KUMM TECHNIK GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 20843
Vorher
KUMM BIOMASSE SERVICE GmbH
Eingetragen
1.10.2007
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungErbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Gegenstand
Die Erbringung agrartechnischer Dienstleistungen, Stoffstrommanagement für Biomassenanlagen, Handel mit nachwachsenden Rohstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Wagner
seit 18.3.2022
Prokura
Michael Kumm
seit 1.10.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RKS Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RKS Holding GmbH
Germany
25.100 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KUMM TECHNIK GmbH

Krunkel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ 31. Dez 23

AKTIVA

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.768,75 208.664,75
II. Sachanlagen 518.711,08 154.052,00
III. Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.082.353,67 10.930.013,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.245.518,05 2.581.125,47
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 940.690,23 2.298.774,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.400,00 2.060,44
18.021.941,78 16.187.190,49

PASSIVA

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.255.878,57 3.453.149,54
5.280.878,57 3.478.149,54
B. Rückstellungen 1.671.619,09 1.694.448,55
C. Verbindlichkeiten 11.069.444,12 11.014.592,40
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.000.000,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.188.654,99
18.021.941,78 16.187.190,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 7.260.214,19 8.127.971,09
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.400.428,37 -1.828.096,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -456.061,72 -2.856.490,09 -363.127,83 -2.191.224,22
3. Abschreibungen -93.695,62 -50.125,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.232.320,58 -844.093,15
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.000.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -392.011,14 -107.910,63
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -880.371,73 -1.522.507,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.805.325,03 4.412.110,18
10. sonstige Steuern -2.596,00 -2.479,48
11. Jahresüberschuss 1.802.729,03 4.409.630,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die KUMM TECHNIK GmbH hat ihren Sitz in Krunkel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur (HRB 20843).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der KUMM TECHNIK GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die im Vorjahr unter dem Posten Fertige Erzeugnisse und Waren ausgewiesenen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 9.212.434,04 werden nunmehr unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen. Es handelt sich dabei um fremdbezogene Stoffe, die im Wesentlichen zur Produktion genutzt und nur in einem geringen Umfang als Ersatzteile weiterveräußert werden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen/handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto € 800 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Rohstoffe, Kaufteile, fertige und unfertige Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Neben den Einzelkosten für Material und Fertigung werden angemessene Teile der Sondereinzelkosten der Fertigung, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des der Fertigung dienenden Anlagevermögens berücksichtigt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zudem verlustfrei, wenn absatzseitig die Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen oder beschaffungsseitig der Wiederbeschaffungspreis sinkt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (§ 284 Abs.3 HGB) geht aus der Anlage zum Anhang hervor.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 394 (Vorjahr T€ 306) beinhalten Rückstellungen für Buchhaltungskosten, Abschluss, Prüfung und Archivierung in Höhe von T€ 80 (Vorjahr: T€ 64), Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 177 (Vorjahr T€ 121) und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 137 (Vorjahr T€ 115).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in voller Höhe (T€ 4.000) (Vorjahr T€ 4.000) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die sonstigen Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von € 2.671.154,99 (Vorjahr € 2.641.124,40) eine Laufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von € 3.517.500,00 (Vorjahr: € 3.350.000,00) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 569 (Vorjahr T€ 555) bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 475 aus Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben (Vorjahr: T€ 497).

4. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten liegen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß §285 Nr. 3a HGB ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Stichtag aus Miet-/Pacht-/Leasingverträgen in Höhe von T€ 334 p.a. Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo in Höhe von T€ 5.441.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor.

Anteilsbesitz

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bestand folgender Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB:

KUMM Technik Vertrieb GmbH mit Sitz in Krunkel

Anteil am Eigenkapital: 50 %

Im Handelsregister eietragenes Eigenkapital: € 25.000

Jahresergebnis: € 1,80 2.729,03

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2023 2022
Kaufm./techn. Mitarbeiter 9 3
Gewerbliche Mitarbeiter 49 38
Gesamt 58 41

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.802.729,03 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Konzernzugehörigkeit:

Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der Rieker Investment GmbH, Tuttlingen. Die Rieker Investment GmbH erstellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Rieker Finance Group Holding AG mit Sitz in Reiden/Schweiz erstellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Herr Michael Kumm

Bezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird die Schutzklausel gemäß § 286 HGB in Anspruch genommen.

 

Krunkel, den 08.03.2024

gez. Michael Kumm, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Handel mit Landmaschinen, Baumaschinen und Nutzfahrzeugen sowie die Vermietung vorgenannter Fahrzeuge und Maschinen. Der Handel und die Vermietung erfolgten durch die KUMM Technik Vertrieb GmbH, an der die Gesellschaft zur Hälfte beteiligt ist.

