Walsroder CMC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
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Dow Wolff Cellulosics GmbHWalsrodeJahresabschluss zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen des Unternehmens1.1 Rechtliche und wirtschaftliche GrundlagenDie im Jahr 2007 durch Formwechsel der Wolff Walsrode AG, Walsrode, und weiteren Umwandlungsvorgängen entstandene Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode, (DWC GmbH oder Gesellschaft) wird in den Konzernabschluss der The Dow Chemical Company, Midland, Michigan, USA, (TDCC) einbezogen. Eines der Hauptgeschäftsfelder der DWC GmbH beinhaltet die Herstellung der Produktgruppen Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose und Nitrocellulose im Rahmen des Consignment Manufacturing Agreement (CMA) im Auftrag der Dow Europe GmbH, Horgen, Schweiz, (DEG) bzw. des sogenannten STAR-Konzeptes. Die dafür anfallenden Fertigungskosten werden mit einem Aufschlag an die DEG weiterbelastet. Diese Produkte werden in der Bauindustrie, für Lacke und Druckfarben sowie in der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie verwendet. Des Weiteren ist die DWC GmbH als Low Risk Distributor (LRD) für die DEG auf dem deutschen Markt tätig und vertreibt deren Cellulose-Derivate und verwandte Produkte im eigenen Namen und auf eigene Rechnung im Inland. Die zum Verkauf bestimmten Waren werden entsprechend dem Distribution and Promotion Agreement (DPA) mit einem Rabatt gemäß Konzernverrechnungspreisrichtlinie von der DEG bezogen. Neben den vorstehend genannten Hauptgeschäftsfeldern fungiert die DWC GmbH seit 1. Juli 2008 als Betreiber des Kraftwerks und der Kläranlage und erbringt Leistungen aus Vermietung und Verpachtung für die Standortgesellschaften im Industriepark Walsrode. Mit Wirkung vom 1. Juli 2007 ist mit der Dow Olefinverbund GmbH, Schkopau, (DCG) ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Die DWC GmbH beschäftigt keine Mitarbeiter. Ihr Betrieb wird seit dem 30. September 2007 im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages mit der Dow Wolff Cellulosics GmbH & Co. OHG, Bomlitz, (DWCOHG) geführt. 1.2 Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung ist seit dem 1. Juli 2007 mit der Eingliederung des Cellulose-Geschäfts im Verantwortungsbereich der DWC GmbH angesiedelt. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung am Standort Bomlitz betreibt die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Verfahrenstechnologien sowie die Anwenderunterstützung in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern. Der Standort Bomlitz ist neben Midland (TDCC) eine der beiden Zentralen für die Forschung im Bereich Cellulose-Derivate und konzentriert sich auf Bauapplikationen sowie den Lebensmittel- und Pharmasektor. Der Fokus wurde seit der Integration in 2007 insbesondere auf den Lebensmittel- und Pharmasektor gelegt, wodurch bereits in 2010/2011 erste Erfolge mit neuen Produkten für diese Märkte zu verzeichnen waren. Dieser Trend setzte sich in 2013 fort. 2. Wirtschaftsbericht2.1.1 Gesamtwirtschaftliches UmfeldDie Abkühlung der weltwirtschaftlichen Entwicklung hat sich auch in 2013 fortgesetzt, die Wachstumsraten sind ausgehend von 5,2 % in 2010 kontinuierlich auf zuletzt nur noch 3,0 % in 2013 gefallen. In Deutschland war die rückläufige Entwicklung der wirtschaftlichen Dynamik noch stärker ausgeprägt. Das Bruttoinlandsprodukt legte in 2013 preisbereinigt nur noch um 0,4 % zu (2012: +0,7 %, 2011: +3,3 %, 2010: +4,0 %). Das verbleibende leichte Wachstum wurde im Wesentlichen durch einen um 0,9 % gestiegenen privaten Konsum getragen, die Exporte stiegen um 0,6 %. Viele Marktteilnehmer gingen zunehmend zur Reduktion ihrer Lagerbestände über und bestellten in höherer Frequenz kleinere Mengen, um Unsicherheiten zu managen. 