TLS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhardt Spranz seit 29.9.2005 | Geschäftsführer |
Thomas Lorne Dipl.-Kaufmann Spranz seit 29.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.70% | |
| 31.20% | |
J**** S***** | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spranz GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Spranz GmbH betreibt Handel im Im- und Export von Werbegeschenkartikeln und allen damit verbundenen Geschäften. Unsere Kunden sind der Groß- und Fachhandel für Werbegeschenkeartikel. Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltwirtschaftliche Wachstumsrate konnte sich im Verlauf des Jahres 2023 nicht erholen und lag mit 3,1% leicht unter dem Niveau des Vorjahres von 3,5 %. Auch die deutsche Wirtschaft konnte sich nicht erholen. Insgesamt sank die Wirtschaftsleistung 2023 in Deutschland um 0,3 %. Somit ist Deutschland in 2023 in eine Rezession gerutscht. Die Werbeartikelbranche konnte sich nach dem starken Umsatzrückgang der Vorjahre (- 25% in 2021 ggü. Vorkrisenniveau 2019) mit einem Umsatz von 3,36 Mrd. € (Vorjahr 3,13 Mrd. €) leicht erholen. Die positiven Effekte sind darauf zurückzuführen, dass wieder Messen und Events durchgeführt werden konnten, welche traditionell als starker Absatzmarkt gelten. Die weltweit verzweigten Lieferschwierigkeiten auf Grund von krankheitsbedingten chinesischen Hafenschließungen in Asien erschwerten und verzögerten die Lieferketten, weshalb es auch zukünftig zu Umsatzverschiebungen und - ausfällen kommen kann. 2. Geschäftsverlauf In diesem konjunkturellen Umfeld blicken auch wir auf ein angespanntes Geschäftsjahr zurück. Die Umsätze sind um 0,53% gesunken und konnten damit zumindest das Vorjahresniveau halten. Das Rohergebnis 2023 hat sich von T€ 5.368 auf T€ 5.923 um 10,3 % verbessert, was auf den geminderten Wareneinsatz von 9,3 % zurückzuführen ist. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 184 erhöht. Der Personalaufwand verteuerte die Betriebsleistungsquote somit um 8,4 % von 19,1 % auf 20,7 %. Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen (T€ 196,6) wurden durch Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 65,7) nicht gänzlich kompensiert. Staatliche Hilfeleistungen wie Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen wurden soweit möglich in Anspruch genommen. 3. VFE Lage: Darstellung, Analyse und Beurteilung a) Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens ist trotz der widrigen Umstände als stabil und zufriedenstellend zu betrachten. Die Bilanzsumme ist von T€ 13.912 auf T€ 14.582 gestiegen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten wurden aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil gehalten. Der Verschuldungsgrad hat sich gegenüber dem Vorjahr von 16,0 % auf 12,5 % verbessert. b) Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 87,5 % (Vorjahr 84,0%) und hat sich aufgrund einer Verringerung des Fremdkapitalanteiles um 406 T€, im Ganzen um 3,4 Prozentpunkte erhöht. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,0%) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Ertragslage Die Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Die Kostenstruktur hat sich um T€ 433 erhöht. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen die gestiegenen Personalkosten (T€ 184), die Werbe- und Reisekosten (T€ 54), die Kostensteigerung der Warenabgabe (T€ 70). und die höheren Reparaturen (T€ 25). Nach Abzug aller Aufwendungen ergab sich ein um 17,1% geringeres Betriebsergebnis von T€ 1.488 im Vergleich zum Vorjahr von T€ 1.742. Unsere wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr kann insgesamt als befriedigend bezeichnet werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir Kennzahlen Umsatz je 1 € pro Personalkosten, je Umsatzrendite und den Cashflow heran. In die Personalkosten sind die beiden Geschäftsführer mit einbezogen. Die Umsatzrendite berechnet sich nach dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus ordentlichem Jahresergebnis, den Abschreibungen und der Dotierung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen. Der Umsatz pro 1 € Personalkosten beträgt € 4,83 (Vorjahr: € 5,24). Der Cashflow beträgt T€ 1.280 und ist damit T€ 108 geringer, als im Vorjahr. Die Kennzahlen deuten auf einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf hin. III. Forschungs- und Entwicklungsbericht Unsere Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die besondere Kompetenz unserer Mitarbeiter liegt in einer auf die Kundenwünsche zugeschnittenen Spezifikation und Beschaffung von Produkten. IV. Prognosebericht Die coronabedingten gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten und die damit verbundenen Einschränkungen wurden vom Unternehmen gut überwunden. Die infolge des Ukrainekrieges gestiegenen Verbraucherpreise wirken sich belastend aus. Auf der Beschaffungsseite ist weiterhin mit Lieferverzögerungen zu rechnen, was auf die eigentliche Herstellung und auch auf die Logistik zurückzuführen ist. Die asiatischen Handelspartner sehen sich protektionistischen Maßnahmen konfrontiert, was Auswirkungen auf die Importe des Unternehmens haben wird. Nach einer Branchenumfrage des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft sind die meisten