Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 10856
Vorher
KOBIL Systems GmbH
Eingetragen
21.7.1986
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind Imund Export, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Hard- und Software im Datenverarbeitungsbereich sowie die Beratung auf diesem Gebiet

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ismet Koyun
seit 1.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ismet Koyun
Paracelsusstraße 61, 67550 Worms
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KOBIL GmbH

Worms

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung in den umsatzrelevanten Märkten

2.2 Entwicklung der Branche

2.3 Entwicklung von KOBIL

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

3.2 Finanzlage

3.3 Vermögenslage

4. Chancen, Risiken und Prognosebericht

4.1 Chancen

4.2 Risiken

4.3 Prognose

1. Grundlagen des Unternehmens

Die KOBIL GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mainz unter HRB 10856 eingetragen und agiert als

• Hersteller hochsicherer Basistechnologie zur Sicherung digitaler Identitäten, der Kommunikation, der Prozesse und der Daten in Form von Software- und Hardwarelösungen,

• Betreiber einer digitalen Plattform.

Seit der Gründung im Jahr 1986 befindet sich der Hauptsitz am Standort Worms [D-67547] mit der dort ansässigen Geschäftsführung, der Forschung und Entwicklung, sowie den operativen kaufmännischen und technischen Bereichen. Ein weiterer registrierter Standort befindet sich in Darmstadt [D-64297].

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 89 Mitarbeiter beschäftigt.

Der geschäftsführende Gesellschafter, Ismet Koyun, hält zu 100 % das eingezahlte Stammkapital von TEUR 855.

Bei nachfolgendem Unternehmen besteht eine 100%ige Beteiligung seitens der KOBIL GmbH:

KOBIL Technologies Inc., San Diego (USA)

Aktivitäten im Bereich Business Development und Marketing mit Marktforschung und Partner-Management.

Über Mehrheitsbeteiligungen des Gesellschafters von KOBIL sind weitere IT-Security - Unternehmen wie folgt verbunden und als zugehörige der "KOBIL Gruppe" dargestellt.

KOBIL Ltd., Istanbul (Türkei)

Entwicklung, Vertrieb, technischer Support und Handel mit KOBIL-Produkten

KOBIL AG, Zürich (Schweiz)

Vertrieb, technischer Support und Handel mit KOBIL-Produkten

Platform Istanbul Teknoloji Anonim Sirketi, Istanbul (Türkei)

Betreiben einer digitalen Plattform

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung in den umsatzrelevanten Märkten

In Deutschland, der Schweiz und verschiedenen EU-Ländern wurden rund 85% des gesamten Umsatzes getätigt. Der betreffende Wirtschaftsraum stand im Berichtsjahr unter nachfolgenden Einfluss-Faktoren.

Während in Deutschland die reale Veränderung des BIP für 2023 im Vorjahresvergleich bei minus 0,2% lag, betrug die reale Veränderung des BIP im gleichen Zeitraum im Euroraum (EU-27 Staaten) 0,4%.

Bund und Länder arbeiten im Zuge des "Deutschland-Pakts" gemeinsam an der Digitalisierung der Verwaltung und an effizienteren Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Deutschland schneller, moderner und sicherer machen sollen.

Neue geopolitische Krisen erhöhen potenziell die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit.

2.2 Entwicklung der Branche

Mit der Fortschreibung des Produktportfolios rücken neue Märkte in den Fokus. Somit weitet sich der Branchenbegriff durch das Betreiben digitaler Plattformen oder SuperApps und deren Technologien entsprechend aus.

Digitalisierung geht einher mit Transformation und Innovation, sei es für politische, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Ziele.

Gemäß dem BSI spitzte sich insgesamt im Berichtszeitraum die bereits zuvor angespannte Lage weiter zu.

Cyber-Sicherheit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine zunehmend digital vernetzte Gesellschaft und Wirtschaft. Die Corona-Pandemie und die neue Bedrohungslage in Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, bei der auch digitale Angriffsmethoden eingesetzt werden, verstärkt den Bedarf an digitalen Abwehrmechanismen.

Eine beschleunigte Digitalisierung in den weitreichenden Geschäftsprozessen der Unternehmen, bei den Dienstleistungen öffentlicher Institutionen bis hin zu den digitalen Anwendungen, die fast jede Bürgerin und jeder Bürger täglich im Alltag nutzt - macht auch bei der Cyber-Sicherheit Made in Germany eine Zeitenwende notwendig. Die Bedrohung im Cyber-Raum ist aktuell so hoch wie noch nie. Wichtig ist daher, die Resilienz der Bundesrepublik Deutschland auch gegen Cyberangriffe und IT-Sicherheitsvorfälle weiter zu steigern.

