Meier Betonwerke GmbH
Selbe AdresseHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus Beton, Zement und Gips
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Michael Meier seit 19.1.2015 | Geschäftsführer |
Georg Josef Meier seit 2.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Meier BM GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
AS Baumarkt Verwaltungs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meier Firmengruppe GmbH & Co. KGLauterhofenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern-Bilanz zum 31.12.2022der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2022 derMeier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2022der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenA) Konsolidierungskreis Die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen, (kurz: "Meier Firmengruppe"), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRA 7019, hat gemäß § 290 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 264a HGB als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen, weil ihr bei sechs Tochtergesellschaften (im Vorjahr sechs) die Mehrheit der Stimmrechte zusteht (§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB) und sie dadurch auf diese Unternehmen einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Eine Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht gemäß § 293 HGB kommt wegen Überschreitens der Größenmerkmale nicht in Betracht. Der Konzernabschluss umfasst neben der Meier Firmengruppe sechs Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. Insgesamt blieben 15 assoziierte Unternehmen unberücksichtigt, da deren Einbeziehung als assoziierte Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur einen Einfluss von untergeordneter Bedeutung hätte. B) Stichtag für die Aufstellung Der Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31.12.2022, da die Meier Firmengruppe als Mutterunternehmen ihren Einzelabschluss zu diesem Stichtag aufstellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt und entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen. C) Konsolidierungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der Tochtergesellschaften wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und dem Gesellschaftsvertrag des Mutterunternehmens nach einheitlichen Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB alter Fassung in Verbindung mit Art. 66 Abs. 5 EGHGB, da die Tochtergesellschaften vor dem 01.01.2010 erworben wurden. Bei der Buchwertmethode werden die der Muttergesellschaft gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens zu Buchwerten zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, verrechnet. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. Da aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen keine wesentlichen Vorratsbestände entstanden sind, erübrigte sich eine Eliminierung von Zwischengewinnen. D) Latente Steuern Führen Konsolidierungsvorgänge zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und bauen sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ab, so wird eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Konzernbilanz angesetzt (§ 306 HGB). Latente Steuern i. S. d. § 306 HGB haben sich im Geschäftsjahr 2022 nicht ergeben. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge oder Steuergutschriften wurden nicht gebildet. In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben sich nur aktive latente Steuern ergeben, die aufgrund des bestehenden Wahlrechts nicht aktiviert wurden. Eine Zusammenfassung gemäß § 306 Satz 6 HGB mit latenten Steuern gemäß § 274 HGB entfällt deswegen. E) Währungsumrechnung Die Buchführungen und die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in Euro aufgestellt; eine Währungsumrechnung erübrigt sich dadurch. F) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 290 bis 314 HGB unter grundsätzlicher Beachtung der Standards des Deutschen Rechnungslegungs Standards Commitee e.V. (DRSC) aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß den §§ 266 HGB und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bewertung stellt sich im Einzelnen wie folgt dar: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwertes wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgte über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren, da die wesentlichen wertbestimmenden Faktoren (erweiterte Lebenszyklen von Produktion, Organisation usw.) diese Nutzungsdauer aufweisen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Der Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG wird für Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 und € 1.000,00 auch in der Handelsbilanz gebildet. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten werden unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des durch die Fertigung veranlassten Wertverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Risiken einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkener Verkaufspreise finden durch entsprechende Bewertungsabschläge Berücksichtigung. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected-unit-credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Berechnung des Barwertes der erdienten Anwartschaften berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Dabei ist bei der Durchschnittsbetrachtung der gleitende Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre zu berücksichtigen. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. G) Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 1 beigefügt ist. 2. Forderungen Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus kurzfristigen Kreditgewährungen und Zinsen (T€ 563; Vj. T€ 507), Lieferungen und Leistungen (T€ 1.435; Vj. T€ 1.507) sowie Gewinnanteilen (T€ 947; Vj. T€ 1.363). Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen mit T€ 620 (Vj. T€ 209) auf Steuerforderungen. 3. Wertpapiere Im Vorjahr erfolgten Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 6. 4. Kapitalanteile Kommanditisten Die Kapitalanteile Kommanditisten betreffen die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen. 5. Rücklagen Die Position Rücklagen enthält Kapitalrücklagen (T€ 9.798; Vj. T€ 9.798) und andere Gewinnrücklagen (T€ 5.039; Vj. T€ 5.039). Das Ergebnis aus der Aufwands- und Ertragskonsolidierung ging in den Jahresüberschuss ein. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags aus Pensionsverpflichtungen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, als Abzinsungssatz den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz zu verwenden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrages basiert deshalb zum 31.12.2022 auf einem Abzinsungssatz von 1,78 % (Vj. 1,87 %). Für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden 2 % (Vj. 2 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen der Berechnung mit dem siebenjährigen und dem zehnjährigen Durchschnittszinssatz beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 2 (Vj. T€ 3) und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen den Personalbereich (T€ 1.849; Vj. T€ 1.635), Instandhaltung (T€ 313; Vj. T€ 308), Gewährleistungen (T€ 310; Vj. T€ 329), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 117; Vj. T€ 106), Archivierungskosten (T€ 77; Vj. T€ 77), Kosten für die Betriebsprüfung (T€ 51; Vj. T€ 99) sowie ausstehende Rechnungen (T€ 26; Vj. T€ 111). 8. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Anlage 2 zum Konzernanhang. H) Angaben und Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen vollständig auf das Inland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Erträge aus geldwertem Vorteil (T€ 266; Vj. T€ 225), Wertpapierverkäufen (T€ 239; Vj. T€ 42), periodenfremde Erträge (T€ 125; Vj. T€ 4), Erstattung für Quarantänezahlungen (T€ 65; Vj. T€ 65), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen (T€ 59; Vj. T€ 193), Versicherungsentschädigungen (T€ 47; Vj. T€ 90), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 41; Vj. T€ 8), Zuschüsse (T€ 37; Vj. T€ 73) und Buchgewinne aus Anlagenverkäufen (T€ 4; Vj. T€ 25). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste (T€ 113; Vj. T€ 71). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen enthalten in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 1). 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Ertragsteuern werden die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer ausgewiesen. Sie werden nach den für die einzelnen Gesellschaften maßgeblichen Steuervorschriften ermittelt. Die laut DRS 18 geforderte steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:
I) Sonstige Angaben 1. Eigenkapitalspiegel Vom Konzerneigenkapital zum 31.12.2022 stehen T€ 42.088 (Vj. T€ 32.181) für Ausschüttungszwecke zur Verfügung. 2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Zum Abschlussstichtag bestehen laufende Zahlungsverpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften im Sinne dieser Vorschrift ausschließlich in Form branchenüblicher Leasingverträge über Betriebs- und Geschäftsausstattung. Nach den vertraglichen Bedingungen sind die Leasingobjekte dem Konzern nicht als wirtschaftliches Eigentum zuzurechnen. Aus diesen Leasingverträgen resultieren Verpflichtungen von T€ 142 (Vj. T€ 106) mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr und von T€ 107 (Vj. T€ 106) mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die Vorteile hinsichtlich der betreffenden Leasing-Geschäfte bestehen insbesondere im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Leasinglaufzeit. Das Risiko einer technischen oder wirtschaftlichen Überalterung der Leasinggegenstände liegt beim Leasinggeber. Die Gegenstände können auftragsbezogen genutzt und die Laufzeiten der Verträge flexibel gestaltet werden, woraus sich eine größere Planungssicherheit bei der Kalkulation ergibt. Darüber hinaus werden die bestehenden Bankkreditlinien des Konzerns geschont und die Liquidität erhöht. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Zum 31.12.2022 bestanden finanzielle Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben in Höhe von T€ 4.083 (Vj. T€ 0). Es bestehen zwei Avalkonten für Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 579 (Vj. T€ 893). 4. Komplementärin Komplementärin (ohne Einlage) ist die Meier Verwaltungs-GmbH, mit einem Stammkapital von T€ 26. 5. Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, vertreten durch deren Geschäftsführer:
Bezüge i. S. d. § 314 Abs. 1 Nr. 6 a HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 6. Arbeitnehmer des Konzerns Während des Geschäftsjahres 2022 waren durchschnittlich beschäftigt:
7. Honorare des Abschlussprüfers im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 117 (Vj. T€ 104) und für Steuerberatungsleistungen T€ 39 (Vj. T€ 43). 8. Gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreite Konzernunternehmen Die folgenden Konzernunternehmen sind im Rahmen der Bestimmungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse befreit:
Lauterhofen, den 28.09.2023 Markus Meier Georg Meier Martin Meier Konzern-Anlagenspiegel 2022 der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Verbindlichkeiten der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten
Beteiligungsliste per 31.12.2022 11. Vollkonsolidierte Unternehmen
1 Den Angaben liegen die Jahresabschlüsse
zum 31.12.2022 zugrunde.