2.1.2 Branchenspezifisches UmfeldDie Erwartungen der deutschen Chemieindustrie an das Jahr 2013 haben sich nicht erfüllt. Mit +1,9 % konnte der angestrebte Anstieg des Produktionsvolumens zwar realisiert werden, der durchschnittliche Rückgang der Erzeugerpreise um 1,1 % ließ aber nur ein Umsatzwachstum von 2,0 % auf Mrd. EUR 190,6 zu. Das Geschäft mit Kunden im Ausland stieg im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,3 %, da wesentliche Wachstumsimpulse aus den USA, Brasilien, Indien oder China ausblieben. Im Inland konnte Deutschlands drittgrößte Branche hingegen den Umsatz um 3,1 % auf nunmehr Mrd. EUR 76,3 leicht steigern. Das Investitionsaufkommen stieg im Berichtszeitraum um 2,0 % auf Mrd. EUR 6,4, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 7,8 % auf Mrd. EUR 10,5. Die Beschäftigungszahlen blieben nahezu konstant (+0,5 %). 2.2 GeschäftsverlaufAbweichend von den Erwartungen konnten die Umsätze im Berichtszeitraum nicht gesteigert werden, sondern gingen leicht zurück. Die Nachfrage nach Chemieprodukten auf dem Bausektor war in 2013 gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker. Hoher Preisdruck aufgrund nicht ausgelasteter Kapazitäten bei Mitbewerbern führte allerdings zu einem reduzierten Erlösniveau und bei nahezu unverändertem Kostenniveau zu einer deutlichen Margenerosion. Das Ergebnis der Gesellschaft war daher rückläufig im Vergleich zu 2012. Das Ergebnis der Gesellschaft war daher rückläufig im Vergleich zu 2012 und lag somit unter unserer ursprünglich positiven Prognose. Die Umsätze aus Lohnveredlung sind zwar gestiegen, konnten allerdings die geringeren Erlöse aus anderen Sparten nicht kompensieren. Im Rahmen des globalen Kostenreduzierungsprogramms der TDCC wurde in 2012 im Value Center Probis das Angebot an nicht business-kritischen Services und technischen Dienstleistungen für den Standort Bomlitz angepasst. Hierdurch ging zwar das entsprechende Umsatzvolumen leicht zurück, gleichzeitig wurden aber die Auslastungsrisiken deutlich reduziert. 2.3 Lage des Unternehmens2.3.1 ErtragslageUmsatzDie Umsatzerlöse der DWC GmbH betragen für das Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 218,6 (Vorjahr: Mio. EUR 224,4).
Erlöse aus LohnveredelungAufgrund des STAR-Konzeptes produziert das Unternehmen an den Standorten Bomlitz und Bitterfeld-Wolfen Fertigprodukte im Auftrag der DEG. Die dafür anfallenden Fertigungskosten werden mit einem Aufschlag an die DEG weiterbelastet. Die erzielten Erlöse aus der Lohnveredelung sind daher sowohl von der Gesamtvolumenentwicklung als auch von der Gesamtkostenentwicklung der DWC GmbH abhängig. Die Erlöse für das Geschäftsjahr betrugen Mio. EUR 139,7. Verglichen mit den Lohnveredlungserlösen in 2012 (Mio. EUR 135,6) wurde hier ein Anstieg von 3,0 % erzielt. Erlöse aus Handel und VertriebDie Erlöse aus dem Handel und Vertrieb von Mio. EUR 55,1 betreffen die Umsätze aus dem Cellulose-Geschäft der DWC GmbH im Geschäftsjahr 2013 entsprechend dem DPA. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt Mio. EUR 5,1 (-8,5 %). Die Handelserlöse wurden ausschließlich auf dem deutschen Markt erzielt. Der Rückgang beruht sowohl auf gesunkenen Absatzmengen, hauptsächlich im Nitrocellulosebereich, sowie auf dem Rückgang der Verkaufspreise im Sektor Methylcellulose. Bei Methylcellulose konnte ein leichtes Mengenwachstum den deutlicheren Preisrückgang nicht kompensieren. Erlöse aus Kraftwerk- und KläranlagenbetriebDie DWC GmbH hat im Berichtszeitraum insgesamt Umsatzerlöse aus dem Kraftwerk- und Kläranlagenbetrieb in der Höhe von Mio. EUR 12,3 generiert, gegenüber Mio. EUR 14,0 im Vorjahr. Erlöse aus technischen Dienstleistungen und Services
