Schulz Systemtechnik GmbHLiquidiert

Europaallee 2, 28309 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 24565 HB
Eingetragen
7.12.2007
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Planung und Errichtung von Elektroanlagen aller Art, Vertrieb elektronischer Geräte und Anlagen sowie Beratung in elektronischen Fragen.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Zimmermann
seit 26.2.2018
Geschäftsführer
Thorsten Danker
seit 23.3.2017
Prokura
Ralf Soltwedel
seit 7.12.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

20.00% identifiziert80.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
20.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
TS Holding GmbH
Germany
80.00%
R*** S********
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schulz Systemtechnik GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 Bremen

I. Geschäftsentwicklung

Wirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahre 2018 weiterhin geprägt von einem sehr niedrigen Zinsniveau, einem wachsenden Inlandsmarkt sowie Exportwachstum in bestimmten Branchen.

Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, ist im Wesentlichen in der Automobilbranche tätig, daneben werden Kunden in der Industrie bedient. Hierfür werden maßgeschneiderte Automatisierungskonzepte erarbeitet. Dabei wird der gesamte Implementierungsprozess von der Planung über die Programmierung bis zur konkreten Umsetzung aus einer Hand angeboten.

Entwicklung der Gesamtleistung

Die Gesamtleistung des Berichtsjahres zeigt jeweils im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

2018 2017
Veränderung Gesamtleistung zum jeweiligen Vorjahr 2,5% -1,3%

Investitionen

Im Jahr 2018 wurden vorrangig Investitionen im Bereich der Betriebsausstattung und IT-Technik vorgenommen.

Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 174 Mitarbeiter (ohne Auszubildende, Vorjahr 161). Zusätzlich befanden sich im Durchschnitt 14 Personen in Ausbildung.

II. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2018
TEuro
% 31.12.2017
TEuro
%
Anlagevermögen 344 4,1 345 4,0
Umlaufvermögen 8.118 95,7 8.347 95,7
Rechnungsabgrenzungsposten 19 0,2 35 0,4
Aktiva 8.481 100,0 8.726 100,1
      *  
Eigenkapital 3.701 43,6 3.388 38,8
Rückstellungen 2.142 25,3 1.538 17,6
Fremdkapital 2.638 31,1 3.800 43,5
Passiva 8.481 100,0 8.726 100,0
        *

* = Differenzen sind rundungsbedingt

Bedingt durch die Fertigstellung von Projekten wurden die unfertigen Leistungen um rd. 19% reduziert. Gleichzeitig waren die Projekte deutlich höher angezahlt, was auf die Verbesserung des Cash-Managements zurückzuführen ist. Beide Effekte haben die Verkürzung der Bilanzsumme zur Folge, was einhergehend mit der Thesaurierung des Jahresüberschusses zu einer signifikanten Erhöhung der Eigenkapitalquote führt. Die Eigenkapitalquote kann weiterhin als sehr positiv bewertet werden.

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2018
TEuro
2017
TEuro
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 3.098 -628
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -206 -219
Mittelabfluss aus der Finanztätigkeit -12 -3
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 2.880 -850
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 486 1.336
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.366 486
Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie die Guthaben bei Banken.    
Cash Flow 524 437

Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben bei den Kreditinstituten. Der Liquiditätsbestand entspricht 39,7 % der Bilanzsumme.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2018
TEuro
2017
TEuro
+/- Vorj.
TEuro
Rohertrag 14.828 12.663 2.165
Betriebsergebnis 693 301 392
Finanzergebnis -11 8 -19
Jahresüberschuss 312 204 108

Die Ertragslage ist im Jahr 2018 signifikant belastet von einem Großprojekt.

III. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

Die Nachfrage in Deutschland und auch in Europa nach Investitionsgütern ist geprägt von sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Zinsniveau ist im historischen Vergleich weiterhin niedrig und Geldanlagen werden zum Teil mit Gebühren belastet.

Bedingt durch das niedrige Zinsumfeld und daraus folgend dem schwachen Euro, ergeben sich für Exportbranchen zusätzliche Möglichkeiten. Schwerpunktmäßig ist hier die Branche Automotive zu nennen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfrage nach Fahrzeugen mit einem hohen technischen Innovationsniveau weltweit verhält und damit auch das Investitionsvolumen unserer Kunden beeinflusst wird. Die weltpolitische Lage mit der Androhung von Zöllen und Importquoten kann hier schnell zu unvorhergesehen Marktverwerfungen führen.

Gerade der Automobilsektor steht durch die E-Mobilität und dem autonomen Fahren sowie dadurch neu in den Markt eintretende Wettbewerber vor großen Herausforderungen. Ferner führen die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Schadstoffausstoßes (z.B. WLTP-Test) zu kostenintensiven technischen Lösungen mit einem hohen Maß an Innovation.

Ein Großteil unserer Kunden ist im Hochlohnland Deutschland beheimatet, so dass aufgrund der hohen Löhne die Automatisierung überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten aufweist und damit für die Schulz Systemtechnik eine außerordentlich gute Chance bietet.

Zusätzlich sehen wir eine Chance in dem demografischen Wandel und damit die zunehmend ältere arbeitende Bevölkerung, die es erforderlich macht, Produktionsprozesse zu erleichtern und zu automatisieren. Hier erwarten wir im Bereich der Robotik neue Entwicklungen für Branchen, die bisher nicht für uns interessant erschienen.

