JP Moin Marketing GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Bauer seit 20.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FUN FACTORY GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die FUN FACTORY GmbH (FF) stellt Erotikartikel für den weltweiten Markt her. Die einzige Entwicklungs- und Produktionsstätte ist in Bremen. Im Wesentlichen erfolgt der Verkauf an Einzelhändler. Die Händler wiederum vertreiben über ihren stationären Handel oder Onlineshops. Der Direktverkauf an Endkunden über den Onlineshop ist ein zusätzlicher wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg. Der Vertrieb in Nordamerika erfolgt über eine Tochtergesellschaft, die FUN FACTORY USA Inc. mit Sitz in Burbank / USA (FF USA). 2. Forschung und Entwicklung Die FF betreibt Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, regelmäßig innovative Produktneuheiten vorstellen zu können und diese durch Patente und Markenrechte zu schützen. Zu diesem Zweck arbeiten die Fachabteilungen Forschung & Entwicklung, Produktentwicklung und Modellbau eng zusammen. Insgesamt werden in den Bereichen 14 Mitarbeiter beschäftigt. Die für Forschung und Entwicklung im Berichtsjahr aufgewendeten internen und externen Kosten belaufen sich auf über EUR 1,4 Mio. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Krieg in der Ukraine hatte im Berichtszeitraum massiven Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Steigende Energiepreise und eine Inflation von 10,4 % in der Spitze verunsichern viele Verbraucher. Zusätzlich wird ein sich aufbauender Fachkräftemangel immer sichtbarer. Laut Prognose des Sachverständigenrates im Jahresgutachten 2021/22 ist die Weltwirtschaft in 2022 um 1,7 % gewachsen. Wichtig ist dabei, dass die Energiepreise ebenso wieder sinken wie das allgemeine Niveau der Inflation wieder sinkt. 1.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Erotikbranche ist vergleichsweise unabhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung, allerdings können sich hohe Arbeitslosigkeit und Kaufkraftverluste der Verbraucher auf Grund sinkender Reallöhne auch negativ auf die Geschäftsentwicklung der FF auswirken. Weiterhin ist es so, dass finanziell gut aufgestellte Unternehmen in loser Folge, mit design- & lifestyle-orientierten Produkten in den Markt dringen, so dass die etablierten Unternehmen sich einem ständigen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sehen und um gute Ideen, konkurrenzfähige Kostenstrukturen und eine gute Vermarktung von Produkt und Marken bemühen müssen. Im zunehmenden Maße wird eine verstärkte Verschiebung des Absatzes in der Branche in Richtung Online-Shops sichtbar. Lockerungen bzw. die Aufhebung der Corona-Maßnahmen im Einzelhandel hatten einen positiven Effekt auf die Entwicklung von Umsatz und Kundenfrequenz. Dieser Trend spiegelt sich sowohl national als auch international wieder. Insgesamt liegen jedoch sowohl die Handelsumsätze als auch die Kundenzahlen noch immer unter dem Vorkrisenniveau. Noch immer hat die Corona Krise einen starken Einfluss auf das Geschäft der Fun Factory GmbH. Viele wichtige Kunden haben aus Sorge vor Verknappung und Schwierigkeiten in der Lieferkette einen sehr hohen Lagerbestand an Produkten aus China aufgebaut, der sie insbesondere am Anfang des Geschäftsjahres zwang, diesen Bestand zunächst wieder zu reduzieren. 2. Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr 2021/22 war durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet und führte zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 316, nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr in Höhe von TEUR 280. Das Vorjahr blieb insgesamt hinter den Erwartungen und war stark durch die Corona-Pandemie geprägt. Der Fokus auf moderne, ästhetische, qualitativ hochwertige Produkte wird weiterhin von unseren Kunden sehr positiv aufgenommen. Dies zeigte sich wieder einmal über erfolgreiche Produkteinführungen. Unterstützt wird dieser Fokus durch Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Marke FUN FACTORY. 3. Lage 3.1. Ertragslage Das Rohergebnis beträgt TEUR 8.574 (VJ.: TEUR 9.080). Trotz gesunkenem Umsatz konnte das Vorjahrergebnis damit annähernd gehalten werden. Grund ist, dass der Materialaufwand und der Aufwand für bezogene Leistungen reduziert werden konnten. Der Personalaufwand (TEUR 3.884; VJ.: TEUR 4.391) konnte ebenfalls reduziert werden bei einem Rückgang des Personalstamms in den 627086935technischen Bereichen und im Marketing. Sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 3.625; VJ.: TEUR 3.825) blieben ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Die Aktivitäten zur Stärkung des Produktsortiments haben wir konstant auf hohem Niveau belassen. Das Finanzergebnis ist aufgrund der Beteiligungserträge aus den USA in Höhe von T€ 46 positiv. Die Tochtergesellschaft konnte ihre Ausstattung mit Eigenkapital verbessern. 