Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH

Rheinfeld 3, 47495 Rheinberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 6976
Eingetragen
17.6.1998
Branche
Beschichten von MetallenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Beschichtung von Bauteilen durch Verfahren des thermischen Spritzens. Die Herstellung sowie Vor- und Endbearbeitung dieser Bauteile, Beratung, Planung und Entwicklung von anwendungs- oder verfahrensbezogenen Prozessen der Oberflächentechnik. Die Vermittlung der vorgenannten Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

47199 Duisburg, Mühlenstraße 3
14.200 €
44.38%
73337 Unterböringen, Wetterhecke 6
8.800 €
27.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH

Rheinberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1. Produktangebot

Die RHEIN-RUHR Beschichtungs-Service GmbH gehört zu den Marktführern der thermischen Beschichtungsindustrie und bietet als Serviceunternehmen Oberflächenbeschichtungen für alle Industriebereiche an.

Mit modernsten Verfahren werden technologisch hochwertige Oberflächen erzeugt. Die Schichten sind individuell auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden angepasst.

Folgende Verfahren kommen zur Anwendung:

- HP-HVOF Hochgeschwindigkeitsflammspritzen,

- Atmosphärisches Plasmaspritzen (APS),

- Lichtbogendraht- und Flammdrahtspritzen,

- Pulverflammspritzen und Sinterschichten.

- Anti-Haft-Beschichtungen

- Innenbeschichtungen mit den genannten Verfahren

Durch die Beschichtung werden die Bauteile der Kunden gegen Verschleiß (Abrasion/Erosion/Kavitation/etc.), Korrosion und andere Einflüsse geschützt. Es werden sowohl Neu- wie auch Reparaturteile bearbeitet. Durch die Beschichtungen werden höhere Standzeiten der Bauteile erreicht, Funktionsoberflächen erzeugt und Ressourcen geschont.

Über die Beschichtung hinaus gehören im Rahmen der Vor- und Nachbearbeitung der Bauteile weitere Tätigkeiten zum Produktangebot:

- Schleifen mit Diamant- und konventionellen Schleifmedien,

- Band- und Steinläppen, Super-Finishen,

- Bürsten und Polieren,

- Korund- und Kugelstrahlen,

- Drehen, Fräsen,

- spezifikationsgerechte Anfertigung von Bauteilen,

- Vorrichtungsbau.

Schließlich runden Beratung und Entwicklung die Produktpalette ab.

In Abhängigkeit von den individuellen Bedürfnissen des Kunden werden angeboten:

- Vor-Ort Beratung,

- individuelle Entwicklung von Schichten und Schichtsystemen,

- automatisierte Fertigung und Serienfertigung,

- Konzeption und Fertigung von Abdeck- und Aufnahmetechnik,

- beschichtungsgerechte Optimierung von Bauteilen in der Konstruktionsphase.

1.2. Branchensituation

Die Branchensituation für das Thermische Spritzen stellte sich für 2022 aus den weiter unten ausgeführten Gründen angespannt, aber hoffnungsvoll dar, auch behalten für unsere Branche weiterhin zwei positive Aspekte Gültigkeit:

1. Die Anfälligkeit gegenüber branchenspezifischen Umsatzschwankungen ist relativ gering, da sämtliche Industriezweige betreut werden. Ausfälle in einem Industriezweig können stets durch Produktionsausweitungen in anderen Industriezweigen kompensiert werden.

2. Auch allgemeine Konjunkturschwankungen wirken sich nicht so stark auf das laufende Geschäft aus. Bei sinkenden Neuinvestitionen steigen die Reparaturaufwendungen für Altanlagen. Dies ist jedoch ebenso ein Hauptanwendungsgebiet für die Beschichtungstechnik, nämlich die Aufarbeitung von Verschleißteilen zur Aufrechterhaltung der Produktion.

Die über die Jahre 2020 und 2021 andauernde COVID-19-Pandemie hat sich in 2022 zwar deutlich abgeschwächt, ist aber immer noch leicht bemerkbar geblieben. Umsatzsteigerungen stellen sich wieder ein. Nach der Phase der Personenkontaktverbote wurden die Kundenkontakte wieder intensiviert. Auch die digitalen Möglichkeiten über Teams, Zoom oder webex wurden zusätzlich weiter ausgebaut.

Das Marktsegment, in dem wir gemeinsam mit den Marktbegleitern Verschleißschutz durch Thermisches Spritzen anbieten, ist nach wie vor sehr umkämpft. Unsicherheiten, verursacht durch europa- und weltweite Krisen, wirken sich negativ auf die Auftragslage in Teilen unserer Kundschaft aus. Der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24.02.2022 brachte hohe Unsicherheiten für den Fortgang der Auftragslage. Dies führte in der Folge zu einem dramatischen Anstieg der Preise für Erdgas und somit auch der Strompreise. Die Liefersituation aller Energieträger wurde kurzfristig nicht einschätzbar und erhöhte das unternehmerische Risiko deutlich.

