SIG Combibloc GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Wagner seit 20.3.2008 | Prokura |
Rolf Stangl seit 20.3.2008 | Prokura |
Christian Sattlecker seit 13.3.2008 | Prokura |
Jean-Louis Slegers seit 7.1.2008 | Prokura |
Peter Grümmer seit 7.1.2008 | Prokura |
Axel Meier seit 7.1.2008 | Prokura |
Achim Lubbe seit 18.12.2006 | Prokura |
Thomas Dr. Kloubert seit 26.6.2006 | Prokura |
Achim Inden seit 26.6.2006 | Prokura |
Holger Dickers seit 26.6.2006 | Prokura |
Oliver Betzer seit 28.3.2006 | Prokura |
Franz-Josef Mines seit 18.5.2005 | Prokura |
Wolfgang Diedrich seit 21.11.2002 | Prokura |
Franz Josef Dr. Collin seit 21.11.2002 | Prokura |
Detlev Bartsch seit 21.11.2002 | Prokura |
Hans Wilhelm Schatz seit 21.11.2002 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIG Combibloc GmbHLinnichJahresabschluss zum 31. Dezember 2006INHALTSVERZEICHNIS
BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SIG Combibloc GmbH, Linnich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, 28. Februar 2007 Ernst
& Young AG
Englisch, Wirtschaftsprüfer Krebs, Wirtschaftsprüfer AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2006Allgemeine HinweiseLt. Beschluss der Gesellschafterversammlung der SIG Combibloc Projektgesellschaft mbH vom 14.01.2003 (Eintragung in das Handelsregister am 13.02.2003) wurde die Gesellschaft umbenannt in die SIG Combibloc GmbH. Mit Wirkung vom 01.01.2003 übernahm die Gesellschaft im Rahmen der Betriebsaufspaltung das gesamte operative Geschäft der SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG. Die wesentlichen Grundlagen zum Betrieb des Unternehmens werden von der SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG an die SIG Combibloc GmbH vermietet. Der Mietzins beläuft sich zurzeit auf jährlich 53.000 TEUR. Der vorliegende Jahresabschluss der SIG Combibloc GmbH wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, da die Größenmerkmale des § 267 HGB an zwei aufeinander folgenden Stichtagen überschritten wurden. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In Abweichung zum Vorjahr werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Joint Venture Obeikan in den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr wurden TEUR 2.683 unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit, denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert angepasst. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Mit Vertrag vom 03.12.2002 wurde zwischen der SIG Combibloc GmbH (vormals SIG Combibloc Projektgesellschaft mbH), als Enkelgesellschaft, und der SIG Combibloc Holding GmbH, als Muttergesellschaft, ein Gewinnabführungsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Vertrag ist wirksam ab dem 01.01.2003 und kann frühestens zum 31.12.2007 gekündigt werden. Die Eintragung des Vertrages in das Handelsregister Düren erfolgte am 23.12.2002 unter der Nummer HRB 4194. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Handels- und Steuerbilanz enthalten somit identische Herstellungskosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Vorräte werden mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des Lifo-Verbrauchsfolgeverfahrens unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt worden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Handelswaren sind zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Steuerrückstellungen waren keine zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Mittelkurs im Zeitpunkt der Einbuchung bewertet. Bei Forderungen erfolgte die Bewertung mit dem niedrigeren Mittelkurs bzw. bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Mittelkurs zum Bilanzstichtag. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel in der Anlage I dargestellt. Unter der Position vermietete Füllmaschinen werden die langfristig an Kunden vermieteten Füllmaschinen mit den entsprechenden Zusatzkomponenten im Interesse eines besseren Einblicks in die Vermögenslage gesondert ausgewiesen. Die im Zuge der Betriebsaufspaltung im Jahre 2003 zugegangenen vermieteten Füllmaschinen werden im Anlagespiegel zur Verbesserung der Darstellung der tatsächlichen Vermögenslage mit den Brutto-Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie den kumulierten Abschreibungen dargestellt. Vorräte
Die Anwendung der Bewertungsmethoden nach §§ 240 Abs. 4, 256 Satz 1 HGB führte im Vergleich zu einer Bewertung des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Marktpreises zu folgenden wesentlichen Unterschiedsbeträgen: Abwertung auf Grund Lifo-Verfahren