1.2 Steuerungskennzahlen

Zu den wichtigsten Kennzahlen, die zur Steuerung des Unternehmens geführt und analysiert werden, gehören die Umsatzerlöse, Entwicklung der Deckungsbeiträge, Produkt- und Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit, Entwicklung des Auftragseinganges, Produktionsplanung und das Jahresergebnis der Gesellschaft.

1.3 Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt im Unternehmen eine wichtige Stellung ein. Der starke Fokus auf Produkt und Kunde hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 sehr positiv weiterentwickelt. Hier sind die Marktresonanzen sehr positiv, sodass man von einer weiteren Etablierung unserer Maschinen ausgehen kann. Die Gülleausbringung befindet sich in einigen Märkten in einem Wandel hin zu mehr Düngeeffizienz und Umweltverträglichkeit. In diesem Themengebiet stellt das Unternehmen innovative Lösungen bereit, verbessert und entwickelt laufend neue Produkte. Das Produktportfolio rund um das Thema wird weiter ausgebaut. Die Markteinführung neuer Entwicklungsprojekte ist für die Jahre 2024, 2025 und 2026 in Vorbereitung und bildet einen wichtigen Baustein in der gesamten Produktstrategie.

1.4 Veränderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen

Mit Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 25. Oktober 2023 hat die bisherige Gesellschafterin, die KUMM Holding GmbH, Krunkel, ihre Anteile an der KUMM TECHNIK GmbH, an die RKS Holding GmbH, Krunkel, (vormals: Youco S23-H281 Vorrats-GmbH) verkauft und übertragen. Zeitgleich erfolgte die Veräußerung von Darlehen der KUMM Holding GmbH, welche der KUMM TECHNIK GmbH gewährt wurden, an die RKS Holding GmbH.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Branchenentwicklung

Die Branche Landtechnik, in der die Gesellschaft tätig ist, konnte in 2023 wie bereits in den vergangenen Jahren in Deutschland ein Wachstum der Umsatzerlöse erzielen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zeichnet sich jedoch eine negative Entwicklung des Geschäftsklimaindexes dieser Branche ab. Die Entwicklung in unserem Bereich Gülletechnik ist aufgrund der umweltpolitischen Lage als gut zu bezeichnen. Die inländische staatliche Förderung von Güllefässern ist vorzeitig beendet worden.

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1 Absatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (T€ 27.385, Vorjahr: T€ 23.118).

Im Wesentlichen beruht die Umsatzsteigerung weiter auf der erfolgreichen Einführung neuer KUMM Technik Produkte und einer spürbar besseren Marktdurchdringung im Inland und in Europa.

Beschaffung und Produktion

Die Produktion im Geschäftsjahr 2023 wurde infolge der guten Auftragslage weiter ausgebaut. Auf der Zulieferseite kam es nur noch teilweise zu Verzögerungen oder Engpässen. Bei Elektronik- und Hydraulikbauteilen sind die Beschaffungszeiten noch nicht zufriedenstellend gewesen. Die Liefertermintreue unserer Lieferanten konnte im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr wieder weiter verbessert werden. Durch gute Vorplanung unseres Bedarfs, hoher Lagerhaltung und hohem Bestellobligo wurde die Steigerung des Auftragseingangs weitgehend beherrschbar gemacht und für die Folgezeit abgesichert. Unsere Zulieferer konnten in den meisten Fällen ihre Kapazitäten anpassen. Bei einzelnen Bauteilen und Komponenten haben wir jedoch weiterhin mit Lieferzeiten von zum Teil bis zu 10 Monaten zu kämpfen. Diese werden sehr langfristig von uns geplant und durch eine größere Bestandsbevorratung abgedeckt, um unsere Flexibilität im Verkauf und in der Produktion absichern zu können.

2.2.2 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 465 durchgeführt (Vorjahr: T€ 225). Diese betrafen im Wesentlichen Anschaffungen im Bereich Fuhrpark in Höhe von T€ 241 und Anzahlungen für Maschinen / Betriebsvorrichtungen in Höhe von T€ 96. Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr aus Eigenmitteln finanziert. Künftige nennenswerte wesentliche Investitionen sind aktuell nicht geplant.

2.3 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (T€ 27.385, Vorjahr: T€ 23.118). Dies entspricht einem prozentualen Umsatzanstieg in Höhe von 19%. Im Wesentlichen beruht die Umsatzsteigerung weiter auf der erfolgreichen Einführung neuer KUMM Technik Produkte und einer spürbar besseren Marktdurchdringung im Inland und in Europa.