1.3. Rohergebnis- und Auftragsentwicklung

Die Rohergebnisse haben sich seit 2013 wie folgt entwickelt:

2013 8.864 TEUR
2014 8.010 TEUR
2015 7.251 TEUR
2016 6.928 TEUR
2017 7.338 TEUR
2018 7.437 TEUR
2019 7.630 TEUR
2020 7.173 TEUR
2021 8.079 TEUR
2022 8.732 TEUR

1.4 Aussagen zur Produktion

Die RHEIN-RUHR Beschichtungs-Service GmbH betreibt am Standort Rheinberg eine Produktionsstätte, bestehend aus drei Werkhallen und der Verwaltung.

Darüber hinaus sind drei Außendienstmitarbeiter in unselbständigen Vertriebsbüros tätig.

Durch die Erschließung neuer Anwendungen und Geschäftsfelder wird die Produktion fortlaufend an die aktuellen Bedürfnisse des Marktes angepasst.

Eine Ingenieurgruppe erarbeitet ständig Verbesserungen und Neuerungen für die Produktion und die unterstützenden Prozesse. Die Anlagensicherheit und -verfügbarkeit befindet sich auf einem sehr hohen Niveau.

Förderprogramme der Bundesregierung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen im europäischen und weltweiten Markt werden verstärkt aufgelegt und auch von uns mit weiterhin steigender Tendenz genutzt.

Zur Erschließung neuer Auftragsfelder hat sich die RHEIN-RUHR Beschichtungs-Service GmbH nach der EN 9100:2009 für Auftraggeber aus der Luftfahrtindustrie zertifizieren lassen. Hier erfolgte im Geschäftsjahr 2022 ein Überwachungsaudit gemäß der aktuellen EN 9100:2018 durch die DEKRA.

Die bestehenden Zertifizierungen gemäß ISO 14001:2004 und ISO 9001:2008 wurden dabei nach ISO 14001:2015 und ISO 9001:2015 ebenfalls erfolgreich auditiert.

Die hierdurch vorgegebenen Regeln zur Dokumentation von Produktions- und Qualitätsprüfungsschritten sind zwar zeitraubend, fördern aber durch zusätzliche Transparenz bei der Rückverfolgbarkeit der Produktionsprozesse die für das Bestehen am Markt notwendige langfristige Kundenbindung.

Zum 31.12.2022 wurden 93 Arbeitnehmer (einschließlich Geschäftsführung) beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich während des Geschäftsjahres 2022 um 1 Person verringert.

Die Mitarbeiter der Produktion arbeiten regelmäßig im 2-Schichtbetrieb. Bedarfsspitzen werden durch temporären 3-Schichtbetrieb oder Ableistung von Überstunden aufgefangen.

Ein qualifiziertes innerbetriebliches Erhaltungsteam beseitigt technische Störungen der Anlagen und führt regelmäßige Wartungen durch, so dass Produktionsausfälle minimiert werden können.

Darüber hinaus werden die Anlagen durch regelmäßige Überarbeitung in einem ordnungsgemäßen Zustand erhalten und technisch verbessert, so dass Störungen soweit wie möglich vermieden werden. Hierzu wird auch auf Fremdfirmen zurückgegriffen. Zur Überwachung der vorbeugenden Instandhaltung der Maschinen wurden Planungsunterlagen erstellt.

Die Produktion war während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2022 im Wesentlichen ausgelastet. Eine Einführung von Kurzarbeit konnte vermieden werden.

Um sich gegen die Risiken der unsicheren politischen Weltlage abzusichern, wurden die Lagerbestände auf hohem Niveau gehalten.

1.5 Angaben zum Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz

Seit Gründung des Unternehmens war der Umweltschutz ein grundlegender Gedanke, sowohl bei der Investitionsvorbereitung, der Umsetzung, als auch bei der Planung der Leistungsprozesse. Die Geschäftsleitung sieht ihre Aufgabe darin, über eine Vorbildfunktion alle Mitarbeiter in die Aktivitäten des Umweltschutzes einzubinden. Gemeinsam mit dem Umweltmanagementbeauftragten wird diese Vorbildfunktion untermauert.

Themen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz werden in regelmäßigen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses (ASA) auf der Grundlage häufiger Betriebsbegehungen gemeinsam mit der externen Sicherheitsfachkraft und dem Arbeitsmedizinischen Dienst (Betriebsarzt) besprochen, abgestimmt und entsprechend umgesetzt.