MaterialaufwandDer gesamte Materialaufwand der DWC GmbH beträgt Mio. EUR 108,9 und sank im Vergleich zum Vorjahr mit Mio. EUR 0,8 um knapp 1 %. Die einzelnen Komponenten des Materialaufwands haben sich wie folgt entwickelt:
ProduktionDie Auslastung der Produktionsanlagen in den Bereichen Nitrocellulose, Methylcellulose und Carboxymethylcellulose lag in 2013 mit durchschnittlich 91 % weiterhin auf hohem Niveau. Bedingt durch eine deutliche Reduzierung der Lagerbestände gingen die produzierten Mengen insgesamt leicht zurück (-2,9 %). Im Bereich Nitrocellulose ging die Produktionsmenge bei rückläufigen Kundenaufträgen im Geschäftsjahr um 6,1 % zurück, die Anlagen konnten mit 19.8501 zu 87 % ausgelastet werden. Im Bereich Carboxymethylcellulose wurden die Lagerbestände im Berichtszeitraum deutlich reduziert. Die Produktionsmenge ging in der Folge um 6,9 % auf 12.000 t zurück, die Anlagenauslastung betrug 93 %. Im Bereich Methylcellulose blieben die produzierten Mengen mit 46.300 t nahezu konstant (-0,2 %). Alle Anlagen demonstrierten erneut höchste Zuverlässigkeit in den Kategorien Qualität, Sicherheit und Verfügbarkeit. Ungeplante Ereignisse mit Auswirkungen auf Kunden konnten zu 100 % ausgeschlossen werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge (Mio. EUR 23,9) beinhalten hauptsächlich die Weiterbelastung von Kosten an andere Dow-Unternehmen und Dritte (Mio. EUR 21,1) für Verwaltung Marketing und Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. Weiter enthalten sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen und -zuschüsse (Mio. EUR 1,4). Personalaufwendungen bestehen hauptsächlich aus den Altersvorsorgeaufwendungen für die ehemaligen Mitarbeiter (Mio. EUR 0,1). Wie im Vorjahr wird der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen (Mio. EUR 2,5) nicht im Personalaufwand, sondern gesondert im Zinsaufwand gezeigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 105,3 enthalten mit Mio. EUR 69,6 Weiterbelastungen von Lohnfertigungsleistungen durch die DWCOHG im Rahmen des Betriebsführungsvertrages. Weiter sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kosten für Fremdleistungen durch Dritte und verbundene Unternehmen (Mio. EUR 28,6) und u. a. Aufwendungen für Instandhaltungen, Mieten, EDV, Versicherungen und Beratung von Drittunternehmen (Mio. EUR 7,1) enthalten. Das Finanzergebnis beträgt Mio. EUR -2,5 (Vorjahr: Mio. EUR -2,3) und trägt damit negativ zum Jahresergebnis bei. Das Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen von Darlehen an verbundene Unternehmen (Mio. EUR 0,1) sowie dem Zinsaufwand für die Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 2,5. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus der Anwendung der Neuregelungen des BilMoG zum Übergangszeitpunkt 1. Januar 2010 und stehen im Zusammenhang mit der Neubewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 324. In den sonstigen Steuern (Mio. EUR 1,9) sind im Wesentlichen Strom- und Energiesteuern in Höhe von Mio. EUR 1,6 sowie Grundsteuern in Höhe von Mio. EUR 0,3 enthalten. ErgebnisDas Geschäftsjahr 2013 wurde mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von Mio. EUR 5,9 (Vorjahr: Mio. EUR 10,8) abgeschlossen. Ursächlich für den Rückgang des Ergebnisses im Vorjahresvergleich war insbesondere ein sowohl mengen- als auch preisbedingt reduziertes Erlösniveau im Cellulose-Geschäft. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss von Mio. EUR 5,9 an die DCG abgeführt. 