Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 9300
Eingetragen
17.11.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBau von StraßenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Bauarbeiten jeder Art, insbesondere von Tief- und Straßenbauarbeiten, sowie aller damit zusammenhängenden Arbeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lukas Hamelmann
seit 9.6.2026
Geschäftsführer
Jürgen Hamelmann
seit 17.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Jürgen Hamelmann
300000
60.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinrich Hamelmann GmbH

Kempen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Heinrich Hamelmann GmbH gehört zur Hamelmann-Unternehmensgruppe. Dies ist eine in der Region Niederrhein verankerte, familiengeführte, im Wesentlichen organisch gewachsene Gruppe von Gesellschaften, die rund um das Thema Tief- und Infrastrukturbau ein breites Spektrum von Dienstleistungen (Erschließung von Baugebieten, Straßenbau, Kanalbau, Verlegung von Versorgungsleitungen, Erstellung von Hausanschlüssen, Recycling von Bodenaushub und Lieferung der daraus entstehenden Schüttgüter sowie Abbau von Kies und Winterdienste) erbringt.

Neben den reinen Dienstleistungen haben in den letzten Jahren die Erschließung von Bau- und Industriegebieten, die Vermietung von Immobilien-Objekten in Gewerbegebieten, Bauträgerprojekte oder Public Private Partnership-Projekte das traditionelle Baugeschäft ergänzt. Die Kundenstruktur der Hamelmann-Gruppe ist ein seit vielen Jahren gewachsener Mix aus kommunalen und privatwirtschaftlichen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Industrien.

Durch die langjährigen Geschäftsverbindungen sowie gezielte Akquisition von Kunden kann die Risikostruktur als gleichgewichtig bezeichnet werden.

Die Schwerpunkte der Hauptgesellschaft der Gruppe - Heinrich Hamelmann GmbH - sind der Straßen- und Kanalbau sowie die Erschließung von Bau- und Industriegebieten. Durch den hohen Anteil an öffentlichen Kunden und namhaften privaten Versorgern ist die Auftragslage der Gesellschaft bzw. der Hamelmann-Gruppe positiv stabil.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist aufgrund weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, wie die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, andauernden Material- und Lieferengpässen, dem Ukraine- Krieg, weiterhin hohen Preisen und steigenden Zinsen sowie der geringen Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland, gedämpft.

Das Baugewerbe war im Geschäftsjahr 2023 von hohen Baukosten, dem Fachkräftemangel sowie negativen Finanzierungsbedingungen geprägt und die Investitionsrate in Bauprojekte sank weiterhin leicht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Nachgang und des anhaltenden Ukraine- Krieges sind weiterhin spürbar.

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund der überproportional gestiegenen Materialaufwendungen um T€ 235 oder 4,2 % unter dem des Vorjahres; dieses entsprach dennoch unseren Erwartungen.

Einsparungen bei den Personalaufwendungen, die die Steigerungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen überkompensieren, führten zu einem nur geringfügig niedrigerem Rückgang des Betriebsergebnisses.

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund geringerer Beteiligungserträge um T€ 122 gesunken.

Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 478 ab (Vorjahr T€ 618); der Rückgang von T€ 140 entsprach nur bedingt unserer Prognose des Vorjahres.

2.2.2 Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme und einer Ausschüttung im Berichtsjahr nur leicht um 1,2 Prozentpunkte vermindert. Das Eigenkapital, absolut betrachtet, ist um T€ 228 auf T€ 7.755 gestiegen.

Der Anstieg der Bilanzsumme ist insbesondere bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen auf der Aktivseite und höhere Pensionsverpflichtung und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf der Passivseite.

2.2.3 Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist gestiegen und solide und erlaubt eine stabile Geschäftsentwicklung. Auch in diesem Jahr wurden wiederum Mittel zur planmäßigen Tilgung von Darlehen und zu Investitionszwecken in Sachanlagen genutzt. Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode ist insbesondere aufgrund der Investitionstätigkeit im Berichtsjahr gesunken.

Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern zu jeder Zeit während des Geschäftsjahres erfüllen. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen.

2.3 Personal

Die Personalaufwandsquote (18,1 %) ist auf Grund der gestiegenen Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr (22,0 %) um 3,9 Prozentpunkte gesunken. Dazu beigetragen hat die Zahl der Arbeitnehmer, die gegenüber der Vergleichsperiode gesunken ist.

