PreSens Precision Sensing GmbH

Am Biopark 11, 93053 Regensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 101505
Eingetragen
6.5.1997
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Entwicklung und Produktion von Mikrooptoden, optischen-chemischen Sensoren, Mikrobioreaktoren mit integrierten optischen Sensoren und optoelektronischen Meßsystemen, wissenschaftlicher Gerätebau und damit verbundene Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen im In- und Ausland errichten oder bestehende erwerben oder sich an diesen beteiligen und deren Vertretung übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Achim Stangelmayer
seit 3.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

30.73% identifiziert69.27% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
30.73%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Medical Solutions List GmbHAUT
69.27%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Medical Solutions List GmbH
Austria
25.700 €
69.30%
Achim Stangelmayer
85633 Neuburg a.d. Donau
11.400 €
30.70%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PreSens Precision Sensing GmbH

Neuburg a.d. Donau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a. d. Donau

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell sowie Angaben zu Forschung und Entwicklung

PreSens Precision Sensing GmbH produziert optische chemische Sensoren für die Geschäftsfelder der Medizin, Biotechnologie und industrielle Anwendungen. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert .

2. Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 113,25 (VJ 116,00). Die Mitarbeiterzahl blieb nahezu konstant. Bei der Auswahl der Mitarbeiter wurden verschiedenste Rekrutierungs-Kanäle und multimodale Selektionsverfahren verwendet.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden bilanzwirksame Investitionen in Höhe von TEUR 95 (VJ TEUR 199) getätigt. Die Investitionen betrafen überwiegend Maschinen, geringwertige Wirtschaftsgüter und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungsgegenstände.

B. Ertragslage

Das Jahresergebnis der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Ergebnisveränderung
TEUR
Gesamtleistung 24.312 35.697 -11.385
Aufwendungen für Material und Fremdleistungen 3.341 3.957 -616
Rohertrag 20.971 31.740 -10.769
Personalaufwand 7.624 7.728 -104
Abschreibungen 264 308 -44
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.316 2.194 122
Sonstige betriebliche Erträge 1.387 1.596 -209
Zinserträge/sonstige Erträge 163 2 161
Zinsaufwendungen 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag/sonstige Steuern 3.793 7.099 -3.306
Ergebnis nach Steuern 8.524 16.009 -7.485
Jahresüberschuss 8.524 16.009 -7.485

Die Aufwendungen für Material und Fremdleistungen in 2023 betragen TEUR 3.341 (VJ TEUR 3.957).

Die Personalkosten verminderten sich um TEUR 104 basierend auf der Verminderung der Gesamtleistung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 2.316 (VJ TEUR 2.194). Diese Position beinhaltet u.a. die Miet- und Mietnebenkosten in Höhe von TEUR 1.273 (VJ TEUR 869) sowie Reisekosten in Höhe von TEUR 14 (VJ TEUR 7). Weiter sind hier Rechts-, Beratungs- und Fortbildungskosten in Höhe von TEUR 85 (VJ TEUR 84), Versicherungen in Höhe von TEUR 35 (VJ TEUR 32) und im Übrigen allgemeine Verwaltungskosten enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich insbesondere aufgrund geringerer Projektzuschüsse.

Ein unter betriebswirtschaftlichen Aspekten ermitteltes Betriebsergebnis errechnet sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Gesamtleistung 24.312 35.697
./. Wareneinsatz 3.341 3.957
Rohertrag 20.971 31.740
./. Übrige Kosten 10.205 10.230
Betriebsergebnis 10.766 21.510

C. Vermögenslage

In der folgenden Übersicht sind die Bilanzposten entsprechend ihrer Fälligkeit und sachlicher Zugehörigkeit wie folgt zusammengefasst:

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 360 2,2 534 1,7 -174
Vorräte 6.759 41,6 7.274 22,1 -515
Forderungen 3.492 21,5 4.638 14,1 -1.146
Flüssige Mittel 5.608 34,5 20.323 61,9 -14.715
Rechnungsabgrenzungsposten 38 0,2 56 0,2 -18
16.257 100,0 32.825 100,0 -16.568

PASSIVA

Eigenkapital 13.766 84,7 29.061 88,5 -15.295
Rückstellungen 1.396 8,6 1.757 5,4 -361
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.095 6,7 2.007 6,1 -912
Mittelfristige Verbindlichkeiten 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
16.257 100,0 32.825 100,0 -16.568

Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 13.766 (VJ TEUR 29.061). Die Rückstellungen verminderten sich um TEUR 361. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verminderten sich auf Grund von geringeren Steuerverbindlichkeiten.

