Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 24053 HB
Vorher
Vierte NTB Nachrichtentechnik GmbHPARTNER Personaldienste Nord GmbH
Eingetragen
9.2.2007
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Personaldienstleistungen, insbesondere im regionalen Bereich des Nordens der Bundesrepublik Deutschland, sowie die Vornahme aller Geschäfte und Rechtshandlungen, die zur Förderung dieses Unternehmensgegenstandes geeignet erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Müller
seit 15.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PARTNER Personaldienste Süd GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

bindan GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die bindan GmbH ist ein Tochterunternehmen der bindan GmbH & Co. KG und gehört damit zu den Top-25 der größten Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland. Aktivitäten im benachbarten Ausland gibt es zurzeit nicht. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Segment der "qualifizierten Facharbeiter".

Unser Hauptsitz ist in Bremen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und geschäftsbezogene Rahmenbedingungen

Durch den Corona-bedingt starken Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,8% im Jahr 2020 (Wachstum von 0,6 % in 2019) hat sich die Zeitarbeitsbranche negativ entwickelt. Der Branchenumsatz sank um 18,1% und damit stärker als die allgemeine Wirtschaftsleistung.

Laut Lünendonk-Studie war die Nachfrage nach Zeitarbeit im Jahr 2020 im ersten Halbjahr stark rückläufig, holte aber im zweiten Halbjahr wieder stark auf. Die Branche erwies sich einmal mehr als Frühindikator für die Wirtschaft. Dennoch sank das Marktvolumen in 2020 um 12,5 % auf € 27,2 Mrd. (2019: € 31,1 Mrd.).

Auch unser Unternehmen folgte dem allgemeinen Trend der Branche. Somit sank unser Umsatz von 2019 auf 2020 um 24,2% auf € 12,62 Mio. Auch die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich von 412 auf 329.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Das stark rückläufige Wachstum in der Gesamtwirtschaft sorgte für einen hohen Umsatzrückgang in der Zeitarbeitsbranche. Dieser Effekt spiegelt sich in unserem Unternehmen ebenfalls wider. Die Umsätze sanken um 24,2 % von € 16,66 Mio. auf € 12,62 Mio. Das Rohergebnis sank um 18,8% von € 3,84 auf € 3,12 Mio. Die Kosten für das interne Personal verringerten sich aufgrund einer veränderten Zusammensetzung der Belegschaft und Kurzarbeit um rd. 9,9 % auf € 1,70 Mio. Dem Rohergebnis folgend verringerte sich das Betriebsergebnis sogar um rd. 56,7 % auf T€ 275. Unser Jahresergebnis sank gleichermaßen um 57,9% auf T€ 182.

b. Finanzlage

Wir sind in die Liquiditätssteuerung der bindan group eingebunden. Durch unsere Konzerneinbindung stehen uns jederzeit ausreichende Mittel zur Verfügung. Die ausgewiesenen Bankguthaben betreffen ausschließlich örtliche Konten für die Versorgung unserer Niederlassungen mit flüssigen Mitteln.

Für den weiteren Ausbau unserer geschäftlichen Aktivitäten stehen ausreichende Mittel mittelfristig zur Verfügung.

c. Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich von € 3,5 Mio. auf € 3,3 Mio. verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo der Verringerung unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-41%), sowie der Erhöhung der Forderungen ggü. verbundene Unternehmen (77%). Die Erhöhung gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus den Forderungen aus "Verwaltungskostenumlage" und dem Cash Clearing gegenüber der bindan GmbH & Co. KG. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 45% aufgrund der Reduzierung der Mitarbeiter.

Das Sachanlagevermögen betrifft Büroausstattung und spielt eine untergeordnete Rolle. Nennenswerte Investitionen sind nicht geplant. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen machen 94,1% der Aktivseite aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,5%.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der Umsatz- und Deckungsbeitragsentwicklung.

Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichtserstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den relevanten Stellen.

4. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2020 nicht zufrieden. Der Umsatzrückgang verlief stärker als branchenüblich und beeinflusste sowohl das Roh-, als auch das Betriebsergebnis. Dennoch konnte trotz des pandemiebedingten Einbruchs der Gesamtwirtschaft ein positiver Jahresüberschuss erwirtschaftet werden.

III. Zweigniederlassungen

Zum 31. Dezember 2020 verfügt unsere Gesellschaft unverändert über Zweigniederlassungen an folgenden Orten: Bremen, Hamburg, Kiel, Leer, Oldenburg und Stuhr.

In 2021 wird nach unseren Planungen weder eine Zweigniederlassung eröffnet noch geschlossen.

IV. Nachtragsbericht

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Sachverhalte bekannt, die von wesentlicher Bedeutung sind.

V. Prognosebericht

Für das Jahr 2021 wird mit einem Wachstum des BIP von rd. 3% gerechnet. Somit betrachtet der Großteil der Zeitarbeitsunternehmen die wirtschaftliche Lage für 2021 zuversichtlich. Gemischte Gefühle bereiten jedoch der unklare Corona-Verlauf und das Ergebnis der Bundestagswahl. Letzteres könnte eine negative Regulatorik für unsere Branche bedeuten. Die Zeitarbeitsbranche ist der Frühindikator der Konjunktur, so dass mit der Erholung der Wirtschaft auch die Anzahl der Zeitarbeitskräfte wieder steigen wird. Wir erwarten für 2021 wieder steigende Umsätze und Beschäftigung, so dass das Ergebnis über dem von 2020 und somit erneut positiv liegen wird.

VI. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch die zu erwartende Belebung des Marktes wird die Nachfrage an Zeitarbeitskräften wieder ansteigen. Insbesondere die Flexibilität zur schnellen Reaktion auf sich verändernde Marktbedingungen ist eine wichtige Stärke der Branche. Die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften gewinnt angesichts des Personalmangels zunehmend an Bedeutung. Angesichts der Investitionskosten verbunden mit der hohen Fluktuation in der Zeitarbeit und der geringen Rentabilität ist diese jedoch mit einem beträchtlichen wirtschaftlichen Risiko verbunden. Der Einfluss der Corona-Pandemie und die zu erwartende steigende Regulatorik aus dem Ergebnis der Bundestagswahl stellen weitere Risiken für die künftige Entwicklung dar.

b. Risikomanagement

Unsere Liquiditätsrisiken sind durch das Cashpooling in der bindan group minimiert. Es stehen jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Die Gruppe finanziert sich ausschließlich aus Gesellschaftsmitteln.

Unsere Forderungsausfallrisiken begrenzen wir durch interne Limits. Darüber hinaus haben wir eine Kreditversicherung abgeschlossen. Wir arbeiten überwiegend mit bonitätsmäßig guten bis sehr guten Adressen zusammen.

Unsere fachspezifische Software ermöglicht eine optimale Einsatzplanung sowie eine klare und übersichtliche zeitnahe Faktura und Abrechnung. Technische Risiken konnten wir somit minimieren.

c. Chancen der künftigen Entwicklung

Aufgrund der Konjunkturdaten wird für die Zeitarbeitsbranche ein Wachstum erwartet. Dabei wirken sich die Verknappung von Fachkräften und die zu erwartende weitere Regulierung der Zeitarbeitsbranche aufgrund des Ergebnisses der Bundestagswahl zunehmend auf unsere Geschäftsentwicklung aus. Die finanzielle Unterstützung unserer Gesellschafter sichert uns eine unabhängige Position unter den Zeitarbeitsunternehmen, da wir auf Kreditinstitute zur Finanzierung des laufenden Geschäfts nicht zurückgreifen müssen.

 

Bremen, den 15. Dezember 2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 64.765,00 83.223,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.510,00 50.997,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 45.510,00 50.997,00
II. Sachanlagen 19.255,00 32.226,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.255,00 32.226,00
B. Umlaufvermögen 3.216.546,63 3.444.324,27
I. Vorräte 24.221,25 28.471,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.164.888,43 3.394.874,60
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.202.004,95 678.688,23
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.962.883,48 2.716.186,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.436,95 20.978,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.499,98 9.776,46
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.286.811,61 3.537.323,73

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 1.626.290,43 1.444.453,57
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 1.126.290,43 944.453,57
B. Rückstellungen 820.441,00 842.635,00
C. Verbindlichkeiten 840.080,18 1.250.235,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.735,75 141.795,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 57.735,75 141.795,21
2. sonstige Verbindlichkeiten 782.344,43 1.108.439,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 782.344,43 1.108.439,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.286.811,61 3.537.323,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 12.876.761,82 16.826.084,70
2. Personalaufwand 11.335.198,60 14.703.149,60
a) Löhne und Gehälter 9.337.731,23 12.220.297,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.997.467,37 2.482.852,08
3. Abschreibungen 12.021,41 28.257,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 12.021,41 28.257,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.254.763,93 1.459.660,73
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 59,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189,51 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 90.659,51 200.827,77
8. sonstige Steuern 2.092,00 2.376,00
9. Jahresüberschuss 181.836,86 431.872,93

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
9. Jahresüberschuss 181.836,86 431.872,93
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 944.453,57 512.580,64
11. Bilanzgewinn 1.126.290,43 944.453,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: bindan GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Bremen

Registereintrag/Register-Nr.: Handelsregister

Amtsgericht Bremen (HRB 24053 HB)

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden, da weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten dem entgegenstehen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für den Bestand an Werkzeugen wird ein Festwert unter dem Posten Sachanlagen (Unterposten: andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen) gebildet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Werbemittellager wird zu Einkaufspreisen bewertet und unter den Vorräten ausgewiesen.

Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Von dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten dienen € 17.889,31 (Vorjahr: € 9.709,45) als Sicherheit für niederländische Steuern und unterliegen einer Verfügungsbeschränkung.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung sowie die kumulierten Abschreibungen und deren Entwicklung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € -27.415,13 (Vorjahr: € 14.042,16) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2020
2019
Verbindlichkeiten 57.735,75 141.795,21

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Von den übringen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen € 298,42 (Vorjahr: € 0,00) auf Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 944.453,57 einbezogen.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

T€
Urlaub und Gleitzeit Arbeitnehmer 422
Berufsgenossenschaftsbeiträge 136
sonstige Verpflichtungen gegen Arbeitnehmer 131
übrige 41
730

Mit der Sparkasse Bremen hat die PARTNER Holding GmbH & Co. KG als Konzernmutterunternehmen einen Avalkredit-Rahmenvertrag über € 900.000,00 für alle operativen Konzerngesellschaften abgeschlossen. Die bindan GmbH bürgt für abgerufene Avalkredite aus diesem Vertrag bis zur Höhe von € 900.000,00. Am Bilanzstichtag bestanden Avalkredite in Höhe von € 856.339,25 (Vorjahr: € 755.204,25).

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der im Anhang ausgewiesenen Verpflichtungen aus Avalkreditrahmenverträgen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 50.058,25 bis zum Jahr 2023 Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft least die Fahrzeuge aus Gründen der Optimierung und Modernisierung des Fuhrparks. Weitere Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Geschäftsausstattung bis 2022 in Höhe von € 5.369,52 und für Immobilien bis 2023 in Höhe von € 271.416,12.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Erfolgsrechnung sind außergewöhnliche Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen sowie Entschädigung aus Warenkreditversicherung in Höhe von € 144.749,35 (Vorjahr: € 19.286,77) enthalten. Die Erträge wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnlichen Aufwendungen für Forderungsverluste und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 2.924,40 (Vorjahr: € 12.582,29) enthalten.

Sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Zeitpersonal 298
Stammpersonal 31
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 329

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Kirsten Keen ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin
Rudolf Gabrielczyk ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Arne Müller ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2020 wurde beschlossen, dass Herr Rudolf Gabrielczyk und Herr Arne Müller mit Wirkung zum 19. Dezember 2020 als Geschäftsführer bestellt und die bisherige Geschäftsführin Frau Kirsten Keen zum

18. Dezember 2020 abberufen wird. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am

15. Januar 2021.

Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch.

Die bindan GmbH wird in den Konzernabschluss der bindan GmbH & Co. KG, Bremen einbezogen.

Die bindan GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten -entspricht zugleich dem kleinsten - Konzernkreis auf.

Der offengelegte Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Nachtragsbericht

Durch die im Zuge der COVID-19-Pandemie veranlassten Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Reiseeinschränkungen und Öffnungsverbote haben sich Auswirkungen auf die Tätigkeit der Personalüberlassung ergeben. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können noch nicht quantifiziert werden. Negative Auswirkungen auf geplante Umsatzerlöse oder die Finanzlage der Gesellschaft können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

 

Bremen, den 7. September 2021

gez. Rudolf Gabrielczyk

gez. Arne Müller

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.500,42 0 0 0 86.500,42
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 86.500,42 0 0 0 86.500,42
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.722,53 1.813,41 9.909,96 0 91.625,98
Summe Sachanlagen 99.722,53 1.813,41 9.909,96 0 91.625,98
Summe Anlagevermögen 186.222,95 1.813,41 9.909,96 0 178.126,40
Abschreibungen
Stand 01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.503,42 5.487,00 0 0 40.990,42
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 35.503,42 5.487,00 0 0 40.990,42
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.496,53 6.534,41 1.659,96 0 72.370,98
Summe Sachanlagen 67.496,53 6.534,41 1.659,96 0 72.370,98
Summe Anlagevermögen 102.999,95 12.021,41 1.659,96 0 113.361,40
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwerte Stand 31.12.2020
Stand 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 45.510,00 50.997,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 45.510,00 50.997,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 19.255,00 32.226,00
Summe Sachanlagen 0 19.255,00 32.226,00
Summe Anlagevermögen 0 64.765,00 83.223,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die bindan GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der bindan GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bindan GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom

01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 15. Dezember 2021

Willer, Kettenburg & Heyduck GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. André Heyduck, Wirtschaftsprüfer

gez. Philipp Stürken, Wirtschaftsprüfer

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