Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 390
Vorher
"Technolit-GmbH" Spezialschweißtechnik Fabrikation-Vertrieb-Service
Eingetragen
4.9.1979
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen der Schweißtechnik, des Industrie-, Werkstatt-, Bau-, und Agrarbedarfs. Handel und Vertrieb von chemischtechnischen Produkten. Der Gesellschaft ist es gestattet, jeweils eine stille Gesellschaft mit ihren Gründungsgesellschaftern zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simone Lang
seit 2.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wilhelm Lang
36137 Großenlüder
412.000 €
Helga Lang
36137 Großenlüder
103.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technolit GmbH

Großenlüder

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

Vorbemerkung

Die Technolit GmbH wurde am 18. Juli 1979 gegründet und hat am 01. Oktober 1979 ihre werbende Tätigkeit am Markt aufgenommen.

Sie ist ein Handelsunternehmen im Bereich der Schweiß-, Trenn-, Schleif- und Chemotechnik für Wartung, Reparatur und Instandhaltung, Normteile und Workwear.

Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte, weitgehend unter eigenem Namen, durch angestellte Vertreter in der Bundesrepublik Deutschland sowie in den Niederlanden - dort durch nach niederländischem Recht angestellte Außendienstmitarbeiter - des Weiteren in Dänemark und in Luxemburg.

Außerdem sind 100 %-ige Tochterunternehmen der Technolit GmbH in Frankreich, in Italien und in Österreich, jeweils in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft, operativ tätig.

In Belgien ist seit 2012 unter der Firma Technolit BVBA eine eigens gegründete Vertriebsgesellschaft am dortigen Markt operativ tätig. 99 % der Anteile an dieser Gesellschaft hält die Technolit Deutschland GmbH, 1 % der Anteile eine Schwestergesellschaft zur Technolit, die IWETEC GmbH.

Zusätzlich hält die Technolit GmbH jeweils 100 % der Anteile an den inländischen Tochterunternehmungen BNG GmbH, HOTREGA GmbH sowie tprosafe GmbH.

Die tprosafe GmbH hält 100 % der Anteile an der Wilpeg GmbH mit Sitz in Großenlüder.

Kunden der Technolit GmbH sind im Wesentlichen gewerbliche Unternehmen, Landwirte sowie Betriebe gewerblicher Art.

Infolge rechtlicher Umstrukturierungen ist die Technolit GmbH seit 2012 ein Konzernunternehmen unter dem Dach der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG (Holdinggesellschaft), die u. a. 100 % der Anteile der Technolit GmbH hält.

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche bzw. Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttoinlandsprodukt ist nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in 2015 kalenderbereinigt um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Eine längerfristige Betrachtung, die das Wirtschaftswachstum der letzten 10 Jahre abbildet, weist ein jährliches durchschnittliches Wachstum von 1,3 % aus.

Die realen Bruttozuwächse des Branchenbereichs Handel, dem auch die Technolit GmbH zugehörig ist, konnten in 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ebenfalls gesteigert werden und zwar um 1,6 %.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2015 weist die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft Umsatzerlöse i. H. v. EUR 69,69 Mio. gegenüber EUR 67,07 Mio. im Vorjahr aus.

Der Zuwachs beträgt im Verhältnis zum Vorjahr EUR 2,62 Mio. = 3,91 %.

Die Technolit GmbH hat in 2015 ihre Umsätze, sowohl im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft als auch den Branchenbereich Handel, dem ihre gewerbliche Tätigkeit zuzurechnen ist, überproportional gesteigert.

Die Auftragsentwicklung gestaltete sich im Berichtsjahr auch gegenüber den Vorjahren stabil und ähnlich strukturiert.

Auch per 31. Mai 2016 konnte, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, eine moderate Umsatzsteigerung festgestellt werden. Sie beträgt im Verhältnis zum Vorjahr 0,94 %.

1.3 Investitionen

Die Betriebsstätte der Technolit GmbH befindet sich auf Grundstücken, die dem 100 %-Gesellschafter der Technolit GmbH, der Wilhelm Lang GmbH & Co.KG, zu Eigentum gehören. Die aufstehenden Funktionsgebäude sind nach den Wünschen und Erfordernissen der Technolit GmbH hergestellt und von ihr langfristig angemietet. Sie befinden sich aufgrund der sorgsamen Wartung in einem guten funktionalen und repräsentativen Bauzustand.

Die von der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG insgesamt angemietete Lager-, Werkstatt- und Bürozwecken dienende Grundstücksfläche beträgt 11.150 qm.

In 2015 hat die Technolit GmbH TEUR 793 in anzuschaffendes immaterielles und Sachanlagevermögen investiert. Insbesondere wurden TEUR 669 in ein neues Lagerführungs- und Kommissionierungssystem investiert, davon TEUR 214 in 2015 und TEUR 455 bereits in 2014. Die Fertigstellung erfolgt im Laufe des Kalenderjahres 2016. Die gesamte Investitionssumme in Höhe von TEUR 669 ist in 2015 unter - geleistete Anzahlung und Anlagen im Bau - innerhalb des Jahresabschlusses ausgewiesen.

