Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 53101
Eingetragen
19.8.1992
Branche
GerüstbauHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Der Auf- und Abbau, die Vermietung und der Verkauf von Gerüsten aller Art sowie von Gutachtertätigkeit hinsichtlich der Standsicherheit und der Ausführung von Gerüsten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Prinz
seit 27.12.2023
Prokura
Patrick Maus
seit 17.5.2006
Prokura
Peter Schwarzbach
seit 17.5.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PS-Gerüstbau GmbH

Groß-Gerau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 202.902,00 190.765,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 427,00 2.121,00
II. Sachanlagen 202.475,00 188.644,00
B. Umlaufvermögen 1.395.813,51 1.465.284,73
I. Vorräte 397.379,00 188.992,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 820.775,41 443.044,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.196,20 151.670,38
davon gegen Gesellschafter 267.359,89 110.421,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 177.659,10 833.247,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.000,00 7.791,48
Aktiva 1.599.715,51 1.663.841,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 529.409,07 519.272,70
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Kapitalrücklage 71.375,00 71.375,00
III. Gewinnvortrag 294.510,14 252.221,44
IV. Jahresüberschuss 10.136,37 42.288,70
B. Rückstellungen 123.876,88 225.207,18
C. Verbindlichkeiten 936.487,56 894.805,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 861.645,91 792.262,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 74.841,65 102.542,51
davon gegenüber Gesellschaftern 47.901,87 166.083,94
D. Passive latente Steuern 9.942,00 24.556,00
Passiva 1.599.715,51 1.663.841,21

Anhang

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Vorschriften durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bei den einzelnen Posten zur Bilanzierung und Bewertung angegeben.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der Firma handelt es sich um eine kleine Gesellschaft im Sinne des §267 HGB.

Allgemeine Pflichtangaben

Gem. §264 Abs. 1a HGB

Firma: PS Gerüstbau GmbH
Sitz: Groß-Gerau
Registergericht: Darmstadt
HRB: 53101

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung erfolgt grundsätzlich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Bei der Bilanzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der unfertigen Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen erfolgten Abweichungen zu den handelsrechtlichen Grundsätzen (§284 Abs. 2 Nr. 1 u. 2 HGB), siehe Einzelerläuterungen.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen (§252 Abs.1 Nr. 2 HGB).

AKTIVA:

A. Anlagevermögen

Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

B. Umlaufvermögen

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

I. Vorräte

1) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Der Wertansatz erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

2) In Arbeit befindliche Aufträge

a) zum 31.12.2023 berechnet: 264.655,00 € (VJ. 143.890,00 €)
Es handelt sich hierbei um die Bewertung der am 31.12.2023 noch nicht von Kunden gezahlten à-conto-Rechnungen. (§284 Abs. 2 Nr. 1 + 2 HGB)
b) zum 31.12.2023 noch nicht berechnet: 90.000,00 € (VJ. 28.125,00 €)
= Gesamtsumme 354.655,00 € (VJ. 172.015,00 €)

Der Wertansatz zu a) und b) wurde ermittelt, indem die tatsächlich erbrachte Leistung der Arbeiten festgestellt und für Zwecke der Bewertung um einen Abschlag reduziert wurde.

3) fertige Erzeugnisse und Waren

Wegen Geringfügigkeit erfolgte der Ansatz mit einem Festwert.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Unter dieser Position sind auch bis 31.12.2023 gestellte à-conto-Rechnungen erfasst. Im Rahmen der Bewertung wurde ein Gewinnabschlag vorgenommen. Die Bewertung bei den am 31.12.2023 noch nicht von Kunden bezahlten à-conto-Rechnungen ist im Rahmen der Bewertung der in Arbeit befindlichen Aufträge erfolgt. (§284 Abs. 2 Nr. 1 + 2 HGB)

b) sonstige Vermögensgegenstände

Hierin enthalten sind u. a. die nachfolgenden Positionen:

aa) Forderung gg. Geschäftsführer 50.625,05 € (VJ. 47.724,01 €)

bb) Forderungen gg. Gesellschafter 168.442,06 € (VJ. 54.069,22 €)

Die Gesellschafterin hat den Geschäftsanteil in Höhe von 300.000,00 DM nominal in notarieller Form an die Fa. PS GmbH verpfändet. Die Verpfändung erstreckt sich auf alle gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche auf den Gewinn, der auf diesen Geschäftsanteil entfällt.

Die Verpfändung dient der Sicherung der in der Vorbemerkung der Verpfändungsurkunde näher beschriebenen maximalen Ansprüche der GmbH gegen die Gesellschafterin (sonstige Vermögensgegenstände Konten 1507 und 1508, 1509) sowie dem Geschäftsführer (Konto 1504). Zum 31.12.2023 beträgt der Forderungsanspruch insgesamt 219.067,11 € (VJ. 101.793,23 €).

Das Pfandrecht erlischt, sobald die gesicherten Forderungen beglichen sind.

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ansatz erfolgte zum Nominalwert.

C. Rechnungsabgrenzung

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

PASSIVA:

A. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zur Verpfändung des Gewinnanspruchs siehe auch Erläuterung zu AKTIVA B. Umlaufvermögen, II b sonstige Vermögensgegenstände.

B. Rückstellungen

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und sind angemessen dotiert.

C. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter der Position erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind auch Positionen enthalten, deren Zahlungseingang am 31.12.2023 noch nicht erfolgt war (siehe hierzu auch Anmerkung zur Position AKTIVA, B. Umlaufvermögen Punkt II Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). (§284 Abs. 2 Nr. 1 + 2 HGB)

Restlaufzeitvermerke:

bis zu einem Jahr: 861.645,91 € 792.262,82 € (VJ.)
mehr als einem Jahr: 74.841,65 € 102.542,51 € (VJ.)
mehr als fünf Jahre: 0,00 € 0,00 € (VJ.)
936.487,56 € 894.805,33 € (VJ.)

Umschlüsselung:

Aufgrund verkürzter Restlaufzeiten waren Darlehenskonten umzuschlüsseln:

2022 2023
0641 0631

D. Passive latente Steuern

gebildet aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz.

E. Bürgschaften, Bestellung von Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten

a) Forderungsabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Sparkasse Groß-Gerau.

b) z. T. Sicherungsübereignung von beweglichen Anlagegütern.

F. Haftungsverhältnisse gem . § 251 HGB

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten gegenüber der Deutschen Leasing aus Darlehensgewährung an die SP GbR. Per 31.12.2023 valutiert die Verbindlichkeit der SP GbR gegenüber der Deutschen Leasing in Höhe von 240.528,27 € (VJ. 322.300,29 €).

Anmerkung zur G. u. V.:

a) übrige sonstige betriebliche Erträge 329.669,50 € (VJ. 171.086,50 €)
b) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 7.267,53 € (VJ. 8.300,54 €)

Sonstige Angaben:

Geschäftsführer 2023: Schwarzbach Peter

Beschäftigte:

Im Durchschnitt waren 2023 28 Personen im Unternehmen beschäftigt.

Anmerkungen zu Mietkaufverträgen

Es bestehen Mietkaufverträge. Das macht eine Aktivierung im Anlagevermögen beim Käufer aufgrund des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums erforderlich. Das juristische Eigentum geht in der Regel nach der Zahlung der letzten Rate an den Käufer über.

Weitere Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Groß-Gerau, 21.08.2024

gez. Peter Schwarzbach

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2024 festgestellt.

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