RZR II Herten GmbH
Selbe AdresseEnergetische Verwertung von Abfällen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dümpelmann seit 11.6.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Elias seit 2.5.2022 | Geschäftsführer |
Frank Willemsen seit 2.5.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAD GmbH (vormals: BAD Behandlungsanlagen Duisburg GmbH)Herten (vormals: Duisburg)Jahresabschluss zum 31.12.2008Lagebericht zum 31.12.20081. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmensgegenstand Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb chemisch-physikalischer Behandlungsanlagen zur Entsorgung (Verwertung und Beseitigung) von Abfällen. Die BAD GmbH ist eine 100%ige Tochter der AGR - Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet mbH und verpflichtet, nach den Wirtschaftsgrundsätzen im Sinne des § 109 GO NRW zu verfahren. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herten sowie Betriebsstandorte in Wuppertal und Langenfeld. In den Behandlungsanlagen werden vorwiegend flüssige Sonderabfälle, wie Emulsionen und Ölabscheiderinhalte, sowie andere organische und anorganische Abwässer und Schlämme behandelt. Der Abfall wird hauptsächlich von verschiedenen Entsorgungslogistikern mit Saugwagen angeliefert und stammt vorwiegend aus der Metall verarbeitenden Industrie, welche zurzeit vermehrt Kurzarbeit zur Überwindung der aus der Finanzkrise resultierenden eigenen Absatzprobleme anwendet. 1.2 Bericht über den Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2008 setzte sich zunächst die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort und übertraf die Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte schlug sich der einsetzende wirtschaftliche Abschwung auch auf das CP-Anlagengeschäft mit rückläufigen Abfallmengen und Umsätzen nieder, so dass das erzielte operative Ergebnis in Summe nur durch die über Plan liegenden Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte den Erwartungen entspricht. Die Abweichung zum geplanten Gesamtergebnis beruht vornehmlich auf periodenfremden, nachlaufenden Abwasserkosten für die Jahre 2006 und 2007 am Standort Langenfeld. Die Marktanteile haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verschoben. Die Gesellschaft beschäftigte 2008 außer dem Geschäftsführer durchschnittlich elf gewerbliche und sechs kaufmännische Mitarbeiter. 2. Vermögenslage 2.1 Übersicht
2.2 Anlagevermögen Der Investitionsschwerpunkt lag im Jahr 2008 in dem Umzug und der Neugestaltung des Labors, die übrigen Investitionen bestehen im Wesentlichen aus Ersatzvornahmen. Weitere, für das Jahr 2009 geplante Ersatzinvestitionen in Laborgeräte werden durch die im Zuge der Finanzkrise ausgelöste angespannte wirtschaftliche Lage reduziert bzw. verschoben. Das Anlagevermögen hatte einen Anteil von 29,4% an der Bilanzsumme (Vorjahr: 20,5%). Im Geschäftsjahr 2008 wurde der letzte Teil des Rückbaus der ehemaligen Betriebsstätte Hattingen vollzogen. 2.3 Rückstellungen Die Rückstellungen bestehen aus T€ 46 für Pensionsverpflichtungen und T€ 770 für sonstige Rückstellungen. Diese wurden im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.009) durch Inanspruchnahmen für die Rückbaukosten und Entsorgungen am Standort Hattingen mit T€ 83 und mit T€ 120 für Abwasserkosten Duisburg (jetzt noch T€ 337) gemindert. Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten betragen T€ 302 und wurden aus dem Vorjahr übernommen. Für nachlaufende Abwasserkosten der Standorte Langenfeld und Wuppertal wurden für 2008 Rückstellungen in Höhe von T€ 39 gebildet. 2.4 Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich vorwiegend um solche für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Transporte und Fremdentsorgungen. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Finanzlage Die Liquidität im Geschäftsjahr 2008 war konstant gut, wenngleich sie durch eine Abnahme des Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 141 im Vergleich zum Vorjahr geprägt ist; diese Differenz resultiert in der Hauptsache aus der laufenden Begleichung der für den ehemaligen Standort Duisburg nachlaufenden Abwasserkosten (T€ 120 p.a.). Zum 31.12.2008 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel von T€ 127 als Bankguthaben, T€ 1 in bar sowie T€ 400 Guthaben aus einer Poolvereinbarung mit dem Gesellschafter. Eine negative Auswirkung der Finanzkrise auf die Liquidität wird - keine unerwarteten Forderungsausfälle vorausgesetzt - nicht erwartet. Um diese zu minimieren, wird wöchentlich ein Liquiditätsplan erstellt, aus dem Maßnahmen, wie etwa die frühzeitige Kontaktierung von Debitoren mit Zahlungsverzug, abgeleitet werden. 4. Ertragslage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 2.980 um 21,2% unter dem Vorjahresniveau, die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen T€ 43 (Vorjahr: T€ 120). Das Betriebsergebnis lag aufgrund der periodenfremden Abwasserkosten (T€ 121) bei nur T€ 9. Das positive Finanzergebnis von T€ 15 ist geprägt durch Zinserträge aus einer Poolvereinbarung mit dem Gesellschafter. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 12 (Vorjahr: T€ 45). In der Folge betrug auch die Umsatzrentabilität nur 0,4% und liegt somit 0,8%-Punkte hinter jener des Vorjahres. Auf das Preisgefüge hat sich der wirtschaftliche Abschwung bisher vor allem dahingehend niedergeschlagen, als dass sich Preiserhöhungen nicht mehr durchsetzen lassen; die für die Ertragslage maßgeblichen Auswirkungen der Finanzkrise liegen in erster Linie in einem allgemeinen Rückgang der Mengen. 5. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge bekannt geworden, die einen besonderen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Die Auswirkungen der Finanzkrise haben sich vor allem durch die verlängerten Weihnachtsferien im Produzierenden Gewerbe auch im neuen Jahr mit einem um T€ 10 hinter den Erwartungen liegenden Januarergebnis fortgesetzt. 6. Risiken der künftigen Entwicklung Das hauptsächliche Risiko liegt in einer weiteren Abschwächung der Konjunktur und einem zu erwartenden weiteren Mengen- und Umsatzrückgang, der sich auch bei entsprechendem Gegensteuern - etwa durch Personaleinsparungen - auf das Ergebnis auswirken wird. Weiterhin sind, bedingt durch die Auswirkungen der Finanzkrise, einzelne Insolvenzen und somit sowohl vollständige Einzelkundenmengenverluste, wie auch Forderungsausfälle nicht auszuschließen. Dem begegnet die Gesellschaft mit einer permanenten Beobachtung der Zahlungsmoral und ggf. zeitnaher Kontaktaufnahme der Kunden (vgl. 3. - Finanzlage) sowie zurückhaltenden Investitionen in Sach- und Personalmittel. Die aus dem Jahr 2007 stammenden Rechtsstreitigkeiten im Bereich des ehemaligen Geschäftszweiges Fluid- und Anlagenmanagement (FAM) sind auch zum Abschlussstichtag des Geschäftsjahres 2008 nicht beigelegt. Die Klage der Gesellschaft gegen den Kunden auf Vertragserfüllung wurde erstinstanzlich abgewiesen. In einem anderen Verfahren hatte die Käuferin des FAM-Geschäftszweiges zwei Klagen gegen die Gesellschaft auf Schadensersatz bzw. Zahlung von Betriebsführungsentgelten erhoben. Die erste Klage wurde erstinstanzlich abgewiesen; der in diesem Streitfall erhobenen Widerklage der Gesellschaft gegen die Käuferin des FAM-Geschäftszweiges wurde zum überwiegenden Teil stattgegeben. Die zweite Klage wird erst im zweiten Quartal 2009 verhandelt werden. 7. Chancen der künftigen Entwicklung und Ausblick Die Chancen der BAD GmbH liegen in der konsequenten Fortsetzung des seit drei Jahren beschrittenen Konsolidierungskurses mit einer weiteren Straffung der Abläufe in Labor, Betrieb und Faktura sowie einem daraus resultierenden verbesserten Serviceangebot für die Kunden. Für die Jahre 2009 sind positive Ergebnisse von T€ 90 und T€ 30 geplant, welche sich aber unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen der Finanzmarktkrise auf jeweils T€ 0 reduzieren könnten. Mit den geschilderten Maßnahmen ist die BAD GmbH gut gerüstet, die wirtschaftliche Talsohle - wenngleich nicht ohne Blessuren - erfolgreich zu überstehen und, da nicht auszuschließen ist, dass im Zuge des Mengenrückgangs Kapazitäten vom Markt genommen werden, ab 2010 sogar gestärkt auftreten zu können.
