Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 98654
Vorher
Hyundai-Kia Machine Europe GmbHHyundai-Wia Europe GmbHHyundai Wia Europe GmbH
Eingetragen
9.6.2005
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Industrielle Herstellung von Maschinen und Werkzeugen aller Art; Handel mit, Export und Import von Maschinen und Werkzeugen aller Art; Erbringung von Wartungsleistungen für Maschinen, soweit hierfür keine besondere öffentlich-rechtliche Genehmigung erforderlich ist, sowie jegliche Tätigkeiten, die dem vorgenannten Zweck förderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hyoungjun Jung
seit 28.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WIA Machine Tools CorporationKOR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WIA Machine Tools Corporation
South Korea
9.700.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyundai Wia Europe GmbH

Rüsselsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Unternehmensprofil

Die Hyundai Wia Europe GmbH, Rüsselsheim (HWE), ist Generalimporteur und Vertriebsgesellschaft für Produkte wie CNC-Drehmaschinen, Bearbeitungszentren und anderen Automatisierungsmaschinenanlagen, die bei der Unternehmenssparte "Maschinenanlagen" der zur Hyundai Motor Gruppe gehörenden Hyundai Wia Corporation in Korea hergestellt werden.

Die Absatzmärkte dieser Produkte sind dabei insbesondere die EU, die Türkei und die Schweiz.

Branchen- und Geschäftsverlauf

Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einen nahezu andauernden Krisenmodus. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Geschäftsjahr zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Geschäftsjahr um 0,3 Prozent zum Vorjahr und die Inflation betrug im Jahr 2023 5,9 Prozent. Die hohen Inflationsraten und die lahmende Weltkonjunktur sind vor allem für die Konsumzurückhaltung der Verbraucher verantwortlich. Insbesondere die geopolitische Unsicherheit, die gestiegenen Energiepreise, hohe Zinsen sowie nur allmählich zunehmende Reallöhne haben den Konsum und die Investitionstätigkeit gebremst.

Angesichts der steigenden Zinsen und Lohnkosten hat die Wirtschaftskonjunktur zu einem deutlichen Rückgang der Aufträge im Maschinenbau geführt. Es herrscht trotz der gewöhnlichen konjunkturellen Schwankungen eine spürbare höhere Unsicherheit.

Im internationalen Vergleich scheint Deutschland an Attraktivität zu verlieren. Investitionen fließen verstärkt in die USA, wo eine klare und verlässliche Förderungspolitik herrscht. Auch in Indien und Südamerika verzeichnet man hohe Zuwachstraten, während die deutsche Wirtschaft im Geschäftsjahr geschrumpft ist.

HWE konnte die im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Umsatzerlöse von Mio. EUR 52 aufgrund fehlender Aufträge und finanzieller Schwierigkeiten der Kunden, infolge der schlechten Konjunktur, nicht erreichen. Der prognostizierte Jahresüberschuss von Mio. EUR 0,6 konnte dennoch übertroffen werden.

Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung fanden im Geschäftsjahr 2023 keine Aktivitäten statt.

Produkt- und Vertriebspolitik

Durch die fortlaufende Reorganisation des Händlernetzes einschließlich der Erweiterung um neue Händler bzw. der Kündigung von erfolglosen Händlern wird das Vertriebsnetz an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Die Produkte werden kontinuierlich verbessert und auf die jeweiligen Kundenanforderungen eingestellt.

Personalbereich

Bei der Hyundai Wia Europe GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 19 Mitarbeiter (Vorjahr: 20 Mitarbeiter) beschäftigt. Das Unternehmen verteilt sich organisatorisch auf die nachfolgenden fünf Organisationsabteilungen: Geschäftsleitung, Finanzen/Rechnungswesen, Verkauf, Anwendungstechnik und Service.

B. Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr sanken um 5,25% von TEUR 52.675 auf TEUR 49.912. Die Auftragseingänge gingen um 15,56% auf TEUR 47.223 (Vorjahr: TEUR 55.925) zurück. Der Rückgang der Umsatzerlöse betrug in Osteuropa 17,09% auf TEUR 8.277 (Vorjahr: TEUR 9.983), in Westeuropa 14,45% auf TEUR 23.443 (Vorjahr: TEUR 27.404). Diese negative Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus einer verschlechterten Auftragslage der Kunden aufgrund der verschlechterten wirtschaftlichen Situation.

