Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 11398
Eingetragen
17.8.1998
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Ex- und Import, Erwerb und Verkauf von zahnmedizinischen Waren und Instrumenten, der Materialien für zahnmedizinische Waren und Instrumente sowie von pharmazeutischen und quasipharmazeutischen Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dries Julia Baets
seit 20.6.2024
Geschäftsführer
Claus Nüssle
seit 20.6.2024
Geschäftsführer
Katrin Langer
seit 1.9.2023
Geschäftsführer
Josef Richter
seit 8.2.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
GC Europe AGCHE
99.60%
GC Europe AGCHE
0.40%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GC Europe S.A.
Luxembourg
250000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GC Germany GmbH

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Mit der Gründung der GC Germany GmbH (im Folgenden auch GCG) im Jahr 1994 bildete die GC Unternehmensgruppe (im Folgenden auch GC) die Grundlage für eine eigene Vertriebs- und Marketingorganisation zur konsequenten Erschließung des zahntechnischen und zahnmedizinischen Marktes in Deutschland. Bei bereits bestehenden etablierten Marktteilnehmern in einem komplexen Markt, basierte dieser Schritt auf der Überzeugung, bessere kundenorientierte Lösungen anbieten zu können. Schlüssel zum Erfolg ist der Einsatz einer eigenen hoch-fokussierten Mannschaft von Medizinprodukteberatern und eines kundenorientierten Marketings, der dentale Produkte gepaart mit einer qualitätsorientierten Ausrichtung anbietet.

Die GCG bietet seit Gründung zahntechnische und zahnmedizinische Verbrauchsmaterialien an. Der Schwerpunkt der GCG liegt in der Beratung und im Verkauf von Produkten zur Fertigung von festsitzendem Zahnersatz und deren Befestigung sowie von Produkten für die Füllungstherapien und Abformung, welche in Zahnarztpraxen Anwendung finden.

Vertrieben werden die Produkte in Deutschland durch deutsche Fachhandelspartner. Der eigene Außendienst berät Zahnärzte und Zahntechniker zu den Produkt- und Systemlösungen von GC. Durch die konstante und zielgerichtete Medienarbeit mit einschlägigen dentalen Fachverlagen und heute auch durch digitale Medien wird sichergestellt, dass die Bekanntheit des Corporate Brand, die Lösungsangebote und die Produktmarken von GC bei den Zahnärzten und Zahntechnikern in Deutschland stetig zunimmt.

2. Allgemeine wirtschaftliche Lage

Im Berichtsjahr entging Europa einer Rezession, aber im kommenden Geschäftsjahr werden geringe positive Wachstumsraten erwartet. Dies spiegelt sich wider in den Kennzahlen des Euroraums. Danach ist das Wachstum der Wirtschaft in der Eurozone von 0,7% im ersten Quartal 2022 auf nunmehr 0,3% im ersten Quartal 2023 gesunken 1 .

Die Entwicklung des BIP in Deutschland liegt unter dem Wert der 19 Länder in der Währungsunion und schließt das Berichtsjahr im ersten Quartal 2023 mit einem Nullwachstum.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 ist von diesen Rahmenbedingungen der gesamtwirtschlichen Lage geprägt. Das BIP in Deutschland ist im ersten Quartal 2023 preisbereinigt im Vergleich zum ersten Quartal 2022 um 0,2% gestiegen. Diese geringe Zuwachsrate ist eine Folge aus dem Krieg in der Ukraine. Die Energiekosten stiegen in Deutschland massiv an und lösten eine Energiekrise aus. In nahezu allen Konsumbereichen kam es zu einem Preisanstieg. Die Inflation kletterte im Jahresschnitt 2022 auf 6,9% und liegt im März 2023 bei 7,4%.

3. Forschung und Entwicklung

Die GCG nutzt die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Konzernverbundes. Damit hat die GCG Zugriff auf alle Forschungs- und Entwicklungsbereiche der gesamten GC Unternehmensgruppe, die mit einer beinahe 100-jährigen Unternehmensgeschichte zu den weltweit führenden Entwicklern von dentalen Verbrauchsmaterialien gehört.