Wuppertal, 13. Februar 2009 BAD GmbH Die Geschäftsführung Manuel Gruyters Bilanz zum 31.12.2008AKTIVA
Anhang zum 31.12.2008I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2008 wurde gem. § 10 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages nach dem für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alleinige Gesellschafterin der BAD GmbH ist die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten. Der Jahresabschluss der BAD GmbH wird in den Konzernabschluss der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim elektronischen Handelsregister und elektronischen Unternehmensregister erhältlich. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear bzw. degressiv mit späterem Übergang auf die lineare Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Gegebenenfalls wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungsmethode wurde für Anlagenzugänge ab 2006 von degressiv auf linear umgestellt. Neuzugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden seit 2008 gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften (EStG § 6 Abs. 2a) in einen Anlagenpool gebucht und linear über fünf Jahre abgeschrieben. In den Vorjahren wurden die geringwertigen Wirtschaftgüter im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Diese Änderung hatte im Berichtsjahr eine positive Ergebnisauswirkung i. H. v. 9 T€ zur Folge. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde planmäßig über die Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, abzüglich Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% vom, um die einzelwertberichtigten Forderungen reduzierten, Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen bestehen wie im Vorjahr nicht. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten erfasst. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % mit dem Teilwert gem. § 6 a EStG bilanziert. Den Pensionsrückstellungen liegen die Heubeck´schen Richttafeln 2005 G zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ergibt sich dem diesem Anhangs dargestellten Anlagenspiegel. Vorräte Die Vorräte (T€ 24) entfallen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen entfallen mit T€ 519 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die saldierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 74) betreffen die Kako GmbH. Die Forderungen bestehen ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegen den Gesellschafter besteht eine mit den Verbindlichkeiten saldierte Forderung in Höhe von T€ 337, die sich aus Pool-Zinsen (T€ 2), einem Pool-Guthaben (T€ 400) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 65) ergibt. Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 7) beinhalten vor allem eine Mietkaution (T€ 5) und eine Forderung an die KSA-Haftpflicht (T€ 1) Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel (T€ 128) entfallen auf Guthaben bei Kreditinstituten. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 1) beinhaltet Abgrenzungen für die KFZ-Steuer, den ADAC-Schutzbrief und das EUWID-Jahresabonnement. Eigenkapital Das Stammkapital wurde im Berichtsjahr auf Euro umgestellt, beträgt T€ 511 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Anteile am Stammkapital hält die AGR mbH zu 100 % Die Kapitalrücklage beträgt T€ 551. Rückstellungen In den Pensionsverpflichtungen (T€ 46) sind alle Verpflichtungen zur Abdeckung erteilter Versorgungszusagen enthalten. Die sonstigen Rückstellungen (T€ 770) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abwasserkosten Duisburg (T€ 337), Rechtstreitigkeiten (T€ 302), Abwasserkosten Langenfeld (T€ 21), zu entsorgende Abfälle (T€ 23), Abwasserkosten Wuppertal (T€ 19), Instandhaltungsaufwendungen (T€ 17), KSA (T€ 14), Gerichtskosten (T€ 14) und Personalverpflichtungen (T€ 13), Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 223 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 3) betreffen die Ökodata GmbH mit T€ 2. Die Verbindlichkeiten gegenüber der BFUB GmbH und die DAR mbH belaufen sich kumuliert auf T€ 1. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 19) beinhalten Steuerverbindlichkeiten (T€ 9) und kreditorische Debitoren (T€ 10). Bei den bilanzierten Verbindlichkeiten handelt es sich ausnahmslos wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze (T€ 2.980) wurden überwiegend in den Bereichen gewerbliche Anlieferungen (T€ 2.454) und Streckengeschäftserlöse (T€ 383) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 42) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen (T€ 10), periodenfremde Erträge (T€ 21) und Erträge aus der Auflösungen von Rückstellungen (T€ 5). Bei den Materialaufwendungen (T€ 940) handelt es sich um Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 212) sowie mit (T€ 728) um Aufwendungen für bezogene Leistungen. In den Personalaufwendungen (T€ 847) sind Löhne und Gehälter mit T€ 708 und soziale Abgaben mit T€ 139 enthalten. Es entfielen davon auf Aufwendungen für Altersversorgung im Berichtsjahr T€ 1 (Vorjahr T€ 2). Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden mit T€ 84 ausschließlich planmäßig vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 1.143) enthalten im Wesentlichen Mieten und Pachten (T€ 239), WB auf Forderungen (T€ 165), Instandhaltungskosten (T€ 119), Betriebskosten (T€ 127), Büro- und Geschäftskosten (T€ 93), sowie Energie- und Wasserkosten und Abschreibungen (T€ 87). Die Zinserträge (T€ 15) ergeben sich im Wesentlichen aus einem Pool-Guthaben gegenüber der AGR mbH. Im Berichtsjahr wurden Periodenfremde Energie- und Wasserkosten in Höhe von T€ 146 gebucht. Die sonstigen Steuern (T€ 12) enthalten die Kraftfahrzeugsteuer und die Grundsteuer. Für das Geschäftsjahr 2008 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 12. V. Sonstige Angaben Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.227 wovon T€ 1.214 auf den Gesellschafter entfallen. Von den finanziellen Verpflichtungen werden innerhalb eines Jahres T€ 221 fällig, wovon T€ 207 wiederum Verpflichtungen gegenüber dem Gesellschafter darstellen. Haftungsverhältnisse bestehen nach § 251 HGB zum Bilanzstichtag bestehen nicht. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten, vom 07.12.2005. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 12.146,27 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet und der verbleibende Verlust auf neue Rechnung vorgetragen. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Kalenderjahr 2008, ohne Geschäftsführung, betrug 18 (Vorjahr 17). Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: Gruyters, Manuel, Diplom-Geologe, Moers Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht
Herten, 13.02.09 BAD GmbH Geschäftsführung Manuel Gruyters ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
ErgebnisverwendungsbeschlussNiederschrift der Gesellschafterversammlung der BAD GmbH am 30.07.2009 in Essen Die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH mit Sitz in Herten, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen HRB 5421 ist Alleingesellschafterin der BAD GmbH mit Sitz in Herten. Unter Verzicht auf alle im Gesetz und Gesellschaftsvertrag enthaltenen Form- und Fristerfordernisse hält die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, vertreten durch den Geschäftsführer Dietrich Freudenberger, eine Gesellschafterversammlung der BAD GmbH ab, auf der folgendes beschlossen wird: 1. Jahresabschluss 2008 Der Jahresabschluss für das Geschäftjahr 2008 wird mit einer Bilanzsumme von 1.543.266,52 € und einem Jahresüberschuss von 12.146,27 € festgestellt. 2. Verwendung des Jahresergebnisses 2008 Der Jahresüberschuss in Höhe von 12.146,27 € wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet. 3. Entlastung der Geschäftsführung Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Dietrich Freudenberger |
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