Die aktuelle Situation des Facharbeitermangels und der daraus resultierende leichte Rückgang unseres Personalbestandes waren zusammen mit dem Überschuss an Aufträgen in den vorherigen Geschäftsjahren Gründe dafür, unseren Fokus der Bauprojekte zu ergänzen. Die Qualität unserer Bauleistungen und der Gewinneinbringung unserer Projekte wird noch höher angesetzt. Durch regelmäßige Schulungen werden die fortlaufenden Qualifikationen und die Weiterentwicklung jedes einzelnen Mitarbeiters gefördert. Die gute Wettbewerbsposition und die erfolgreiche Unternehmensentwicklung der Hamelmann-Gruppe ist auf qualifizierte Mitarbeiter und technisches Knowhow zurückzuführen.

2.4 Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit, Ökobilanz und Recycling ist für die Hamelmann-Gruppe seit Jahren ein bedeutungsvolles Thema, welches in der Unternehmungsführung hohe Priorität hat.

Das Einsetzen von erneuerbaren Energien entwickelt sich stetig weiter und wir arbeiten intensiv daran, unsere eigenen hohen Ansprüche zu erfüllen, unsere CO 2 -Emissionen zu reduzieren und unsere Projekte stets umweltfreundlich abzuschließen. Die in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit werden auch in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgt.

Zu deponierender Boden wird von uns recycelt und daraus wiederverwendbarer Flüssigboden hergestellt, sodass dieser zurück in den Baukreislauf fließt.

2.5 Digitalisierung

Das Umsetzen der Digitalisierung in der Hamelmann-Gruppe entwickelt sich planmäßig. Die Bauakten und Bauprozesse werden möglichst papierlos geführt und vereinfachen somit den gesamten Projektablauf, wodurch Transparenz für unsere Mitarbeiter vor Ort und den Auftraggeber entsteht. Durch diese Digitalisierung wird auch der höher angesetzte Qualitätsmaßstab der Baustellen unkompliziert ausführbar.

3. Prognosebericht

Die Bauwirtschaft hat sich in den letzten Jahren als Stützpfeiler während der weltwirtschaftlichen Schwierigkeiten erwiesen. Dies hat sich im laufenden Jahr verändert und eine Verbesserung ist auch im folgenden Jahr nur schwer ersichtlich und die Nachwirkungen der letzten Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges werden weiterhin spürbar bleiben.

Im Februar 2024 hat sich die Stimmung der Baufirmen laut ifo-Konjunkturumfrage gegenüber dem Jahresbeginn 2023 deutlich verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex lag bei - 35,4 Punkten. 40 Prozent der befragten Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, während nur 13 % ihre aktuelle Lage als gut bewerteten. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind sehr pessimistisch. Rund 46 % erwarten zwar eine gleichbleibende Geschäftslage, doch 47 % rechnen mit einer ungünstigeren Geschäftslage. Ursächlich dürften hierfür vor allem fehlende Aufträge sein. So gaben 40 % der befragten Bauunternehmen an, dass ihre Bautätigkeit im Februar 2024 durch einen Auftragsmangel behindert wurde. Auftragsstornierungen meldeten rund 11 %.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für 2024 einen realen Umsatzrückgang im Bau-Haupt-Gewerbe um rund 3,5 % und einen Rückgang der Baupreise um 1 %.

Der Rückgang lässt sich hauptsächlich zurückführen auf die inflationäre Entwicklung (inklusive Preissteigerungen für Baumaterialien), fehlende Aufträge und die Zinswende. Mit Blick auf die einzelne Bausparte Tiefbau bilden Aufträge der Ver- und Entsorger in neue Stromtrassen eine Stütze.

Für das Gesamtjahr 2024 wird mit einem leichten Rückgang des Rohergebnisses gerechnet. Wir prognostizieren für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin ein positives, jedoch leicht geringeres Roh- und Jahresergebnis.

4. Chancen- und Risikobericht

In den Geschäftsjahren 2022 und 2023 spürte das Unternehmen die negativen ökonomischen Auswirkungen der veränderten Marktsituation aufgrund des Coronavirus und des Ukraine- Krieges. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 ergeben sich trotz dessen vielfältige Chancen und Möglichkeiten für die Geschäftstätigkeit. Ein aktives Chancen- und Risikomanagement ermöglicht eine erfolgreiche Projektgestaltung und interne Projektdurchführung sowie eine Anpassung der internen Geschäftsstrategie. Darunter fällt die autarke Stromversorgung unseres Unternehmens. Mithilfe von Stromspeichern wird unsere Selbstständigkeit erweitert, selbst in schwierigen Situationen unabhängig und weiterhin betriebsfähig zu sein.