Neben den Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Konzernverbundes setzt die GCG auch auf eine Vernetzung und Partnerschaft mit externen Kompetenzpartnern. Dies erfolgt im wissenschaftlichen Bereich mit direktem Kontakten zu den nationalen Universitäten. Ergänzt wird dies durch einen systematischen Einbezug von zahnmedizinischen und zahntechnischen Kunden für einerseits zukunftsorientierte Bedarfsanalysen und Beta-Tests von Produkten vor einer Markteinführung und anderseits zur Definition von Systemlösungen für aktuelle zahnmedizinische Trends und Herausforderungen in der täglichen Praxis.

4. Personal

Um unseren Innovationsgrad zu halten, werden Mitarbeiter individuell und regelmäßig durch interne und externe Schulungen weitergebildet. Die Investitionen zahlen sich durch hochqualifiziertes Personal und einer wachsenden Auftragslage aus. Durch jährliche interne und externe Auditierung ist gewährleistet, dass wir unsere hohen Qualitätsansprüche halten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Auf das erfolgreiche Geschäftsjahr 2022/23 blicken wir gerne zurück.

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 21.599 sind um T€ 1.794 oder 9,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Unsere Umsatzerlöse erzielen wir im Wesentlichen aus dem Handelsvertrieb mit Dritten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um T€ 80 auf T€ 285 vermindert. Grund für die Minderung ist im Wesentlichen die Verminderung der Auflösungen aus Rückstellungen von T€ 84 gegenüber dem Vorjahr.

Der Materialaufwand hat sich um T€ 1.380 oder 9,0 % auf T€ 15.274 erhöht und stehen im Einklang mit der Umsatzentwicklung.

Die Marge (Umsatzerlöse minus Materialaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen) im Geschäftsjahr 2022/23 beträgt insgesamt 29,3 % (Vorjahr 29,8 %) und erfüllt damit unsere Erwartungen.

Die Personalaufwendungen haben sich um T€ 93 oder 2,5% gegenüber dem Vorjahr erhöht und belaufen sich am Bilanzstichtag auf T€ 3.763.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 2.242 auf dem Vorjahrsniveau von T€ 2.237.

Zinserträgen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 0) stehen Zinsaufwendungen von T€ 3 (Vorjahr T€ 5) gegenüber.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt T€ 593 (Vorjahr T€ 348).

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf T€ 174 und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 54 gestiegen.

Der sich daraus ergebende Jahresüberschuss in Höhe von T€ 418 entspricht unseren Erwartungen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 2.040 erhöht. Auf der Aktivseite spiegelt sich dies im Wesentlichen in der Erhöhung der flüssigen Mittel von T€ 6.587 um T€ 1.743 auf T€ 8.330 wider. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei steigenden Umsätzen von T€ 1.446 leicht um T€ 258 auf T€ 1.704 gestiegen.

In diesem Zusammenhang ist die durchschnittliche Außenstandsdauer der Kundenforderungen von 26 Tagen auf 29 Tagen gestiegen.

Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 418 führt zu einem Anstieg des Eigenkapitals und führt zu einer Eigenkapitalquote von 50,3 % (Vorjahr 57,8 %).

Die Rückstellungen verminderten sich um insgesamt T€ 64.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr erhöhten sich von T€ 2.188 um T€ 1.573 auf T€ 3.761 und spiegeln den erhöhten Warenaufwand wider. Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 80 (Vorjahr T€ 22).

Die Verbindlichkeiten von T€ 4.206 machen einen Anteil von 41,3 % (Vorjahr 31,0 %) der Bilanzsumme aus.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden verschiedene Kennzahlen verwendet. Basis hierfür sind monatliche Auswertungen (BWA). Die verwendeten Kennzahlen sind vor allem das EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern), die Umsatzrendite und der Cash Flow.