Andererseits stiegen die Umsatzerlöse in der Türkei im Geschäftsjahr um 19,0% auf TEUR 16.997 (Vorjahr: TEUR 14.112) an, welches auf das dortige Wirtschaftswachstum zurückzuführen ist. Exporte in der Türkei erreichten im Geschäftsjahr ein Rekordniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Geschäftsjahr um 38,49% auf TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 238). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Lohnsteuererstattungen für die koreanischen Mitarbeiter (Geschäftsjahr TEUR 66, Vorjahr: TEUR 46) und vermehrten periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (Geschäftsjahr: TEUR 117, Vorjahr: TEUR 82).

Die Materialeinsatzquote hat sich leicht um 0,94 Prozentpunkte auf 82,7% (Vorjahr: 81,76%) verschlechtert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 219 auf TEUR 2.443 (Vorjahr: TEUR 2.223) gestiegen, welches im Wesentlichen aus dem inflationsbedingten Anstieg der Warenabgabekosten für die Türkei resultiert.

Der Personalaufwand ist um TEUR 277 auf TEUR 2.393 (Vorjahr: TEUR 2.670) zurückgegangen. Der Rückgang ist auf eine verkleinerte Führungsposition zurückzuführen.

Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr TEUR - 568 (Vorjahr: TEUR - 252). Die Verschlechterung resultierte im Wesentlichen aus der EZB-Leitzinserhöhung.

Das Jahresergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der Ertrags- und sonstigen Steuern, um TEUR 970 auf TEUR 2.217 (Vorjahr: TEUR 3.187).

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden ein Darlehen in Höhe von TEUR 5.000 bei der KEB Hana Bank, zwei Darlehen in Höhe von TEUR 5.000 und in Höhe von TEUR 3.000 bei der Shinhan Bank zurückgezahlt. Es wurden zwei neue Darlehen i.H.v. TEUR 5.000 und i.H.v. TEUR 3.000 bei der Shinhan Bank aufgenommen, welche eine Laufzeit bis zum 29.09.2025 haben und zum 3-Monats EURIBOR + 0,95 % verzinst werden.

Des Weiteren besteht die Ausleihung i.H.v. TEUR 1.100 an Geschäftspartner in Italien mit einem Zinssatz 2 Prozent und Fälligkeit Juni 2024 unverändert zum Vorjahr.

Ferner besteht ein Darlehen bei Shinhan Bank in Höhe von TEUR 5.000 unverändert zum Vorjahr, das durch Bürgschaften der Hyundai Wia Corporation, Changwon, Südkorea, besichert ist.

Trotz der Rückzahlung eines Darlehens ist der Zinsaufwand angestiegen. Für die Finanzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 4,11% Zinsen gezahlt. Die Verzinsung im Geschäftsjahr 2022 lag bei 1,21%.

Der Cashflow im engeren Sinne ist positiv und hat sich im Vorjahresvergleich durch um TEUR 1.009 verringert.

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 2.217 3.187
+ Abschreibungen 572 611
= Cashflow i.e.S. 2.789 3.798

Zusammenfassend befindet sich HWE in einer finanziell gesunden Lage. Das Umsatzvolumen ist weiterhin stabil und durch die Kooperation mit der Gesellschaft Hyundai Wia Corporation wird die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft in einem Markt mit hohen Preisnachlässen gesichert.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Fortbestand bzw. die Entwicklung der Unternehmung nicht gefährdet bzw. beeinträchtigt ist.

Vermögenslage

Der Rückgang der Bilanzsumme um TEUR 6.637 auf TEUR 45.246 entfällt auf der Aktivseite im Wesentlichen auf das Umlaufvermögen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind um TEUR 6.416 auf TEUR 9.357 gesunken. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen durch eine Rückzahlung eines bestehenden Darlehens i.H.v. TEUR 5.000 und verringerten Zahlungseingängen zum Stichtag.