Die Materialaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 20.261 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 14.730) ebenfalls gestiegen.

Der Anstieg in Höhe von 30,4 % beim Personalaufwand auf nunmehr T€ 2.856 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.191) ist umsatzbedingt und der Personalverstärkung in den Bereichen Produktion, Lager, Arbeitsvorbereitung und Konstruktion sowie allgemeinen Lohnsteigerungen geschuldet.

Das Jahresergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.803 und ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 4.412) gesunken. Dies resultiert aus der Verschlechterung des Rohgewinns, dem Anstieg der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren es im Wesentlichen der Anstieg der Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter, Rechts- und Beratungskosten sowie Messekosten. Weiterhin waren im Berichtsjahr keine Beteiligungserträge (Vorjahr T€ 1.000) zu berücksichtigen. Die Umsatzrendite ist mit 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr (19,1%; ohne Beteiligungserträge 14,8%) gefallen.

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum Stichtag T€ 18.022 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.834 erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 371 erhöht. Dies resultiert aus den getätigten Investitionen in Höhe von T€ 465 abzüglich der planmäßigen Abschreibung von T€ 94.

Der Bestand an Vorräten ist zum Stichtag 31.12.2023 mit T€ 10.082 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 10.930) gesunken. Die Veränderung ist stichtagsbedingt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 29 geringfügig gesunken. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden.

Die Verminderung des Bestandes an flüssigen Mitteln um T€ 1.358 auf T€ 941 resultiert im Wesentlichen aus den aus Eigenmitteln getätigten Investitionen und dem Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage fällige Verbindlichkeiten zu begleichen.

Werden die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Finanzmittelfonds der Gesellschaft gezählt, errechnet sich für das Geschäftsjahr 2023 ein negativer operativer Cash-Flow von T€ 500 (positiv i.H.v. T€ 4.097 im Vorjahr). Der investive Zahlungsmittelabfluss beläuft sich auf T€ 466 (im Vorjahr Zufluss von T€ 779). Gezahlte Zinsen führten zu einem Liquiditätsabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 392 (Vorjahr T€ 3.457).

Das Eigenkapital erhöhte sich im Vorjahresvergleich um T€ 1.803 auf T€ 5.281. Die Veränderung ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beläuft sich im Jahr 2023 auf 29,27 % nach 21,49 % im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haben sich insgesamt um T€ 56 erhöht.

2.5 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist insgesamt als positiv zu bewerten. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Deckungsbeitrag nicht verbessert werden. Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die getätigten Personalinvestitionen, Messekosten sowie der Anstieg von diversen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben das Jahresergebnis belastet. Der Jahresüberschuss ist auf T€ 1.803 (Vorjahr T€ 4.412) gesunken. Die Gesellschaft generiert nachhaltig positive Jahresergebnisse, demnach ist die Lage der Gesellschaft als gut zu bewerten.

3. Prognosebericht

Für 2024 planen wir mit einem erneuten Umsatzanstieg auf T€ 28.000 bis T€ 30.000. Die Auftragsbestände liegen derzeit in allen Märkten und in Summe über dem vergleichbaren Auftragsbestand des Vorjahres. Unser Unternehmen ist auf Veränderungen gut vorbereitet und kommt stetig mit neuen Ideen und Produkten auf den Markt.

Uns ist bewusst, dass diese Umsatzerfolge sich grundsätzlich durch politische Umstände, klimatische Bedingungen oder ökonomische Krisen verändern können.

Entsprechend verstärken wir unsere Anstrengungen im Vertrieb, da wir uns in einem stabilen, aber sehr umkämpften Markt befinden. Die Auswirkungen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und die damit verbundene aktuelle politische und wirtschaftliche Krise auf die Investitionstätigkeit in der Landwirtschaft können nicht abschließend beurteilt werden.

Ähnlich den deutschen landwirtschaftlichen Umweltauflagen der EU, werden diese in immer mehr europäischen Ländern als Vorbild gesehen. Dadurch werden wir unseren Exportanteil zusätzlich erweitern können.