D. Finanzlage

a) Statische Liquiditätsrechnung

Die statische Liquiditätsrechnung bringt die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens zum Abschlussstichtag zum Ausdruck.

Die statische Liquiditätsrechnung bringt die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens zum Abschlussstichtag zum Ausdruck.

aa) Liquidität 1. Grades

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.094.616 2.006.682
./. Flüssige Mittel 5.608.251 20.322.510
Überdeckung -4.513.635 -18.315.828
Liquiditätsgrad in %
Flüssige Mittel x 100 Kurzfristige Verbindlichkeiten

Bei der Berechnung der Liquidität 1. Grades werden den kurzfristigen Verbindlichkeiten die flüssigen Mittel gegenübergestellt. Die flüssigen Mittel setzen sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten sind u. a. erhaltene Anzahlungen, kurzfristige Bank- und Lieferantenverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag bzw. kurze Zeit nach dem Abschlussstichtag fällig sind (wie z. B. Gehälter, Steuerverbindlichkeiten, Telefon usw. für den letzten Monat vor Abschlussstichtag).

Am Abschlussstichtag überstiegen die flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten um EUR 4.513.635. Dies entspricht einem Liquiditätsgrad von 512 %.

ab) Liquidität 2. Grades

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.094.616 2.006.682
./.(Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) 9.099.666 24.960.405
Überdeckung -8.005.050 -22.953.723
Liquiditätsgrad in %
(Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) x 100 Kurzfristige Verbindlichkeiten

Zur Berechnung der Liquidität 2. Grades wurden den kurzfristigen Verbindlichkeiten, die flüssigen Mittel sowie die kurzfristigen Forderungen (unter anderem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Forderungen) gegenübergestellt. Hierbei ergibt sich eine Überdeckung von EUR 8.005.050. Der Liquiditätsgrad beträgt 831 %.

ac) Liquidität 3. Grades

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.094.616 2.006.682
./. Umlaufvermögen 15.858.593 32.234.247
Überdeckung -14.763.977 -30.227.565
Liquiditätsgrad in %
Umlaufvermögen x 100 Kurzfristige Verbindlichkeiten

Für die Ermittlung der Liquidität 3. Grades wurden den kurzfristigen Vermögenswerten die Vorräte hinzugefügt. Der sich dadurch ergebende Liquiditätsgrad von 1.449 % drückt somit das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten in Prozent aus.

b) Kapitalflussrechnung (nach DRS 21)

2023
TEUR
2022
TEUR
Periodenergebnis 8.524 16.009
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 264 308
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -326 76
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5 10
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.578 -2.577
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -28 -14
Zinsaufwendungen / Zinserträge -163 -2
Ertragsteueraufwand /-ertrag 3.791 7.097
Ertragsteuerzahlungen -5.609 -6.125
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.036 14.782
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1 0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -95 -199
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Erhaltene Zinsen 163 1
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 69 -198
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten 0 0
gezahlte Zinsen 0 0
Auszahlung an Gesellschafter (Dividenden) -23.819 -12.000
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -23.819 -12.000
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -14.714 2.584
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 20.321 17.737
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.607 20.321
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten 5.608 20.322
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -1 -1
5.607 20.321

Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beträgt TEUR -14.714. Sie setzt sich hauptsächlich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.524, Investitionen in Höhe von TEUR 95, einer Abnahme der Position Vorräte/Forderungen um TEUR 2.578, einer Minderung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 326, einer Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten und anderer Passiva um TEUR 28 sowie aus Dividenden an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 23.819 zusammen. Die Investitionen wurden u. a. für Maschinen, geringwertige Wirtschaftsgüter und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungsgegenstände getätigt. Die Minderung der Rückstellungen resultiert aus der Tatsache, dass zum Abschlussstichtag geringere Rückstellungen für Personalkosten und Gewährleistungen zu bilden waren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich zum Abschlussstichtag um TEUR 912 vermindert. Diese Minderung beruht hauptsächlich auf den Verbindlichkeiten aus Steuern.

