KUMM TECHNIK GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinrich Wilhelm Schepergerdes seit 30.9.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Wagner seit 18.3.2022 | Prokura |
Michael Kumm seit 1.10.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
RKS Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
KUMM TECHNIK Vertrieb GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KUMM TECHNIK GmbHKrunkelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ 31. Dez 23AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die KUMM TECHNIK GmbH hat ihren Sitz in Krunkel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur (HRB 20843). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der KUMM TECHNIK GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die im Vorjahr unter dem Posten Fertige Erzeugnisse und Waren ausgewiesenen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 9.212.434,04 werden nunmehr unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen. Es handelt sich dabei um fremdbezogene Stoffe, die im Wesentlichen zur Produktion genutzt und nur in einem geringen Umfang als Ersatzteile weiterveräußert werden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen/handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto € 800 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Rohstoffe, Kaufteile, fertige und unfertige Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Neben den Einzelkosten für Material und Fertigung werden angemessene Teile der Sondereinzelkosten der Fertigung, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des der Fertigung dienenden Anlagevermögens berücksichtigt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zudem verlustfrei, wenn absatzseitig die Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen oder beschaffungsseitig der Wiederbeschaffungspreis sinkt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (§ 284 Abs.3 HGB) geht aus der Anlage zum Anhang hervor. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 394 (Vorjahr T€ 306) beinhalten Rückstellungen für Buchhaltungskosten, Abschluss, Prüfung und Archivierung in Höhe von T€ 80 (Vorjahr: T€ 64), Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 177 (Vorjahr T€ 121) und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 137 (Vorjahr T€ 115). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in voller Höhe (T€ 4.000) (Vorjahr T€ 4.000) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die sonstigen Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von € 2.671.154,99 (Vorjahr € 2.641.124,40) eine Laufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von € 3.517.500,00 (Vorjahr: € 3.350.000,00) eine Laufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 569 (Vorjahr T€ 555) bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 475 aus Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben (Vorjahr: T€ 497). 4. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten liegen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß §285 Nr. 3a HGB ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Stichtag aus Miet-/Pacht-/Leasingverträgen in Höhe von T€ 334 p.a. Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo in Höhe von T€ 5.441. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. Anteilsbesitz Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bestand folgender Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB: KUMM Technik Vertrieb GmbH mit Sitz in Krunkel Anteil am Eigenkapital: 50 % Im Handelsregister eietragenes Eigenkapital: € 25.000 Jahresergebnis: € 1,80 2.729,03 Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.802.729,03 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernzugehörigkeit: Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der Rieker Investment GmbH, Tuttlingen. Die Rieker Investment GmbH erstellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Rieker Finance Group Holding AG mit Sitz in Reiden/Schweiz erstellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Bezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird die Schutzklausel gemäß § 286 HGB in Anspruch genommen.
