Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 5274
Vorher
RM 1336 Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
20.12.2013
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Maschinen aller Art, insbesondere Rühr- und Homogenisierwerken

Historie

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Management

NameRolle
Bastian Wächter
seit 7.1.2025
Prokura
Wolfram Illgen
seit 22.10.2024
Geschäftsführer
Christoph Rügert
seit 22.10.2024
Prokura
Marcel Dalbritz
seit 3.3.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
RZV Vermögensverwaltungs-GmbH II
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

NETZSCH Vakumix GmbH

Selb

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/2018

NETZSCH Vakumix GmbH, Selb

Grundlagen des Unternehmens

Die NETZSCH Vakumix GmbH, Selb, eingetragen beim Amtsgericht Hof unter HRB 5274, war zum 30. Juni 2018 mit einem Stammkapital von TEUR 1.000 ausgestattet. Die RPV Vermögensverwaltungs-GmbH II, Selb, ist alleinige Gesellschafterin der NETZSCH Vakumix GmbH. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, Selb, einbezogen.

Die Tätigkeit der Gesellschaft besteht in der Herstellung, dem Vertrieb sowie dem Handel von bzw. mit Maschinen und Anlagen für die Rühr- und Homogenisiertechnik, insbesondere Nassvermahlung. Abnehmer sind im Wesentlichen die pharmazeutische und kosmetische Industrie.

Vertrieb, Konstruktion, Technikum, Endmontage und Verwaltung befinden sich auf gemietetem Areal in Weyhe-Dreye.

Der Vertrieb und Service vor Ort wird neben den eigenen Mitarbeitern in Weyhe-Dreye vor allem durch verbundene Unternehmen der NETZSCH-Gruppe weltweit gewährleistet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Lage der Weltwirtschaft hat sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen politischer Unsicherheiten leicht eingetrübt. Das Wachstum in für die Weltkonjunktur wichtigen Ländern wie dem vom Brexit verunsicherten Großbritannien, Japan und auch einigen Mitgliedern der Eurozone hat sich verlangsamt. Auch in den USA wird langfristig eine geringere Steigerung erwartet, wenn die stimulierenden Steuereffekte der US-Regierung nachlassen. Kurzfristiger sieht der IWF die Gefahr, dass die Handelsstreitigkeiten vor allem zwischen den beiden größten Volkswirtschaften USA und China das Marktvertrauen schwächen und zu einem Rückgang der Investitionen führen. Dennoch rechnet der IWF weiter mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,9 % für das laufende und für das nächste Kalenderjahr.

Für Deutschland prognostiziert die Bundesbank, dass die Hochkonjunktur weiter anhält und erwartet im laufenden Jahr einen Anstieg des realen, kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,0 %. Im kommenden Jahr sollen es 1,9 % sein. Im Vergleich zu ihrer Einschätzung im vorangegangenen Dezember korrigierte die Bundesbank für das Kalenderjahr 2018 ihre Prognose um 0,5 %-Punkte nach unten, da die Unsicherheiten aus der Außenwirtschaft höher einzustufen sind als zuvor.

Auch die Eurozone muss sich nach Einschätzung des IWF darauf einstellen, dass sich das Wirtschaftswachstum etwas abkühlt und rechnet mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung von 2,2 % für 2018, 1,9 % für 2019 und 1,5 % für 2020. Der IWF bescheinigt der Eurozone auch einen bedeutsamen Fortschritt in der Bankenunion. Allerdings lag laut Mitteilung des europäischen Statistikamtes EUROSTAT die jährliche Inflationsrate im Juni 2018 bei 2,0 % gegenüber 1,3 % im Vorjahr.

Gemäß VDMA hat der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Mai 2018 eine kleine Verschnaufpause eingelegt. So lag laut VDMA der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Mai um 1 % unter Vorjahresniveau. Zwar legte das Inlandsgeschäft um 1 % zu, jedoch reduzierten sich die Auslandsbestellungen um 2 % gegenüber Vorjahr. Dennoch fällt die aussagekräftigere Entwicklung in den ersten 5 Monaten des Jahres 2018 mit plus 6 % gegenüber Vorjahr positiv aus. Weiterhin begrüßen die deutschen Maschinenbauer die jüngste Ratifizierung des bilateralen Freihandelsabkommens der Europäischen Union mit Japan.