Global gesehen ist der Markt für IT-Sicherheit im Bereich von Objekten oder Anwendungen angesiedelt und findet sich in vielfältigen Wirtschaftsbranchen und gesellschaftlichen Bereichen, orientiert an ihren jeweiligen Anforderungen, wieder. Schwachstellenbehaftete Produkte werfen weiteres Potential an IT-Sicherheitskomponenten auf. Insgesamt wird aufgrund des tendenziell steigenden IT-Sicherheitsbedarfs für die kommenden Jahre eine durchschnittliche zweistellige Wachstumsrate prognostiziert.

2.3 Entwicklung von KOBIL

KOBIL kann im Berichtsjahr sein Bestandskundengeschäft ausbauen und damit den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die Wertschöpfung konnte hierbei ebenfalls verbessert werden. Trotz weiterer Kostensteigerungen und hoher Investitionen im Umfeld neuer Entwicklungen konnte ein positives Ergebnis erzielt werden.

Die Digitale Plattform im Zusammenspiel mit der Super App - Technologie erfordert im Zuge weiterer Optimierungen und Anpassungen innerhalb der Softwarearchitektur weiterhin große Anstrengungen für Entwicklung und Dienstleistung.

Dieses groß angelegte Investitionsobjekt hat inzwischen Entwicklungskosten von nahezu 59 Mio. € erzeugt.

KOBIL ist mit der digitalen Plattform bzw. Super App - Technologie nun in der Lage ein neues Partnerschafts- und Beteiligungsnetzwerk aufzubauen, neue Vertriebskanäle zu erschließen und kundenspezifische Großprojekte zu realisieren. Mit der jeweiligen Anbindung von Endnutzern und deren Interaktionen (u.a. Kommunikation, Datenaustausch, Anwendungsprozesse und Zahlungsabwicklung) erschließt sich ein neuer strategisch nachhaltiger Umsatztreiber für das Unternehmen. Mit dem Zuschlag für die Wormser City App befindet sich ein weiteres Referenzprojekt im Bereich von Smart City Lösungen in der Realisierungsphase (Start 12/2023)

Die Geschäftsleitung bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr hinsichtlich des Betriebserfolges und alle übrigen betrieblichen Entwicklungen im Sinne der Zukunftsfähigkeit oder Nachhaltigkeit positiv.

Die Forschung- und Entwicklungskosten wurden insgesamt auf 9.894 TEUR ausgebaut (Vorjahr TEUR 8.936).

Im Berichtsjahr wird weiterhin ein KFW-Unterstützungsprogramm zur Fortführung und Sicherung von Innovation und Nachhaltigkeit beansprucht.

3. Lage des Unternehmens

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der KOBIL GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

3.1 Ertragslage

Die Betriebsleistung beinhaltet Umsätze aus Produkt- und Leistungskategorien unterschiedlicher Herkunft. Hierzu zählen Hardwareverkäufe, Dienstleistungen und Softwareverkäufe mit entsprechenden Lizenzabrechnungen, sowie Provisionserlöse aus Vermittlungstätigkeit.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr 18.878 TEUR und erhöhten sich um rund 13% gegenüber dem Vorjahr [16.736 TEUR]. Die Betriebsleistung, welche darüber hinaus die Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge berücksichtigt, erhöhte sich um rund 16% auf 19.554 TEUR [Vorjahr 16.874 TEUR]

Die Produkt- und Leistungsmargen verringerten sich von ca. 65% im Vorjahr auf ca. 63% im Berichtsjahr.

Der Materialaufwand [7.194 TEUR] lag um ca. 1.295 TEUR absolut über dem Vorjahreswert in Höhe von 5.899 TEUR.

Das resultierende Rohergebnis [12.360 TEUR] erhöhte sich absolut um 1.385 TEUR und damit um ca. 13% gegenüber dem Vorjahreswert [10.975 TEUR].

Die Personalkosten erhöhten sich um 238 TEUR [4%] auf 6.711 TEUR im Vergleich zum Vorjahr [6.473 TEUR].