Weil die Technolit GmbH ihre gesamte Betriebsstätte mit aufstehenden Betriebsgebäuden von ihrer Muttergesellschaft, der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG, wie vorstehend bereits berichtet, angemietet hat und darüber hinaus auch die den Vertretern zur Verfügung gestellten Dienstwägen im erheblichen Umfang angemietet sind, werden bei der Gesellschaft insoweit keine Investitionen erforderlich.

Die Geschäftsleitung der Technolit GmbH ist stets bemüht, die Lagerhaltung so zu organisieren, dass 90 % der üblicherweise bestellten Waren just in time ausgeliefert werden können.

1.4 Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres waren beschäftigt:

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Arbeitnehmer 2014 Arbeitnehmer 2015
Im Inland:    
Inklusive Auszubildende und Aushilfen 886 881
In den Niederlanden: 12 11

Wegen der guten konjunkturellen Lage und dem damit verknüpften hohen Beschäftigungsgrad gestaltet sich die Akquisition von geeigneten Außendienstmitarbeitern(-innen) unverändert sehr schwierig, obwohl die Bemühungen der Gesellschaft, die Anzahl der beschäftigten Vertriebsmitarbeiter(-innen) aufzustocken, durchgängig und mit Nachdruck betrieben werden. Weil der Arbeitsmarkt zu wenig geeignete potenzielle Mitarbeiter vorhält, verursachten Neueinstellungen erhebliche Zusatzkosten (Qualifizierungsmaßnahmen) bei zugleich hoher Fluktuationsrate.

Die Entlohnung der Außendienstmitarbeiter ist in nicht unerheblichem Umfang erfolgsabhängig organisiert. An dieser Stelle wird vorgetragen, dass insbesondere zu Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses höhere Garantievergütungen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der Mindestlohnansprüche wirksam werden, die nach Überprüfung der Wertschöpfung bestimmter Mitarbeiter(-innen) nicht durch deren Leistungsvermögen gerechtfertigt sind.

Der Außendienst besucht die Kunden mit von der Firma überlassenen oder mit den Mitarbeitern zu Eigentum gehörenden Fahrzeugen. Daneben sind Vertriebsmitarbeiter – teils eigene oder als Dienstleister bei einer Enkelgesellschaft angestellt, mittels Telefonakquise in der Auftragsbeschaffung für die Gesellschaft tätig. Die wesentliche Onlineplattform ist auf eine Enkelgesellschaft ausgelagert.

1.5 Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Auch im Jahre 2015 gestaltete sich die Umsatzentwicklung im operativen Geschäft der Technolit auf hohem Niveau stabil und zufriedenstellend. Dennoch belasteten Kostensteigerungen und leicht rückläufige Kalkulationsmargen die Ergebnisentwicklung. Im Geschäftsjahr 2015 hat die Finanzverwaltung damit begonnen, eine die Jahre 2010 – 2014 betreffende steuerliche Konzernanschlussprüfung durchzuführen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses der Gesellschaft abgeschlossen war. Aufgrund von Feststellungen der Betriebsprüfung, die im wesentlichen Verrechnungspreisgestaltungen mit ausländischen Tochtergesellschaften und Bewertungsansätze im Anlagevermögen betreffen, wurden innerhalb dieses Jahresabschlusses der Gesellschaft TEUR 403 handelsrechtliche Anpassungsbuchungen gewinnerhöhend erfasst.

Durch bestehende Ergebnisabführungs- und Verlustübernahmeverträge wurde der Jahresüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wie folgt beeinflusst:

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Erhaltene Gewinne TEUR 301; Vorjahr TEUR 289
Verlustübernahme TEUR 323; Vorjahr TEUR 367.

Weitere Geschäftsvorgänge, die einen außergewöhnlichen oder überproportionalen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung hatten, sind nicht eingetreten.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt in 2015 EUR 25,90 Mio. und ist damit im Verhältnis zum Vorjahr (EUR 25,95 Mio.) nahezu unverändert geblieben.

Der Anteil des Anlagevermögens ohne Finanzanlagen beträgt lediglich 6,78 % der Bilanzsumme. Bezüglich dieses verhältnismäßig niedrigen Investitionsbedarfs ins Anlagevermögen wird ergänzend auf Textziffer 1.3 verwiesen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag EUR 19,74 Mio. = 76,21 % (Vorjahr EUR 20,64 Mio. = 79,54 %) der Bilanzsummen. In 2015 wurden Ausschüttungen i. H. v. TEUR 2.400 vollzogen. Es ist bislang noch nicht entschieden, ob und wann für 2015 eine Ausschüttung beschlossen wird.

Die unternehmenspolitischen Zielsetzungen der Geschäftsleitung und des Gesellschafters sehen auch weiterhin eine außergewöhnlich hohe Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft vor, um hierdurch stets hinreichende finanzielle Reserven für den auf Expansion ausgerichteten, operativen Geschäftsbereich verfügbar vorzuhalten; insbesondere auch wegen den sich entwickelnden strukturellen Veränderungen durch Onlinehandel usw.