Da unser Marktsegment weiterhin mit Aufträgen gefüllt wird, können wir fortlaufend längerfristige Dienstleistungsverträge mit den Kommunen, Versorgern und Gemeinden zu unserem Auftragsbestand zählen. Zudem verfügt die Heinrich Hamelmann GmbH über langjährig gewachsene Kundenbeziehungen in vielen Bereichen, welche wir gefordert sind, stetig zu bedienen und zu pflegen. Auch neue Kunden werden mit unserer Firmenphilosophie "Die Gesamtleistung macht den Unterschied" für uns gewonnen. Dies ermöglicht es uns, eine breitere Kundenvielfalt zu erlangen und konsequent neue Marktchancen zu nutzen. Da Straßen, Schienen, Flüsse und Kanäle die Lebensadern sind, die in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zu stark vernachlässig wurden, sehen wir auch hier konstante Auftragsmöglichkeiten und große Chancen. Es bedarf erheblicher Investitionen in diese Infrastruktur.

Die im Vorjahr vollzogene Verschiebung der einzelnen Bausparten hat sich wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und die Kommunen sind aktuell bereit, mehr in den Bau zu investieren. Die Stromversorgung und die Verlegung von Versorgungsleitungen sowie der Bau von Trassen nehmen weiterhin zu. Private Investoren handeln bei der Erweiterung und Erschließung neuer Gewerbeflächen bedacht. Unsere Leistungen werden somit stets gefordert und unsere Kapazitäten sind weitestgehend ausgereizt, da auch stark in das Erschließen neuen Baugebiete investiert wird.

Im Bereich der Baustoffe haben wir es weiterhin mit gestiegenen Baustoffpreisen zu tun und anderen aktiven Faktoren, welche sich als aktuell schwierige Rahmenbedingungen darstellen. Es sind noch immer die hohen Energiekosten, die Preissteigerungen des Betons und der Fachkräftemangel. Mit Nachträgen, Verhandlungen und dem Verwehren von Preisbindungen wirken wir diesen Faktoren positiv entgegen. Zudem erfolgt permanent eine Analyse der Marktentwicklungen bzw. -anforderungen und wir stellen uns zielgerecht für die Zukunft auf. Unter anderem ist es der Bestand unserer Kiesgruben und neue Investitionen in diese. Wir treten hiermit der Verknappung von Verfüllkapazitäten und den damit einhergehenden Preissteigerungen entgegen und sichern damit eine langfristig wettbewerbsfähige Kosten- und Lieferstruktur. Ein Ausbau dieses Segmentes wird innerhalb der Gruppe weiter angestrebt.

Ein Projekt in unserem Hause ist die Errichtung energieeffizienter Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in der Gemeinde Grefrath. Zudem wird hier neuer, nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum geschaffen, der unter anderem der Gewinnung neuer Mitarbeiter dient.

Aufgrund des Fachkräftemangels im Baugewerbe werden intensive Maßnahmen für die Gewinnung von Fachpersonal umgesetzt. Die Zahl von angebotenen Ausbildungsplätzen der Baubranche übersteigt noch immer die Zahl der Bewerber und die Lücke der Rentenabgänger kann nicht im Ganzen gefüllt werden. Wir nutzen die hohe Erreichbarkeit von Social-Media-Plattformen, um eine große Reichweite an Präsenz zu erhalten und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter aus dem europäischen und nicht europäischen Ausland zu akquirieren. Ebenfalls wird Qualitätsmanagement und Weiterbildung unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe großgeschrieben.

Zur Abwendung möglicher Risiken informiert ein monatliches Berichtswesen die Geschäftsführung laufend über Geschäftsfälle und relevante Entwicklungen. Die Ertrags- und Kostenstrukturen großer Bauprojekte unterliegen mit Hilfe der Kostenrechnung und begleitender Projektkalkulationen ständig einem Monitoring und liefern so kontinuierlich die erforderliche Transparenz. Um Schwankungen in Zahlungsströmen zu vermeiden, werden auch bei langfristig laufenden Projekten ständig Abschlagrechnungen erstellt und so das Finanzierungsrisiko minimiert. Des Weiteren möchten wir unsere liquide Flexibilität beibehalten und auf mögliche Auftragsänderungen schnell reagieren können.