2. Assoziierte Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden
Der Einfluss der Bilanzierung der vorgenannten Unternehmen als assoziierte Unternehmen ist für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Die Beteiligungen werden deshalb nicht entsprechend § 311 Abs. 1 HGB unter einem besonderen Posten, sondern unter der Position Beteiligungen ausgewiesen. Konzern-Eigenkapitalspiegel 2022der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2021der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzern-Kapitalflussrechnung 2022der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2022der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenI. Geschäftsverlauf und Lage 1. Umsatz und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt von geopolitischen und makroökonomischen Herausforderungen. Der Angriffskrieg auf die Ukraine, die Auswirkungen der Sanktionen und die Umstellung der europäischen Energie- und Rohstoffversorgung führten zu signifikanten Preiserhöhungen. Dies hatten stark ansteigende Inflation und eine Reduktion der Kaufkraft zur Folge, wodurch private und öffentliche Haushalte massiv belastet wurden. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe betrug im Jahr 2022 nach den Daten des Statistischen Bundesamtes 160,3 Mrd. Euro, was einem nominellen Anstieg von 10,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Lieferengpässe aufgrund des Krieges in der Ukraine führten allerdings zu stark gestiegenen Baumaterialpreisen, was sich in deutlich höheren Baupreisen niedergeschlagen hat: Sie legten 2022 um 16,7 % zu. Dies führte zu einem realen Rückgang des Umsatzes 2022 von 5,1 %. Hohe Baukosten, steigende Kreditzinsen und eingeschränkte Fördermöglichkeiten sorgten etwa im Wohnbau vermehrt für Stornierungen. Für das Gesamtjahr 2022 wurde demnach ein Auftragsrückgang von 9,6 % gemeldet, welcher sich im Dezember 2022 mit einem Minus von 23,4 Prozent im Vergleich zu Dezember 2021 sogar beschleunigt hat. Beim MEIER Konzern konnte bei einer Eigenkapitalquote von 61,2% ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 13.653 ausgewiesen werden. 2. Marktanalyse Nach Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hat das Bauvolumen im Jahr 2022 preisbereinigt um gut 2 % abgenommen. Somit geht die Bautätigkeit erstmals seit 2013 wieder zurück. Alle Bausegmente haben ein reales Minus verzeichnet. Vor allem im Wohnungsneubau geht die Bautätigkeit zurück. Zusammen mit den gestiegenen und teilweise weiter steigenden Bau- und Materialpreisen stellt das zunehmende Zinsniveau das größte Risiko für den Wohnungsbau dar. Im Jahr 2022 war ein realer Umsatzeinbruch von 4,5 % zu verzeichnen, wohingegen für 2023 sogar ein Rückgang in Höhe von 9 % erwartet wird. Im öffentlichen Bau sind die Umsätze sogar um real 6,2 % zurückgegangen. Auf Preissteigerungen kann kurzfristig kaum reagiert werden, was wiederum zur Folge hat, dass laufende Projekte unter Verzicht auf geplante Projekte abgeschlossen werden. Die zurückgestellten Projekte sollten aber zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden. Positiv hervorzuheben sind die geplanten Investitionspakete für den weiteren Breitbandausbau, den Bau von Kindertagesstätten sowie für die Förderung des Klimaschutzes. Demzufolge ist im öffentlichen Bau ab 2024 wieder mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen. Die Investitionen im Wirtschaftsbau sind durch die unsichere weltwirtschaftliche Lage und stark gestiegenen Energiekosten geprägt. Dies wirkt sich negativ auf die Nachfrage nach Produktions- und Lagerflächen der exportorientierten deutschen Industrie aus. Im Geschäftsjahr 2022 war deshalb ein Umsatzrückgang um real 4,4 % zu verzeichnen. Die Preisentwicklung am Bau war bis zum Frühsommer des letzten Jahres durch stark steigende Baumaterialpreise geprägt. Bei vielen Produkten, wie beispielsweise Bauholz, Betonstahl und Betonstahlmatten, ist aber eine Entspannung zu erkennen, wobei die Preise nach wie vor über Vorjahresniveau liegen. Die Baupreise für die Erstellung neuer Wohnungen lagen im November 2022 16,9 % über dem Vorjahresmonat. Generell ist davon auszugehen, dass das höhere Preisniveau erhalten bleibt und damit ein deutlicher Rückgang der Bau- und Materialpreise auf breiter Front nicht zu erwarten ist. 3. Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter in der MEIER Gruppe verringerte sich geringfügig auf 507 (Vorjahr: 508) bei einem um 6,7% gestiegenen Umsatz. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass man aktuell bei einem Bewerbungsüberhang eher mehr Personal einstellt, da die natürliche Fluktuation sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau befindet. Der Fachkräftemangel im Baugewerbe bleibt weiterhin anhaltend akut. Die personellen Kapazitäten am deutschen Bauarbeitsmarkt sind angespannt. Die Zahl der begonnenen Ausbildungsverhältnisse im Bauhauptgewerbe lag laut Bundesagentur für Arbeit im dritten Quartal 2022 im gesamten Bundesgebiet mit 19.800 zwar über den in den Ruhestand verabschiedeten Mitarbeitern (2022: ca. 17.000), es bricht aber ungefähr jeder Dritte seine Ausbildung ab. Hinzu kommt, dass die Bauunternehmen 2022 einen Rückgang bei den begonnenen Ausbildungsverhältnissen (kaufmännische und gewerbliche) um 6,8 % gemeldet haben. Damit ist der seit 2015 zu beobachtende Aufwärtstrend (vorerst) beendet. Arbeitskräftereserven sind auf dem deutschen Bauarbeitsmarkt sind nur noch begrenzt vorhanden. Bis März 2018 lag die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter mit bauhauptgewerblichen Berufen noch deutlich über der Zahl der offenen Stellen. Danach hat sich das Verhältnis - zumindest in den Monaten April bis November - umgekehrt. Im Jahresdurchschnitt 2022 kamen auf 17.380 gemeldete offene Stellen nur noch 15.270 Arbeitslose. Die Verschlechterung der Baukonjunktur seit der zweiten Jahreshälfte 2022 - und dem damit einhergehenden Anstieg der Zahl der Insolvenzen - ist allerdings schon auf dem Bauarbeitsmarkt angekommen: Die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter mit bauhauptgewerblichen Berufen lag im April 2023 um 7,9 %, die Zahl der arbeitslosen Bauingenieure sogar um 43 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Die Meier Firmengruppe hat aktuell elf Auszubildende in technischen, kaufmännischen und natürlich handwerklichen Berufen im Einsatz. Wir versuchen Interessenten für unsere Ausbildungsberufe zu vermitteln, dass die Bauwirtschaft am Beginn einer technischen Revolution steht, da neue Technologien, Digitalisierung und mehr Nachhaltigkeit den Bau in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern werden. 4. Materialeinsatz Der Jahresmaterialeinsatz betrug 2022 T€ 71.332 und 2021 T€ 67.282, was einer Zunahme von 6,0% entspricht. Der Materialaufwand in v. H. der Betriebsleistung entspricht 57,1% und ist damit 0,4% niedriger als im Jahr 2021. Der 5-Jahres-Durchschnitt der Meier Gruppe beträgt bei dieser Kennzahl 57,1%. Eine erzielbare Margenverbesserung bei den handelnden Unternehmen der Meier Firmengruppe wird durch geringere Margen im produzierenden Unternehmen vollständig eliminiert. Eine zukunftsweisende positiv steigende Entwicklung der Marge ist davon abhängig, wie sich die "MEIER"-Firmen in den unterschiedlichen Baustoffbereichen entwickeln, nämlich einerseits selbst produzierte Betonerzeugnisse (Eigenprodukte) und anderseits der Handel mit Baustoffartikeln (Handelsware). Der Handel ist zu unterscheiden in Lagerartikel, die mit höheren Margen auch aufgrund der vorgehaltenen Lagerkosten versehen sein