2.2 Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist gut. Die Technolit GmbH verfügt am 31. Dezember 2015 über kurzfristig verfügbare Kassen- und Bankguthaben i. H. v. EUR 3,52 Mio. (im Vorjahr EUR 6,28 Mio.). Daneben bestehen am Bilanzstichtag kurzfristig fällige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. EUR 5,26 Mio. Im Vorjahr EUR 5,01 Mio.

Die Technolit GmbH hat Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4,74 Mio. (Vorjahr EUR 3,53 Mio.)

Im Jahre 2014 wurden die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt aufgestockt:

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Ausleihung HOTREGA GmbH von EUR 102.258,38 um EUR 697.741,62 auf EUR 800.000,00
Ausleihung tprosafe GmbH von EUR 300.000,00 um EUR 500.000,00 auf EUR 800.000,00

Im Jahre 2015 wurden die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen – durch Umbuchung auf die Beteiligung – wie folgt reduziert.

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Ausleihung HOTREGA GmbH von EUR 800.000,00 um EUR 400.000,00 auf EUR 400.000,00
Ausleihung tprosafe GmbH von EUR 800.000,00 um EUR 250.000,00 auf EUR 550.000,00

Die Aufstockung erfolgte jeweils durch Einlage der Darlehensforderung in das Eigenkapital (verdeckte Einlage). In Höhe des Nennwerts der Darlehensforderung erhöhen sich die Anschaffungskosten der jeweiligen Beteiligung, da durch die verdeckte Einlage der Gesellschafterin die Beteiligung über ihren Zustand hinaus wesentlich verbessert wird.

2.3 Ertragslage

Im Jahre 2015 betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit EUR 2,03 Mio. (= 2,91 % von den Umsatzerlösen). Im Vorjahr EUR 2,17 Mio. (= 3,23 % von den Umsatzerlösen).

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt in 2015 EUR 1,50 Mio. Er betrug im Vorjahr EUR 1,65 Mio.

Wegen Sondereinflüssen, welche die Ertragslage beeinflusst haben, wird auf die Ausführung unter Pos. 1.5 verwiesen.

3. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken

Für die Technolit GmbH bestehen weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung bestandsgefährdende Risiken.

Risikomanagementziele

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 hat zum wiederholte Male deutlich gezeigt, dass ein wirksames und effizientes Risikomanagement den langfristigen Fortbestand unseres Unternehmens sichert und darüber hinaus dabei unterstützt, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensziele zu erreichen. In kontinuierlichen Verbesserungsprozessen wird sowohl das interne Kontrollsystem als auch das Risikomanagement-System fortlaufend optimiert. Wir identifizieren Risiken in regelmäßigen Zeitabständen.

Risikomanagement-Methoden

Die Technolit GmbH verfolgt als überregional agierende Gruppe das Ziel, Chancen konsequent zu nutzen und Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu begrenzen.

Die betriebswirtschaftliche Überwachung ist so gestaltet, dass der Geschäftsleitung wöchentlich das nötige Zahlenmaterial vorliegt, um positive wie negative Veränderungen erkennen und analysieren zu können.

Die Technolit GmbH hält unterschiedliche Produkte und Leistungsangebote vor.

Eine wesentliche Säule der Geschäftstätigkeit bilden Liefer- und Leistungsangebote, die dem Bereich Schweißtechnik u. ä. zuzurechnen sind.

Das Berichtsunternehmen ist in diesem Marktsegment ein anerkannter, zertifizierter, starker Kompetenzpartner. Dieser Geschäftszweig ist beratungsintensiv. Das entsprechend geschulte Vertriebsteam unterstützt den Kunden bei der Lösung einschlägiger Fragestellungen. In diesen und weiteren Marktsegmenten bildet der Vertreterbesuch, auch vor dem Hintergrund der sich rasant ändernden Vertriebswege und –angebote, eine vom Kunden unverändert positiv aufgenommene Vertriebsschienengestaltung.

Die stabile Umsatzentwicklung sowohl in 2015 als auch in 2016 bestätigt die marktkonforme Ausrichtung des Warenangebotes und der Vertriebsgestaltung.

Die von Seiten der Geschäftsleitung vertretene Lageeinschätzung, dass die Vertriebsform über den Internethandel bei einer nicht beratungsbedürftigen Produktpalette wesentlich sein wird, bestätigt die derzeitige allgemeinwirtschaftliche Vertriebsentwicklung. Über eine Enkelgesellschaft werden mittels Internethandel erhebliche Verkaufserfolge aus dem Produktportfolio der Technolit GmbH erzielt, die zu gegebener Zeit auch unmittelbar von der Technolit GmbH vollzogen werden können.

Durch unsere professionelle Marktbeobachtung werden Veränderungen erkannt, gedeutet und neue Entwicklungen am Markt mit dem Auftritt der Berichtsfirma abgeglichen. Sinnvoll erscheinende Anpassungen und zu ändernde Strategien werden laufend vollzogen.