Die Krankenquote ist von 9,8% im Geschäftsjahr 2021 auf 12,1% im Geschäftsjahr 2022 gestiegen.

1.6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2022

Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,6 % erhöht.

Sämtliche Großkunden konnten sehr zufriedenstellend beliefert und für die Zukunft mit zum Teil längerfristigen Verträgen gebunden werden. Der Kundenbestand blieb ohne Abwanderungen zu Mitbewerbern erhalten. Auch konnten in 2022 neue Kunden gewonnen werden, welche sich positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt haben und für die Zukunft auch werden.

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 501.799,14 knüpft die Ertragslage des Unternehmens wieder an das Vorjahresergebnis und an die Ergebnisse vor der Corona-Pandemie an.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

2.1. Prognosebericht

Nach dem Umsatztief während des Geschäftsjahres 2020 und der Trendwende in 2021/2022 wird für die Geschäftsjahre ab 2023 eine weitere wirtschaftliche Erholung bei deutlich verbesserter Auftragslage, verbunden mit einem Anstieg des Umsatzes, insbesondere auch im Bereich regenerativer Energien, erwartet.

2.2. Chancen- und Risikobericht

Auf Grund der Branchensituation sehen wir für unser Unternehmen, das sämtliche Industriezweige betreut, die Chance, eventuelle Ausfälle in einem Industriezweig durch Aufträge in anderen Industriezweigen kompensieren zu können. Bei sinkenden Neuinvestitionen der Industriekunden sehen wir die Möglichkeit, bei den dann zwangsläufig steigenden Reparaturaufwendungen für Altanlagen, Aufträge für die Aufarbeitung von Verschleißteilen zur Aufrechterhaltung der Produktion erlangen zu können.

Konkrete Gefährdungspotenziale finanzieller, rechtlicher oder sonstiger Natur oder übrige Risiken mit schwerwiegendem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind zurzeit nicht mehr erkennbar. Bis zur Erstellung dieses Lageberichtes konnten Entlassungen von Mitarbeitern und Anträge auf Kurzarbeit vermieden werden, und auch für 2023 wird damit gerechnet, die Beschäftigungslage auf dem aktuellen Niveau halten und ggf. sogar leicht ausbauen zu können.

Die Geschäftsführung blickt sehr positiv auf die kommenden Geschäftsjahre 2023 und 2024.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.138.521,42 3.224.138,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.788,00 9.251,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.788,00 9.251,50
II. Sachanlagen 3.132.733,42 3.214.886,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.214.812,51 1.320.757,51
2. technische Anlagen und Maschinen 1.505.654,77 1.463.872,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 391.620,67 333.745,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.645,47 96.510,47
B. Umlaufvermögen 5.776.368,45 5.264.211,43
I. Vorräte 1.838.642,63 1.225.574,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.370.258,49 1.463.522,64
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.370.258,49 1.463.522,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.567.467,33 2.575.114,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.968,31 18.803,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.932.858,18 8.507.152,77

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.158.260,65 7.656.461,51
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 7.626.461,51 7.094.493,83
III. Jahresüberschuss 501.799,14 531.967,68
B. Rückstellungen 397.945,00 433.523,70
C. Verbindlichkeiten 376.652,53 417.167,56
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.932.858,18 8.507.152,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.731.514,72 8.079.320,08
2. Personalaufwand 5.552.441,02 5.180.904,70
a) Löhne und Gehälter 4.666.579,01 4.305.929,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 885.862,01 874.974,93
davon für Altersversorgung 20.597,26 21.145,52
3. Abschreibungen 445.828,01 405.585,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 445.828,01 405.585,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.970.184,43 1.693.645,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,84 719,77
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42,81 34,49
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 253.545,20 260.553,50
8. Ergebnis nach Steuern 509.477,09 539.316,48
9. sonstige Steuern 7.677,95 7.348,80
Jahresüberschuss 501.799,14 531.967,68

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rheinberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Kleve
Register-Nr.: HRB 6976

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angabe zur Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH handelt es sich um eine „mittelgroße“ Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Von dem Wahlrecht, Angaben fakultativ im Anhang oder in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung machen zu dürfen, wurde teilweise Gebrauch gemacht.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die jeweilige betriebliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden durch Verteilung des Anschaffungs- bzw. Restbuchwertes auf die (Rest-) Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge werden ab dem Monat der Anschaffung vorgenommen. Die Abschreibung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern erfolgt grundsätzlich unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die unfertigen Leistungen werden retrograd bewertet. Das Niederstwertprinzip und das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller Risiken angesetzt. Zweifelhafte und/oder risikobehaftete Forderungen wurden angemessen einzeln wertberichtigt. Das allgemeine Zins-, Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertbe- richtigten Nettoforderungsbestand berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten bilanziert. Alle Guthaben bestehen in inländischer Währung.