Das EBIT hat sich im Wesentlichen auf Grund des Umsatzwachstums, des damit im Einklang erhöhtem Materialaufwand leicht auf T€ 593 (Vorjahr T€ 348) erhöht. Für das Geschäftsjahr 2022/23 hatten wir mit einem Umsatzvolumen von € 21,8 Mio. gerechnet, was einem Umsatzwachstum von rund 10 % entsprach. Im Jahresabschluss zum 31. März 2023 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse von € 21,6 Mio. erzielt, was im Wesentlichen unseren Erwartungen entspricht. Das ursprünglich für das Geschäftsjahr 2022/23 geplante EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von T€ 176 konnte übertroffen werden.

Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 2022/23 nunmehr 2,7 % und liegt auf Grund der oben genannten Gründe über dem Vorjahresniveau (1,8 %) sowie über der ursprünglichen Planung von 1,0 %. Dem Anstieg des EBIT stehen künftige Wachstumsimpulse auf Grund von vermehrten Teilnahmen an Messen und Fachveranstaltungen, sowie damit verbunden zusätzlichen Reiseaufwendungen entgegen.

Der zur Steuerung verwendete Cash Flow wird bei der GCG vereinfachend aus der Summe von Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen ermittelt. In Folge des gestiegenen Jahresergebnisses haben wir einen Cash Flow in Höhe von T€ 430 (Vorjahr T€ 244) erzielt, der über der ursprünglichen Planung von T€ 226 liegt. Der aus der Veränderung der Flüssigen Mittel abgeleitete Cash Flow beträgt insgesamt T€ 1.743, dies ist insbesondere auf die angestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Erläuterungen zum Risikomanagementsystem

Unsere Zielsetzung ist es, die Risiken der betrieblichen Geschäftstätigkeit systematisch zu identifizieren und bestehende Risiken sowie mögliche Konsequenzen aus der Übernahme von Risiken zu kennen, um dadurch die Geschäfte risikobewusst steuern zu können. Das heißt, kalkulierte Risiken einzugehen und existenzgefährdende Risiken auszuschließen.

Die an unseren Risikoprozessen beteiligten Ebenen sind die Geschäftsleitung, die Entwicklungsleitung, das Controlling und der Vertrieb.

Das interne Risikomanagement für die Prozesse, Wachstum und Verwaltung wird über Controlling, Auswertungswesen, finanzbuchhalterische Prozesse und dem Qualitätsmanagement gesteuert.

Unsere Kennzahlen und Planungen ermitteln wir aus monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, aus Qualitätsberichten, Managementberichten, Reklamationsberichten und Auswertung von Zielerreichungen auf Produkt-, Kunden- und Mitarbeiterebene. Unsere Teams tagen regelmäßig, tragen die Ergebnisse zusammen und planen bei Abweichungen die entsprechenden Maßnahmen.

Zu Beginn eines Wirtschaftsjahres werden Schlüsselergebnisse definiert. Um diese zu erreichen, werden Maßnahmen des Controllings und der Mitarbeiterentwicklung getroffen.

Die Geschäftsführung zeichnet sich durch ein konservatives Ausgabeverhalten und durch transparente Kommunikation aus.

Nachfolgend wird Bezug auf die gegenüber dem Vorjahr unveränderten wesentlichen Chancen und Risiken der Gesellschaft genommen, jeweils in absteigender Reihenfolge nach Wichtigkeit geordnet.

2. Chancen der künftigen Entwicklung

Chancen ergeben sich für GCG insbesondere durch die Erweiterung des Produktportfolios im Bereich der digitalen Zahnheilkunde, Befestigung und Füllungstherapien. Zudem sieht die GCG aber auch Chancen in der Neu- und Weiterentwicklung von Systemlösungen zur Behandlung von aktuellen zahnmedizinischen Krankheitsbildern, wie z.B. die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) bei Kindern, wobei die Entwicklung von Produkten in Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften erfolgt.