Die den veränderten Marktbedingungen positiv zugewandten Mitarbeiter(-innen) und Entscheidungsträger(-innen) bilden im Berichtsunternehmen das nötige Potenzial, um erfolgreich vom weltweiten Wandel der Vertriebsstrukturen und -möglichkeiten zu partizipieren.

An dieser Stelle wird nochmal auf die hohe Eigenkapitalquote der Gesellschaft verwiesen. Hierdurch ist der für die strategischen Veränderungen und die Nutzung neuer Vertriebsformen erforderliche finanzielle Background vorhanden.

Die Geschäftsleitung sieht die Gesellschaft unverändert auf einem guten Weg, auch zukünftig - im digitalen Zeitalter - so aufgestellt zu sein, dass der Markt ihre Leistungsangebote im gewünschten Umfang nachfragt.

4. Sonstige Angaben

Die infolge der Digitalisierung entstandenen Vertriebskonzepte ermöglichen von jedem beliebigen Ort die Erschließung und Belieferung eines weltweiten Kundenpotentials. Diese Erkenntnis, verknüpft oder ergänzt durch die seitherigen Vertriebskonzepte, motiviert das Team des Betriebsunternehmens.

Bilanz

Aktiva

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31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 4.005.595,19 3.831.741,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 157.165,00 77.544,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 157.165,00 77.544,50
II. Sachanlagen 1.598.616,04 1.504.533,67
1. technische Anlagen und Maschinen 225.217,00 267.890,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 704.003,00 781.701,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 669.396,04 454.941,67
III. Finanzanlagen 2.249.814,15 2.249.663,14
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 987.801,25 337.801,25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.254.516,75 1.904.516,75
3. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
4. sonstige Ausleihungen 4.996,15 4.845,14
B. Umlaufvermögen 21.605.802,31 21.763.199,69
I. Vorräte 6.985.579,07 5.807.648,84
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.326,55 4.907,28
2. fertige Erzeugnisse und Waren 6.624.553,40 5.397.806,75
3. geleistete Anzahlungen 354.699,12 404.934,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.098.207,28 9.677.986,47
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.255.646,44 5.007.586,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.736.462,14 3.532.153,51
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.106.098,70 1.138.246,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 63.849,68 129.269,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.522.015,96 6.277.564,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 157.977,83 151.909,84
D. Aktive latente Steuern 102.025,00 76.062,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 31.117,31 127.100,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 25.902.517,64 25.950.013,58

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 19.741.646,02 20.643.720,19
I. gezeichnetes Kapital 515.000,00 515.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.067.751,29 3.067.751,29
1. andere Gewinnrücklagen 3.067.751,29 3.067.751,29
III. Gewinnvortrag 14.660.968,90 15.411.893,62
IV. Jahresüberschuss 1.497.925,83 1.649.075,28
B. Rückstellungen 1.366.869,06 1.108.673,40
1. Steuerrückstellungen 373.560,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 993.309,06 1.108.673,40
C. Verbindlichkeiten 4.754.122,08 4.149.167,55
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 122.178,15 296.690,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 122.178,15 296.690,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.549.966,28 1.469.740,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.549.966,28 1.469.740,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 602.630,83 93.810,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 602.630,83 93.810,07
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.479.346,82 2.288.926,74
davon aus Steuern 838.666,74 870.764,62
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 245.643,02 215.754,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.479.346,82 2.288.926,74
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39.880,48 48.452,44
Bilanzsumme, Summe Passiva 25.902.517,64 25.950.013,58

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Umsatzerlöse 69.690.787,00 67.068.160,60
2. sonstige betriebliche Erträge 1.415.529,54 865.645,93
davon Erträge aus Währungsumrechnung 1.200,07 115,88
3. Materialaufwand 22.844.274,13 20.905.534,85
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 22.844.274,13 20.905.534,85
4. Personalaufwand 30.754.821,78 29.230.180,58
a) Löhne und Gehälter 25.666.703,11 24.274.542,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.088.118,67 4.955.638,10
davon für Altersversorgung 64.396,34 225.684,65
5. Abschreibungen 550.890,72 551.816,37
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 550.890,72 551.816,37
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.981.382,14 15.129.848,77
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.704,33 959,08
7. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 300.550,44 289.253,95
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.437,11 178.400,17
davon aus verbundenen Unternehmen 40.015,36 57.015,36
davon aus Abzinsung 1.237,04 1.509,43
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.730,74 3.192,29
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.647,27 48.902,28
davon an verbundene Unternehmen 12.493,48 5.495,17
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 323.329,91 366.744,16
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.025.227,40 2.165.241,35
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 492.687,96 507.406,26
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 25.963,00 9.626,00
14. sonstige Steuern 34.613,61 8.759,81
15. Jahresüberschuss 1.497.925,83 1.649.075,28

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Technolit GmbH ist ein Direktvertriebsunternehmen, das insbesondere Schweißtechnik, Schleifmittel, chemisch-technische Produkte, Werkzeuge sowie Befestigungs- und Montagetechnik sowie Workwear mittels eines eigenen Vertriebsnetzes, das in Deutschland sowie betriebsstättenfrei in den Niederlanden, in Dänemark und in Luxemburg unterhalten wird, vertreibt.