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr mit 4.160 TEUR [3.361 TEUR im Vorjahr] um rund 799 TEUR. Insgesamt gab es bei den Aufwandspositionen (Differenz von Rohergebnis zu Betriebsergebnis) eine Erhöhung um 1.065 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Das Unternehmensergebnis schließt mit 422 TEUR [Vorjahr 168 TEUR].

3.2 Finanzlage

Der finanzielle Überschuss gemäß dem Cash Earnings Ansatz, welcher die laufenden erfolgswirksamen geschäftlichen Aktivitäten umfasst, betrug im Berichtsjahr 1.641 TEUR und erhöhte sich um 838 TEUR gegenüber dem Vorjahr [803 TEUR].

Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Gesamtvermögen) hat sich von 29% im Vorjahr auf 21% im Berichtsjahr verringert.

Die Eigenkapitalquote steigt im Geschäftsjahr um 4 Prozentpunkte auf 38% [Vorjahr 34%].

Das Verhältnis von Eigenkapital zum Anlagevermögen (Anlagendeckung I) verbessert sich im Berichtsjahr mit 182% gegenüber dem Vorjahr [119%]. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt.

Der Bilanzkurs, welcher das Verhältnis des Eigenkapitals zum Gezeichneten Kapital wiedergibt, erhöht sich von 542% im Vorjahr auf 591% im Jahr 2023.

Die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten) liegt mit 13% unter dem Vorjahr [44%]. Das Verhältnis des monetären Umlaufvermögens zu dem kurzfristigen Fremdkapital (Liquidität 2. Grades) bedeutet eine Zunahme im Berichtsjahr um 16 Prozentpunkte auf 121% [Vorjahr 105%]. Die Relation des monetären Umlaufvermögens zzgl. der Vorräte zu dem kurzfristigen Fremdkapital (Liquidität 3. Grades) übersteigt mit 128% die vergleichbare Relation des Vorjahres [109%].

Neben hohen Investitionen in Produkte und Wachstum konnte die Rentabilität in dem Zeitraum weiterhin gesteigert werden.

Das operative Geschäft von KOBIL liefert im Kern gute Renditen und damit die Basis für Anpassungsstrategien bei volatilen Entwicklungen.

Das finanzielle Fundament ist auf Basis der genannten Kennzahlen weiterhin stabil und nachhaltig.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduziert sich um 357 TEUR auf 13.134 TEUR. Im Vorjahr betrug die Bilanzsumme 13.491 TEUR. Die Veränderungen wurden auf der Aktivseite durch den Verbrauch von Flüssigen Mittel [2.857 TEUR] und dem Rückgang bei den Immateriellen Vermögensgegenständen [1.148 TEUR] maßgeblich beeinflusst. Dagegen stehen die Erhöhung der Debitoren um 2.586 TEUR und die Erhöhung der Forderungen im Verbund [TEUR 1.021].

Im Gegenzug ist der Rückgang auf der Passivseite durch die Tilgung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von 2.396 TEUR begründet. Dagegen stehen die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten [866 TEUR], der Kreditoren [596 TEUR] und des Eigenkapitals [422 TEUR].

4. Chancen, Risiken und Prognosebericht

4.1 Chancen

Die Wachstumsrate im Cyber Security Markt ist aufgrund der anwachsenden Bedrohungen und Gefahren in den digitalen Netzen zweistellig für die kommenden Jahre prognostiziert.

Strategisch sich entwickelnde Partnerschaften werden, je nach Möglichkeit, intensiviert und können für globale Aktivitäten herangezogen werden.

KOBIL stellt Standardprodukte nach einschlägigen internationalen Standards her. Damit lassen sich die KOBIL Produkte weltweit verkaufen.

Kundenbedürfnisse, Markttrends, Technologischer Wandel und Sicherheitsstandards müssen stets ausgewogen aufeinander abgestimmt sein. Eine gute Produktqualität ist für das Image mit ausschlaggebend. Um qualitativ hochwertige Produkte herstellen zu können, arbeitet die Entwicklung eng mit den prozessrelevanten Partnern zusammen.

Die große Chance liegt darin, den Vorsprung zu nutzen und "veraltete" Technologien am Markt rechtzeitig abzulösen.

Entwicklung, Pflege und modularer Ausbau einer Standardplattform, als Basis für Softwarelösungen und Dienstleistungen, rücken zunehmend in den Mittelpunkt und dienen der mittelfristigen Wertschöpfung.