Geschäftsverlauf

In dem weiterhin überwiegend von Optimismus geprägten Marktumfeld verzeichnete die NETZSCH Vakumix GmbH, Selb, einen Auftragseingangsrückgang von 32 % gegenüber dem sehr guten Vorjahr. Auch der Umsatz lag um 11 % unter Vorjahr, weil die Fakturierung eines großen Projektes aufgrund des vom Kunden verschobenen Fertigstellungstermins erst nach dem Bilanzstichtag erfolgen wird. Zudem verringerte sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2018 um 23 %.

Eine Betrachtung der regionalen Märkte lässt erkennen, dass die Auftragseingänge im Inland gegenüber dem Vorjahr um 69 % gesunken sind. Auch die Auftragseingänge im Ausland haben gegenüber dem starken Vorjahr um 19 % verringert. Während in Asien und den europäischen Nicht-EU-Ländern inklusive Russland gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um jeweils +14 % zu verzeichnen war, waren die Auftragseingänge in Nordamerika rückläufig (-67 %).

Eine Analyse der Branchen zeigt, dass die Maschinen und Anlagen der NETZSCH Vakumix GmbH vor allem in den Applikationen Pharma und Kosmetik zum Einsatz kamen.

Ertragslage

Trotz des Umsatzrückgangs um 11 % im Vergleich zum Vorjahr und auch gegenüber dem Plan erhöhte sich das Betriebsergebnis mit TEUR 374 (i. Vj. TEUR 282) um 32 %. Das Verhältnis von Rohergebnis zur Betriebsleistung konnte insbesondere aufgrund des Produktmixes um 2 %-Punkte gesteigert werden.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Verhältnis zur Betriebsleistung insbesondere aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr um 9 % niedrigeren Betriebsleistung um ca. 2 %-Punkte, befinden sich aber absolut gegenüber Vorjahr trotz der Entgelterhöhungen zum 01.04.2018 um 4,3 % auf Vorjahresniveau. Hingegen blieben die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zur Betriebsleistung nahezu unverändert, obwohl sich die Betriebsleistung gegenüber Vorjahr um 9 % reduzierte. Das Ergebnis nach Steuern und Zinsen (EaT) betrug im Geschäftsjahr 2017/18 TEUR 333 (i. Vj. TEUR 235).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen reduzierte sich nach moderater Investitionstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 17 %. Auch das Umlaufvermögen verringerte sich um 47 %. Dies ist insbesondere auf den deutlich niedrigeren Forderungsbestand zurückzuführen, da im Vorjahr neben dem Großprojekt hohe Auslieferungen zum Geschäftsjahresende zu verzeichnen waren.

Finanzlage und Liquidität

Das Eigenkapital zum 30. Juni 2018 beträgt TEUR 621 (i. Vj. TEUR 287). Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von 3 % auf 13 %. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Forderungen und Verbindlichkeiten im Liefer- und Leistungsbereich werden aktiv gemanagt, um die Liquidität der Gesellschaft zu sichern. Dazu gehört insbesondere die Festlegung, Steuerung und Überwachung der mit den Kunden und Lieferanten vereinbarten Zahlungsziele. Aufgrund der langfristig abgesicherten Konzernfinanzierung und der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, Selb, ist die Liquidität des Unternehmens auch zukünftig jederzeit gesichert.

Investitionen

Am Standort Weyhe-Dreye wurden im Geschäftsjahr 2017/18 weitere Investitionen in der Fertigung/Montage getätigt. So wurden mehrere Werkzeuge und BGA auf den neuesten Stand der Technik gebracht, um eine effektivere Produktion zu gewährleisten.