Die wesentlichen, die Betriebsstätte der Technolit GmbH bildenden Grundstücke mit aufstehenden Gebäuden befinden sich in 36137 Großenlüder, Industriestraße 8-10. Sie gehören nach in 2012 vollzogenen Umstrukturierungen der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG, dem 100 %-Gesellschafter der Technolit GmbH, zu Eigentum. Sie wurden nach den Wünschen und Erfordernissen der Technolit GmbH erbaut und sind langfristig angemietet.

Tochterunternehmen im Inland:

Die Technolit GmbH hält 100 % der Anteile an nachfolgenden inländischen Tochterunternehmungen:

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Eigenkapital
EUR
HOTREGA GmbH, Lorenz-Weber-Straße 2, 36364 Bad Salzschlirf 451.129,19
BNG GmbH, Industriestraße 8 - 10, 36137 Großenlüder 51.129,19
tprosafe GmbH, Industriestraße 8 - 10, 36137 Großenlüder 300.000,00

Im Jahre 2014 wurden die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt aufgestockt:

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Ausleihung HOTREGA GmbH von EUR 102.258,38 um EUR 697.741,62 auf EUR 800.000,00
Ausleihung tprosafe GmbH von EUR 300.000,00 um EUR 500.000,00 auf EUR 800.000,00

Im Jahre 2015 wurden die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen – durch Umbuchung auf die Beteiligung – wie folgt reduziert.

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Ausleihung HOTREGA GmbH von EUR 800.000,00 um EUR 400.000,00 auf EUR 400.000,00
Ausleihung tprosafe GmbH von EUR 800.000,00 um EUR 250.000,00 auf EUR 550.000,00

Die Aufstockung erfolgte jeweils durch Einlage der Darlehensforderung in das Eigenkapital (verdeckte Einlage). In Höhe des Nennwerts der Darlehensforderung erhöhen sich die Anschaffungskosten der jeweiligen Beteiligung, da durch die verdeckte Einlage der Gesellschafterin die Beteiligung über ihren Zustand hinaus wesentlich verbessert wird.

Die Technolit GmbH hat mit den vorstehend genannten Gesellschaften jeweils am Tage ihrer Gründung einen Ergebnisabführungs- bzw. Verlustübernahmevertrag geschlossen.

Enkelgesellschaften im Inland:

Die tprosafe GmbH hält 100 % der Anteile an dem nachstehenden Tochterunternehmen:

Wilpeg GmbH, Industriestraße 8-10, 36137 Großenlüder.

Das Eigenkapital beträgt EUR 94.044,31.

Tochterunternehmen im Ausland:

In Frankreich, Italien, Österreich und Belgien waren, wie in den Vorjahren, Tochterunternehmen der Technolit GmbH tätig. Die Technolit Deutschland GmbH hält an diesen Unternehmen 100 % der Anteile. Die Firma der Tochtergesellschaften lauten:

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Eigenkapital
EUR
Technolit S.A.R.L. France in Frankreich 38.155,26
Technolit Italia GmbH in Italien 319.009,00
Technolit Austria GmbH in Österreich 256.093,71
Technolit Belgien BVBA in Belgien 50.385,41

In 2012 wurde die Technolit Belgien BVBA gegründet, die am 2. Mai 2012 ihre werbende Tätigkeit am Markt aufnahm. Die Anteile dieser Gesellschaft halten: Die Technolit GmbH 99 % sowie das Schwesterunternehmen zur Technolit GmbH, die IWETEC GmbH, 1 %.

Wie beim Mutterunternehmen ist auch bei allen Tochterunternehmen das Kalenderjahr das Wirtschaftsjahr.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses waren - wie im Vorjahr - die Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) anzuwenden.

Von der freiwillig vorzeitigen Anwendungsmöglichkeit der Vorschrift des BilRUG für Geschäftsjahre, die vor dem 01.01.2016 beginnen, wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Technolit GmbH ist eine große Gesellschaft i. S. d. § 267 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 410,00 sind ab dem Jahr 2010 voll abgeschrieben worden, wobei im Anlagenspiegel aus Vereinfachungsgründen der Abgang mit Ablauf des 5. Jahres unterstellt wird.

Bei der Verteilung der Anschaffungs- und Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer kam die lineare und degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Vorräte

Das Vorratsvermögen wurde am Bilanzstichtag zu Durchschnittspreisen bewertet. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag aufgrund von überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit usw. unter dem Durchschnittspreis lag, erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Geleistete Anzahlungen

Die Anzahlungen in Höhe von insgesamt EUR 354.699,12 wurden im Wesentlichen für in Fernost bestellte, sich am Bilanzstichtag im Versand befindliche, Waren geleistet. Das Eigentum geht erst nach erfolgtem Transfer auf die Technolit GmbH über.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Drohende Ausfälle wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen sind grundsätzlich mit dem Geldkurs im Monat ihrer Entstehung gebucht; soweit der Wert dieser Forderungen am Bilanzstichtag niedriger bzw. der Wert dieser Verbindlichkeiten höher war, ist die Wertschwankung berücksichtigt.