Gegen die aus dem Geschäft resultierenden Haftungsrisiken ist durch entsprechende Versicherungsabschlüsse Vorsorge getroffen. Wir betreiben ein proaktives Versicherungsmanagement, was den Risiken vorausschauend Rechnung trägt, und nehmen hierbei Unterstützung durch professionelle Ansprechpartner wahr.

Hinsichtlich der Finanzlage erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 keine besondere Beeinträchtigung unserer Ergebnissituation. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir eine rückläufige Gesamtleistung. Diese wird immer noch in einem guten positiven Bereich liegen, trotz erhöhter Kosten im Bereich der Finanzierungsmöglichkeiten und der steigenden Sachkosten im Allgemeinen.

Wir als Familien- und Ausbildungsbetrieb sind für die zuvor genannten Aspekte gut aufgestellt und sehen mit Zuversicht in die Zukunft und auf die Entwicklung der Unternehmensgruppe.

 

Kempen, den 30. September 2024

Heinrich Hamelmann GmbH

Geschäftsführung

Jürgen Hamelmann

Offenzulegende Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.412,80 11.493,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 649.826,59 479.488,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.071.631,67 1.072.463,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.652,68 253.240,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.022.809,60 1.304.544,61
4.030.920,54 3.109.736,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 616.911,67 584.711,67
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
618.411,67 586.211,67
4.654.745,01 3.707.442,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.029.031,93 6.231.084,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.987.770,18 5.558.901,74
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 706.788,81 (i. Vj .: € 591.394,46)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.216.591,87 1.399.136,94
13.233.393,98 13.189.123,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.951,07 30.781,12
17.924.090,06 16.927.346,45

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnvortrag 7.020.909,05 6.652.546,70
III. Jahresüberschuss 478.406,00 618.362,35
7.754.960,99 7.526.554,99
B. Rückstellungen 1.822.261,59 1.330.615,08
C. Verbindlichkeiten 8.344.222,72 8.068.659,14
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: € 232.000,00 (i. Vj .: € 32.160,13)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 18.876,76 (i. V.j.: € 18.086,38)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.644,76 1.517,24
17.924.090,06 16.927.346,45

Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 5.376.788,96 5.612.070,94
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.381.927,00 2.469.140,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 775.094,40 3.157.021,40 861.630,46
- davon für Altersversorgung: - € 59.230,19 (Vj: - € 41.220,22)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 518.268,49 522.764,65
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.107.745,46 1.047.268,81
5. Erträge aus Beteiligungen 30.268,25 112.453,17
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.714,36 84.712,97
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.307,21 24.058,85
- davon aus Aufzinsung: € 20.757,19 (Vj: € 22.726,22)
8. Finanzergebnis 50.675,40 173.107,29
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 155.813,11 256.074,19
10. Ergebnis nach Steuern 488.615,90 628.299,24
11. Sonstige Steuern 10.209,90 9.936,89
12. Jahresüberschuss 478.406,00 618.362,35

Offenzulegender Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256 a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter der Nummer HRB 9300 eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 gemäß § 264 Abs. 1 Nr. 2 HGB i. V. m. § 267 Abs. 2 und 4 HGB die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear und pro rata temporis ermittelt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf abschreibungsfähige Vermögensgegenstände. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich pro rata temporis nach der linearen bzw. bei Zugängen in das bewegliche Sachanlagevermögen nach der degressiven Methode. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt (Beachtung des strengen Niederstwertprinzips).

Unfertige Leistungen wurden zu den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Konkrete Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Den allgemeinen Kreditrisiken wird durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen.

Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt.

Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostenänderungen gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel.

Finanzanlagen:

Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

Höhe der Anteile Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
% T€ T€
RFB Recycling-Gesellschaft für Baureststoffe mbH & Co. KG, Tönisvorst 33,33 307 44
RFB Recycling-Gesellschaft für Baureststoffe Verwaltung mbH, Tönisvorst * 33,33 220 (5)
RFB Tönisvorst GmbH, Tönisvorst 33,33 379 11
RFB Bodenaufbereitung Kaarst GmbH, Kaarst 20,00 974 (56)
RFB Kaarst GmbH, Kaarst 20,00 3 2
Keuck Baustoff GmbH & Co. KG, Grefrath 100,00 174 20
Keuck Baustoff Verwaltungsgesellschaft mbH, Grefrath 100,00 55 4

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen ein verzinsliches Gesellschafterdarlehen, zwei Darlehen gegen nahestehende Unternehmen sowie zwei Darlehensforderungen gegen Schwestergesellschaften.