In den technischen Abteilungen wurde in Hard- und Software investiert.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigten hat sich zum 30. Juni 2018 mit 59 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Forschung und Entwicklung

Die F&E-Tätigkeiten bezogen sich zum einen auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung unseres Know-how und zum anderen auf die Entwicklung neuer Technologien. Bei der Weiterentwicklung wurde der Schwerpunkt auf GMP-gerechte Rührwerkskugelmühlentechnik inklusive eines NETZSCH Vakumix Mischers als SystemVita für den pharmazeutischen Markt gelegt.

Chancen und Risikobericht

Betrachtet man die NETZSCH Vakumix GmbH als Unternehmen in ihrem Marktumfeld, so zeichnen sich verschiedene Chancen und Risiken ab.

Markt und Branche

Auf der einen Seite bestehen verschiedene allgemeine Marktrisiken. Die konjunkturellen Risiken und die damit einhergehende Unsicherheit der Investoren sind im Markt unverändert spürbar. Besonders hervorzuheben sind hier insbesondere die Spannungen im Handel nach der Einführung von US-Sonderzöllen auf Stahl und Aluminium. Zudem mahnen die jüngsten politischen Entwicklungen in der Türkei weiterhin zur Vorsicht. Und auch der mangelnde Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien kann zu einem harten Brexit mit ungewissen Auswirkungen führen. Folglich kann der Bestelleingang dadurch negativ beeinflusst werden. Davon bleibt auch die NETZSCH Vakumix GmbH nicht unberührt. Die bestehende allgemeine Verunsicherung kann zum Aufschieben von Investitionsentscheidungen der Kunden führen.

Weiterhin kann das Ergebnis von einigen wenigen Aufträgen stark beeinflusst werden. Das Projektgeschäft mit den darin enthaltenen Anlagenbaurisiken birgt auch die Gefahr eines nicht ausreichenden Deckungsbeitrages in der Abwicklung. Um dem entgegenzuwirken, werden Projekte dieser Größe schon während der Planungs- und Umsetzungsphase genau verfolgt, so dass ein rechtzeitiges Gegensteuern ermöglicht wird.

Produktion und Technologie

Hier besteht das Risiko insbesondere darin, dass neue Wettbewerber den Markt betreten oder neue Systeme bestehende Techniken ablösen könnten. Es ist vor allem der wachsende Wettbewerb aus Asien, insbesondere in China und Japan zu erwähnen. Speziell in China besteht die Gefahr, dass unsere Anlagen, ohne dass man sich hinreichend davor schützen kann, nachgebaut und diese dann weltweit zu weit günstigeren Preisen exportiert werden.

Beschaffungsrisiko

Hier bestehen, wie für alle Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus Abhängigkeiten von Rohstoffpreisen, wie z. B. Preisen für Edelstahl oder Normalstahl. So sind neben der gestiegenen Weltnachfrage die Stahlpreise insbesondere aufgrund der von der US-Regierung verhängten Strafzölle auf die Einfuhr von Stahlprodukten wieder deutlich angestiegen, auf Rohstoffpreisanstiege hat das Unternehmen jedoch kaum Einfluss und kann diese nicht immer vollständig an den Kunden weitergeben. Gleiches gilt für die Entwicklung der Öl-/Gas- und Strompreise. Weiterhin stellt die Bindung an Lieferanten bei bestimmten Schlüsselkomponenten neben den derzeitigen allgemeinen Lieferterminrisiken ebenfalls ein nicht unbedeutendes Beschaffungsrisiko dar.

Währungsrisiko

Sowohl auf der Beschaffungsseite als auch auf der Absatzseite ist das Währungsrisiko zu erwähnen. Dieses ist als Folge der Schuldenkrise in Europa immer noch als sehr hoch einzustufen. Geschäfte, die in einer Fremdwährung abgeschlossen werden, unterliegen den Schwankungen des entsprechenden Wechselkurses, was dazu führen kann, dass entsprechende Kursverluste translatorisch entstehen. Zur Absicherung von Transaktionsrisiken kann die NETZSCH Vakumix GmbH jedoch Fremdwährungen zu festgelegten Wechselkursen mit der Obergesellschaft, der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, handeln.

