Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 67746
Vorher
McCann-Erickson Frankfurt GmbHMcCann Erickson Düsseldorf GmbH
Eingetragen
26.8.1987
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Der Betrieb einer Webeagentur, die Durchführung von Werbemaßnahmen und Werbemittlung aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alkisti Stolp
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Daniel Walloch
seit 22.12.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Philip Peter Fischer
seit 30.8.2022
Geschäftsführer
Ole Vinck
seit 18.3.2022
Geschäftsführer
Laurent Jaulin
seit 2.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Interpublic Group of Companies, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

McCann Worldgroup Deutschland GmbH
Germany
1600000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

McCann Erickson GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft betrieb im Jahr 2023 eine Werbeagentur mit Sitz in Düsseldorf.

Die McCann Erickson GmbH ist eine Full-Service Kommunikations-Agentur, die für Interaktion zwischen Konsument und Marke steht und die besonderen Wert auf Kreativität, Innovation, Technologie und Performance legt.

Mit der McCann Worldgroup Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, besteht sowohl ein Beherrschungs-, als auch ein Gewinn- und Verlustübernahmevertrag.

Die McCann Erickson GmbH ist ein Teil der McCann Worldgroup, die eine Kernmarke/ Division der börsennotierten (NYSE) "The Interpublic Group of Companies Inc." (IPG) darstellt. Durch die geplante Übernahme der Interpublic Group durch die Omnicom Group wäre die McCann Worldgroup ein Teil des weltweit größten Werbekonzerns mit weit über 100.000 Mitarbeitern. Die McCann Worldgroup ist ein Kommunikationsspezialist der Schlüsseldisziplinen klassische Werbung und Dialogmarketing, Media und Promotion, Public Relations und Onlinemarketing, Packungsdesign sowie Healthcare-Marketing. Zu deren Kunden gehören über alle Branchen hinweg wesentliche Blue Chips sowohl der deutschen als auch der weltweiten Wirtschaft.

Über das Netzwerk der McCann Worldgroup ist die McCann Erickson GmbH jederzeit in der Lage, ihre Kunden auch in deren gewünschten Auslandsmärkten entsprechend zu unterstützen und zu bedienen. Diese globale Vernetzung macht die Marke McCann zu einem der führenden Netzwerke auf fünf Kontinenten.

Die McCann Erickson GmbH hat den Anspruch in allen Bereichen nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg wird durch das eingeführte strikte Kostenmanagement sichergestellt. Unser Ziel ist eine langfristige Steigerung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses nach Steuern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Überblick

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang insbesondere günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

(Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024).

Die Umsätze der GWA-Agenturen entwickelten sich 2023 deutlich besser als noch im Vorjahr und lagen mit einem Plus von 3,3 Prozent auch über dem Schnitt der letzten sechs Jahre. Die Umsatzzuwächse wurden von 62 Prozent der befragten Agenturen realisiert. 35 Prozent der GWA-Agenturen - und damit mehr als im Vorjahr - verzeichneten Umsatzrückgänge. Die Renditen stagnierten mit 8,2 Prozent auf Vorjahresniveau. Die schwächelnde Konjunktur ist aktuell die größte Wachstumsbremse der Branche. Sie löst damit den Fachkräftemangel als stärkstes Hemmnis ab, der weniger akut ist als noch im Vorjahr. Das Gros der Umsätze wird mit Projekthonoraren und selten mit Festpreismodellen erwirtschaftet. Künstliche Intelligenz wird in der Breite der Agenturen regelmäßig angewendet, vor allem im Bereich Kreation. 19 Prozent der Agenturen haben neues Personal eigens für KI eingestellt. Die rechtlichen Unsicherheiten sind für die Befragten dabei die größten Herausforderungen. (Quelle: GWA-Frühjahrsmonitor 2024).

2.2. Ertragslage

Die Umsatzerlöse beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf T€ 22.578 und sind gegenüber dem Vorjahr um 25,3 % gefallen. Der Umsatz ist damit wie prognostiziert gefallen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Verlust eines Großkunden im Automotivbereich Ende 2022 zurückzuführen. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 ergibt sich folgendes Bild:

Umsatz 2023: T€ 22.578
Umsatz 2022: T€ 30.237
Verlust 2023 vor Verlustübernahme: T€ 2.488
(11,0% derUmsatzerlöse)
Verlust 2022 vor Verlustübernahme: T€ 2.357
(7,8% der Umsatzerlöse)

Bedingt durch die im Jahr 2022 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sind die Personalaufwendungen und die Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesunken.

Die Personalaufwendungen sind im Berichtszeitraum um T€ -2.563 (- 15,9%) auf insgesamt T€ 13.591 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 3.524 (-25,2%) gesunken. Die Gründe hierfür sind im wesentlichen gesunkene Aufwendungen für sonstige Personalkosten und gesunkene Service- und Koordinationskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von € 0,5 Mio (Vorjahr € 1,2 Mio). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um T€ 968 (- 50,4%) auf insgesamt T€ 953 gesunken. Das Betriebsergebnis ist im Berichtszeitraum um T€ -131 auf T€ -2.480 (Vorjahr T€ 2.349) gesunken, maßgeblich für diese geringe Veränderung sind die trotz stark gesunkenen Umsatzerlösen die Einsparungen bei den Personalaufwendungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den Aufwendungen für bezogene Leistungen aufgrund der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Dadurch ist das Ergebnis nach Steuern 2023 entsprechend der Prognose geringer ausgefallen.

2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.512 reduziert. Die Änderungen auf der Aktivseite resultieren insbesondere aus einer Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- T€ 2.590) resultierend aus Kundenverlusten. Der Rückgang der Vorräte (- T€ 356) resultiert aus Projektkürzungen und Kundenverlusten. Die wesentlichen Aktivposten der Bilanz bilden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 42,3% (Vorjahr 48,9%) und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 39,9% (Vorjahr 32,90%) der Bilanzsumme. Diese beinhalten Lieferungen und Leistungen innerhalb der McCann Gruppe. 11,3 % (Vorjahr 10,8%) entfallen auf das Anlagevermögen.

Auf der Passivseite ist eine Reduzierung der sonstigen Rückstellungen, um T€ 1.393 auf insgesamt T€ 1.230, zu verzeichnen. Diese resultiert im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Bei den Rückstellungen für Pensionen ist eine Reduzierung in Höhe von T€ 863 auf insgesamt T€ 7.103 aufgrund des Ausscheidens von Versorgungsanwärtern zu verzeichnen. Des Weiteren sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.084 auf T€ 1.262 gesunken. Dies resultiert aus der Verringerung des Geschäftsvolumens.

Das Eigenkapital und die langfristigen fremden Mittel (Pensionsrückstellungen) decken das gesamte Anlagevermögen, die noch abzurechnenden Leistungen und einen Teil des übrigen Umlaufvermögens. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 14,1% (im Vorjahr 11,1%).

2.3. Finanzlage

Die Gesellschaft ist an einen konzerninternen Cash-Pool angeschlossen. Somit können bei Bedarf flüssige Mittel bei der Interpublic Group Deutschland GmbH abgerufen werden. Der Bedarf an flüssigen Mitteln war somit im Geschäftsjahr jederzeit gedeckt. Die am Cash-Pool teilnehmenden Gesellschaften haften für Sollsalden im Außenverhältnis gesamtschuldnerisch. Die Salden werden im Innenverhältnis ausgeglichen. Der Habensaldo des Cash Pools auf Ebene der Cash Pool Führerin beläuft sich zum 31.12.2023 auf € 26,5 Mio.

2.4. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft hat im letzten Quartal 2022 eine Großkunden im Automotive Bereich verloren. Dieser Verlust hat zu dem hohen Rückgang der Umsatzerlöse im Jahr 2023 geführt. Die Restrukturierungsmaßnahmen, um diesem Verlust Rechnung zu tragen und die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft weiterhin zu sichern, sind im vierten Quartal 2022 durchgeführt worden.

Das negative Ergebnis der Gesellschaft hat sich trotz hohem Rückgang der Umsatzerlöse nur leicht verschlechtert. Aufgrund der allgemeineinen schwierigen konjunkturellen Lage sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft zufrieden.

2.5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat Zweigniederlassungen in Berlin und Frankfurt. Der Anteil der Umsatzerlöse der Niederlassungen liegt bei 7 % mit 16 Mitarbeitern.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsjahre 2024 und 2025 werden weiterhin geprägt von den Auswirkungen durch vergleichsweise hohe Inflation, der Energiekrise sowie den andauernden Krieg in der Ukraine. Deutschland befindet sich in einer schwierigen konjunkturellen Lage. Die Prognosen gehen eher von einer Stagnation als einem Aufschwung aus. Diese außergewöhnliche Situation führt zu erneut herausfordernden Jahren.

Es besteht die Gefahr, dass umsatzstarke Kunden die Verträge kündigen bzw. nicht mehr verlängern könnten. Ein weiteres Risiko besteht in der Kürze der Kündigungsfrist von einigen Kundenverträgen. Die Abhängigkeit von einigen globalen Kundenkontrakten - hier sind andere McCann Worldgroup Länderagenturen im Lead - erschwert zusätzlich eine mittelfristige Vorausschau.

Da eine kurze Kündigungsfrist von bestehenden Verträgen einhergehend mit spontanen Entscheidungen und Anpassungen der Werbemaßnahmen auf die aktuellen Gegebenheiten im wirtschaftlichen und politischen Umfeld jedoch allgemein in der Branche üblich ist, sehen wir dies nicht nur als Herausforderung, sondern umso mehr als Chance.

Kosten- und Personalmanagement werden immer wichtigere Erfolgskriterien in der Werbewirtschaft. Das eingeführte strikte Kostenmanagement wird konsequent weitergeführt werden. Gleichzeitig wird das Personalmanagement gestärkt.

Es gilt weiterhin Marktanteile nicht nur zu verteidigen, sondern auch neue zu gewinnen. Die Neukundenakquise wird vorangetrieben. Auch zukünftig sind wir optimistisch, dass weitere Neuverträge abgeschlossen werden. Dies gilt nicht nur für Branchen, in denen wir bereits tätig sind, auch neue Branchen und Kundengruppen sollen von uns erschlossen werden.

Im Allgemeinen und ausgenommen der Situation bezüglich der umsatzstärksten Kunden befindet sich das wirtschaftliche Risikoprofil der McCann Erickson GmbH innerhalb des Branchendurchschnitts. Insgesamt sehen wir jedoch keine bestandsgefährdenden Risiken. Auch durch den Krieg in der Ukraine sowie die Übernahme des Konzerns durch einen Wettbewerber sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.

Die deutsche Wirtschaft hat nicht nur mit hartnäckigem konjunkturellem Gegenwind zu kämpfen, sondern muss sich auch an die sich ändernden strukturellen Rahmenbedingungen anpassen. Dies betrifft insbesondere die Industrie und belastet ihre Exportgeschäfte und Investitionen. Auf die länger anhaltende Schwäche der Wirtschaftsaktivität reagiert mittlerweile auch der Arbeitsmarkt merklich. Dies dämpft den privaten Konsum. Vor diesem Hintergrund stagniert die deutsche Wirtschaft im abgelaufenen Winterhalbjahr und beginnt sich erst im Verlauf des Jahres 2025 langsam zu erholen. Das kalenderbereinigte reale BIP sinkt 2024 nochmals leicht um 0,2 % und wächst dann 2025 um 0,2 %, 2026 um 0,8 % und 2027 um 0,9 %. Damit wird der Wachstumsausblick gegenüber der Prognose der Deutschen Bundesbank vom Juni 2024 im gesamten Prognosezeitraum kräftig abwärtsrevidiert. Dies liegt vor allem an der länger anhaltenden und stärker strukturell eingeschätzten Schwäche der Industrie und dem daher erheblich trüberen Ausblick für Exporte und gewerbliche Investitionen. Auch der private Konsum ist weniger dynamisch; er ist kein eigenständiger Motor der erwarteten Erholung mehr (Monatsbericht Dezember 2024 Deutsche Bundesbank).

Wie der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA in seinem Frühjahrsmonitor 2024 mitteilt, sind die Agenturen für das Jahr 2024 deutlich optimistischer: 72 Prozent der Befragten gehen von Umsatzsteigerungen aus. 13 Prozent der GWA-Agenturen rechnen im Jahr 2024 mit Umsatzrückgängen. Die Planungssicherheit ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Im Frühjahr 2024 waren fast 57 Prozent des Umsatzes für das laufende Jahr bereits vertraglich zugesichert oder sicher. Ein Blick auf die Top-Branchen der Auftraggeber von GWA-Agenturen verdeutlicht wenig Bewegung: Nahrungs- und Genussmittel, Finanzdienstleistungen und Automotive tragen nach wie vor am meisten zum Umsatz der Branche bei. Während knapp die Hälfte der befragten Agenturen mehr Festangestellte als noch im Vorjahr hat, gaben 36 Prozent - und damit deutlich mehr als 2023 - an, aktuell weniger Mitarbeitende fest zu beschäftigen. Auch die Zahl der Freiberufler hat sich reduziert. Ein Drittel der Beschäftigten in Agenturen arbeitet in flexiblen Arbeitsmodellen. Sieben Prozent arbeitet ausschließlich im Homeoffice und 0,3 Prozent im Ausland. 23 Prozent der Mitarbeitenden sind in Teilzeit tätig, knapp sieben Prozent in einer Vier-Tage-Woche. (Quelle GWA-Frühjahrsmonitor 2024)

Die Gesellschaft plant für 2024 mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und mit einem Verlust vor Gewinnabführung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich bezogen auf die Umsatzerlöse.

Die Entwicklung für 2025 wird weiterhin von Unsicherheiten sowohl im internationalen Kontext als auch im deutschen Markt geprägt. Deutschland ist in einer allgemein schwierigen konjunkturellen Lage. Die damit verbundene Stagnation des Wachstums und deren Auswirkungen betreffen auch einzelne Kunden der Gesellschaft. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für den weiteren Verlauf dar.

Nach derzeitigem Planungsstand erwarten wir, für 2025, eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2024 und ein leicht positives Ergebnis vor Gewinnabführung im einstelligen Prozentbereich bezogen auf die Umsatzerlöse.

 

Frankfurt am Main, den 14.02.2025

McCann Erickson GmbH

Die Geschäftsführung

Jan Philipp Jahn

Laurent Jaulin

Philip Fischer

Julius Möbius

Daniel Walloch

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.403 59.429
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.434.146 1.721.746
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.226 10.226
1.474.775 1.791.401
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Betriebsstoffe 0 8.000
2. Noch nicht abgerechnete Leistungen 573.419 929.519
573.419 937.519
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.536.274 8.126.221
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.229.624 5.462.473
3. Sonstige Vermögensgegenstände 268.146 271.926
11.034.044 13.860.620
III. Kassenbestand 723 293
11.608.186 14.798.432
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.117 14.269
13.092.077 16.604.102

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 818.067 818.067
II. Kapitalrücklage 1.025.138 1.025.138
1.843.205 1.843.205
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 7.102.667 7.965.995
2. Sonstige Rückstellungen 1.230.352 2.623.098
8.333.020 10.589.093
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 540.769 583.475
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.261.714 2.345.320
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 898.147 1.001.432
4. Sonstige Verbindlichkeiten 215.222 241.577
(davon aus Steuern € 215.222; Vorjahr € 241.577)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0; Vorjahr € 0)
2.915.852 4.171.804
13.092.077 16.604.102

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 22.578.055 30.237.216
2. Sonstige betriebliche Erträge 626.820 395.287
(davon aus der Währungsumrechung € 18.633; Vorjahr € 20.925)
23.204.875 30.632.503
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -952.621 -1.920.729
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.319.396 -13.630.368
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -2.271.511 -2.605.578
(davon für Altersversorgung € 0; Vorjahr € 0)
-13.590.906 -16.235.945
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -562.525 -704.328
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.444.442 -13.968.266
(davon aus der Währungsumrechung € 27.606; Vorjahr € 25.906)
7. Erträge aus Beteiligungen 1.754 1.318
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -136.240 -153.615
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 136.240; Vorjahr € 153.615)
9. Ergebnis nach Steuern -2.480.106 -2.349.063
10. Sonstige Steuern -8.004 -8.510
11. Erträge aus Verlustübernahme 2.488.110 2.357.573
12. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die McCann Erickson GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 67746 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Anlagevermögen

Auf die zu Anschaffungskosten bewerteten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden lineare Abschreibungen über drei Jahre vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 1.000 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte enthalten zum Bilanzstichtag ausschließlich noch nicht abgerechnete Fremdleistungen. Die Fremdleistungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten für erbrachte Eigenleistungen enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Risiken wurden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, mit Ausnahme der Rückstellungen für Pensionen.

Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgt anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag (Anwartschaftsbarwert) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zur Bewertung der Rückstellung für Pensionen wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren zugrunde gelegt. Dieser Zinssatz beträgt 1,83 %. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen wurden weiterhin eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 3,00 % und eine Anpassung der laufenden Renten von 2,20 % zugrunde gelegt. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB betrug zum 31.12.2023 € 50.406,00.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlichen im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen und sind zum Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit den konzernintern geltenden Kursen in Euro umgerechnet; die Abweichung zu den amtlichen Kursen zum Bilanzstichtag ist unwesentlich.

Latente Steuern

Alleinige Steuerschuldnerin ist die Organträgerin McCann Worldgroup Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen - Beteiligungen

Die McCann Erickson GmbH ist zu 0,2 % an der ISF Internationale Schule Frankfurt-Rhein-Main GmbH & Co. KG als Kommanditist beteiligt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 3.292 (VJ T€ 2.445) sowie Forderungen aus dem Konzernaufrechnungsvertrag T€ 1.938 (Vorjahr T€ 3.017).

Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Forderungen gegen den Gesellschafter aufgrund des Konzernaufrechnungsvertrages. Jede Konzerngesellschaft führt zwei Verrechnungskonten (Forderungen/Verbindlichkeiten). Zum jeweils 31.12. eines Jahres tritt jede Konzerngesellschaft den Saldo ihres Verrechnungskontos gegenüber anderen Konzerngesellschaften an die Holdinggesellschaft Interpublic Group Deutschland GmbH ab.

Mit Ausnahme von Kautionen in Höhe von T€ 187 (Vorjahr T€ 199), in der Bilanz ausgewiesen unter sonstige Vermögensgegenstände, haben sämtliche Forderungen und die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen T€ 211 (Vorjahr T€ 1.344), ausstehende Lieferantenrechnungen T€ 143 (Vorjahr T€ 245) Aufbewahrung T€ 197 (Vorjahr T€ 229), Miete T€ 172 (Vorjahr T€ 154), Prüfungskosten T€ 117 (Vorjahr T€ 112) sowie Rückstellungen für Urlaub T€ 97 (Vorjahr T€ 249).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 898 (Vorjahr T€ 1.001). Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Umsatzerlöse / Materialaufwand

Die Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr nahezu vollständig im Inland erzielt.

Mieterträge und Erträge aus sonstigen Dienstleistungen an verbundene Unternehmen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Darüber hinaus enthalten die Umsatzerlöse Provisionen und sonstige Entgelte für Agenturleistungen. Die an die Kunden weiterberechneten Kosten für Fremdleistungen sind dagegen wirtschaftlich durchlaufende Posten, die die Basis für die Provisionsberechnung darstellen.

Kosten für Freelancer von T€ 953 (Vorjahr T€ 1.921) werden im Materialaufwand als Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 19 (Vorjahr T€ 21) und eine Gesamtentlastung aus dem Personalaufwand aus Altersversorgung in Höhe von T€ 385 (Vorjahr T€ 82).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 0 Euro.

Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von € 0,5 Mio. aus den im Geschäftsjahr durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen.

Darüber hinaus gab es im Geschäftsjahr 2023 keine weiteren Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

IV. Sonstige Angaben

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der The Interpublic Group of Companies Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Angaben zum Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist The Interpublic Group of Companies, Inc., New York/USA.

Der Konzernabschluss der The Interpublic Group of Companies, Inc., New York/USA ist beim Unternehmensregister unter der Interpublic Group Deutschland GmbH hinterlegt.

Mit der Gesellschafterin McCann Worldgroup Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, die sämtliche Anteile an der Gesellschaft besitzt, besteht ein Beherrschungs- und Gewinn- sowie Verlustübernahmevertrag.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Risiken und Vorteile aus nicht bilanzierten Geschäften

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 3.221 (Vorjahr T€ 3.905). Sie resultieren aus vertraglichen Vereinbarungen für Kfz-Leasing T€ 124 (Vorjahr T€ 78) und Mietkosten für Bürogebäude T€ 3.097 (Vorjahr T€ 3.827).

Die Laufzeiten sind folgende:

Laufzeit ≤ 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
davon > 5 Jahre
T€
Büromiete 1.710 1.387 -
KFZ Leasing 68 56 -

Bei den Miet-, und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und keine sonstigen wesentlichen finanziellen Verpflichtungen, insbesondere keine gegenüber verbundenen Unternehmen, mit Ausnahme der gesamtschuldnerischen Haftung für Sollsalden des Cash Pools bei der Trinkhaus & Burkhardt KGaA, Düsseldorf und des Cash Pools bei der Citibank.

Die teilnehmenden Unternehmen beauftragen die Bank, sämtliche Salden auf das Konto der McCann Worldgroup Deutschland GmbH (Cash Pool Trinkhaus & Burkhardt), Frankfurt am Main und der Interpublic Group Deutschland GmbH (Cash Pool Citibank), Frankfurt am Main, zu übertragen. Die teilnehmenden Gesellschaften haften für Sollsalden im Außenverhältnis gesamtschuldnerisch. Die Salden werden im Innenverhältnis ausgeglichen. Der Habensaldo beläuft sich zum 31.12.2023 auf € 26,6 Mio. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren in der Berichtsperiode 208 (Vorjahr 244) Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte, davon waren 13 (Vorjahr 39) in den Zweigniederlassungen und 195 (Vorjahr 205) am Hauptsitz beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses setzt sich die Geschäftsführung wie folgt zusammen:

Jan Philipp Jahn, Hamburg - Geschäftsführer CEO

Laurent Jaulin, Frankfurt am Main - Geschäftsführer CFO

Julius Möbius, Neuss - Geschäftsführer

Philip Fischer, Düsseldorf - Geschäftsführer Operations

Daniel Walloch, Berlin - Geschäftsführer (seit 15.11.2023)

Christian Bihn, Neukirchen-Vluyn - Geschäftsführer Strategie (bis 09.01.2023)

Gesamtbezüge der im Berichtsjahr bestellten Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 515 (Vorjahr T€ 979). Die Pensionsrückstellung früherer Mitglieder der Geschäftsführung betrug zum Bilanzstichtag T€ 1.141 (Vorjahr T€ 1.219); ihre Bezüge beliefen sich auf T€ 133 (Vorjahr T€ 177).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen. Die geplante Übernahme der Interpublic Group durch die Omnicom Group im Zuge eines Aktientausches hat keine Auswirkungen auf den zukünftigen Bestand der Gesellschaft. Zu weiteren Ausführungen verweisen wir auf den Lagebericht.

 

Düsseldorf, den 14.02.2025

McCann Erickson GmbH

Die Geschäftsführung

Jan Philipp Jahn

Laurent Jaulin

Philip Fischer

Julius Möbius

Daniel Walloch

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.535 0 178.109 63.426
2. Geschäfts- oder Firmenwert 457.227 0 0 457.227
698.762 0 178.109 520.653
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.395.622 257.014 1.536.522 4.116.114
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.226 0 0 10.226
6.104.610 257.014 1.714.631 4.646.993
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 182.106 29.023 178.106 33.023
2. Geschäfts- oder Firmenwert 457.227 0 0 457.227
639.333 29.023 178.106 490.250
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.673.876 533.501 1.525.409 2.681.968
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0 0 0 0
4.313.210 562.525 1.703.515 3.172.219
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.403 59.429
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
30.403 59.429
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.434.146 1.721.746
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.226 10.226
1.474.775 1.791.401

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die McCann Erickson GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der McCann Erickson GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der McCann Erickson GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 14. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Lucas Taudte, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Februar 2025 festgestellt.

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