Bei der Ermittlung der notwendigen Wertberichtigung auf Grund übermäßiger Lagerdauer wurden die Materialbewegungen der letzten 2 Jahre (VJ 1 Jahr) berücksichtigt. Der sich hieraus ergebende Betrag im Bereich der Hilfs- und Betriebsstoffe wurde an den aufgrund der steuerlichen Betriebsprüfung zulässigen Höchstbetrag (60 %) angepasst. Hieraus ergab sich im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 1.867 ein positiver Ergebniseffekt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.804 (VJ TEUR 4.658) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.386 (VJ TEUR 1.243) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Kapitalrücklagen Zur Stärkung des Eigenkapitals gewährte die SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co KG der SIG Combibloc GmbH mit Vertrag vom 23.12.2004 einen Zuschuss in Höhe von TEUR 13.000. Der Zuschuss wurde vertragsgemäß der Kapitalrücklage zugeführt. Zum 31.12.2006 ist die Höhe des Zuschusses unverändert. Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr nach steuerlichen Grundsätzen ermittelt (ohne Verteilung des Unterschiedsbetrages nach § 6a Abs.4 Satz 2 EStG). Als Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Restrukturierungsmaßnahmen, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ausstehende Gutschriften an Kunden gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 15.432 (VJ TEUR 8.354) und resultieren im Wesentlichen aus Kontokorrentverrechnung. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage II) im Einzelnen dargestellt. Haftungsverhältnisse
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Darüber hinaus ergeben sich für das Geschäftsjahr 2007 finanzielle Verpflichtungen aus dem Pacht-, Kauf- und Geschäftsbesorgungsvertrag mit der SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 53.000 (VJ TEUR 53.000). Sonstige Sachverhalte In Einzelfällen müssen Füllmaschinen wegen geänderter Kundengewohnheiten oder technischer Fortschritte von SIG Combibloc ausgetauscht oder zurückgenommen werden. Diese Füllmaschinen werden in der Regel technisch angepasst und wieder verkauft. Bei der Rücknahme werden diese Maschinen in den Vorräten aktiviert. Die sich aus der Rücknahme ergebenden Erfolgsrisiken werden jährlich bewertet (Barwert) und bei Bedarf zurückgestellt. Zurzeit sind keine Rückstellungen notwendig. Durch die Rücknahmeverpflichtung besteht insoweit eine Eventualverbindlichkeit. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Berichtsjahr konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 22.726 (VJ TEUR 11.697). Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen Im Gesamtbetrag der Abschreibungen in Höhe von TEUR 11.534 (VJ TEUR 8.945) sind TEUR 2.726 außerplanmäßigen Abschreibungen (VJ TEUR 0) enthalten. Finanzergebnis Die Erträge aus Finanzanlagen in Höhe von TEUR 15 (VJ TEUR 20) gliedern sich wie folgt: Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens TEUR 15 (VJ TEUR 20). Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.092 (VJ TEUR 2.331) entfallen TEUR 55 (VJ TEUR 62) auf Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.863 (VJ TEUR 2.611) entfallen TEUR 828 (VJ TEUR 503) auf Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen. Außerordentliches Ergebnis Im Geschäftsjahr fielen TEUR 0 außerordentliche Erträge an (VJ TEUR 0). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der ausgewiesene Steueraufwand entfällt ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
Sonstige AngabenOrgane Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat wurde mit Beschluss vom 17.02.2003 eingesetzt und setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Bezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit satzungsgemäß eine Aufwandsentschädigung. Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die SIG Combibloc GmbH wird in den Konzernabschluss der SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Holding AG einbezogen. Derivative Finanzinstrumente Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Kunden und Lieferanten eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen
Der Marktwert ergibt sich aus der Bewertung der ausstehenden Geschäfte mit den zum Stichtag gültigen Terminkursen. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Ein positiver Marktwert steht für Gewinne.