Personalrisiken

Sollte die Nachfrage über einen längeren Zeitraum stark ansteigen, besteht die Gefahr, dass kurzfristig offene Stellen nicht zeitnah mit qualifizierten Fachkräften besetzt werden können. Umgekehrt besteht aufgrund der Volatilität unseres Geschäftes das Risiko, Personalkapazitäten in guten Konjunkturphasen aufzubauen, jedoch bei eventueller Eintrübung der Konjunktur und daraus resultierender Unterauslastung nicht zeitnah anpassen zu können. Um dieses Risiko zu verringern, besteht ein Arbeitszeitmodell, das eine Flexibilisierung der Arbeitszeit zum Inhalt hat.

Außer den genannten Risiken sind im Augenblick keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht.

Daneben besteht aber auch eine Reihe von Chancen.

Steigende Energiepreise sind für die NETZSCH Vakumix GmbH auch eine Chance. Durch die ständige Neuentwicklung von effizienteren Maschinen und Anlagen und deren Optimierung für verschiedene Applikationen, besteht die Möglichkeit, den Kunden neue, wirtschaftlichere Verfahren zu unterbreiten. Besonderes Augenmerk wird hier auf die Steigerung des energetischen Wirkungsgrades einer Mahlanlage und somit auf die Verringerung der notwendigen Energie zur Zerkleinerung von Produkten gelegt.

Neben diesen technologischen Weiterentwicklungen besteht die Chance in regionalen Märkten, in denen der Geschäftsbereich heute nicht adäquat präsent ist, Marktanteile zu gewinnen. Dies wird dadurch betrieben, dass das Netz an Vertretungen weiter ausgebaut wird und die Mitarbeiter intensiv geschult werden. Darüber hinaus besteht das Potential, in neuen Anwendungen weiteren Boden zu gewinnen.

Prognosebericht

Die NETZSCH Vakumix GmbH startet mit einem geringeren Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr. Es sind allerdings verschiedene Projekte in einer konkreten Vergabephase, so dass damit gerechnet werden kann, dass diese im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 zu Bestellungen führen, wenn sich die Stimmung in der Weltwirtschaft nicht überraschend eintrübt und dadurch das vom IWF aktuell prognostizierte Wachstum in Höhe von 3,9 % in diesem und kommenden Jahr deutlich verlangsamt.

Unter diesen Vorzeichen erwarten wir im Geschäftsjahr 2018/19 einen deutlich höheren Umsatz gegenüber dem des Geschäftsjahres 2017/18 und ein erneut positives und darüber hinaus deutlich steigendes Betriebsergebnis. Ein Abrutschen in die Verlustzone schließen wir aus heutiger Sicht aus.

 

Selb, den 31. August 2018

Michael Schmidt

Bilanz

Aktiva

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Anlagevermögen 489.040,00 591.331,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 64.694,00 66.713,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.694,00 66.713,00
II. Sachanlagen 424.346,00 524.618,00
1. technische Anlagen und Maschinen 207.005,00 279.428,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.341,00 245.190,00
B. Umlaufvermögen 4.283.232,19 8.079.277,84
I. Vorräte 2.658.564,91 2.564.514,03
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 733.836,31 1.042.952,80
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.654.465,01 2.067.011,62
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 431.454,82 361.223,19
4. geleistete Anzahlungen 7.650,00 79.700,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 1.168.841,23 986.373,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.621.854,07 5.511.369,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 957.791,35 4.850.151,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 575.991,09 578.009,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 88.071,63 83.208,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.813,21 3.394,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.613,85 83.434,42
Summe Aktiva 4.850.886,04 8.754.043,26

