Wachstum konnte im abgelaufenen Jahr eine fortwährende Stabilisierung der Kapitalstruktur erreicht werden, mit der der operative Liquiditätsbedarf zunehmend aus eignen Mitteln gedeckt werden konnte und mögliche Abhängigkeiten von Fremdkapitalgebern verringert wurden. Das Risiko von daraus resultierenden Liquiditätsengpässen ist als gering einzustufen. Für Miete und Leasing des Anlagevermögens bestehen langjährige strategische Partnerschaften.

Währungsrisiken bestehen aufgrund ausschließlich nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht und Zinsrisiken im Hinblick auf die Finanzierungsstruktur bestehen derzeit ebenfalls nicht.

Eine hinreichende Quantifizierung der Risiken dieses Teilabschnitts in Bezug auf unsere wirtschaftliche Lage ist nicht möglich. Für alle quantifizierbaren bekannten Risiken wurden nach derzeitigem Erkenntnisstand adäquate Rückstellungen gebildet. Risiken bestandsgefährdenden Umfangs sind nach unserem Wissenstand nicht ersichtlich.

2. Chancenbericht

Die Baubranche als Ganzes befand sich in den Vorjahren auf einem starken Wachstumstrend, der sich im Jahr 2023 allerdings abgeschwächt hat. Die CMA Logistik GmbH ist jedoch in einem Teilbereich der Baubranche tätig, in der die Stimmung der Gesamtbranche bisher noch nicht negativ durchschlägt. Wir sehen gute Chancen, dass sich der bisherige Wachstumspfad fortsetzt.

Dem Wettbewerb am Markt wird durch ein hohes Maß and Kundenorientierung begegnet, wobei flache Hierarchien dazu beitragen, effiziente Entscheidungswege zu gewährleisten und Kundenwünsche schnell umzusetzen.

Zudem werden fortwährend Maßnahmen forciert, um den Prozess der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und kontinuierlich zu verbessern.

3. Gesamtaussage

Die CMA Logistik GmbH ist ein Unternehmen, das von Wachstum geprägt ist und für das es keine Indizien für eine gegenläufige Entwicklung gibt.

Zudem werden stetig Teile dieses Erfolgs in die Stabilisierung der Gesamtunternehmensstruktur investiert, um eine organische und nachhaltige Organisationsentwicklung zu ermöglichen.

Aufgrund unserer finanziellen Stabilität und der Maßnahmen zur Mitarbeiterbeschaffung bereitet uns das Wettbewerbsumfeld weiterhin keine Probleme.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten.

Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus-/ und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Schlüsselfeld eine unselbstständige Niederlassung in Langenlonsheim.

 

Schlüsselfeld, im Juni 2024

CMA Logistik GmbH Steinäcker 1 96132 Schlüsselfeld

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 68.523,00 51.608,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.689,00 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.689,00 0,00
II. Sachanlagen 60.834,00 51.608,00
1. technische Anlagen und Maschinen 10.286,00 12.343,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.548,00 39.265,00
B. Umlaufvermögen 6.452.443,08 6.004.078,99
I. Vorräte 309.402,62 277.130,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.739.407,93 5.657.472,66
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.739.407,93 5.657.472,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 403.632,53 69.476,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.330,22 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.539.296,30 6.055.686,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.819.187,36 1.807.911,58
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.794.187,36 1.782.911,58
B. Rückstellungen 2.430.886,26 2.399.228,02
C. Verbindlichkeiten 2.279.554,29 1.848.547,39
1. sonstige Verbindlichkeiten 2.279.554,29 1.848.547,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.279.554,29 1.848.547,39
D. Passive latente Steuern 9.668,39 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.539.296,30 6.055.686,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 31.230.520,77 28.518.065,40
2. Personalaufwand 14.843.335,05 13.940.325,91
a) Löhne und Gehälter 12.265.482,50 11.515.330,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.577.852,55 2.424.995,13
davon für Altersversorgung 1.260,00 1.260,00
3. Abschreibungen 49.090,31 65.705,24
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 49.090,31 65.705,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.247.171,75 14.391.495,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.844,76 4.977,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.194,55 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 77.128,50 74.031,65
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 9.668,39 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 14.445,37 51.484,52
9. sonstige Steuern 3.169,59 0,00
Jahresüberschuss 11.275,78 51.484,52

