Autohaus Bleker GmbH
Königsberger Straße 12, 46325 Borken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Voßkamp seit 17.1.2018 | Geschäftsführer |
Günther Bergup seit 13.2.2004 | Prokura |
Hermann Bleker seit 13.2.2004 | Geschäftsführer |
Bernd Bleker seit 13.2.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Bleker GmbHBorkenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis zum 30.06.2013I. Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Autohaus Bleker GmbH vertreibt als Vertragshändler Neuwagen der Marken Citroen und Alfa Romeo an den Standorten Borken, Bocholt, Ahaus, Dülmen und Münster sowie Gebrauchtwagen. Daneben werden Werkstattserviceleistungen erbracht sowie Teile und Zubehör für Fahrzeuge verkauft. 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Umfragen und Studien des Autojahres 2012/ 2013 belegen die schwierige Situation der Vertragshändler in Deutschland. Der größte Teil der Händler geht davon aus, das, wie bereits im Jahre 2012, das Autojahr 2013 kein gutes Jahr wird. Die deutschen Verbraucher sind durch die anhaltende Schuldenkrise verunsichert. Größere Investitionen wie der Kauf eines Autos werden deutliche zurückhaltender getätigt. Dadurch sind die Ziele wieder einmal durchweg bei fast allen Herstellern nicht erreicht worden. Insbesondere der Markt in Südeuropa ist aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse weit hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben. Der Automarkt steht vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. In den kommenden Jahren . so die Vorausschau der Autoexperten, wird es weitere Händlerkonzentrationen geben, der markengebundene Handel weiter Federn lassen und der Marktanteil der Mehr Markenhändler über die 50 % Hürde klettern. Darüber hinaus werden Minis, Kleinwagen und Billigmarken ihre Marktanteile weiter ausbauen. Die Themen, alternative Antriebsarten und Carsharing sind weitere Geschäftsfelder, von denen jedoch keine größere Belebung des Neuwagenhandels ausgehen dürfte. Seitens der Automobilverbände und Händler setzt man ebenfalls auf die Politik, die mit gezielten Maßnahmen das Geschäft beleben könnte. Hierzu gehören eine stärkere Regulierung der Benzinpreise, sowie Steuervergünstigungen beim Neuwagenkauf. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Entgegen der Entwicklung der Branche ist es gelungen, die eigenen gesteckten Ziele zu verwirklichen. Wir haben frühzeitig die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen und diese auch im Geschäftsjahr 2012/2013 weiter umgesetzt. Mit einem Umsatz von 58,6 Mill. € ist es gelungen das Vorjahresergebnis von 57,2 Mill. € um 1,4 Mill. € zu verbessern. Die Sparte Neuwagen ist der umsatzstärkste Geschäftsbereich. Insbesondere konnte der Firmenkundenanteil weiter ausgebaut werden. Er beläuft sich bereits bei ca. 65 %. Der Erfolg im Bereich der Geschäftskunden basiert auf der Implementierung einer Firmenkundenabteilung in der Unternehmensgruppe Bleker, die sich ausschließlich mit diesem Geschäftsmodell befasst. Eine Ausweitung des Firmenkundengeschäftes bedeutet auch eine Ausweitung der Verfügbarkeit von Ersatzfahrzeugen für unsere Kunden. Gerade gewerbliche Kunden benötigen schnellstmöglich Ersatz z. b. durch unfallbedingte Ausfälle Ihrer Fahrzeuge. Hier ist eine erhöhte Bevorratung von Fahrzeugen notwendig. Ebenso ist ein erhöhter Liquiditätsbedarf notwendig, da insbesondere die Leasinggesellschaften die Zulassungen der Fahrzeuge eigenständig durchführen. Die Valutierung der Forderung erfolgt hier in Abhängigkeit der Zulassung. Nicht weniger erfolgreich ist der Vertriebskanal Gebrauchtwagen. Die Nachfrage nach jungen Gebrauchtwagen hat, enorm zugenommen. Hier stimmen Stückzahlen und Erträge. Dieses ist sicherlich ein Grund für rückläufige Neuwagenzulassungen. Durch den professionellen europaweiten Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen ist die Attraktivität der Angebotspalette stetig gewachsen. Kundenzufriedenheit hat für uns den höchsten Stellenwert. Die eigenen Ansprüche noch zu übertreffen, das ist der Leitgedanke, der sich ebenfalls im Geschäftsbereich Service niederschlägt. Der Umsatz in Höhe von 3,8Mill. € ist zufriedenstellend. Einheitliche Koordinierungen der Abläufe führten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zu mehr Produktivität in den Werkstätten, sowie einer Kundenzufriedenheit auf sehr hohem Niveau. Dieses wird uns in Kundenzufriedenheitsumfragen immer wieder bescheinigt. Der Bereich Teile / Zubehör mit einem Umsatzvolumen von ca. 4,1 Mill. € ist neben dem Segment Service die stärkste Ertragssäule des Unternehmens. Die bestehenden Synergien, durch Bündelung des Einkaufsvolumens in der Unternehmensgruppe, tragen dazu bei, auch weiterhin diesen Geschäftsbereich erfolgreich zu gestalten. Sowohl die Service,- wie auch die Ersatzteilumsätze befinden sich auf dem Niveau des Vorjahres. Ein zufriedenstellender Auftragsbestand zeigt bereits im neuen Geschäftsjahr den Trend zu einer weiteren positiven Entwicklung in den jeweiligen Absatzmärkten. 3. Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis kann nicht zufriedenstellend sein. Es spiegelt jedoch die allgemeine Situation im Automobilhandel wieder. Der Jahresgewinn wird negativ beeinflusst durch den weiterhin exzessiven Wettbewerb im Handel mit Neufahrzeugen und den Veränderungen der Vertriebskanäle, hin zum Firmen,-Flottengeschäft. 4. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nur geringe Investitionen in Höhe von ca. 111 T€ vorgenommen. Hiervon Investitionen in Hard,- und Software in Höhe von ca. 32 T€ und maschinelle Anlagen ca. 22 T€, sowie sonstige Betriebsausstattungen und Anzahlungen in Höhe von 57 T€. 5. Personal Qualifiziertes Personal ist die tragende Säule eines jeden Unternehmens. Der hohe Qualifzierungsgrad unserer Mitarbeiter wird durch stetige Aus und Weiterbildung gefördert. So ist in diesem Jahr eine eigene Bleker Akademie ins Leben gerufen worden. Hier werden insbesondere Neueinsteiger, Auszubildende, aber auch langjährige Mitarbeiter entsprechend Ihrer Qualifikation gefördert und geschult. Die Unternehmensgruppe Bleker GmbH widmet sich seit Jahren der Ausbildung junger Menschen. So sind stets zwischen 50 60 Auszubildende in der Gruppe beschäftigt. Bei der Autohaus Bleker GmbH waren zum Geschäftsjahresende 267 Mitarbeiter, davon 32 Auszubildende, beschäftigt. Ebenfalls werden für die Mitarbeiter weitere Sozialleistungen bereitgestellt. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 329 T€ auf insgesamt 7,4 Mill. € gestiegen.. Gemessen am Umsatz beträgt die Personaleinsatzquote 12,6 % (Vorjahr 12,4 %). II. Darstellung der LageDie Ertragslage ist insgesamt nicht zufriedenstellend. Mit einer Umsatzrendite (vor Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 0,3 % liegt die Autohaus Bleker GmbH im Durchschnitt der Branche. Der umsatzstärkste Geschäftsbereich, der Fahrzeughandel ist von sinkenden Margen am stärksten betroffen. Die Umsatzrendite tendiert hier gegen null. Um dem stetigem Druck auch zukünftig entgegenzutreten, wurden auf die Gebraucht,- und Vorführwagenbestände per 30.06.2013, Wertberichtigungen vorgenommen. Die Entwicklung der verkauften Einheiten sowohl im Neuwagen, wie auch im Gebrauchtwagensegment verdeutlicht auf welch hohem Niveau das Unternehmen agiert. Mit insgesamt 5.122 verkauften Einheiten im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Vorjahresergebnis von 4.862 Einheiten um 260 Einheiten übertroffen werden.. Die Geschäftsbereiche Service und Teile /Zubehör sind die Renditestärksten Absatzkanäle des Unternehmens. Mit knapp 100.000 verkauften Stunden in der Gesamtgruppe ist auch in diesem Segment ein Erfolg zu verzeichnen. Hiervon entfallen auf die Autohaus Bleker GmbH 61.414 verkaufte Stunden. Eine einheitliche Struktur und Koordination der Serviceabläufe haben zu diesen positiven Kennzahlen beigetragen. Die Kundenzufriedenheitsquote von über 97 % ist ein weiterer Indikator für die erfolgreiche geleitstete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Liquiditätslage war während des Geschäftsjahres stets ausreichend. Die Ausweitung des Firmen,- Flottenkundengeschäftes, sowie die Zahlungsmodalitäten, insbesondere die Bonizahlungen der Hersteller, werden eine Anspannung der kurzfristigen Liquidität nach sich ziehen. Um weiteres Wachstum generieren zu können, müssen hier effektive kurzfristige Finanzierungsalternativen eingerichtet werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. III. Voraussichtliche Entwicklung , wesentliche Chancen und RisikenDie Branche leidet seit Jahren unter einem enormen Margendruck. Der gesamte Fahrzeughandel, die größte Umsatzsäule des Autohandels, ist einem "ruinösen Rabattwettbewerb" der Hersteller ausgesetzt. Nach aktuellen Studien beläuft sich der durchschnittliche Rabatt den der Kunde erzielen kann, auf über 20 % vom Listenverkaufspreis. Die wirtschaftliche Unsicherheit ist ein weiterer Risikofaktor für die Automobilbranche. Die Tendenz zu verbrauchsarmen, preisgünstigen Fahrzeugen wird weiter ansteigen. Der Marke Citroen , und somit auch der Autohaus Bleker GmbH, bieten sich hier auch