Die Vorräte sind um TEUR 1.535 auf TEUR 13.024 zurückgegangen, welche aus einem reduzierten Einkaufsvolumen resultiert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 619 auf TEUR 1.212 angestiegen. Der Anstieg resultierte insbesondere aus einer Umbuchung der Ausleihung i.H.v. TEUR 1.100 mit Fälligkeitsdatum 30.06.2024 aus dem langfristigen Anlagevermögen in das kurzfristige Umlaufvermögen. Gegenläufig verringerten sich die Steuererstattungsansprüchen gegenüber dem Finanzamt um TEUR 98 auf TEUR 112.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der Rückzahlung der Darlehen um TEUR 5.000 auf TEUR 13.000 zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und aus der Annahme gezogener Wechsel sind um TEUR 2.566 auf TEUR 7.455 gesunken, welches auf geringere Einkaufsvolumen durch die Produktionsengpässe zurückzuführen ist.

Ferner sind die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.631 auf TEUR 1.891 gesunken. Der Rückgang resultierte aus fehlenden Aufträgen aufgrund der verschlechterten Wirtschaftslage.

Des Weiteren sind die Rückstellungen um TEUR 439 auf TEUR 1.840 angestiegen. Der Anstieg resultierte insbesondere aus Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt.

Das Eigenkapital hat sich um TEUR 2.216 auf TEUR 20.915 aufgrund des Jahresergebnisses erhöht. Insgesamt beträgt die Eigenkapitalquote 46,22% (Vorjahr: 36,04%).

C. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind wichtige nicht-finanzielle Leistungsindikatoren die Arbeitnehmerbelange.

Zum 31. Dezember 2023 sind bei der Gesellschaft 20 Mitarbeiter beschäftigt, welche aus einer Vielzahl von unterschiedlichen EU-Ländern stammen. Die Mitarbeiter bei der Hyundai Wia Europe GmbH werden unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion gefördert. Es ist unser Ziel, qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an uns zu binden und darüber hinaus neue Mitarbeiter zu gewinnen.

D. Prognosebericht

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Ein Ende der Krise ist auch 2024 nicht in Sicht. Nach dem zurückliegenden Rückgang der deutschen Wirtschaft stehen die Zeichen auch für 2024 weiter auf Rezession. Innenpolitische Unsicherheiten, geopolitische Risiken, abkühlenden Weltwirtschaft und hohe Zinsen dämpfen die Investitionsneigung der Unternehmen.

Die hohen Energiepreise ließen in Deutschland die Inflation 2022 und 2023 in die Höhe schießen, dann folgt die Schwäche der Weltwirtschaft, Chinas und damit auch der deutschen Exporte. Vor allem gilt die Industrie als Motor der deutschen Wirtschaft, welches das Modell als exportorientiertes Land in Absatzmärkten wie China infrage stellt.

Nach einem deutlichen Rückgang der Bestellungen erwartet der Maschinenbau in Deutschland keine schnelle Trendwende. Die exportorientierte Branche bekam im Geschäftsjahr die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren.

Weitere Risiken, wie eine Rezession in Europa, steigende Transportkosten oder Lieferengpässe wegen der geopolitischen Lage oder Kosten für die grüne Transformation könnten sogar zu einer dauerhaften Erhöhung der Inflation führen.

Die Herausforderungen der Branche sind vielschichtig, Unternehmen müssen sich vor allem dem internationalen Konkurrenzdruck, der schwachen globale Konjunktur und den Anforderungen von EU- Regularien wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz stellen.

Positiv ist, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland weiterhin stabil ist. Gleichzeitig steigen die Löhne und Gehälter seit zwei Jahren wieder stärker als die Preise, wodurch die Kaufkraft der Einkommen zunimmt.

HWE erwartet im Jahr 2024 durch den intensiven Support der Händler bei Open House von Kunden und eine Stabilisierung des Händlernetztes, besonders in Westeuropa, eine positive Auswirkung auf den Umsatz, wobei eine erhöhte Profitabilität durch den Verkauf der auf Marktanforderungen entwickelten Maschinen erzielt wird.

Wesentliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind uns nicht bekannt.

Risiken ergeben sich für HWE insbesondere aus den folgenden Bereichen:

• Wettbewerbsrisiken

Um den Risiken von Preisdruck und technologischem Wandel zu begegnen, hat während der letzten Jahre eine Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Prozessoptimierung stattgefunden. Hierzu zählen eine optimierte Organisation, erweiterte Verkaufsnetze und die Einführung neuer Systeme.