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method/PUC) angewendet. Der der Bewertung zugrundeliegende Rechnungszinssatz von 1,82 % wurde den von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 25. November 2009 ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen entnommen (Stichtag 31. Dezember 2023). Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Aufgrund der festen Rentenzusagen wurde kein Rententrend berücksichtigt. Bei Anwendung des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes (1,74 %) hätte sich eine um T€ 11 höhere Rückstellung ergeben. In dieser Höhe liegt eine Ausschüttungssperre vor. Ein Aktivwert aus einer Rückdeckungsversicherung besteht zum Bilanzstichtag nicht mehr.

Von den Verbindlichkeiten haben T€ 8.162 (i. Vj.: T€ 8.068) ein Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 182 (i. Vj.: - ) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen drei Darlehen zum Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist eine Grundschuld in Höhe von T€ 1.941 zugunsten des Kreditinstituts eingetragen. Darüber hinaus sind für ein Darlehen (Nennbetrag T€ 1.200) die Ansprüche aus Vermietung und Verpachtung der Objekte abgetreten.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft übernimmt als Gesamtschuldnerin die uneingeschränkte und unwiderrufliche Verpflichtung gegenüber einem Kreditinstitut dafür Sorge zu tragen, dass eine Enkelgesellschaft ein Darlehen in Höhe von T€ 900 vollständig zurückzahlt. Das Darlehen valutiert am Bilanzstichtag mit T€ 759.

Die Gesellschaft bürgt als Gesamtschuldnerin für eine Rentenverpflichtung aus dem Kauf eines Grundstücks durch eine Enkelgesellschaft.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 96. Die Verträge sind kurzfristig kündbar.

3. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 50 Arbeitnehmer (i. Vj. 55), davon 18 Angestellte (i. Vj. 18) und 32 gewerbliche Mitarbeiter (i. Vj. 37).

4. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde ausgeübt durch Herrn

Jürgen Hamelmann, Kempen, Kaufmann.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Kempen, den 30. September 2024

Heinrich Hamelmann GmbH

Geschäftsführung

Jürgen Hamelmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.504,00 - - - 77.504,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.077.082,21 - - 183.767,00 1.260.849,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.595.407,21 409.540,00 392.186,72 - 4.612.760,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.014.519,87 157.065,25 69.042,08 - 1.102.543,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.304.544,61 902.031,99 - (183.767,00) 2.022.809,60
7.991.553,90 1.468.637,24 461.228,80 - 8.998.962,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 584.711,67 32.200,00 - - 616.911,67
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 - - - 1.500,00
586.211,67 32.200,00 - - 618.411,67
8.655.269,57 1.500.837,24 461.228,80 - 9.694.878,01
Wertberichtigungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.010,44 6.080,76 - 72.091,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 597.593,69 13.428,93 - 611.022,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.522.943,59 382.442,39 364.257,17 3.541.128,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 761.279,68 116.316,41 61.705,72 815.890,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - -
4.881.816,96 512.187,73 425.962,89 4.968.041,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - - - -
2. Genossenschaftsanteile - - - -
- - - -
4.947.827,40 518.268,49 425.962,89 5.040.133,00
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.412,80 11.493,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 649.826,59 479.488,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.071.631,68 1.072.463,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.652,67 253.240,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.022.809,60 1.304.544,61
4.030.920,54 3.109.736,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 616.911,67 584.711,67
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
618.411,67 586.211,67
4.654.745,01 3.707.442,17

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heinrich Hamelmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heinrich Hamelmann GmbH, Kempen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinrich Hamelmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. September 2024

Ypsilon Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Lindermann, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Mertens,Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder der Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Zusätzliche Angaben zur Offenlegung

1. Inanspruchnahme von Erleichterungen, Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der handelsrechtlichen Erleichterungsvorschriften nur teilweise offengelegt.

Es wird gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 letzter Satz HGB darauf hingewiesen, dass sich der vorstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

2. Feststellung des Jahresabschlusses, Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 1. Oktober 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und der Gewinnverwendungsbeschluss wie folgt gefasst:

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 478.406,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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