Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 570045
Vorher
Goldschmitt Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
26.6.1973
Branche
Güterbeförderung im SchienenverkehrGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Beförderung von Gütern im Güternahverkehr

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anette Goldschmitt
seit 12.3.2020
Geschäftsführer
Stefan Goldschmitt
seit 12.3.2020
Geschäftsführer
Prokura

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Goldschmitt GmbH

Külsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.086.863,50 808.162,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 1.086.863,00 808.162,00
B. Umlaufvermögen 434.367,75 376.620,41
I. Vorräte 37.912,69 38.255,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 218.434,60 157.767,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 178.020,46 180.597,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.402,50 3.363,00
D. Aktive latente Steuern 55.780,00 16.421,00
Aktiva 1.583.413,75 1.204.566,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 189.672,02 243.714,74
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 218.150,15 155.194,98
III. Jahresfehlbetrag 54.042,72 -62.955,17
B. Rückstellungen 481.307,27 518.123,39
C. Verbindlichkeiten 833.394,46 436.903,78
D. Passive latente Steuern 79.040,00 5.825,00
Summe Passiva 1.583.413,75 1.204.566,91

Anhang

1. Allgemeine Erläuterungen zum Unternehmen
Die Goldschmitt GmbH hat ihren Sitz in Külsheim. Sie ist im Handelsre­gister des Amtsge­richts Mannheim unter  HRB HRB 570045 eingetragen.

2. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Be­wertungs­vor­schrif­ten des HGB so­wie un­ter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesell­schaf­ten un­ter Bei­be­hal­tung der Form der Darstellung insbesondere der Gliederung der Bilanz, Gewinn- und Ver­lust­rechnung und des An­hangs aufge­stellt worden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufge­stellt. Die Goldschmitt GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den ge­setzlichen Vor­schrif­ten bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Ver­merke ebenso wie die Ver­mer­ke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder An­hang anzubrin­gen sind, im An­hang aufge­führt.

Im Unterschied zum Vorjahr werden die passiven latenten Steuern nicht mehr unter den Steuerrückstellungen, sondern unter passive latente Steuern ausgewiesen. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu erhöhen, wurde der entsprechende Vorjahresbetrag in Höhe von EUR 5.825,00 ebenfalls umgegliedert.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibe­halten worden.

Die entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu An­schaffungs- oder Herstellungsko­sten abzüglich planmäßiger Ab­schrei­bun­g bewer­tet. Bei Vermö­gensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entspre­chend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Diese erfolgt beim be­weglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode. Im Jahr der Anschaf­fung bzw. Her­stel­lung wird die Abschreibung monatsgenau vorgenommen (pro rata temporis). Selbst­ändig nutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaf­fungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Er­werbs­jahr voll ab­ge­schrie­ben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten un­ter Anwendung der Durchschnittsmethode abzüglich angemessener Abschläge angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allge­meine Kreditrisiko bei For­derungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch ei­ne Pauschalwertbe­richtigung berücksich­tigt. Der Kassen­bestand und die Gut­haben bei Kre­ditin­stituten sind mit dem Nennwert ausgewie­sen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag aus­gewiesen, soweit sie als Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Es wird vom Wahlrecht der aktiven latenten Steuern gemäß § 274 HGB Gebrauch gemacht. Hierunter werden im Wesentlichen die Steuerbelastungsunterschiede bezüglich der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen abgebildet. Der Bewertung der aktiven latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 29,0 % zugrunde.

Die Gesellschaft hat die Pensionsrückstellungen durch ein versicherungsmathematisches Gut­ach­ten unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften er­mit­teln lassen. Die Be­wertung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 ba­siert auf folgenden Pa­ra­metern:
Zinssatz der Deutschen Bundesbank: 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt)
Gehaltstrend: 0 %
Rententrend:  2,0 %
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0 %
Bewertungsmethode: Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method)
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018 G nach Heubeck

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Er­füllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjah­re abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt, sofern sich ingesamt eine zukünftige Steuerbelastung aufgrund von Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergibt. Die latenten Steuern werden mit einem pauschalen Ertragssteuersatz von 29,0 % bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz
a) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 33.187,93 (Vj. EUR 24.376,98).

b) Latente Steuern
Passive latente Steuern bestehen für die unterschiedlichen Abschreibungen im Anlagevermögen. Aktive latente Steuern ergeben sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen. Die Bewertung erfolgte mit dem durchschnittlichen Gewerbesteuer- und Körperschaftssteuersatz von 29,0 %.

c) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Berechnung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 weist eine planmäßige Auflösung für das Ge­schäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 20.659,00 aus. Die Pen­sions­rückstellungen be­tragen da­nach EUR 425.915,00.

Entsprechend der Neuregelung des § 253 Abs. 2 HGB ist bei der Durchschnittsbetrachtung für die Ermittlung des Zinssatzes bei der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtungen verpflichtend ab 2016 nicht mehr auf die vergangenen sieben Jahre (Zinssatz 1,74 %), sondern auf die vergange­nen zehn Jahre abzustellen. Der Unterschiedsbetrag zwischen beiden Bewertungsmethoden be­trägt im Geschäftsjahr 2023 EUR 3.858,00 und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung ge­sperrt.

d) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen EUR 230.107,46 (Vj. EUR 70.594,31). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 603.287,00 (Vj. EUR 366.309,47).

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 85.350,00 (Vj. EUR 105.150,00) enthalten.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 6.275,02 (Vj. EUR 19.015,28) enthalten.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.061,00 (Vj. EUR 3.794,25) enthalten.

5. Sonstige Angaben und Erläuterungen
a) Personalentwicklung
Bei der Gesellschaft waren im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich 19 Personen beschäftigt.

b) Organe der Gesellschaft
Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag Frau Anette Goldschmitt, Külsheim und Herrn Stefan Goldschmitt, Neunkirchen.

c) Ergebnisverwendung
Der ausgewiesene Jahresfehltbetrag in Höhe von EUR 54.042,72 soll nach Verrechnung mit dem Ge­winn­vor­trag in Hö­he von EUR 218.150,15 auf neue Rech­nung vor­ge­tra­gen wer­den.

 

Külsheim-Steinbach, den 25. April 2025

gez. Anette Goldschmitt, Geschäftsführerin

gez. Stefan Goldschmitt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2025 festgestellt.

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