Das Stammkapital beträgt € 30.000,00. Es basiert auf dem notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag und ist voll eingezahlt.

Die Höhe der Rückstellungen orientiert sich am voraussichtlich zu erwartenden Aufwand bzw. an der Höhe und dem Umfang des Risikopotentials, das mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet wurde. Soweit Rückstellungen bestehen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, erfolgt eine Abzinsung auf den Barwert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Fremdwährungspositionen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, soweit deren Restlaufzeit bis zu einem Jahr oder weniger betragen. Langfristige Fremdwährungspositionen existieren zum Abschlussstichtag nicht.

IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen im Bruttoanlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.873,97 0,00 0,00 0,00 0,00 40.873,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 40.873,97 0,00 0,00 0,00 0,00 40.873,97
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.423.396,01 0,00 0,00 0,00 0,00 3.423.396,01
technische Anlagen und Maschinen 6.336.939,06 273.146,47 0,00 154.336,36 75.865,00 6.531.614,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.292.951,40 130.690,74 0,00 8.419,33 0,00 1.415.222,81
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.510,47 0,00 0,00 0,00 -75.865,00 20.645,47
Summe Sachanlagen 11.149.796,94 403.837,21 0,00 162.755,69 0,00 11.390.878,46
Summe Anlagevermögen 11.190.670,91 403.837,21 0,00 162.755,69 0,00 11.431.752,43
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.622,47 3.463,50 0,00 0,00 0,00 35.085,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 31.622,47 3.463,50 0,00 0,00 0,00 35.085,97
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.102.638,50 105.945,00 0,00 0,00 0,00 2.208.583,50
technische Anlagen und Maschinen 4.873.066,11 263.742,05 0,00 110.848,76 0,00 5.025.959,40
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 959.205,51 72.677,46 0,00 8.280,83 0,00 1.023.602,14
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.934.910,12 442.364,51 0,00 119.129,59 0,00 8.258.145,04
Summe Anlagevermögen 7.966.532,59 445.828,01 0,00 119.129,59 0,00 8.293.231,01
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2022
Buchwert 31.12.2021
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.788,00 9.251,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.788,00 9.251,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.214.812,51 1.320.757,51
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.505.654,77 1.463.872,95
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 391.620,67 333.745,89
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 20.645,47 96.510,47
Summe Sachanlagen 0,00 3.132.733,42 3.214.886,82
Summe Anlagevermögen 0,00 3.138.521,42 3.224.138,32

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Sämtliche Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb von einem Jahr fällig.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen umfassen die noch nicht veranlagten Ertragsteuerabschlusszahlungen des Geschäftsjahres 2021 und 2022

Unter den sonstigen Rückstellungen sind u.a. die Aufwendungen für Urlaubs- und Gewährleistungsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie die Abschluss- und Prüfungskosten und alle anderen Verpflichtungen, Verluste und Risiken ausgewiesen, die das Geschäftsjahr 2022 betreffen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben alle, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen als wesentliche finanzielle Verpflichtungen die Mieten für die Betriebsgebäude, Lagerflächen, Tankanlagen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von rund T€ 142; davon in 2023 fällig: T€ 82.

Ferner bestehen Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen in Höhe von rund T€ 173; davon in 2023 fällig: T€ 70.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 91 (Vj. 92) Arbeitnehmer beschäftigt. Neben den Geschäftsführern waren 63 (Vj. 64) Arbeitnehmer in der Produktion und 28 (Vj. 28) Mitarbeiter/innen in der kaufmännischen und technischen Verwaltung beschäftigt.

2. Angabe zu den Organmitgliedern

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022 von den Herren:

Ulrich Dollinger, Diplom-Wirtschaftsingenieur und

Michael Dreizehner, Diplom-Ingenieur

wahrgenommen.

Hinsichtlich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Nachtragsbericht

Auf Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr (Der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24.02.2022) und Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres wird im Lagebericht eingegangen.

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Von der Geschäftsführung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für 2022 in Höhe von € 501.799,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rheinberg, 15. September 2025

Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH

Ulrich Dollinger

Michael Dreizehner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1a Satz 2 HGB).

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH, Rheinberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhein-Ruhr Beschichtungs-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

• Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 29. September 2025

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Dipl.-Kfm. Thomas Reisig, Wirtschaftsprüfer

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