3.2. Finanzlage Die Ausstattung der Gesellschaft mit Fremdkapital erfolgt über die Sparkasse Bremen, die HypoVereinsbank und die Bremische Volksbank. Zum Bilanzstichtag wurden kurzfristige Kreditlinien in Höhe von TEUR 1.100 genutzt. Die Thesaurierung der Jahresüberschüsse führt zu einer angemessenen Ausstattung mit Eigenkapital und stärkte die Finanzlage. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Berichtsjahr um TEUR 192 auf TEUR 3.655 (VJ.: TEUR 3.463) gestiegen. Darüber hinaus werden Leasing- und Mietkaufgeschäfte genutzt, um Investitionen in Anlagen und Maschinen zu finanzieren. Aufgrund der freien Kreditlinien, dem Bestand an liquiden Mitteln und dem signifikanten Maß an Innenfinanzierungen stellt sich die Finanzlage insgesamt positiv dar. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der FF betrug zum Bilanzstichtag 627086941EUR 12,7 Mio. und ist damit um ca. EUR 0,3 Mio.im Vergleich zum Vorjahr 627086942gestiegen Der Anstieg bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 576 resultiert aus den Entwicklungstätigkeiten. Die Zugänge bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten belaufen sich auf T€ 798. Hierbei handelt es sich um aktivierte Entwicklungskosten verschiedener aktueller Projekte, bei denen in naher Zukunft mit einer Marktreife zu rechnen ist. Somit ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres ein Ausweis an selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten von T€ 1.425 (VJ.: T€ 836). Im Bereich der Sachanlagen wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 122 (VJ.: TEUR 287) vorgenommen. Diese entfallen mit insgesamt TEUR 79 auf andere Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung, Technische Anlagen und Maschinen sowie mit TEUR 43 auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Der Vorratsbestand (unter Berücksichtigung der geleisteten Anzahlungen) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 184 auf einen Buchwert von TEUR 5.602 (VJ.: T€ 5.786) gesunken. Die gute Relation von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Bilanzsumme konnte auch in diesem Jahr wieder erreicht werden. Zum Stichtag belief sich der Bestand an Kundenforderungen auf 7,7 % der Bilanzsumme. Die Passivseite der Bilanz ist weiterhin durch das hohe Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.255 (VJ.: TEUR 6.939) geprägt. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 57,0 % (VJ.: 56,0 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Berichtsjahr um TEUR 192 auf TEUR 3.655 (VJ.: TEUR 3.463) gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme kurzfristiger Kreditlinien. 3.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Aufgrund des positiven Ergebnisses wird der Geschäftsverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres als insgesamt zufriedenstellend bezeichnet, bleibt aber in Summe hinter unseren Erwartungen zurück. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 1.1. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. 1.2. Marktrisiken Die gesamtwirtschaftlichen Risiken sind im Wesentlichen in der künftigen Branchenentwicklung und der Wettbewerbslandschaft zu sehen. Gegen den intensiver werdenden Wettbewerb setzt die FF auf eine innovative Produkt-, Marketing- und Verkaufspolitik. Im Zuge der sich weiterhin verschärfenden Risiken aufgrund der Knappheit einiger Rohstoffe, insbesondere elektronische Bauteile, wurden Bestell- und Meldebestände rechtzeitig entsprechend angepasst. Die Beschaffungssituation wird permanent neu bewertet, sodass bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auftraten. Dennoch ist es selbstverständlich, das eigene Sourcing ständig zu hinterfragen und nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Diese können sowohl in Qualitätsstandards, Rahmenverträgen, Flexibilität und Preis als auch in ethischen, moralischen und ökologischen Aspekten ihren Niederschlag finden. Die Spezialisierung auf Qualitätsprodukte bringt allerdings hohe Ansprüche an die Rohwaren mit sich. Daraus folgt, dass entweder vorhandene Komponenten weiterentwickelt werden müssen oder soweit noch gar nicht am Markt vorhanden zunächst ein Lieferant gefunden werden muss, der überhaupt in der Lage ist, die notwendigen Komponenten in der erforderlichen Spezifikation zu liefern. Darüber hinaus wurden höheren Beschaffungspreise an die FF, aufgrund von steigender Knappheit von Vormaterialen und einer starken Marktnachfrage, weitergegeben. 1.3. Produktrisiken Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft hängt in besonderem Maße von der technischen und anwenderfreundlichen Entwicklung innovativer Produkte ab. Mit der stärker werdenden Tendenz zum Onlinehandel wächst die Transparenz im Markt, wodurch Schwächen bei den Innovationen zeitnah vom Konsumenten mit Kaufrückhaltung bestraft werden. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen und Modetrends wird versucht, eine ausgewogene und moderne Produktstruktur zu erreichen, die ein kontinuierliches und profitables Umsatzwachstum ermöglichen soll. Unsere Bemühungen spiegeln sich in zahlreichen Patenten und Markenschutzrechten wider. Resultierende Entwicklungen haben einen höheren Kundennutzen. Ständige Kontroll- und Optimierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den sehr hohen Qualitätsstandard, der im Vergleich zu den Wettbewerbern eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg der Produkte bildet. 