Das Körperschaftsteuerguthaben nach dem SEStEG ist gem. § 37 KStG ermittelt, mit dem Faktor 5,5 % abgezinst und einem Barwert von EUR 122.318,98 aktiviert. Innerhalb dieses Jahresabschlusses ist eine erfolgswirksame Aufzinsung des Barwertes um EUR 8.949,76 eingebucht.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiviert bzw. passiviert und über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von EUR 102.025,00 an temporären Differenzen aus der Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen nach Verrechnung mit der Refinanzierung sowie der Rückstellung für zu gewährende Boni.

Die Abweichungen belaufen sich einschließlich der aktiven latenten Steuern auf insgesamt EUR 340.083,85.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt in Höhe von 30 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Die ausgewiesene aktive latente Steuer führt zu einer Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 102.025,00.

Rückstellungen

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Zugangsbewertung erfolgt zum Nominalbetrag (Bruttomethode). Der Abzinsungseffekt wird gesondert als Zinsertrag erfasst.

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Gutachten der AMbAV mbH, Aachen, vom 20. Januar 2016 sowie der Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg Aktiengesellschaft, Berlin, vom 30. Mai 2016 bewertet. Sie ist nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der „Project-Unit-Credit-Methode“ errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2005G“ von Klaus Heubeck verwendet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,89 %. Als Rententrend wurde im Gutachten der Öffentliche Lebensversicherung, Berlin Brandenburg, Aktiengesellschaft, Berlin, die jährliche prozentuale Veränderung der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung (Tarifgebiet West) ermittelt und als Durchschnitt der letzten zehn Jahre angesetzt. Er beträgt 1,70 % p.a. Das Gutachten der AmbAV enthält keine Rentendynamik.

Die Pensionsverpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das verpfändete Vermögen übersteigt am Bilanzstichtag den Wert der Pensionsrückstellung. Es ergibt sich ein Aktivsaldo in Höhe von TEUR 31.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel. Die gesamte Geschäftsjahresabschreibung betrug EUR 550.890,72.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vergleiche die Darstellung auf der folgenden Seite.

Forderungen gegen Gesellschaftern bzw. verbundene Unternehmen

Im Bilanzposten sonstige Vermögensgegenstände (EUR 1.106.098,70) sind EUR 41.175,20 Forderungen (Vorjahr: EUR 1.342,49) gegen Gesellschaftern – verbundenen Unternehmen für Umsatzsteuer enthalten.

Aktive latente Steuern

Die aktivische latente Steuer in Höhe von EUR 102.025,00 ergibt sich aus abweichenden Bewertungen folgender Bilanzpositionen zwischen Steuer- und Handelsbilanz:

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EUR EUR
Rückstellung für Pensionen StB nach Kürzung Refinanzierung StB 369.414,34  
Rückstellung für Pensionen HB nach Kürzung Refinanzierung HB -31.117,31 338.297,03
Rückstellung für zu gewährende Boni StB - 47.354,24  
Rückstellung für zu gewährende Boni HB 49.141,06 1.786,82
Summe der Abweichung   340.083,85
30% aktivische latente Steuern   102.025,16

Passiva

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Die handelsrechtliche Höhe der Pensionsrückstellungen wurde aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten ermittelt.

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EUR
Rückstellung für Pensionen 1.327.794,00
Refinanzierung über Pensionsversicherung - 260.323,94
Refinanzierungskapitalanlage bei Deka Investmentfond - 1.098.587,37
Saldo = überfinanzierte Differenz, deshalb aktivischer Ausweis - 31.117,31

Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für:

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TEUR
1. Ausstehende Kundengutschriften 402
2. Aufbewahrungsverpflichtung 147
3. Resturlaub 181
4. Zu gewährende Boni 49
5. Abschluss- und Buchhaltungskosten 81
6. Rückstellungsfähige Personalkosten und ausstehende Rechnungen 70
7. Rückstellung für Betriebsprüfung 24
8. Rückstellung für Prozesskosten und sonstige Verfahren 39
  993

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 und des § 268 Abs. 7 HGB bestehen gegenüber Kreditinstituten in Form von Bürgschaften in Höhe von EUR 38.444,08 (EUR 29.044,08).