Befragten von Preissteigerungen, Frachtkostenerhöhungen und Lieferverzögerungen betroffen. Die positive Umsatzentwicklung der Werbewirtschaft des Jahres 2023 (+1,5%), welche auch die Entwickling der Werbeartikelbranche beinhaltet, sowie die stabile Ausgangssituation des Unternehmens deuten derzeitig auf eine positive Prognose der Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Der Ukrainekrieg wirkt sich belastend auf das Unternehmen aus. Mit weiterhin hohen Teuerungsraten ist zu rechnen, welche ggfs. nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Um die gute Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft einen sehr engen Kontakt mit unseren bestehenden langjährigen zuverlässigen Kunden halten und die Kundenakquise weiterhin forcieren. Um den stark steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken hat sich das Unternehmen auf eine autarke Energiebeschaffung ausgerichtet, welche sich im Folgejahr auswirken werden. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für 2023 rechnen wir infolge der globalen Risiken mit einer gleichbleibenden Entwicklung unseres Unternehmens, die sich hauptsächlich auf das Marktverhalten der Kunden stützt und sich ebenfalls in der Marktstudie des Gesamtverbandes Werbeartikel Wirtschaft widerspiegelt. Danach ist branchenübergreifender ein gleichbleibender Umsatz festzustellen. Wir erwarten insofern für 2024 eine leichte Umsatzsteigerung. Wir werden zukünftig auch in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit und aufgrund enger Kommunikation mit den Kunden als gefestigt und beständig. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz aus Asien und Osteuropa, muss durch innovative Verkaufspolitik reagiert werden. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück mit denen wir langfristige Lieferbeziehungen haben. Zur Risikominimierung akquirieren wir ständig neue Lieferanten im gleichen Segment, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Die langjährigen Geschäftsbeziehungen lassen es wiederum zu, unvorhersehbar stark nachgefragte Artikel kurzfristig abzurufen, um auf den Markt zu reagieren. Ertragsorientierte Risiken Die steigende Zahl der Anbieter am Markt und Gratis- Serviceleistungen für den Kunden drücken auf die Marge. Sowohl die Händler als auch die Lieferanten brauchen Strategien, wie Kreativität, in Beratung und Produktentwicklung sowie Qualitätsorientierung. Mit diesen Strategien kann gegen eine Austauschbarkeit am Markt gegengesteuert werden. Durch ständige Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden sichern sowie auch Neukunden gewinnen. Unsere Positionierung am Markt und Produktinnovation bestätigen dies. Die Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Werbeartikeln zusammen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens- Finanz und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Die Liquiditätslage kann als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Corona bedingten Engpässe können abgefangen werden. Soweit staatliche Unterstützungsmaßnahmen greifen, werden diese in Anspruch genommen. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette an Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen bei den Lieferanten durch, so dass wir bedingt durch die hohe Qualität der Produkte mit gefestigten Preisen dem Wettbewerb am Markt begegnen können. Eine Chance auf Kostenminimierung sehen wir zukünftig auch in der Nutzung von Digitaldruckinnovationen und autarker Energiebeschaffung, welche zwischenzeitig bereits umgesetzt werden konnten. Es gibt neue digitale Technologien, welche die Werbeanbringung revolutioniert haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis nahezu jedes Produkt digital und damit in kürzester Zeit, in kleinsten Auflagen und vor allem zu wesentlich niedrigeren Kosten veredelt und produziert werden kann. Auf Grund unserer guten monetären Ausgangslage sehen wir einen Vorteil, welcher uns durch die schwierige gesamtwirtschaftliche Situation kommen lassen wird. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schweren Wettbewerbsumfeld, den steigenden Beschaffungspreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Als weiteres Risiko ist der Gebietsanspruch von China auf Taiwan zu sehen - insbesondere die Absichtserklärung dies notwendigenfalls auch mit militärischen Mittel herbeizuführen, sodass im Falle einer Invasion / Krieges zwischen China und Taiwan unter Beteiligung der USA als Schutzmacht Taiwans mit erheblichen Turbulenzen sowohl auf den Beschaffungsmärkten in China und Asien, als auch den Verkaufsmärkten in Europa zu rechnen ist. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrungen in der Branche sehen wir uns aber für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir in der Pandemie begründet. Es ist nicht abzusehen, wie sich dies auf die Gesamtwirtschaft auswirkt und inwieweit die auf das eigene Unternehmen durchschlägt. Im Wettbewerberumfeld sehen wir uns gut positioniert. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit unseren namenhaften Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden oder wählen gar für erste Geschäftsvorfälle Vorauskasse. VII. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft verfügt über keine weiteren Niederlassungen.