1.4. Forderungsausfall- und Währungsrisiken Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen einer kontinuierlichen Beobachtung; bei einem Zahlungsverzug wird zeitnah gemahnt und es werden Zinsen berechnet. Für zu erwartende Ausfälle werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die bisher geringe Ausfallquote ist auch den Vertriebsanstrengungen um langjährige, gedeihliche Geschäftsbeziehungen zu den Stammkunden zu verdanken. Da auf Grund der angespannten Lage bei einigen Händlern nicht mit einer grundlegenden Verbesserung bei der Zahlungsmoral zu rechnen ist, bestehen insoweit Risiken, denen durch ein risikoorientiertes Monitoring begegnet wird. Risikominimierend wirkt zum einen die Lieferung üblicherweise nur gegen Vorkasse bei Verkäufen in das Ausland. Zum anderen trägt die Fokussierung auf das B2C-Geschäft zu stabileren Zahlungsflüssen bei. Die dort eingesetzten abgesicherten Bezahlmethoden sorgen für eine größere Sicherheit und eine Verkürzung der Debitorenlaufzeit. Aus der internationalen Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme, die in unterschiedlichen Währungen abzubilden sind. Dies sind i. W. transkontinentale Zahlungen in USD. Im Bereich des Währungsmanagements wird punktuell mit Devisentermingeschäften gearbeitet, um Verlustrisiken zu minimieren, beziehungsweise mögliche positive Effekte zu realisieren. Hierbei sind die Einzahlungen aus dem USA-Geschäft seitens der Tochtergesellschaft in USD berücksichtigt und werden damit für die Weiterleitung an Drittlands-Lieferanten liquiditätsschonend bereitgehalten. Zum Stichtag bestehen keine Termingeschäfte oder andere derivative Finanzinstrumente. 1.5. Personalrisiken Für die Gesellschaft besteht vor allem für die Forschung und Entwicklung sowie für das Qualitätsmanagement neuer Produkte ein steigender Bedarf an qualifiziertem Personal, der zunehmend schwieriger zu decken ist. Punktuell werden auch gezielt in anderen Bereichen Fachkräfte gesucht und eingestellt, um die werttreibenden Funktionen der FF zu fördern bzw. zu unterstützen. 1.6. Rechtliche und steuerliche Risiken Gerichtsverfahren, die wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten, sind nicht anhängig. Steuerliche Risiken, die sich wesentlich auf die wirtschaftliche Lage auswirken könnten, bestehen nicht. 1.7. Finanzwirtschaftliche Risiken und Unternehmensfinanzierung Es besteht hinsichtlich der Finanzierungssituation durch das hohe Eigenkapital, durch die offenen Kreditlinien und die im Bedarfsfall noch andienbaren Sicherheiten derzeit und auch für die nähere Zukunft kein Finanzierungsrisiko. 1.8. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Insgesamt stellen die beschriebenen Risiken für die FF insbesondere in den Bereichen Markt und Internationalisierung Herausforderungen dar, die aber nicht als bedrohlich für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FF eingestuft werden, da es sich um die üblichen Risiken in wettbewerbsintensiven Märkten handelt. 2. Chancen- und Prognosebericht Insgesamt wird in den kommenden Jahren mit deutlich positiven Jahresergebnissen gerechnet. Gleichwohl ist zu betonen, dass die angespannte Lage in der Branche sowie internationale, im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr leicht steigenden leicht fallenden Entwicklungen, auch Auswirkungen auf die FF haben können, so dass Prognosen naturgemäß mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet sind. Die Prognose für das kommende Geschäftsjahr betrifft nicht nur eine angestrebte Steigerung der Umsätze, sondern auch positive Effekte aus der verbesserten Marktpositionierung. Weitere Impulse werden von der Tochtergesellschaft in den USA erwartet. Insbesondere die USA bieten für eine derzeit verhältnismäßig kleine Vertriebsgesellschaft noch ein großes Potential für profitables Wachstum gemessen an der zu bedienenden Marktgröße die die USA, Mexiko und Kanada umfasst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden über EUR 1,4 Mio. für interne und externe Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aufgewendet. Die FF wird auch zukünftig erheblich in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren, um dadurch neue und innovative Produkte zur Marktreife bringen zu können. Die zukünftigen Jahresergebnisse werden von einer gesteigerten Effizienz in den Produktions- und Unternehmensprozessen sowie von einem wachsenden Verkauf an Endkunden profitieren, so dass Jahresergebnisse über Vorjahresniveau angestrebt werden. Die Prognose für 2022/23 geht daher von einem Ergebnis im deutlich positiven Bereich aus. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie FUN FACTORY GmbH mit Sitz in Bremen wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 20128 eingetragen. Die Gesellschaft wies zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. September. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften des HGB und der einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 HGB und 288 HGB sowie der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenUnter den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten werden unter anderem Entwicklungskosten für Produkte ausgewiesen, die in den folgenden Geschäftsjahren auf den Markt gebracht werden. Aktiviert werden aktivierungsfähige Kosten für die Entwicklung der Produkte. Die lineare Abschreibung setzt bei Erreichen der Marktreife ein. Die im Wirtschaftsjahr 2021/22 fertig gestellten Vermögensgegenstände werden mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Material- und Personalkosten auch angemessene Teile der entsprechenden Gemeinkosten sowie aktivierte Eigenleistungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt. In die Herstellungskosten für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch die notwendigen Gemeinkosten und die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Geleistete und erhaltene Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertabschlägen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit Ausnahme der auf britische Pfund und US-Dollar lautende Guthaben mit dem Nominalwert angesetzt. Guthaben in Fremdwährung werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ausgaben für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 9 (Vj.: TEUR 9). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 46). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen Verpflichtungen aus Personalkosten (TEUR 121; Vj.: TEUR 148), Gewährleistungen (TEUR 205; Vj.: TEUR 209), Prozesskosten und Schadenersatz (TEUR 22; Vj.: TEUR 54), Archivierungskosten (TEUR 27; Vj.: TEUR 27) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 31; Vj.: TEUR 30). Die Rückstellung für pauschale Gewährleistungen wurde unter Berücksichtigung eines durchschnittlich verbleibenden Gewährleistungszeitraums von 1,5 Jahren und eines fristadäquaten Zinssatzes, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, bewertet. Dabei wurde zudem von einer Preissteigerungsrate von 2,0 % p. a. ausgegangen. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte an unbeweglichen Sachen besichert. Bezüglich der Lieferantenverbindlichkeiten bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte. Latente Steuern Aufgrund bestehender Bewertungsunterschiede zwischen den Ansätzen in der Handels- und Steuerbilanz in den Bereichen der Rückstellungen, Forderungen und der aktivierten Entwicklungskosten resultieren insgesamt passive latente Steuern in Höhe von TEUR 452 (Vj: TEUR 277). Es ist davon auszugehen, dass die noch bestehenden steuerlichen Verlustvorträge in den nächsten fünf Wirtschaftsjahren vollständig mit entstehenden Gewinnen verrechnet werden können. Aus diesen Verlustvorträgen resultieren aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 241 (Vj: TEUR 212). Hinzu kommen weitere aktivische Abgrenzungen. Der Ausweis wurde saldiert vorgenommen so dass ein passivischer Bilanzansatz an latenten Steuern in Höhe von T€ 211 verbleibt. Der angewendete Steuersatz beträgt 32,93 %. In Höhe der aktivierten Entwicklungskosten von TEUR 1.425 (Vj.: TEUR 836) besteht eine Ausschüttungssperre entsprechend § 268 Abs. 8 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen für Gewerberäume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, soweit sie für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsam sind, die sich nach Fristigkeiten wie folgt gliedern:
Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zu einer Bindung an die geleasten Vermögensgegenstände. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge/Aufwendungen aus Währungsumrechnungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 38 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Des Weiteren enthält der Posten periodenfremde bzw. neutrale Erträge in Höhe von TEUR 92 (Vj.: TEUR 38). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neutrale oder periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 167 (Vj.: TEUR 30). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen in Höhe von TEUR 173 latente Steueraufwendungen. E. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Dirk Bauer, Bremen, Kaufmann Angaben über den Anteilsbesitz
Das Jahresergebnis der FUN FACTORY USA betrifft das Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2021 endete. Das Eigenkapital gibt den Stand vom 31. Dezember 2021 an. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 316 sowie den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.696 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Bremen, 13.09.2023 gez. Dirk Bauer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FUN FACTORY GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FUN FACTORY GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FUN FACTORY GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 1. September 2023 Gräwe
& Partner GmbH
Heuer, Wirtschaftsprüfer Sloot, Wirtschaftsprüfer |
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