● Forderungsausfallrisiken

Forderungen unterliegen dem Ausfallrisiko. Durch ein entsprechendes Forderungsmanagement werden die Ausfallsrisiken minimiert. Im Rahmen des Forderungsmanagements werden für wesentliche Forderungsbestände Versicherungen gegen das Ausfallrisiko abgeschlossen und entsprechend die Einhaltung der Versicherungskriterien überwacht. Säumige Kunden werden regelmäßig auf die rechtzeitige Zahlung gemahnt sowie auf die Folgen der verspäteten Zahlung einschließlich festzusetzender Verzugszinsen hingewiesen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft aufgrund der hohen Forderungsausfälle in der Vergangenheit die Zahlungsbedingungen weitestgehend zu "L/C Basis" und Vorkasse geändert.

• Liquiditätsrisiken

Die Überwachung des Liquiditätsrisikos erfolgt im Rahmen einer detaillierten Finanzplanung. Durch die Einbindung von HWE in das Liquiditäts- und Finanzmanagement in den Hyundai Konzern ist jederzeit Liquiditätsbedarfsdeckung gegeben.

Währungsrisiken

Es bestehen Fremdwährungsrisiken aufgrund der Geschäftsabwicklung in USD. Diese waren im Geschäftsjahr 2023 allerdings rückläufig und die Gesellschaft plant in Zukunft ihre Transaktionen fast ausnahmslos in Euro abzuwickeln.

• Zinsänderungsrisiken

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten unterliegen aufgrund der variablen Verzinsung grundsätzlich Zinsänderungsrisiken. Das Risiko wird trotz der steigenden Inflation durch die geographische Untersicherheit, aufgrund des derzeitig geringen Zinsniveaus, als gering eingeschätzt.

Die Löhne in der Euro-Zone steigen auf breiter Front an, so stark wie nie seit Einführung des Euros. Und der Fachkräftemangel wird dafür sorgen, dass dies auf längere Sicht auch so bleibt. Ein unkalkulierbares Risiko für die EZB. Löhne und Preise könnten sich gegenseitig befeuern.

• Lieferengpässe und Resilienz

Unternehmen müssen sich auf Fachkräftemangel, Lieferengpässe, Material- und Containermangel, steigende Energiepreise, stark angezogene Vorgaben in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz einstellen. Die zunehmende Resilienz und Anpassungsfähigkeit in den Lieferketten sind entscheidend, um solchen Herausforderungen zu begegnen und künftige Störungen zu minimieren.

• Ukraine Krise und geopolitische Konflikt Nahosten

Die gestiegenen Risikoaufschläge in Folge des Krieges gegen Russland und des geopolitischen Konfliktes im Nahen Osten führten zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten und dem Ölmarkt. Die steigende Unsicherheit trieb viele Investoren in die Suche nach sicheren Häfen, was sich etwa in einem dauerhaft höheren Goldpreis spiegelte.

Die angespannte geopolitische Lage bleibt ein wichtiger Bremsklotz für die Erholung der Wirtschaft, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Denn die unsichere geopolitische und wirtschaftliche Lage bremst die Investitionstätigkeit vieler Unternehmens aus.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Aufgrund der dargestellten wirtschaftlichen Entwicklung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz von Mio. EUR 47 und einen Jahresgewinn von ca. Mio. EUR 0,5.

 

Rüsselsheim, den 15. März 2024

Hyoungjun Jung

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 19.895,12 38.651,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.651.061,14 13.959.442,91
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.103,82 669.948,20
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 1.100.000,00
14.253.060,08 15.768.042,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 13.023.557,87 14.558.944,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.215.675,85 4.997.085,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 185.848,17 193.297,13
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.211.542,40 593.140,24
21.636.624,29 20.342.468,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.356.806,63 15.773.179,20
45.246.491,00 51.883.689,83

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 9.700.000,00 9.700.000,00
II. Gewinnvortrag 8.998.083,77 5.810.919,72
III. Jahresüberschuss 2.216.944,36 3.187.164,05
20.915.028,13 18.698.083,77
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.527.157,08 1.248.584,67
2. Sonstige Rückstellungen 313.125,61 153.097,28
1.840.282,69 1.401.681,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.000.000,00 18.000.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.890.654,00 3.521.811,52
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 131.870,52 240.240,40
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel 3.509.322,00 3.161.204,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.945.938,78 6.860.668,19
6. Sonstige Verbindlichkeiten 13.394,88 0,00
22.491.180,18 31.783.924,11
45.246.491,00 51.883.689,83