Krunkel, den 08.03.2024 gez. Michael Kumm, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Handel mit Landmaschinen, Baumaschinen und Nutzfahrzeugen sowie die Vermietung vorgenannter Fahrzeuge und Maschinen. Der Handel und die Vermietung erfolgten durch die KUMM Technik Vertrieb GmbH, an der die Gesellschaft zur Hälfte beteiligt ist. 1.2 Steuerungskennzahlen Zu den wichtigsten Kennzahlen, die zur Steuerung des Unternehmens geführt und analysiert werden, gehören die Umsatzerlöse, Entwicklung der Deckungsbeiträge, Produkt- und Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit, Entwicklung des Auftragseinganges, Produktionsplanung und das Jahresergebnis der Gesellschaft. 1.3 Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt im Unternehmen eine wichtige Stellung ein. Der starke Fokus auf Produkt und Kunde hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 sehr positiv weiterentwickelt. Hier sind die Marktresonanzen sehr positiv, sodass man von einer weiteren Etablierung unserer Maschinen ausgehen kann. Die Gülleausbringung befindet sich in einigen Märkten in einem Wandel hin zu mehr Düngeeffizienz und Umweltverträglichkeit. In diesem Themengebiet stellt das Unternehmen innovative Lösungen bereit, verbessert und entwickelt laufend neue Produkte. Das Produktportfolio rund um das Thema wird weiter ausgebaut. Die Markteinführung neuer Entwicklungsprojekte ist für die Jahre 2024, 2025 und 2026 in Vorbereitung und bildet einen wichtigen Baustein in der gesamten Produktstrategie. 1.4 Veränderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen Mit Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 25. Oktober 2023 hat die bisherige Gesellschafterin, die KUMM Holding GmbH, Krunkel, ihre Anteile an der KUMM TECHNIK GmbH, an die RKS Holding GmbH, Krunkel, (vormals: Youco S23-H281 Vorrats-GmbH) verkauft und übertragen. Zeitgleich erfolgte die Veräußerung von Darlehen der KUMM Holding GmbH, welche der KUMM TECHNIK GmbH gewährt wurden, an die RKS Holding GmbH. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenentwicklung Die Branche Landtechnik, in der die Gesellschaft tätig ist, konnte in 2023 wie bereits in den vergangenen Jahren in Deutschland ein Wachstum der Umsatzerlöse erzielen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zeichnet sich jedoch eine negative Entwicklung des Geschäftsklimaindexes dieser Branche ab. Die Entwicklung in unserem Bereich Gülletechnik ist aufgrund der umweltpolitischen Lage als gut zu bezeichnen. Die inländische staatliche Förderung von Güllefässern ist vorzeitig beendet worden. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Absatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (T€ 27.385, Vorjahr: T€ 23.118). Im Wesentlichen beruht die Umsatzsteigerung weiter auf der erfolgreichen Einführung neuer KUMM Technik Produkte und einer spürbar besseren Marktdurchdringung im Inland und in Europa. Beschaffung und Produktion Die Produktion im Geschäftsjahr 2023 wurde infolge der guten Auftragslage weiter ausgebaut. Auf der Zulieferseite kam es nur noch teilweise zu Verzögerungen oder Engpässen. Bei Elektronik- und Hydraulikbauteilen sind die Beschaffungszeiten noch nicht zufriedenstellend gewesen. Die Liefertermintreue unserer Lieferanten konnte im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr wieder weiter verbessert werden. Durch gute Vorplanung unseres Bedarfs, hoher Lagerhaltung und hohem Bestellobligo wurde die Steigerung des Auftragseingangs weitgehend beherrschbar gemacht und für die Folgezeit abgesichert. Unsere Zulieferer konnten in den meisten Fällen ihre Kapazitäten anpassen. Bei einzelnen Bauteilen und Komponenten haben wir jedoch weiterhin mit Lieferzeiten von zum Teil bis zu 10 Monaten zu kämpfen. Diese werden sehr langfristig von uns geplant und durch eine größere Bestandsbevorratung abgedeckt, um unsere Flexibilität im Verkauf und in der Produktion absichern zu können. 2.2.2 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 465 durchgeführt (Vorjahr: T€ 225). Diese betrafen im Wesentlichen Anschaffungen im Bereich Fuhrpark in Höhe von T€ 241 und Anzahlungen für Maschinen / Betriebsvorrichtungen in Höhe von T€ 96. Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr aus Eigenmitteln finanziert. Künftige nennenswerte wesentliche Investitionen sind aktuell nicht geplant. 2.3 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (T€ 27.385, Vorjahr: T€ 23.118). Dies entspricht einem prozentualen Umsatzanstieg in Höhe von 19%. Im Wesentlichen beruht die Umsatzsteigerung weiter auf der erfolgreichen Einführung neuer KUMM Technik Produkte und einer spürbar besseren Marktdurchdringung im Inland und in Europa. Die Materialaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 20.261 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 14.730) ebenfalls gestiegen. Der Anstieg in Höhe von 30,4 % beim Personalaufwand auf nunmehr T€ 2.856 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.191) ist umsatzbedingt und der Personalverstärkung in den Bereichen Produktion, Lager, Arbeitsvorbereitung und Konstruktion sowie allgemeinen Lohnsteigerungen geschuldet. Das Jahresergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.803 und ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 4.412) gesunken. Dies resultiert aus der Verschlechterung des Rohgewinns, dem Anstieg der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren es im Wesentlichen der Anstieg der Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter, Rechts- und Beratungskosten sowie Messekosten. Weiterhin waren im Berichtsjahr keine Beteiligungserträge (Vorjahr T€ 1.000) zu berücksichtigen. Die Umsatzrendite ist mit 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr (19,1%; ohne Beteiligungserträge 14,8%) gefallen. 2.4 Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum Stichtag T€ 18.022 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.834 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 371 erhöht. Dies resultiert aus den getätigten Investitionen in Höhe von T€ 465 abzüglich der planmäßigen Abschreibung von T€ 94. Der Bestand an Vorräten ist zum Stichtag 31.12.2023 mit T€ 10.082 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 10.930) gesunken. Die Veränderung ist stichtagsbedingt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 29 geringfügig gesunken. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden. Die Verminderung des Bestandes an flüssigen Mitteln um T€ 1.358 auf T€ 941 resultiert im Wesentlichen aus den aus Eigenmitteln getätigten Investitionen und dem Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage fällige Verbindlichkeiten zu begleichen. Werden die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Finanzmittelfonds der Gesellschaft gezählt, errechnet sich für das Geschäftsjahr 2023 ein negativer operativer Cash-Flow von T€ 500 (positiv i.H.v. T€ 4.097 im Vorjahr). Der investive Zahlungsmittelabfluss beläuft sich auf T€ 466 (im Vorjahr Zufluss von T€ 779). Gezahlte Zinsen führten zu einem Liquiditätsabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 392 (Vorjahr T€ 3.457). Das Eigenkapital erhöhte sich im Vorjahresvergleich um T€ 1.803 auf T€ 5.281. Die Veränderung ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beläuft sich im Jahr 2023 auf 29,27 % nach 21,49 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haben sich insgesamt um T€ 56 erhöht. 2.5 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist insgesamt als positiv zu bewerten. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Deckungsbeitrag nicht verbessert werden. Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die getätigten Personalinvestitionen, Messekosten sowie der Anstieg von diversen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben das Jahresergebnis belastet. Der Jahresüberschuss ist auf T€ 1.803 (Vorjahr T€ 4.412) gesunken. Die Gesellschaft generiert nachhaltig positive Jahresergebnisse, demnach ist die Lage der Gesellschaft als gut zu bewerten. 