Intensives Marketing und PR-Aktivitäten der letzten Jahre und der Verkauf großer Stückzahlen von KOBIL-Produkten konnten den Bekanntheitsgrad weiterhin vergrößern. Die Etablierung der Marke "KOBIL" ermöglicht die Förderung und den Ausbau des Unternehmens.

Die weitere Nutzung von Marketingtools hilft insbesondere neue Zielgruppen zu identifizieren und die Kernbotschaften zu den KOBIL-Lösungen im ausgewählten Umfeld zu platzieren.

4.2 Risiken

Für aussichtsreiche Aufträge erbringt KOBIL in hohem Maße Vorleistungen für Kunden in Form von Projektierungs- /Entwicklungsarbeit, in der Bereitstellung von Materialien und von Personalressourcen gleichermaßen für Pilotprojekte wie Großaufträge. Die hohe Marktdynamik in der IT-Security Branche fordert allzeit aktuelle Informationen über die Bedarfsentwicklung. KOBIL begegnet den Vorleistungsrisiken verstärkt mit der frühzeitigen wirtschaftlichen Einbindung der Kunden. Der Gefahr von Fehleinschätzungen in der Marktentwicklung wird mit Hilfe eines entsprechenden Informationsnetzwerks und durch Teilnahme an Marktstudien zur Früherkennung von Branchentrends vorgebeugt.

Für Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie z.B. die unmittelbare Kontrolle unserer Fertigungspartner vor Ort durch qualifizierte Dienstleister wurden entsprechende finanzielle Mittel vorgesehen. Seit der Pandemie finden solche Kontrollen auch alternativ mittels Freigabemuster, welche an KOBIL zur Prüfung versendet werden, statt.

Mit zunehmender Verbreitung der KOBIL-Softwarelösungen entstehen vor allem in Phasen der Neueinführung und bei jeweils neuartigen fremden IT-Umgebungen Fehler (Bugs), welche zeitnah zu lokalisieren und abzustellen sind. Dies generiert nach ersten Erfahrungswerten zusätzlichen Rückstellungsbedarf, dem aktuell und zukünftig in Anlehnung an die Geschäftsentwicklung Rechnung getragen wird.

Finanzrisiken wie Preis-, Währungs- und Zinsrisiken, die sich durch das internationale Geschäft ergeben, begegnet KOBIL mit Rahmenverträgen, Fristgestaltungen und Sicherungsgeschäften.

Dem Ausfall möglicher IT-Systeme begegnet KOBlL mit Investitionen in neue IT-Infrastrukturen und vertragsgebundenen Support.

Reorganisationsphasen bergen sowohl strategische als auch operative Risiken. Diese Risiken werden im Rahmen des Change-Programmes in den Projekten direkt gemanagt.

Unternehmensweite Risiken werden auf der Management-Ebene bewertet und gelenkt.

Das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten wird dadurch unterbunden, dass insbesondere in der Entwicklungsabteilung Regeln und Berechtigungen für den Datenzugriff, als auch Verfahrensanweisungen, in denen der Umgang mit sensiblen Daten verbindlich vorgegeben ist, befolgt werden. Darüber hinaus gibt es für die interne und externe IT-Infrastruktur allgemeine und weiterführende Regeln und Gegenmaßnahmen nach dem aktuellen Stand der Technik.

4.3 Prognose

Geopolitische Konflikte und Interessen sind Faktoren, die im Bereich der Wirtschaft und der Sicherheitspolitik steigende Aufmerksamkeit erzeugen. Die Auswirkungen auf Inflation und Technologietreiber stehen unter besonderer Beobachtung und werden im Bedarfsfall neu bewertet.

Der Trend nach mobiler Sicherheit im Bereich der Nutzung von netzfähigen mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablet, PCs) und die Absicherung von bislang unzureichend geschützter Kommunikation bzw. einschlägigen verbindlichen Online-Prozessen bestimmt KOBILs Aufgabenspektrum.

Eine richtungsweisende Technologie zur Absicherung von Apps wurde bereits vor einigen Jahren konzipiert und realisiert.

Identity und Access Management (IAM) sowie Identity Provider (IDP) Technologien werden für Cloud und Hosting Services und Szenarien bereitgestellt und integriert.

Die digitale Plattform mit der Basistechnologie für digitale Eco-Systeme erfährt wachsende Aufmerksamkeit und Interesse am Markt. Im Zuge der Vermarktung kommen Pilot-Projekte in entscheidende Phasen.

