Stadtwerke Delitzsch GmbH
Sachsenstraße 1, 04509 Delitzsch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kay Lehmann seit 12.1.2024 | Geschäftsführer |
Sabine Döhler seit 12.1.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Delitzsch GmbHDelitzschJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Stadtwerke Delitzsch GmbH ist ein vertikal integriertes Versorgungsunternehmen und bietet für die Stadt Delitzsch und die Region Energielieferungen in den Sparten Strom, Gas und Wärme aus einer Hand an. Zielmarkt der Gesellschaft sind Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden. Zunehmend bietet das Unternehmen auch innovative und regenerative Energielösungen an, die sich am wachsenden Kundeninteresse orientieren. Ein breites Produktportfolio ermöglicht es dem Unternehmen, die maßgeschneiderten Versorgungslösungen individuell auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Die SWD betreibt auch Strom-, Gas- und Wärmenetze bzw. Wärmeerzeugungs- und PV-Anlagen, die in ihrem Eigentum stehen. Die zentrale Aufgabe bildet die sichere und diskriminierungsfreie Bereitstellung des Strom- und Gasnetzes. Die SWD betreibt 552 km Stromnetze, 185 km Gasnetze sowie 17 km Wärmenetze. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Kraft-Wärme-Kopplung im eigenen Blockheizkraftwerk sowie in Mini-BHKW's und Contractinglösungen. Der erzeugte Strom geht in das Bezugsportfolio der SWD ein. Im Bereich der erneuerbaren Energien betreibt die SWD 15 Photovoltaikanlagen. Des Weiteren erbringt die SWD energienahe Dienstleistungen sowie Dienstleistungen im Rahmen der Geschäftsbesorgung für andere Unternehmen. Das Unternehmen unterstützte im Jahr 2023 im Rahmen der Vereinsförderung im Versorgungsgebiet vorwiegend die Kinder- und Nachwuchsarbeit sowie eine Vielzahl von kulturellen Projekten in der Stadt Delitzsch. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im ersten Jahr nach der Energiekrise hat sich die Energiewirtschaft erfolgreich stabilisiert. Zusätzliche Gaslieferungen aus Westeuropa und zuverlässige LNG-Importe sorgten für eine gesicherte Gasversorgung. Zunächst wurde die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ausgerufene Alarmstufe nach dem nationalen Notfallplan aufrechterhalten. Im Netzgebiet der SWD wurde die Krisensituation gut gemeistert, das Unternehmen und seine Kunden waren auf eine eventuelle Gasmangellage vorbereitet. Durch die milde Witterung, die ausreichende Befüllung der Gasspeicher und das Sparverhalten der Kunden entspannte sich die Situation im Verlaufe des Jahres. Seit Anfang 2023 sanken die Energiepreise wieder, besonders ab dem IV. Quartal. Sie liegen aber immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Der starke Preisverfall führte zu höheren Risiken in der Beschaffung sowohl für Käufer als auch für Verkäufer bei längerfristigen Beschaffungsstrategien. Daher forderten die Lieferanten höhere Sicherheiten, was auch bei der SWD zu zeitweiligen Einschränkungen in der Beschaffung führte. Auch für den Vertriebsabsatz birgt der Preisverfall ein höheres Risiko von Kundenverlusten. Für den Geschäftsverlauf der SWD sind vielfältige externe Faktoren, wie die gesamtwirtschaftlichen, politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen und die Preise an den Märkten für Primärenergieträger und Strom von wesentlicher Bedeutung. Politische Entscheidungen - insbesondere markt- und wettbewerbsorientierte Regelungen - beeinflussen die gesamte Energiebranche. Umso schwieriger war es im vergangenen Jahr durch eine Vielzahl von Veränderungen und anhaltende Ungewissheiten handlungsfähig zu bleiben. Auch der andauernde Ukraine-Krieg und die Wirtschaftskrise stellte die SWD vor außergewöhnliche Herausforderungen. Die Umsetzung der Dezember-Soforthilfe für Gas- und Wärmekunden sowie der Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen führten zu erheblichen zusätzlichen Aufgaben und administrativen Belastungen. Auch die Netzbereiche waren vor große Herausforderungen gestellt, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Umsetzung des sehr ambitionierten Investitionsplanes. Neue Netzbetreiberpflichten, die Umsetzung der Marktkommunikation 2023, die Digitalisierung der Netzanschlussverträge, die Umsetzung der Übererlösabschöpfung sowie die Vorbereitung der Marktkommunikation über den Übertragungsweg AS4 stellten hohe Anforderungen an die Mitarbeiter. Zum Jahresende führte eine Reihe von politischen Entscheidungen zu unplanmäßigen Veränderungen für die Folgejahre, wie die Erhöhung der §19-Umlage, die Erhöhung der Gasspeicherumlage sowie des CO 2 -Preises, der Wegfall der vollständigen Energiesteuerentlastung nach §53 a Energiesteuergesetz und die Erhöhung der vorgelagerten Netzkosten infolge der Streichung der Zuschüsse für Übertragungsnetzbetreiber. Der gesellschaftspolitische Wille, beispielsweise zur Intensivierung des Klimaschutzes oder zur Schonung der natürlichen Ressourcen, prägt die politischen und regulatorischen Vorgaben und die umfassenden gesetzgeberischen Eingriffe im Energiebereich. Für die SWD ergeben sich somit stetig neue Herausforderungen, denen sie mit flexiblen Konzepten begegnen muss. Nach der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2023 des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) reduzierten sich in Deutschland sowohl die Stromerzeugung (-11%) als auch der Stromverbrauch (-3,8 %) im Vergleich zum Vorjahr, wobei der Anteil des Verbrauchs an erneuerbaren Energien erstmals bei 52 % lag. Die Entwicklung des Stromverbrauchs war im Jahr 2023 sowohl von konjunkturellen Abschwungtendenzen als auch dem immer noch hohen Preisniveau gekennzeichnet. Der Erdgasverbrauch 2023 nahm in Deutschland um 4,3 % ab und war damit so niedrig wie zuletzt in der 1. Hälfte der 90er Jahre. Die Entwicklungen in der Gaswirtschaft waren auch 2023 gekennzeichnet durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine, ein immer noch hohes Preisniveau, Einsparmaßnahmen sowie der gedämpften Konjunktur. Diese Entwicklung ließ sich über alle Monate des Jahres 2023 hinweg beobachten. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Primärenergieverbrauch 2023 erreichte 19,6 % (Vorjahr: 17,7 %). Die Großhandelsstrompreise (Day-Ahead) sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Der Jahresmittelwert des Großhandelsstrompreises lag bei rund 95 EUR/MWh (235 EUR/MWh im Vorjahr). Auch die Großhandelspreise (Day-Ahead) für Erdgas sind im Jahr 2023 gesunken und lagen im Durchschnitt bei 41 EUR/MWh (127 EUR/MWh im Vorjahr). Durch die langfristige Beschaffungsstrategie der SWD hatten die Veränderungen auf den Energiemärkten nur teilweise Auswirkungen auf das Jahresergebnis der SWD. Signifikante Belastungen kamen aus Mehrkosten für Ausgleichsenergie und Verlustenergie sowie aus der Abrechnung der Fahrplanabweichungen der Strom-RLM-Kunden. Die noch immer hohen Energiepreise beschleunigen den Ausbau der erneuerbaren Energien im Netz der SWD und auch bundesweit weiter. Dadurch wird die Integration der wachsenden dezentralen Stromeinspeisungen aus regenerativen Quellen zur zentralen Herausforderung im Netzbetrieb, die nachhaltig hohe Investitionen in das Stromnetz erforderlich macht. Die aktuellen haushaltspolitischen Entwicklungen zeigen allerdings mit großer Deutlichkeit, dass sich die Energiewirtschaft für das Gelingen der Energiewende nicht auf öffentliche Gelder verlassen kann. Es gilt daher, Wege zu finden, um künftig noch besser privates Kapital für die Energiewende zu mobilisieren. Besonders wichtig sind gezielte Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung. Die Trends im Vertrieb werden dadurch bestimmt, dass immer mehr Kunden, eine effizientere Energienutzung anstreben und von den Möglichkeiten Gebrauch machen wollen, die die digitalen Innovationen eröffnen. Zudem erzeugen Haushalte und Betriebe zunehmend ihren Strom selbst, was zu rückläufigen Absatzmengen im klassischen Geschäft führt. Die Innovationsaktivitäten bei der SWD konzentrieren sich deshalb auf folgende Schwerpunkte:
