Aquila Capital Institutional GmbHLiquidiert

20355 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 100671
Eingetragen
11.4.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Anlagevermittlung i.S.d. § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 KWG als vertraglich gebundener Vermittler i.S.d. § 2 Abs. 10 KWG. Gegenstand des Unternehmens sind ferner die Vermittlung von Abschlüssen von Verträgen über Grundstücke, gewerbliche Räume sowie von Darlehensverträgen und der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge im Sinne des § 34c Abs. 1 Nr. 1 und 2 GewO.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Aquila Capital Institutional GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft, die mit Gesellschafterversammlung vom 23. März 2007 gegründet wurde, tätigt die Vermittlung von Investments an institutionelle Anleger vornehmlich im liquiden Anlagebereich. Mit Gesellschafterversammlung vom 07. März 2011 und 13. September 2011 wurde der Gegenstand des Unternehmens geändert. Danach tätigt die Gesellschaft seit dem die erlaubnisfreie Vermittlung von Investments an institutionelle Anleger sowie des Nachweises bzw. die Vermittlung von Vertragsabschlüssen im Sinne des § 34f GewO und, soweit die Tätigkeit des Unternehmens erlaubnispflichtig ist, die Tätigkeit als vertraglich gebundenes Unternehmen der Aquila Capital Concepts GmbH, Hamburg, im Sinne des § 2 Abs. 10 KWG.

II. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das weltweite Wachstum 2013 war positiv, blieb aber hinter dem des Vorjahrs zurück. Während sich Teile der Eurozone aus der Rezession bewegten, fiel das Wachstum in Schwellen- und Entwicklungsländern etwas geringer aus als in den Vorjahren.

Die Wirtschaft in Europa schrumpfte 2013 leicht. Zu Beginn des Jahres sorgte die Bankenkrise in Zypern für Verunsicherung. Ab dem zweiten Quartal wies die Eurozone ein positives wirtschaftliches Wachstum auf, das durch Steigerungen im Export, privaten Konsum und Investitionen getrieben war. Diesen günstigen Entwicklungen standen strukturelle Anpassungen und die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte in vielen Ländern gegenüber, die während der Euro- und Staatsschuldenkrise begonnen wurden. Die Wirtschaft in den Ländern Südeuropas schrumpfte daher weiter, wobei dies im Vergleich zum Vorjahr langsamer geschah. Die Ein-schätzung der wirtschaftlichen Lage durch Industrie, Handel und Dienstleistungen verbesserte sich im Jahresverlauf zunehmend. Die deutsche Wirtschaft hat sich erholt und konnte das stärkste Wachstum innerhalb des Euroraums verzeichnen. Diese Entwicklung war vor allem durch die einsetzende Zunahme der Investitionstätigkeit und die Nachfrage aus dem Ausland bedingt. Die expansive Geldpolitik und das niedrige Zinsniveau stützten diese Entwicklung.

Das Jahr 2013 war ein Rekordjahr für die Börsen in den USA und Europa. Maßgeblich hierfür waren die jeweilige expansive Notenbankpolitik zur Unterstützung des Wachstums in der Weltwirtschaft und das weiterhin niedrige Zinsumfeld. Im Jahresverlauf stieg der DAX um 25,5 % und erreichte sein Rekordhoch am 27. Dezember 2013 bei 9594 Punkten. Auch der EURO-STOXX-Bankenindex profitierte von dieser Entwicklung und stieg um 25,9 % auf 141,43 Punkte. Bei insgesamt weiterhin sehr niedrigen Renditen entwickelten sich die Anleihemärkte 2013 volatil.