KOBIL wird sich in Anlehnung an ihre strategischen Grundsätze weiterhin auf die Kernkompetenzen in der Entwicklung fokussieren und den Ausbau von lösungsorientiertem Produktmanagement und Produktmarketing, sowie der zugehörigen operativen und organisatorischen Infrastrukturen konzentrieren.

Die Internationalisierung wird weiter vorangetrieben. Insbesondere für die EU-Länder, Großbritannien, USA und Türkei wurden Mitarbeiter eingestellt, da hier ein Schwerpunkt in der Marktdurchdringung liegt.

Die Geschäftsbereiche unterliegen dem Technologie- und Produktwandel und werden sukzessive modifiziert.

Wichtige Investitionen in Technologie- und Produktwandel sind für die Wachstumsziele erforderlich und überlagern teilweise das operative Geschäft. Für das Jahr 2024 liegt die Umsatzerwartung geringfügig hinter dem status quo von 2023.

Weiterentwickelte an die "KOBIL Compliance Technologie" gebundene Hardwareprodukte werden weiterhin bedarfsgerecht angeboten.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.774.463,04 3.878.842,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 244.123,00 1.391.528,00
II. Sachanlagen 2.213.331,16 2.170.305,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.749.031,22 1.696.731,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.947,00 473.574,18
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.352,94
III. Finanzanlagen 317.008,88 317.008,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.500,00 127.500,00
2. Beteiligungen 189.508,88 189.508,88
B. Umlaufvermögen 10.060.294,47 9.193.787,32
I. Vorräte 558.625,91 290.530,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.465.047,99 5.009.305,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.008.833,28 988.499,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.456.214,71 4.020.806,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.036.620,57 3.893.951,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 298.780,33 418.158,81
Summe Aktiva 13.133.537,84 13.490.788,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.055.828,38 4.633.764,21
I. Gezeichnetes Kapital 855.000,00 855.000,00
II. Gewinnvortrag 3.778.764,21 3.610.539,42
III. Jahresüberschuss 422.064,17 168.224,79
B. Rückstellungen 618.218,63 422.566,48
C. Verbindlichkeiten 5.804.313,03 7.302.300,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.384.941,20 5.781.391,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.501.081,20 3.388.591,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 883.860,00 2.392.800,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.678,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.678,67
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.419.371,83 1.481.229,59
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.419.371,83 1.481.229,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.655.177,80 1.132.157,51
Summe Passiva 13.133.537,84 13.490.788,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.360.732,92 10.974.955,64
2. Personalaufwand 6.710.692,12 6.472.703,02
a) Löhne und Gehälter 5.719.747,05 5.489.596,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 990.945,07 983.106,66
3. Abschreibungen 741.368,19 714.259,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 741.368,19 714.259,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.160.196,52 3.360.645,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.996,48 11.695,78
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 153.060,20 230.631,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 177.708,15 21.833,40
8. Ergebnis nach Steuern 434.704,22 186.578,20
9. sonstige Steuern 12.703,80 12.618,41
10. Erträge aus Verlustübernahme 63,75
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.735,00
12. Jahresüberschuss 422.064,17 168.224,79

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Firma KOBIL GmbH mit Sitz in Worms am Rhein wird im Handelsregister am Amtsgericht Mainz unter HRB 10856 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Abschluss wurde in Euro aufgestellt, alle Beträge werden in Tausend Euro (TEUR)angegeben.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 HGB) aktiviert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 800 EUR sind voll abgeschrieben und im Anlageverzeichnis als Abgang behandelt worden.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind anteilige Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen worden (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungen enthielten im Jahr 2023 vor allem Vorauszahlungen für den laufenden Geschäftsbetrieb in Höhe von 28 TEUR gegenüber 79 TEUR im Jahre 2022 sowie im Voraus zu leistende Versicherungsbeiträge in Höhe von 23 TEUR im Jahr 2023 und 21 TEUR im Jahr 2022. Im Voraus zu leistende Lizenzkosten betrugen im Jahr 2023 248 TEUR und 318 TEUR im Jahr 2022.

Die Steuern und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben wurden.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung wurde eine Bewertung auf Basis aktueller Erfahrungen und Erkenntnisse vorgenommen. Hierbei wurden jeweils sachgerechte, auf Vergangenheitswerten basierende, gestaffelte Wertansätze zu den garantiebehafteten Umsatzerlösen der letzten Jahre ins Verhältnis gesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HBG mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug zum Bilanzstichtag TEUR 9.894 (Vorjahr TEUR 8.936).