E. Risikobericht

1. Risikomanagement

Die sich aus diesen Geschäftstätigkeiten ergebenden Risiken werden in regelmäßigen Treffen der Fachabteilungen mit der Geschäftsführung diskutiert und überprüft. Zudem werden in Managementsitzungen erkennbare Risiken identifiziert und analysiert sowie lösungsorientierte Gegenmaßnahmen umgehend eingeleitet.

2. Rechtliche Risiken/Zulassungsrisiko

Es bestehen derzeit keine rechtlichen Risiken. Es bestehen keine Zulassungsrisiken.

3. Beschaffungsmarktrisiko

Für unsere Produktion sind wir auf die Belieferung durch Hersteller angewiesen. Bei Spezialprodukten besteht zudem das Risiko der Abhängigkeit aufgrund von spezifischen Hersteller Know-how. Mit kontinuierlichen Maßnahmen, wie z. B. Lieferantenqualifizierung und vertraglichen Absicherungen werden speziell Risiken minimiert.

4. Personalrisiken

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit hohem Engagement und Kompetenz dazu beigetragen, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu erhalten und Wachstum zu generieren. Klare Vertretungsregelungen auf allen Hierarchieebenen stellen die kontinuierliche Entwicklung sicher und reduzieren das Risiko des möglichen Ausfalls einer Schlüsselperson.

5. Informationstechnische Risiken

Um den Betriebsablauf nach einem potenziellen Datenverlust sicher zu stellen wurden effiziente Gegenmaßnahmen installiert, die sicherstellen, dass nach Ablauf von zwei Tagen die entsprechenden Daten wieder zur Verfügung stehen.

6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Die PreSens Precision Sensing GmbH verfügt zum 31.03.2024 über TEUR 5.538 an liquiden Mitteln.

7. Weitere Risiken

Durch das Erstellen von Notfallplänen, Sensibilisierung der Mitarbeiter und vorbeugender Gegenmaßnahmen wird versucht, auftretende Risiken zu minimieren.

F. Prognosebericht

Aufgrund der immer noch spürbaren Auswirkungen der Corona Krise geht die PreSens Precision Sensing GmbH für das Jahr 2024 nur von einem minimalen Umsatzwachstum aus. Das wird dadurch begründet, dass der überproportionale Aufbau von Lagerbeständen durch die Kunden, bedingt durch die Unsicherheiten der Pandemie in den Jahren 2021 und 2022, auch noch im laufenden Jahr abgebaut wird. Die PreSens Precision Sensing GmbH rechnet jedoch für die nächsten Jahre mit einem zunehmenden Wachstum der adressierten Geschäftsfelder.

 

Neuburg a.d. Donau, den 30. Juni 2024

PreSens Precision Sensing GmbH

Der Geschäftsführer

Achim Stangelmayer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 359.845,00 534.747,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.708,00 21.768,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.708,00 21.768,00
II. Sachanlagen 351.137,00 512.979,50
1. technische Anlagen und Maschinen 238.104,00 356.200,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 113.033,00 156.779,50
B. Umlaufvermögen 15.858.592,99 32.234.247,34
I. Vorräte 6.758.927,36 7.273.842,30
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.340.606,44 3.843.056,50
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 347.444,96 388.091,23
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.015.313,42 3.034.449,57
4. geleistete Anzahlungen 55.562,54 8.245,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.491.415,02 4.637.895,44
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.459.865,43 4.298.985,05
2. Forderungen gegen Gesellschafter 794,41 5.856,49
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.030.755,18 333.053,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.608.250,61 20.322.509,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.180,14 56.427,15
Aktiva 16.256.618,13 32.825.421,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.765.963,07 29.061.057,54
I. Gezeichnetes Kapital 37.100,00 37.100,00
II. Kapitalrücklage 394.000,00 394.000,00
III. Bilanzgewinn 13.334.863,07 28.629.957,54
davon Gewinnvortrag 28.629.957,54 24.621.340,77
B. Rückstellungen 1.396.039,46 1.757.682,12
1. Steuerrückstellungen 0,00 35.802,85
2. sonstige Rückstellungen 1.396.039,46 1.721.879,27
C. Verbindlichkeiten 1.094.615,60 2.006.682,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.160,59 1.150,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.160,59 1.150,05
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 433.912,39 215.547,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 433.912,39 215.547,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 113.866,89 347.586,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 113.866,89 347.586,66
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.000,00 15.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.000,00 15.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 530.675,73 1.427.398,49
davon aus Steuern 446.484,91 1.406.737,30
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.328,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 530.675,73 1.427.398,49
Passiva 16.256.618,13 32.825.421,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 24.685.200,01 35.051.646,80
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 372.830,66 -645.354,07
3. sonstige betriebliche Erträge 1.387.425,22 1.596.132,45
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 10.615,89 114.447,76
4. Materialaufwand 3.340.887,76 3.956.731,81
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.986.679,74 3.590.157,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 354.208,02 366.573,85
5. Personalaufwand 7.624.587,09 7.727.637,38
a) Löhne und Gehälter 6.635.916,56 6.749.458,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 988.670,53 978.178,91
davon für Altersversorgung 7.032,00 8.653,89
6. Abschreibungen 264.020,54 308.487,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 264.020,54 308.487,32
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.316.604,27 2.194.653,28
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 56.157,27 40.390,33
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 163.060,69 1.865,78
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29,51 1,02
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.790.855,66 7.096.802,60
11. Ergebnis nach Steuern 8.525.870,43 16.010.685,69
12. sonstige Steuern 1.903,08 2.068,92
13. Jahresüberschuss 8.523.967,35 16.008.616,77
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 28.629.957,54 24.621.340,77
15. Ausschüttung 23.819.061,82 12.000.000,00
16. Bilanzgewinn 13.334.863,07 28.629.957,54

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a. d. Donau

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion von Mikrooptoden, optischen-chemischen Sensoren, Mikrobioreaktoren mit integrierten optischen Sensoren und optoelektronischen Meßsystemen, wissenschaftlicher Gerätebau und damit verbundene Dienstleistungen.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 101505 eingetragen.

Für das Geschäftsjahr 2023 erfüllt die PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a. d. Donau, unverändert die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 II HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung von einer Nutzungsdauer von 1 bis 5 Jahren ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungszeiten liegen bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 3 und 10 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1 und 10 Jahren.

In Analogie zur steuerlichen Behandlung wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,01 bis zu einem Wert von EUR 800,00 sofort abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten nach Abzug von Skonti und Boni unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten bei Beachtung des Niederstwertprinzips. Angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, wurden berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich angemessener Abschläge für akut erkennbare Risiken bewertet. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Forderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Ausgaben bis zum Abschlussstichtag, welche Aufwand für Folgeperioden darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit den Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen wurden entsprechend des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und für die erkennbaren Risiken ausreichend bemessen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1 (VJ. TEUR 6) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit TEUR 389 (VJ. TEUR 476) auf Personalrückstellungen für Boni, mit TEUR 273 (VJ. TEUR 268) auf Personalrückstellungen für Urlaub und Überstunden, für ausstehende Eingangsrechnungen und Nachlaufkosten mit TEUR 78 (VJ. TEUR 148) und mit TEUR 656 (VJ. TEUR 830) auf übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 15 (VJ. TEUR 15).

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil die üblichen verlängerten Eigentumsvorbehalte.

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Inland 4.628.161 6.578.362
Europäische Union 7.306.889 8.532.687
Drittland 12.750.150 19.940.598
24.685.200 35.051.647

Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung:

Die sonstigen Erträge belaufen sich auf TEUR 1.387 (VJ. TEUR 1.596) und betreffen in Höhe von TEUR 1.039 Erträge aus Projektzuschüssen.

C. Ergänzende Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 13.334.863,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen aus Mietverhältnissen mit einem Gesamtwert von TEUR 423 (VJ. TEUR 511).

Außerdem bestehen Leasingverhältnisse für bewegliches Vermögen mit einer Gesamtverpflichtung über die Vertragslaufzeit von TEUR 8 (VJ. TEUR 22).

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Achim Stangelmayer, Diplom-Chemiker, Neuburg a. d. Donau

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans verzichtet.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende betrug 113,25 (VJ. 116,00 Arbeitnehmer). Es handelt sich um Angestellte.

An der Gesellschaft sind die Medical Solutions List GmbH, Österreich, in Höhe von EUR 25.700,00 und Herr Achim Stangelmayer in Höhe von EUR 11.400,00 beteiligt.

 

Neuburg a. d. Donau, 30. Juni 2024

Der Geschäftsführer

Achim Stangelmayer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a.d. Donau

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a.d. Donau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der PreSens Precision Sensing GmbH, Neuburg a.d. Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Regensburg, den 8. April 2025

Josef Ertl, Wirtschaftsprüfer

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