2.3.2 VermögenslageVermögenDie Bilanzsumme verringerte sich um Mio. EUR 21,7 von Mio. EUR 184,3 im Vorjahr auf Mio. EUR 162,6. Die Veränderung ergibt sich hauptsächlich aus dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 12,4 (im Wesentlichen durch weiterbelastete Restrukturierungskosten in 2012) und der abschreibungsbedingten Verminderung des Anlagevermögens um Mio. EUR 9,7 im Geschäftsjahr. KapitalstrukturDas Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr Mio. EUR 84,4 und beträgt somit 51,9 % der im Vorjahresvergleich gesunkenen Bilanzsumme (Vorjahr: 45,8 %). Aufgrund des seit 1. Juli 2007 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der DCG wird auch in Folgejahren keine Erhöhung bzw. Verringerung des Eigenkapitals durch das laufende Ergebnis zu verzeichnen sein. Auf der Passivseite lässt sich der Rückgang der Bilanzsumme im Wesentlichen mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten um Mio. EUR 14,9 sowie mit dem Rückgang der Rückstellungen um Mio. EUR 5,4 begründen. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 12,3, hauptsächlich bedingt durch Einmaleffekte in 2012 (im Wesentlichen durch Restrukturierungskosten) und um Mio. EUR 4,9 niedrigere Gewinnabführung an die DCG in 2013. InvestitionenIm Jahr 2013 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in der Höhe von Mio. EUR 7,9 getätigt, was im Vorjahresvergleich einem Rückgang von etwa 38 % entspricht. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war die Modernisierung der Produktionsanlagen in den Bereichen Methylcellulose, Carboxymethylcellulose und Nitrocellulose. 2.3.3 FinanzlageDer Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr Mio. EUR 22,6 (Vorjahr: Mio. EUR 30,4). Der Mittelabfluss von Mio. EUR 7,9 aufgrund der Investitionstätigkeit betrifft im Wesentlichen die Zugänge zum Sachanlagevermögen (Mio. EUR 7,9). Der negative Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (Mio. EUR 10,8) beruht auf der Abführung des Vorjahresergebnisses im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags mit der DCG. Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in den Cash Pool des Dow-Konzerns ist die Liquidität der Gesellschaft auch künftig gesichert. 2.3.4 MitarbeiterDie DWC GmbH beschäftigt keine Mitarbeiter. 2.3.5 Umweltschutz und SicherheitUmweltschutz und Sicherheit haben im Dow-Konzern die höchste Priorität. Der sichere Umgang mit den Anlagen sowie die ordnungsgemäße Entsorgung der Abfälle werden jederzeit sichergestellt. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sind vorrangige Pflichten eines jeden Mitarbeiters. Die Anstrengungen im Bereich des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit wurden auf hohem Niveau fortgeführt, sodass die Unfallrate im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verbessert werden konnte. 3. NachtragsberichtWesentliche Vorgänge nach dem BilanzstichtagEs liegen keine wesentlichen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag vor. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht4.1 RisikoberichtRisikomanagementDa die TDCC ihre unternehmerische Tätigkeit weltweit auf der Basis von Geschäftsbereichen führt, ist für die weitergehende Wirtschaftlichkeits- und strategische Risikobetrachtung auch auf die entsprechende Einschätzung des Konzerns und der Geschäftsbereiche zu verweisen. Insbesondere ist hier auf die globale Risk Management Gruppe, die auf der Basis der globalen Risk Management Policy wirkt, hinzuweisen. Prämisse für das Risk Management ist einerseits mit einem der Unternehmens- und Geschäftsbereichsgröße angepassten Aufwand, sowohl den gesetzlichen als auch den unternehmensinternen Anforderungen zu genügen und andererseits zusammen mit dem Bereich Finance & Controlling das interne Kontrollsystem des Unternehmens zu stärken. Die Gesellschaft ist in den weltweiten Kontrollprozess von TDCC eingebunden. Ausführliche Informationen zu den Kontrollsystemen der Gesellschaften sind dem Jahresbericht 2013 der The Dow Chemical Company, Midland, Michigan, USA, bei der U.S. Securities and Exchange Commission, Washington, D.C. 20549 unter der