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage 1).

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Bilanzposten ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf TEUR 5.500 (Vorjahr TEUR 2.914).

Das Verrechnungskonto gegenüber dem Gesellschafter hat sich wie folgt entwickelt. Anfangsbestand 01.01.2023 846 TEUR, Zugang 88 TEUR, Rückzahlung 107 TEUR, Endbestand 31.12.2023 827 TEUR. Das Gesellschafterkonto wurde mit 1 % verzinst.

Forderungsspiegel zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 5.500 5.500 0
(Vorjahr) (2.914) (2.914) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.009 2.009 0
(Vorjahr) (988) (988) (0)
sonstige Vermögensgegenstände 957 130 827
(Vorjahr) (1.107) (261) (846)
-davon gegenüber Gesellschaftern 827 827
(Vorjahr) (846) (846)
Summe 8.466 7.639 827

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitsspiegel zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.385 2.010 1.375 0
(Vorjahr) (5.781) (3.388) (2.393) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 1.409 1.409 0 0
(Vorjahr) (813) (813) (0) (0)
gegenüber beteiligten Unternehmen 0 0 0 0
(Vorjahr) (40) (40) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 1.010 1.010 0 0
(Vorjahr) (668) (668) (0) (0)
Summe 5.804 4.429 1.375 0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 3.385 (Vorjahr TEUR 5.781).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden.

Die gewährten Sicherheiten betreffen (§ 268 Abs. 7 HGB) Grundschulden in Höhe von TEUR 2.865 eingetragen in Abt. 3, Grundbuch von Worms, Blatt 16793 lfd. Nr. 1, 2 und 3.

Die Globalzession für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sicherungsübereignung des Warenlagerns besteht weiterhin.

Passive Rechnungsabgrenzung

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 1.655 (Vorjahr TEUR 1.132) wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Einnahmen ausgewiesen, soweit diese Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Währungsumrechnungen betrugen 46 TEUR und im Vorjahr 52 TEUR. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betrugen 35 TEUR und im Vorjahr 131 TEUR.

Besitzanteile der KOBIL GmbH gemäß § 285 Nr. 11

Gemäß §285 Nr. 11 HGB ist die KOBIL GmbH zum 31.12.2023 an der KOBIL Technologies Inc. Eberhard H. Röhm, 750 BST, STE 2900, San Diego, CA 92010-8114 beteiligt. Die Beteiligung am Kapital dieser Gesellschaft beträgt 100 %. Das Eigenkapital beträgt 186 TEUR (201 TUSD). Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres 2023 der KOBIL Technologies Inc. betrug -21 TEURO (-23 TUSD).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 192 (Vorjahr TEUR 158). Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich 45 TEUR.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 422.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von TEUR 4.200 der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden TEUR 4.200 vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Ismet Koyun, Kaufmann

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 86,25
leitende Angestellte 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 89,25

sonstige Berichtsbestandteile

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023

AHK 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 3.761.365,42 0,00 2.107.719,49 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.930.739,47 114.873,15 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.902.866,69 142.524,01 10.748,75 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.352,94 0,00 0,00
4.833.606,16 269.750,10 10.748,75 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.500,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 189.508,88 0,00 0,00 0,00
317.008,88 0,00 0,00 0,00

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023

AHK 31.12.2023
EUR
AfA kum. 01.01.2023
EUR
AfA Gj.
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 1.653.645,93 2.369.837,42 515.090,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.045.612,62 1.234.008,40 62.573,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.034.641,95 1.429.292,51 163.705,19
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.352,94 0,00 0,00
5.092.607,51 2.663.300,91 226.278,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.500,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 189.508,88 0,00 0,00
317.008,88 0,00 0,00

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Abgänge
EUR
Afa kum. 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 1.475.404,49 1.409.522,93 244.123,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 1.296.581,40 1.749.031,22
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.302,75 1.582.694,95 451.947,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 12.352,94
10.302,75 2.879.276,35 2.213.331,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 127.500,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 189.508,88
0,00 0,00 317.008,88

 

Worms, den 10.01.2025

Gezeichnet

Ismet Koyun

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

An die KOBIL GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KOBIL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KOBIL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Worms, den 04.11.2024

HSH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Katja Oberdieck, Wirtschaftsprüferin

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