PVA Industrial Vacuum Systems GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter, Dipl.-Ing Abel seit 18.2.2009 | Geschäftsführer |
Tomas Baumecker seit 18.2.2009 | Prokura |
Michael Zitschka seit 18.2.2009 | Prokura |
Michael Volk seit 18.2.2009 | Prokura |
Arnd Bohle seit 18.2.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crystal Growing Systems GmbHAßlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht 20071. EinleitungDie Crystal Growing Systems GmbH (CGS) entwickelt und produziert Anlagen für die Herstellung von Kristallen, zum Beispiel für Silizium-Kristalle. Auch aufgrund der Historie im Leybold-Konzern verfügt die CGS hier über jahrzehntelange Erfahrung. Hochreine Silizium-Stäbe mit perfekter Struktur sind der Ausgangspunkt einer langen Wertschöpfungskette, ohne die unsere Welt der Mikro- und Optoelektronik, Photovoltaik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik nicht mehr vorstellbar wäre. Die CGS wurde im August 1999 in Hanau gegründet und ist aus dem Geschäftsbereich Kristallziehanlagen der Leybold Systems GmbH hervorgegangen. Sie ist eingebunden in die PVA TePla-Gruppe. Die PVA-TePla-Gruppe ist ein weltweit agierender Anbieter von Systemen für die Herstellung und Weiterbearbeitung von hochwertigen Werkstoffen wie Metalle, Halbleiter, Keramiken und Gläsern. 2. Geschäft und Rahmenbedingungen2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Im Verlaufe des Jahres 2007 setzte sich der konjunkturelle Aufschwung in der Weltwirtschaft fort. Allerdings haben sich unterschiedliche Tendenzen in der Dynamik der Entwicklung herauskristallisiert. In den Schwellenländern, insbesondere in Asien, blieb die Entwicklungsdynamik hoch, während sie in den Industriestaaten im Jahresverlauf an Schwung einbüßte. Insbesondere die USA verloren ihre Rolle als Wachstumslokomotive, aber auch in Japan und im Euro-Raum konnte sich das hohe Tempo des vorangegangenen Jahres nicht fortsetzen. Insgesamt erscheint die Weltwirtschaft jedoch robust zu sein. Trotz der Immobilienkrise mit den zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbaren Risiken für die Finanzmärkte und den anhaltend steigenden Rohstoffpreisen hat sich der Welthandel positiv entwickelt. In den Ländern des Euro-Raums ist die Konjunktur im Jahr 2007 im Vergleich zum Jahr 2006 unverändert stark geblieben. Der private Konsum hat insbesondere durch die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland gelitten, durch die lebhafte Investitionstätigkeit der Unternehmen konnte jedoch eine deutliche Steigerung des BIP sowohl in Deutschland in Höhe von 2,5 % als auch im Euro-Raum von 2,8 % erreicht werden. Für das laufende Jahr wird ein Anstieg des BIP für den Euro-Raum in einer Größenordnung von 2,4 % erwartet. Das außerordentlich hohe Wachstum der vergangenen Jahre in China setzte sich auch 2007 fort und wird aller Voraussicht auch im Jahr 2008 nicht seine Dynamik verlieren. Mit 12 % Wachstum des BIP im ersten Halbjahr erzielte China das höchste Wachstum in den letzten 10 Jahren. Sowohl die Binnennachfrage als auch der Export trugen zu dieser dynamischen Entwicklung bei. Die USA verzeichnen zwar für das vergangene Jahr ein Wachstum des BIP in der Größenordnung von 2 %, liegen damit aber deutlich unter den Wachstumsraten der großen Industrienationen, von Japan abgesehen. Neben der Finanzkrise und der damit einhergehenden Verunsicherung der Verbraucher, die sich für die Binnennachfrage in den USA negativ bemerkbar machen wird, hat sich auch die Nachfrage nach Ausrüstungsgütern seit geraumer Zeit nicht erhöht. Durch die Kreditkrise werden die Unternehmen in Zukunft auch die restriktivere Kreditvergabe der Banken zu spüren bekommen. Durch eine weitere Abschwächung des Dollarkurses im Verhältnis zum Euro werden insbesondere die europäischen Wettbewerber Schwierigkeiten haben, preislich gegenüber den amerikanischen Unternehmen konkurrenzfähig zu bleiben. In der Folge legen die Exporte aus den USA stärker zu als die Importe, wodurch sich das Leistungsbilanzdefizit der USA aller Voraussicht nach nicht vergrößern wird. 2.2. Entwicklung der Branchen Das vergangene Jahr war für den deutschen Maschinenbau eines der erfolgreichsten Jahre in den vergangenen Jahrzehnten. Die Produktion von Maschinen und Anlagen hat um ca. 11 % zugelegt. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren trägt auch die Binnenkonjunktur Deutschlands nahezu zu gleichen Teilen wie der Außenhandel zu dem Wachstum bei. Die Kapazitäten sind mit einer Auslastungsrate von 92 % außerordentlich gut ausgelastet. Für das laufende Jahr wird auch unter Berücksichtigung der Immobilien- und Finanzrisiken mit einer Steigerungsrate in Höhe von 5 % für den deutschen Maschinenbau gerechnet. Die Bestellungen von Maschinen und Anlagen aus dem Ausland haben nichts von ihrer Dynamik eingebüßt. Die Nachfrage aus den USA ist in den vergangenen Monaten abgeflaut, die Bestellungen aus Europa und den Schwellenländern laufen jedoch nach wie vor auf Hochtouren. Der Auftragseingang aus dem Ausland liegt in den ersten zehn Monaten des Jahres 2007 um 19 % über dem Vorjahresniveau. Die Elektro- und Elektronik-Industrie hat auch im Jahr 2007 mit einem Wachstumsschub von 6 % in Deutschland deutlich zugelegt. Damit ist diese Industriebranche auch im vierten Jahr in Folge deutlich gewachsen. Insbesondere der Umsatz mit Investitionsgütern wächst deutlich, der Markt für technische Konsumgüter stagniert dagegen. Bei den Investitionsgütern sind insbesondere die Automatisierungstechnik und die Energietechnik herausragende Wachstumsträger. Für das laufende Geschäftsjahr sieht der Dachverband ZVEI eine Fortsetzung des kräftigen Wachstums, allerdings unter Maßgabe, dass die US-Immobilien und Finanzkrise bewältigt werden. Der weltweite Halbleitermarkt sah eine Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr von nahezu 3 % auf 270 Mrd. USD. Das führende Marktforschungsinstitut Gartner stellt -in Abhängigkeit der Bewältigung der Finanzkrise in den USA - für das Jahr 2008 einen möglichen Umsatzanstieg von 8 % in Aussicht. In Deutschland kam es 2007 zu einem Umsatzrückgang von vier Prozent, ausgelöst durch den starken Euro-Kurs. Auf US-Dollarbasis konnten die Halbleiterhersteller in Deutschland den Wachstumstrend jedoch fortsetzen und das Jahr mit einer Wachstumsrate von 5 % abschließen. Die weitere Entwicklung des Halbleitermarktes ist durch die immer stärker werdende Verwendung elektronischer Bauteile in Konsumgütern enger mit dem Kaufverhalten der Endkunden verknüpft. Aus diesem Grund müssen die Halbleiterhersteller in Zukunft verstärkt sowohl die wirtschaftliche Lage als auch das Konsumverhalten ihrer Endkunden im Auge behalten und mögliche Auswirkungen auf die Halbleiterindustrie berücksichtigen. Der Photovoltaik-Markt hat im Jahr 2007 weltweit wieder deutlich zugelegt. Nach dem unterdurchschnittlichen Wachstum 2006 in Höhe von lediglich 17 % konnte 2007 wieder eine Steigerung der installierten Leistung von 67 % erreicht werden. Durch die steigenden Siliziummengen, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen werden, wird das Wachstum dieser Branche aller Voraussicht nach in den folgenden Jahren auf hohem Niveau weiter fortschreiten. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens3.1. Umsätze Mit Umsatzerlösen von 28,2 Mio. EUR erreichte die CGS den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Gegenüber dem Vorjahr (18,7 Mio. EUR) beträgt die Steigerung über 50 %. Deutschland war 2007 auf Grund der aktuell zu bearbeitenden Aufträge die wichtigste Absatzregion. Die Produktionskapazitäten unserer Kunden in den zurzeit wichtigen Märkten für Kristallzucht-Anlagen - Halbleiter und Photovoltaik - sind weiterhin im Aufbau begriffen. In der Halbleiter-Industrie ist der Wechsel zur 300mm Technologie und die damit verbundene langfristige Neuausrichtung der Silizium-Ingot-Produktion noch in der Anfangsphase. In der Photovoltaik wird in den nächsten Jahren die Menge des produzierten Solarsiliziums auf Grund von Kapazitätserweiterungen der etablierten Hersteller erheblich anwachsen. Da diese neu auf den Markt kommenden Siliziumkapazitäten bereits an die Wafer-Hersteller verkauft worden sind, wird auch in den nächsten Jahren eine große Zahl von Kristallzucht-Anlagen vom Markt nachgefragt werden müssen, um die entsprechenden Materialmengen verarbeiten zu können. Da die CGS über die neueste Anlagentechnologie für die industrielle monokristalline Ingot-Produktion verfügt, ist das Unternehmen sehr gut am Markt positioniert. Die Aufträge im Jahr 2007 zeugen von der hohen Dynamik dieser Märkte. Der Umsatz der CGS des Jahres 2007 stammt fast vollständig aus der Photovoltaik. Der Umsatz setzt sich im Wesentlichen aus einem laufenden Auftrag ersol Wafers (ASi Industries) zur Lieferung von Anlagen zum Ziehen von monokristallinen Siliziumstangen zusammen. Durch neu hinzugewonnene Kunden wie REC SiTech, mit denen ebenso wie mit ersol Wafers eine langfristige Partnerschaft angestrebt wird, wird sich der Bereich Kristallzucht-Anlagen für den Photovoltaik-Markt stetig weiterentwickeln 3.2. Auftragslage Der Auftragseingang betrug zum. 31.12.2007 45,6 Mio. EUR. Mit einer Book-to-bill-Ratio von 1,61 befindet sich das Unternehmen deutlich auf Wachstumskurs. Aus der Photovoltaik-Branche erhielt die CGS GmbH zwei große Aufträge in Höhe von insgesamt rund 40 Mio. EUR: von der ersol Wafers (ASi Industries GmbH), einer 100 %igen Tochtergesellschaft der ersol AG, erhielt die CGS einen Folgeauftrag zur Lieferung von Anlagen zum Ziehen von monokristallinen Siliziumkristallen. Die erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen aus der Photovoltaikbranche wird durch diesen Folgeauftrag gut dokumentiert. Ein neuer Kunde konnte zudem hinzu gewonnen werden: SiTech, das zur norwegischen REC-Gruppe gehört und die auch die Produktion des Silizium- Ausgangsmaterials betreibt, konzentriert sich auf die Herstellung von Solarwafern aus monokristallinem Silizium. Auch dieses Unternehmen entschied sich für die technologisch anspruchsvollen Anlagen der CGS. Der Auftragsbestand beläuft sich zum 31.12.2007 auf 42,9 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum 25,5 Mio. EUR). Der um 68 % gestiegene Auftragsbestand bekräftigt die positive Entwicklung bei der CGS. Die Auslieferung der vorhandenen Aufträge wird bis zum Ende des ersten Quartals 2009 erfolgen. 3.3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 0,4 Mio. EUR etwas niedriger als im Vorjahr (0,5 Mio. EUR). 3.4. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen mit 443 TEUR deutlich über Vorjahresniveau (110 TEUR). Hier ist vor allem die Umstellung auf eine andere Konstruktionssoftware und die damit ebenfalls verbundenen Anschaffungen der Hardware.zu nennen. 3.5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2007 auf 12,8 Mio. EUR erhöht (31.12.2006 9,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von ca. 40 %. Auf der Aktivseite der Bilanz zeigt sich das in deutlich höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten und ebenfalls erhöhten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz ist der Wert des Eigenkapitals auf Grund der verbesserten Ergebnissituation deutlich angewachsen. Das Eigenkapital ist mit 3,3 Mio. EUR nun wieder deutlich positiv. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,9 %. Hinzu kommt eine Zunahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Bankdarlehen werden nicht benötigt. Überschüssige Liquidität konnte zur Finanzierung verbundener Unternehmen genutzt werden. Aufgrund der jetzigen Finanzierungsstruktur und den verfügbaren flüssigen Mitteln kann für die nächsten Jahre von einer ausreichenden Liquidität ausgegangen werden. 3.6. Ertragslage Der Jahresüberschuss lag mit 2.564 TEUR um über 14 % über dem Vorjahreswert von 2.255 TEUR. Dies ist vor allem auf einen durch das gestiegene Umsatzvolumen erhöhten Rohertrag, aber auch auf geringere sonstige betriebliche Aufwendungen sowie auf höhere Zinserträge zurückzuführen. Die Personalkosten sind aufgrund des Wachstums angestiegen. Der Anstieg war aber unterproportional zum Umsatzwachstum. Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lag auf Basis des verbesserten Ergebnisses mit 314 TEUR über dem Vorjahreswert von 245 TEUR und beruht vor allem auf der Mindestbesteuerung der Gesellschaft. Die aus Vorjahren vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge sind zum Ende des Jahres 2007 größtenteils aufgebraucht. 3.7. Personalentwicklung Im Jahresdurchschnitt waren bei der CGS 29 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahreszeitraum 24 Mitarbeiter). 4. RisikoberichtDie Chancen und Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend definiert, bewertet und, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert oder auf Dritte verlagert. Abhängigkeit von wichtigen Abnehmern Die CGS erwirtschaftet zur Zeit ihren Umsatz vorwiegend mit Großkunden wie z.B. ersol Wafers. Langfristig kann nicht von einer Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden gesprochen werden, da im Jahresverlauf 2007 auch weitere Kunden gewonnen werden konnten. Dem Risiko von nennenswerten Forderungsausfällen bei diesen großen Kunden wird durch die Vereinbarung von Teilzahlungen in Abhängigkeit vom Auftrags- und Lieferfortschritt begegnet. Hohe technische Komplexität Die hohe technische Komplexität der Produkte und der schnelle technologische Fortschritt beinhalten Risiken im Hinblick auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Der mittel- und langfristige Erfolg hängt entscheidend davon ab, dass innerhalb angemessener Zeitspannen marktfähige Produkte entwickelt werden, die zeitnah ausreichende Umsätze generieren, so dass der Cash Flow die Innenfinanzierung sichert. IT-Risiken Das Ausfallrisiko von EDV-Anlagen und die Bedrohung durch Softwareviren werden durch regelmäßige und angemessene Datensicherung, durch geeignete Schutzmaßnahmen gegen externe Einflüsse (z.B. aktueller Virenschutz, Firewall) und durch geeignete Zugangskontrollen reduziert. Weltwirtschaft Die weltweite Gesamtwirtschaftslage kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Durch die Immobilienkrise in den USA kann es nach Meinung einiger Bankhäuser zu einer Rezession in der größten Volkswirtschaft der Welt kommen. Das Unternehmen verfolgt die Entwicklung der Wirtschaftslage aufmerksam und versucht, deren möglichen Implikationen für die CGS GmbH bzw. deren Kunden frühzeitig in den Planungen zu berücksichtigen. Wechselkurse Bei einer eventuellen weiteren Verschlechterung der Wechselkursrelation speziell zwischen Euro und US-Dollar resultiert eine Verschlechterung unserer Wettbewerbsposition gegenüber Wettbewerbern aus diesem Währungsraum und eine Erhöhung des sich daraus ergebenden Preisdrucks. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind nicht erkennbar. Entwicklung der Absatzmärkte Wie eingangs bereits dargestellt, wird die Entwicklung der für die CGS relevanten Absatzmärkte für 2008 und die Folgejahre sehr positiv eingeschätzt. Basierend auf der anspruchsvollen Technologie der Anlagen der CGS bieten sich hier gute Chancen für ein weiteres Wachstum der Gesellschaft. 5. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 6. PrognoseberichtDie für die Systeme und Anlagen der CGS wichtigen Märkte werden auch in diesem Jahr aller Voraussicht nach steigende Wachstumsraten aufweisen. Sowohl die Photovoltaik als auch die Halbleiter-Industrie werden bis auf absehbare Zeit die wichtigsten Märkte für den GB Kristallzucht-Anlagen bleiben. Die Umstellung auf die 300mm Technologie für die Wafer-Herstellung in der Halbleiter-Industrie ist nach wie vor noch nicht abgeschlossen und wird noch die nächsten Jahre andauern. Die hohen Wachstumsraten in der Photovoltaik-Industrie werden laut Meinung vieler Forschungsinstitute weiterhin anhalten. Durch eine Vielzahl von Gesprächen mit Kunden wird dieses Bild bekräftigt. Die Produktion von Silizium über die kommenden Jahre wird zumindest durch die etablierten Hersteller in den kommenden Jahren signifikant gesteigert werden. Für dieses Silizium, das im Wesentlichen bereits an Solarwafer-Hersteller verkauft worden ist, werden entsprechende Kristallzucht-Anlagen zur Verarbeitung benötigt. Daher ist in den Folgejahren auch weiterhin von einer steigenden Nachfrage nach entsprechenden Anlagen auszugehen. Durch den hohen Auftragsbestand zum 31. Dezember 2007 in Höhe von 42,9 Mio. € kann von einer sehr guten Geschäftsentwicklung für die CGS auch in diesem Geschäftsjahr ausgegangen werden. Die Hauptkunden des Unternehmens, zu denen seit dem IV. Quartal 2007 auch die REC SiTech aus Norwegen hinzugekommen ist, haben für die Zukunft weitere erhebliche Investitionen im Bereich Kristallzucht-Anlagen angekündigt. Mit der REC SiTech wurde erneut ein Kunde gewonnen, der höchste Ansprüche an die Anlagentechnik stellt. Deren Muttergesellschaft als einer der führenden Siliziumhersteller auf der Welt garantiert die entsprechende Materialversorgung und auch das Potential für weiteres deutliches Wachstum. Die Geschäftsführung der CGS GmbH erwartet für das Jahr 2008 weiteres Umsatzwachstum mit guter Ergebnisqualität für die Gesellschaft. Der vorliegende Auftragsbestand zum 31. Dezember 2007 in Höhe von 42,9 Mio. € verdeutlicht diese Erwartung.
Aßlar, den 17. März 2008 Crystal Growing Systems GmbH Peter Abel, Geschäftsführer Arnd Bohle, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007A. ALLGEMEINE ANGABENDem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu Grunde. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht unter Beachtung des § 265 Abs. 7 Nr. 1 HGB den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Vorschriften der §§ 242 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264 bis 283 HGB, erstellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen in der Regel über drei Jahre, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn zum Bilanzstichtag der beizulegende Wert unter dem Buchwert liegt und die Wertminderung von Dauer ist. Sachanlagen Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten. Material- und Fertigungsgemeinkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 16 Jahren) linear. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel sind die geringwertigen Anlagegüter jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen. Liegt der beizulegende Wert am Abschlussstichtag unter dem Buchwert, so wird im Falle einer dauernden Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder bei erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert oder mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit beruhen. Fremdwährungsforderungen werden zum Geldkurs der ausländischen Währung im Zeitpunkt der Erstverbuchung oder mit dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag bewertet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Basis des steuerlichen Teilwertverfahrens gemäß § 6a EStG mit einem Zinssatz von 6 % und nach den "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, bewertet. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellung wird für einzelvertragliche Vereinbarungen gebildet. Für potenzielle Anwärter wird wie in den Vorjahren keine Rückstellung gebildet. Die Rückstellungen für Jubiläen werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften nach dem Teilwertverfahren (Ermittlung des versicherungsmathematischen Barwerts) mit einem Zinssatz von 5,5 % bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag (Betrag der Anzahlung ohne Umsatzsteuer) auf der Passivseite ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ SOWIE DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen befinden sich solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 73 (Vj.: TEUR 87). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.575 (Vj.: TEUR 5.248) setzen sich zusammen aus geleisteten Anzahlungen für Vorräte (TEUR 3.608; Vj.: TEUR 3.084), sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 2.007; Vj.: TEUR 105) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 960 (Vj.: TEUR 2.059). Die Forderungen bestehen in Höhe von TEUR 2.030 (Vj.: TEUR 2.176) gegenüber der Gesellschafterin. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital) Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 882.750,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 618 (Vj.: TEUR 545) bestehen in voller Höhe aus solchen aus Lieferungen und Leistungen. Es handelt sich zugleich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vj.: TEUR 282). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 29 (Vj.: TEUR 24) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 110 (Vj.: TEUR 125) und entfallen vor allem auf die Auflösung von Rückstellungen. Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 8 (Vj.: TEUR 82). D. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen Für Avalkreditlinien in Höhe von TEUR 18.000 besteht gemeinsam mit der PVA TePla AG, Aßlar, eine gesamtschuldnerische Haftung. Die Kreditlinien wurden zum 31. Dezember 2007 in Höhe von TEUR 13.731 (Vj.: TEUR 0) durch die PVA TePla AG, Aßlar, in Anspruch genommen. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Umsatzsteuer des Organträgers. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:
Konzernabschluss Die Crystal Growing Systems GmbH wird in den Konzernabschluss der PVA TePla AG, Aßlar, einbezogen. Der Konzernabschluss der PVA TePla AG wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres
Geschäftsführung Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung von
wahrgenommen. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss der Crystal Growing Systems GmbH zum 31.12.2007 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.564.193,31 aus. Nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr verbleiben EUR 1.510.013,02. Aus diesem wird ein Betrag von 5 % (EUR 75.500,65) in die satzungsmäßigen Rücklagen eingestellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.434.512,37 auf neue Rechnung vorzutragen.
Aßlar, den 17. März 2008 Crystal Growing Systems GmbH Peter Abel, Geschäftsführer Arnd Bohle, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Crystal Growing Systems GmbH, Aßlar, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 18. März 2008 Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Birgit Weisschuh, Wirtschaftsprüferin Anlagespiegel 2007
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