Insgesamt überwiegen, bedingt durch unsere breite und technologisch ausgerichtete Aufstellung, die Chancen, so dass wir eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung erwarten.

Für das Jahr 2019 wird im Vergleich zum Vorjahr mit einer leicht steigenden Gesamtleistung gerechnet, da die Großkunden das Investitionsbudget zyklusbedingt erst im Laufe des Jahres 2018 wieder gesteigert haben und hier Vorlaufzeiten erforderlich sind.

Die in 2018 bearbeiteten Projekte konzentrierten sind nach wie vor hauptsächlich auf die Automobilindustrie. Es wurde verstärkt versucht auch in anderen Industrien Fuß zu fassen. Für 2019 ist es Ziel, diesen Anteil weiter auszubauen.

Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, ist für die Zukunft gut positioniert. Das technische Wissen, unsere Innovationskraft und die solide Kapitalstruktur werden uns auch in wirtschaftlich schwer zu prognostizierenden Zeiten die Möglichkeit geben uns weiter zu entwickeln und positiv in die Zukunft zu blicken.

 

Bremen, den 14. März 2019

Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 Bremen

Ralf Soltwedel, Geschäftsführer

Dirk Zimmermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 344.062,83 344.523,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.399,60 33.419,60
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 20.399,60 33.419,60
II. Sachanlagen 323.663,23 311.104,18
1. technische Anlagen und Maschinen 77.396,00 10.745,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.267,23 300.358,48
B. Umlaufvermögen 8.117.542,49 8.346.679,95
I. Vorräte 696.992,20 4.523.205,34
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 14.293.033,52 14.011.336,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.054.486,86 3.337.528,78
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252.038,80 166.256,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.802.448,06 3.171.272,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.366.063,43 485.945,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.186,09 34.563,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.480.791,41 8.725.767,70

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 3.700.536,10 3.388.168,13
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 3.338.168,13 3.134.642,21
III. Jahresüberschuss 312.367,97 203.525,92
B. Rückstellungen 2.141.904,44 1.538.057,46
C. Verbindlichkeiten 2.638.350,87 3.799.542,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 999,60 82.093,98
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.637.351,27 3.717.448,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.480.791,41 8.725.767,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 15.049.946,64 13.047.572,69
2. Personalaufwand 10.671.612,30 9.554.846,19
a) Löhne und Gehälter 8.955.506,10 8.040.910,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.716.106,20 1.513.935,39
davon für Altersversorgung 36.216,94 34.066,00
3. Abschreibungen 211.604,79 231.565,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 211.604,79 231.565,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.463.151,27 2.948.874,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.378,53 10.558,13
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 9.086,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.973,00 2.637,33
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 370.118,84 107.040,21
8. Ergebnis nach Steuern 322.864,97 213.167,42
9. sonstige Steuern 10.497,00 9.641,50
10. Jahresüberschuss 312.367,97 203.525,92

Anhang zum 31. Dezember 2018

der Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 Bremen

A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, (AG Bremen, HRB 24565) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss ist entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

2. Aktiva

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.

Im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 410,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko wurden Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

3. Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB

Vortrag 01.01.2018
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
Anschaffungskosten- und Herstellkosten        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.536,26 13.932,00 0,00 97.468,26
technische Anlagen und Maschinen 135.347,70 82.240,00 0,00 217.587,70
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.203.445,73 115.633,43 67.047,01 1.252.032,15
Summe Anlagevermögen 1.422.329,69 211.805,43 67.047,01 1.567.088,11
Abschreibungen        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.116,66 26.952,00 0,00 77.068,66
technische Anlagen und Maschinen 124.602,00 15.589,70 0,00 140.191,70
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 903.087,25 169.063,09 66.385,42 1.005.764,92
Summe Anlagevermögen 1.077.805,91 211.604,79 66.385,42 1.223.025,28
Buchwert        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.419,60     20.399,60
technische Anlagen und Maschinen 10.745,70     77.396,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.358,48     246.267,23
Summe Anlagevermögen 344.523,78     344.062,83

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben in Höhe von TEuro 47 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, im Übrigen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:

aus Steuern Euro 1.059.026,22
Vorjahr: Euro 562.906,61
im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 95.954,38
Vorjahr: Euro 92.769,18

4. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Urlaubsansprüche (TEuro 865), Sonderzahlungen (TEuro 75), Nachlaufkosten (TEuro 120) und Gewährleistungen (TEuro 174) sowie Drohverluste aus schwebenden Geschäften (TEuro 432).

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEuro 488. Darüber hinaus bestehen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einer jährlichen Gesamtbelastung von TEuro 210 mit den üblichen Laufzeiten.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

2018 2017
Angestellte 12 14
Gewerbliche Arbeitnehmer 158 143
Aushilfen 4 4
  174 161
Auszubildende 14 11

3. Organe der Gesellschaft und Gesellschafter

Als Geschäftsführer sind Herr Ralf Soltwedel, Bremen, und Herr Dirk Zimmermann, Bremen, bestellt.

4. Größenabhängige Erleichterungen

Die zulässigen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wurde die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer unterlassen.

 

Bremen, den 14. März 2019

Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 Bremen

Ralf Soltwedel, Geschäftsführer

Dirk Zimmermann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2019 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schulz Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulz Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 14. März 2019

Freese & Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Aloys Deeken, Wirtschaftsprüfer

Hartmut Moormann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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