3. Prognosebericht Für 2024 planen wir mit einem erneuten Umsatzanstieg auf T€ 28.000 bis T€ 30.000. Die Auftragsbestände liegen derzeit in allen Märkten und in Summe über dem vergleichbaren Auftragsbestand des Vorjahres. Unser Unternehmen ist auf Veränderungen gut vorbereitet und kommt stetig mit neuen Ideen und Produkten auf den Markt. Uns ist bewusst, dass diese Umsatzerfolge sich grundsätzlich durch politische Umstände, klimatische Bedingungen oder ökonomische Krisen verändern können. Entsprechend verstärken wir unsere Anstrengungen im Vertrieb, da wir uns in einem stabilen, aber sehr umkämpften Markt befinden. Die Auswirkungen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und die damit verbundene aktuelle politische und wirtschaftliche Krise auf die Investitionstätigkeit in der Landwirtschaft können nicht abschließend beurteilt werden. Ähnlich den deutschen landwirtschaftlichen Umweltauflagen der EU, werden diese in immer mehr europäischen Ländern als Vorbild gesehen. Dadurch werden wir unseren Exportanteil zusätzlich erweitern können. Die Ertragskraft des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiter auf einem guten Niveau. Es wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresüberschuss ohne Beteiligungserträge von T€ 2.000 bis T€ 2.600 erwartet. Mit zusätzlichen Personalmarketingmaßnahmen wollen wir unsere Position als attraktiver Arbeitgeber in der Region festigen, um auch für unser zukünftiges Wachstum qualifiziertes Personal rekrutieren zu können. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancenbericht Für die "Gülletechnik" besteht aufgrund des weiterhin steigenden Umweltbewusstseins und Bedarfs an hoher Nährstoffeffizienz weiterhin Wachstumspotential. Vor dem Hintergrund stetig schärferer Umweltschutzvorschriften und einem zunehmenden Umweltbewusstsein sehen wir für uns mit unserem Know-How und unserer Innovationsfähigkeit signifikante Chancen im Wettbewerb und für weiteres gesundes Wachstum. Wir beginnen in einigen europäischen Ländern Märkte aufzubauen und unsere Kundenumsätze zu streuen. Die europäischen Rahmenbedingungen für Umsatzzuwächse in unserem Produktportfolio sehen wir strategisch und langfristig weiter als sehr gut an. Im Berichtsjahr haben wir unseren Auftragseingang und die Auslieferungen trotz aller Widrigkeiten weiter steigern können. Dieser Trend setzt sich auch zu Beginn des Folgejahres fort, in dem wir weitere Umsatzsteigerungen erwarten. Durch Produktinnovationen und spezifische Anpassungen an die Märkte und Kundenbedürfnisse sowie durch die Erschließung neuer Märkte haben wir unseren Absatz und Umsatz gestärkt. Neue Technik in unseren Maschinen bietet den Kunden weitere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Auf der Vertriebsseite treiben wir den Ausbau der Märkte europaweit weiter voran. Durch die Bereiche Landwirtschaft (Lebensmittelproduktion) und Biogasanlagen (Energie- Erzeugung) ist unser Kundenkreis auf ganz unterschiedliche Bereiche aufgeteilt und somit ausreichend gestreut. 4.2 Risikobericht Die KUMM Technik GmbH ist durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Das Risiko besteht hauptsächlich in den unkalkulierbaren Auswirkungen politischer Entscheidungen für die Landwirtschaft. Außerdem besteht das Risiko von Preissteigerung bei Arbeits-, Material- und Logistikkosten. Die Risiken sind aufgrund der vorrauschauenden Lagerhaltung weitgehend beherrschbar. Durch das sich verknappende Angebot an Fachkräften wird die Sicherstellung des Personalbedarfs weiterhin zu einer wachsenden Herausforderung. Eine angemessene Ausstattung mit Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die RKS Holding GmbH sichergestellt. Bezüglich möglicher Risiken für unser Unternehmen, sind abgesehen von den geschilderten Risiken und den Risiken, die sich aufgrund einer Veränderung der für uns maßgeblichen konjunkturellen Rahmenbedingungen ergeben und die Ertragsentwicklung beeinträchtigen könnten, keine weiteren Risiken ersichtlich. Nach heutigem Ermessen sehen wir uns mit unseren innovativen und kundenorientierten Produkten für die derzeit absehbaren Risiken gut aufgestellt. 4.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Insgesamt werden keine erhöhten, konkreten Risiken für die Gesellschaft gesehen, die Einfluss auf die Existenz des Unternehmens haben. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Chancen für die Zukunft größer sind als die Risiken und die Gesellschaft sich wie in den vergangenen Jahren stetig positiv entwickeln wird.
Krunkel, den 08.03.2024 gez. Michael Kumm, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KUMM TECHNIK GmbH, Krunkel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 31. Mai 2024 WIRTSCHAFTSRAT
GMBH
Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer Henrik Bremer, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
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