müssen. "Streckengeschäfte", bei denen lediglich eine Abrechnung über unsere Häuser erfolgt, weisen weit geringere Margen aus. Privatkundengeschäfte und Firmenkunden- bzw. Profikundengeschäfte sind ebenfalls mit unterschiedlichen Margen belegt. Aufgrund unserer Konzernkonstellation kann es deshalb auch immer wieder zu geringfügigen Abweichungen sowohl nach oben wie auch nach unten bei der o. g. Kennzahl kommen. II. Darstellung der Lage und des finanziellen Leistungsindikators 1. Ertragslage Der Umsatzanstieg um T€ 7.771 bzw. 6,7% entfällt mit T€ 6.013 bzw. 13,9% auf die Betonwerke und mit T€ 1.758 bzw. € 2,4% auf den Baustoffhandel. Die Bestandsveränderungen veränderten sich von T€ 57 auf T€ 245. Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen um T€ 1.439 bzw. 59,5% ab. Im Vorjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.640 enthalten. Der Materialaufwand hat im Berichtsjahr um T€ 4.050 (6,0%) zugenommen, wobei sich der prozentuale Anteil an der Betriebsleistung mit 57,1% im Vergleich zum Vorjahr (57,5%) verbessert hat. Bei den übrigen Betriebsaufwendungen ergibt sich ein Anstieg um T€ 1.116 (3,1 %), der vor allem auf dem Anstieg der Personalaufwendungen (T€ 1.080; 4,9%) beruht. Das Finanzergebnis (T€ 1.232; Vj. T€ 1.498) betrifft Erträge aus Beteiligungen (T€ 1.198; Vj. T€ 1.596), Zinserträge (T€ 91; Vj. T€ 44), Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (T€ 0; Vj. T€ 6) sowie Zinsaufwendungen (T€ -57; Vj. T€ -136). Beim Ergebnis vor Ertragsteuern ist ein Anstieg um T€ 1.062 (6,2%) zu verzeichnen. Die Ertragsteuern haben sich um T€ 331 (7,8%) erhöht. Der Konzern-Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 731 bzw. 5,7% verbessert. Als finanzieller Leistungsindikator wird das Umsatzwachstum verwendet. Im Ausblick des Lageberichts 2021 wurde ein Umsatzwachstum im einstelligen Bereich angenommen. Dies wurde mit dem Umsatzanstieg von 6,7 % im Jahr 2022 so auch verwirklicht. Für das Jahr 2023 wird von einem Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich ausgegangen. 2. Vermögensstruktur Die Abnahme des Anlagevermögens um T€ 876 (2,4%) resultiert aus Investitionen des Geschäftsjahres (T€ 2.336), denen Abschreibungen (T€ 3.176) und Abgänge (T€ 35) gegenüberstehen. Die Zunahme bei den Vorräten um T€ 2.256 (13,5%) beruht auf dem Zugang bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von T€ 833 bzw. 22,2% sowie bei den Fertigerzeugnissen und Waren um T€ 1.423 bzw. 10,3%. Der Anstieg bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um T€ 230 (1,9%) betrifft die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 299 bzw. 5,1%) und der sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 363 bzw. 14,0 %). Dagegen ist bei den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (T€ -433 bzw. -12,8 %) ein Rückgang zu verzeichnen. Die Wertpapiere weisen eine Minderung um T€ 4.053 (49,5%) auf. Die flüssigen Mittel nahmen um T€ 2.039 (8,4%) ab. Die Ursachen für die Abnahme sind in der Kapitalflussrechnung im Einzelnen dargestellt. Die aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um T€ 1 auf T€ 173. Die Abnahme des wirtschaftlichen Eigenkapitals um T€ 4.338 (36,0%) resultiert aus der Verminderung der Kommanditisten-Verrechnungskonten (T€ 14.245) und der Abführung der Gewinnanteile an die Kommanditisten (T€ 3.746). Demgegenüber steht der Konzernjahresüberschuss des Berichtsjahres (T€ 13.653). Die Pensionsrückstellungen sind mit T€ 50 im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Die Abnahme der übrigen Rückstellungen um T€ 150 (3,5%) betrifft mit T€ 165 (11,1%) vorwiegend die Steuerrückstellungen. Bei den sonstigen Rückstellungen ist ein Anstieg um T€ 15 (0,5%) zu verzeichnen. Die erhaltenen Anzahlungen haben von T€ 145 auf T€ 142 abgenommen. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich eine Minderung um T€ 340 (9,3%). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich ebenfalls um T€ 350 (11,0%) erhöht. Dabei nahmen die Verbindlichkeiten aus Steuern um T€ 97 (6,5%) und die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit um T€ 48 (22,1%) ab. III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Ein ökonomisch geführter Konzern wie die MEIER Firmengruppe GmbH & Co. KG erfordert die optimierte Kombination der Produktionsfaktoren. Besonders auf Bauzeiten und Baukosten nimmt die Auswahl sowie die Art und Weise wie die Produktionsfaktoren miteinander kombiniert werden einen großen Einfluss auf die zukünftige Bauwirtschaft. Berechnungsansätze hierzu sind von erheblichen Unsicherheitsfaktoren geprägt. Ein systematischer Umgang mit Unsicherheiten ist deshalb ein ständiger Begleiter in der aktuellen Situation, in der sich die komplette Bauwirtschaft befindet. Aktuelle Risiken bestehen in angespannten Lieferketten, mehrmals unterjährige Preisanstiege von Material- und Energiekosten, Mangel an qualifizierten und motivierten Arbeitskräften und der verstärkte Fokus auf nachhaltige Bauweise und Klimaschutz. Auch das Thema Cyberschutz ist ein ständiges Damoklesschwert, das über alle Unternehmen schwebt, die sich mit dem Ausbau der Digitalisierung beschäftigen. Schutzmaßnahmen durch permanent anwachsende Bedrohungen im Bereich "Cyberkriminalität" verursachen erhebliche zusätzliche Kosten und verbrauchen eine Vielzahl von qualifizierten Mitarbeiterkapazitäten, die sich mehr mit abwehrenden, anstatt mit produktiven Themen beschäftigen müssen. Eine ständige Überwachung des Forderungsmanagement wird aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft wieder zu einer unabdingbaren Grundvoraussetzung. Eine noch kritischere Betrachtungsweise der Debitoren wird hierzu bei der MEIER Firmengruppe GmbH & Co. KG benötigt und auch umgesetzt. Es kommen weitere Herausforderungen auf die Baubranche zu, die in den kommenden Jahren zu meistern sind. Kontinuierliche Digitalisierung lautet das Stichwort, die aber auch Chancen für die Bauwirtschaft mit sich bringt. Planungen und Arbeitsabläufe können beispielsweise durch künstliche Intelligenz (KI) die Fehlerquote minimieren. Nachhaltigkeit ist ein weiterer Trend, der Chancen für die Gegenwart und Zukunft bietet. Bereits bei der Auswahl der verwendeten Rohstoffe beginnt dieser Prozess. Als Beispiel sollten hierfür eine bewusste Nutzung und Organisation von Wasser und Energie erwähnt werden. Die M E I E R Firmengruppe GmbH & Co. KG sieht trotz einem aktuell erheblich eingetrübten Branchenumfeld noch eine Vielzahl von Chancen, einige Kernaktivitäten auf einem hohen Niveau zu halten. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung Kontinuierliche Investitionen in unsere Standorte ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein erfolgreiches zukünftiges Handeln. Eine größtenteils energietechnisch selbstgenutzte Photovoltaikanlage auf einer unserer Produktionsgebäude am Standort Lauterhofen mit einer Ausbringungsmenge von 750 kWp wurde im April 2022 ans Netz geschlossen. Es bestehen bereits weitere Überlegungen, eine weitere Photovoltaikanlage in ähnlicher Größe zu installieren. Die Planung und Umsetzung hierzu könnte im Jahr 2024 in Angriff genommen werden. V. Forschung und Entwicklung Die Bauwirtschaft gehört zu einem der großen Wirtschaftssektoren. Im Vergleich zu anderen Branchen zeichnet sie sich jedoch durch eine verhältnismäßig geringe Innovationstätigkeit aus. Die Art und Weise, wie Gebäude geplant und errichtet werden, ist in den letzten Jahrzenten im Wesentlichen gleichgeblieben. Gründe hierfür sind bei einer großen Anzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen (Planungsbüros, Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und Baustoffhändler) zu suchen, die von ihren Betriebsstrukturen eher als kapitalschwach einzuordnen sind. Hinzu kommen weitere innovationshemmende Faktoren wie die fast schon beispiellose Normung und Regulierung. Forschung und Entwicklung sind jedoch für die MEIER Firmengruppe GmbH & Co. KG für die Innovationskraft unverzichtbar. Welche Baustoffe und Bauprodukte eingesetzt werden, beeinflusst den Umgang mit Ressourcen und wirkt sich auf Klima, Umwelt und Gesundheit aus. Die Forschung im Unternehmen betrifft vor allem Wege zu einer effizienteren Ressourcennutzung über umwelt- und klimaverträgliche Baustoffe. Die Entwicklung und Produktion neuer Steinsorten bei denen der ökologische Fußabdruck kaum Spuren hinterlässt. Es fallen bei der Produktion keine Abfallprodukte an, die nicht direkt und zeitnah wieder verwertet werden können. Der Wärmekoeffizient (sog. U-Wert) spielt hierfür natürlich immer eine tragende Rolle. Im Fertigteilbereich werden zwischenzeitlich Thermowände mit geschützter, innenliegender Dämmung produziert, die das Gebäude gegen Kälte, Hitze und Lärm isoliert. VI. Voraussichtliche Entwicklung (Ausblick) Fachkräftemangel, schrumpfende Wirtschaft, Bauflaute. Vor allem für kleine und mittlere Bauunternehmen sind keine goldenen Zeiten ab 2023 in Sicht. Das Bauhauptgewerbe blickt aufgrund von Inflation und Auftragseinbrüchen einer Krise entgegen. Auch das Zurückfahren der Förderung wegen der verschärften Energiesparvoraussetzungen verunsichert und belastet die Kalkulation der Bauherren. Selbst das Ifo-Institut schlägt Alarm: "Seit Beginn der Erhebung 1991 haben wir noch nichts Vergleichbares beobachtet", schildert ein Experte die aktuelle Lage in der Baubranche. Jede fünfte Firma melde mittlerweile abgesagte Projekte. Stornierungen im Wohnungsbau türmen sich zu einem neuen Höchststand auf. Der durchschnittliche Auftragsbestand im gesamten bayerischen Handwerk sank laut Handwerkskammer von 11,2 auf 9,7 Wochen, im Bauhauptgewerbe von 16 auf 12 Wochen. Die Auftragsbestände sind weiter rückläufig. Hohe Preise lassen die Nachfrage sinken, Es kommt zu zahlreichen Stornierungen seitens der Bauherren, die sich aus den Projekten zurückziehen bzw. diese zurückstellen. Auch in den amtlichen Statistiken ist keine Besserung abzusehen: In den ersten fünf Monaten von 2023 sanken die Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr um fast 30%. Eine Erholung ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Die von Bundesbauministerin Klara Geywitz versprochenen 400.000 Wohnungen jährlich, werden nun im dritten Jahr in Folge erheblich verfehlt. Wenn hierbei nicht bald gegengesteuert wird, kann die Wohnungsfrage zu einem "sozialen Sprengstoff" führen. Ohne Baugenehmigungen keine Aufträge, dann fehlten dringend benötigte Wohnungen. Dies führt zu steigenden Miet- und Kaufpreisen, die sich keiner mehr leisten könne. Besonders im Jahr 2008 gab es einen vergleichbaren kritischen Zustand in der Baubranche. Mit einem zweiten Konjunkturpaket der damaligen Bundesregierung im Jahr 2009 sei dann jedoch ein Aufschwung erreicht worden. Geht es dem Bau gut, sei auch die allgemeine Wirtschaftslage gut und alle würden davon profitieren. Die Meier Firmengruppe geht nach zurückhaltenden acht Monaten des Jahres 2023 von einem Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus.
Lauterhofen, im September 2023 Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG Die Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen: Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2022, sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 28.09.2023 L
& B Treuhand GmbH
Deubzer, Wirtschaftsprüfer Treu, Wirtschaftsprüfer |
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