3.2. Verbindlichkeitenspiegel

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mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
2 bis 5 Jahren
EUR
mehr als 5 Jahren
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 122.178,15 122.178,15 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.549.966,28 1.549.966,28 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen 602.630,83 602.630,83 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.479.346,82 2.479.346,82 0,00 0,00
  4.754.122,08 4.754.122,08 0,00 0,00
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Davon gegenüber Gesellschaftern/ verbundenen Unternehmen aus Steuern
EUR
Verrechnungskonto IWETEC GmbH 602.630,83  
Lohnsteuerverbindlichkeiten   313.339,35
Ausländische Umsatzsteuer   0,00
Umsatzsteuer Deutschland   525.327,39
    838.666,74

Die Technolit GmbH ist umsatzsteuerlich eine Organgesellschaft zum Organträger, der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG. Am Abschlussstichtag bestehen aus der Organschaft Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von:

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EUR EUR
USt-Zahllast 2015 lt. Jahresabschluss   -41.175,20
USt-Zahllast Voranmeldung November 2015 656.764,90  
USt-Zahllast Voranmeldung Dezember 2015 -134.700,76 522.064,14
    480.888,94

Diese Verbindlichkeiten sind im Jahresabschluss unter der Position sonstige Verbindlichkeiten – davon aus Steuern EUR 838.666,74 in Höhe des vorstehend genannten Betrages - ausgewiesen.

Da der Organträger, die Wilhelm Lang GmbH & Co. KG, die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt schuldet, bildet die am 31. Dezember 2015 bestehende Umsatzsteuerschuld der Berichtsgesellschaft zugleich eine Schuld gegenüber Gesellschaftern.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für bezogenen Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Aufwendungen für bezogene Leistungen sind keine angefallen.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter betragen EUR 25.666.703,11. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung belaufen sich auf EUR 5.088.118,67 (davon für Altersversorgung EUR 64.396,34).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im operativen Bereich in 2015 insgesamt 21,50 % von den Umsatzerlösen. Die entsprechende Vorjahreskennzahl betrug 22,56 %.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und betragen EUR 492.687,96. Im Jahresabschluss 2015 wurden die aktiven latenten Steuern von EUR 76.062,00 um EUR 25.963,00 auf EUR 102.025,00 erhöht. Diese Zuführung in Höhe von EUR 25.963,00 ist im Aufwand Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 492.687,96 enthalten.

Die Aufzinsung des Körperschaftsteuererstattungsanspruchs gem. § 37 KStG wurde gewinnerhöhend mit EUR 8.949,76 eingebucht.

Aufwendungen mit Bedeutung für die Ertragslage

Aufgrund organschaftlicher Verlustübernahmeverpflichtung gegenüber einer Tochtergesellschaft ist ein Aufwand i.H.v. TEUR 323 entstanden.

5. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

einzelvertretungsberechtiger Geschäftsführer Wilhelm Lang

gesamtvertretungsberechtiger Geschäftsführer Leiter Logistik und Vertrieb Roland Schreiner

gesamtvertretungsberechtiger Geschäftsführer Leiter Finanzen und Personal Dipl.-Betriebswirt Klaus Schönherr

einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin Dipl.-Betriebswirtin Simone Lang

ab 2. Juli 2015

Aufgrund § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe zu den Organbezügen nach § 285 Nr. 9 a HGB verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Es besteht gemäß § 285 Nr. 17 HGB keine Pflicht zur Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers, da es in das im Konzernabschluss der Wilhelm Lang GmbH & Co. KG, Großenlüder, angegebene Gesamthonorar des Abschlussprüfers einbezogen wurde.

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Forderungen

siehe 3.

Verbindlichkeiten

siehe 3.2. Verbindlichkeitenspiegel

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

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Ausleihungen gegenüber      
Technolit Italien EUR 51.129,19  
tprosafe GmbH EUR 550.000,00  
BNG GmbH EUR 153.387,56  
HOTREGA GmbH EUR 400.000,00  
Technolit Belgien BVBA EUR 100.000,00 1.254.516,75
Forderungen gegenüber      
Wilhelm Lang GmbH & Co. KG EUR 115.012,68  
Technolit France EUR 152.684,19  
tprosafe GmbH EUR 1.620.411,39  
BNG GmbH EUR 313.470,66  
HOTREGA GmbH EUR 822.223,19  
Wilpeg GmbH EUR 52.954,36  
Technolit Austria EUR 147.173.57  
Technolit Italien EUR 394.127,13  
Technolit Belgien BVBA EUR 906.957,97  
Verrechnungspreise Technolit Italia laut Betriebsprüfung EUR 184.862,00  
Verrechnungspreise Technolit Belgien BVBA laut Betriebsprüfung EUR 30.400,00  
davon wertberichtigt EUR - 3.815,00 4.736.462,14

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmungen:

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IWETEC GmbH EUR 602.630,83

Geschäfte mit Nahestehenden

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Gruppe Nahestehende Geschäftsvolumen aus Lieferungen und Leistungen 2015
EUR
Zuführung Rückstellung 2015
EUR
Gewährte Darlehen Gewährung (+) Tilgung (-) 2015
EUR
Saldo aus Lieferungen und Leistungen mit Nahestehenden 2015
(f) Simone Lang Büro und Computersysteme -404.055,51 0,00 0,00 -404.055,51

Legende Gruppe Nahestehende

a. das Mutterunternehmen

b. Unternehmen mit gemeinschaftlicher Führung oder maßgeblichem Einfluss auf das Unternehmen

c. Tochterunternehmen/Enkelunternehmen

d. assoziierte Unternehmen

e. Gemeinschaftsunternehmen, bei denen das Unternehmen ein Partnerunternehmen ist

f. Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen des Unternehmens oder seines Mutterunternehmen

g. sonstige nahestehende Unternehmen und Personen

Das Geschäftsvolumen aus Lieferungen und Leistungen 2015 umfasst die erbrachten und empfangenen Leistungen. Ein negativer Betrag bedeutet einen Überhang der empfangenen Leistungen.