Passiva

   
  30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Eigenkapital 620.661,51 287.206,50
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 570.000,00 570.000,00
III. Verlustvortrag 1.282.793,50 1.518.133,01
IV. Jahresüberschuss 333.455,01 235.339,51
B. Rückstellungen 395.868,00 518.570,10
1. sonstige Rückstellungen 395.868,00 518.570,10
C. Verbindlichkeiten 3.834.356,53 7.948.266,66
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 923.880,89 1.590.363,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 278.991,98 504.538,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.368.207,63 5.348.936,50
4. sonstige Verbindlichkeiten 263.276,03 504.428,12
Summe Passiva 4.850.886,04 8.754.043,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2017 - 30.6.2018
EUR
1.7.2016 - 30.6.2017
EUR
1. Betriebsergebnis 373.505,08 282.395,79
a) Rohergebnis 6.399.302,63 6.703.326,28
Gesamtleistung 13.247.917,71 14.551.802,08
Umsatzerlöse 12.590.232,69 14.073.433,13
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 657.685,02 478.368,95
sonstige betriebliche Erträge 233.510,79 236.090,98
Materialaufwand 7.082.125,87 8.084.566,78
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.047.133,17 6.884.717,53
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.034.992,70 1.199.849,25
b) Personalaufwand 3.444.221,03 3.471.197,45
Löhne und Gehälter 2.901.395,56 2.927.996,72
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 542.825,47 543.200,73
c) Abschreibungen 183.263,00 248.985,53
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 183.263,00 248.985,53
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.398.313,52 2.700.747,51
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -30.909,29 -40.470,12
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 816,19 15,40
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.725,48 40.485,52
3. Ergebnis nach Steuern 342.595,79 241.925,67
4. sonstige Steuern 9.140,78 6.586,16
Jahresüberschuss 333.455,01 235.339,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2017/2018

NETZSCH Vakumix GmbH, Selb

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die NETZSCH Vakumix GmbH mit Sitz in Selb und der Geschäftsanschrift Zeppelinstraße 1, 28844 Weyhe-Dreye, wurde 2013 gegründet. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof unter der Nummer HRB 5274 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des BiLRUG sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sofern nicht nachstehend erläutert, sind bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erfolgt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis fünf Jahre.

Sachanlagen werden bei Zugang mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst und dann planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Immobilien werden linear abgeschrieben. Mobilien mit Anschaffungswert über EUR 410,00 (Anschaffungsdatum bis 31. Dezember 2017) und EUR 800,00 (Anschaffungsdatum: ab dem 1. Januar 2018) werden ebenfalls linear abgeschrieben. Für technische Anlagen und Maschinen wird eine Nutzungsdauer von 1 - 20 Jahren und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 1 - 23 Jahren zugrunde gelegt.

Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von EUR 150,01 bis EUR 410,00 werden voll im Zugangsjahr abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und gleichzeitig als Abgang gezeigt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Anteilige Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen bleiben dabei außer Ansatz. Für die Berücksichtigung der Gängigkeit bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und von Vorratsteilen wurden je nach Zugangsjahr Wertabschläge vorgenommen. Bei eingeschränkter Verwertbarkeit oder unzureichenden Verkaufspreisen sind auch bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-ForderungenRechnung getragen. Forderungen in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeitvon mehr als einem Jahr sind mit dem Kurs zum Zeitpunkt ihrer Entstehung oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktivisch abgegrenzt werden erfolgte Auszahlungen, die erst im folgenden Geschäftsjahr aufwandswirksam werden.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung und einer Laufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zu den Umrechnungskursen zum Zeitpunkt der Entstehung bzw. zum höheren Stichtagskurs bewertet.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 192 (i. Vj. TEUR 8) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Diese werden saldiert mit aufrechenbaren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 186 (i. Vj. TEUR 0). TEUR 570 betreffen wie im Vorjahr die Gesellschafterin.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Gewährleistungsrisiken (TEUR 33), ausstehende Urlaubstage (TEUR 114), Tantiemen (TEUR 85) und Gleitzeitguthaben (TEUR 88).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

30.6.2018 bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 924 0 0 924
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Lieferungen 279 0 0 279
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.368 0 0 2.368
Sonstige Verbindlichkeiten 259 0 4 263
davon aus Steuern 73 0 0 73
  3.830 0 4 3.834
30.6.2017 bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.590 0 0 1.590
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Lieferungen 505 0 0 505
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.349 2.000 0 5.349
Sonstige Verbindlichkeiten 500 0 4 504
davon aus Steuern 67 0 0 67
  5.944 2.000 4 7.948

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe TEUR 1.566 (i.Vj. TEUR 469) zugehörig zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind saldierte Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 434 (i. Vj. TEUR 0). Zusätzlich werden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.000 (i. Vj. TEUR 5.009) ausgewiesen. Diese werden saldiert mit sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 764 (i. Vj. TEUR 129). Darin ist ein grundsätzlich endfällig zum 28. Februar 2019 rückzahlbares Darlehen der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, in Höhe von TEUR 2.000 (i. Vj. TEUR 2.000) enthalten, welches auch vorzeitig getilgt werden kann.