Für die Geschäftstätigkeit der Aquila Capital Institutional GmbH sind insbesondere die Entwicklungen an den Aktien- und Rentenmärkten relevant und beeinflussen unter anderem die Ausrichtung auf den liquiden Bereich oder den Bereich der Sachwerte. Die ungebremst anhaltende Aktien-Hausse führte bei den bereits unter Druck geratenen Risikoparitätsstrategien zu signifikanten Mittelabflüssen. Die AC Risk Parity Strategie verzeichnete innerhalb von fünf Monaten eine Halbierung der Assets under Management. Die Mittelabflüsse hielten in geringeren Volumina stetig an, sodass die Gesamtvolumenverluste der Strategie stichtagsbezogen EUR 0,9 Mrd. (-62%) betrugen. Zeitgleich konnten infolge einer erweiterten Produktpalette neue Sachwertinvestments über EUR 0,7 Mrd. aufgelegt und platziert werden.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2013 war im Gegensatz zum Vorjahr von einem hohen Mittelabfluss der Aquila-Fondsfamilie geprägt.

Ertragslage

Die Provisionserträge sind von TEUR 19.195 auf TEUR 9.950 gesunken. Die geringeren Erlöse resultieren gegenüber dem Vorjahr aus gesunkenen durchschnittlichen Assets under Management von EUR 1,7 Mrd. (Vorjahr: EUR 2,3 Mrd.) und fehlenden Performance-Vergütungen. In diesem Zusammenhang ist der Provisionsaufwand aufgrund von geringeren Bestandsprovisionen ebenfalls von TEUR 11.032 auf TEUR 5.818 gesunken.

Der Rückgang der Personalaufwendungen resultiert aus geringeren variablen Vergütungen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren Konzernumlagen.

Das Jahresergebnis ist auf TEUR -350 (Vorjahr: TEUR 1.249) gesunken.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von TEUR 8.866 auf TEUR 7.298 reduziert. Der Rückgang resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen mit TEUR 1.743 aus konzerninternen Forderungen aufgrund der Rückführung der Cashpool-Forderung. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten nunmehr nahezu ausschließlich die Erstattungsforderungen der Ertragssteuern infolge des steuerlichen Verlustrücktrages aus 2013.

Auf der Passivseite resultiert der Gesamt-Rückgang um TEUR 1.568 im Wesentlichen aus geringerem Eigenkapital (TEUR -1.150) und gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen infolge geringeren Assets under Management sowie Zahlungsausgleichs (TEUR -1.196). Gegenläufig sind die Rückstellungen für Bestandsprovisionen für Depotbanken der Kunden und Vertriebspartner aufgrund verzögerter Abrechnung um TEUR 384 sowie die konzerninternen Verbindlichkeiten um TEUR 317 gestiegen.

Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2013 TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 1.542). Im Dezember 2013 erfolgte eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 800. Die Liquidität der Gesellschaft war im Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres jederzeit sichergestellt. Aufgrund der geordneten Vermögens- und Finanzlage ist die Gesellschaft auch in Zukunft in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang zu erfüllen.

IV. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft gehabt hätten.

V. Chancen und Risiken

Aufgrund des fortbestehenden Drucks auf die Risikoparitätsstrategien im Vergleich zu den Aktienmärkten und den im Geschäftsjahr 2013 erlittenen Mittelabflüssen ist das Risiko weiterer Mittelabflüsse höher als die Chance auf Mittelzuflüsse einzuschätzen. Die sich in 2012 angedeutete steigende Nachfrage nach Sachwertinvestitionen von semi- bzw. institutionellen Investoren hat sich gefestigt und wird in Kombination mit dem Sachwert-Knowhow der Aquila Gruppe weitere Chancen auf neue Assets under Management eröffnen. Diese liefern aufgrund der längeren Laufzeiten der Investments langfristig stabilere Ertragsaussichten.