Linnich, 28. Februar 2007 SIG Combibloc GmbH Werner Walter Schäfers Lagebericht 2006AllgemeinesMit Wirkung vom 01.01.2003 wurde die operative Geschäftstätigkeit der SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG im Rahmen eines Pacht-, Kauf- und Geschäftsbesorgungsvertrages auf unsere Gesellschaft, die SIG Combibloc GmbH übertragen. Im Zuge dieser Betriebsaufspaltung agiert die SIG Combibloc GmbH als Betriebsgesellschaft; das Anlagevermögen der als Besitzgesellschaft agierenden SIG Combibloc Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG wird an unser Unternehmen vermietet. Weiterhin Absatzwachstum im PackstoffgeschäftDer Absatz hat mit 9.401 Mio. Packungen, was einer Wachstumsrate von 1 % entspricht, knapp das Vorjahresniveau übertroffen. Aufgrund der bei SIG Combibloc eingeführten Funktionalorganisation wurden marktseitig Absatzgebiete Clustern zugeordnet. Damit verbunden wurden verschiedene Absatzmärkte ab dem 01.04.2006 innerhalb der SIG Combibloc Gruppe legal auf andere Gesellschaften übertragen. Für die SIG Combibloc GmbH bedeutete dies, dass die Länder Schweiz, Israel und Malta abgegeben wurden (- 54 Mio. Packungen) und der Markt Italien (+ 235 Mio. Packungen) neu hinzugekommen ist. In den Kernabsatzgebieten, Westeuropa, dem Nahen Osten und Südamerika, konnte mit einem Absatz von 7.414 Mio. Packungen ein Wachstum von 3 % erreicht werden. Trotz der wachsenden Konkurrenz durch alternative Verpackungsmittel (z. B. PET) blieb der Absatz in Deutschland auf Vorjahresniveau. Das Packstoffgeschäft im Nahen Osten konnte im Berichtsjahr um 25% auf über 1,4 Milliarden Packungen gesteigert werden, wovon 240 Mio. Packungen auf unsere Gesellschaft entfallen, was einem Rückgang von 38 % entspricht. Der Rückgang ist durch Produktionsverlagerung auf das Joint Venture SIG Combibloc Obeikan Company Ltd. in Riad, Saudi Arabien, das im Vorjahr erfolgreich eine eigene Packstoffproduktion aufgenommen hat, begründet. Den rückläufigen Packstoffabsatz gleicht unsere Gesellschaft durch Lieferungen beschichteter Rollenware an das Joint Venture in Riad aus. Unser Marktausbau in Südamerika wurde erfolgreich fortgesetzt; das Absatzvolumen in unseren Kernmärkten Brasilien, Chile und Argentinien konnte um 54% gesteigert werden. Die konzerninternen Lieferungen von 1.987 Mio. Packungen konnten um 18 % gesteigert werden. Ein Grund hierfür war eine Bereinigung des Produktionsportfolios der europäischen Standorte. Im Zuge dessen wurde die Fertigung von Packstoffmänteln in Newcastle, UK im 4. Quartal 2006 eingestellt und auf die Standorte in Deutschland und Österreich verlagert. Erfreulicherweise konnte der Umsatz 2006 insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 66 Mio. € auf 786 Mio. € oder 9 % gesteigert werden. Konsolidierter Jahresüberschuss unter VorjahrAufgrund der erwähnten Marktbereinigung und Effekten aus dem im Jahr 2006 bei der SIG Combibloc durchgeführtem Kostenreduzierungsprogramm entstanden negative Einmaleffekte. Des Weiteren wurden höhere Lizenzaufwendungen für Forschung und Entwicklung an die SIG TEC gezahlt. Letztendlich führte dies für die Gesellschaft zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 15,9 Mio. € (im Vorjahr Jahresüberschuss von 7,7 Mio. €). Der Jahresfehlbetrag ist vertragsgemäß durch den Organträger auszugleichen. Aufgrund des Jahresfehlbetrages bei der SIG Combibloc GmbH ergibt sich bei konsolidierter Betrachtung der Besitz- und Betriebsgesellschaft ein Jahresüberschuss von 6,8 Mio. € (Vorjahr: 38,7 Mio. €). Fortsetzung des Investitionsprogramms zum Ausbau der KapazitätenAufgrund des stetigen Wachstums wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von rd. 35 Mio. € vorgenommen (im Vorjahr 48 Mio. €); davon entfallen 15 Mio. € auf von unserem Unternehmen vermietete Füllmaschinen, die verbleibenden 20 Mio. € betreffen Investitionen der Besitzgesellschaft, die nach unseren Weisungen getätigt werden und sich im Schwerpunkt auf