2. Geschäftsverlauf Die folgenden Angaben beinhalten auch periodenfremde Mengen sowie den Absatz an die Abnahmestellen der SWD aus der internen Leistungsverrechnung. Die SWD erzielte insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 53.818 (Vj.: TEUR 35.491). 2.1. Vertriebsabsatz 2.1.1. Vertriebsabsatz Strom Der Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 4,6 % (von 64,2 GWh auf 61,4 GWh, davon -4,5 GWh im eigenen Netz und +1,7 GWh in externen Netzen). Ursache hierfür sind der sparsamere Stromverbrauch und Kundenverluste. Im SLP-Bereich war ein Rückgang von -0,2 GWh zu verzeichnen, im Bereich der leistungsgemessenen Kunden ein Rückgang von -2,6 GWh. Die Erlöse aus dem Stromverkauf beliefen sich auf insgesamt TEUR 20.200 (Vj.: TEUR 13.775) und stiegen damit um TEUR 6.425 gegenüber dem Vorjahr, was auf Preissteigerungen zurückzuführen ist. Die SWD versorgte 2023 151 leistungsgemessene Kunden, davon 98 außerhalb des eigenen Netzgebietes. Die Gesellschaft belieferte am 31. Dezember 2023 15.891 SLP-Abnahmestellen, davon 2.425 in externen Netzgebieten. Damit verringerte sich die Anzahl der Abnahmestellen im Vergleich zum Vorjahr um 141. Im Geschäftsjahr wurden im II. Halbjahr die Preise für die Grund- und Ersatzversorgung sowie für Strom-Sonderprodukte angepasst. 2.1.2. Vertriebsabsatz Gas Der Absatz in der Gasversorgung lag mit 134,3 GWh auf dem Niveau des Vorjahresabsatz (134,4 GWh). Dabei sank der Absatz um -0,3 GWh im SLP-Kundensegment und stieg bei den leistungsgemessenen Kunden mit um +0,2 GWh. Durch Kundenrückgang im eigenen Netz gebiet sank der Absatz um -6,5 GWh und konnte aber durch Kunden- und Absatzzuwachs in externen Netzgebieten mit +6,4 GWh kompensiert werden. Die Erlöse aus dem Gasverkauf beliefen sich auf insgesamt TEUR 15.841 (Vj.: TEUR 7.506) und stiegen damit preisbedingt um TEUR 8.335 gegenüber dem Vorjahr. Die SWD versorgte zum Ende des Geschäftsjahres 4.353 Abnahmestellen von Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, davon 383 in fremden Netzen. Weiterhin wurden sieben Großkunden beliefert. Im Geschäftsjahr wurden im II. Halbjahr die Preise für die Grund- und Ersatzversorgung sowie für Gas-Sonderprodukte angepasst. 2.1.3. Vertriebsabsatz Wärme Der Absatz in der Nah- und Fernwärmeversorgung lag um 0,4 GWh unter dem Absatz des Vorjahreszeitraumes. Hauptsächlich witterungsbedingte Einflüsse und Sparmaßnahmen spielten eine Rolle für diese Entwicklung. Der Absatzrückgang wurde teilweise durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes und den Zubau von Contracting- und Wärme+-Anlagen kompensiert. Darüber hinaus wurde das Fernwärmenetz weiter ausgebaut. Die Umsatzerlöse entwickelten sich auf Grund gestiegener Preise und des höheren CO 2 -Preises gegenläufig zur Absatzentwicklung. Sie stiegen von TEUR 3.022 im Vorjahr auf TEUR 5.189. Zum Ende des Berichtszeitraumes wurden 87 Hausanschlussstationen und 30 dezentrale Anlagen versorgt. Seit einigen Jahren bietet die SWD ein Produkt zum Wärmecontracting an. Zum 31. Dezember 2023 wurden insgesamt 66 Wärme+-Anlagen betrieben, die 2023 2,6 GWh (2,1 GWh im Vorjahr) Wärme an die Kunden geliefert haben. 2.1.4. Beschaffung und Erzeugung Der Strombezug lag mit 48,7 GWh um 2,9 GWh unter dem Vorjahresbezug. Ursache hierfür ist der gesunkene Stromabsatz. Die Bezugskosten erhöhten sich stark preisbedingt. Im Geschäftsjahr wurden 180,4 GWh (Vj.: 180,2 GWh) Gas bezogen. Hierbei entfielen auf das Blockheizkraftwerk 42,3 GWh konventionelles Erdgas. Die SWD erzeugte in ihrem Blockheizkraftwerk sowie in den Mini-BHKW's 13,3 GWh KWK-Strom. Weitere Betreiber erzeugten 0,5 GWh KWK-Strom. Abzüglich des Eigenverbrauches ging eine Gesamtmenge von 13,3 GWh in das Bezugsportfolio der SWD ein. 2.2. Netzgeschäft Strom und Gas 2.2.1. Netzabsatz Der Netzabsatz an Letztverbraucher im Stromnetz lag 2023 unter Berücksichtigung von periodenfremden Sachverhalten bei 115,6 GWh (Vj.: 125,7 GWh). Die Netzausspeisung betraf mit 76,7 GWh (Vj.: 85,9 GWh) leistungsgemessene Abnahmestellen und mit 38,9 GWh (Vj.: 39,8 GWh) Abnahmestellen im Standardlastprofilverfahren. Damit lag der Netzabsatz mit 8,7 % unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen von einem produktionsbedingt bedeutend geringeren Absatz eines Großkunden (-7,9 GWh) verursacht wurde. Der weitere Absatzrückgang folgt dem bundesweiten Trend. Der Netzabsatz Gas lag unter Berücksichtigung von periodenfremden Sachverhalten mit 218,6 GWh (Vj.: 231,6 GWh) bedeutend unter den Vorjahreswerten, was hauptsächlich auf witterungsbedingte Einflüsse und das Sparverhalten der Kunden zurückzuführen ist. Weiterhin wurden mehr Kunden an das Fernwärmenetz angeschlossen, was zu Absatzrückgängen im Gasnetz führt. Die Netzausspeisung betraf mit 90,3 GWh (Vj.: 94,8 GWh) leistungsgemessene Abnahmestellen und mit 128,3 GWh (Vj.: 136,8 GWh) Abnahmestellen im Standardlastprofilverfahren. 2.2.2. Netzeinspeisung Im Geschäftsjahr 2023 wurden 255 (Vj.: 104) neue Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen. Insgesamt speisten zum 31. Dezember 2023 825 (Vj.: 570) Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 19.046 kWp (Vj.: 17.035 kWp) in das Netz der SWD ein. Die Gesamteinspeisung der 871 (Vj.: 616) angeschlossenen EEG-, KWK- und sonstigen Anlagen betrug 162,5 GWh (Vj.: 169,0 GWh). Die Veränderung ergibt sich aus einem Rückgang der Einspeisung aus dem Danpower Biomassekraftwerk in Höhe von 7,4 GWh und der Einspeisung aus Solarenergie um 0,8 GWh sowie einem Anstieg der Einspeisung aus Windanlagen um 1,9 GWh. Die Netzeinspeisung aus der KWK-Erzeugung stieg um 0,3 GWh. Die Einspeisung aus Biogaserzeugung sank um 0,5 GWh. 2.3. Investitionen und Instandhaltung Im Stromversorgungsnetz wurden im Berichtsjahr 294 m Mittelspannungskabel und 9,1 km Niederspannungskabel einschließlich Hausanschlussleitungen im Zuge von Netzerneuerungs- und erweiterungsmaßnahmen verlegt. Die Hauptinvestitionstätigkeit lag dabei in der Erneuerung und Umstrukturierung des Niederspannungsnetzes im Bereich Beerendorf, Benndorf und Käthe-Kollwitz-Straße. Dabei wurden vorhandene Freileitungen durch Kabel oder Kabel durch Kabel ersetzt. Die Notwendigkeit ergab sich aus dem technischen Zustand der Anlagen sowie Änderungen in der Netzstruktur und in der Netzbetriebsweise. Im Niederspannungsnetz kamen zudem Netzerweiterungen für die Neubaugebiete Schulze-Delitzsch-Siedlung, Auenhöfe und Lobergasse Brodau hinzu. Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen betraf die Erneuerung von insgesamt fünf Transformatorenstationen in Delitzsch. Im Gasversorgungsnetz konzentrierte sich die Investitionstätigkeit auf Ersatz- bzw. Erneuerungsmaßnahmen. Im Bereich der Kreuzung Leipziger Straße/ Richard-Wagner-Straße wurde das vorhandene Gasnetz erneuert und gleichzeitig an einen künftigen Ausbau zum Kreisverkehr angepasst. Netzerweiterungen wurde im Gasnetz nicht vorgenommen. Das Fernwärmenetz wurde auch im Jahr 2023 weiter ausgebaut und 6 zusätzliche Objekte mit 86 Wohnungen im Bereich der Maybachstraße an das Fernwärmenetz angeschlossen. Für das neue Wohngebiet Schulze-Delitzsch-Siedlung wurde in einem zweiten Bauabschnitt das Nahwärmenetz nun komplett errichtet und die Heizzentrale ausgebaut. In Vorbereitung der Transformation der Fernwärmeversorgung wurde mit der erfolgreichen Teilnahme an der iKWK-Ausschreibung das Projekt iKWK mit Errichtung einer Solarthermieanlage begonnen und die Ausführungsplanung und Ausschreibungen vorangetrieben. Im Bereich der "Neuen Energien" wurden zwei PV-Anlagen auf Wohngebäuden in der Nordstraße und 2 Anlagen in der Friedrich-Engels-Straße installiert. Die weiteren Instandhaltungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich der Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung fanden entsprechend dem einzuhaltenden Turnus statt. 