Registrierungsnummer 1-3433, zu entnehmen. Diese wurden mit Datum 14. Februar 2014 von Deloitte & Touche LLP, Midland, Michigan, USA, zertifiziert. Die DWC ergreift Maßnahmen, die im Wesentlichen mit einer standortsichernden, pragmatischen und kundenorientierten Umsetzung der globalen Umwelt-, Anlagen- und Arbeitssicherheitsprozesse (EH&S) für die vor Ort vertretenen Geschäfts-/Funktionsbereiche und deren Mitarbeiter befasst sind. Darüber hinaus ist der konstruktive Dialog mit Mitarbeitern, Nachbarn, der lokalen Verwaltung und der Öffentlichkeit ein weiterer wichtiger Bestandteil des "Verantwortlichen Handelns" in den Regionen mit dem Ziel, Offenheit und Transparenz in allen Aspekten von Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Konjunkturelle RisikenDie weitere Entwicklung wird durch die allgemeine wirtschaftliche Konjunktursituation im In- und Ausland sowie durch die Preisentwicklung bei den für uns relevanten Rohstoffen beeinflusst. Mit einer klaren Produktpolitik sind wir zuversichtlich, auch zukünftig am Markt erfolgreich bestehen zu können. Finanzielle RisikenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sowie gegen verbundene Unternehmen werden regelmäßig überwacht. Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit der DWC GmbH ist durch die Einbeziehung in den Dow-Cash Pool zu jeder Zeit gewährleistet. Zum Bilanzstichtag bestanden Cash Pool-Forderungen in Höhe von Mio. EUR 20,3 gegen die DOLPA S.a.r.l., Luxembourg, Zweigniederlassung Horgen, Schweiz (Dolpa). Aufgrund der Bonität des Dow-Konzerns werden keine wesentlichen Ausfallrisiken der gesamten Forderung gesehen. Die Einbindung der DWC GmbH in den konzerninternen Cash Pool liegt zudem im Interesse der Gesellschaft und im Konzerninteresse. Währungsgeschäfte werden durch entsprechende Finanzinstrumente mit der Dolpa monatlich abgesichert. Forderungen und Verbindlichkeiten in USD sowie bei grenzüberschreitenden EUR-Transaktionen wurden seit dem 1. Januar 2006 an die Dolpa mit Rückgriffsrecht verkauft bzw. übertragen (Factoring/Reverse Factoring). Im Hinblick auf Vereinfachungen im inneneuropäischen Zahlungsverkehr und die anstehende Implementierung einer neuen SAP-Plattform in 2014 fallen viele Transaktionsvorteile des Factorings weg. Daher wurde beschlossen, das Factoring-Programm einzustellen. Für Kundenforderungen erfolgte dies zum 1. Dezember 2013 und für das Reverse Factoring bezüglich der Verbindlichkeiten mit Einführung des neuen ERP-Systems im Mai 2014. Es liegen keine erkennbaren Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Bestandsgefährdende Risiken oder nennenswerte Ausfallrisiken, die nicht im Jahresabschluss berücksichtigt sind, sieht die Geschäftsführung daher nicht. 4.2 Prognose- und ChancenberichtPrognoseIn der deutschen Chemiebranche wird allgemein davon ausgegangen, dass die Weltwirtschaft inzwischen die Talsohle durchschritten hat, eine weitere Belebung des Chemiegeschäftes wird erwartet. Für 2014 prognostiziert der VCI ein moderates Umsatzwachstum von 1,5 %, das im Wesentlichen von einer stabilen Binnenkonjunktur getragen wird. Das in 2013 um 2,0 % gestiegene Investitionsaufkommen sowie leicht gestiegene Beschäftigungszahlen (0,5 %) unterstreichen die positive Zukunftserwartung der deutschen Marktteilnehmer. Der Jahresbeginn 2014 verlief im Rahmen der Erwartungen, die konjunkturellen Rahmenbedingungen bleiben schwierig. Zur Absicherung gegen die gestiegene Volatilität der globalen konjunkturellen Entwicklung wurden die Ziele der Gesellschaft für die nächste Zeit neu festgelegt. Priorität haben u. a. Kostenreduzierung, Erhöhung der Produktivität sowie Durchsetzung der Preisdisziplin. ProduktionDie deutsche chemische Industrie erwartet für 2014 moderat ansteigende Produktionszahlen (+2,0 %). Im ersten