Die Ertragskraft des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiter auf einem guten Niveau. Es wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresüberschuss ohne Beteiligungserträge von T€ 2.000 bis T€ 2.600 erwartet. Mit zusätzlichen Personalmarketingmaßnahmen wollen wir unsere Position als attraktiver Arbeitgeber in der Region festigen, um auch für unser zukünftiges Wachstum qualifiziertes Personal rekrutieren zu können.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Chancenbericht

Für die "Gülletechnik" besteht aufgrund des weiterhin steigenden Umweltbewusstseins und Bedarfs an hoher Nährstoffeffizienz weiterhin Wachstumspotential. Vor dem Hintergrund stetig schärferer Umweltschutzvorschriften und einem zunehmenden Umweltbewusstsein sehen wir für uns mit unserem Know-How und unserer Innovationsfähigkeit signifikante Chancen im Wettbewerb und für weiteres gesundes Wachstum. Wir beginnen in einigen europäischen Ländern Märkte aufzubauen und unsere Kundenumsätze zu streuen.

Die europäischen Rahmenbedingungen für Umsatzzuwächse in unserem Produktportfolio sehen wir strategisch und langfristig weiter als sehr gut an. Im Berichtsjahr haben wir unseren Auftragseingang und die Auslieferungen trotz aller Widrigkeiten weiter steigern können. Dieser Trend setzt sich auch zu Beginn des Folgejahres fort, in dem wir weitere Umsatzsteigerungen erwarten.

Durch Produktinnovationen und spezifische Anpassungen an die Märkte und Kundenbedürfnisse sowie durch die Erschließung neuer Märkte haben wir unseren Absatz und Umsatz gestärkt.

Neue Technik in unseren Maschinen bietet den Kunden weitere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung.

Auf der Vertriebsseite treiben wir den Ausbau der Märkte europaweit weiter voran.

Durch die Bereiche Landwirtschaft (Lebensmittelproduktion) und Biogasanlagen (Energie- Erzeugung) ist unser Kundenkreis auf ganz unterschiedliche Bereiche aufgeteilt und somit ausreichend gestreut.

4.2 Risikobericht

Die KUMM Technik GmbH ist durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Das Risiko besteht hauptsächlich in den unkalkulierbaren Auswirkungen politischer Entscheidungen für die Landwirtschaft. Außerdem besteht das Risiko von Preissteigerung bei Arbeits-, Material- und Logistikkosten. Die Risiken sind aufgrund der vorrauschauenden Lagerhaltung weitgehend beherrschbar.

Durch das sich verknappende Angebot an Fachkräften wird die Sicherstellung des Personalbedarfs weiterhin zu einer wachsenden Herausforderung.

Eine angemessene Ausstattung mit Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die RKS Holding GmbH sichergestellt.

Bezüglich möglicher Risiken für unser Unternehmen, sind abgesehen von den geschilderten Risiken und den Risiken, die sich aufgrund einer Veränderung der für uns maßgeblichen konjunkturellen Rahmenbedingungen ergeben und die Ertragsentwicklung beeinträchtigen könnten, keine weiteren Risiken ersichtlich.

Nach heutigem Ermessen sehen wir uns mit unseren innovativen und kundenorientierten Produkten für die derzeit absehbaren Risiken gut aufgestellt.

4.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Insgesamt werden keine erhöhten, konkreten Risiken für die Gesellschaft gesehen, die Einfluss auf die Existenz des Unternehmens haben. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Chancen für die Zukunft größer sind als die Risiken und die Gesellschaft sich wie in den vergangenen Jahren stetig positiv entwickeln wird.

 

Krunkel, den 08.03.2024

gez. Michael Kumm, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 31. Mai 2024

WIRTSCHAFTSRAT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer

Henrik Bremer, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.783,00 16.991,75 66.774,75
2. Geleistete Anzahlungen 182.751,75 0,00 182.751,75
232.534,75 16.991,75 249.526,50
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 161.686,36 33.690,00 195.376,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.573,98 319.034,87 677.608,85
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 95.742,08 95.742,08
520.260,34 448.466,95 968.727,29
III. FINANZANLAGEN 12.500,00 0,00 12.500,00
765.295,09 465.458,70 1.230.753,79
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.870,00 9.887,75 33.757,75
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
23.870,00 9.887,75 33.757,75
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 86.288,36 11.630,00 97.918,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.919,98 72.177,87 352.097,85
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
366.208,34 83.807,87 450.016,21
III. FINANZANLAGEN 0,00 0,00 0,00
390.078,34 93.695,62 483.773,96
BUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.017,00 25.913,00
2. Geleistete Anzahlungen 182.751,75 182.751,75
215.768,75 208.664,75
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 97.458,00 75.398,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.511,00 78.654,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 95.742,08 0,00
518.711,08 154.052,00
III. FINANZANLAGEN 12.500,00 12.500,00
746.979,83 375.216,75

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