2.4. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen vorübergehend zwei Geschäftsführer und 49 Mitarbeitende, darunter zwei Auszubildende und eine geringfügig entlohnte Beschäftigte. Unterjährig wechselte ein Mitarbeiter in die Passivphase seiner Altersteilzeit. Abgänge von Mitarbeitenden wurden durch Neuzugänge bzw. durch die Übernahme von Auszubildenden kompensiert. Bei der Aus - und Weiterbildung der Mitarbeitenden hat sich die Nutzung von Onlineangeboten auch im Jahr 2023 bewährt und wurde der Präsenzveranstaltung vorgezogen. Zum 1. Januar 2023 verringerte sich die wöchentliche Arbeitszeit auf 39 Stunden. Als Ergebnis der Tarifeinigung vom 24. April 2023 trat der Tarifvertrag über Sonderzahlungen zur Abmilderung der gestiegenen Verbraucherpreise in Kraft. Den Beschäftigten wurde ein Inflationsausgleichsgeld von insgesamt TEUR 3 in der Zeit vom Juli 2023 bis Februar 2024 steuer- und beitragsfrei gewährt. Die Tabellenentgelte blieben im Jahr 2023 unverändert. Eine tarifliche Anpassung erfolgt im März 2024. Um die Mitarbeitenden längerfristig zu binden, bzw. bei Bedarf neue Mitarbeitende zu finden, stehen neben der Gesundheitsprävention und Arbeitssicherheit auch der faire Umgang mit allen Beschäftigten und die Steigerung der Attraktivität der SWD als Arbeitgeber im Fokus. 2.5. IT-Sicherheitsgesetz / TSM / DSGVO Auf der Rechtsgrundlage des § 10 Absatz 1 des BSI-Gesetzes haben Betreiber von Energieanlagen, die als kritische Infrastruktur bestimmt wurden, die Anforderungen aus dem IT-Sicherheitskatalog gemäß § 11 Absatz 1a EnWG umzusetzen. Im Dezember 2023 wurde die erneute Re-Zertifizierung erfolgreich durchgeführt. Die SWD strebt im Jahr 2024 nach den technischen Regelwerken des DVGW, FNN und AGFW in den Sparten Gas, Strom und Fernwärme die erneute TSM-Zertifizierung an. Die Vorgaben der DSGVO wurden auch im Jahr 2023 fortgeführt. 3. Lage der Gesellschaft 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 42.031 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.412 gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der liquiden Mittel (TEUR 3.734) auf Grund von Überzahlungen (Abschläge) der Kunden. Der Anteil des Anlagevermögens liegt bei 61,2 % (Vj.: 66,8 %) des Gesamtvermögens und beträgt TEUR 25.719. Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt TEUR 21.187 (Vj.: TEUR 20.056) und ist gegenüber dem Vorjahr von 51,9 % auf 50,4 % der Bilanzsumme gesunken. Sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR +1.250) als auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten für Guthaben aus den Jahresabrechnungen (TEUR +1.024) sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Das mittel- und langfristige Fremdkapital aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten beträgt TEUR 8.328 (Vj.: TEUR 6.834). 3.2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft war 2023 gesichert. Die Investitionstätigkeit (TEUR 2.405) wurde in Höhe von TEUR 2.250 aus Fremdmitteln finanziert. Der verbleibende Betrag wurde aus Eigenmitteln sowie vereinnahmten BKZ und HAK umgesetzt. Ihren Finanzbedarf deckt die SWD überwiegend mit den Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die SWD verfügt über eine gute Bonität und hat derzeit gute Voraussetzungen, Fremdfinanzierungen aufzunehmen. Der künftige hohe Investitionsbedarf zur Bewältigung der Energiewende wirft allerdings neue Fragen zur Finanzierbarkeit auf macht die Stärkung des Eigenkapitals zu einem wichtigen Erfordernis. Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2023 über ausreichende liquide Mittel. Der operative Cash-Flow beträgt TEUR 7.137 (Vj.: TEUR 8.027), der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -2.361 (Vj.: TEUR -3.834) und der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.042 (Vj.: -942). Die SWD weist stichtagsbezogen einen Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 10.692 (Vj.: TEUR 6.958) aus. 3.3. Ertragslage Die SWD schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.573 (Vj.: TEUR 3.761) ab. Im Lagebericht der Gesellschaft für das Jahr 2022 wurden Prognosewerte zu Umsatzerlösen, Investitionstätigkeiten und Ergebnisentwicklungen im Geschäftsjahr 2023 abgegeben. Prognosewerte im Lagebericht zum 31. Dezember 2022 für das Geschäftsjahr 2023 und Ist-Daten:
Die Umsatzerlöse liegen mit 965 TEUR unter dem prognostizierten Wert. Die ausgewiesene Unterschreitung resultiert aus dem Absatzrückgang. Die geplante Investitionssumme wurde im Stromnetzbereich aufgrund des Wegfalls von Baumaßnahmen durch Erschließungsträger nicht ausgeschöpft. Des Weiteren lag die Investitionstätigkeit für PV-Anlagen unter dem Planansatz, da sich Kundenanforderungen geändert haben. In der Wärmesparte war ein geplantes Contracting-Projekt mit einem privaten Wohnungseigentümer nicht realisierbar. Im Bereich des Digitalen Messstellenbetriebes wurde der Einbau von intelligenten Messsystemen aufgrund der nochmals geänderten gesetzliche Rahmenbedingen zurückgestellt. Das Jahresergebnis wurde in Folge von Sondersachverhalten überschritten. Dazu zählen Erträge aus nicht in Anspruch genommener Risikovorsorge, Erträge aus Vorperioden sowie nicht geplante Erträge und nicht eingetretene Beschaffungsrisiken. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Grundlage der unterjährigen Unternehmenssteuerung ist der verabschiedete Wirtschaftsplan. Daraus werden Monats- und Quartalsberichte abgeleitet und Abweichungsanalysen erstellt. Weiterhin werden Unternehmenskennzahlen unterjährig überwacht und analysiert. Folgende Kennziffern zeigen die Entwicklung der Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Liquidität des Unternehmens:
Der Barzahlungsverkehr im Unternehmen wurde vollständig eingestellt. Die Barzahlungsgeschäfte mit den Kunden werden seitdem über einen Dienstleister abgewickelt. 5. Gesamtaussage zur Lagebeurteilung Trotz aller Unwegsamkeiten, Risiken und Besonderheiten blickt die SWD auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Bis auf den Tätigkeitsbereich Strom Netz haben alle weiteren Tätigkeitsbereiche einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet. Im Vergleich zum Vorjahr hatte auch die SWD im Stromvertriebsgeschäft Absatzrückgänge und leicht rückläufige Kundenzahlen zu beklagen. Sowohl bei den Haushalts- als auch bei den Gewerbekunden wurden geringere Stromentnahmen beobachtet, was dem deutschlandweiten Trend folgt. Im Gasvertrieb lag der Absatz auf dem Vorjahresniveau bei leicht rückläufigen Kundenzahlen. Durch die langfristige Beschaffungsstrategie konnte der Anstieg der Energiepreise abgefedert werden, allerding lagen die Beschaffungspreise der SWD bedeutend über dem Vorjahresniveau und über den durchschnittlichen Großhandelspreisen 2023. Unterjährig bestehende Risiken in der Strom- und Gasbeschaffung konnten abgewendet werden. Die Basis für den Erfolg des Unternehmens liegt auch im stabilen und sicheren technischen Netzbetrieb in den Sparten Strom, Gas und Wärme. Dort zahlen sich die Investitionen der vergangenen Jahre aus, die zu einer geringeren Störanfälligkeit führen. Die Investitionstätigkeit bewegt sich seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau und konnte auch 2023 planmäßig fortgeführt werden. Hervorzuheben ist, dass die SWD im Geschäftsjahr wesentliche Schritte zur Vorbereitung der Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung umgesetzt hat. Für die Errichtung eines iKWK-System mit Solarthermie und Power-to-Heat-Anlage im Norden von Delitzsch liegt die Gremienzustimmung vor und bis zum Jahresende wurden die wesentlichen Investitionsvorbereitungen für 2024 getroffen. Weiterhin wurde mit der Erarbeitung des Transformationsplanes für das bestehende Wärmenetz Delitzsch Nord begonnen sowie mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Wärmeversorgung eines Wohngebietes aus Erneuerbaren Energien in Delitzsch Ost. Das negative Ergebnis in der Stromnetzsparte resultiert aus Mindererlösen sowie hohen Aufwendungen für Ausgleichsenergie und Verlustenergie. Im Geschäftsjahr konnten zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen und andere gestartet werden. Dazu zählen insbesondere weitere PV-Projekte in Zusammenarbeit mit regionalen Wohnungsunternehmen, der Ausbau des Stromnetzes auf Grund der Energiewende sowie die Verdichtung des Fernwärmenetzes. Es wurden 86 Wohnungen privater Vermieter an das Fernwärmenetz angeschlossen. Der Anstieg bei der Nutzung der Elektromobilität setzte sich 2023 fort. Die SWD konnte insgesamt 29 Ladepunkte in Form von Wallboxen und Ladesäulen vorwiegend an gewerbliche Kunden liefern und mit Unterstützung von Kooperationspartnern installieren. Der Fuhrpark der SWD ist größtenteils mit E-Fahrzeugen ausgestattet. Die von der SWD öffentlich betriebenen Ladepunkte sind mit einem Bezahlsystem ausgerüstet. Für Privatkunden wurden auch weitere Dienstleistungsprodukte vertrieben z. B. die Vorbereitung und Installation von PV-Anlagen. Im Geschäftsjahr 2023 hat die SWD die Digitalisierung ihrer Prozesse weiter vorangetrieben. Dabei stand die kontaktlose Ablesung der Messeinrichtungen im Vordergrund, sodass der Einsatz von Ablesern weiter minimiert werden konnte. Darüber hinaus gewinnt die Sicherung eines qualifizierten Mitarbeiterbestandes zunehmend an Bedeutung. Neben der Einstellung von Auszubildenden wird bei der Auswahl von nachzubesetzenden Stellen das Augenmerk auf hohe Fachkompetenz gelegt, um den komplexen Anforderungen in der Branche gerecht zu werden und für die Zukunft gerüstet zu sein. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, stehen ein gutes Arbeitsklima, Arbeitsschutz, gute Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und künftig auch flexible Arbeitsmodelle im Vordergrund. C. Tätigkeitsabschluss Die SWD ist als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zu einer buchhalterischen Entflechtung sowie zur Gewährleistung von Transparenz bzw. zur diskriminierungsfreien Ausgestaltung und Abwicklung ihrer Netztätigkeiten verpflichtet. Nach § 6b Abs. 3 EnWG sind daher gesonderte Tätigkeitsabschlüsse zu erstellen. Die Geschäftsfelder der SWD umfassen die Bereiche der Elektrizitätsverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors sowie andere Aktivitäten außerhalb des Stromsektors. Weiterhin werden die Tätigkeitsabschlüsse für die Aktivitäten Gasverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors, andere Aktivitäten außerhalb des Gassektors sowie für den grundzuständigen Messstellenbetrieb aufgestellt. Entsprechend § 3 Abs. 4 MsbG vom 2. September 2016 soll die Unabhängigkeit des grundzuständigen Messstellenbetreibers für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme von anderen Tätigkeiten der Energieversorgung über eine buchhalterische Entflechtung sichergestellt werden, wobei § 6b des EnWG anzuwenden ist. Die Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile nach § 6b Abs. 3 EnWG wird bis Ende 2024 entsprechend den gesetzlichen Anforderungen umgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Aktivitäten dem Tätigkeitsbereich Vertrieb zugeordnet. Die Grundlage für die Zuordnung sämtlicher Geschäftsvorfälle zu den genannten Bereichen bilden die tätigkeitsbezogenen Zusatzkontierungen, die allen Buchungen mitgegeben werden. Gemessen an den gesamten Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 53.818 weist der Tätigkeitsbereich der Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2023 anteilige Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.458 aus. Der Tätigkeitsbereich Gasverteilung weist anteilige Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.240 aus. Auf den Tätigkeitsbereich der Elektrizitätsverteilung entfällt im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresverlust vor Ergebnisverwendung in Höhe von TEUR 1.245. Auf den Tätigkeitsbereich der Gasverteilung entfällt im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung in Höhe von TEUR 169. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betrugen die Bilanzsummen der Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung TEUR 16.480 und Gasverteilung TEUR 6.134 und machten damit insgesamt 53,8 % der Bilanzsumme der Gesellschaft aus. D. Prognosebericht Im Jahr 2024 werden sich die Herausforderungen in der Energiebranche fortsetzen. Allein die Umsetzung der in den letzten Monaten in Kraft getretenen Gesetze und Novellierungen sowie die finale Abrechnung und Testierung der Energiepreisbremsen 2023 werden von den Mitarbeitern viel abverlangen. Der Ausbau der Stromnetzinfrastruktur, die Transformation der Wärmenetze sowie die Zukunft der Gasnetzinfrastruktur stellt die SWD auch künftig vor große Aufgaben. Der andauernde Ukraine-Krieg und der Konflikt im Nahen Osten führen zu wirtschaftlichen Verunsicherungen und Unvorhersehbarkeiten für die künftige Entwicklung, was auch für die SWD Planungsunsicherheiten mit sich bringt. Verstärkt durch diese Krise und die permanente Herausforderung, dem Klimawandel zu begegnen, geht die Gesellschaft von einer beschleunigten Entwicklung der Erneuerbaren Energien aus. Die SWD konzentriert sich auf die Transformation ihrer Wärmenetze, gemäß den politischen Vorgaben, bis zum Jahre 2030 50 % der Wärme aus erneuerbaren Quellen herzustellen. Die Errichtung der solarthermischen Anlage zur Erzeugung CO 2 -neutraler Fernwärme im Delitzscher Norden soll bis Anfang 2025 abgeschlossen werden. Parallel dazu wird eine Transformationsstudie durchgeführt, um ab 2026 mit dem Bau einer geothermischen Anlage in Kombination mit einer Luftwärmepumpe beginnen zu können. Darüber hinaus wird die Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines Fernwärmenetzes für den Stadtteil Delitzsch-Ost abgeschlossen und die Zustimmung der Gremien zur Umsetzung des ambitionierten Vorhabens eingeholt. Ziel ist der Einsatz von mindestens 75 % erneuerbarer Wärme in Form einer kombinierten solar-/ geothermischen Anlage in Verbindung mit einer Holzverbrennung. Damit sollen mehrere hundert Wohnungen versorgt werden, die derzeit über Gasthermen in den einzelnen Wohnungen bzw. aus einem Gaskessel pro Haus beheizt werden. Die Investitionstätigkeit ist in einem Zeitraum von Ende 2025 bis 2029 geplant. Die SWD rechnet in den Folgejahren mit einer zunehmenden Netzeinspeisung aus EEG-Anlagen und steigenden Verbräuchen aus Eigenerzeugungen. Deshalb wird die SWD ihre Investitionstätigkeit in die Stromnetze weiter auf hohem Niveau halten. Weitere Schwerpunkte sind die Erweiterung des Fernwärmenetzes und der Ausbau dezentraler Wärmelösungen. Für 2024 sind Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 6.995 geplant. Die Umsetzung des hohen geplanten Investitionsvolumens im Jahr 2024 und in den Folgejahren stellt mit den vorhandenen Ressourcen eine Herausforderung für die Netzbereiche dar. Auch die eingeschränkte Verfügbarkeit von bauausführenden Firmen und starke Preissteigerungen führen zu Mehraufwand und erhöhter Unsicherheit. Im Zählerwesen werden seit 2019 entsprechend den gesetzlichen Anforderungen moderne Messeinrichtungen eingebaut. Infolge der rasant gefallenen Großhandelspreise für Strom und Gas ist im Vertriebsgeschäft die Wettbewerbsintensität deutlich gestiegen. Die SWD geht dennoch von stabilen bzw. nur leicht sinkenden Kunden und Absatzzahlen aus, da der überwiegende Teil der Kunden bis Jahresende in Festverträgen gebunden ist und für das Folgejahr bereits Neukunden gewonnen werden konnten. Allerdings ist anzunehmen, dass sich die höheren Zahlungsausfälle aus dem Jahr 2023 auch im nächsten Geschäftsjahr fortsetzen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der geplante Jahresüberschuss von TEUR 2.754 erreicht werden kann. Es werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 50.341 prognostiziert, die auf Grund der Preisentwicklung immer noch auf hohem Niveau, aber unter dem Vorjahresniveau liegen. Darüber hinaus gewinnt die Sicherung eines qualifizierten Mitarbeiterbestandes zunehmend an Bedeutung. In den nächsten Jahren wird sich die Mitarbeiterzahl annähernd auf konstantem Niveau bewegen, wobei die Gestaltung des Generationswechsels an Bedeutung gewinnt. Bestandsgefährdende und sonstige wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können, bestehen derzeitig nicht. E. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das Krisen- und Notfallmanagement der SWD wurde 2023 entsprechend der Risikoentwicklung etabliert. Im Vordergrund steht nach wie vor die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Weiterhin gewährleistet unser IT-Bereich die Optimierung und Aufrechterhaltung der IT-Systeme sowie den Schutz vor unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit diversen Gegenmaßnahmen technischer und organisatorischer Art. Eine Zertifizierung bzw. Überwachung im Rahmen der ISMS-Regularien findet jährlich statt. Das Unternehmen hat vor einigen Jahren ein Tax-Compliance-Management-System eingeführt, um die Einhaltung steuerlicher Vorschriften zu gewährleisten, Fehler frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, diese zu verhindern. Bislang konnten die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Gas- und Wirtschaftskrise sehr begrenzt werden. Als problematisch wird die zunehmende Planungsunsicherheit auf Grund wirtschaftspolitischer Unvorhersehbarkeiten gesehen, die bereits für 2024 Ergebnisauswirkungen zur Folge hat. Die SWD unternimmt auch im kommenden Geschäftsjahr umfassende Anstrengungen, um die Abrechnung der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen, die Umsatzsteueranhebung, die Anforderungen von Gesetzesänderungen- und Novellierungen sowie alle Berichtspflichten korrekt umzusetzen. Das führt zu einer erheblichen Mehrbelastung der personell ohnehin schon knappen Ressourcen. Ein weiterhin latentes Risiko stellt für die SWD der Fachkräftemangel dar. Es ist sehr schwierig, am Markt qualifiziertes Personal und geeignete Auszubildende zu finden. Das Unternehmen erhöht seine Aktivitäten zur Steigerung der Wahrnehmung und zur Auszubildendengewinnung. Das Risiko signifikanter Kundenverluste im Bereich der SLP-Kunden ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Jedoch ist der Großteil der Kunden in Verträgen mit fester Laufzeit bis zum Jahresende gebunden. Die SWD wird den Kunden bereits frühzeitig Neuverträge anbieten. Grundlage dafür sind die bereits langfristig eingedeckten Energiemengen. Die Energiebeschaffung erfolgt auf der Basis der vom Aufsichtsrat genehmigten Beschaffungsrichtlinien. Auf Grundlage einer Organisationsanweisung "Beschaffung" werden die typischen Beschaffungsrisiken regelmäßig bewertet und die Beschaffungsstrategie danach ausgerichtet. Die derzeit stark fallenden Energiepreise könnten zu Ausfallrisiken führen. Erhebliche ergebnisseitige Risiken im Stromnetzbereich ergeben sich aus eventuellen Stillständen bei großen Einspeisern bzw. bei Abweichungen von Verbrauchsprognosen bei großen industriellen Stromnetzkunden sowie bei Abweichungen im Einspeiseverhalten. Die SWD rechnet damit, dass sich mittel- bzw. langfristig der Strom- und Gasabsatz sowie der Netzabsatz im SLP-Bereich weiter reduzieren werden. Weiterhin werden die derzeitigen Margen im Vertriebsgeschäft Strom, Gas und Wärme sinken und auch die Rendite im Netzgeschäft wird schrumpfen. In der Wirtschaftsplanung für die nächsten Jahre wurden diese Auswirkungen berücksichtigt. Tendenziell rechnet die Gesellschaft mit leicht rückläufigen Jahresergebnissen. Die Energiewende zu finanzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten, wird eine enorme Herausforderung in den nächsten Jahren darstellen. Die EK-Quote der SWD entwickelt sich bereits seit einigen Jahren rückläufig durch die hohe Investitionstätigkeit und den Ergebnisabfluss an die Gesellschafter. Eine klassische Finanzierung nur über Banken und die öffentliche Hand wird in den nächsten Jahren nicht ausreichen, um den erforderlichen Investitionsbedarf umzusetzen. Dafür bedarf es weiterer Akteure, um diese Aufgabe zu stemmen. Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung werden regelmäßig und umfassend im Rahmen des eingeführten Risikomanagements über alle unternehmerischen Risiken informiert. Durch das Risikomanagement werden alle die Ertrags- bzw. Finanzlage beeinflussenden Risiken zeitnah erfasst und bewertet, sodass die Geschäftsführung frühzeitig auf Risiken reagieren und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen kann. 2. Chancenbericht Die Verwerfungen am Energiemarkt in 2022 mit den Insolvenzen und Geschäftsaufgaben von Energievertrieben haben gezeigt, dass sich langfristige Kundenbeziehungen und Beschaffungsstrategien auszahlen. Deshalb sieht die Gesellschaft Chancen, perspektivisch neue Kunden mit Margenpotential zu gewinnen. Im Segment der leistungsgemessenen Strom- und Gaskunden konnte der überwiegende Teil der bestehenden Verträge bis Ende 2024 und 2025 und teilweise bis 2026 verlängert und weitere Kunden hinzugewonnen werden. Trotz des Wettbewerbs sowie des zunehmenden Energiebewusstseins der Kunden geht das Unternehmen für das nächste Jahr von gleichbleibenden Kundenzahlen aus. Um das zu erreichen, werden kontinuierlich Produkt- und Preisstrategien entwickelt bzw. bestehende angepasst. Darüber hinaus eröffnet das Geschäftsfeld Elektromobilität neue Perspektiven im Hinblick auf Dienstleistungen und den Absatz von Strom. Auch der weitere Ausbau der energienahen Dienstleistungen und innovativer Wärmeversorgungslösungen sind ein solides Standbein für die Zukunft. Für die Fernwärmesparte ergibt sich Erweiterungspotential im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung. Die erforderliche Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Deutschland wird der Fernwärme weitere Wettbewerbsvorteile bringen. Die SWD errichtet daher bereits im kommenden Jahr eine solarthermische Anlage und plant die Erweiterung um eine Geothermie-Erzeugung für die bestehende Fernwärmeversorgung. Für Delitzsch Ost wird ebenfalls die Chance für den Aufbau einer zentralen Fernwärmeversorgung und damit die Erweiterung der Wärmesparte gesehen. Mit der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie wurden die ersten Schritte eingeleitet. Durch die schrittweise Einführung digitaler Prozessabläufe nutzt die SWD die Chancen der Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Synergien. Daraus ergibt sich eine höhere Sicherheit im Betrieb. Infolge der stetig steigenden IT-Kosten und der wachsenden Komplexität der energiewirtschaftlichen Prozesse werden die Vorteilhaftigkeit von Kooperationen und weitere Lösungsansätze geprüft.
Delitzsch, 14. Mai 2024 Kay Lehmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023der Stadtwerke Delitzsch GmbH, DelitzschAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Stadtwerke Delitzsch GmbH, Delitzsch