Quartal lag die Produktion über Vorjahr (+4,2 %) aber leicht unter dem Vorquartal (-0,8 %). Die Anlagen der Dow Wolff Cellulosics GmbH waren im 1. Quartal mit 96 % sehr gut ausgelastet, für 2014 wird insgesamt ein im Vergleich zum Vorjahr erhöhtes Produktionsvolumen erwartet. Das Risiko eines schrumpfenden Umsatzes wird aufgrund der wenig konjunkturabhängigen Nachfrage im Bereich Pharma und Lebensmittel als gering eingestuft. Stabilisierend wirkt sich auch die Tatsache aus, dass die Produkte für den Baustoffsektor nicht nur im Neubaubereich, sondern auch im Bereich der Gebäuderenovierung eingesetzt werden. ErzeugerpreiseDie deutsche chemische Industrie erwartet in 2014 leicht sinkende Erzeugerpreise (-0,5 %). Im ersten Quartal bleiben die Preise mit einem Minus von 0,1 % nahezu stabil. Der Abwärtstrend der Vormonate scheint gestoppt. Gegenüber dem ersten Quartal 2013 waren Chemikalien 2,4 % günstiger. Die Dow Wolff Cellulosics GmbH hat mit Wirkung für 2014 deutliche Preiserhöhungen im Bereich der Produkte für den Baustoffsektor angekündigt. Diese Preiserhöhungen werden im 2. Halbjahr wirksam werden. Insgesamt wird deshalb für 2014 abweichend vom Branchentrend von steigenden Erzeugerpreisen ausgegangen. Mittel-/langfristiger Ausblick 2014/2015Mittelfristig werden bessere Chancen für solche Chemieprodukte gesehen, die differenzierter und näher zum Kunden sind ("downstream") als solche, die in große Standardprodukte einfließen ("up-stream"). Die Dow Wolff Cellulosics GmbH sieht sich daher mit ihren Spezialprodukten auf Cellulosebasis gut positioniert. Positiv werden sich zukünftig auch die Erfolge aus den Investitionen in Forschung und Entwicklung auswirken. Die DWC GmbH hat diverse Investitionen in den Anwendungsbereichen Lebensmittel, Pharma, Automobil und Bau platziert. Dadurch werden sowohl das Inlandsgeschäft als auch die Erträge aus der Lohnfertigung positiv beeinflusst und die Ertragslage wird sich ab 2014 zunehmend verbessern. Die Entwicklung der Umsätze für die Jahre 2014 und folgende wird weiterhin beeinflusst sein durch einerseits das Wirtschaftsumfeld, in welchem die DWC GmbH tätig ist, und andererseits durch die Personalkostenentwicklung der Betriebsführungsgesellschaften. Neben dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld wird die Entwicklung der Energiepreise in Deutschland zunehmend Bedeutung für die Ertragslage der Gesellschaft gewinnen. Insbesondere die Möglichkeit für weitere Anlageninvestitionen wird entscheidend von planbaren und wettbewerbsfähigen Preisen für Strom und andere Energien abhängen. Unter Berücksichtigung der Rechtsentwicklung auf europäischer Ebene, insbesondere der von der Europäischen Kommission am 9. April 2014 beschlossen neuen Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien, wurde das novellierte EEG (EEG 2014) nach Verabschiedung im Bundestag und Billigung im Bundesrat am 24. Juli 2014 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Zuvor hat die Europäische Kommission am 23. Juli 2014 mitgeteilt, dass das EEG 2014 mit dem EU-Beihilferecht im Einklang steht. Somit kann das EEG 2014 mit der darin enthaltenen Neuregelung zur Besonderen Ausgleichsregelung für stromkostenintensive Unternehmen am 1. August 2014 in Kraft treten. Auf Grundlage einer Antragstellung zur Begrenzung der Höhe der EEG-Umlage für bezogene Strommengen wird erwartet, dass diese im Erfolgsfall zu deutlichen Aufwandsentlastungen ab 2015 führen wird. Basierend auf den eingeleiteten Preiserhöhungen im Bereich der Baustoffadditive und steigenden Produktionsmengen erwarten wir in 2014 einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse. Insgesamt erwarten wir in 2014 eine positive Ergebnisentwicklung entsprechend dem allgemeinen Branchenumsatzzuwachses in Höhe von 1,5 %.