Durch den Forderungsverzicht mit Besserungsschein der Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG ("ENH") liegt eine bedingte Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 250 vor. Die Besserungsabrede sieht ein Aufleben der Forderung vor, wenn das Eigenkapital zum 30. Juni eines Wirtschaftsjahres größer gleich des ausgesprochenen Forderungsverzichts ist, jedoch vor Dotierung von gesetzlichen Rücklagen, vor Gewinnausschüttungen und vor Passivierung der auflebenden Forderung.

Die ENH hat beschlossen, dass die Forderung zum 30. Juni 2018 entgegen den Bestimmungen des Forderungsverzichts mit Besserungsschein bis auf Weiteres nicht auflebt, da die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft in der zum Bilanzstichtag vorliegenden Höhe erhalten bleiben soll.

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 106 enthalten. Davon betreffen TEUR 31 die Auflösung von Rückstellungen, TEUR 36 Buchgewinne aus Anlagenabgängen sowie TEUR 38 die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen. Aus der Fremdwährungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 61 (i. Vj. TEUR 123).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 53 enthalten. Diese betreffen mit TEUR 3 Zuführungen zu Wertberichtigungen sowie mit TEUR 50 sonstige periodenfremde Aufwendungen. Aus der Fremdwährungsumrechnung entstanden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 57).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen wie im Vorjahr ausschließlich verbundene Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 31 (i. Vj. TEUR 40) an verbundene Unternehmen sowie TEUR 0,4 (i. Vj. TEUR 0,4) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet mit TEUR 1.524 für Darlehen verbundener Unternehmen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Netzsch-Gruppe als gering angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt
TEUR
Davon fällig innerhalb eines Jahres
TEUR
Leasingverträge Pkw 55 28
Mietverpflichtungen 1.189 210
Gesamt 1.244 238

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2017/18 2016/17
Angestellte 58 58
Auszubildende 0 0
  58 58

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Herr Roland Stöckert, Geschäftsführer (bis 6. Juni 2018)

Herr Michael Schmidt, Geschäftsführer (hauptberuflich als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig)

Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Konzernabschluss

Die Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, Selb, stellt als oberste Konzernmuttergesellschaft einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der NETZSCH Vakumix GmbH, Selb, einbezogen wird. Der Konzernabschluss, in den die NETZSCH Vakumix GmbH, Selb, einbezogen wird, ist prüfungspflichtig und beim elektronischen Bundesanzeiger offenlegungspflichtig.

 

Selb, den 31. August 2018

Der Geschäftsführer

Michael Schmidt

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.7.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.6.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 650.167,53 51.090,80 0,00 701.258,33
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.445.803,88 0,00 40.650,00 1.405.153,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 864.597,73 53.590,20 0,00 918.187,93
  2.310.401,61 53.590,20 40.650,00 2.323.341,81
  2.960.569,14 104.681,00 40.650,00 3.024.600,14
Kumulierte Abschreibungen
1.7.2017
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
30.6.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 583.454,53 53.109,80 0,00 636.564,33
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.166.375,88 48.714,00 16.941,00 1.198.148,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 619.407,73 81.439,20 0,00 700.846,93
  1.785.783,61 130.153,20 16.941,00 1.898.995,81
  2.369.238,14 183.263,00 16.941,00 2.535.560,14
Buchwerte
30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 64.694,00 66.713,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 207.005,00 279.428,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.341,00 245.190,00
  424.346,00 524.618,00
  489.040,00 591.331,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NETZSCH Vakumix GmbH, Selb, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bremen, den 19. September 2018

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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