AnhangI. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Der vorliegende Jahresabschluss der SWD umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie den einschlägigen ergänzenden Vorschriften des GmbHG und den Rechnungslegungsvorschriften des EnWG aufgestellt. Aufgrund gesellschaftsvertraglicher Regelungen gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Erläuterungen zu den Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um die Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Außerplanmäßige Abschreibungen waren gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB nicht erforderlich. Die Abschreibungen erfolgten linear. Geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00) wurden im Jahr des Zuganges in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Herstellungskosten enthalten angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag, gekürzt um erkennbare Forderungsausfälle, ausgewiesen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird mit einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3,0 % der um die pauschalierten Einzelwertberichtigungen verminderten Nettobeträge der Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen Gesellschafter werden als gesonderte Posten in die Bilanz aufgenommen. Die liquiden Mittel sind zum Nominalbetrag bewertet. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für Geschäftsjahre nach dem Bilanzstichtag darstellen. Planvermögen wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Schulden für Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Entsprechend Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde die Übergangsregelung in Anspruch genommen, wonach die bis zum 31. Dezember 2009 gebildeten Sonderposten mit Rücklagenanteil unbefristet beibehalten werden können. Die nach den §§ 4 und 6 Fördergebietsgesetz eingestellten Sonderposten mit Rücklageanteil werden entsprechend den sich nach handelsrechtlichen Grundsätzen ergebenden Abschreibungen und den Abgängen des Sachanlagevermögens aufgelöst. Erhaltene und verwendete Investitionszuschüsse Dritter und Fördermittel werden in einem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer des geförderten Vermögensgegenstandes. Die bis zum 31. Dezember 2013 vereinnahmten Baukostenzuschüsse Strom und Gas wurden als passive Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Dieser Bilanzausweis wird beibehalten. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt über 20 Jahre. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden nach den Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ermittelt. Für Geschäftsjahre nach dem 31. Dezember 2015 wurden die Bewertungsparameter für den Diskontierungssatz gemäß 253 Abs. 2 HGB geändert. Nach § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74 %) zu ermitteln. Der Unterschied beträgt EUR 6,00. Die Rückstellungen für Pensionen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. Als Bewertungsverfahren diente die PUC-Methode. Zur Anwendung kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde pauschal der 10-Jahresdurchschnittszinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Rentensteigerungen und Fluktuationen waren nicht zu berücksichtigen. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach der Teilwertmethode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Gehaltstrend wurde mit 2 % (Vj.: 3 %) berücksichtigt, der Rechnungszins mit 0,99 % (Vj.: 0,52 %) bei einer Restlaufzeit von einem Jahr. Für die nach dem 31. Dezember 2014 abgeschlossenen Altersteilzeitvereinbarungen werden die Aufstockungsleistungen als langfristig fällige Leistungen an die Arbeitnehmer mit Entlohnungscharakter klassifiziert, wobei die Aufstockungsbeträge ratierlich angesammelt werden. Bei den übrigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend, inklusive zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Es erfolgte eine Verrechnung der in 2023 entgeltlich erworbenen CO 2 -Zertifikate (TEUR 931) mit der Rückstellung für die voraussichtliche Abgabeverpflichtung der CO 2 -Zertifikate (TEUR 960), da sich sowohl die erworbenen Zertifikate als auch die Abgabeverpflichtung auf die gleichen CO 2 -Mengen beziehen und eine Bewertungseinheit in analoger Anwendung des IDW RS ÖFA 3 gebildet wurde. Die Rückstellung beinhaltet demnach nur noch die in 2024 noch zu beschaffenden Zertifikate in Höhe von TEUR 29. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. 2. Angaben zu Posten der Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für die Bereiche Strom, Wärme und Gas in Höhe von TEUR 178 (Vj.: TEUR 217) sowie unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 82). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 5.274; Vj.: TEUR 5.470) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Verbrauchsforderungen Strom, Gas und Wärme (TEUR 3.389), Forderungen aus der Netznutzung gegenüber RLM- und SLP-Kunden Strom und Gas (TEUR 491), Forderungen aus Nebengeschäften (TEUR 164) sowie Sonstige Forderungen (TEUR 95). Zur Abdeckung von Forderungsausfällen wurden Einzel- (TEUR 299) und Pauschalwertberichtigungen (TEUR 102) vorgenommen. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um Forderungen gegen die WGD in Höhe von TEUR 218 (Vj.: TEUR 250). Diese setzen sich aus Forderungen aus Strom-, Gas- und Wärmelieferungen zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 1.318; Vj.: TEUR 1.922) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Sicherheitsleistung DERAWA (TEUR 400), Forderungen gegenüber dem Finanzamt (TEUR 376), u. a. aus der Umsatzsteuer auf Guthaben der Verbrauchsabrechnung und der Vorsteuer im Folgejahr abziehbar, der Stadt Delitzsch (TEUR 33), debitorische Kreditoren (TEUR 94) sowie sonstige Forderungen gegenüber dem Hauptzollamt (TEUR 119) sowie aus der der Entlastung der Preisbremsen Strom, Gas und Wärme (TEUR 184). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 111 beinhaltet u.a. eine Pacht aus dem Gestattungsvertrag für eine PV-Anlage, Abgrenzungen für Provisionen sowie Versicherungs- und Werbungskosten. Die ermittelte aktive latente Steuer beträgt TEUR 464, die passive latente Steuer TEUR 0. Die latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten (Angaben in TEUR):
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,475 % zu Grunde gelegt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 251 (Vj.: TEUR 251). Anteilseigner zum 31. Dezember 2023 sind die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH, Delitzsch, (51,2 %), die GELSENWASSER Stadtwerkedienstleistungs-GmbH, Hamburg, (30,5 %) und die envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz (18,3 %). Der Jahresüberschuss der SWD des Geschäftsjahres 2022 (EUR 3.760.727,43) wurde im Jahr 2023 in Höhe von EUR 2.500.000,00 und im Jahr 2024 in Höhe von EUR 1.000.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 260.727,43 wurde in den Gewinnvortrag eingestellt. Bei dem Sonderposten mit Rücklageanteil wurden in den Vorjahren steuerliche Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördG in Höhe von TEUR 9.422 vorgenommen. Durch die anteilige Auflösung dieser Sonderabschreibungen ist das Jahresergebnis des Geschäftsjahres um TEUR 42 entlastet. Die Auflösung der Sonderposten für Investitionszuschüsse und Fördermittel erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der mit den Zuschüssen mitfinanzierten Anlagegüter. Die Auflösung für das laufende Jahr beträgt TEUR 214. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 2; Vj.: TEUR 5) betreffen Pensionsverpflichtungen. Steuerrückstellungen (TEUR 393; Vj.: TEUR 146) wurden zum 31.12.2023 in entsprechender Höhe eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 2.552; Vj.: TEUR 2.680) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 924), für die Sanierung von Altlasten (TEUR 405), für vermiedene Netznutzung (TEUR 201), für Mehrerlöse Gas (TEUR 152) sowie für Personalrückstellungen (TEUR 229). Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 0,99 % bewertet und in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) in Ansatz gebracht. Entsprechend § 246 Abs. 2 HGB wurden Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 22 (Vj.: TEUR 77) nicht in voller Höhe in der Bilanz ausgewiesen, sondern in Höhe von TEUR 22 (Vj.: TEUR 77) mit dem Deckungsvermögen aus Insolvenzsicherung verrechnet. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der Insolvenzsicherung zum Bilanzstichtag. Zinserträge aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellung verrechnet und im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Negativerklärungen der SWD. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten gegen die enviaM in Höhe von TEUR 41 (Vj.: TEUR 11). Diese betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 5.370; Vj.: TEUR 4.450) sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren Gas (TEUR 2.500) und kreditorischen Debitoren Strom (TEUR 2.624) aus der Jahresverbrauchsabrechnung enthalten, Verbindlichkeiten aus der Weiterleitung von Zahlungseingängen von Kunden betriebsgeführter Wasser- und Abwasserzweckverbände (TEUR 82) und Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit (TEUR 16). Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB der Gesellschaft bestehen zum Abschlussstichtag wie folgt:
Die SWD ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen Versorgungsverbandes Sachsen. Durch diese Mitgliedschaft erwerben die Mitarbeiter Anspruch auf eine Versorgungsrente. Der Umlagesatz betrug im Geschäftsjahr 1,6 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgeltes zuzüglich eines Beitrages von 4,86 % (davon Eigenanteil der Mitarbeiter 2,4 %). Die umlagepflichtigen Löhne und Gehälter im Jahr 2023 betrugen TEUR 2.394. 3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 53.818 (Vj.: TEUR 35.491) entfallen TEUR 23.886 auf die Stromsparte, TEUR 18.360 auf die Gassparte, TEUR 5.495 auf die Wärmeversorgung, TEUR 89 auf den Messstellenbetrieb, TEUR 301 auf Betriebsführungs- bzw. Dienstleistungsentgelte, TEUR 1.209 auf Nebengeschäftserlöse, TEUR 4.182 auf die Vergütung nach EEG und KWKG für die Einspeisung in das Netz der Gesellschaft sowie TEUR 296 auf sonstige Umsatzerlöse. In den Umsatzerlösen ist auch der hochgerechnete Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten. Von den Umsatzerlösen wurde Strom- und Erdgassteuer in Höhe von TEUR 2.210 (Vj.: TEUR 2.279) abgesetzt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 452; Vj.: TEUR 413) sind u. a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 93), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil (TEUR 42), Erträge aus der Auflösung von Fördermitteln (TEUR 46), Erträge aus der Auflösung von Baukostenzuschüssen und Hausanschlusskosten (TEUR 168) sowie Periodenfremde Erträge (TEUR 55) enthalten. In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 31.844; Vj.: TEUR 15.933) sind mit TEUR 9.947 Aufwendungen für Strombezug, mit TEUR 14.180 Gasbezugsaufwendungen, Aufwendungen für CO 2 -Zertifikate (TEUR 960) sowie Vergütungsansprüche von Dritten für deren EEG- und KWK-Einspeisung in Höhe von TEUR 3.778 enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 9.070; Vj.: TEUR 7.122) beinhalten u. a. Aufwendungen für Kosten vorgelagerter Netzbetreiber (TEUR 2.874), die Konzessionsabgabe Strom und Gas (TEUR 665), Wartungs- und Instandhaltungsleistungen für eigene Anlagen (TEUR 1.094) sowie Netzentgelte (TEUR 2.976). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.860 (Vj.: TEUR 1.548) beinhalten u. a. Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 510), EDV-Kosten (TEUR 215), Dienst- und Fremdleistungen (TEUR 259), Werbe- und Reisekosten (TEUR 133), Gebühren und Beiträge (TEUR 98) sowie Aufwendungen für Versicherungen (TEUR 95). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 1.659; Vj.: TEUR 1.557) entfallen in Höhe von TEUR 889 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie in Höhe von TEUR 770 auf Gewerbesteuer. 4. Sonstige Angaben 4.1 Derivative Finanzgeschäfte und Bewertungseinheiten Die SWD schließt für das Strom- uns Gasgeschäft keine derivativen Finanzgeschäfte als Handelsgeschäfte ab. Lediglich zur Sicherung von Bezugspreisen wurden Termingeschäfte abgeschlossen. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierung und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Im Rahmen der Bilanzierung von Bewertungseinheiten kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Dabei werden Wertänderungen bzw. Zahlungsstromänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft weder in der Bilanz noch in der GuV berücksichtigt, soweit sie auf den effektiven Teil der Sicherungsbeziehungen entfallen, sich also kompensieren. Übersteigen die negativen Wertänderungen die positiven Wertänderungen, so ist nach dem Imparitätsprinzip dieser unrealisierte Verlust ergebniswirksam durch die Bildung einer Drohverlustrückstellung zu erfassen. Bewertungseinheiten werden gebildet im Rahmen der Beschaffung der Vertriebslast Strom sowie der Vertriebslast Gas. Die Bewertungseinheiten werden bis zum Ende der physischen Belieferung durchgehalten. Sollte es bis dahin zu Anpassungen der Grundgeschäfte kommen, werden die bestehenden Sicherungsgeschäfte ebenfalls angepasst. Drohverlustrückstellungen werden dann gebildet, wenn der Saldo aus den prognostizierten Umsatzerlösen, den prognostizierten Beschaffungskosten und den offenen mark-to-market bewerteten Positionen pro Lieferjahr negativ ist. Sowohl bei der gebildeten Bewertungseinheit für die Beschaffung der Vertriebslast Strom als auch für die Vertriebslast Gas handelt es sich bei dem Grundgeschäft um die Strom- bzw. Gaslieferungen der Stadtwerke Delitzsch GmbH an ihre Kunden. Zur Absicherung des Preisrisikos werden Termingeschäfte in Form von Standardhandelsprodukten (Base und Peak) getätigt. Da die Sicherungsgeschäfte dem gleichen Underlying und Nominalvolumen wie die Grundgeschäfte unterliegen, kompensieren die Absicherungsgeschäfte weitestgehend die Wertentwicklung aus den Grundgeschäften. 4.2 Geschäftsführung
Auf die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.3 Aufsichtsrat setzt sich in 2023 wie folgt zusammen:
Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die Vergütung des Aufsichtsrates auf TEUR 17. 4.4 Konzernverhältnisse Die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH, Delitzsch, stellt einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 bis 314 HGB auf, in den die SWD einbezogen wird. Der Abschlussstichtag entspricht dem der WGD. Der Konzernabschluss der WGD wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 4.5 Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der WGD. 4.6 Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Stadtwerke Delitzsch GmbH 51 Mitarbeiter angestellt, davon 33 Angestellte, 14 Arbeiter sowie zwei Auszubildende und zwei Geschäftsführer. 4.7 Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.573 ab. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis in Höhe von TEUR 3.000 an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 573 wird in den Gewinnvortrag eingestellt. 4.8 Angaben über bestimmte Geschäfte nach § 6b Abs. 2 EnWG Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der folgenden Verträge Geschäfte im Sinne der Vorschrift des § 6b Abs. 2 EnWG durchgeführt:
4.9 Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag fand ein Wechsel in der Geschäftsführung statt. Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben. Wir verweisen für weitere Ausführungen dazu auf den Prognosebericht sowie den Chancen-und Risikobericht im Lagebericht. 5. Tätigkeitsabschlüsse Die Gesellschaft hat nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Tätigkeitsabschlüsse für folgende Aktivitäten aufgestellt:
Die Tätigkeitsabschlüsse sind nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach § 266 und § 275 HGB gegliedert. Die Zuordnung der Ladeinfrastruktur erfolgte im Bereich Strom-Vertrieb. Wir sind der Auffassung, dass der Adressat von § 7 c Abs. 1 EnWG die Marktrolle Netzbetreiber und nicht das Unternehmen als Ganzes ist. Daher wurde für die Entwicklung, Verwaltung oder den Betrieb von Ladeinfrastruktur gemäß § 6b Abs. 3 Satz 6 EnWG kein Tätigkeitsabschluss aufgestellt. Allen Aufwands- und Erlösbuchungen wurden Primärkostenstellen zugeordnet. Soweit es möglich war, wurden alle Buchungen den Aktivitäten direkt zugeordnet. Ansonsten erfolgte die Zuordnung über sachgerechte Schlüssel. Zur Anwendung kamen folgende Schlüssel: Umsatzschlüssel, Anlagenschlüssel, Personalschlüssel, Materialschlüssel, Fahrzeugschlüssel, Zählerschlüssel und Ergebnisschlüssel. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden auf Basis der Kostenstellenauswertungen und unter Anwendung der für das Jahr 2023 aktualisierten Schlüssel aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz sowie der Anlagenspiegel für die Aktivitäten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb sind dem Anhang beigefügt. Die Tätigkeitsbereiche schließen mit folgenden Ergebnissen ab:
Die unter Punkt II. 1. beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gelten auch für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Die Tätigkeitsbilanzen basieren hauptsächlich auf der direkten Zuordnung von Konten und Einzelpositionen. Sofern eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte eine sachgerechte Schlüsselung. Für den Bilanzausgleich wurden Verrechnungsposten gebildet, die separat ausgewiesen wurden. 5.1 Forderungen Die Gesellschaft weist keine Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr aus. 5.2 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten des Tätigkeitsbereiches Elektrizitätsverteilung setzten sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten des Tätigkeitsbereiches Gasverteilung setzten sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten des Tätigkeitsbereiches Messstellenbetrieb setzten sich wie folgt zusammen:
Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus den beigefügten Anlagenspiegeln hervor.
Delitzsch, 14. Mai 2024 Kay Lehmann, Geschäftsführer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit der Geschäftsführung überwacht. Ab 01.04.2023 wurde die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer vertreten. Der Aufsichtsrat wurde in zwei Aufsichtsratssitzungen am 29. Juni 2023 und am 13. Dezember 2023 über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft und über andere bedeutsame einzelne Geschäfte und Maßnahmen in schriftlicher und mündlicher Form ausführlich unterrichtet. Bestandteil dieser Berichterstattungen waren auch Berichte über die unterjährige Ertrags- und Finanzlage sowie über das Risikomanagementsystem. Damit konnte sich der Aufsichtsrat mit den Rechnungslegungsprozessen und der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems befassen und so seiner Kontroll- und Überwachungspflicht gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz nachkommen. Über einen Beschlussantrag wurde per Umlaufverfahren abgestimmt. Wesentliche Beschlüsse wurden neben der Beratung des Jahresabschlusses 2022 und der Genehmigung des Wirtschaftsplans für das Geschäftsjahr 2024, zur Errichtung einer iKWK-Anlage mit Solarthermie und Power to Heat als Erweiterung der Erzeugung für die Fernwärmeversorgung in Delitzsch Nord gefasst. Der Aufsichtsrat hat die Berichte und Vorlagen mit der Geschäftsführung beraten und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Entscheidungen getroffen. Zusätzlich fanden zwischen der Geschäftsführung und dem Aufsichtsratsvorsitzenden, im Verhinderungsfall mit seinem Stellvertreter bzw. einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrates, umfassende Gespräche zur Erörterung weiterer wesentlicher Geschäftsvorfälle in regelmäßigen Abständen statt. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich keine Veränderungen im Aufsichtsrat. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 sind von dem durch den Aufsichtsrat gewählten Abschlussprüfer, der Ebner Stolz GmbH & Co. KG (jetzt: RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG), Niederlassung Leipzig, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat dem Abschluss des Geschäftsjahres den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt und festgestellt, dass nach seiner Beurteilung der Geschäftsjahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und dass der Lagebericht ein realistisches Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Nach der vom Aufsichtsrat vorgenommenen eigenen Prüfung des Berichtes über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 billigt der Aufsichtsrat das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer und erhebt keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat der Gesellschafterversammlung empfohlen, den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss festzustellen. Der Aufsichtsrat hat den Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung geprüft und schließt sich diesem Vorschlag an. Der Aufsichtsratsvorsitzende dankt den Mitgliedern des Aufsichtsrates, der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Delitzsch, 27. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Michael Schmiech, Aufsichtsratsvorsitzender Beschlussantrag: 06/24 Der Aufsichtsrat beschließt den Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 an die Gesellschafterversammlung. BeschlüsseDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt. sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der Stadtwerke Delitzsch GmbH
Tätigkeitsabschluss und Angaben nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG Bilanz - Aktivität Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung - Aktivität Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anlagennachweis - Aktivität Elektrizitätsverteilung
Bilanz - Aktivität Gasverteilung zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung - Aktivität Gasverteilung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anlagennachweis - Aktivität Gasverteilung
Bilanz - Aktivität Messwesen (Grundzuständiger Messstellenbetrieb) zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung Aktivität Messwesen (Grundzuständiger Messstellenbetrieb) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anlagennachweis - Aktivität Messwesen (Grundzuständiger Messstellenbetrieb)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stadtwerke Delitzsch GmbH, Delitzsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Delitzsch GmbH, Delitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Delitzsch GmbH, Delitzsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und für den modernen und intelligenten Messstellenbetrieb nach § 6b Absatz 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die im Anhang beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Absatz 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Der gesetzliche Vertreter ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Absatz 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können."
Leipzig, 10. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Guido Sydow, Wirtschaftsprüfer Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer |
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