VI. Ausblick 2014

Der Trend, liquide Absolute-Return-Strategien mit transparenten UCITS-Strukturen zu kombinieren, hellt ungebrochen an. Die Aquila Gruppe ist mit den Produkten AC Risk Parity Fonds sowie AC Spectrum in diesem Anlagekonzept vertreten. Der Trend ist langfristig ungebrochen, auch wenn die Hauptstrategie in diesem Bereich Risk Parity im Berichtsjahr den produktübergreifenden Druck auf alle Risikoparitätsstrategien zu spüren bekommen hat und einen Abfluss von ca. 1 Mrd. EUR verzeichnen musste. Hiervon ungeachtet sollen die bestehenden Produkte kontinuierlich weiterentwickelt und die Produktpalette insgesamt durch die Anbindung neuer Fondsstrategien und Managementteams ausgebaut werden.

Die Risk Parity Fondsfamilie wird aufgrund der signifikanten Mittelabflüsse im Berichtsjahr ungeachtet der individuellen Performance weiter unter Druck stehen und Mittelabflüsse verzeichnen. Ergänzend verbleibt die Auflage neuer Fondsstrategien schwierig, da bekannte und bereits hochvolumige Fonds einen Großteil des Neugeschäfts vereinnahmen. Hierauf kann mit guten Fondsstrategien, welche substanzielle Startvolumina anziehen, begegnet werden.

Aufgrund der allgemeinen Marktveränderungen im liquiden Bereich der Aktien- und Rentenmärkte und der zunehmenden Marktwahrnehmung der Aquila Gruppe im Bereich der Sachwertinvestitionen wird der Ausbau der Produktpalette und des Vertriebs in das Segment der Sachwertinvestments und den dazugehörenden Fondsstrukturen fortgesetzt. Hierfür hat sich die Vertriebsstrategie, uns einerseits auf internationale Märkte wie Großbritannien, Skandinavien und Südostasien zu konzentrieren, andererseits aber auch deutsche Institutionen und entsprechende Spezialfondsmandate zu gewinnen, bewährt. Aquila Capital konnte sich mittlerweile als feste Größe im Markt etablieren und auch kundenspezifische Mandate im asiatischen Raum (Schwerpunkt dabei Japan) aufsetzen.

Vor dem Hintergrund der gesunkenen Assets under Management im liquiden Bereich, die sich für das Geschäftsjahr 2014 nun ganzheitlich gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 auswirken, wird unter Berücksichtigung von angestrebten höheren Anteilen von Vermittlungsleistungen für Sachwertinvestments erneut ein Verlust erwartet.

 

Hamburg, 30. September 2015

Christian Kiefer, Geschäftsführer

Christian Holste, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31. Dezember 2013
EUR
31. Dezember 2012
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182,00 465,00
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 227.850,00 227.850,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.849.602,09 8.426.430,47
1. Forderungen aus Leistungen 49.028,70 482.813,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.201.373,96 7.943.617,27
3. sonstige Vermögensgegenstände 599.199,43 0,00
II. Wertpapiere    
sonstige Wertpapiere 128.655,80 128.655,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.197,24 82.989,89
GESAMT AKTIVA 7.298.487,13 8.866.391,16

PASSIVA

   
  31. Dezember 2013
EUR
31. Dezember 2012
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 642.545,69 193.401,81
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -350.253,47 1.249.143,88
B. Rückstellungen 1.205.058,17 2.150.094,07
1. Steuerrückstellungen 0,00 566.981,07
2. sonstige Rückstellungen 1.205.058,17 1.583.113,00
C. Verbindlichkeiten 5.701.136,74 5.173.751,40
1. Verbindlichkeiten aus Leistungen 243.094,64 1.438.976,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 243.094,64 (Vj: EUR 1.438.976,09)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.960.546,54 3.644.181,27
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.960.546,54 (Vj: EUR 3.644.181,27)    
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.497.495,56 90.594,04
- davon aus Steuern EUR 152.897,96 (Vj: EUR 37.899,30)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj: EUR 1.334,94)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.497.495,56 (Vj: EUR 90.594,04)    
GESAMT PASSIVA 7.298.487,13 8.866.391,16