Walsrode, den 24. Juli 2014 gez. Dr. Volker Eckhardt, Geschäftsführer gez. Yue Tutt, Geschäftsführerin gez. Martin Lohrie, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang zum Abschluss des Geschäftsjahres 20131 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 20131.1 VorbemerkungDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 wurden auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Als gesonderter Posten werden Emissionsberechtigungen unter den Vorräten ausgewiesen. 1.2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aktiva AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wurde in der Vergangenheit durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Anlagegegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00 übersteigen und unter EUR 1.000,00 liegen, werden über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter sowie Software unter EUR 150,00 Anschaffungskosten werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bewertet. UmlaufvermögenUnter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten und die Leistungen mit ihren jeweiligen Herstellkosten angesetzt. Die Herstellkosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der fertigungsbedingten Abschreibungen. Niedrigere Börsen- und Marktpreise bzw. niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. An die Gesellschaft unentgeltlich ausgereichte Emissionsberechtigungen für CO 2 -Emissionen werden in der Bilanz unter den Vorräten mit einem Buchwert von null Euro erfasst. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen werden gemäß § 255 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 4 HGB) bewertet und als separater Posten in der Bilanz unter den Vorräten ausgewiesen. Sie werden ausschließlich für die Eigenemission benötigt. Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres befinden sich nur unentgeltlich ausgereichte Emissionsberechtigungen im Bestand (Marktwert: TEUR 2.664). Der Verpflichtung zur Abgabe von Emissionsberechtigungen ist nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB durch die Dotierung einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten für die bis zum Abschlussstichtag verursachten Emissionen Rechnung getragen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Die Rechnungsabgrenzungsposten und flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die Auflösung der im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Beträge erfolgt zeitanteilig nach der wirtschaftlichen Inanspruchnahme. Passiva Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse werden nach der Bruttomethode gebildet. Erhaltene Investitionszulagen und -zuschüsse werden gemäß § 265 HGB i. V. m. HFA 1/1984 mit Zahlungseingang in einen Sonderposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt konform mit den Abschreibungen des geförderten Anlagevermögens. Die ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen die Versorgungsansprüche der inaktiven Mitarbeiter der DWC GmbH. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 4,88 % p. a. auf Basis der 2006 veröffentlichten Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei ist die Dynamik der anrechenbaren Bezüge mit 3,0 %p. a., die Anpassung der laufenden Renten mit 1,75 % p. a. sowie die Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,0 % p. a. entsprechend berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen zur betrieblichen Altersvorsorge sind gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Aufgrund der Anwendung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr TEUR 324 (1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrages) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Diese Aufwendungen wurden im Berichtsjahr als außerordentlicher Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt (Artikel 67 Abs. 7 EGHGB). Aufgrund der ratierlichen Zuführungen der Pensionsrückstellungen über 15 Jahre nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB, sind Pensionsverpflichtungen von TEUR 3.568 nicht in der Bilanz enthalten. Die Steuer- und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. 1.3 WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Konzernumrechnungskurs des Bilanzstichtages, der nur unwesentlich von dem Devisenkassamittelkurs abweicht, bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum jeweils geltenden Konzernumrechnungskurs des Entstehungszeitpunktes oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs (Forderungen) bzw. dem höheren Devisenkassamittelkurs (Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag bewertet. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 19) enthalten. 1.4 Derivative FinanzinstrumenteZur Absicherung von Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit wurden im Geschäftsjahr Derivate zur Absicherung von Währungsrisiken eingesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken werden marktübliche Devisentermingeschäfte verwendet. Handelsrechtlich werden derivative Finanzinstrumente grundsätzlich erst im Zeitpunkt ihrer Glattstellung erfasst. Davor erfolgt eine Bilanzierung des schwebenden Geschäftes grundsätzlich nur dann, wenn aus dem zum Marktwert bewerteten Sicherungsgeschäft zum Bilanzstichtag ein Verlust droht und gemäß § 249 Abs. 1 HGB eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden muss. 1.5 Latente SteuernLatente Steuern werden gemäß § 274 HGB ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Im Jahresabschluss der DWC GmbH erfolgt jedoch kein Ansatz latenter Steuern, da eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft zur Dow Olefinverbund GmbH, Schkopau, (DCG) als Organträger besteht. 