Neben ständig aktualisierter Vertriebsprognosen und einer weiteren Verbesserung des Marketings, das bei der Durchdringung und Erschließung bestehender und neuer Märkte dienen soll, werden auch Chancen auch in einem stringenten Kostenmanagement gesehen.

3. Risiken der künftigen Entwicklung

Hinsichtlich Forderungsausfälle unterliegt die GCG einem branchenüblichen Ausfallrisiko. Trotz des stetig steigenden Margendruckes durch Niedrigpreise von Onlineanbietern auf den klassischen Fachhandel, verfügen wir weitestgehend über einen solventen Kundenstamm, bei dem Forderungsausfälle die Ausnahme sind. Darüber hinaus besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements werden Zahlungseingänge engmaschig kontrolliert.

Die Gesellschaft benötigt auch künftig qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, legt GCG großen Wert auf eine fachliche Weiterbildung. Dazu werden regelmäßig interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, die individuell im Vorfeld bestimmt werden.

Die wachsende Vernetzung der Informationssysteme und die Forderung nach deren permanenter Verfügbarkeit stellen immer höhere Ansprüche an die eingesetzte Informationstechnologie und die IT-Infrastruktur. Mit dem Einsatz moderner Hard- und Software sowie der stetigen technologischen Erneuerung unserer IT-Infrastruktur begegnen wir möglichen Risiken und gewährleisten die Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Systeme. Im Rahmen eines mehrjährigen Programms verfolgen wir die Harmonisierung historisch gewachsener IT-Strukturen, um diese durch eine weitgehend einheitliche IT-Struktur zu ersetzten. Die Sicherheit der Systeme und des Datenbestandes sind gewährleistet.

Erkennbare Risiken der Gesellschaft werden im Rahmen der operativen Budgetplanung berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in die regelmäßige Berichterstattung des Konzerns eingebunden. Aufgrund des Planungs- und Berichtwesens sind wir zuversichtlich, abzeichnende Risiken frühzeitig erkennen zu können.

Weitere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar.

IV. Prognosebericht

Die Zukunftsprognose der GCG sieht steigende Umsatzerlöse und eine Stärkung der Eigenkapitalbasis vor. Die GCG ist gut in das Geschäftsjahr 2023/24 gestartet. Die Umsätze entsprechen unseren Erwartungen und liegen zum 31. Mai 2023 9,2 % über dem Vorjahresniveau. Wir rechnen mit einem Umsatz von insgesamt rund € 24,1 Mio, was einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse von etwa 12,0 % entspricht. Auf Basis der bestehenden Planung wird für das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem EBIT von T€ 135 einer Umsatzrendite von 1,0 % und einem Cash Flow von T€ 177 gerechnet.

Das geplante Wachstum soll ohne erhebliche Investitionen oder Einmalaufwendungen erreicht werden, weshalb auch die Ertragsprognose positiv ausfällt.

Aufgrund der erwarteten Zahlungsströme wird die GCG somit auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Diese Planungen sind von Unsicherheiten behaftet, denen wir mit einem rollierenden Forecast begegnen. Demzufolge können wir davon ausgehen, dass wir im oberen Planungshorizont das Geschäftsjahr 2023/24 erfolgreich abschließen werden.

 

Bad Homburg, 02. August 2023

GC Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Katrin Langer

Georg Haux

Josef Richter

1 Quelle Eurostat: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/NAMQ_10_GDP__custom_3761889/bookmark/table?lang=de&bookmarkId=4eef75c1-4ab8-4e39-865e-6301e3390d28

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 639,00 2.555,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,50 2.913,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.485,00 16.725,50
14.488,50 19.638,50
15.127,50 22.193,50
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.703.880,75 1.446.147,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 44.590,38 45.315,62
3. Sonstige Vermögensgegenstände 69.560,48 20.312,61
1.818.031,61 1.511.775,68
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.329.649,51 6.586.599,46
10.147.681,12 8.098.375,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.101,50 18.476,50
10.178.910,12 8.139.045,14

Passiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Gewinnvortrag 4.573.284,57 4.350.526,66
III. Jahresüberschuss 417.813,34 222.757,91
5.118.920,88 4.701.107,54
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 141.964,00 147.116,00
2. Steuerrückstellungen 71.778,00 48.144,00
3. Sonstige Rückstellungen 640.043,76 722.877,23
853.785,76 918.137,23
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79.862,76 22.049,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.761.062,63 2.187.668,81
3. Sonstige Verbindlichkeiten 365.278,09 310.082,44
4.206.203,48 2.519.800,37
10.178.910,12 8.139.045,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

2022/23
2021/22
1. Umsatzerlöse 21.598.788,97 19.804.874,39
2. Sonstige betriebliche Erträge 284.945,80 365.252,77
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren -15.273.687,63 -13.893.834,91
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.226.954,98 -3.115.725,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -536.219,94 -554.768,38
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.744,76 -20.984,36
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.241.776,74 -2.236.913,36
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.305,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.563,00 -5.064,91
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -174.279,38 -120.077,47
10. Ergebnis nach Steuern 417.813,34 222.758,48
11. Sonstige Steuern 0,00 -0,57
12. Jahresüberschuss 417.813,34 222.757,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

1. Allgemeines

Die GC Germany GmbH (im Folgenden auch GCG) hat ihren Sitz in Bad Homburg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. eingetragen (HRB 11398). Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs 4 HGB. Die Gesellschaft hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. April bis zum 31. März eines Folgejahres. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zu angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlusssichttag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wird wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen, linearen Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter beträgt 1 bis 3 Jahre.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer (3 bis 13 Jahre) des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,01 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital, wie die übrigen Eigenkapitalpositionen, wird zum Nennwert bilanziert.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat März 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,79 % (Vorjahr 1,80 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % (Vorjahr 0,00%), Rentensteigerungen von jährlich 0,00 % und eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung von 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) sowie eine Fluktuation von 0,00 % (Vorjahr 0,00%) zugrunde gelegt, da die Pensionsrückstellung keine aktiven Mitarbeiter mehr betrifft.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2022/23 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Im Berichtsjahr bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 45 (Vorjahr T€ 45). Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultierten mit T€ 45 (Vorjahr T€ 45) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3.3 Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt T€ 5.119 (Vorjahr 4.701). Davon entfallen T€ 4.991 (Vorjahr T€ 4.573) auf den Gewinnvortrag sowie den Jahresüberschuss des jeweiligen Jahres.

Gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von T€ 4. Zum Bilanzstichtag wurden keine Ausschüttungen vorgenommen, so dass die Ausschüttungssperre nicht zur Anwendung kommt.

3.4 Pensionsrückstellungen

Zum Bilanzstichtag ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 142 (Vorjahr T€ 147). Diese liegen um T€ 4 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. März 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte (T€ 146).

3.5 Sonstige Rückstellungen

Unter der Position "sonstige Rückstellungen" werden im Wesentlichen Kosten für ausstehende Rechnungen, ausstehenden Urlaub bzw. Boni, die Jahresabschlusserstellung, die Jahresabschlussprüfung und die Archivierung gezeigt.

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.761 (Vorjahr T€ 2.188) enthalten Verbindlichkeiten gegen die GC Europe N.V., Leuven/ Belgien, in Höhe von T€ 3.755 (Vorjahr T€ 2.188) sowie T€ 6 (Vorjahr T€ 0) der ZL Microdent-Attachment GmbH & Co. KG, Breckerfeld, die den Liefer- und Leistungsverkehr betreffen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 365 (Vorjahr T€ 310) enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 362 (Vorjahr T€ 305) und Verbindlichkeiten aus der sozialen Sicherheit von T€ 3 (Vorjahr T€ 5).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus der Überlassung von Fahrzeugen für die Außendienstmitarbeiter in Höhe von T€ 180 (Vorjahr T€ 162), sowie die Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 62 (Vorjahr T€ 84) und periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 19) enthalten. Darüber hinaus konnten Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 20 (Vorjahr T€ 0) vereinnahmt werden.

Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen enthalten mit T€ 35 (Vorjahr T€ 36) Aufwendungen aus der Altersversorgung.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind mit T€ 2 (Vorjahr T€ 3) der Aufwand aus der Aufzinsung zur Pensionsrückstellung enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steueraufwendungen betreffen mit T€ 174 (Vorjahr T€ 120) ausschließlich Aufwendungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betragen T€ 326. Es handelt sich um Verpflichtungen aus bestehenden Leasingverträgen für den Fuhrpark der Mitarbeiter und einen Mietvertrag. Die künftigen Verpflichtungen aus diesen Verträgen werden in etwa gleichbleiben.

T€
Laufzeit bis 1 Jahr 230
Laufzeit von mehr als 1 Jahr 96
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren 0
Gesamtverpflichtung 326

Mit den sonstigen Miet- und Leasingverträgen wird die Kapitalbindung der Gesellschaft reduziert und das Investitionsrisiko verbleibt beim Leasinggeber. Damit wird die Bilanz- und Finanzierungsstruktur verbessert. Risiken können sich aus der Vertragsbindung bei längeren Laufzeiten ergeben, soweit eine künftige Nutzung dieser Gegenstände nicht mehr möglich wäre, wofür derzeit aber keine Anhaltspunkte bestehen.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

6. Sonstige Angaben

6.1 Personalbestand

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 44 (Vorjahr 44) Arbeitnehmer beschäftigt.

6.2 Angaben zur Geschäftsführung

Gemeinsam vertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Frank Rosenbaum, Frankfurt am Main, Mitglied des Verwaltungsrates der GC Europe AG, Luzern/Schweiz (bis 19.07.2023), und Herr Georg Haux, Oberursel, Geschäftsführer der GCG sowie Herr Josef Richter, Vaduz/Liechtenstein, COO und Präsident der GC Europe AG, Luzern/Schweiz, sowie Frau Katrin Langer, Hergiswil/Schweiz, Vice President Sales der GC Europe AG, Luzern/Schweiz (ab 19.07.2023).

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Berücksichtigung von § 286 HGB verzichtet.

6.3 Konsolidierungskreis

Die GC Europe AG, Luzern/Schweiz, ist die Gesellschafterin der GCG. Die Berichtsgesellschaft wird über die GC Europe AG in den Konzernabschluss der GC International AG, Luzern/Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Konzernunternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der GC International AG erhältlich.

Die GC Corporation, Tokyo/Japan, erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis an Konzernunternehmen. Der Konzernabschluss ist bei der GC Corporation erhältlich.

6.4 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Homburg, 02. August 2023

Georg Haux, Geschäftsführer

Katrin Langer, Geschäftsführerin

Josef Richter, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.04.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.749,40 0,00 0,00 5.749,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 90.517,25 0,00 12.400,02 78.117,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.213,11 4.681,26 3.863,22 244.031,15
333.730,36 4.681,26 16.263,24 322.148,38
339.479,76 4.681,26 16.263,24 327.897,78
kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
01.04.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2023
EUR
31.03.2023
EUR
31.03.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.194,40 1.916,00 0,00 5.110,40 639,00 2.555,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 87.604,25 2.908,50 0,00 78.113,73 3,50 2.913,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.487,61 6.920,26 0,00 229.546,15 14.485,00 16.725,50
314.091,86 9.828,76 0,00 307.659,88 14.488,50 19.638,50
317.286,26 11.744,76 0,00 312.770,28 15.127,50 22.193,50

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GC Germany GmbH, Bad Homburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GC Germany GmbH, Bad Homburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GC Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 2. August 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Flür, Wirtschaftsprüfer

ppa. Denis Varosi, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.03.2023 wurde am 09.08.2023 festgestellt.

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