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
EUR
2012
EUR
1. Provisionserträge 9.950.242,23 19.194.857,06
2. sonstige betriebliche Erträge 136.798,16 70.434,97
3. Provisionsaufwendungen    
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.818.271,21 11.032.523,01
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.794.077,39 2.463.861,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 237.222,23 255.704,80
- davon für Altersversorgung EUR 3.286,70 (Vj: EUR 7.530,48) 2.031.299,62 2.719.565,99
5. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 283,00 294,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.585.993,94 3.663.188,77
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 38,40
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj: EUR 38,40)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88,37 0,00
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -348.895,75 1.849.758,66
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,72 598.511,78
11. sonstige Steuern 1.356,00 2.103,00
12. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -350.253,47 1.249.143,88

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Steuerrückstellungen wurden für das Geschäftsjahr nicht gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestanden am Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Aufwendungen und Erträge sowie Bilanzposten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen: 959.690,53 Euro
Verbindlichkeiten: 0,00 Euro

Die Rückstellungen betreffen:

Provisionen EUR 920.350,00
Personalkosten EUR 266.058,17
Abschluss und Prüfung EUR 17.550,00
Aufbewahrungspflicht EUR 1.100,00

Angabe zu Restlaufzeiten:

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

31.12.2013: EUR 5.701.136,74
Vorjahr: EUR 5.173.751,40

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

31.12.2013: EUR 6.849.602,09
Vorjahr: EUR 8.426.430,47

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und Ertrag sind aufgrund des Jahresfehlbetrags nicht angefallen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für geleaste PKW für die Geschäftsführer und leitenden Angestellten fallen bis zum Ende der Laufzeit der Leasingverträge insgesamt EUR 47.522,23 an.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 20,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 24,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20,00

teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4,00

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind hierbei nicht berücksichtigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Roland Schulz, Kaufmann (ausgeschieden am 4.9.2015)
Geschäftsführer: Christian Kiefer, Kaufmann
  Axel Stiehler (ab 4.9.2015)
  Christian Holste (ab 2.6.2014)

Vergütungen der Geschäftsführer

Es wird auf die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB verwiesen.

Konzernzugehörigkeit

Die Aquila Capital Institutional GmbH wurde in den Konzernabschluss der Aquila Holding GmbH einbezogen.

Die Aquila Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:

Name: Aquila Holding GmbH
Sitz: Hamburg

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR -350.253,47.

Nach Ausschüttung von EUR 800.000 im Dezember 2013 und bei Berücksichtigung des Gewinnvortrags von EUR 1.442.545,69 verblieb danach ein Gewinnvortrag von EUR 642.545,69, der zu verwenden ist.

Nach Abzug des Jahresfehlbetrags werden EUR 292.292,22 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 30. September 2015

Christian Kiefer, Geschäftsführer

Christian Holste, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.457,56 0,00 0,00 1.457,56
II. Finanzanlagen        
Beteiligungen 227.850,00 0,00 0,00 227.850,00
Gesamt 229.307,56 0,00 0,00 229.307,56
Abschreibungen
1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 992,56 283,00 0,00 1.275,56
II. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 992,56 283,00 0,00 1.275,56
Restbuchwerte
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182,00 465,00
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 227.850,00 227.850,00
Gesamt 228.032,00 228.315,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Unter der Bedingung, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 in der Fassung festgestellt wird, die diesem Jahresabschluss zugrunde gelegt worden ist, erteilen wir den nachstehenden Bestätigungsvermerk:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aquila Capital Institutional GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 9. November 2015

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Zemke, Wirtschaftsprüfer

gez. Zink, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus der Gesellschafterversammlung vom 30. November 2015:

"...Der vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wird .......... festgestellt.

Der Jahresabschluss weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 350.253,47 aus. Einschließlich des Gewinnvortrags in Höhe von € 642.545,69 ergibt sich ein Gesamtbetrag in Höhe von € 292.292,22, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. ...

 

Hamburg, den 30. November 2015

Aquila Capital Holding GmbH

Dr. Dieter Rentsch

Jost Rodewald

Roman Rosslenbroich

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