Die im Bereich der Finanzanlagen notwendigen Investitionen wurden ebenfalls entsprechend unseren Weisungen von der Besitzgesellschaft getätigt. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Beteiligung der Besitzgesellschaft an der SIG Combibloc do Brasil (100%ige Beteiligung) im Rahmen der Marktausbaustrategie in Südamerika an die SIG Austria Holding GmbH veräußert wurde. Mitarbeiter2006 waren durchschnittlich bei unserer Gesellschaft 1.838 Mitarbeiter (im Vorjahr 1.898 Mitarbeiter), davon 121 Auszubildende (im Vorjahr 119), beschäftigt. Forschung und EntwicklungIn diesem Bereich war das Jahr 2006 geprägt von der Konzentration auf die weitere Optimierungen des aus Füllmaschine, Packstoff und Öffnungshilfe bestehenden Gesamtsystems. Optimierte Verbunde für Food, NCSD (Softdrinks) und Milch wurden entwickelt und bei selektiven Formaten im Berichtsjahr erfolgreich eingeführt. Somit ist der Grundstein für eine Einführung der neuen Verbunde auf globaler Ebene im Jahre 2007 gelegt. Ein Schwerpunkt lag auch im Jahre 2006 auf der Einführung des in seinen Funktionseigenschaften überarbeiteten neuen Schraubverschlusses combiSwift, der nun global auf Packungen im Bereich Liquid Dairy und NCSD zum Einsatz kommt. Weitere Innovationen wie der neue Single Serve Verschluss combiSmart wurden entwickelt und erste Prototyp Verträge unterschrieben. Erste Produkte werden 2007 auf dem Markt eingeführt. Der Prototyp des neuen retortable Food Systems combisafe wurde an einen deutschen Kunden ausgeliefert und erste Produkte werden 2007 auf dem Markt erwartet. Eine weitere Linie wird 2007 an einen Kunden in Italien geliefert. Messen 2006 war das Jahr der ANUGA Foodtec, auf der SIG Combibloc wiederum mit einem großen Stand präsent war. Existierende und potentielle Kunden aus aller Welt besuchten die Messe und nutzten sowohl das Angebot am Stand als auch das erstmalig für diese Zwecke speziell ausgebaute Trainingscenter in Linnich. Weitere lokale Messen in Südamerika und China rundeten das Messejahr 2006 ab. UmweltIm Oktober 2006 wurde eine neue Ökobilanz des Instituts für Energie und Umweltforschung (ifeu) veröffentlicht, aus der klare ökologische Vorteile des Getränkekartons im direkten Vergleich mit der PET-Einwegflasche hervorgehen. Die ökologische Positionierung des Getränkekartons konnte somit weiter gefestigt werden. Die in Deutschland vom Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN) in Auftrag gegebene Studie vergleicht beide Verpackungssysteme in verschiedenen Füllvolumina für Fruchtsäfte, Fruchtnektare, Eistee, Milchmischgetränke und Frischmilch mit unterschiedlicher Haltbarkeitszeit. Ein Zukunftsszenario 2010 berücksichtigt darüber hinaus potentielle Optimierungen beim PET-System sowie die theoretische Verwendung von PET-Flaschen für Frischmilch. Als "bemerkenswert" stufen die Autoren vor allem den großen Unterschied zugunsten des Getränkekartons beim Treibhauseffekt und fossilem Ressourcenverbrauch ein. Diese Kategorien werden vom Umweltbundesamt in ihrer ökologischen Bedeutung als sehr groß bzw. groß eingestuft und stehen national wie global im Focus der aktuellen Umwelt- und Ressourcenpolitik. Zur Zukunftssicherung der dualen Systeme arbeitet das Bundesumweltministerium mit den betroffenen Wirtschaftskreisen an einer Novelle der deutschen Verpackungsverordnung. SIG Combibloc hat sich aktiv an den Diskussionen um eine Neufassung der Verordnung beteiligt, um auch weiterhin die haushaltsnahe Erfassung von Getränkekartons als Basis für ein hochwertiges Recycling sicherzustellen. Hinsichtlich der Recyclingquote für Getränkekartons wurden auch in 2006 die gesetzlich vorgeschriebenen 60% übertroffen. Zur Sicherstellung der Sortier- und Recycelbarkeit der neuen Verpackung combisafe in den bestehenden Systemen, wurde in Zusammenarbeit mit SIG Combibloc Systems GmbH erfolgreich der Praxistest in einer Leichtverpackungssortieranlage durchgeführt und die Verwertbarkeit beim größten Getränkekarton-Recycler Europas geprüft. Europaweit wurden die Aktivitäten zum Auf- und Ausbau der Sammlung und des Recyclings von Getränkekartons weitergeführt. Im Kontext der politischen Bestrebungen der EU zur Förderung des Einsatzes nachwachsender Rohstoffe wurde mit Beteiligung von SIG Combibloc über den europäischen Verband ACE die Informationskampagne "Working with Nature" vorbereitet und durchgeführt. Adressat sind Entscheidungsträger in der EU-Politik und Verwaltung. Oberstes Ziel der weiter andauernden Kampagne ist die Herausstellung, dass Getränkekartons überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt werden, welches aus kontrollierten und akzeptablen Quellen stammt, sowie der Beitrag der nachhaltigen Waldwirtschaft zum Klimaschutz. Um glaubhaft nachweisen zu können, dass nur Hölzer aus kontrollierten und akzeptablen Quellen für die Herstellung des Rohkartons verwendet werden, haben alle Rohkartonlieferanten von SIG Combibloc seit Mitte 2006 unsere Forderung umgesetzt, die Produktkette für das uns gelieferte "Liquid Packaging Board" vom Wald bis zur Papiermühle nach dem von Umweltverbänden anerkannten internationalen "Chain of Custody" Standard des Forest Stewardship Council (FSC) zertifizieren zu lassen. Hierdurch sind wichtige Voraussetzungen geschaffen worden, um entsprechenden Fragen von kritischen Anspruchsgruppen positiv begegnen zu können. Besondere Ereignisse nach Schluss des GeschäftsjahresEs steht eine Übernahme des SIG Konzerns bevor. Gesamt wird aber dadurch keine wesentliche Änderung für das laufende Geschäft erwartet und sind auch sonst keine Ereignisse bekannt, die für die Einschätzung unseres Unternehmens durch die Abschlussadressaten wesentlich wären. Chancen und RisikenFür das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir eine dem Vorjahr entsprechende Ergebnissituation. Durch die bereits erwähnte Schließung des Werkes in Newcastle werden Mehrmengen in Linnich und Wittenberg produziert. Der Intercompanyabsatz steigt voraussichtlich um 43 %. Demgegenüber wird für den Markt Deutschland, aufgrund des steigenden PET Anteils im NCSD Sektor, ein rückläufiger Drittabsatz erwartet. Verstärkt werden Weiterentwicklungen von Innovationen vorangetrieben, die auf eine Optimierung des Gesamtsystems (Füllmaschine, Packstoff und Öffnungshilfe) fokussiert sind. RisikoberichtUnsere Unternehmenspolitik ist nach wie vor auf die Nutzung aller Chancen in unseren Kernabsatzgebieten bei gleichzeitiger Kontrolle der damit einhergehenden Risiken fokussiert. Dabei sind weiterhin ausreichende Vorkehrungen getroffen, dass Risiken frühzeitig erkannt und somit mindestens vermindert, wenn nicht sogar verhindert werden können. Hinzu kommt eine laufende Verbesserung unserer Überwachungssysteme. Im Rahmen der Konzernrisikovorsorge wurde das SIG Risk Management System ausgebaut und an die neue Konzernorganisation (funktionale Organisationsstruktur) angepasst, wodurch sichergestellt ist, dass die Geschäftsführung der Gesellschaft sowie SIG Konzernleitung und Verwaltungsrat über die größeren Risiken informiert sind und entsprechende Risikoabschwächungsmaßnahmen abstimmen. Die Risiken der Märkte werden im Wesentlichen durch Trendanalysen, Überwachung des Kundengeschäftsverlaufes, Handelsmarketing, Verteilung der Risiken auf mehrere Kernländer und - Segmente und permanente Wettbewerbsanalyse soweit wie möglich kontrolliert. Durch sensible Früherkennungssysteme und permanente Marktdatenanalyse können Gegenmaßnahmen frühzeitig eingeleitet und Marktrisiken in ihren möglichen negativen Auswirkungen begrenzt werden. Finanz- und Währungsrisiken sind unter Beachtung zentraler Vorgaben abgesichert. Um möglichen Risiken aus den vielfältigen rechtlichen Regelungen und Gesetzen zu begegnen, stützen wir unsere Entscheidungen auf eine umfassende rechtliche Beratung. Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnen wir durch entsprechende Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken unseres Geschäftes erfolgt durch ein umfassendes Controlling, dessen Management- und Risikoberichte im Rahmen der funktionalen Organisationsstruktur durch die Funktionsleitung kontinuierlich ausgewertet werden. Zudem haben wir für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen von möglicherweise eintretenden Risiken in Grenzen halten.
Linnich, 28. Februar 2007 SIG Combibloc GmbH Werner Walter Schäfers Entwicklung des Anlagevermögens
Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2006 (TEUR)
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