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1.1.-31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.911.817,06 52.674.894,18
2. Sonstige betriebliche Erträge 329.414,36 237.854,95
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -41.278.846,14 -43.068.046,22
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.008.666,46 -2.250.662,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -383.931,30 -419.749,12
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -572.176,38 -611.481,98
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.442.688,77 -2.223.313,18
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.163,82 22.305,55
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -680.603,74 -273.876,86
9. Steuern vom Ertrag -733.408,20 -839.470,09
10. Ergebnis nach Steuern 2.253.074,25 3.248.454,88
11. Sonstige Steuern -36.129,89 -61.290,83
12. Jahresüberschuss 2.216.944,36 3.187.164,05

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hyundai Wia Europe GmbH, Rüsselsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Hyundai Wia Europe GmbH mit Sitz in Rüsselheim ist unter der Handelsregisternummer HRB 98654 im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich angefallener Anschaffungsnebenkosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen Afa-Tabellen linear über höchstens 33 Jahre abgeschrieben. Für Grund und Boden sind keine planmäßigen Abschreibungen vorzunehmen, da diese grundsätzlich keiner Abnutzung unterliegen.

Dem Abschreibungsplan liegen überwiegend folgende voraussichtliche Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
Entgeltlich erworbene Software 3-5
Bauten 33
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-21

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Betrag bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Nutzung sich auf einen Zeitraum über ein Jahr erstreckt und deren Anschaffungskosten EUR 800 übersteigen, werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Waren

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Ergab sich zum Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert am Absatzmarkt, so wurde dieser angesetzt. Wertabschläge wurden ferner vorgenommen für gesunkene Wiederbeschaffungspreise, für geringe Gängigkeit und für das allgemeine Lagerrisiko.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch einzelne Abschläge berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt oder dem höheren Devisenkassamittelkurs entsprechend dem Niederstwertprinzip am Bilanzstichtag umgerechnet.

Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Marktzinssatz am Bilanzstichtag abgezinst.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs entsprechend dem Höchstwertprinzip am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu ersehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Gesamtwert von TEUR 7.216 (Vorjahr: TEUR 4.997).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 193) sind im Wesentlichen auf den Verkauf von Ersatzteilen und Serviceleistungen zurückzuführen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind hauptsächlich eine Ausleihung i.H.v. TEUR 1.100 an einen Geschäftspartner in Italien, welche für eine Laufzeit bis zum 30.06.2024 mit einem Zinssatz von zwei Prozent gewährt wurde, enthalten. Diese Ausleihung wurde im Vorjahr noch unter den langfristigen Finanzanlagen ausgewiesen und im Geschäftsjahr in das kurzfristige Umlaufvermögen umgebucht.

Zudem sind Ansprüche gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 565) in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 9.700. Es ist in voller Höhe bar eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die Hyundai Wia Corporation, Changwon, Südkorea.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 i.H.v. TEUR 1.527 (Vorjahr: TEUR 1.089) und Rückstellung für Verkaufsprovisionen an Kunden i.H.v. TEUR 149 (Vorjahr: 0).

Des Weiteren sind Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen i.H.v. TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 23) und Rückstellung für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 130) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr über fünf Jahre Gesamtbetrag 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.000 5.000 8.000 0 18.000
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.891 1.732 159 0 3.522
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 132 132 0 0 240
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.455 7.455 0 0 10.022
5. Sonstige Verbindlichkeiten 13 13 0 0 0
22.491 14.332 8.159 0 31.784

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit der Gesellschafterin Hyundai Wia Corporation, Changwon, Südkorea.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 15) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse nach Sparten
Maschinen 46.838 93,84 49.756 94,46
Teile 2.280 4,57 2.218 4,21
Sonstige 794 1,59 701 1,33
49.912 100,00 52.675 100,00
2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse nach Regionen
Westeuropa 23.443 46,97 27.404 52,02
Osteuropa 8.277 16,58 9.983 18,95
Türkei 16.997 34,05 14.112 26,79
Sonstige 1.195 2,40 1.176 2,24
49.912 100,00 52.675 100,00

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Lohnsteuererstattungen für die koreanischen Mitarbeiter in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 46) und die Erlöse aus Sachbezügen mit TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 108) enthalten.

Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 82), bei denen es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen handelt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

2023 2022
EUR EUR
Kosten der Warenabgabe 1.014.924,23 666.686,61
Verschiedene betriebliche Kosten 211.228,35 332.650,73
Bad debt expenses und sonstige Aufwendungen 30.610,40 136.811,50
Werbe- und Reisekosten 397.209,76 328.103,90
Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung 0 0
Raumkosten 522.768,60 494.014,76
Rechts- und Beratungskosten 89.698,36 100.626,50
Versicherungen 112.001,45 96.569,85
Bankgebühren 64.247,62 67.849,33
2.442.688,77 2.223.313,38

In den verschiedenen betrieblichen Kosten sind im Wesentlichen die Gebühren für die Fremdleistungen für Installation der Maschinen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 131), Fahrzeugkosten mit TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 84) und Kommunikationsaufwendungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 49) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gliedern sich wie folgt:

2023 2022
EUR EUR
Steuern von Einkommen und vom Ertrag für das Geschäftsjahr 730.844,57 1.121.904,73
Steuern von Einkommen und vom Ertrag für das Vorjahr 2.523,63 -282.434,64
Latente Steuern 0,00 0,00
733.408,20 839,470,09

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 126, diese entfallen auf:

 

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

 

Fällig 2023: EUR 100.152,57

 

(davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 100.152,57)

 

Fällig: 2024-2027: EUR 25.840,13

 

(davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0)

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses an:

Hyoungjun Jung, Geschäftsführer, Oberursel (seit 20. Februar 2022)

Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer einzeln vertreten. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 19 Mitarbeiter (Vorjahr: 20). Zum 31.12.2023 waren die Mitarbeiter in den fünf Organisationsabteilungen des Unternehmens unverändert wie folgt beschäftigt:

2023 2022
Geschäftsleitung 1 1
Verkauf 8 9
Anwendungstechnik 0 0
Finanzen/ Rechnungswesen 3 3
Service 7 7
19 20

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 40 und entfällt auf Abschlussprüferleistungen.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine berichtspflichtigen Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag ereignet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.216.944,36 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.998.083,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss aufstellt, ist die Hyundai Wia Corporation, Changwon, Südkorea. Der Konzernabschluss kann unter der Nummer 609-81-01770 des Unternehmensregisters in Südkorea eingesehen werden.

 

Rüsselsheim, den 15. März 2024

Hyoungjun Jung

Die Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
12/31/2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 12/31/2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 827.072,58 0,00 0,00 0,00 827.072,58
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 827.072,58 0,00 0,00 0,00 827.072,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.732.719,77 135.000,00 0,00 0,00 15.867.719,77
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.493.323,48 22.193,83 0,00 0,00 1.515.517,31
Summe Sachanlagen 17.226.043,25 157.193,83 0,00 0,00 17.383.237,08
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 1.100.000,00 0,00 -1.100.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.100.000,00 0,00 -1.100.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 19.153.115,83 157.193,83 -1.100.000,00 0,00 18.210.309,66
Kumulierte Abschreibungen
12/31/2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge 12/31/2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 788.421,06 18.756,40 0,00 0,00 807.177,46
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 788.421,06 18.756,40 0,00 0,00 807.177,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.773.276,86 443.381,77 0,00 0,00 2.216.658,63
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.375,28 110.038,21 0,00 0,00 933.413,49
Summe Sachanlagen 2.596.652,14 553.419,98 0,00 0,00 3.150.072,12
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.385.073,20 572.176,38 0,00 0,00 3.957.249,58
Buchwerte
12/31/2023 12/31/2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 19.895,12 38.651,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 19.895,12 38.651,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.651.061,14 13.959.442,91
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.103,82 669.948,20
Summe Sachanlagen 14.233.164,96 14.629.391,11
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 1.100.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.100.000,00
Summe Anlagevermögen 14.253.060,08 15.768.042,63

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hyundai Wia Europe GmbH, Rüsselsheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hyundai Wia Europe GmbH, Rüsselsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hyundai Wia Europe GmbH, Rüsselsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 15. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Hällmayr, Wirtschaftsprüfer

Yvonne Ronis, Wirtschaftsprüferin

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