2 Erläuterungen zur Bilanz2.1 AnlagevermögenDie Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der kumulierten Abschreibungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2.2 UmlaufvermögenSämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 4.572 (Vorjahr: TEUR 6.162) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 671). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen sowie Cash Pool-Forderungen an die Dolpa in Höhe von TEUR 20.251. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.430 (Vorjahr: TEUR 255) werden im Wesentlichen Forderungen gegen das Hauptzollamt aus Energie- und Stromsteuern TEUR 2.418 (Vorjahr: TEUR 237) ausgewiesen. 2.3 EigenkapitalDas Eigenkapital beträgt unverändert TEUR 84.373 und setzt sich aus gezeichnetem Kapital in Höhe von TEUR 76.700 sowie anderen Gewinnrücklagen (TEUR 7.673) zusammen. 2.4 RückstellungenVerpflichtungen aus Pensionen bestehen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern (TEUR 36.090; Vorjahr: TEUR 38.538). Im Rahmen der Bewertung wurde die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aufgrund von Bestands- und Annahmeänderungen in Höhe von TEUR 1.008 aufgelöst. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.585 (Vorjahr: TEUR 8.562) sind kurzfristiger Natur und enthalten im Wesentlichen die Rückstellung für ausstehende Rechnungen TEUR 4.515 (Vorjahr: TEUR 7.204), für die Abwasserabgabe TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 457), für Rabatte gegenüber Kunden TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 227), für Abgabeverpflichtung aus Emissionszertifikaten TEUR 253 (Vorjahr: TEUR 465) sowie für Jahresabschlussprüfungskosten TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 79). 2.5 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten weisen folgende Fristigkeiten auf:
Besicherungen zu ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich im Einzelnen wie folgt auf:
3 Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese teilen sich wie folgt auf:
Es bestehen in 2013 keine finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Aufträgen (Vorjahr: TEUR 278). 4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse setzen sich im Berichtsjahr regional wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse nach Produktgruppen gliedern sich wie folgt:
4.2 FinanzergebnisIm Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.497 (Vorjahr: TEUR 2.378) enthalten. 4.3 Außerordentliches ErgebnisDer Außerordentliche Aufwand des Geschäftsjahres resultiert aus der Anwendung der Neuregelungen des BilMoG zum Übergangszeitpunkt 1. Januar 2010 und steht im Zusammenhang mit der Neubewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 324. 5. Sonstige Angaben5.1 Angaben zum MutterunternehmenDie Geschäftsanteile der DWC GmbH werden zu 100 % von der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Stade, (DDA) gehalten. Die DDA erstellt keinen eigenständigen Konzernabschluss. Die nach den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen erstellten Jahresabschlüsse der DWC GmbH und DDA werden in den Konzernabschluss der The Dow Chemical Company, Midland, Michigan, USA, (TDCC) einbezogen. Der Konzernabschluss (10K-Report) wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Registrierungsnummer 1-3433 veröffentlicht. Unter Bezugnahme auf die Konzernabschlussbefreiungsverordnung wird eine deutsche Übersetzung des Jahresabschlusses und der Managements Discussion and Analysis der Muttergesellschaft TDCC einschließlich des Bestätigungsvermerks veröffentlicht. 5.2 Derivative FinanzinstrumenteZum Bilanzstichtag waren drei Devisentermingeschäfte zur Absicherung von US-Dollar-Forderungen und -Verbindlichkeiten abgeschlossen. Zwei Geschäfte wurden im Dezember 2013 vorfristig glattgestellt. Der positive bzw. negative Marktwert dieser Geschäfte wurde in der Bilanz unsaldiert als Vermögenswert in Höhe von TEUR 49 und als Rückstellung in Höhe von TEUR 0 erfasst. Das offene Devisentermingeschäft dient zur kurzfristigen Absicherung von Forderungen in Höhe von TUSD 4.600. 5.3 Angaben zum MitarbeiterbestandDie Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. 5.4 GeschäftsführungMitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:
5.5 Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Geschäftsführer waren 2013 nicht bei der DWC GmbH angestellt und erhalten von ihr keine direkten Bezüge. Die Kosten eines Geschäftsführers werden der Gesellschaft belastet. Unter Bezug auf die Befreiungsregelung des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.905 (Vorjahr: TEUR 1.980) gebildet. Aufgrund der ratierlichen Zuführungen der Pensionsrückstellungen über 15 Jahre nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB, sind Pensionsverpflichtungen von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 182) für diesen Personenkreis nicht in der Bilanz enthalten. 5.6 ErgebnisverwendungMit der Dow Olefinverbund GmbH mit Sitz in Schkopau (DCG) besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss 2013 ist als Verbindlichkeit gegenüber der DCG bilanziert. 5.7 Gesamthonorar des AbschlussprüfersAuf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der TDCC enthalten sind.
Walsrode, den 24. Juli 2014 Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode gez. Dr. Volker Eckhardt, Geschäftsführer gez. Yue Tutt, Geschäftsführerin gez. Martin Lohrie, Geschäftsführer Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Dow Wolff Cellulosics GmbH, Walsrode, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, den 24. Juli 2014 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Otter, Wirtschaftsprüfer gez. Schrader, Wirtschaftsprüfer |
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