zukünftig die Chancen der weiteren Expansion, da insbesondere Fahrzeuge in der Mittelklasse und im Kleinwagensegment, ausgestattet mit verbrauchsarmen Dieselmotoren, den höchsten Anteil am Absatz aufweisen. Die Ausweitung des Firmenkundengeschäftes wird zu einer wichtigen Säule und trägt somit zur Erreichung der Absatzziele bei, verlangt jedoch mehr kurzfristigen Liquiditätsbedarf. Eine dem Markt angepasste Disposition von Fahrzeugen wird auch in Zukunft entscheidenden Einfluss auf Rentabilität und Liquidität nehmen. Insbesondere ist auf die Bereitstellung von Vorführwagen und Kundenersatzwagen das Hauptaugenmerk zu legen. Diese Fahrzeuge müssen in einem zeitlich festgelegten Rhythmus dem Markt zur Verfügung gestellt werden. Die Stärken des Unternehmens liegen insbesondere in der sehr guten Marktausschöpfung. Durch den sehr erfolgreichen Absatz von Neufahrzeugen in den vergangenen Jahren ist auch weiterhin eine sehr gute Auslastung im Service,- und Teilegeschäft gegeben. Innovative Marketingstrategien, den Kundenanforderungen und neuen Medienportalen angepassten Werbeauftritten, die seitens der Autohaus Bleker GmbH schon seit Jahren praktiziert werden, gehören zu den Aktivitäten, die für einen dauerhaften Erfolg unabdingbar sind. Für den Standort Münster sind die Arbeiten an dem neuen Mehrmarken Autohaus fast abgeschlossen. Die Eröffnung findet Mitte Oktober 2013 statt. Der Standort bietet erhebliche Vorteile gegenüber dem jetzigen Standort. Insbesondere für die Ausweitung des Firmenkundengeschäftes ist dieser Standort in idealer Lage positioniert. Die Infrastruktur wurde in den letzten Jahren stetig modernisiert, so dass für die kommenden Jahre mit keinen größeren Investitionen mehr zu rechnen ist. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für die Geschäftsjahre 2013/2014 sowie 2014/2015, das die Jahresergebnisse einer positiven Entwicklung unterliegen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Autohaus Bleker GmbH eine wesentliche, gewichtige Größe sowohl auf dem regionalen Automarkt,, wie auch beim Hersteller Citroen, ist. Durch die verschiedenen Standorte, verteilt auf das gesamte Münsterland, ist die Nähe zum Kunden das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Zukunft. Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter tragen zu der hohen Kundenzufriedenheit bei. Tiefe Marktkenntnisse, sowie flexibles Reagieren auf veränderte Marktsituationen, sind Schlüsselfaktoren, die uns die Chancen einräumen, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Borken, den 04. Oktober 2013 Autohaus Bleker GmbH Die Geschäftsführung: Bernhard Bleker Hermann Bleker Bilanz zum 30. Juni 2013 der Firma Autohaus Bleker GmbH, BorkenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.07.2012-30.06.2013 der Firma Autohaus Bleker GmbH, Borken
A n h a n g für das Geschäftsjahr vom 01.07.2012 - 30.06.2013 der Firma Autohaus Bleker GmbH, Borken1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss1.1. Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung ergänzender Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Jahresabschluss in seiner Form und Darstellung nicht verändert. Zur besseren Übersicht wurden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Leerposten ausgelassen sowie die Postenbezeichnungen dem tatsächlichen Inhalt angepasst. 1.2. Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die Vermögenswerte des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode - angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen und vermindert um angemessene Wertberichtigungen angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der Angaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Die Rückstellungen für Pensionen sind unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck) mit einem Rechnungszinsfuß von 4,94 % p.a. (Vorjahr 5,13 p.a.) angesetzt. Der Bewertung liegt bzgl. erwarteter Lohn- und Gehaltssteigerungen zudem ein unterstellter Rententrend von 2,0 % p.a. zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden im gesetzlich erforderlichem Umfang gebildet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellungen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in der Höhe der Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2. Spezielle Ausführungen zum Jahresabschluss2.1. Ausführungen zur Bilanz 2.1.1. Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens Die Gliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Angaben zum Anteilsbesitz:
2.1.2. Erläuterungen zum Umlaufvermögen Vorräte Die Bewertung der Fahrzeuge erfolgte zu Einkaufspreisen unter Berücksichtigung von Abschlägen, um eine verlustfreie Bewertung zu gewährleisten. Forderungen Die Forderungen wurden zum Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, zudem wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. In den Forderungen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.745 (Vorjahr T€ 3.157) enthalten. 2.1.3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von DM 600.000,00 = € 322.133,89 stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein und ist voll eingezahlt. 2.1.4. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem nach versicherungsmathematischen Methoden ermittelten Barwert. Für die einzelnen Gesellschafter des Unternehmens besteht seit 1985 und für einen Angestellten seit 1994 eine betriebliche Altersversorgung in Form der unmittelbaren Versorgungszusage. Das Unternehmen hat die Pensionszusagen durch den Abschluss von Versicherungsverträgen rückgedeckt. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 1.437 (Vorjahr T€ 1.327) sind nach Verrechnung mit Deckungsvermögen mit einem Zeitwert von T€ 1.107 (Vorjahr T€ 942) zum Betrag von netto T€ 330 (Vorjahr: T€ 385) ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 1.107 (Vorjahr T€ 942). Der Aktivwert für Rückdeckungsversicherungen als Zeitwert des verpfändeten Deckungsvermögens wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet angesetzt. Der Zinsaufwand für die Pensionsverpflichtungen von T€ 78 ist mit Erträgen von T€ 46 aus Deckungsvermögen und der weitere Aufwand von T€ 110 mit Erträgen von T€ 165 verrechnet. Die gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHG nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen T€ 210. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Verpflichtungen aus Garantien, Urlaub sowie Boni und Tantieme. 2.1.5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Raumsicherungsübereignung von Inventar abgesichert. Die passiven latenten Steuern betreffen unterschiedliche Wertansätze für die Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von ca. 30 %. 2.2. Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen stellt sich wie folgt dar:
Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorars beträgt T€ 12 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Das außerordentliche Ergebnis des Geschäftsjahres enthält ausschließlich Aufwendungen aus der Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 in Bezug auf die Pensionsrückstellung. 2.3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Autohaus Bleker GmbH hat für Darlehensverbindlichkeiten der Bleker Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG als nahestehendes Unternehmen in Höhe von T€ 6.904 (Vorjahr T€ 3.042) die Mithaftung übernommen. Ein Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen ist gegenwärtig nicht erkennbar. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 2.349 p.a., davon gegenüber nahestehende Unternehmen in Höhe von T€ 1.526 p.a. 2.4. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung der Autohaus Bleker GmbH besteht aus folgenden Personen:
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird bzgl. der Angabe der Bezüge von Geschäftsführern Gebrauch gemacht. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr Kredite in Höhe von insgesamt T€ 640 zu einem Zinssatz von 4,5 % gewährt, die bis zum 01.03.2019 zu tilgen sind. Die Firma beschäftigte im Jahresdurchschnitt 233 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Geschäftsführer), davon 112 Angestellte, 68 gewerbliche Arbeitnehmer und 53 Teilzeitkräfte. Weiterhin werden im Jahresdurchschnitt 34 Auszubildende beschäftigt. Auf die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB wurde nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB abgesehen, weil diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Die Bleker Holding GmbH mit Sitz in Borken ist Mutterunternehmen, in dessen Konzernabschluss die Autohaus Bleker GmbH einbezogen wird. 2.5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Borken, im September 2013 Die Geschäftsführung: Bernhard Bleker Hermann Bleker A n l a g e n s p i e g e l
B e s t ä t i g u n g s v e r m e r kWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Bleker GmbH, Borken für das Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis 30.06.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
A h a u s, den 04.10.2013 RWST
Wirtschaftsberatung GmbH
gez. Tieben, Wirtschaftsprüfer gez. Scherer, Wirtschaftsprüfer |
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