Koblenz, den 25.03.2025 Spranz GmbH gez. Herr Reinhardt Spranz, Geschäftsführer gez. Herr Dipl.-Kfm. Lorne Spranz, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 II HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist unsere Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 266 I, § 276, § 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzmodernisierungsgesetzes vom 25.05.2009 (BilMoG) aufgestellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Darstellungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen beibehalten. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden in der handelsrechtlich zulässigen Höhe ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern für Vorjahre sowie die Steuern für das laufende Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hier der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Guthaben bei Kreditinstituten und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Bestand an liquiden Mitteln und Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung der §§ 252 Abs.1 Nr. 4 und 253 Abs.1 S.1 HGB umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend auf der letzten Seite zu diesem Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Abgrenzung der sonstigen Vermögensgegenstände dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. T€ 650 (Vorjahr: T€ 650) enthalten. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Zahlungen, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise nach § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 30,525 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 420 %. Eine sich ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht werden. Zum Ende des Geschäftsjahres ergab sich insgesamt eine - aktive latente Steuer in Höhe von T€ 201.
Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt zum 31.12.2023 Euro 13.457 und ergibt sich aus dem Unterschiedsbetrag der Änderung des Rechnungszinssatzes von dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren zu dem aus der neuen Regelung vom durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Jahren. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Zugrunde gelegt wurden ein durchschnittlicher Marktzins in Höhe von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, ein Anwartschaftstrend von 0 % sowie ein Rententrend von 0 %. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" der Heubeck GmbH verwendet. Der aktive Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesene Betrag in Höhe von Euro 1.826.777,49 ergibt sich nach Saldierung mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff der Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen (Pensionsrückstellungen). Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen, Personalaufwendungen und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie beinhalten Vorsorgen, unter anderem für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Angaben zu Rückstellungen:
Angabe zu Verbindlichkeiten:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Zur Absicherung und Steuerung von gegenwärtigen und zukünftigen Währungsrisiken wurden in 2023 erstmalig derivative Finanzinstrumente im Rahmen des operativen Geschäftes eingesetzt. Die Transaktionen werden ausschließlich in marktgängigen Instrumenten (Termingeschäfte, Devisenswaps) mit der Hausbank abgeschlossen. Zur Absicherung der am Stichtag 31. Dezember 2023 vorhandenen Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie der für das Geschäftsjahr 2024 zu erwarteten Währungsverpflichtungen wurden Devisentermingeschäfte in einem Umfang von TUSD 2.500 und Devisenswaps von TUSD 1.600 abgeschlossen. Zum Stichtag haben diese Devisentermingeschäfte keine negativen Marktwerte. Aufgrund der Übereinstimmung der wertbestimmenden Komponenten (Critical Terms: Laufzeit, Nominalbetrag, Fremdwährung) gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften bis Ende des Jahres 2024 vollständig aus. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. IV. Sonstige Pflichtangaben Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch • Herrn Reinhardt Spranz, Kaufmann • Herrn Dipl.-Kfm. Lorne Spranz Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 IV HGB. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 330 HGB Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Beschluss der Ergebnisverwendung gem. § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.076.278,25. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.076.278,25 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Angaben gem. § 42 III GmbHG Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. "mittelbaren" Gesellschaftern betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 0).
Koblenz, den 25.03.2025 Spranz GmbH gez. Herr Reinhardt Spranz, Geschäftsführer gez. Herr Dipl. Kfm. Lorne Spranz, Geschäftsführer
Bericht des AufsichtsratsEs exisitert kein Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAngaben gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss - ohne Offenlegungserleichterungen -. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spranz GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spranz GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spranz GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren, • ziehen wir unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ransbach-Baumbach, den 14. April 2025 DR.
STEUDTER TREUHAND GMBH
Prof. Dr. Steudter, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Klebstoffen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Klebstoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen