Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 29234 HB
Eingetragen
28.1.2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen für eigene und für fremde Rechnung, die Übernahme der persönlichen Haftung in Handelsgesellschaften, die Erbringung von Zentralfunktionen und Dienstleistungen für mit der Gesellschaft und deren Gesellschafterin unmittelbar oder mittelbar verbundene Unternehmen und Dritte sowie die Durchführung aller damit in unmittelbarem und mittelbarem Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Schmielau
seit 28.1.2014
Geschäftsführer
Bernd Schopf
seit 28.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BECAS KG, umfirmiert in BECAS (GmbH & Co. KG)
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
BECAS KG, umfirmiert in BECAS (GmbH & Co. KG)
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BECAS (GmbH & Co. KG)

Bremen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Konzernabschluss wurden die Erleichterungen nach § 9 Absatz 2 und 3 PubIG in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BECAS (GmbH & Co. KG)

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der BECAS (GmbH & Co. KG), Bremen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BECAS (GmbH & Co. KG) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den für Unternehmen i.S.d. § 11 PublG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d. § 11 PubIG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PubIG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, 20. Dezember 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hantke, Wirtschaftsprüfer

Schnaars, Wirtschaftsprüferin

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
EURO EURO
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.064.422,32 4.300.675,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.569.741,17 19.230.120,07
18.634.163,49 23.530.795,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, gundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.754.655,05 107.391.397,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.571.901,62 19.747.859,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.652.293,46 3.846.811,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.544.335,68 2.314.117,51
92.523.185,81 133.300.186,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 393.731,17 442.102,22
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 27.727,18 27.727,18
421.458,35 469.829,40
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.969.958,49 18.870.351,83
2. Unfertige Erzeugnisse 9.441.829,17 9.580.776,11
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 31.493.654,05 18.433.959,32
4. Geleistete Anzahlungen 483.899,94 305.871,36
65.389.341,65 47.190.958,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.447.712,68 24.267.734,82
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 2.010.115,45 1.785.680,88
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.094.829,26 16.103.873,89
4. Sonstige Vermögensgegenstände 9.033.032,96 8.559.826,87
39.585.690,35 50.717.116,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.903.041,75 3.518.323,83
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.721.191,40 6.072.649,30
D. Aktive latente Steuern 1.525.575,37 1.331.747,47
227.703.648,17 266.131.607,55

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
EURO EURO
A. EIGENKAPITAL 57.674.389,51 83.500.975,69
B. RÜCKSTELLUNGEN 7.716.777,34 1.484.020,52
1. Steuerrückstellungen 4.083.053,69 4.766.156,85
2. Sonstige Rückstellungen 11.799.831,03 6.250.177,37
C. VERBINDLICHKEITEN 132.184.272,09 151.098.985,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.895.485,57 22.045.174,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.775.428,62 2.986.392,91
3. Sonstige Verbindlichkeiten 157.855.186,28 176.130.552,62
374.241,35 249.901,87
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
227.703.648,17 266.131.607,55

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

A. Angaben zur Identifikation des Konzerns

Firma des Mutterunternehmens: BECAS (GmbH & Co. KG)
Sitz: Bremen
Handelsregister: Amtsgericht Bremen HRA 22347 HB

B. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften des Gesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen (Publizitätsgesetz, PublG) erstellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "Davon - Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 298 HGB i. V. m. § 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

C. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Die folgende Aufstellung zeigt die in den Konzernabschluss der BECAS (GmbH & Co. KG) als oberstem Mutterunternehmen einbezogenen Tochterunternehmen:

Sitz Anteil %
Inland
1. BECAS (GmbH & Co. KG) Bremen
2. BECAS Management GmbH Bremen 100
3. Aromatico GmbH Bremen 82
4. Aromatico Heinrich Schwarz GmbH & Co. KG Bremen 82
5. Coffein Compagnie GmbH & Co. KG Bremen 82
6. Coffein Compagnie International GmbH Bremen 82
Sitz Anteil %
7. BECAS Holding GmbH (vormals: EURO I Fern- sehproduktions- und Betriebs GmbH, Hamburg) Bremen 100
8. H. Siedentopf (GmbH & Co. KG) Bremen 93
9. HS Beteiligungsgesellschaft mbH Bremen 93
10. Prosana Kaffeebearbeitungsgesellschaft mbH Bremen 82
11. Siedentopf HV GmbH & Co. KG Bremen 93
12. Siedentopf Services GmbH i.L. Bremen 100
13. Siedentopf Vahr GmbH & Co. KG Bremen 93
14. Zerres & Co. GmbH Bremen 100
Ausland
15. Coffein Compagnie USA Inc. New York, USA 82
16. Compania Nacional del Cafe S.A.S. Manizales, Kolumbien 82
17. Hiang Kie Industries Ltd. Long Thanh, Vietnam 82
18. International Coffee Traders Pte. Ltd. Singapur, Singapur 82
19. Stabilimento Farmaceutico Cav. G. Testa S.r.l. Mailand, Italien 82

Zum Stichtag werden neben der BECAS (GmbH & Co. KG) insgesamt 13 (Vj. 14) inländische und fünf ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Remedia GmbH ist im Geschäftsjahr 2020 auf die BECAS Holding GmbH verschmolzen worden.

Folgende assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert:

Sitz Anteil %
1. Bionatic GmbH & Co. KG Bremen 30
2. TeraVolt GmbH Hamburg 40

Für die inländischen Tochterunternehmen werden - bis auf bei der HS Beteiligungsgesellschaft mbH, Prosana Kaffeeverarbeitungsgesellschaft mbH, Coffein Compagnie International GmbH, Aromatico GmbH und Zerres & Co. GmbH - Erleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB und, soweit einschlägig, § 291 HGB in Anspruch genommen.

D. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode im Erwerbszeitpunkt. Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben oder veräußert, ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden, sofern nicht von untergeordneter Bedeutung, eliminiert. Ebenso werden Gewinnausschüttungen und Verlustübernahmen innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert.

Für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen wird eine Steuerabgrenzung vorgenommen, soweit sie sich in den nachfolgenden Perioden ausgleichen.

Für assoziierte Unternehmen erfolgt die Ermittlung des Wertansatzes der Beteiligung und des Unterschiedsbetrages zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist.

E. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse in- und ausländischer Unternehmen werden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Dies gilt auch für die im Konzernabschluss nach der Equity-Methode angesetzten assoziierten Unternehmen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Mutterunternehmens werden für den Konzernabschluss übernommen. Die Grundsätze entsprechen dem deutschen Handelsrecht.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Für die Firmenwerte der 2018 und 2019 übernommenen Unternehmen wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da auf Basis der mit den Unternehmen erworbenen Produktionswerken sich über diesen Zeitraum hinaus Synergieeffekte ergeben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Im Geschäftsjahr wurden Fremdkapitalzinsen i. H. von 0 TEUR (Vj. 0 TEUR) in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Alle abnutzbaren Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800 EUR werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der Erstkonsolidierung mit dem Buchwert bilanziert. In den Folgejahren wird der Buchwert um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Auf die Beteiligungen entfallende Gewinnausschüttungen werden abgesetzt. Weitere Angaben zu assoziierten Unternehmen können dem Anlagenspiegel entnommen werden.

Die Vorräte werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu niedrigeren Tageswerten, die sich aus dem Marktpreis oder den beizulegenden Werten ergeben, angesetzt. Zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren werden in Anspruch genommen.

Bewertungseinheiten aus Rohkaffee und standardisierten Börsengeschäften zur Absicherung von Marktpreisrisiken, aus Zinsswaps zur Absicherung von Zinsrisiken und aus Devisentermingeschäften werden gebildet. Für die Bilanzierung wird die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden daher ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Infolge der Konsolidierungen haben sich aktive latente Steuern aufgrund von Abweichungen ergeben. Die Bewertung der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Satz für die Gewerbesteuer am Sitz der obersten Muttergesellschaft im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen.

Die Kapitalanteile und Kapitalrücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, bewertet.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden in laufender Rechnung zum Zugangszeitpunkt mit aktuellen Kursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag durch Vergleich der Zugangsbewertung mit der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Die wesentliche Währung für die Währungsumrechnung ist der US-Dollar. Für den Konzern wurde zum 31.Dezember 2020 ein Stichtagskurs von 1,2271 USD/EUR (Vj. 1,1234 USD/EUR) und ein Durchschnittskurs von 1,1413 USD/EUR (Vj. 1,1194 USD/EUR) verwendet.

F. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Aus den Konsolidierungen der erworbenen Unternehmen resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert wie im Anlagenspiegel dargestellt.

Von der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften an Mitglieder der Geschäftsführung gewährte Kredite entsprechen zum 31. Dezember 2020 im Wesentlichen den ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter. Sämtliche Forderungen verfügen wie im Vorjahr über eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die ausgewiesenen aktiven Steuern ergeben sich aus Konsolidierungsdifferenzen aufgrund von Übertragungen im Anlagevermögen sowie aus der Zwischenergebniseliminierung im Vorratsvermögen. Der Bewertung liegt ein Gewerbesteuersatz von 16,10 % zugrunde.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 85,4 Mio. EUR (Vj. 78,0 Mio. EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 46,8 Mio. EUR (Vj. 73,1 Mio. EUR) eine Restlaufzeit über einem Jahr. Davon haben 29,3 Mio. EUR (Vj. 40,6 Mio. EUR) eine Restlaufzeit über 5 Jahre. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum Bilanzstichtag in voller Höhe im Wesentlichen durch Grundpfandrechte und Forderungsabtretungen besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 1.012 TEUR (Vj. 619 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 108 TEUR (Vj. 91 TEUR).

Zur Absicherung von Marktpreisrisiken für Rohkaffee werden im Konzern standardisierte Börsengeschäfte eingesetzt. Rohkaffee ist wesentlicher Bestandteil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Bewertungseinheiten aus Rohkaffee und standardisierten Börsengeschäften werden gebildet. Der Marktwert der zum 31. Dezember 2020 kontrahierten Börsengeschäfte und damit das abgesicherte Risiko betrug -285 TEUR (Vj. 908 TEUR). Die Bewertung erfolgt auf Basis der externen Notierungen der Geschäfte. Die Geschäfte sind in vollem Umfang in die Sicherungsbeziehung einbezogen. Die Messung der Effektivität erfolgt anhand eines Critical-Term-Matches.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die sich im Folgejahr voraussichtlich ausgleichenden gegenläufigen Wertänderungen aus der Börsenabgrenzung.

Ferner werden im Konzern Zins-Swaps zur Absicherung von zukünftigen Zahlungsströmen durch Darlehen eingesetzt. Der Marktwert der zum 31. Dezember 2020 kontrahierten Zins-Swaps betrug -6.286 TEUR (Vj. -7.264 TEUR) bei einem Nominalvolumen von 26.070 TEUR (Vj. 35.452 TEUR). Die Bewertung erfolgt auf Basis der erwarteten Zahlungsströme unter Verwendung der Zinsstrukturkurven zum Jahresende. Die Gruppe setzt weiterhin Devisentermingeschäfte in USD ein. Der Marktwert der zum 31. Dezember 2020 kontrahierten Devisentermingeschäfte betrug 11 TEUR (Vj. -28 TEUR) bei einem Nominalvolumen von 5.628 TUSD (Vj. 8.690 TUSD). Die Geschäfte sind in vollem Umfang in die Sicherungsbeziehung einbezogen. Die Messung der Effektivität erfolgt anhand eines Critical-Term-Matches.

G. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2020 bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligos für den Erwerb von Anlagevermögen in Höhe von 10.637 TEUR sowie aus Miet- und Pachtverhältnissen in Höhe von 766 TEUR. Wesentliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Der Abschlussprüfer berechnete im Geschäftsjahr für Prüfungsleistungen 189 TEUR (Vj. 164 TEUR) und für Steuerberatungsleistungen 240 TEUR (Vj. 256 TEUR).

H. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Die Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens erfolgt gemäß den Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag.

 

Bremen, 26. November

2021 BECAS (GmbH & Co. KG)

vertreten durch die Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft

Bernd Schopf, Geschäftsführer

Bernd Schmielau, Geschäftsführer

Dr. Michael Linge, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2020

Anschaffungskosten
01.01.2020 Änderungen Kons.-Kreis Währungsumrechnung
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.688.797,10 0,00 -2.464,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.820.618,49 0,00 -1.861.889,63
39.509.415,59 0,00 -1.864.353,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten fremden Grundstücken 158.851.606,69 0,00 -172.047,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.805.088,22 0,00 -574.212,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.378.685,01 0,00 -14.032,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.314.117,51 0,00 -1.945,40
285.349.497,43 0,00 -762.238,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 442.102,22 -648.371,05 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 27.727,18 0,00 0,00
469.829,40 -648.371,05 0,00
325.328.742,42 -648.371,05 -2.626.591,98
Anschaffungskosten
Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2020
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.777,74 28.802,31 1.516.000,00 14.474.913,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.073,39 0,00 0,00 21.966.802,25
283.851,13 28.802,31 1.516.000,00 36.441.715,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten fremden Grundstücken 1.308.958,78 2.460.076,17 52.110.017,18 110.338.577,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.073.715,59 -1.480.440,55 204.201,34 111.619.949,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 836.137,12 0,00 323.983,51 12.876.805,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.244.191,50 -1.012.027,93 0,00 13.544.335,68
16.463.002,99 -32.392,31 52.638.202,03 248.379.667,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 600.000,00 0,00 0,00 393.731,17
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 27.727,18
600.000,00 0,00 0,00 421.458,35
17.346.854,12 -3.590,00 54.154.202,03 285.242.841,48
Abschreibungen
01.01.2020 Änderungen Kons.-Kreis Währungsumrechnung Zugänge
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.388.121,63 0,00 -953,88 1.523.322,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.590.498,42 0,00 -482.679,49 2.289.242,15
15.978.620,05 0,00 -483.633,37 3.812.565,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten fremden Grundstücken 51.460.208,99 0,00 -45.361,32 2.290.846,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 92.057.228,49 0,00 -400.667,40 4.215.807,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.531.873,02 0,00 -9.501,64 1.012.051,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
152.049.310,50 0,00 -455.530,36 7.518.704,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
168.027.930,55 0,00 -939.163,73 11.331.270,02
Abschreibungen Buchwerte
Umbuchungen Abgänge 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.500.000,00 11.410.490,70 3.064.422,32 4.300.675,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 6.397.061,08 15.569.741,17 19.230.120,07
0,00 1.500.000,00 17.807.551,78 18.634.163,49 23.530.795,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten fremden Grundstücken 648.614,27 2.770.386,05 51.583.922,18 58.754.655,05 107.391.397,70
2. Technische Anlagen und Maschinen -648.614,27 175.706,79 95.048.047,43 16.571.901,62 19.747.859,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 309.910,17 9.224.512,44 3.652.293,46 3.846.811,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 13.544.335,68 2.314.117,51
0,00 3.256.003,01 155.856.482,05 92.523.185,81 133.300.186,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 393.731,17 442.102,22
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 27.727,18 27.727,18
0,00 0,00 0,00 421.458,35 469.829,40
0,00 4.756.003,01 173.664.033,83 111.578.807,65 157.300.811,87

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen des Konzerns

1.1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die BECAS (GmbH & Co. KG) ist ein international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Bremen. Die BECAS (GmbH & Co. KG) ist Mutter- oder Konzernobergesellschaft von insgesamt 18 inländischen und ausländischen Tochterunternehmen.

Unternehmenszweck der BECAS (GmbH & Co. KG) ist die Verwaltung von Beteiligungen. Die BECAS (GmbH & Co. KG) kann Unternehmen gründen oder sich an solchen beteiligen und derartige Unternehmen oder ihren Geschäftsbetrieb erwerben, veräußern und verpachten oder pachten sowie Zweigniederlassungen errichten und alle mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenden Geschäfte tätigen.

Die Unternehmen der BECAS (GmbH & Co. KG) entwickeln, veredeln, produzieren, handeln, verwalten und vermarkten Waren, Güter und Dienstleistungen in unterschiedlichen Branchen. Die Geschäftsfelder der BECAS (GmbH & Co. KG) umfassen Kaffee, Coffein, Kaffeeaffine Produkte, Food, Grundstücke und Immobilien.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2020 rund 3,33 Billionen Euro. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Zurückgegangen war das BIP zuletzt im Jahr 2009, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Einbruch der Wirtschaftsleistung. (Statistisches Bundesamt)

Der Lebensmittelmarkt ist weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Die jüngeren kleineren Unternehmen des Konzerns in diesen Märkten befinden sich noch in der Aufbauphase, das etablierte größere Unternehmen hat eine relativ gute Marktposition.

Der Immobilienmarkt entwickelt sich aufgrund relativ günstiger Zinsen positiv. Obwohl die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren bereits deutlich gestiegen sind, ist in den Anfangsmonaten des Jahres 2020 die Nachfrage nach attraktiv gelegenen Objekten weiter ungebremst. Ab März 2020 verändert sich die Marktlage aufgrund der Corona-Krise deutlich und die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien sinkt.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf wird durch die in verschiedenen Geschäftsfeldern tätigen Unternehmen des Konzerns geprägt. Die Nachfrage nach Produkten der Kaffee und Coffein Geschäftsfelder ist bedingt durch die Corona Krise schwächer als in den Vorjahren. Allein der Internethandel mit Kaffee und Zubehörartikeln zeigte ein kräftiges Wachstum. Das Geschäftsfeld Immobilien zeigt ab März 2020 eine durch die Corona Krise bedingte instabilere Vermietungssituation als in den Vorjahren. Das Geschäftsfeld Food befindet sich in der Anlaufphase der Online-Geschäfte.

2.3. Lage

Vermögenslage

Investitionen wurden in Höhe von 17,3 Mio. EUR (Vj. 25,3 Mio. EUR) vorgenommen.

Die Steigerung der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht im Zusammenhang mit den ausgeweiteten Geschäftsfeldern Kaffee und Coffein sowie der durch die Corona Krise verursachten Verzögerungen in den Lieferketten.

Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 25 % (Vj. 31 %).

Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen am Bilanzstichtag 2,9 Mio. EUR (Vj. 3,5 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken auf 132,2 Mio. EUR (Vj. 151,1 Mio. EUR).

Die für die gesamte Geschäftstätigkeit notwendige Liquidität war stets vorhanden. Auf Basis der Eigenkapitalausstattung sowie vorhandener Kreditlinien wird die Finanzierung des Konzerns daher als geordnet erachtet.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zum Bilanzstichtag entwickelten sich die Leistungsindikatoren Eigenkapitalquote und Working Capital wie folgt:

Konzerneigenkapital (57,7 Mio. EUR) / Bilanzsumme (227,7 Mio. EUR) = Eigenkapitalquote 25 % (Vj. 31 %).

Für den Konzern wird eine Eigenkapitalquote von 30 % angestrebt. Auf Basis der Werte zum 31. Dezember 2020 wurde dieser Zielwert nicht erreicht.

Umlaufvermögen (107,9 Mio. EUR) - kurzfr. Verbindlichkeiten (111,1 Mio. EUR) = Working Capital -3,2 Mio. EUR (Vj. 6,3 Mio. EUR).

Ziel des Konzerns ist es, ein möglichst niedriges Working Capital zu erreichen.

3. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir einen weiteren Rückgang der Bilanzsumme bei einer steigenden Eigenkapital-Quote aufgrund des Verkaufs von Umlaufvermögen und der Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikobericht

Die Entwicklung der Umsatzerlöse, der Liquidität und der Ertragslage werden regelmäßig überwacht. Die operative Geschäftstätigkeit wird laufend kontrolliert. Abweichungen von der erwarteten Entwicklung werden identifiziert und analysiert. Deshalb können resultierende Risiken zeitnah erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen schnell ergriffen werden.

Wesentliche Risiken für den Konzern ergeben sich aus der Entwicklung der Kaffeepreise. Der Konzern begegnet diesen Risiken dadurch, dass schwebende Geschäfte und Bestände über den Abschluss von Standardkontrakten abgesichert werden.

Darüber hinaus bestehen relativ geringe Bonitätsrisiken, insbesondere aus Kundenlieferungen mit langfristigen Zahlungszielen. Diesen wird durch regelmäßige Bonitätsprüfungen sowie Forfaitierung von Kundenforderungen begegnet.

Die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt keine, über die allgemeinen markt- und branchentypischen Einflüsse hinausgehenden, den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken.

4.2. Chancenbericht

Chancen werden insbesondere in der Ausweitung und Diversifizierung der Produktionskapazitäten im Kaffee- und Coffein-Bereich gesehen, durch die weitere Synergien gehoben werden sollen. Ein weiterhin kräftiges Wachstum ist im Internethandel zu erwarten.

Im Immobilien-Bereich ergeben sich Chancen aus der Entwicklung von weiteren Immobilienprojekten.

Für den Food-Bereich werden Chancen in der weiteren Ausweitung des margenträchtigen Geschäftsvolumens gesehen.

 

Bremen, 26. November 2021

BECAS (GmbH & Co. KG)

vertreten durch die Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft

Bernd Schopf, Geschäftsführer

Bernd Schmielau, Geschäftsführer

Dr. Michael Linge, Geschäftsführer

Der Konzernabschluss wurde mit dem Gesellschafterbeschluss vom 12. Januar 2022 gebilligt.

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