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 11.275,78 51.484,52
2. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.782.911,58 1.731.427,06
3. Bilanzgewinn 1.794.187,36 1.782.911,58

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die CMA Logistik GmbH hat ihren Sitz in Schlüsselfeld und ist in das Handelsregister des Amtsgericht Bamberg unter HRB 7816 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 II HGB. Sie nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen gem. §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und soweit sie der Abnutzung unterlagen, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

Die Ausleihungen werden zum Auszahlungsbetrag ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko, die Kosten des Forderungseinzuges und der Zinsverlust durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % ausreichend berücksichtigt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerung berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Analgenspiegel dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf einem Betrag von € 131.362,68 (Vj € 167.399,36) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:

Rückstellung für Urlaub/Personalkosten € 361.845,26
Rückstellung für Gewährleistungen € 1.998.802,00
Rückstellung für Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten € 28.000,00
Rückstellung für Sonstiges € 22.970,00
€ 2.411.617,26

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen auf:

davon Restlaufzeit

Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 776.673,77 776.673,77 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.502.880,52 1.502.880,52 0,00 0,00
- davon aus Steuern (367.202,25)
- soziale Sicherheit (0,00)
2.279.554,29 2.279.554,29 0,00 0,00

D. Sonstige Erläuterungen

Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB

Der jährliche Aufwand aus nicht begrenzten Miet-/Pachtverträgen für bewegliches Anlagevermögen mit einer Kündigungsdauer von maximal 1 Jahr beträgt € 3.197.008,72. Die Miet- und Pachtverträge des unbewegliches Vermögen haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 9 Jahren die Gesamtverpflichtung beläuft sich auf € 14.854.092,00.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Bayer Matthias Geschäftsführer Einzelvertretung
Dorna Ronny Geschäftsführer Gemeinsam

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

2023
Anzahl
2022
Anzahl
312 323

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss zusammen mit dem freien Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.908,90 9.424,71 0,00 27.333,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.908,90 9.424,71 0,00 27.333,61
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 14.400,00 0,00 0,00 14.400,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.746,93 58.357,60 47.083,79 134.020,74
Summe Sachanlagen 137.146,93 58.357,60 47.083,79 148.420,74
Summe Anlagevermögen 155.055,83 67.782,31 47.083,79 175.754,35
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.908,90 1.735,71 0,00 19.644,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.908,90 1.735,71 0,00 19.644,61
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.057,00 2.057,00 0,00 4.114,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.481,93 45.297,60 45.306,79 83.472,74
Summe Sachanlagen 85.538,93 47.354,60 45.306,79 87.586,74
Summe Anlagevermögen 103.447,83 49.090,31 45.306,79 107.231,35
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 7.689,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.689,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 12.343,00 10.286,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.265,00 50.548,00
Summe Sachanlagen 51.608,00 60.834,00
Summe Anlagevermögen 51.608,00 68.523,00

E. Unterzeichnung Jahresabschluss

 

Schlüsselfeld, 28.02.2025

CMA Logistik GmbH

Geschäftsführer: Gez. Matthias Bayer

Geschäftsführer: Gez. Ronny Dorna

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für den vollständigen Jahresabschluss habe ich folgende Bestätigungsvermerke erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CMA Logistik GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der CMA Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CMA Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

[genaue Bezeichnung z.B: "Die gesetzlichen Vertreter" oder "Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat"] sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen lediglich die allgemeinen Ausführungen zur Branchen- und Weltwirtschaft .

Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Nürnberg, 25.03.2025

Gesiegelt Stefan Rademacher, vereidigter Buchprüfer

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