Sonstige Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanz- bzw. Ertragslage von Bedeutung sind:

a) Mietverpflichtungen

Sämtliche der Technolit GmbH dienenden Grundstücke mit aufstehenden Gebäuden sind angemietet und befinden sich im Eigentum der Gesellschafter. Die Verträge sind auf unbestimmte Dauer geschlossen.

Die Jahresmiete an die Wilhelm Lang

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GmbH & Co. KG beträgt in 2015 EUR 975.972,00

Die im Wesentlichen den Vertretern überlassene Fahrzeugflotte ist angemietet und umfasst ca. 250 Fahrzeuge. Die Einzelverträge haben eine Laufzeit von 24 bzw. 36 Monaten. 5 % des Fuhrparks kann ohne Angaben von Gründen vorzeitig gekündigt werden.

Die Gesamtaufwendungen für

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Fahrzeugmieten betrugen in 2015 EUR 1.566.002,49
Sonstige Miet- und Pachtaufwendungen EUR 77.133,18

b) Leasingverpflichtungen

Es wurden Leasingverträge über bewegliche Wirtschaftsgüter abgeschlossen. Der gesamte Jahresbetrag dieser Aufwendungen ist unbedeutend.

Die Fälligkeiten der finanziellen Verpflichtungen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

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mit einer Fälligkeit von
Finanzielle Verpflichtung Gesamt- Betrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
2 bis 5 Jahren
EUR
mehr als 5 Jahren
EUR
Leasing-Verträge 3.047.802,13 1.558.299,10 1.489.503,03 0,00
Mietverträge 1.059.614,72 1.034.133,06 25.481,66 0,00
- davon gegenüber        
Gesellschaftern 975.972,00 975.972,00 0,00 0,00
  4.107.416,85 2.592.432,16 1.514.984,69 0,00

Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Durch die Anmietung des unbeweglichen Anlagevermögens entfällt die langfristige Kapitalbindung. Aufgrund der langfristig angelegten Mietverträge und der Nähe der Investoren zur GmbH entfallen bei realistischer Betrachtung die Risiken, die sich durch Kündigung von Mietverträgen ergeben können.

Durch die Anmietung der Fahrzeugflotte ist einerseits gewährleistet, dass stets nahezu noch neuwertige Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Andererseits kann bei technischen Veränderungen usw. relativ schnell umdisponiert werden.

Die sonstigen Miet- und Pachtaufwendungen sind von untergeordneter Bedeutung.

c) Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Zahl der in 2015 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt

a) im Inland:

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2015 2014
Vollzeitbeschäftigte 803 804
Teilzeitbeschäftigte 90 72
Auszubildende 31 26
  924 902

b) in den betriebsstättenfreien Niederlassungen:

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2015 2014
Niederlande 10 11
Dänemark 0 0
Luxemburg 0 1
  10 12

Anlagespiegel

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Anschaffungskosten / Herstellungskosten 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen
EUR
Buchwert 31.12.2015
EUR
Abschreibungen
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 581.964,54 242.189,59 100.278,98 575.670,65 157.165,00 115.246,09
Immaterielle Vermögensgegengegenstände 581.964,54 242.189,59 100.278,98 575.670,65 157.165,00 115.246,09
Sachanlagen            
technische Anlagen und Maschinen 1.518.598,45   40.647,50 1.252.733,95 225.217,00 42.672,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.686.854,97 336.394,48 260.174,25 3.077.958,20 704.003,00 392.972,63
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 454.941,67 214.454,37     669.396,04  
Sachanlagen 5.660.395,09 550.848,85 300.821,75 4.330.692,15 1.598.616,04 435.644,63
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 337.801,25       987.801,25  
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.904.516,75       1.254.516,75  
Beteiligungen 2.500,00       2.500,00  
sonstige Ausleihungen 4.845,14 151,01     4.996,15  
Finanzanlagen 2.249.663,14 151,01     2.249.814,15  
Gesamtsumme 8.492.022,77 793.189,45 401.100,73 4.906.362,80 4.005.595,19 550.890,72

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Wilhelm Lang, einzelvertretungsberechtiger Geschäftsführer

gez. Roland Schreiner, gesamtvertretungsberechtigter, Geschäftsführer

gez. Klaus Schönherr, gesamtvertretungsberechtigter, Geschäftsführer

gez. Simone Lang, einzelvertretungsberechtige Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Technolit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fulda, 29. Juli 2016

HNW Herber Niewelt Witzel GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Niewelt, Wirtschaftsprüfer

Michael Herber, Wirtschaftsprüfer

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